Evangelische Kirchenleitung für “Kriegstüchtigkeit”Die Kritik am neuen staats- und militärnahen Kurs der EKD reißt nicht abVon Peter Bürger Inhaltsübersicht
Die Evangelische Kirche in Deutschland präsentierte Anfang November 2025 der Öffentlichkeit eine Denkschrift "Welt in Unordnung – Gerechter Friede im Blick" – als Positionierung "angesichts neuer Herausforderungen …" Das Denkschrift-Lob der im bürgerlichen Diskurs als maßgeblich geltenden Medien fiel ziemlich einhellig aus: "Abschied vom Pazifismus … Im Rahmen der EKD-Synode veröffentlicht die Kirche ihre Friedensdenkschrift und bricht damit mit der Tradition der Friedensbewegung" (ZDF heute, 10.11.2025). "Die Evangelische Kirche bricht mit ihrer Friedensethik. Laut einer neuen Denkschrift der EKD lässt sich der Pazifismus als generelle politische Ethik ‚ethisch nicht legitimieren‘. Das kommt einem Bruch mit bisherigen Positionen gleich" (FAZ-online, 10.11.2025). Die ‚Berliner Zeitung‘ legte am gleichen Tag aber etwas Erstaunen an den Tag: "Evangelische Kirche überrascht mit Kurswechsel. – Atomwaffen sind ‚politisch notwendig‘. Die evangelische Kirche passt ihre Friedensdenkschrift an. Atomwaffen gelten nun als unverzichtbar für Sicherheit" (BZ, 10.11.2025). Quelle: Overton Magazin - 01.02.2026. Veröffentlicht amArtikel ausdruckenWeitere Artikel auf der Lebenshaus-WebSite zum Thema bzw. von |
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