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I Have A Dream - Die Martin Luther King Story

Schauspiel mit Musik für die ganze Familie von Gerold Theobalt

Neue Spielzeit: 01. Dezember 2004 bis 31. Januar 2005

Auch wenn es den “späten” King, den radikalen Kriegsgegner, nicht zeigt, ein Schauspiel mit Musik für die ganze Familie, das anzuschauen und anzuhören sich lohnt. Aus dem bewusst gesetzten Akzent gegen Rassismus, Diskriminierung und Gewalt wurde bereits ein überwältigender Publikumserfolg. 3. Tournee.

>> Spielorte der Tournee 2004/2005
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Das Premierenpublikum hat am 19.9.2002 in der Stadthalle Germering die Aufführung mit stehend-stürmischen Ovationen gefeiert!

I HAVE A DREAM
Als Vorkämpfer für die Bürgerrechte der Schwarzen in den USA ist Martin Luther King eine lkone des zwanzigsten Jahrhunderts. Die Geschichte seines gewaltlosen Kampfes gegen Ungerechtigkeit und Ausgrenzung, gegen rassistische Vorurteile und Diskriminierung bis zu seiner Ermordung 1968 ist hochdramatisch. Umso verwunderlicher, dass es bislang kein Theaterstück über Martin Luther King gab. Gerold Theobalt, Dramaturg und Autor, hat durch seine klugen, effektvollen Bearbeitungen schon zahlreichen bekannten Romanen auf die Bühne verholfen - vom “Dschungelbuch” bis zum “Graf von Monte Christo”.

“I Have A Dream” erzählt eine Geschichte von Menschen für Menschen, holt das Idol vom Sockel und bringt es greifbar nahe. Das Ergebnis ist ein spannendes und berührendes Schauspiel, das auf Geist, Herz und Seele zielt Theobalts Bearbeitung ist ein “Schauspiel für die ganze Familie”, das alle Altersstufen anspricht und mit seiner Mischung aus Erzählung und Musiktheater, Revue und Dokumentation ganz besonders auch jugendliche und junge Erwachsene begeistern wird.

“Ich wollte kein Zuschauer sein, ich wollte dort stehen, dort mittun, wo die Dinge sich entscheiden.”

“Mehr als je zuvor sind Menschen aller Rassen und Völker dazu aufgerufen, nachbarlich zu leben….
Wir können uns nicht länger den Luxus erlauben, aneinander vorüberzugehen.”

Gerold Theobalt hat Martin Luther Kings Leben dramatisiert. Es ist ihm gelungen, die schwarze Bürgerrechtsbewegung in den wichtigsten Stationen zu dokumentieren und den Politthriller um Aufstieg und Ermordung ihres Anführers höchst wirkungsvoll in Szene zu setzen. Dabei hat er gewissenhaft recherchiert: Etwa ein Viertel der Texte sind authentisch zitiert. Aber Theobalt bettet diese weithin bekannte Seite der “Martin Luther King-Story” ein in die Familiengeschichte der Kings und gewinnt so den ideellen und religiösen Hintergrund, vor dem allein das Phänomen King richtig zu begreifen ist.


DIE MARTIN LUTHER KING STORY
Den sehr persönlichen Zugang zum historischen Stoff ermöglicht die Rahmenhandlung:
Das Stück beginnt mit dem tödlichen Attentat auf Martin Luther Kings Mutter 1974.
Somit war nach Martin Luther und seinem Bruder Alfred Daniel das dritte Mitglied der Familie gewaltsam bzw. unter ungeklärten Umständen ums Leben gekommen.

Die Überlebenden aus der King-Familie erzählen nun rückblickend, erinnern sich, um nicht zu verzweifeln.

Martin Luther Kings Leben und Werk werden in ihren wichtigsten Stationen gezeigt:

Kindheit, Jugend, Theologie-und Philosophiestudium und die erste Begegnung mit den Ideen Mahatma Gandhis an der Harvard Universität. Die Heirat mit der Sängerin Coretta Scott und die Entscheidung, nach der Promotion eine Pfarrei in Alabama zu übernehmen.

Der Busboykott von 1955, der den Stein ins Rollen brachte. Predigten und Reden, Schülerdemonstrationen und Diskussionen.

Aber auch kleine Szenen aus dem privaten Alltag, welche die latente Bedrohung zeigen,die von Anfang an über dem gewaltlosen Widerstand lag. Man reist mit den Kings auf den Spuren Mahatma Gandhis nach Indien und zur Nobelpreisverleihung nach Oslo. Man hört die berühmte “I Have A Dream” - Rede von 1963 und seine letzte Rede vom 3.April 1968, dem Tag vor seinem Tod. Auch die ganz große Politik hat ihren Platz in dieser Szenenfolge, und immer wieder werden die Erfolge der Bürgerrechtler gespiegelt in Dialogen der berühmt-berüchtigten FBI-Agenten, die letztendlich auch Martin Luther Kings Ermordung planen, mit der das Stück endet.

Da Theobalts “I Have A Dream” zugleich beste Unterhaltung garantiert, wurde aus dem bewusst gesetzten Akzent gegen Rassismus, Diskriminierung und Gewalt auch ein überwältigender Publikumserfolg.

WDR

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Veröffentlicht am

15. November 2004

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