Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

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Aufstehen! Für Frieden. Solidarität, Gerechtigkeit - Kein Krieg!

Der Schock nach den Attentaten von New York und Washington sitzt noch immer tief. Unsere Anteilnahme und Solidarität gilt den Angehörigen der Opfer dieser menschenverachtenden Taten.

Die Täter müssen mit allen rechtsstaatlichen Mitteln verfolgt und bestraft werden. Das Gewaltmonopol der UNO muss gewahrt und gestärkt werden.

Es darf keine militärischen Vergeltungsschläge gegen irgendein Land geben, weil diese sich immer auch gegen die Zivilbevölkerung richten. Wir warnen vor einer Aufspaltung in eine “zivilisierte” und eine “unzivilisierte” Welt. Das würde die Gräben nur noch weiter vertiefen.

Ein neuer Krieg vergrößert das Leid unschuldiger Menschen, bringt neuen Hass und neuen Terror hervor. Mehr denn je gilt: Krieg kann keine Konflikte lösen.

Langfristig wird der Terrorismus nur zu bekämpfen sein, indem ihm der wirtschaftliche, soziale politische und ideologische Nährboden entzogen wird, auf dem er gedeiht.

Kein Raketenabwehrsystem, keine noch so gut gerüstete Armee und keine noch so großen inneren Sicherheitsmaßnahmen werden uns vor den neuen Formen des Terrors schützen können. Mehr Sicherheit erreichen wir nur durch Abrüstung, die Stärkung des internationalen Rechts und durch mehr soziale, ökologische und wirtschaftliche Gerechtigkeit in der Welt.

Lassen wir nicht zu, dass in unserer Gesellschaft das friedliche Zusammenleben verschiedener Kulturen und Religionen zerstört wird. Wehren wir uns gegen Tendenzen, unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpfung immer mehr Grund- und Freiheitsrechte einzuschränken. Wir verlangen, dass Konflikte ohne Krieg gelöst werden!

Wir sagen NEIN zu militärischen Vergeltungsschlägen und Krieg.
Wir sagen Nein zu einem militärischen Einsatz der Bundeswehr.
Konsequente Verfolgung der Täter mit rechtsstaatlichen Mittel!
Keine Demontage- von Grund- und Freiheitsrechten! Gegen Ausländerfeindlichkeit und Ausgrenzung!
Großdemonstration in Stuttgart 13.10.2001

10.00 Uhr Mahnwache am EUCOM

12.30 Uhr Auftakt Hauptbahnhof Stuttgart

13.00 Uhr Demonstrationszug zum Schlossplatz

14.00 Uhr Kundgebung Schlossplatz

UnterstützerInnen (Stand 01.10.2001): Friedensnetz Baden-Württemberg, DFG-VK Baden-Württemberg, Gesellschaft Kultur des Friedens, Ohne Rüstung Leben (ORL) , Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) BaWü, DIDF BaWü (Föderation der Demokratischen Arbeitervereine), ver.di Bezirk Stuttgart, Stuttgarter Friedensinitiative, Friedensbüro Heilbronn, Backnanger Initiative für Frieden und Abrüstung, IGM Ludwigsburg, IG Metall Göppingen - Geislingen, Friedensplenum Mannheim, ATTAC Regionalgruppe Stuttgart, Messopotanischer Kulturverein Stuttgart, Koordinierungsausschuß der Friedensbewegung der Region 10 (Ingolstadt), DGB-Kreis Mittelbaden, Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit Frieden und Ökologie e.V, Versöhnungsbund - Landesgruppe Baden-Württemberg

Informationen bei: Friedensnetz Baden-Württemberg, Rosenbergstr. 45, 70176 Stuttgart, Telefon: 0711 - 63 68 240, Telefax: 0711 - 63 69 009, E-Mail: buero@friedensnetz.de ; www.friedensnetz.de

oder bei: Lebenshaus Schwäbische Alb e.V., Bubenhofenstr. 3, 72501 Gammertingen, Tel. 07574-2862, Fax 07574-91110, eMail: info@lebenshaus-alb.de, www.lebenshaus-alb.de

Veröffentlicht am

13. Oktober 2001

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