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Sorge um Yanette Bautista - Kolumbianische Menschenrechtsaktivistin wird bedroht

Die pax christi-Kommission Solidarität Eine Welt ist in großer Sorge um Yanettes Bautistas Sicherheit und die vieler Menschenrechtsaktivist/innen in Kolumbien aufgrund der öffentlichen Beschuldigungen durch den Expräsidenten und immer noch einflussreichen Senator Kolumbiens Alvaro Uribe V., sie seien Mitglieder der Guerilla.

Am 17. September bezeichnete er in einer öffentlichen Debatte über den Paramilitarismus im Kongress Yanette Bautista und einige Senatoren, die am Friedensprozess in Kuba teilgenommen hatten, als "guerrilleros". Bereits am 8. und 9. September hatte Yanette Drohbriefe der paramilitärischen Gruppe "Aguilas Negras" erhalten, in denen sie und weitere 91 Aktivist/innen der Mitgliedschaft der Guerilla bezichtigt und mit dem Tod bedroht werden. Ihr Adoptivsohn Antonio Erick Arellana, Sohn ihrer durch das Militär verschwundenen und ermordeten Schwester Nydia Erika Bautista, musste aufgrund massiver Bedrohungen Kolumbien verlassen und lebt zurzeit mit seiner Familie im Exil in Hamburg.

Seit vielen Jahren sind die Mitglieder der pax christi-Kommission Solidarität Eine Welt der kolumbianischen Menschenrechtsverteidigerin Yanette Bautista in Freundschaft verbunden. Sie setzt sich unermüdlich für die Familien der gewaltsam Verschwundenen ein und gründete die Stiftung Nydia Erika Bautista. 2012 erhielt sie für ihre Arbeit den Menschenrechtspreis der deutschen und französischen Botschaft in Kolumbien.

Quelle: pax christi Deutschland vom 06.10.2014.

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Veröffentlicht am

06. Oktober 2014

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