Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Zum 20. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe: Bitte unterstützen Sie unsere Anzeigenkampagne!

>> Hier geht es direkt zur Anzeigenkampagne: “Für eine grundlegende Wende in der Energiepolitik” .

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atomkraft_nein_danke.gifDerzeit erleben wir, dass eine Lobby aus Politik und Industrie täglich in den Medien die Werbetrommel für die Atomkraft rührt. Deshalb ist es wichtig, dass sich die Bürgerinnen und Bürger und ihre sozialen Bewegungen stärker in diese Debatte einmischen und ihren Widerspruch gegen eine Renaissance der Atomkraft laut artikulieren.

Viele Organisationen und Initiativen planen auch eine (hoffentlich) große Anzahl von Aktionen, Demonstrationen und Veranstaltungen rund um den 20. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe am 26. April 2006. Nur wenn jede/r seinen/ihren kleinen Teil dazu beiträgt, kann gesellschaftlicher Druck entstehen.

Lebenshaus Schwäbische Alb und Internationaler Versöhnungsbund, Landesgruppe Baden-Württemberg haben folgende Initiative gestartet: Zum 20. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe am 26. April 2006 soll eine Erklärung “Für eine grundlegende Wende in der Energiepolitik” als Anzeige in einer überregionalen Tageszeitung (z.B. FR oder/und taz) veröffentlicht werden.

In der Erklärung heißt es, das Gedenken am 20. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl mahnt unerbittlich, dass die Welt frei werden muss von Atomkraftwerken und Atomwaffen! Alternativen müssen dringend weiterentwickelt und vor allem konsequent umgesetzt werden. Die Unterzeichnenden setzen sich dafür ein, die fossil-atomare Energiewirtschaft vollständig abzulösen durch konsequente Energie-Einsparung, durch Erhöhung der Energie-Effizienz und vor allem durch die Nutzung eines umfassenden Energiemix aus Erneuerbaren Energien.

Die Anzeige soll finanziert werden durch Spenden von UnterstützerInnen (Einzelpersonen mindestens 20 €, Organisationen und Initiativen mindestens 40 €). Namen der Unterzeichnenden (+ Wohnort und ggf. Funktion) werden, sofern nicht anders gewünscht, gemeinsam mit dem Text abgedruckt.

Diese Initiative wird erfreulicherweise von zahlreichen namhaften ErstunterzeichnerInnen und einer Reihe von Organisationen unterstützt. Darunter finden sich, um nur einige wenige Beispiele anzuführen, der Journalist Franz Alt, der SPD-Bundestagsabgeordnete und Präsident von EUROSOLAR, Dr. Hermann Scheer, der Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz, Dr. Sebastian Pflugbeil, die Schriftstellerin Gudrun Pausewang, der Liedermacher Konstantin Wecker, der Psychoanalytiker Prof.Dr. Horst-Eberhard Richter sowie weitere namhafte Professorinnen und Professoren, der Europaabgeordnete Tobias Pflüger und die Bundestagsabgeordnete Heike Hänsel, die “Stromrebellen” aus Schönau, Ursula und Michael Sladek, sowie viele langjährig in sozialen Bewegungen engagierte Menschen und Gruppierungen.

Wir erhoffen uns eine große Beteiligung von einzelnen Menschen, Initiativen und Organisationen, um so gemeinsam unseren Widerspruch zu den atomaren Bedrohungen öffentlich zum Ausdruck zu bringen und uns für Alternativen einzusetzen. Deshalb laden wir Sie/Dich herzlich ein, die Anzeige zu unterzeichnen und einen finanziellen Beitrag für diese Aktion zu leisten. Außerdem freuen wir uns, wenn jede/r im Rahmen seiner Möglichkeiten andere Menschen auf diese Aktion hinweist.

Alles Weitere - Text der Erklärung, ErstunterzeichnerInnen, Möglichkeit zum Download als PDF-Datei, Formular zum Online-Unterzeichnen - findet sich unter >> Bitte um Unterstützung der Anzeigenkampagne: “Für eine grundlegende Wende in der Energiepolitik” .

Veröffentlicht am

09. Februar 2006

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