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US-Atomwaffen in Deutschland und Europa

Von Otfried Nassauer - BITS Stichwort - Aktualisierte Fassung von Juni 2008

Die USA lagern einen Teil ihrer aktiven Atomwaffen in Europa. Nach Schätzungen von Experten handelt es sich derzeit um maximal 240 nukleare Bomben der Typen B-61-3 und B-61-4. Diese Waffen sind für NATO-Aufgaben und den Einsatz durch Jagdbomber der USA sowie einiger europäischer Nationen vorgesehen, die sich an der nuklearen Teilhabe der NATO beteiligen. Das sind Belgien, Deutschland, die Niederlande und derzeit noch Italien.

Eingesetzt werden dürfen die US-Atomwaffen nur, wenn der US-Präsident sie freigegeben hat und auf einem gesonderten amerikanischen Befehlsweg der Freigabecode für die Sicherheitssysteme auf ihrem europäischen Standort eingegangen ist. Die USA behalten sich zudem auf nationaler Ebene das Recht vor, ihre in Europa gelagerten Atomwaffen auch zur Unterstützung des für den Nahen und Mittleren Osten zuständigen, regionalen Oberkommandos CENTCOM einzuplanen. Das erklärt, warum sich der Schwerpunkt der Lagerung seit Ende der 90er Jahre immer deutlicher zur NATO-Südflanke verschoben hat.

Über die Jahre hat sich sowohl die Zahl der Lagerorte für Nuklearwaffen in Europa als auch die Zahl der Staaten, die aktiv mit Flugzeugen bei der nuklearen Teilhabe mitmachen, immer weiter verringert. Geschlossen wurden in den letzten zehn Jahren die Lager Nörvenich, Memmingen und 2004 Ramstein in Deutschland, Lakenheath in Großbritannien, Araxos in Griechenland sowie Akinci und Murted in der Türkei. Rund 60% der verfügbaren modernen Lagerstätten für Atomwaffen in Europa wurden dabei stillgelegt. Aus der nuklearen Teilhabe ausgeschieden sind neben Kanada auch Griechenland und zuletzt die Türkei. In Italien könnte dieser Schritt bevorstehen, wenn auch der Stützpunkt Ghedi seine nukleare Funktion verlieren sollte.

Nuklearwaffen werden auf europäischen Flugplätzen in geschützten unterirdischen Magazinen, sogenannten Weapons Storage Vaults (Grüften oder Unterflurmagazinen - siehe Photo am Ende des Textes) aufbewahrt, die in den Boden von Flugzeugschutzbauten auf ausgewählten Fliegerhorsten eingebaut wurden. Jedes Magazin kann maximal vier Waffen aufnehmen und wird mit spezieller Technik fernüberwacht. Die Magazine wurden so konstruiert, dass sie theoretisch sowohl einem Feuer als auch einem bewaffneten Angriff solange standhalten sollen (~30 Minuten), bis Feuerwehr und/oder stärkere Sicherheitsmannschaften eingetroffen sind.

Trotzdem stellte im Februar 2008 eine hochrangige Expertengruppe der US-Luftwaffe in einer internen Studie fest, dass “die meisten” der Nuklearwaffenlagerstätten in Europa die strengen Sicherheitsanforderungen des US-Verteidigungsministeriums nicht mehr erfüllen. Die Waffen seien zwar im Grundsatz sicher gelagert. Mängel an Zäunen, Beleuchtungen und Gebäuden müssten mit aber hohem finanziellem Aufwand beseitigt werden. In den Geschwadern, die neben ihrer nuklearen immer mehr konventionelle Aufgaben erfüllen, werde die für die Nuklearwaffen erforderliche, strikte Sicherheitskultur oft nicht eingehalten.

In Deutschland können heute noch bis zu 44 nukleare Bomben in Büchel, dem Standort des Jagdbombergeschwaders 33 der Bundeswehr, gelagert werden. Es ist mittlerweile der einzige verbliebene aktive Lagerort in Deutschland. Vorhanden sind dort vermutlich nur 10-20 Waffen.

