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Demokratische Republik Kongo - 4 Bücher und 1 Film

von Susan Lyon - ZNet 24.04.2003

Hilfsorganisationen schätzen, dass der Krieg in der Demokratischen Republik Kongo seit 1998 fast 3 1/2 Millionen Menschenleben gekostet hat. Das sind mehr Tote als in jedem anderen Konflikt seit dem Zweiten Weltkrieg. Viele starben in den Kämpfen, die meisten jedoch fielen Krankheiten und Unterernährung als Folge des Kriegschaos zum Opfer. Aber wie kann das sein - wie können 3 1/2 Millionen Menschen sterben, ohne dass die US-Medien Notiz davon nehmen? Selbst unsere Progressiven wissen nicht allzuviel über Afrika als Kontinent - lediglich mit Südafrika und dessen Anti-Apartheids-Kampf kennt man sich aus. Und wieviele von uns, die wir uns begierig auf Nachrichten aus dem Nahen/ Mittleren Osten oder aus Europa stürzen, überblättern gelangweilt einen Bericht über Afrika: Ich weiß nicht genug darüber, zu weit weg, ist doch sowieso alles furchtbar. Die Vorfahren von mehr als 12 Prozent unserer (US-amerikanischen) Bevölkerung stammen von den Küsten dieses Kontinents - wurden von dort verschleppt. Ihre Nachkommen leiden noch heute unter den Folgen dieser Gräuel. Ist unser Desinteresse in Wirklichkeit nicht eher ein Herabspielen eben dieser Problematik - kurz gesagt, Rassismus? Es wird Zeit, etwas zu ändern. Es wird Zeit, sich als Progressive über den zweit-bevölkerungsreichsten Kontinent der Erde zu informieren. Die Demokratische Republik Kongo - eines der größten Länder Afrikas - ist ein gutes Einstiegsbeispiel. Glücklicherweise existieren zum Thema 4 wirklich exzellente Bücher und ein starker Film, die den Lernprozess erleichtern:

‘Schatten über dem Kongo’ (‘King Leopold’s Ghost’) - dieses Buch von Adam Hochschild ist zu Papier gebrachte Geschichte und könnte gar nicht spannender, lebendiger und informativer erzählt sein. Hochschild setzt im 15. Jahrhundert ein - mit Diego Cao, einem portugiesischen Entdecker, der “… etwas herausfand, was ihn in Erstaunen versetzte. Um sein Schiff herum hatte das Meer eine dunkle schiefer-gelbe Farbe angenommen, und braun-gelbe Wellen brachen sich auch an den nahen Stränden”.[1] Was Hochschild hier beschreibt ist natürlich die Mündung des mächtigen Kongo-Flusses. Und bereits im Jahr 1530 war das Dorf neben dem damaligen Landungsplatz Caos zum Hafen mutiert, von dem aus mehr als 5 000 Sklaven im Jahr über den Atlantik verschifft wurden - Bestimmungsort: die Minen und Plantagen Brasiliens und der Karibik. Um 1600 waren es schon 15 000 pro Jahr. Von fast keinem Afrikaner sind schriftliche Dokumente aus jener Zeit überliefert. Hochschild zitiert dennoch einen - er zitiert den Brief König Affonsos I vom Königreich Kongo an König Joao von Portugal, verfasst im Jahr 1526: “Täglich entführen Händler die Volkskinder unseres Landes, die Söhne unserer Edlen und unserer Vasallen, selbst Menschen aus unserer eigenen Sippe (…) Diese Verworfenheit, diese Verderbtheit, ist derart weit verbreitet, dass unser Land völlig entvölkert ist…”[2] Später, im 19. Jahrhundert, wird die Industrielle Revolution zu einem vermehrtem Rohstoffbedarf führen. Der berühmte ‘Sturm auf Afrika’ setzt ein unter den Mächten Europas - jener Wettlauf um die Aufteilung des Gsamtkontinents, der immer besessenere Züge annimmt.[3] “Um die Mitte der 70ger Jahre des 19. Jahrhunderts war Sub-Sahara-Afrika ein geradezu logischer Ort für die Ambitionen eines ehrgeizigen Kolonialisten”.[4] König Leopold II von Belgien versteifte sich auf das Kongo-Becken. Das war sein Ziel. Als der Monarch 1909 starb, quollen seine königlichen Schatztruhen über vom Geld aus den kongolesischen Gummierlösen. 10 Millionen Kongolesen bezahlten Leopolds Politik mit dem Leben. Können Sie sich eine Seuche vorstellen, die jeden zweiten oder dritten Betroffenen tötet? König Leopold war so eine Seuche. Hochschild erzählt die Geschichte sachkundig und voller Mitgefühl - eine Geschichte von Mord und Ausbeutung, eine wirkliche Horrorstory. Leopolds Kongo: Zwangsarbeit, Gräuel, Entführungen - aber es gab auch jene weltweite Protestbewegung, die schließlich zum Ende der Herrschaft führte. Die nationale Unabhängigkeitsbewegung (des Kongo) - an ihrer Spitze die beiden populären Nationalisten-Führer Joseph Kasa Vubu und Patrice Lumumba - überrumpelte die belgischen Kolonialherren, sodass es im Juni 1960 zu einer improvisierten Transition des Landes in die Unabhängigkeit kam. Die einzige demokratische Wahl, die je im Kongo stattfand, hatte folgendes Ergebnis: Kasa Vubu wurde Präsident, Lumumba Premierminister. Aber Lumumba, inzwischen der Radikalere, sollte nicht lange leben.

