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Japan schließt sich der Militarisierung des Weltraums durch die USA an

Von Bruce K. Gagnon - ZNet 07.07.2005

Nun macht sich auch Japan auf eine historische und möglicherweise gefährliche Reise in den Weltraum; dazu wurden sie von den USA aufgefordert, die einen besser bewaffneten und aktiveren Partner im asiatisch-pazifischen Raum suchen.

Weltraumtechnologie wird aus zwei Gründen entwickelt: Der eine ist es, Staaten die Möglichkeit zu geben, ihre Kriegsführung auf der Erde besser zu koordinieren. Der zweite ist, dass viele Staaten und Konzerne den Weltraum als die “Neue Welt” betrachten. Auf Asteroiden findet man Gold, auf dem Mond Helium-3 und auf dem Mars vermutet man Magnesium, Kobalt und Uran. Konzerne planen sich an diese planetaren Körper heranzuwagen um in zukünftigen Jahren durch sie massive Gewinne zu erwirtschaften. Aber zunächst müssen Weltraumtechnologien entwickelt werden welche es möglich und kosteneffizient machen, mit dem “Bergbau im Weltraum” zu beginnen. 1

Wenn die Bevölkerung eines Landes überzeugt werden kann, dass ihr Staat Weltraumtechnologien benötigt, um sie vor eingebildeten oder realen Feinden zu “schützen”, kann diese Investition auch dafür genutzt werden, die notwendige Infrastruktur aufzubauen, die es den gleichen Luft- und Raumfahrtsindustrien erlauben wird, Bergbau im Weltraum zu betreiben. Deswegen hat Weltraumtechnologie eine “zweifache Verwendung” (im Original: dual use). Mit der Entwicklung von militärischem Nutzen geht auch die Entwicklung von korporativem Nutzen einher. Die Frage ist: wer wird davon profitieren? Wer zahlt und wer wird die Gewinne einkassieren?

Japan arbeitet sowohl an militärischen als auch an zivilen Weltraumtechnologien. Es entwickelt sogenannte “Raketenverteidigungs”-Systeme, neue Generationen von militärischen Spionagesatelliten und arbeitet an Plänen für bemannte Stationen auf dem Mond. Alle diese Programme werden für die japanischen SteuerzahlerInnen enorme Kosten bedeuten, und werden in den nächsten Jahren den Kurs einer aggressiveren Außenpolitik bestimmen. Was noch wichtiger ist: die militärischen Weltraumentwicklungen Japans werden Japan und das US-Militär in einem gefährlichen Konfrontationskurs [mit anderen Ländern] dieser Region zusammenbringen, wobei die USA sich daranmachen, Chinas Entwicklung als globalen wirtschaftlichen Konkurrenten entgegenzutreten.

Die Washington Post berichtete: “Das Pentagon betrachtet Asien als den wahrscheinlichsten Austragungsort zukünftiger militärischer Konflikte, oder zumindest von Konkurrenzkämpfen”. 2 Der Artikel schließt daraus, dass die USA ihre militärische Präsenz in der Region verdoppeln werden. Zum Beispiel haben die USA kürzlich auf Guam die Pisten verlängert, so dass auch B-1 und B-2 Bomber starten und landen können. Cruise Missiles wurden auf Guam installiert und neue Flugzeugschwadronen sollen Guam zu einem “power projection hub” machen [also zu einem zentralen Punkt von dem aus militärische Operationen gestartet werden]. Das Pentagon baut überall im asiatisch-pazifischen Raum neue kleine Stützpunkte auf, um äußerst schnell intervenieren zu können. Zur gleichen Zeit integriert der Transfer des US 1st Corp nach Japan diesen Staat tiefer in die globale militärische Planung der USA.

