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Nach den Sondierungen zu Stuttgart 21: Mappus, Schuster und Grube entziehen Gesprächen jede Grundlage

Nach den unmissverständlichen Äußerungen von Ministerpräsident Mappus, OB Schuster und Bahnchef Grube, nach denen es auch im Falle von Verhandlungen keinen Baustopp geben werde, sieht das Bündnis gegen Stuttgart 21 keine Grundlage mehr für Gespräche. Dies würde sich erst bei einer grundlegenden Positionskorrektur auf Betreiberseite ändern.

Die Gegner von Stuttgart 21 stehen nicht für Beratungen über Details und Modifikationen des von ihnen abgelehnten Projekts zur Verfügung. Dies war und ist die Sichtweise des Bündnisses gegen Stuttgart 21, in dem alle maßgeblichen Stuttgart 21 ablehnenden Verbände, Parteien, Einzelpersonen und auch die Parkschützer vertreten sind.

Dessen ungeachtet hat das Bündnis den Versuch von Peter Conradi, Werner Wölfle und Gangolf Stocker als den Initiatoren des Bürgerbegehrens von 2007 unterstützt, in Sondierungsgesprächen auszuloten, ob es Wege aus der Konfrontation gibt. Hierzu erwarten die Sondierer Erklärungen der Gegenseite bis 1. Oktober. Wenn die Reaktion der S 21 Betreiber darin besteht, weitere Abrissarbeiten am Südflügel vorzubereiten, die Bürger, die den Park schützen wollen, massiv zu drangsalieren (s. PM der Parkschützer)

und einen Baustopp rundweg abzulehnen, dann entziehen sie möglichen konstruktiven Gesprächen mit dem Bündnis jede Grundlage.

Das Bündnis gegen Stuttgart 21 hat in Dutzenden Informationsveranstaltungen auch das Gespräch mit den Befürwortern gesucht und wird eine neue Runde von öffentlichen Diskussionen im Herbst starten. Erst so und gegen die Informationsblockade der Befürworter, sind all die Wahrheiten über S 21 zu Tage gefördert worden, über die sich inzwischen die halbe Republik empört. "Zu weiteren Gesprächen sind wir sofort bereit, wenn die Abrissarbeiten gestoppt werden, mit den Baumfällarbeiten nicht begonnen wird und wenn klar ist, dass auch über die Option Ausstieg aus dem Projekt geredet werden kann", so Gangolf Stocker vom Bündnis gegen S 21.

So wie es aussieht wird Stuttgart 21 momentan jedoch nicht über Gespräche, sondern nur über weitere noch größere Proteste zu stoppen sein. Das Bündnis gegen S 21 appelliert an die Stuttgarter Bürger, auch an die Bürger in Region und Land, sich weiter mit ganzer Kraft an Demonstrationen und Veranstaltungen zu beteiligen, in den Schlossgarten zu kommen und so Bahnhof und Park vor weiterer Zerstörung zu schützen.

So wird Stuttgart 21 gestoppt - spätestens zur Landtagswahl in 181 Tagen!

Quelle: K 21 - Pressemitteilung vom 26.09.2010.

Veröffentlicht am

28. September 2010

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