In seinem Buch ‘Regierungsauftrag Mord’ (‘The Assassination of Lumumba’) beleuchtet Ludo De Witte die schändlich-zynische Rolle Belgiens und anderer Westmächte bei der Beseitigung dieses charismatischen Führers. Aus welchem Grund aber handelten sie? Eine dunkle Geschichte - De Witte erzählt sie gut. Die Einmischung der Westmächte macht sich schon kurz nach dem 30. Juni 1960 bemerkbar - dem Unabhängigkeitstag der belgischen Kolonie Kongo; zuerst landen belgische Soldaten im Kongo an, dann Blue Berets (der UNO). Brüssel und andere Westmächte agieren unter dem Schutz der UN. Ziel ist es, die nationale Regierung Lumumba zu stürzen; an ihrer Stelle will man ein neo-koloniales Regime installieren. Auf diese Weise sollte das Land wieder jenen Trusts und Dachgesellschaften ausgeliefert werden, die es schon seit Dekaden kontrolliert hatten. Schon bald sah der Westen erste Erfolge. Im September 1960 wurden die kongolesische Regierung und das Parlament - beide hatten Lumumba gestützt -, von Colonel Joseph Desire Mobutu gestürzt. Der Krieg gegen die kongolesische Nationalbewegung erreichte mit der Ermordung Lumumbas und zweier enger Gefolgsleute am 17. Januar 1961 in Katanga sein vorläufiges Ende. Katanga wurde von belgischem Militär und Regierungsleuten gesichert.[5] Insbesondere die Rolle der UN beim Sturz Lumumbas bzw. bei dessen Ermordung wird von De Witte extrem kenntnisreich beschrieben - wirklich faszinierend. Die Mahnung kommt zur rechten Zeit, sie hält uns wiedermal vor Augen, wie anfällig die Institution UNO für Großmachtmanipulation ist.

Der Film ‘Lumumba’ stammt aus dem Jahr 2000 (Regisseur: Raoul Peck). Der Film verleiht dem Thema ein ganz persönliches und unmittelbares Timbre. Man sieht, wie die Kongolesen auf der Straße tanzen und ihre Unabhängigkeit feiern. Man sieht die Mischung aus Verblüffung und Schock auf dem Gesicht des belgischen Königs und seiner Gefolgsleute, als es Lumumba gelingt, eine höfliche Amtsübergabefeier in eine Siegesfeier der Befreiungsbewegung zu verwandeln. Man sieht, wie Lumumba durch seinen Armeestabschef Mobutu hintergangen wird. Zuletzt sieht man, wie Lumumba in Katanga, der abtrünnigen Provinz, ermordet wird. Geschickt verbindet Peck Persönliches mit Politischem. Allerdings kann es nicht schaden, sich mit dem historischen Hintergrund auszukennen, bevor man ins Kino geht. Der Filmkritiker der New York Times, Elvis Mitchell setzte ‘Lumumba’ auf die Liste der 10 besten Filme des Jahres 2001.

Interessante Lektüre über jene Jahre bietet auch der Roman von Barbara Kingsolver ‘Willkommen in Kilanga’ (‘The Poisonwood Bible’). Er erzählt die Geschichte eines evangelikalen Baptisten-Missionars, der 1959 mit Frau und 4 Töchtern in ein Dorf in Belgisch-Kongo zieht. Wie diese Familie lebt und wie sie ringt - mit ihrer Umgebung aber nicht zuletzt auch mit sich selbst - Kingsolver beleuchtet es auf dem Hintergrund der politischen Ereignisse im Kongo jener Jahre, über 30 Jahre hinweg. Die Geschichte wird aus dem Blickwinkel der Ehefrau und der 4 Töchter des Missionars erzählt - alle sehr verschieden. Bisweilen klingt das lustig: “Wir stammen aus Bethlehem in Georgia und schleppten Backmischungen von Betty Crocker hierher in den Dschungel. Meine Schwestern und ich hatten uns nämlich ausgerechnet, dass während der 12 Monate, die wir hier in der Mission verbringen würden, jede einmal Geburtstag haben würde. “Der Himmel weiß”, so die Prophezeiung unserer Mutter, “im Kongo wird es gewiss keine Betty-Crocker-Mischung geben”“.[6]

