Date: March 18th 2007

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Ökumenische Erklärung
von Christinnen und Christen aller Konfessionen
zu Militärdoktrinen
im Dienste nationaler Wirtschaftsinteressen
hier lesen und online unterzeichnen:
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004080.html



Liebe Freundinnen und Freunde,

kurz vor dem vierten Jahrestag des US-Einmarsches in den Irak haben gestern in Washington mehrere zehntausend Menschen gegen den Krieg protestiert. Journalisten schätzten, dass 50.000 Menschen am "Marsch auf das Pentagon" teilnahmen. Auf Transparenten wurde gefordert: "USA raus aus dem Irak - Jetzt" und "Hände weg vom Iran". Die Veranstalter der Antikriegsbewegung (>> http://answer.pephost.org/) wollten damit an eine ähnliche Demonstration gegen den Vietnam-Krieg im Oktober 1967 anknüpfen.

In vielen anderen US-Städten waren und sind an diesem Wochenende Demonstrationen geplant, um gegen die vor vier Jahren begonnene amerikanisch geführte Irak-Invasion zu protestieren. Eine Auswahl der wichtigsten Veranstaltungen findet sich auf der Website von United for Peace & Justice (>> http://www.unitedforpeace.org/ ). Hoffen wir, dass diese Proteste im Laufe der Zeit Wirkung auf die US-Regierung haben werden.

Auch in zahlreichen anderen Ländern fanden Protestveranstaltungen gegen den Irak-Krieg statt. Die Organisatoren einer Großdemonstration in Madrid, ein Bündnis aus rund 50 Friedensgruppen, schätzten die Zahl der Teilnehmenden auf etwa 400.000! In Deutschland dagegen geht der 4. Jahrestag leider ohne nennenswerte Proteste vorüber.

Die USA waren am 20. März 2003 in den Irak einmarschiert. Seither sind außer über 3.200 US-Soldaten viele hunderttausende irakische Zivilisten getötet worden. Nach einer wissenschaftlichen Vorortstudie waren bis Juni 2006 bereits 650.000 Irakerinnen und Iraker durch den Krieg und die durch die Besatzung geschaffenen Bedingungen ums Leben gekommen.

Sehr viele Texte zum Irak-Krieg finden sich auf der Lebenshaus-Website unter http://www.lebenshaus-alb.de/cgi-bin/cms/mt-view.cgi/1/category/13/


Es besteht nichtlänger die Wahl
zwischen Gewalt und Gewaltfreiheit,
sondern vielmehr zwischen
Gewaltfreiheit und totaler Zerstörung.

(Martin Luther King)


Shalom Salaam Pace
Euer / Ihr
Michael Schmid


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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

:: 01. Unverfasste EU - fassungslose Bürger

:: 02. Für einen Abzug aus Afghanistan

:: 03. Irak: Schutzlos

:: 04. Der Händedruck von Bagdad

:: 05. Das Atomprogramm des Irans - Zwischen Diplomatie und militärischer Option

:: 06. Olmerts Wahrheit

:: 07. Ein erst 12-jähriges Beduinenmädchen

:: 08. Martin Luther King am Checkpoint

:: 09. Martin Luther King und die Bürgerrechtsbewegung

:: 10. Das Königreich will neue Kernwaffen

:: 11. England rüstet auf

:: 12. Pugwash - damals und heute

:: 13. Hartz in Weimar

:: 14. Auf 2,1 Prozent Atomstrom kann man verzichten

:: 15. Merkels Klimaschutzziele alles andere als ambitioniert

:: 16. Städte in der Marsch, voran!

:: 17. Beim Klimaschutz ist es fünf nach zwölf

:: 18. Verlogene Vorreiter

:: 19. Der Ruf nach Energiesicherheit - Herausforderung für eine neue Sicherheitspolitik?

