Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Krieg gegen Iran verhindern

Gammertingen, 27.02.2007: Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V. fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, alles ihr Mögliche zu tun, um einen Krieg der USA gegen den Iran zu verhindern. Gleichzeitig wird die Bevölkerung aufgerufen, aktiv zu werden, um einen neuen Krieg zu verhindern.

In einem Schreiben an die Bundeskanzlerin und derzeitige EU-Ratspräsidentin Merkel hat Lebenshaus Schwäbische Alb die dringende Bitte zum Ausdruck gebracht, alles Denkbare zu unternehmen, damit es zu keinem Krieg gegen Iran kommt. Gleichzeitig solle sich Frau Merkel dafür einsetzen, dass die EU-Staaten, insbesondere Deutschland, endlich eine konstruktive Rolle zur friedlichen Beilegung des Konfliktes leisteten.

Lebenshaus Schwäbische Alb schließt sich einem Appell namhafter Wissenschaftler, Medizinerinnen, Mediziner und Friedensforscher an, den diese in einem Offenen Brief an Frau Merkel gerichtet haben. Diese wird darin wegen Gefahr in Verzug gebeten, sofort zu handeln:

“Erteilen Sie im Namen Deutschlands dem Einsatz von militärischer Gewalt gegen den Iran eine unmissverständliche Absage.

Fordern Sie die EU und ihre Mitgliedsstaaten auf, sich in gleicher Weise zu äußern.

Treten Sie für neue Verhandlungen mit der iranischen Führung ohne Vorbedingungen ein und berücksichtigen Sie dabei die rechtliche Grundlage des Atomwaffensperrvertrages.

Setzen Sie sich für den baldigen Beginn einer Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit im Mittleren und Nahen Osten ein, um damit den friedlichen Dialog in der Region zu eröffnen.”

Der Offene Brief wurde initiiert von Prof. Dr. Mohssen Massarrat (Politikwissenschaftler, Osnabrück) und Prof. Dr. Andreas Buro (Friedensforscher, Grävenwiesbach). Mitunterzeichner des Briefes sind unter anderem Hans-Christof Graf von Sponeck (ehem. UN-Beauftragter im Irak für das Projekt Öl gegen Nahrungsmittel), Prof. Dr. Ekkehart Krippendorf (Politikwissenschaftler, Berlin), Friedrich Schorlemmer (Bürgerrechtler, Lutherstadt Wittenberg) und Prof. Dr. Hans-Peter Dürr (Kernphysiker, München)

In dem Schreiben an die Kanzlerin werden Indizien genannt, die auf einen bevorstehenden Luftkrieg der USA gegen den Iran hindeuten. Außerdem werden verschiedene US-Experten zitiert, die vor einem neuen Krieg warnen. Ein Angriff auf den Iran würde den gesamten Nahen und Mittleren Osten in ein Chaos stürzen mit schweren politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen auf die gesamte Welt.

Michael Schmid, Geschäftsführer von Lebenshaus Schwäbische Alb e.V., ruft die Bevölkerung auf, sich jetzt unbedingt mit diesem brisanten Thema zu befassen. Es sei höchste Zeit, “gegen den drohenden Iran-Krieg aktiv zu werden, bevor es zu einem neuen Krieg mit katastrophalen Folgen kommt.” Es müsse alles daran gesetzt werden, dass sich der Protest jetzt formiere, “damit die US-Kriegstreiber nicht durchkommen und die EU-Staaten, insbesondere Deutschland, endlich eine konstruktive Rolle zur friedlichen Beilegung des Konfliktes leisten, worin sie bislang jämmerlich versagt haben.”


>> Link zum Offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel

Veröffentlicht am

27. Februar 2007

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