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Bitte um Unterstützung: Veröffentlichung von AUFRUF “Atombombenopfer mahnen: Beitritt zum UN-Atomwaffenverbot!” in Zeitungsanzeigen

Die Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki jähren sich im August 2022 zum 77. Mal. Diese Jahrestage erinnern uns daran, alles uns Mögliche zu tun, damit solche Tragödien sich nicht wiederholen.

Der Journalist Andreas Zumach stellt zutreffend fest, der Krieg in der Ukraine zeige, dass die atomare Abschreckung keinen Krieg verhindere, sondern ihn ermögliche. Faktisch begrenze das atomare Arsenal Russlands den Beistand, den die Ukraine erhalte. Russlands konventioneller Krieg in der Ukraine finde unter eine Art atomarem Schirm statt. "Das unterstreicht, wie wichtig die Ächtung und Abrüstung aller Atomwaffen ist und auch wie widersinnig der geplante Kauf der F-35-Kampfjets ist, die die Bundesregierung für die sogenannte ‚atomare Teilhabe’, also für den Atomwaffeneinsatz anschaffen will", so Andreas Zumach.

Im Krieg in und um die Ukraine ist allerdings eine weitere Eskalation bis hin zu einem Atomwaffeneinsatz nicht ausgeschlossen. Auch die NATO bekräftigt in ihrem neuen "Strategischen Konzept 2022" die atomare Abschreckung und damit die Bereitschaft zur Drohung mit und zum Einsatz von Atomwaffen. Angesichts der Risiken eines Atomwaffeneinsatzes mit verheerenden Folgen, unter Umständen sogar der Auslöschung allen Lebens auf unserem Planeten, sollten wir uns also weiter für das Ende der atomaren Abschreckung einsetzen, für einen Abzug der US-Atomwaffen aus Büchel und für Deutschlands Beitritt zum UN-Atomwaffenverbot.

Als Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V. werden wir mit Unterstützung von vielen Menschen und Organisationen aus nah und fern am 4. bzw. 6. August Anzeigen mit dem Aufruf "Atombombenopfer mahnen: Beitritt zum UN-Atomwaffenverbot!" in Amtsblättern unserer Region auf der Schwäbischen Alb und je nach Beteiligung gerne noch in ein oder zwei Tageszeitungen veröffentlichen (Anzeigentext siehe unten). In den Amtsblättern werden die Namen der unterstützenden Menschen bzw. Organisationen unter dem Aufruf aufgeführt, es sei denn, jemand wünscht dies ausdrücklich nicht.

Wir bitten Sie/Euch also um Unterstützung. Spenden Sie/spendet für die Anzeigen mindestens 10 Euro als Einzelperson, 25 Euro als Organisation.

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Verwendungszweck: Hiroshima-Nagasaki 2022

Formlose Rückmeldungen für diese Anzeigenaktion benötigen wir bis spätestens Sonntag, 31. Juli 2022 - 18 Uhr (bitte mit Namen und Anschrift per Mail an: info@lebenshaus-alb.de oder Fax 07574-91110 oder per Post an: Lebenshaus Schwäbische Alb e.V., Bubenhofenstr. 3, 72501 Gammertingen)

Wir würden uns sehr freuen, wenn es wieder eine ähnlich große Unterstützung geben würde wie die letzten Jahre. Da kamen jeweils so viele Spenden zusammen, dass wir außer ganzseitigen Anzeigen in den Amtsblättern unserer Region zwei weitere Anzeigen im Reutlinger Generalanzeiger und im Schwarzwälder Bote veröffentlichen konnten! Sollten Spenden über den Betrag hinaus eingehen, der für die Anzeigenaktion und weitere Auslagen im Zusammenhang mit den diesjährigen Hiroshima-Nagasaki-Gedenktagen anfällt, dann verwenden wir diese für unsere Arbeit für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie.

Wir freuen uns über Ihre/Deine Beteiligung an der Anzeigenaktion. Ebenso freuen wir uns, wenn andere Menschen auf diese Aktionen aufmerksam gemacht werden.

Vielen Dank für jede Beteiligung und Unterstützung!

Nachtrag 04.08.2022:

Heute ist der Aufruf in den Amtsblättern des Mittleren Laucherttals auf der Schwäbischen Alb mit den Namen der Unterstützenden erschienen. Er kann hier heruntergeladen werden:

Am Hiroshima-Gedenktag, am 6. August 2022, wird er als Anzeige in den Tageszeitungen "Reutlinger Generalanzeiger" und "Zollern-Alb-Kurier" veröffentlicht.

Wir freuen uns auch nach Veröffentlichung der Anzeigen über weitere Unterzeichner*innen dieses Aufrufs.

 


ANZEIGENTEXT

"Atombombenopfer mahnen: Beitritt zum UN-Atomwaffenverbot!"