:: 20. Kosovo-Flüchtlinge zwischen Rückkehr, Abschiebung und Bleiberecht


II. Hinweise

III. Veranstaltungstermine

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I. Artikel

:: 01. Unverfasste EU - fassungslose Bürger

Vor zwei Jahren sagte eine Mehrheit der Franzosen und Niederländer "non" beziehungsweise "nee" zum EU-Verfassungsvertrag. Ein wunderbares Indiz für demokratischen Eigensinn. Die Völker hatten erkannt: Das ist keine "Verfassung des Volkes". Ganz anders der Bundestag und andere europäische Parlamente. Sie hatten den Vertrag zuvor fast ohne Debatte durchgewunken. Ein trauriges Indiz für verfassungspolitisches Desinteresse der "Volksvertreter". Der vorliegende Verfassungsentwurf versucht das in die Verfassungswirklichkeit umzusetzen, was der kanadische Politikwissenschaftler Stephen Gill einst als "neoliberalen Konstitutionalismus" bezeichnet hat. Teil III des Verfassungsvertrags ist daher ein detailliertes Bekenntnis zur neoliberalen Ordnung und einer ihr entsprechenden Wirtschaftspolitik. Die "offene Marktwirtschaft mit freiem Wettbewerb" wird zum Prinzip erhoben, das nur unter Bruch der Verfassung geändert werden könnte. Ein Elitenprojekt des Klassenkampfes von oben. Von Elmar
Altvater.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004284.html


:: 02. Für einen Abzug aus Afghanistan

Es ist das Jahr 6 der UN-gestützten NATO-Besatzung von Afghanistan, einer gemeinsamen US/EU-Mission. Und es gibt keinen Weg, wie die NATO diesen Krieg jetzt noch gewinnen kann. Mehr Truppen schicken wird zu mehr Toten führen. Und intensive Kämpfe würden das benachbarte Pakistan destabilisieren. Musharraf hat schon die Schuld für einen Luftangriff auf eine muslimische Schule in Pakistan auf sich genommen. Insider legen nahe, dass der "präemptive" Luftangriff in Wirklichkeit von US-Kampfflugzeugen ausgeführt worden sei, die vorgeblich auf eine Terroristenbasis abzielten, aber die pakistanische Regierung hielt es für besser, die Verantwortung auf sich zu nehmen, um eine Explosion des anti-amerikanischen Zorns zu vermeiden. Von Tariq Ali.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004270.html


:: 03. Irak: Schutzlos

Die Mordanschläge auf schiitische Pilger zeigen in aller Brutalität die Unfähigkeit der so genannten Ordnungskräfte an. Weder die von Milizen der verschiedenen Warlord-Fraktionen unterwanderte Armee noch die US-Truppen können friedliche Pilger schützen. Washingtons Versuch, mit Saudi-Arabien und anderen freundlich gesonnenen sunnitischen Regimes gemeinsam eine Front gegen die schiitischen Sektierer, den Iran und die Hisbollah aufzubauen, verschärft den Konflikt weiter. Von Karl Grobe.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004271.html


:: 04. Der Händedruck von Bagdad

Einsicht hat Iraner und Syrer, die Arabische Liga, die USA, die Türkei und noch andere nach Bagdad geführt. Die Einsicht, dass militärische Machtmittel allein nicht genügen, das Gewirr der vielen Bürgerkriegs- und Terrorfronten im Irak aufzudröseln. Bezeichnend, dass sowohl der oberste US-General in Bagdad, David Petraeus, als auch - lange vor ihm - die zivile Baker-Kommission das erkannt haben, die für den tödlichen Konflikt verantwortlichen Politiker aber viel Zeit brauchten. Das Treffen hoher Vertreter aus Washington, Teheran und Damaskus stellt eine neue Entwicklung in Aussicht. Über Händedruck und gelegentlich sehr laute Worte reichte es aber in Bagdad nicht hinaus. Von Karl Grobe.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004283.html


:: 05. Das Atomprogramm des Irans - Zwischen Diplomatie und militärischer Option

Der Streit um das iranische Atomprogramm geht weiter. Otfried Nassauer, Leiter des Berliner Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit - BITS, nimmt zu vier Punkten aktualisierend Stellung: erstens, zum Stand des iranischen Atomprogramms; zweitens zum Stand der Bemühungen, den Iran zum Einlenken zu zwingen; drittens zur Frage eines potentiellen Militärschlages und viertens zu den Möglichkeiten, zu einer politisch-diplomatischen Lösung zu kommen.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004277.html


