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Für eine Kultur des Widerstands

Attac beim 14. Weltsozialforum in Salvador de Bahia

"Widerstehen heißt gestalten, widerstehen heißt verändern" lautet das Motto des 14. Weltsozialforums vom 13. bis zum 17. März im brasilianischen Salvador de Bahia. Zehntausende Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Teilen der Welt werden zu diesem Festival der sozialen Bewegungen erwartet.

Das Weltsozialforum versteht sich als Gegenveranstaltung zu den Gipfeln der Welthandelsorganisation (WTO), dem Davoser Weltwirtschaftsforum
(WEF) und den jährlichen Treffen der Regierungschefs der G8-Staaten. 2016 fand es im kanadischen Montreal und damit erstmals in einem Staat des industriellen Nordens statt. Mit dem diesjährigen Veranstaltungsort im afrobrasilianischen Teil Brasiliens richten die Organisatoren den Fokus wieder auf die Probleme des globalen Südens und seine vielfältigen Formen des Widerstands. Der Bundesstaat Bahia gilt mit seiner Linksregierung als Hochburg der Protestbewegung gegen den brasilianischen Putsch-Präsidenten Michel Temer.

Den Auftakt bildet eine Massendemonstration am Dienstag durch Salvador. Inhaltlich orientiert sich das Forum an Themenachsen wie Demokratie, ökonomische Alternativen, Umwelt und Kampf gegen Rassismus. Auch die zukünftige Orientierung des Weltsozialforums steht zur Debatte, die in einer Sitzung des Internationalen Rats im Anschluss fortgesetzt werden soll.

Das Europäische Attac-Netzwerk wird mit mehreren Workshops vertreten sein. Am Rande des Forums kommen Attac-Aktive aus aller Welt zu einem globalen Treffen zusammen. Aus Deutschland beteiligen sich zudem die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, die evangelische Hilfsorganisation "Brot für die Welt" sowie die Friedrich-Ebert-Stiftung und die Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Quelle: Attac Deutschland - Pressemitteilung vom 25.01.2018.

Veröffentlicht am

10. März 2018

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