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Ökumenische Friedensdekade: “andere achten”

Gammertingen, 05.11.2007: Vom 11. bis 21. November finden bundesweit während der Ökumenischen Friedensdekade mit dem Motto “andere achten” hunderte von Veranstaltungen statt. In Gammertingen und Bitz werden in diesem Rahmen verschiedene Veranstaltungen angeboten. Die diesjährige Ökumenische Friedensdekade wird wieder getragen vom Gesprächsforum “Ökumenische Friedensdekade”, in dem die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) und viele Friedensgruppen zusammenarbeiten.

“Von der Straße an die Werkbank - Ein Straßenkinderprojekt in Eldoret / Kenia stellt sich vor”, lautet der Titel einer Veranstaltung am Mittwoch, 9.11., um 20.00 Uhr im evangelischen Gemeindehaus in Gammertingen. Lisa Funfack und Martin Rose aus dem Arbeitskreis Eldoret werden von den Fortschritten im Straßenkinderprojekt in Kenia berichten. Lisa Funfack ist vor einigen Tagen aus Kenia zurück gekommen und informiert über die derzeitigen Lebensumstände der 130 Jungen im Heim in Sugoi bei Eldoret und über die Fortschritte bei der Einrichtung einer Berufsausbildung in den Bereichen Holz / Metall und Bau. Aus dem Vorstand des Arbeitskreises möchte Martin Rose über die Planungen und den aktuellen Stand in Sugoi erzählen. Wenn aus Straßenkindern Gymnasiasten und Berufsschüler werden ist das auch eine Herausforderung für den Umgang zwischen Betreuern und Betreuten. Fragen der Wertschätzung und Achtung innerhalb der kenianischen Gesellschaft berührt das ebenso wie den Austausch zwischen den Partnern in Kenia und Deutschland. Das Projekt wird inzwischen auch von “Brot für die Welt” unterstützt und befindet sich in einem interessanten und nicht immer einfachen Entwicklungsstadium. Aktuelle Bilder möchten zum Gespräch und regen Austausch einladen. Veranstalter sind der Weltladen Gammertingen und die Evang. Kirchengemeinde Gammertingen.

Am Sonntag, 18.11., findet von 17 - 17.30 Uhr an der Gedenkstätte in Gammertingen-Mariaberg “Eine halbe Stunde des Schweigens für alle Opfer der Gewalt und Euthanasie” statt. Diese Gedenkstätte wurde als Mahnung und Erinnerung an 61 Menschen aus den Mariaberger Heimen errichtet, die 1940 Opfer der Euthanasie durch die Nazidiktatur wurden. Damals wurden sie mit einem Bus abgeholt und in Grafeneck ermordet. Im Anschluss an das Schweigen findet in der Kirche in Mariaberg eine “Musikalische Feierstunde” mit dem Posaunenchor sowie weiteren Musizierenden statt. Lebenshaus Schwäbische Alb e.V., die evangelische Pfarrstelle Mariaberg und der Posaunenchor Mariaberg laden gemeinsam zu dieser Veranstaltung ein.

Am Buß- und Bettag (21. Nov.) beginnt um 19.00 Uhr in der Nikolauskirche in Bitz ein Friedensgottesdienst zum Thema “andere achten”.


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Veröffentlicht am

05. November 2007

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