:: 06. Olmerts Wahrheit

Die vorgestern zu den Medien durchgesickerte Wahrheit lautet nach der Zeugenaussage von Ministerpräsident Olmert vor der Untersuchungskommission, dass der Krieg gegen Libanon keine spontane Reaktion auf die Gefangennahme der Soldaten war, sondern ein seit langem geplanter Krieg. Olmert sagte, dass er unmittelbar nachdem er im Januar 2006 die Funktionen des amtierenden Ministerpräsidenten übernommen hatte, die Armeechefs über die Situation an der Nordgrenze konsultiert habe. Die Armee bereitete daraufhin einen zweiteiligen Plan vor: eine Bodenoffensive, deren Ziel es sein sollte, die Hisbollah zu vernichten, und eine Luftoffensive, die darauf abzielte, die libanesische Infrastruktur zu zerstören, um Druck auf die libanesische Öffentlichkeit auszuüben, die dann wiederum Druck auf die Hisbollah ausüben sollte. Von Uri Avnery.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004280.html


:: 07. Ein erst 12-jähriges Beduinenmädchen

Um 6 Uhr wacht das Hirtenmädchen auf, isst ein paar Bissen und bereitet die Schafherde für die Weide vor und geht, begleitet von ihrer Großmutter und ihrer Cousine den Schafen voraus. Nur zwei Stunden von Tel Aviv entfernt - doch eher wie 2000 Jahre von Tel Aviv entfernt - stehen zwei aus alten Gipssäcken aufgebaute Zelte mitten im Nirgendwo, eine Pferdefamilie, ein primitives Schafpferch und ein Wassertank. Jeden Morgen gehen die drei Hirtinnen, Großmutter Fadiya Anami, 60, Cousine Salama Anami, 12, und Hanan Anami, auch 12, mit den Schafen auf die Weide, die in der Nähe des Zeltes liegt. Salama und Hanan gehen nicht mehr zur Schule des nicht anerkannten Beduinendorfes von Abu Krinat im Dimona Gebiet, das noch ziemlich weit entfernt liegt. Der letzte Mittwoch begann wie jeder andere Tag. Von Gideon Levy.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004281.html


:: 08. Martin Luther King am Checkpoint

Hebron. Was ist notwendig, um einen israelischen Checkpoint im Westjordanland, mit seinen mehr oder weniger motivierten SoldatInnen, in einen Ort der Bildung umzuwandeln? Kürzlich wurde diese Frage beim Tel Rumeida-Checkpoint in Hebron geklärt: Ein paar Stühle, eine Menge friedlich gesinnter Menschen und jemand, der oder die bereit ist, über ein interessantes und anregendes Thema zu referieren. Es gab ein "Teach-in" zu den Themen Bürgerrechtsbewegung, Martin Luther King und Gewaltfreiheit. Von Sebastian U. Kalicha.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004285.html


:: 09. Martin Luther King und die Bürgerrechtsbewegung

Martin Luther King wird auch Apostel der Gewaltlosigkeit genannt. Kings Freund, der schwarze Sänger Harry Belafonte, beschreibt einmal die außergewöhnliche Persönlichkeit von Martin Luther King so: "Gott erschafft manchmal einen Menschen, der ohne Rücksicht auf sich selbst das tut, was gerecht ist, selbst wenn es ihn am Ende verschlingt. Wir dürfen dankbar sein, dass solch ein Mensch unser Leben berührt hat, wenn auch nur für kurze Zeit." Ein Vortragsmanuskript von Annemarie Diefenbach über Martin Luther Kings Leben und Werk.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004269.html


:: 10. Das Königreich will neue Kernwaffen

Die Abgeordneten des britischen Unterhauses stimmen über das Vorhaben der Regierung Blair ab, die gegenwärtige Nuklearstreitmacht des Landes für rund 40 Milliarden Euro zu modernisieren. Auf jedem der vier U-Boote lagern bis zu 16 atomare Trident-Langstreckenraketen mit insgesamt rund 200 Sprengköpfen. Ein einziger von ihnen hat die achtfache Zerstörungkraft der Hiroshima-Bombe, und jedes Boot wird zudem mit einem eigenen Nuklearreaktor angetrieben. Von Wolfgang Kötter.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004286.html