Nach Lumumbas Ermordung zerstreuten sich seine engsten Gefolgsleute - einige gingen in den Ost-Kongo. Dort kam es in der Folgezeit immer wieder zu unkoordinierten nationalistischen Bauernaufständen - bis Ende der 60ger. Der wichtigste dieser Aufstände fand in der Kwilu-Region statt - unter Führung von Lumumbas ehemaligem Bildungsminister Pierre Mulele. Dieser Aufstand dauerte von 1963 bis 1967. Einen weiteren Aufstand führte Laurent Kabila an. Als Che Guevara die Region besuchte (1965), fiel ihm auf, dass Kabila derart frontscheu war, was Besuche bei seiner Truppe anbetraf, dass Che sich angewidert von ihm abwandte. Kabila sei ein Leichtgewicht: “Es gibt nichts, was darauf schließen ließe, er sei der Mann der Stunde”, so Che in seinem Tagebuch. Aber die Aufstände kombiniert mit der Angst des Westens, Präsident Kasa Vubu könnte den Kongo an die Seite der progressiven Staaten der ‘Organisation für Afrikanische Einheit’ (OAU) bringen, hatten Wirkung: sie führten zum kompletten Regimewechsel im Kongo.

Die Schlüsselfigur in der kongolesischen Armee bei der Ermordung Lumumbas war ein junger Soldat namens Joseph Desire Mobutu gewesen, der es schließlich bis zum Generalstabschef der Armee brachte. Zuvor war er Offizier (NCO) der ehemaligen Kolonialarmee ‘Force Publique’ gewesen (…) Jetzt, im Jahr 1965, putschte sich Mobutu, von den USA ermutigt, an die Macht und wurde Diktator des Kongo. Es gelang ihm, sich mehr als 30 Jahre an der Macht zu halten.[7] Auf dem Hintergrund des ‘Kalten Kriegs’ forderte Mobutu immer wieder Auslandsbeihilfe; zudem eignete er sich öffentliche Gelder an. So wurde Mobutu, laut Berichten, zu einem der reichsten Männer der Welt. Aber je reicher Mobutu desto ärmer das kongolesische Volk, das schon soviel durchlitten hatte. 1955 waren fast 40 Prozent der aktiven kongolesischen Bevölkerung in der formellen Wirtschaft beschäftigt. Bis 1990 sank diese Quote auf nur noch 5 Prozent. Die offizielle Statistik weist ein jährliches Pro-Kopf-Einkommen von lächerlichen $120 Dollar aus - was offensichtlich unmöglich ist. Das heißt, Zaires (unter Mobutu hieß der Kongo ‘Zaire’) wirkliche Wirtschaft spielte sich im Schatten ab. Die große Mehrheit der Zairer lebte von Gemüsebeeten, die man praktisch überall sehen konnte. Die Menschen überlebten durch ihren Verstand, durch Handel und Schmuggel, durch feilschen, schuften und durchs Stehlen.[8]

‘Auf den Spuren von Mr. Kurtz’ (‘In the Footsteps of Mr. Kurtz’) von Michela Wrong ist ein langer Blick zurück in die Ära Mobutund Die Autorin ist Auslandskorrespondentin und verbrachte die letzten 3 Mobutu-Jahre in Kinshasa. Das Buch ist mehr Biographie denn Geschichtsunterricht. Äußerst faszinierend berichtet die Autorin über die Intrigen und die Korruption, die Mobutu an die Macht brachten und ihn dort hielten - bis er 1997 von Laurent Kabila (siehe oben) gestürzt wurde. Ebenso anschaulich berichtet Wrong von der Schattenwirtschaft, die überall dort zu blühen pflegt, wo Menschen keine Alternative haben. So erzählt uns Wrong beispielsweise die Geschichte des Kinshasaer ‘Gemeinnützigen Vereins’ der Gelähmten. Diese Gruppe erhält Fahrpreisermäßigungen auf die über den Kongo-Fluss nach Brazzaville kreuzenden Fähren. Auf diese Weise können die Gelähmten ihre Waren einen Tick günstiger verkaufen als andere. “So wurden sie zu bevorzugten Zwischentransporteuren der ‘Soeurs ya Poids’ (schwergewichtige Schwestern) - jenen wenig zimperlichen korpulenten Geschäftsfrauen, die ihre Waren in den überall verstreuten Märkten zu beiden Flussufern feilbieten”.[9]