Bis 2004 waren außerdem noch bis zu 130 Atomwaffen auf der US-Luftwaffenbasis Ramstein Air Base gelagert. Mit diesen Waffen konnte die US-Luftwaffe andere Atomwaffenstandorte in Europa verstärken. Zudem lagerten dort Atombomben, mit denen der Fliegerhorst, dessen nukleare Funktionen 1997 endeten, diese wieder aufnehmen konnte. Auch in Nörvenich gibt es Magazine für bis zu 44 Atombomben für das Jagdbombergeschwader 31. Nörvenich ist aber künftig nicht mehr als Atomwaffenstandort vorgesehen. Die nuklearfähigen Tornado-Jagdbomber werden ab 2009 durch nichtnuklearfähige Kampfflugzeuge vom Typ Eurofigther abgelöst. Der ehemalige Nuklearwaffenstandort Memmingen wurde 2003 von der Bundeswehr aufgegeben, die Magazine für Atomwaffen wurden zuvor ausgebaut.

Die Nuklearwaffen in Ramstein wurden 2004 aus Sicherheitsgründen abgezogen, als dort umfangreiche Bauarbeiten anstanden. Ramstein hat zusammen mit der Airbase Spangdahlem inzwischen die logistischen Aufgaben der Rhein-Main-Airbase übernommen und ist die wichtigste Drehscheibe der U.S.-Luftwaffe in Europa. Eine Nuklearwaffenlagerung und die damit verbundenen besonderen Sicherheitsanforderungen liefe Gefahr, den Alltagbetrieb zu behindern. Auf beiden Flugplätzen finden ausweislich aktueller Dienstvorschriften der US-Luftwaffe in Europa keine Nuklearen Sicherheitsinspektion (Nuclear Surety Inspections) mehr statt, die für Nuklearwaffenlagerorte Pflicht sind. Geplante Baumaßnahmen auf der AirBase Ramstein zur Unterstützung nuklearer Transportflüge wurden ausgesetzt oder ganz aufgegeben.

Europaweit gibt es heute in fünf Ländern (Belgien, Deutschland, Italien, Niederlande Türkei) noch sechs aktive Nuklearwaffenlagerstätten. Theoretisch können dort bis zu 392 Atomwaffen eingelagert werden. In der Realität dürften es maximal 240 - eher noch weniger - sein. Denn an jedem Standort wird ein Magazin für Ausbildungs- und Übungszwecke genutzt und ist deshalb mit Trainingswaffen bestückt. Auch in den anderen Magazinen befinden sich weniger Waffen als diese theoretisch aufnehmen können. Theoretisch reaktiviert werden könnten sechs weitere Lagerorte für 464 Waffen, was aber als äußerst unwahrscheinlich gelten darf.

Für die Wartung und den Zugang zu den Atomwaffen sind an den Standorten Büchel, Kleine Brogel, Volkel und Ghedi, auf denen sich europäischer Luftwaffen an der technisch-nuklearen Teilhabe beteiligen, jeweils 130-140 US-Spezialisten zuständig. Sie tun in speziellen Einheiten Dienst, den Munition Support Squadrons (701.-704. MUNSS). Die vier Squadrons unterstehen der 38. Munitions Maintenance Group (MMG) in Spangdahlem, die ihrerseits Teil der 38. Combat Support Wing in Sembach/Ramstein ist. Die insgesamt rund 550 Soldaten sind auch dafür zuständig, dass nie ein einzelner Soldat oder gar ein Europäer ohne Begleitung durch US-Soldaten Zugang zu einer Atomwaffe bekommt. Die Fliegerhorste, auf denen Atomwaffen stationiert sind, haben zudem eine zusätzliche Wachmannschaft. Bei der Bundeswehr heißt diese Luftwaffensicherungsstaffel “S” - wie Sonderwaffen.

Die Bomben vom Typ B-61 verfügen über relativ moderne Sicherungssysteme und eine variable Sprengkraft von bis zu 45 Kilotonnen (Modell 3) bzw. bis zu 170 Kilotonnen (Modell 4). Letzteres entspricht mehr als der 13-fachen Zerstörungskraft der Hiroshima-Bombe.