:: 11. England rüstet auf

Gegenüber einem nicht nennbaren Feind und mit der einzigen Begründung einer "ungewissen Welt" klammert sich England weiterhin an seine Fähigkeit, Menschenmassen durch Atomwaffen zu vernichten. Trotz vieler Proteste auch aus den eigenen Reihen hat Premierminister Blair wieder nach der Devise Faustrecht statt Völkerrecht entschieden. Nur einmal zuvor hatten so viele Labour-Abgeordnete gegen die eigene regierende Partei gestimmt: bei der Abstimmung um den Irakkrieg. Diesmal stimmten 161 gegen die neuen Atomwaffenträger, darunter 95 Labour-Abgeordnete. Dafür stimmten 409. Zwei Minister sind wegen des Ergebnisses zurückgetreten. Von Xanthe Hall.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004289.html


:: 12. Pugwash - damals und heute

Das 'Russell-Einstein-Manifest' (1955) führte im Jahr 1957 zur ersten Pugwash-Konferenz in Nova Scotia (Kanada). Fast fünfzig Jahre sind seit jener Konferenz einer Gruppe von engagierten internationalen Wissenschaftlern in Pugwash vergangen. Sie glaubten fest daran: "Im Zeitalter des Atoms müssen wir den Krieg abschaffen, sonst wird der Krieg uns abschaffen". Ihr Engagement bewirkte Kontrollen, die dazu beitrugen, die nukleare Proliferation einzudämmen - seit dem Zweiten Weltkrieg bis heute. Heute, ein halbes Jahrhundert nach dem Russell-Einstein-Manifest, hat sich eine Gruppe Wissenschaftler der American Physical Society zusammengetan, um eindringlich vor einem eventuellen Einsatz von Nuklearwaffen gegen den Iran zu warnen. Von Laray Polk.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004276.html


:: 13. Hartz in Weimar

Verblüffende Parallelen: Schon vor 80 Jahren trat ein Sozialreformer für den Abbau des Wohlfahrtsstaates ein - sein Name ist heute jedem ein Begriff. Von Christoph Butterwegge.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004287.html


:: 14. Auf 2,1 Prozent Atomstrom kann man verzichten

Anlässlich des EU-Energiegipfels fordert die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW Bundeskanzlerin Angela Merkel zu einer "ideologiefreien Bewertung" der Atomenergie auf. "Die Atomkraftwerke liefern weltweit nur 2,1 Prozent der benötigten Energie und sind somit für die Energieversorgung der Menschheit praktisch bedeutungslos", sagte die IPPNW-Vorsitzende Angelika Claußen. "Auch Frau Merkel und die Atomkonzerne Siemens, RWE, E.On, EnBW und Vattenfall müssen zugeben, dass man selbst mit einer Verdoppelung der Zahl der Atomkraftwerke die Energieprobleme der Menschheit nicht lösen kann. Frau Merkel und die Energiekonzerne sollten endlich damit aufhören, sich beständig an dieser 2-Prozent-Technik festzubeißen", so Claußen.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004282.html


:: 15. Merkels Klimaschutzziele alles andere als ambitioniert

Zwanzig Prozent Kohlendioxidreduktion in der EU bis zum Jahr 2020 im Vergleich zu 1990 fordert Merkel - und nennt das eine ambitionierte Zielsetzung. Durch den sofortigen Aufschrei der Industrie wirkt es noch ehrgeiziger. Doch es handelt sich um eine Mogelpackung, wie eine von Greenpeace in Auftrag gegebene Studie des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie zeigt.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004273.html


:: 16. Städte in der Marsch, voran!

Soll das EU-Ziel, die Erwärmung im 21. Jahrhundert im Vergleich zum Beginn der Industrialisierung unter zwei Grad zu halten, erreicht werden, muss bis 2050 die Hälfte der globalen Treibhausgasemissionen weggespart und müssen die Industrienationen aus den fossilen Brennstoffen ausgestiegen sein. Globale Klimapolitik darf aber nicht nur der großen Politik überlassen bleiben. Von Harmut Graßl.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004274.html


:: 17. Beim Klimaschutz ist es fünf nach zwölf

20 % weniger Treibhausgase bis 2020 und 20 % Erneuerbare Energie in der EU - das ist doch ein gewaltiger Fortschritt! So werden jetzt viele Journalisten kommentieren. Und einige Wirtschaftsbosse werden gar stöhnen. Das geht gar nicht in so kurzer Zeit. Alles falsch! Es wird und muß noch viel mehr gehen. Die zunehmenden Katastrophen werden uns zwingen. Stellungnahmen von Franz Alt und Greenpeace zum EU-Klimapaket.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004278.html


