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Ihre Suche nach "Ilan Pappe" ergab 12 Treffer

14. Januar 2009 | Internationales, Militär und Krieg
Israels selbstgerechte Wut und ihre Opfer in Gaza

Mein letzter Besuch zuhause in Galiäa fiel mit dem völkermordähnlichen israelischen Angriff auf Gaza zusammen. Über die Medien und mit Hilfe der akademischen Welt trat der Staat mit einer einzigen Stimme auf -, die sogar noch lauter war als im Sommer 2006 während des kriminellen Angriffs gegen Libanon. Israel wird wieder einmal von einer selbstgerechten Wut übermannt, die sich in einer zerstörerischen Politik im Gaza-Streifen entlädt. Diese entsetzliche Selbstrechtfertigung der Unmenschlichkeit und Straflosigkeit ist nicht nur ärgerlich, sondern ein Thema, das es wert ist, sich damit zu befassen, wenn man die internationale Immunität für dieses Massaker verstehen will, das in Gaza tobt. Von Ilan Pappe.

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21. Mai 2008 | Buchrezensionen
Der Tag, an dem Sirin verschwand

Ilan Pappe, israelischer Historiker und Politikwissenschaftler, hat seiner Heimat fürs erste den Rücken gekehrt, “doch hoffentlich nicht für immer”. In England, wo er derzeit lebt, forscht und unterrichtet, hofft er, “nicht wie ein Pestkranker gemieden zu werden”, so Pappe in einem Interview mit der italienischen Tageszeitung Il Manifesto. Sein brisantes Buch Die ethnische Säuberung Palästinas, kürzlich auch auf Deutsch erschienen, ist vermutlich das Werk, das seinem Ruf in Israel den schwersten Schlag versetzt hat, während es international höchste Anerkennung findet. Von Sophia Deeg.

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13. März 2008 | Internationales, Militär und Krieg
Das Mega-Gefängnis Palästina

In verschiedenen Artikeln behauptete ich, dass Israel gegenüber den Palästinensern im Gazastreifen eine genozidale Politik durchführt, während auf der Westbank die ethnische Säuberung weiter geht. Ich behauptete, dass die genozidale Politik eine Folge des Fehlens von Strategie sei. Das Endergebnis ist bis jetzt die Eskalation von willkürlichem Töten von Palästinensern - mehr als hundert in den ersten Tagen des März 2008, was leider das Adjektiv “genozidal” bestätigt, das ich und andere dieser Politik zuschreiben. Aber es war noch keine Strategie. Von Illan Pappe.

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30. April 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Ausschau nach Alternativen zum Misserfolg: Antwort auf Uri Avnery

Uri Avnery hat in dem Artikel: “Das Bett von Sodom” diejenigen kritisiert, die beim israelisch-palästinensischen Konflikt für eine “Ein-Staat-Lösung” eintreten. Ilan Pappe, der namentlich kritisiert wurde, geht von einem Misserfolg der “Zwei-Staaten-Lösung” aus. Er meint, als Sharon und Bush ihre loyale Unterstützung dafür erklärten, sei diese Formel zu einem zynischen Mittel geworden, durch das Israel seine diskriminierende Herrschaft innerhalb der 1967er Grenzen und seine Besatzung der Westbank und der Ghettoisierung des Gazastreifens aufrecht erhalten könne. Jeder, der eine Debatte über alternative politische Modelle blockiere, erlaube den Diskurs über zwei Staaten und decke damit die kriminelle israelische Politik in den palästinensischen Gebieten.

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23. April 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Das Bett von Sodom

Alle die mit ganzem Herzen dem besetzten palästinensischen Volk helfen wollen, wären gut beraten, einen weiten Bogen um die Idee eines allgemeinen Boykotts gegen Israel zu schlagen. Es würde alle Israelis in die Arme der extremen Rechten werfen, da es den Glaubenssatz des rechten Flügels, dass “die ganze Welt gegen uns ist”, verstärken würde. Ein enger fokussierter Boykott solcher Organisationen und Firmen, die aktiv zur Besatzung beitragen, könnte tatsächlich dazu beitragen, die israelische Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass sich die Besatzung nicht lohnt. Von Uri Avnery.

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24. Januar 2007 | Internationales, Militär und Krieg
Palästina 2007: Genozid in Gaza, ethnische Säuberung in der Westbank

In der Operation “Erster Regen” gab es ohrenbetäubende Überschall-Flüge über Gaza, die die ganze Bevölkerung terrorisierten; schwere Bombardements von der Küste, aus der Luft und von Land auf große Gebiete folgten. Die israelische Armee erklärte die Logistik: man wollte Druck ausüben, um die Unterstützung der Bevölkerung für die Qassems zu schwächen. Wie erwartet wurde wuchs die Unterstützung für das Abfeuern der Qassems nur und gab den Anstoß für den nächsten Angriff. Und seit der Operation “Erster Regen” sind bis Juni 2006 alle Operationen in etwa von gleicher Art gewesen. Der Unterschied lag in ihrer Eskalation. Von Ilan Pappe.

