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Strom und Wasser sparen lohnt sich. Faltblatt bringt Orientierung

Kühl- und Gefriergeräte, Wasch- und Spülmaschinen sowie Waschtrockner und Wäschetrockner sind Anschaffungen für viele Jahre. Neben guter Leistung sollen sie vor allem zuverlässig sein und eine lange Lebensdauer haben. Außerdem sollen sie sparsam sein. Ein niedriger Strom- oder Wasserverbrauch verursacht weniger Betriebskosten und entlastet die Umwelt. Bei vielen Geräten sind die Betriebskosten in ihrer Lebensdauer deutlich höher als ihr Kaufpreis. Besonders sparsame Geräte sparen deshalb im Lauf der Jahre wesentlich mehr an Strom- und Wasserkosten ein, als sie bei der Anschaffung teurer sind.

Ein neues Faltblatt des Bundes der Energieverbraucher bringt VerbraucherInnen Orientierung beim Kauf sparsamer Hausgeräte. Dort sind die jeweils sparsamsten Geräte aufgeführt. Berücksichtigt sind alle 2004/05 in Deutschland am Markt erhältlichen Geräte. Kühlschränke sollten mindestens “A+”-Klasse haben.

In Deutschland werden derzeit im Handel etwa 2.400 unterschiedliche Kühl- und Gefrierschränke, 670 Waschmaschinen, 750 Spülmaschinen, 200 Wäschetrockner und 65 Waschtrockner angeboten. Einige Modelle sind besonders sparsam, andere haben einen hohen Strom- und Wasserverbrauch.

Selbst scheinbar geringfügige Verbrauchsunterschiede können sich über Jahre zu beträchtlichen Mehrkosten aufsummieren. Bei Waschmaschinen verursacht ein um 20 Liter höherer Wasserverbrauch in 15 Jahren 234 € an Mehrkosten. Bei Kühl- und Gefriergeräten verursacht ein jährlich um 100 kWh höherer Stromverbrauch in 15 Jahren 225 € zusätzliche Stromkosten. Der sparsamste Tischkühlschrank mit */*** Sterne-Fach spart z.B. gegenüber dem am meisten Strom verbrauchenden Modell in 15 Jahren insgesamt rund 400 € an Stromkosten. Ein Mehrpreis beim Kauf von z.B. 200 € ist insofern eine sehr rentable Investition.

Das Niedrigenergie-Institut Detmold hat mit Unterstützung des Bundes der Energieverbraucher ein aktuelles Faltblatt mit den besonders sparsamen Geräten zusammengestellt. Zusätzlich befinden sich alle Geräte in einer aktuellen Datenbank im Internet ( http://www.spargeraete.de/bde ).

Das Faltblatt enthält erstmals keine besonders sparsamen Waschmaschinen mehr. Denn Modelle mit besonders niedrigem Wasserverbrauch erzielen teils nur noch unbefriedigende Spülergebnisse.

Kauf eines “A”-Gerätes reicht heute nicht mehr

Bei Kühl- und Gefriergeräten spielt sich der Markt nahezu nur noch zwischen “A++” und “A+” ab: Vom Kauf eines “A”- Gerätes wird deshalb abgeraten. Fast alle Wasch- und Spülmaschinen sind heute “A”.

Das 16-seitige “Faltblatt Sparsame Hausgeräte 2004” (1.2 Mb), das hier als PDF-Datei heruntergeladen werden kann, kann beim Bund der Energieverbraucher, Grabenstr. 17, 53619 Rheinbreitbach bestellt werden gegen einen Unkostenbeitrag von 2,88 Euro. Kommunen können größere Mengen des Faltblattes beziehen über http://www.nei-dt.de .

Quelle: Bund der Energieverbraucher .

Veröffentlicht am

15. September 2004

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