Lange wurde angenommen, dass auch Bomben des Typs Die B-61-10 in Europa gelagert werden. Dieser Nuklearwaffentyp wurde Ende der achtziger Jahre aus den nicht mehr benötigten Sprengköpfen der Mittelstreckenrakete Pershing-II-Rakete entwickelt, die aufgrund des Vertrages über den Abbau landgestützter, atomarer Mittelstreckenwaffen von 1987 (INF-Vertrag) abgezogen worden waren. Durch eine Veröffentlichung des US-Energieministeriums wurde im Juli 2005 bekannt, dass diese Waffen nicht Bestandteil des aktiven Atomwaffenbestandes der USA sind und deswegen auch nicht in Europa stationiert sein können.

Seit dem Ende des Kalten Krieges erfüllen die US-Nuklearwaffen in Europa vor allem eine politisch-psychologische Funktion. Sie sind ein Zeichen dafür, dass die NATO-Staaten diesseits und jenseits des Atlantiks sich unter keinen Umständen auseinanderdividieren lassen und die Risiken ebenso wie die Verantwortung für die Nuklearpolitik der Allianz gemeinsam tragen wollen. Ihre militärische Funktion haben die Waffen dagegen weitestgehend verloren. Die Ziele, gegen die sie ursprünglich eingesetzt werden sollten, sind heute keine mehr. Für neue Ziele, die seit Ende des Kalten Krieges Aufnahme in die nun “adaptive” Zielplanung fanden, sind diese Waffen oft militärisch schlechter geeignet als moderne konventionelle Waffen. Im Rahmen der nuklearen Abschreckung erfüllen sie keine Aufgaben, die nicht auch von den U-Boot-gestützten Atomwaffen der USA und Großbritanniens erfüllt werden könnten, die der NATO im Ernstfall zur Verfügung stehen. Politische Bestrebungen Washingtons, den substrategischen bzw. taktischen Atomwaffen in Europa neue Rollen bei der Abschreckung und Bekämpfung der Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen zuzuweisen, sind bei den meisten europäischen NATO-Staaten bislang nicht auf Gegenliebe gestoßen. Deshalb planen die USA ihre in Europa gelagerten Atomwaffen in diesem Kontext auf nationaler Ebene auch für Einsätze außerhalb des NATO-Gebietes, z.B. im Mittleren Osten mit ein.

Die Zahl der nuklearen Waffen und der Standorte, an denen Nuklearwaffen in Europa gelagert werden, wurde seit 1991 mehrfach reduziert. Verblieben nach dem Ende des Kalten Krieges zunächst etwa 1400 Bomben in Europa, so wurde diese Zahl erst auf etwa 700, dann auf 480 und mittlerweile auf 240 oder weniger verringert. Reduzierungen wurden meist erst bekannt, nachdem sie stattgefunden hatten. Die Möglichkeit einer erneuten Reduzierungsrunde kündigte zuletzt NATO-Oberbefehlshaber James L. Jones im März 2004 an. Details nannte er damals nicht. Zwischen 2005 und 2008 wurde nach und nach deutlich, dass mit dem Abzug der Atomwaffen aus den größten US-Depots, Ramstein und Lakenheath, tatsächlich eine weitere, substantielle Reduzierung vorgenommen worden war. Eines der wichtigsten Beratergremien des Pentagons, das Defense Science Board, empfahl damals fast gleichzeitig den völligen Verzicht auf die atomaren Waffen in Europa.

Auch der Bereitschaftsstatus der Jagdbombergeschwader, die die Waffen einsetzen können, wurde deutlich herabgesetzt. Während des Kalten Krieges waren atomar aufmunitionierte Jagdbomber regelmäßig in Sofortbereitschaft (Quick Reaction Alert, QRA) und konnten binnen weniger Minuten abheben. Heute würde es nach Angaben der NATO Monate dauern, bis die volle Einsatzbereitschaft wieder hergestellt wäre. Dies lässt darauf schließen, dass auch der Einsatz atomarer Waffen, der früher regelmäßig auf den Luft-Boden-Schießplätzen Nordhorn und Siegenburg geübt wurde, heute nur noch selten oder vielleicht gar nicht mehr trainiert wird.

