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Gute Beteiligung an Kundgebung zum Antikriegstag 2017 in Gammertingen

Mit dem Überfall der deutschen Nazi-Truppen auf das Nachbarland Polen am 1. September 1939 wurde der 2. Weltkrieg begonnen, der 60 bis 70 Millionen Menschen den Tod brachte. Am 1. September 2017, der von Friedensorganisationen und Gewerkschaften seit Jahrzehnten als Antikriegstag begangen wird, nahmen rund 30 Menschen an einer Kundgebung auf dem Tréguezplatz in Gammertingen (Kreis Sigmaringen) teil. Dabei wurde der Opfer des 2. Weltkriegs gedacht sowie der Opfer der weiteren über 250 seitherigen Kriege. Es wurde aber auch dagegen protestiert, dass sich Deutschland inzwischen wieder an zahlreichen Kriegen in aller Welt beteiligt.

In einer Rede wies Michael Schmid vom Veranstalter Lebenshaus Schwäbische Alb darauf hin, dass damit gegen das Vermächtnis der Lehre aus dem 2. Weltkrieg verstoßen werde, dass von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen solle. Er kritisierte ebenfalls die geplante Aufrüstung von derzeit 37 Mrd. Euro für die Bundeswehr auf 62 bis 70 Mrd. Euro bis 2024. Die Geschichte zeige, dass immer mehr Militär dem Frieden nicht dienen würde. Deutliche Kritik übte er daran, dass Menschen, die vor dem Krieg geflohen sind, wieder in ein Kriegsland wie Afghanistan abgeschoben würden. Abschiebungen in eine lebensbedrohliche Situation seien zynisch und menschenverachtend. Er forderte einen umfassenden Abschiebestopp nach Afghanistan und eine konkrete Bleibeperspektiven für afghanische Geflüchtete.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung trug Walter Märkle ein Gedicht eines geistig behinderten Mannes gegen den Krieg vor. Bernd und Paul Geisler begeisterten die Anwesenden mit ihren zwischendurch auf der Gitarre und dem afghanischen Instrument Sarod gespielten Musikstücken. Zum Abschluss stimmte Bernd Geisler das Lied "We shall overcome" zum gemeinsamen Gesang an.

Weitere Bilder der Kundgebung am Antikriegstag in Gammertingen befinden sich weiter unten auf dieser Seite.

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Veröffentlicht am

04. September 2017

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