:: 18. Verlogene Vorreiter

Die EU ist auch durch die Beschlüsse vom vergangenen Wochenende kein ökologischer Vorreiter geworden. Was ist denn schon eine Reduktion der Treibhausgase um 20 Prozent, gemessen am Stand von 1990? Erst danach kam es zur Deindustrialisierung Osteuropas; um die damit einhergehende "Einsparung" von CO2 auf den Wert zu steigern, den die EU jetzt nennt, muss sie nicht sensationell viel tun. Auch sollte bekannt sein, dass sie schon häufig "Ziele" proklamiert hat, die nur so lange galten, bis sie hätten umgesetzt werden müssen. Von Michael Jäger.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004288.html


:: 19. Der Ruf nach Energiesicherheit - Herausforderung für eine neue Sicherheitspolitik?

Was wäre, wenn die Energiepolitik als wesentlicher Bestandteil einer erweiterten Sicherheitspolitik betrachtet würde? Wenn sie als Gestaltungsmittel der Sicherheitspolitik eingesetzt würde? Wenn Investitionen in Energiespartechnologien und erneuerbare Energien als Investitionen in die Sicherheit und Souveränität eines Staates betrachtet würden? Der Paradigmenwechsel könnte kaum größer sein. Investitionen in die Entwicklung und Einführung energiesparender Technologien und die Nutzung erneuerbarer Energien wären dann sicherheitspolitische Investitionen. Staatliche Förderung könnte mit den gleichen Argumenten begründet werden wie die Entwicklung oder der Erhalt wehrtechnischer Kernfähigkeiten. Innovationen würden beschleunigt. Von Otfried Nassauer.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004290.html


:: 20. Kosovo-Flüchtlinge zwischen Rückkehr, Abschiebung und Bleiberecht

Vor kurzem haben gewalttätige Proteste gegen die Pläne des UN-Vermittlers Ahtisaari im Kosovo wieder gezeigt, dass die Lage instabil ist. Trotz einiger positiver Tendenzen gilt dies seit Ende des bewaffneten Konfliktes im Kosovo vor acht Jahren. Neben der unsicheren Zukunftsperspektive haben andere Probleme dazu geführt, dass sich nach wie vor Flüchtlinge in relativ großer Zahl in Deutschland aufhalten. PRO ASYL fordert die Abkehr Deutschlands von der bisher verfolgten Politik eines kontinuierlich erhöhten Ausreisedrucks. Angesichts der weiterhin schwierigen Situation im Kosovo sind Abschiebungen nicht vertretbar.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004291.html

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II. Hinweise

:: Weitere Unterschriften unter Online-Petition "Schalom 5767" ("Berliner Erklärung") erwünscht

Seit Jahrzehnten leben das israelische und das palästinensische Volk als Nachbarn. Es gäbe viele Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und zur gemeinsamen Entwicklung. Stattdessen wird ihr Leben vergiftet durch Krieg und Gewalt, durch Bedrohung und Terror, durch gegenseitigen Hass, Verachtung und Respektlosigkeit. Um in diese erstarrte Situation Bewegung zu bringen, haben Jüdinnen und Juden aus Deutschland als Erstunterzeichnende eine Erklärung auf den Weg gebracht. Sie bitten darum, dass dieses Anliegen per Unterschrift von allen Menschen unterstützt wird, die eine friedliche und gerechte Lösung für die beiden verfeindeten Länder wünschen. Inzwischen wurden bereits 7689 Stimmen mit dieser Petition gesammelt.
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004063.html


:: Jetzt unterzeichnen: Resolution "100% Erneuerbare Energien bis spätestens 2050"

Der Klimawandel hat bereits spürbar begonnen. Er zerstört die Lebensgrundlage vieler Menschen, Tiere und Pflanzen und kostet die Volkswirtschaft ein Vermögen. Die Importabhängigkeit von fossilen und nuklearen Energien vor allem aus Krisenregionen nimmt kontinuierlich zu und bedroht die Versorgungssicherheit. Und immer mehr Experten warnen davor, dass der Höhepunkt der Öl- und Gasförderung weltweit in wenigen Jahren überschritten sein wird (Peakoil) und danach durch die Verknappungssituation die Öl- und Gaspreise massiv ansteigen werden. Die Solarinitiativen und alle Unterzeichner dieser Resolution fordern die Bundesregierung und den Bundestag auf, die Energieversorgung mit 100% Erneuerbaren Energien bis 2050 als Ziel ihrer Energiepolitik in Deutschland zu setzen und kurzfristig mit hoher Priorität entsprechende Maßnahmen zur Erreichung dieses Zieles zu beschließen und umzusetzen. Bitte unterstützen Sie diese Resolution bis 31. Mai 2007. Mehr dazu
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004268.html