Die “nukleare Teilhabe” der nicht-nuklearen NATO-Staaten ist politisch umstritten. Sie würde es im Kriegsfall ermöglichen, dass Piloten aus einem nicht-nuklearen Staat, der Mitglied des Nichtverbreitungs- bzw. Atomwaffensperrvertrages (NVV) ist, Atomwaffen einsetzen. Dies wird von der Mehrheit der NVV-Vertragsstaaten, den Nichtpaktgebundenen, als Vertragsverletzung betrachtet.

In der bundesdeutschen Politik sprechen sich die Oppositionsparteien (FDP, Grüne und Linkspartei), für einen Abzug der in Deutschland gelagerten US-Nuklearwaffen aus. Die SPD will die nukleare Teilhabe auslaufen lassen, wenn in der ersten Hälfte des nächsten Jahrzehnts auch in Büchel vom Tornado auf den nicht-nuklearen Eurofighter umgerüstet wird. Die CDU/CSU spricht sich als einzige Partei für eine Beibehaltung der Nuklearen Teilhabe und der Nuklearwaffenstationierung in Deutschland aus. Sie glaubt, dass dies Deutschlands Mitspracherechte in der NATO absichert. Das CDU-geführte Verteidigungsministerium möchte deshalb nach Beginn der Umrüstung in Büchel im bayerischen Lechfeld (Landsberg) neben den dort stationierten Tornado-ECR auch einige nuklearfähige Tornados im Dienst halten, die sich im Bedarfsfall ihre Waffen in Büchel abholen sollen. So könne die nukleare Teilhabe bis mindestens 2020 aufrechterhalten werden. Fraglich ist allerdings, ob die US-Luftwaffe unter diesen Voraussetzungen bereit wäre, ihre MUNSS und die Waffen in Büchel zu belassen. Der koalitionsinterne Streit zwischen CDU und SPD verhindert derzeit jede klare Positionierung Deutschlands in der NATO.

Die Nuklearwaffenlager der NATO im Juni 2008

Flugplatz Land

Unterflur-
magazine

Waffen gelagert
(geschätzt)

Waffen lagerbar
(max)

Einheiten und Status
Buechel D 11 10-20 44 Jabo-Geschwader 33 der Bundeswehr mit Tornado-Flugzeugen, Nuklearwaffenlager aktiv; Wacheinheit der USAF: 702 MUNSS (ehem. 817.MUNSS)
Kleine Brogel BE 11 10-20 44 10. Taktisches Geschwader der Belgischen Luftwaffe mit F-16 Flugzeugen, Nuklearwaffenlager aktiv; Wacheinheit der USAF: 701 MUNSS (ehem.52.MUNSS)
Volkel  NL  11  10-20  44 1. Jagdbombergeschwader der Holländischen Luftwaffe mit F-16 Flugzeugen. Aktiv. Wacheinheit der USAF: 703. MUNSS (ehem. 752.MUNSS)
 Aviano  IT  18  50  72 31. Jagdbombergeschwader der US-Luftwaffe mit F-16 Flugzeugen, Nuklearwaffenlager aktiv
 Ghedi-Torre  IT  11  

40
(künftig 0?)

 44 6. Geschwader der Italienischen Luftwaffe mit Tornado-Flugzeugen, Nuklearwaffenlager aktiv. Wacheinheit der USAF: 704. MUNSS (ehem. 31.MUNSS). Abzug der MUNSS und der Waffen wird diskutiert
Incirlik TR 25 90 100 Rotierende Einheiten der US-Luftwaffe, Nuklearwaffenlager aktiv
 Spangdahlem  D  0  0  

0
(0)

 52. Taktisches Geschwader der USAF mit F-16 (ehem F-16C/D; jetzt nicht-nukleare F-16 CJ Wild Weasel-Version); 38.Munitions Maintenance Group, seit 24.7.04 europaweit zuständig für MUNSS. (ehemals Aufgabe der 52.)
Gesamt: NATO 87 210-240 392

Ehemals aktive Nuklearwaffenlager der NATO im Juni 2008

Flugplatz Land Unterflur-
magazine

Waffen gelagert
(geschätzt)

Waffen lagerbar
(max)

Einheiten und Status
Ramstein D 54plus ein weiteres Magazin für Ausbildungs- und Übungszwecke.