Das “Theatre Missile Defense” (TMD) ist ein Schlüsselprogramm im US-Arsenal zur Umzingelung Chinas. Installiert auf Schiffen, und der Bevölkerung als “Raketenverteidigungs-“System verkauft, welches dazu diene Verbündete wie Japan und Südkorea zu schützen, werden neue Abfangraketen (SM-3) geplant, welche auf Aegis-Zerstörern der Navy stationiert werden sollen; in Japan, Südkorea, Australien und Taiwan. Bodenstationierte (PAC-3) Abfangraketen sollen in Japan installiert werden. Umgebaute Boeing 747 Flugzeuge, genannt Airborne Laser (ABL), werden gerade entwickelt, und sie sollen rund um die Uhr fliegen, um der USA eine totale Beobachtung der Küste Chinas zu liefern. Das ABL wird einen Laser auf der Spitze des Flugzeuges tragen, und würde auf jede Rakete schießen, welche von China oder Nordkorea abgefeuert wird. Aber bei der Entwicklung des ABL gibt es riesige technologische Probleme und die Kosten sprengen das ursprünglich vorgesehene Budget. Die USA versuchen Japan als Partner für dieses Programm zu gewinnen um die Kosten zu teilen.

All dies wird getan um den USA die Möglichkeit zu geben, China zu umzingeln und zu neutralisieren. Tokios politische Richtungsänderung, als US-Proxystaat in der Region, zu einer Zeit der Konflikte zwischen China und Japan über territoriale Ansprüche und Provokationen wie den Besuchen des Premierministers beim Yasukuni-Schrein, signalisieren China eine aggressivere Rolle Japans in der Region, und eine engere Zusammenarbeit Japans mit den strategischen Zielen der USA. Die US-Raketenverteidigungsstrategie ist insbesondere dafür gemacht, das kleine nukleare Abschreckungspotential Chinas zu neutralisieren und den USA den Vorteil eines möglichen Erstschlages zu geben.

Das Treffen des Beratenden Komitees für Sicherheitsfragen der USA und Japans in Washington DC am 19. Februar 2005 identifizierte “neue Gefahren”, die in der asiatisch-pazifischen Region am Entstehen wären, und rief dazu auf, als Antwort auf diese die “militärischen Fähigkeiten zu modernisieren”, besonders die ballistische Raketenverteidigung (ballistic missile defense, BMD). Das gemeinsame Statement schloss damit, dass “die USA ihre weltweite Verteidigungsstrategie umbauen und stärken, um diese innerhalb einer unsicheren Sicherheitslage auf geeignete Strategien zu stützen.” 3

Der Weltraum in der strategischen Planung der USA

Die USA sind dabei, einen gefährlichen destabilisierenden Plan umzusetzen laut welchem sogenannte bodenstationierte “Abfang[raketen] zur Raketenverteidigung” in Fort Greely, in Alaska und Vandenberg AFB, in Kalifornien, stationiert werden. Obwohl diese Systeme noch nicht mit Erfolg getestet worden sind, werden sie bereits installiert. Uns wird gesagt, dass diese neuen Abfang[mechanismen] die USA vor Angriffen von “Schurkenstaaten” schützen werden, also vor Staaten, welche bisher nicht einmal ansatzweise die technologischen Fähigkeiten gezeigt haben, die USA mit nuklearen Waffen bedrohen zu können. Und warum sollten sie das tun wollen? Die USA könnten mit ihren mehr als 7500 Nuklearwaffen problemlos jeden “Schurken” eliminieren, der eine einsame Rakete in ihre Richtung abfeuert. Sogar China, welches in Besitz von 20 Nuklearraketen ist, welche die USA erreichen können, würde die strategischen Konsequenzen nicht ignorieren, oder, was dies betrifft, die Konsequenzen davon einen ihrer besten Handelspartner anzugreifen. Also, wozu dient das “Raketenverteidigungs-“System wirklich?

Die Logik ist aus Planungsdokumenten des Pentagons wie der Vision for 2020 des Space Commands klar herauslesbar; es ist die Notwendigkeit, dass die USA “den Weltraum kontrollieren und dominieren”, und anderen Ländern den Zugang zum Weltraum nehmen. 4 Sobald man erkannt hat, dass jede Kriegsführung auf der Erde heute großteils aus dem Weltraum durch militärische Satelliten koordiniert wird, kann die Leserin und der Leser zu verstehen beginnen, warum das Pentagon sich sputet, den Weltraum unter seine Kontrolle zu bringen und anderen Staaten den Zugang zu diesem zu verwehrt.