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III. Veranstaltungstermine


:: 21.03.2007 - 20.00 Uhr Lamm am Markt in Tübingen: Plädoyer für eine Umkehr zu einem friedlichen Nahen Osten - Ist das Antisemitismus oder Nächstenliebe?

Fragt Prof. Dr. Rolf Verleger, Mitglied im Direktorium des Zentralrats der Juden in Deutschland. Verleger wurde 1951 als zweites Kind von Überlebenden des Holocaust in Ravensburg geboren. Daher war es für ihn ein tiefes Bedürfnis, in Deutschland jüdisches Leben wiederaufzubauen. 2001 konnte er die Jüdische Gemeinschaft in Lübeck mitbegründen. Er war dort im Vorstand, bis 2006 Vorsitzender des Landesverbands der jüdischen Gemeinschaft Schleswig-Holstein und ist Delegierter des Landesverbands im Direktorium des Zentralrats der Juden in Deutschland. Im Sommer 2006 äußerte er sich unter dem Eindruck des israelisch-libanesischen Krieges öffentlich kritisch zu den militärischen Maßnahmen der israelischen Regierung. Die jüdische Gemeinde Lübecks hat ihm daraufhin ihr Mandat für den Vorsitz der Jüdischen Gemeinschaft Schleswig-Holstein entzogen. Im November 2006 startete Rolf Verleger zusammen mit 70 weiteren jüdischen ErstunterzeichnerInnen aus Deutschland die Unterschriften-Kampagn
e Schalom5767, die ein Plädoyer für eine Umkehr zu einem friedlichen Nahen Osten ist und mehr kritische Distanz der Bundesregierung gegenüber der israelischen Politik fordert. VA: AK Palästina TÜ, Evangelische Stiftskirchengemeinde, Flüchtlingskinder im Libanon e.V., Verein Arabischer Studenten und Akademiker


:: 27.03.2007 im Ökumenischen Zentrum in Berlin-Spandau : Israel - Palästina: Bestandsaufnahme und Perspektiven

Dr. Reiner und Judit Bernstein (München) sind Initiatoren der sogenannten Genfer Initiative, die in längeren Verhandlungen mit moderaten politischen, militärischen und zivilgesellschaftlichen Vertretern beider Seiten vor 3 1/2 Jahren einen Friedensvertrag formuliert und von diesen unterschreiben ließen. Dieser "Genfer Friedensvertrag" ist ein "Stachel im Fleisch" der israelischen Regierung, weil er zeigt, dass bei gutem Willen Frieden möglich ist bis hin zur Lösung so strittiger Fragen wie die Rolle Jerusalems als palästinensischer Hauptstadt und die Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge. Diese Veranstaltung ist die erste einer Veranstaltungsreihe zum Thema "Israel - Palästina: Verhandlungen - Rückzug - Frieden", in der in monatlichen Vorträgen prominente deutsche und internationale Gäste sprechen werden, u.a. Prof. Dr. Rolf Verleger, Gideon Levy (Israel), Dr. Bahman Nirumand, Prof. Sumaya Farhat-Naser (Palästina). Bereits am 27.02.2007 um 11 Uhr wird die Foto-Ausstellun
g "Palästina - Alltag unter Besatzung" (von Salah Kanaan und Anja Zückmantel) eröffnet, die bis zum 05.04.2007 montags bis freitags von 14 - 18 Uhr zu besichtigen ist. Mehr
>> http://www.oekumenischeszentrum.de/


:: 28./29.03.2007 - Faslan (Schottland): Aktion für eine atomwaffenfreie Zukunft in Schottland - Einladung zu Faslane365