Am 6. und 9. August 1945 wurden die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen. Innerhalb kürzester Zeit verdampften und verbrannten Zehntausende Menschen. In den folgenden Jahrzehnten wurden unzählige Menschen Opfer dieses Infernos sowie der mehr als 2.000 Atomtests in Afrika, Asien, Australien, Nordamerika und dem pazifischen Ozean.

Heute bedrohen uns weltweit noch immer 12.700 Nuklearwaffen! Die Atommächte planen, Milliardensummen in die Aufrüstung ihrer Arsenale zu investieren. Friedensforscher warnen vor einem neuen nuklearen Wettrüsten. In Deutschland sollen neue Trägerflugzeuge für neue, zielgenauere Atombomben in Büchel angeschafft werden.

Vor dem Hintergrund des russischen Angriffs auf die Ukraine im Februar 2022 und den nuklearen Drohgebärden Russlands fand in Wien vom 21. bis 23. Juni die erste Vertragsstaatenkonferenz des UN-Atomwaffenverbotsvertrages statt. Der Vertrag trat am 22. Januar 2021 in Kraft. Bis heute sind ihm 66 Länder beigetreten. Auch die internationale Zivilgesellschaft war mit zahlreichen Delegierten in Wien vertreten. Überlebende der Atombombenabwürfe in Japan sowie der Atomtests berichteten über die beispiellose humanitäre Katastrophe, die diese Massenvernichtungswaffen verursachen.

Wir begrüßen, dass die Vertragsstaaten in Wien ihre Besorgnis und Bestürzung über die Drohungen und den Einsatz von Atomwaffen zum Ausdruck gebracht haben und unmissverständlich "alle nuklearen Bedrohungen, ob explizit oder implizit und ungeachtet der Umstände" verurteilten.

Wir begrüßen, dass Deutschland an der UN-Konferenz als Beobachter teilgenommen hat. Gleichzeitig kritisieren wir, dass Deutschland durch seinen Vertreter in Wien ausdrücklich seine Ablehnung des Atomwaffenverbotsvertrags bekräftigte.

Wir fordern von der Bundesregierung:

  • Atomwaffen aufgrund der katastrophalen humanitären Folgen ihres Einsatzes zu ächten;
  • auf dem Weg zur Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrags auf die atomare Bewaffnung neuer Kampfflugzeuge zu verzichten;
  • kooperative Sicherheit durch eine Politik der Friedenslogik in den Blick zu nehmen und damit die nukleare Abschreckung überwinden zu helfen.

Rund um die Gedenktage der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor 77 Jahren finden vielfältige Aktivitäten statt. Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V. lädt für den 9. August zu einer Gedenkveranstaltung ein (18:00 Uhr am Stadtbrunnen in Gammertingen). Gemeinsam mit zahlreichen Aktionen an vielen Orten wollen wir sichtbar an die Opfer von Hiroshima und Nagasaki sowie der Atomtests erinnern und einen deutschen Beitritt zum UN-Atomwaffenverbot fordern!

* * * * *

Dies ist eine Aktion von Lebenshaus Schwäbische Alb – Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

Wir freuen uns über weitere Unterzeichner*innen dieses Aufrufs. Bitte mit Namen und Anschrift per Mail an: info@lebenshaus-alb.de oder per Post an: Lebenshaus Schwäbische Alb e.V., Bubenhofenstr. 3, 72501 Gammertingen. Internet: www.lebenshaus-alb.de

(Ende des Anzeigentextes)

Der Anzeigentext kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden


Weitere Hinweise:

Umfangreiche Übersicht zu den Aktivitäten rund um den Hiroshima- und Nagasaki-Gedenktag 2022 bei Netzwerk Friedenskooperative:

Als Lebenshaus Schwäbische Alb gehören wir gemeinsam mit der Friedenswerkstatt Mutlangen, der Kampagne "Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt", der IPPNW und Ohne Rüstung Leben zu den Kooperationspartnern einer Aktion der Pacemakers - Radmarathon für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen, mit der am 6. August Anzeigen in der taz und einer weiteren überregionalen Zeitung geschaltet werden. Wir bitten darum, diese Aktion als Einzelperson bzw. Organisation ebenfalls zu unterstützen.

Am Dienstag, 9. August 2022, findet anlässlich der 77. Jahrestage der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki eine Kundgebung am Stadtbrunnen in der Sigmaringer Straße in Gammertingen statt. Beginn ist um 18:00 Uhr.

Auf der Lebenshaus-Website finden sich zahlreiche Texte zu Hiroshima/Nagasaki und den Folgen, aber ebenso zur aktuellen Situation bei den Atomwaffen: 

Weitere interessante Links:


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Veröffentlicht am

13. Juli 2022

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