Die Militärdoktrin der USA basiert auf Full Spectrum Dominance. 5 Das heißt, dass die USA jede Konfrontation auf allen Ebenen dominieren werden - sie werden die Erde mit konventionellen militärischen Kräften dominieren, die Meere mit der Navy, den Himmel mit der Air Force und nun den Weltraum mit neuen Technologien, welche heute erst entwickelt werden.

In einem neuen Planungsdokument, dem Strategic Master Plan FY06 and Beyond, schreibt die Air Force Space Command kühn: “Während es unsere eigentlichen Ziele sind die Möglichkeiten des Weltraum durch die Verbesserung und den Einsatz von Weltraumstreitkräften ‘zu nutzen’, können wir dieses Medium, wie es auch bei anderen Medien ist, nicht voll ‘ausnutzen’, solange wir es nicht ‘kontrollieren’.” Der Bericht sagt weiter, dass “die Fähigkeit im Weltraum zu dominieren (also die Fähigkeit den Weltraum auszunutzen, während man dies Gegnern in selektiver Weise versagt) von fundamentaler Bedeutung ist, und dass die Bewahrung der eigenen Übermacht im Weltraum eine essentielle Vorbedingung für Erfolg in der modernen Kriegsführung ist.” 6

Sobald man diese Sprechweisen über “Kontrolle und Beherrschung” des Weltraums mit den Ideen für den Abbau von seltenen und wertvollen Ressourcen im All kombiniert, beginnt man die Ablehnung des Mondabkommens der Vereinten Nationen von 1979 durch die USA und Japan zu verstehen. Das Mondabkommen verbietet “militärische Basen” auf dem Mond und legt fest, dass kein Land, keine Körperschaft und kein Individuum Teile der Oberfläche oder unterliegender Schichten für sich beanspruchen kann. Die Vereinten Nationen sorgten sich mit gutem Grunde um ein internationales Gesetz, welches Konflikte im Weltraum im Voraus unnötig macht; zu einer Zeit als die Menschheit offenbar in den Weltraum aufzubrechen begann.

Die USA haben seit der Schaffung des Weltraumprogramms nach dem Zweiten Weltkrieg mehr als 120 Milliarden Dollar für Weltraumforschung und - entwicklung ausgegeben. In einem neuen Buch mit dem Titel The Hunt for Zero Point wirft der Militärjournalist Nick Cook ein Auge auf das “schwarze (also geheime) Budget” des Pentagons. Cook schrieb 15 Jahre lang für Jane’s Defence Weekly über Themen der Verteidigung, der Luft- und der Raumfahrt. Cook argumentiert, dass vom Pentagon pro Jahr mehr als 20 Milliarden Dollar außerhalb der Kontrolle durch den US-Kongress ausgegeben werden. Cook schreibt, dass “sie (die schwarzen Programme) eine riesige und weitreichende Bauart haben, welche mit Budgets in der Größenordnung von zehn Milliarden Dollar jährlich finanziert werden. Der Höhepunkt ihrer Bedeutung lag wahrscheinlich in der Zeit Reagans. Aber sie haben seit damals nicht aufgehört zu existieren. Tatsächlich sieht man unter der Verwaltung Bushs wieder eine Art neues Aufleben. Tarnungstechnologien sind ein Vorzeigebeispiel [… und] seit langem wird Forschung an Antigravitationstechnologie getrieben.” 7

Die Luft- und Raumfahrtsindustrie hat Pläne für die Kontrolle des Weltraums bekanntgegeben, populärerweise Star Wars genannt; dies wird das größte Industrieprojekt in der Geschichte des Planeten sein. Aber wie wird es bezahlt werden? 2005 gab das Pentagon 10 Milliarden Dollar für die Forschung an Weltraumwaffen und deren Entwicklung aus. Offensichtlich können die USA es sich nicht leisten, diese Programme alleine zu finanzieren. Bisweilen haben Japan, Australien, England und Italien sich ihrem Plan angeschlossen. In den letzten Wochen beschloß Kanada an der “Raketenverteidigung” Bushs nicht teilzuhaben. Kanadas Premierminister Paul Martin wollte, unter starker Anfeuerung durch die Luft- und Raumfahrtsindustrie, bei Bushs Programm mitmachen, aber der Widerstand der Bevölkerung hat bis jetzt die Kooperation verhindert. 8