Nach dem Sturz Mobutus verbesserte sich das Leben in der jetzigen Demokratischen Republik Kongo (DRC) des Laurent Kabila keineswegs. Mobutus Regierung hatte sich auf eine mono-ethnische Sicherheitstruppe gestützt - dito Kabila. Mobutu plünderte die Zentralbank - dito Kabila. Mobutu zertrümmerte den formellen Sektor der Wirtschaft - Kabila ging sogar noch weiter und strangulierte auch noch die Schattenwirtschaft. Ein europäischer Politiker brachte es auf den Punkt: “Kabila hat nichts anderes getan, als Mobutu durch Mobutuismus zu ersetzen”.[10] 1998 zettelten Uganda und Ruanda, die Kabila zuvor gestützt hatten, jetzt jedoch keinen Nutzen mehr von ihm hatten, eine Militärrebellion gegen ihn an - geführt von der ‘Rassemblement congolais pour la democratie’. Kabila wandte sich an Simbabwe, Namibia und Angola, bat um Militärhilfe. Der Aufstand zerfaserte in viele Fraktionen, da Ruanda und Uganda im Sinne ihrer eigenen Interessen zu Rivalen um die Kontrolle wurden. Vor allem im Osten des Kongo kam es zu heftigen Kämpfen, die bis heute anhalten. Im Januar 2001 wurde Kabila von einem seiner Leibwächter ermordet. Sein Sohn Joseph Kabila trat an seine Stelle. Die demokratischen Wahlen, die sowohl Laurent als auch Joseph Kabila versprochen hatten, haben bis zum heutigen Tag nicht stattgefunden. Aber im April 2003 kam es in Sun City / Südafrika zur Unterzeichnung einer Vereinbarung zwischen den kriegführenden Parteien, die zu etwas Hoffnung berechtigt. Der Vertrag sieht Wahlen innerhalb der nächsten 2 Jahre vor - allerdings nur unter der Voraussetzung eines Waffenstillstands. Die seit neuestem berichteten Massaker im Nordosten des Landes lassen in dieser Hinsicht wenig Gutes ahnen. Aber trotz allen Horrors gibt es sowohl innerhalb des Kongo als auch im Ausland noch immer Kräfte, die sich für Frieden, Demokratie und soziale Gerechtigkeit einsetzen. Sie sollten wir unterstützen. In einer Zeit, in der die Welt in den Klauen einer kriminalisierten Wirtschaft ist, in einer Zeit der Globalisierung nach den Gesetzen des Dschungels zählen wir auf die aktive Solidarität von Demokraten auf der ganzen Erde, um unser Land vor der programmierten Katastrophe zu bewahren.[11]

Anmerkungen
[1] Adam Hochschild: ‘King Leopold’s Ghost’ (New York: Houghton Mifflin, 1999), S. 7. (Deutsche Übersetzung: ‘Schatten über dem Kongo’)
[2] Hochschild, S. 13.
[3] Hochschild, S. 26
[4] Hochschild, S. 42
[5] Ludo De Witte: ‘The Assassination of Lumumba’ (ins Englische übersetzt von Ann Wright und Renee Fenby), London, New York: Verso, 2001) (Deutsch: ‘Regierungsauftrag Mord’)
[6] Barbara Kingsolver: ‘The Poisonwood Bible’ (New York: HarperCollins, 1998), S. 13 (Deutsche Übersetzung: ‘Willkommen in Kilanga’)
[7] Hochschild, S. 303
[8] Michela Wrong: ‘In the Footsteps of Mr. Kurtz’ (New York, HarperCollins, 2001), S. 153 ‘Auf den Spuren von Mr. Kurtz’
[9] Wrong, S. 156 - 157
[10] Wrong, S. 308
[11] Ernest Wamba dia Wamba: ‘Chart of Congolese Self-Determination’ (Bunia, 2000); online: www.congorcd.org

Weitere empfehlenswerte Literatur
- Ronan Bennett: ‘The Catastrophist’ (New York: Scribner Ilanrback Fiction, Simon and Schuster, 1997). Der Roman spielt in Belgisch-Kongo kurz vor der Unabhängigkeit
- William Galvez: ‘Che in Africa. Che Guevara’s congo Diary’, ins Englische übersetzt von Mary Todd (Melbourne: Ocean Press, 1999).
- Georges Nzongola-Ntalaia: ‘The Congo: From Leopold to Kabila: A People’s History’ (Zed Books, 2002). Ein langer Text aus der Feder eines kongolesischen Intellektuellen. 2 Interviews mit ihm zur Krise in der Region der Großen Seen nachzulesen auf der Webseite von ‘Africa Action’: www.africaaction.org

Quelle: ZNet Deutschland vom 11.06.2003. Übersetzt von: Andrea Noll. Orginalartikel: “The Democratic Republic of the Congo”

Veröffentlicht am

18. Juni 2003

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