Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Ihre Suche nach "Frühkirchlicher Pazifismus und "gerechter Krieg"" ergab 3 Treffer

25. April 2006 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Frühkirchlicher Pazifismus und “gerechter Krieg” - Teil 3: Abschied vom “gerechten Krieg” im Atomzeitalter

Die in der katholischen Weltkirche seit Benedikt XV. erzielten Klärungen ergeben ein Bekenntnis zum Internationalismus und zum globalen Gemeinwohl-Begriff, das Programm einer gerechten Weltordnung sowie die Zielvorgabe einer Zivilisation, die den Krieg vollständig ächtet und Konfliktlösungswege jenseits der militärischen Mittel entwickelt. Der Ökumenische Weltrat der Kirchen steht dem in nichts nach. Damit sind lange verschmähte Grundziele der Christinnen und Christen, die in den ersten drei Jahrhunderten Gewaltfreiheit praktizierten, rehabilitiert. Eine entsprechende Kirchenpraxis der Ökumene ist leider bis heute nicht nachgefolgt. Leider gibt es Anhaltspunkte dafür, dass der gegenwärtige Papst aus Deutschland die Kritik an einer auf Profit und Krieg abzielenden Weltordnung weniger wichtig nimmt als seine Vorgänger. Von Peter Bürger.

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16. April 2006 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Frühkirchlicher Pazifismus und “gerechter Krieg” - Teil 2: Die staatskirchliche Bellum-Iustum-Doktrin und ihre Folgen

Mit Kaiser Konstantins Bekenntnis zum Christentum im Jahr 313 wird die Unvereinbarkeit soldatischen Tötungsdienstes für Christen aufgehoben.Von nun an werden aus den Verfolgten des Imperiums zunehmend die neuen Herren hervorgehen. Ein Jahr später (314) verbietet dann bereits die vom Kaiser einberufene Regionalsynode von Arles für christliche Soldaten die Desertion aus der kaiserlichen Armee in Friedenszeiten. Von Peter Bürger.

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27. März 2006 | Gewalt, Gewaltfreiheit und Frieden
Frühkirchlicher Pazifismus und “gerechter Krieg” - Teil 1: Dreihundert Jahre Gewaltfreiheit

Gewiss müsste der unvoreingenommene Historiker von einem fremden Stern beim Studium der Zivilisation ab dem 4. Jahrhundert nach Christus zu der Überzeugung kommen, der sogenannte christliche Kulturkreis habe auf dem Planeten Erde das Kriegshandwerk und die Technologie für Massenmorde zur höchsten Perfektion gesteigert. Von den Ursprüngen her ist es dem Christentum jedoch nicht in die Wiege gelegt worden, dass es einmal zur ideologischen Begleitmusik für eine kriegerische Zivilisation verkommen würde. Die Aussagen des Neuen Testaments über das Programm Roms lassen auf eine klare Analyse des räuberischen Imperiums und der sogenannten Pax Romana schließen. Von Peter Bürger.

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