Friedensbewegung 2026 - jünger, europäischer, auf keinem Auge blind!Friedensbewegung 2026 - jünger, europäischer, auf keinem Auge blind!Interview mit Clemens Ronnefeldt im Ökodorf Siebenlinden. Fragen: Simone Britsch, Bildungsreferentin des Freundeskreises Ökodorf e.V. Kriege in Europa und weltweit. Immer mehr Aufrüstung. Die Wehrpflicht rückt näher. Viele Menschen wollen etwas tun - wissen aber nicht wie. Dazu kommt gesellschaftliche Polarisierung rund um friedenspolitische Fragen, die viele verunsichert und lähmt. Clemens Ronnefeldt ist seit bald vier Jahrzehnten Referent für Friedensfragen beim Internationalen Versöhnungsbund. In diesem Gespräch gibt er Orientierung - ohne innere Widersprüche der Bewegung kleinzureden. Im Interview erfährst du:
„Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch" (Hölderlin) - Clemens ist überzeugt, dass die Friedensbewegung gerade an Kraft gewinnt, weil sie bereit ist, sich zu verändern, und mit ihren inneren Widersprüchen konstruktiv umzugehen. Ein ehrliches und ermutigendes Gespräch für alle, die Frieden nicht nur denken, sondern ins Handeln kommen wollen. Clemens Ronnefeldt (geb. 1960) ist seit 1992 Friedensreferent beim Internationalen Versöhnungsbund. Nach Theologie-Studium und Friedensarbeiterausbildung arbeitete er in Flüchtlingslagern im ehemaligen Jugoslawien und reiste vielfach nach Westasien. Schwerpunkte: politische Konfliktanalyse (Ukraine, Westasien), Öffentlichkeitsarbeit, Lobbying und Vernetzung. Er verfasste zahlreiche Artikel, ein Buch über „Die neue NATO, Irak und Jugoslawien“ und produzierte 135 TV-Sendungen zu Friedensfragen. https://versoehnungsbund.de/aktiv/friedensreferat / Friedensblog: https://versoehnungsbund.de/aktiv/friedensblog / Internationaler Versöhnungsbund: https://versoehnungsbund.de/ Veröffentlicht amArtikel ausdruckenWeitere Artikel auf der Lebenshaus-WebSite zum Thema bzw. von |
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