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30. Juli 2006 | Internationales, Militär und Krieg
Was will Israel eigentlich?

Ich habe 25 Jahre lang an israelischen Universitäten gelehrt. Mehrere meiner Studenten wurden hochrangige Offiziere in der Armee. Ich konnte ihre wachsende Frustration seit dem Ausbruch der 1. Intifada 1987 wahrnehmen. Sie verabscheuten diese Art der Konfrontation, die euphemistisch von den Gurus der amerikanischen Disziplin Internationaler Beziehungen "low intensity conflict" genannt wird. Sie war für sie zu niedrig. Sie wurden mit Steinen, Molotowcocktails und primitiven Waffen konfrontiert, die nur eine sehr begrenzte Anwendung des riesigen, seit Jahren angesammelten Waffenarsenals der Armee erforderlich machte und überhaupt nicht ihre Kapazität erprobte, die auf einem Schlachtfeld oder in einer Kriegszone ausgeführt wird. Von Ilan Pappe.

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23. Oktober 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Offener Brief an Tony Blair Lieber Tony, stelle Dir vor, dass aus der Asche der Londoner Attentate sich ein neuer Blair-Horizont öffnet. Ein Horizont, aus dem der augenblickliche Präsident der EU eine neue europäische Initiative ergreift und sehr korrekt die Notwendigkeit benennt, Israel zu zwingen, alle 1967 besetzten Gebieten zu verlassen; ein Horizont, der beide Seiten ermutigt, eine einigermaßen gerechte Lösung für das Problem der Flüchtlinge von 1948 und für die Palästinenser in Israel und Jerusalem zu finden. Das wäre die beste anti-terroristische Operation, die Du jemals hättest tun können - zugunsten von uns allen hier in Palästina und dort in Britannien. Von Ilan Pappe. (mehr...)
18. Juli 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Was mag nach der Evakuierung der jüdischen Siedler vom Gazastreifen geschehen? Uri Davis, Ilan Pappe und Tamar Yaron schlagen Alarm im Blick auf das, was während oder nach der Evakuierung der jüdischen Siedler vom Gazastreifen, der 1967 von Israel erobert wurde, dort geschehen mag. Sie fürchten, Ministerpräsident Ariel Sharon und Verteidigungsminister Shaul Mofaz könnten eine Provokation anwenden, um in nächster Zukunft heftige Angriffe auf etwa 1,5 Millionen palästinensische Bewohner des Gazastreifens durchzuführen: eine denkbare Verbindung von verstärktem Staatsterror und Massenmord. (mehr...)
27. April 2005 | Internationales, Militär und Krieg
Boykott der Universitäten Israels: ein kühnes Unternehmen Ich rufe Sie dazu auf, in einem historischen Augenblick an einer historischen Bewegung, teilzunehmen, die das Ende einer einhundert Jahre langen Kolonisierung, Besatzung und Enteignung der Palästinenser bringen mag. Ich appelliere an Sie als israelischer Jude, der seit Jahren nach Wegen sucht, die dem in den besetzten Gebieten, innerhalb Israel und in den Flüchtlingslagern lebenden Palästinensern zugefügten Unglück ein Ende setzt. Von Ilan Pappe. (mehr...)
16. Oktober 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Ein Brief an Theodor Herzl Ilan Pappe, Dozent für politische Wissenschaften an der Universität Haifa und am Emil-Touma-Institut für palästinensische Forschungen in Haifa, schreibt einen fiktiven Brief an den Gründer der zionistischen Bewegung, der vor 100 Jahren starb. Er führt aus, dass Herzl von den Ideen des Nationalismus und Kolonialismus fasziniert gewesen sei. Heute sitze er voller Schrecken in Haifa, jener Stadt, die Herzl visionär als eine Art Paris des jüdischen Staates gesehen hatte, und denke darüber nach, was die nationalistischen Zeloten als nächstes auf ihrer verheerenden Kampagne gegen wirkliche und eingebildete Feinde erfinden würden. (mehr...)
21. März 2004 | Internationales, Militär und Krieg
Die unaussprechliche Quelle des Terrorismus John Pilger sieht in der gegenwärtigen Drohung mit Anschlägen in Ländern, deren Regierungen enge Verbindungen mit den USA haben, das letzte Stadium in einem langen Kampf gegen die Imperien des Westens, deren raffgierigen Kreuzzüge und ihre Vorherrschaft. Eine Quelle dieser Gefahr sei Israel, das als Statthalter des Imperiums des Westens im Mittleren Osten die Ursache von nacktem Terror bleibe. Gleiches wie Madrids Horror-Woche finde im besetzten Palästina Monat für Monat statt. (mehr...)