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Den Atomausstieg in die Hand nehmen! Menschenkette vom AKW Neckarwestheim nach Stuttgart am 12. März 2011

Mit zigtausenden Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet werden wir am 12. März eine 45 Kilometer lange Menschenkette gegen die Atompolitik der Regierung bilden - vom Risikoreaktor Neckarwestheim nach Stuttgart. Zum richtigen Zeitpunkt: Zwei Wochen später wird im "Ländle" gewählt. Und nachdem sich die Regierung von Ministerpräsident Mappus wie keine andere für längere AKW- Laufzeiten eingesetzt hat, wird die Wahl auch zur Abstimmung über Merkels Atom-Deal. Eine neue Landesregierung muss den Atomausstieg selbst in die Hand nehmen - und die baden-württembergischen Meiler in Neckarwestheim und Philippsburg abschalten.

Ein breites Bündnis von Organisationen und Initiativen unterstützt die Menschenkette am 12. März, darunter auch Lebenshaus Schwäbische Alb. Damit die Menschenkette gelingt, kommt es auf Jeden und Jede an. Unterstützen Sie die Aktion! (Unterstützungsmöglichkeiten siehe weiter unten)

Ablauf Anti-Atom-Kette

12.30 bis 14.00 Uhr Menschenkette

Die Menschenkette wird über eine Distanz von ca. 45 Kilometer entstehen. Wo Sie sich am besten einreihen, damit überall genug Menschen sind, können Sie der Karte entnehmen. Um 12.30 Uhr beginnt die Kette sich zu formieren, um 13.30 Uhr soll sie stehen. Damit wir uns gleichmäßig über die Strecke verteilen, sollten Sie an den Streckenabschnitt kommen, der Ihrer Region zugeordnet ist.

15.30 bis 17.00 Uhr Abschlusskundgebung in Stuttgart, Schlossplatz

Nach der Menschenkette kommen alle zu einer großen Kundgebung auf dem Stuttgarter Schlossplatz zusammen - mit viel Musik und spannenden Redebeiträgen. Ein detailliertes Programm für die Kundgebung folgt demnächst.

Aufruf

Bis über das Jahr 2040 hinaus hat die Bundesregierung die Laufzeiten der Atomkraftwerke verlängert. Diese Klientelpolitik dient alleine den Stromkonzernen: Ihnen spült der Atom-Deal Zusatzgewinne von fast 100 Milliarden Euro in die Kassen.

Die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke wurde über die Köpfe der Menschen hinweg entschieden. Wir wollen raus aus einer Technologie, die ein verheerendes Unfallrisiko birgt, den dringend notwendigen Ausbau Erneuerbarer Energien blockiert und tausenden Generationen tödlichen Atommüll aufbürdet. Wir wollen die Atomkraftwerke abschalten - und zwar jetzt!

Baden-Württembergs Ministerpräsident Mappus und seine Landesregierung gehören zu den größten Verfechtern der Atomenergie. Die kommende Landtagswahl im "Ländle" ist damit auch eine Abstimmung über die schwarz-gelbe Atompolitik.

Eine neue Landesregierung muss den Atomausstieg selbst in die Hand nehmen - und die baden-württembergischen Meiler in Neckarwestheim und Philippsburg abschalten. Hierzu braucht es eine konsequente Atomaufsicht, die höchste Sicherheitsanforderungen stellt und den Betrieb der Reaktoren damit unrentabel macht. Zugleich verlangen wir einen konsequenten Ausbau Erneuerbarer Energien - dezentral und bürgernah.

Zwei Wochen vor der Landtagswahl senden wir ein spektakuläres Signal gegen den Atom-Deal: Auf Atomkraft setzen? Nicht mit uns! Mit zigtausenden Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet werden wir am 12. März eine große Aktions- und Menschenkette zwischen der Landeshauptstadt Stuttgart und dem AKW Neckarwestheim bilden.

Die Alternativen zur Risikotechnologie Atomkraft sind längst da, sie müssen nur durchgesetzt werden. Die Zukunft ist erneuerbar - im Dreiklang von Erneuerbaren Energien, Energiesparen und Energieeffizienz. Jetzt nehmen wir den Ausstieg selbst in die Hand!  

Veröffentlicht am

12. März 2011

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