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Zumach: “Israel, Palästina und die Grenzen des Sagbaren”

Für das Münchener Rathaus ist die Sache klar: keine städtischen bzw. städtisch finanzierten Räume für Veranstaltungen, auf denen Israel kritisiert und die Kampagne zum Boykott israelischer Produkte (BDS) erwähnt wird. Seit dem entsprechenden Stadtratsbeschluss von Ende 2017 ist die Szene in Aufruhr. Vorträge und Filme werden abgesagt, selbst prominente Rednerinnen finden keine Veranstalter mehr und damit auch kein Publikum.

Klar ist: Antisemitismus darf genau wie Rassismus keine Bühne haben. Aber was passiert, wenn der Vorwurf "Antisemit" genutzt wird, um unbequeme Stimmen aus der Öffentlichkeit zu verbannen - Menschen, die die israelische Besatzungspolitik kritisieren oder Menschenrechtsverletzungen thematisieren?

Für 7. November 2018 war Andreas Zumach vom Lehrbereich Meyen an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) zu einem Vortrag mit dem Titel "Israel, Palästina und die Grenzen des Sagbaren" eingeladen worden. Im Vorfeld kam es zu massiven Angriffen gegen die Veranstaltung mit der Forderung, diese abzusagen. Diesen Forderungen ist der Präsident der Universität nicht nachgekommen (siehe hierzu auch die Links unten).

In seinem Vortrag thematisierte Andreas Zumachs die Angriffe auf die Meinungsfreiheit durch Sympathisanten der israelischen Regierung. Vor über 300 Zuhörerinnen und Zuhörern zeigte er sachlich kompetent und souverän die völlig unakzeptablen Methoden gegenüber Kritikerinnen und Kritikern der israelischen Politik sowie die Absurdität des Antisemitismusvorwurfs in diesem Zusammenhang auf.

Vortrag und Diskussion der Münchner Veranstaltung vom 07.11.2018 sind in nachfolgendem Video in voller Länge anzusehen.


Andreas Zumach: "Israel, Palästina und die Grenzen des Sagbaren". Eine Aufzeichnung der Veranstaltung des Lehrbereichs Meyen an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität vom 7. November 2018.

Weblinks:

Veröffentlicht am

12. November 2018

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