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Goldstein-Wolf widerruft ihre Verleumdungen über Andreas Zumach

Antisemitismus-Beauftragte von NRW weist "unwahre" Behauptung der "jüdischen Aktivistin" Malca Goldstein-Wolf zurück

Von Andreas Zumach

Die Antisemitismusbeauftragte von NRW, Ex-Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, hat die Behauptung von Malca Goldstein-Wolf, "jüdische Aktivistin" (Selbstbezeichnung) aus Köln, als "unwahr" zurückgewiesen, sie (Leutheusser-Schnarrenberger) würde ein Verbot von drei geplanten Vorträgen des Journalisten Andreas Zumach an den Volkshochschulen in Köln (am 27.10.) und Essen (13.11) sowie an der evangelischen Philippus-Akademie in Mönchengladbach (am 27.11.) unterstützen. Um diesen falschen Eindruck zu erwecken, habe Goldstein-Wolf "den Inhalt einer E-Mail der Beauftragten sowie den gesamten Vorgang falsch dargestellt und die Nachricht damit für ihre Zwecke missbraucht", erklärten die Antisemitismusbeauftragte und ihr Referent Dr. Fabian Freiseis in Antwort auf ein Auskunftsbegehren von Zumachs Anwalt. Freiseis erklärte zudem, die Vorwürfe Goldstein-Wolf gegen Zumach hätten sich nach Überprüfung als "haltlos" erwiesen.Anlagen PDF1 , PDF2 , PDF3 .

In Schreiben an die Oberbürgermeister von EssenAnlage PDF4 . und Köln, Thomas Kufen (CDU) und Henriette Reker (parteilos) hatte Goldstein-Wolf Zumach als "Befürworter von BDS" sowie als "notorischen Hasser von Juden und Israel" verleumdet und die Absage seiner Vorträge verlangt. Ein gleichlautendes Schreiben schickte Goldstein-Wolf an die "Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit" (GCJZ) in Mönchengladbach, die die Ankündigung von Zumachs Vortrag an der evangelischen Philippus-Akademie auf ihrer Webseite veröffentlicht hatte. Ihre Schreiben veröffentlichte Goldstein-Wolf auf ihrer Facebook-Seite und forderte ihre LeserInnen auf, ebenfalls bei den drei Adressaten gegen Zumachs Vorträge zu intervenieren. In Mönchengladbach löste sie damit einen "Shitstorm" aus, den die Vorsitzenden der GCJZ nach eigener Darstellung "noch nie erlebt haben". Auf der Webseite der GCJZ trafen knapp 100 Mails ein, die die GCJZ ausschließlich auf Basis der Falschbehauptungen und Verleumdungen von Goldstein-Wolf übel beschimpften. Der Essener OB Kufen lehnte die Verbotsforderung ab (die er zuvor bereits auch von der Vorsitzenden der "Scholars for Peace in the Middle East", Elvira Grözinger, Berlin sowie von dem anonym agierenden "Münchner Bündnis gegen Antisemitismus und Israelhass, (MBAI) erhalten hatte).Anlage PDF5 .

Auch in Köln und Mönchengladbach scheiterte Goldstein-Wolf mit ihrer Verbotsforderung. Daraufhin forderte sie die Antisemitismusbeauftragte zur Intervention gegen die Vorträge von Zumach auf und verbreitete auf Facebook-Einträgen (die sie nach Aufforderung durch die Antisemitismusbeauftragte inzwischen gelöscht hat) den falschen Eindruck, die Beauftragte hätte interveniert.

Zumachs Anwalt kritisierte in einem abschließenden Schreiben an die Antisemitismusbeauftragte, sie sei "sehr vorschnell und ohne inhaltliche Prüfung auf den Antisemitismus-Vorwurf von Frau Goldstein-Wolf gegen Herrn Zumach aufgesprungen." Das sei "ein behördliches Verhalten, das die Tätigkeit einer Antisemitismusbeauftragten in erheblicher Weise diskreditiert".Anlage PDF6 .

Nach Abmahnung durch Zumachs AnwaltAnlage PDF7 . hat Goldstein-Wolf ihre verleumderischen Behauptungen, Zumach sei ein "Befürworter von BDS" sowie ein "notorischer Hasser von Juden und von Israel" inzwischen vollumfänglich widerrufen und eine Unterlassungserklärung abgegeben.Anlage PDF8 .

Sie ist nun aufgefordert, auf Facebook und überall sonst, wo sie ihre Verleumdungen über Zumach veröffentlich hat, diese zu löschen.

Die gesamten Kosten des Verfahrens hat Frau Goldstein-Wolf zu tragen.

Fußnoten

Veröffentlicht am

26. Oktober 2019

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