0
(ehem.130)

0
(216)

86. Lufttransportgeschwader, USAF mit C-130-Transportern, früher für Nuklearwaffentransporte in Europa zuständig; Nuklearwaffenlager 2004 (?) geschlossen.
Memmingen D 0
(11)
0
(ehem 20)
0
(0)
Ehem. Jabo-Geschwader 34 der Bundeswehr mit Tornado-Flugzeugen, Nuklearwaffenlager inaktiv - Standort 2003 aufgelöst.
Noervenich D 11 0
(ehem. 20

0
(44)

Jabo-Geschwader 31 mit Tornado-Flugzeugen, Nuklearwaffenlager inaktiv, keine Wacheinheit der USAF, Geschwader soll ab 2009 auf nicht-nukleare Eurofighter umgerüstet werden

Lakenheath UK 33 0
(ehem 110)
132 48. Jagdbombergeschwader der US-Luftwaffe mit F-15E-Flugzeugen, Nuklearwaffenlager geräumt
Araxos GR 6 0 0
(24)
116. Geschwader der Griechischen Luftwaffe mit A-7E Flugzeugen, Nuklearwaffenlager inaktiv. Wacheinheit der USAF: 731.MUNSS; (Lager 2001 geschlossen)
Murted/Akinci TR 6 0 0
(24)
4. Geschwader der Türkischen Luftwaffe mit F-16 Flugzeugen, Nuklearwaffenlager inaktiv. keine Wacheinheit der USAF
Balikesir TR 6 0 0
(24)
9. Geschwader der Türkischen Luftwaffe mit F-16-Flugzeugen, Nuklearwaffenlager inaktiv. keine Wacheinheit der USAF
Gesamt: NATO 116 0 464**** Diese Zahlen sind theoretische Maximalwerte. Sie können nur erreicht werden, wenn alle Vaults, auch jene für Trainingszwecke, voll belegt werden. Sie gehen davon aus, dass alle inaktiven Vaults noch vorhanden sind und reaktiviert werden könnten. Lediglich die Vaults in Memmingen wurden abgezogen, weil sie wohl ausgebaut wurden, als der Flugplatz aufgegeben wurde. Die Zahl der wirklich gelagerten Waffen ist wahrscheinlich deutlich geringer. Informierte und adaptierte Schätzungen auf Basis einer internen U.S.-Quelle aus dem Jahr 2004 gehen von rund 350 in Europa gelagerten Waffen aus.  

















































Frühere Fassungen des Artikels “US - Atomwaffen in Deutschland und Europa” finden Sie hier:

Weiterführende Informationen auf der BITS-Homepage:

Otfried Nassauer ist freier Journalist und leitet das Berliner Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit - BITS


Quellen: USAF Electronic Systems Center, Cryptologic Systems Group: WS3 Sustainment Program, Hanford Airforce Base, 3.3.2000; Department of the US Air Force, 11th Wing, Information obtained under the Freedom of Information Act by Joshua Handler, Princeton University, released 01/30/1998; Department of the US Air Force, Headquarters US Air Forces in Europe, Information obtained under the Freedom of Information Act by Joshua Handler, released 12/02/1997; Der Spiegel, No. 16/98, 04/13/98, p.135; USAF Electronic Systems Center: Press Release, Hanscom AFB, 18.7.1995; USAF Electronic Systems Center: Communication to BASIC, Hanscom, 20.11.1996; US Congress, House Defense Appropriations Subcommittee, DoD Appropriations for FY 1987, Part 5, p.216; US Congress, House Defense Appropriations Subcommittee, DoD Appropriations for FY 1990, part 7, p.479; Institut für Internationale Politik: Die Atomare Planung der NATO nach dem Ende des Kalten Krieges, Wuppertal, 1990; Hans M. Kristensen: Nuclear Weapons in Europe, Natural Ressources Defense Council, Washington DC, February 2005; und immer wieder mit aktuellen Meldungen: http://www.fas.org/blog/ssp/

Quelle: BITS   - 01.07.2008

Fußnoten

Veröffentlicht am

23. Juli 2008

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