Japans Rolle im militarisierten Weltraum

Aufgeteilt auf sechs japanische Ministerien und Agenturen, die alle in das Weltraumprogramm involviert sind, hat die Regierung für 2005 3.4 Milliarden Dollar vorgesehen. Japan wird beinahe ein Drittel seiner Weltraumausgaben im Budget des Jahres 2005 der Entwicklung von militärischen Aufklärungsmitteln und Satelliten für die Kriegsführung widmen, welche von der Mitsubishi Electric Corp. produziert werden. Beinahe genau soviel wird an die Japanische Aerospace Exploration Agency (JAXA) für ihre Weltraumunternehmungen gehen, das sind bemannte Weltraummissionen und Operationen im Weltraum. Die Teilhabe Japans an den Kosten für die “Raketenverteidigung” wird auf eine weitere Milliarde Dollar geschätzt. 9

Im Dezember 2003 hat Japan sich als Antwort auf die Nordkoreanische Raketengefahr für ein von den USA entwickeltes Raketenverteidigungssystem entschieden. Spionagesatelliten der zweiten, dritten und vierten Generation sollen 2006, 2009 und 2011 in den Weltraum geschossen werden. Diese neuen, kleineren und manövrierfähigeren Satelliten werden die Fähigkeit Japans verbessern, in seiner Region Kriege zu führen und zu koordinieren. Die geschätzten Kosten für die gesamte Lebenszeit des Raketenverteidigungsprogramms der Japanischen Verteidigungsagentur (JDA) werden auf 30 bis 50 Milliarden Dollar geschätzt. 10 Seit 2002 hat die JDA mehr als 30 Millionen Dollar für die Forschung an der Raketenverteidigung deren Entwicklung ausgegeben.

Der kürzliche erfolgreiche Abschuss einer H-2A Rakete ist der Kernpunkt des japanischen Weltraumprogramms. Japan war das vierte Land, welches bis 1972 einen Satelliten in den Weltraum geschossen hatte. Im Moment ist eine ihrer Weltraumsonden auf dem Weg zu einem Asteroiden, um dort Proben aufzusammeln und zur Erde zurückzubringen; außerdem wird gerade eine große Mondexploration geplant. Eine große politische Veränderung geschah letztes Jahr, als ein Rat der Regierung empfahl, dass Japan die Möglichkeit ins Auge fassen sollte ein eigenes bemanntes Weltraumprogramm zu starten. 11 Die bedeutsamste Konsequenz dieser Initiative ist aber, dass Japan eine größere Rolle im militärischen Plan der USA zur Umzäunung und Kontrolle Chinas spielen wird. 12

Der China-Faktor

China hat heute 20 Nuklearraketen, welche Los Angeles oder San Francisco treffen können. Aber sind 20 chinesische Nuklearraketen genug, um die US-Ausgaben von weiteren 100 Milliarden Dollar oder mehr für Star Wars zu rechtfertigen?

Jonathan Pollack, der Direktor des Strategic Research Departments des US Naval War Colleges bemerkte der New York Times gegenüber, dass, obwohl China die größte stehende Armee der Welt habe und im Begriff dazu sei, diese zu modernisieren, er “kein Potential [Chinas sehe], diese Fähigkeiten als Teil eines umfassenderen Langzeitplanes zur Konfrontation der militärischen Präsenz der USA im westlichen Pazifik, geschweige denn zur Herausforderung der weltweiten US-Macht nutzen zu können”, und er fügte hinzu: “Tun wir nicht so, als wären sie Riesen” 13

Die USA könnten China durch ihre neuen Vereinbarungen für den Verkauf von “Raketenverteidigungs”-Technologien an Japan, Australien, Großbritannien und Italien, und durch die Aufrüstung ihrer eigenen offensiven und defensiven Kapazitäten sowohl in Asien als auch weltweit dazu zwingen, sich an ein rapides Programm zur Entwicklung von Raketen zu machen.

Der Widerstand wächst

Um Star Wars funktionabel zu machen erweitern die USA ihre wichtigsten Radareinrichtungen in Grönland, Deutschland, Großbritannien, Australien und anderen Orten. Zusätzlich arbeiten die USA daran, Raketenverteidigungssysteme in vielen Ländern, unter anderem in Polen, Rumänien, Großbritannien, Japan, Südkorea und Australien zu stationieren, und dabei vielen dieser Länder einen Teil der Belohnungen von Star Wars zu geben, indem sie deren Luft- und Raumfahrtskonzernen eine offene Hand ausstrecken.

Das Globale Netzwerk gegen Waffen & Nukleare Einrichtungen im Weltraum wurde 1992 ins Leben gerufen, um weltweit Menschen dazu zu bewegen, sich für den Schutz des Alls vor diesem neuen und tödlichen Wettrüsten einzusetzen. Heute umfasst das Netzwerk mehr als 170 über den Erdball verteilte lokale Friedensgruppen, die untereinander zusammenarbeiten. Wir glauben, dass sobald die Menschen das Thema der Weltraummilitarisierung verstehen, sie alle Staaten daran hindern werden, den Weltraum zu militarisieren.

Das All ist ein Platz in welchem unsere Träume, Hoffnungen und Freuden wohnen. Es ist ein heiliger Platz, der geschützt werden muss. In den letzten Jahren wurde bei der Abrüstungskonferenz der Vereinten Nationen in Genf der Versuch gemacht, ein neues globales Verbot von Weltraumwaffen umzusetzen. (Das derzeitige Outer Space Treaty der UNO von 1967, welches Massenvernichtungswaffen im Weltraum verbietet, ist durch seine veralteten Definitionen von begrenztem Nutzen). Aber die USA haben jedes Jahr aufs neue alle dahingehenden Versuche blockiert, und behauptet, es gäbe keinen Bedarf an einem neuen Vertragswerk, da es noch keine Waffen im Weltraum gäbe und somit auch kein Problem. Es ist gerade jener Staat, welcher aktiv daran arbeitet den Weltraum zu “kontrollieren und zu beherrschen”, der ein neues internationales Abkommen verhindert, und seine nuklearen Forschungsprogramme aggressiv beschleunigt. Eines ist sicher: das Wettrüsten im All fortzusetzen wird das Leben hier auf der Erde nur unsicherer machen, und dies zu einem enormen Preis.

Fußnoten:

1 John S. Lewis, “Mining the Sky: Untold Riches from the Asteroids, Comets and Planets,” 1996.

2 Thomas E. Ricks, “For Pentagon, Asia Moving to Forefront,” Washington Post, May 26, 2000.

3 “Full Text of Joint U.S.-Japan Security Committee Statement,” Feb. 20, 2005, CNA News.

4 U.S. Space Command, “Vision for 2020,” planning document Feb. 1997.

5 U.S. Space Command, “Long Range Plan,” March 1998, Pg. 7.

6 Air Force Space Command, “Strategic Master Plan FY06 and Beyond,” Oct. 1, 2003.

7 Space Alert! Global Network Against Weapons & Nuclear Power in Space, Issue #14, Fall 2003.

8 Oliver Moore, “Canada refuses further role in missile defense,” Feb. 24, 2005, The Globe and Mail.

9 Eiichiro Sekigawa, “Recce Recovery,” Aviation Week & Space Technology, Feb. 7, 2005.

10 Paul Mann, “Economic Woes Shadow Japan’s Missile Defense,” Aviation Week & Space Technology, March 11, 2002.

11 Associated Press, “Rocket Success Puts Japan in Space Race,” Feb. 26, 2005.

12 Nao Shimoyachi, “New defense chief sees SDF playing more active role in global security,”The Japan Times, Sept. 29, 2004.

13 Conn Hallinan, “Cornering the Dragon: Bad Idea,” Feb. 26, 2005, Foreign Policy in Focus.

Bruce K. Gagnon ist einer der Direktoren des “Global Network Against Weapons and Nuclear Power in Space” und lebt in Brunswick, Maine, USA. Er kann unter globalnet@mindspring.com erreicht werden. Dies ist eine bearbeitete Version eines Artikels welcher im Juli 2005 in Sekai erschien.

Quelle: ZNet Deutschland vom 09.07.2005. Übersetzt von: Matthias Hammerl, bearbeitet von: Michael Schmid. Orginalartikel: Japan Joins U.S. in Dangerous Space Race

Veröffentlicht am

13. Juli 2005

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