Am 1.Oktober 2006 hat die 365-tägige gewaltfreie Blockade der britischen Atom U-Boot Basis Faslane in Schottland begonnen! Die Aktion fordert die endgültige Abrüstung der britischen Atomwaffen. In Faslane ist das britische Atomwaffensystem Trident stationiert. Faslane365 hat zum Ziel, die Zugänge zum Stützpunkt der britischen Atom-U-Boote jeden Tag, für ein Jahr lang zu blockieren. Viele aktive und engagierte Menschen aus verschiedenen Bewegungen aus aller Welt, setzen sich mit dieser einmaligen Aktion für ihre Visionen einer gerechten und friedlichen Zukunft ein. Die Gewaltfreie Aktion Atomwaffen Abschaffen (GAAA) möchte sich mit einer Gruppe aus Deutschland daran beteiligen. Im Vorfeld werden Vorbereitungstreffen stattfinden. Kontakt für Fragen, Anregungen, mehr Informationen und Unterstützung: Stephanie Astner, faslane365@gmx.de, 030-65702187. Mehr Infos
>> http://www.gaaa.org/international.htm und http://www.faslane365.org


28.03.2007 - 11.55 Uhr (5 vor 12) vor der Britischen Botschaft in Berlin: Mahnwache zur Unterstützung der deutschen Blockierer des Atomwaffenstützpunktes Faslane

Um die deutschen Blockierer am 28./29.März zu unterstützen, laden die Quäker zu einer Mahnwache vor der Britischen Botschaft in Berlin ein. Kontakt: plainjochen@yahoo.de
>> http://www.faslane365.org/germany


:: 29.03.2007 - 19.30 Uhr Bonhoeffer-Haus in Karlsruhe: Kleine Waffen - GROSSE WIRKUNG

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zu Kleinwaffen und Rüstungsexporten mit Jürgen Grässlin, Freiburg, Bundessprecher der DFG-VK und Sprecher des Deutschen Aktionsnetzes Kleinwaffen Stoppen (DAKS); Autor zahlreicher Bücher über die Rüstungs- und Automobilindustrie. VA: Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (Deutscher Zweig der War Resisters International); Arbeitsstelle Frieden (Evang. Landeskirche Baden), Frauen für Frieden, Friedensbündnis Karlsruhe, Internationaler Versöhnungsbund, Pax Christi, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion. Kontakt: Sonnhild und Ulli Thiel, Alberichstr. 9, 76185 Karlsruhe, Tel. 0721-552270, eMail: suthiel@t-online.de


:: 01.04.2007ff. - bundesweit: Ostermärsche und -aktionen 2007

Die Ostermärsche werden in diesem Jahr die EU-Präsidentschaft der Bundesregierung kritisch begleiten, die zunehmende Militarisierung der EU kritisieren und auch auf die Themen zum G8-Gipfel Anfang Juni in Heiligendamm aufmerksam machen. Die nach den Plänen Präsident Bushs zu befürchtenden weiteren Eskalationen im Irak und im Irankonflikt sowie der Schlüsselkonflikt Israel/Palästina werden eine wichtige Rolle spielen. Die Ostermärsche finden traditionell in regionaler und lokaler Verantwortung statt. Infos zum Thema Ostermärsche und -aktionen 2007 finden sich unter
>> http://www.friedenskooperative.de/netzwerk/om2007.htm , Terminübersicht
>> http://www.friedenskooperative.de/om2007.htm



:: 07.04.2007 - 12.00 Uhr in Calw: Ostermarsch Baden-Württemberg: "Bundeswehr raus aus Afghanistan! Auslandseinsätze beenden!"

Unter dem Motto "Bundeswehr raus aus Afghanistan! Auslandseinsätze beenden!" steht der diesjährige Ostermarsch 2007 des Friedensnetzes Baden-Württemberg. Auftaktkundgebung: 12 Uhr, Einfahrt zur Graf-Zeppelin-Kaserne, RednerInnen: Tobias Pflüger (MdEP, IMI [http://www.imi-online.de]), Heike Hänsel (MdB, Die Linke), anschl. Demo durch die Innenstadt zur Abschlusskundgebung: 14.15 Uhr, unteres Ledereck, Martin Spreng (DGB-Regionsvors. Mittelbaden), Ulrich Duchrow (Theologe), Bernd Riexinger (ver.di). Die diesjährigen Forderungen sind Abzug aller deutschen Truppen aus Afghanistan, die Einstellung jeglicher Unterstützung des US-geführten Krieges im Irak, keine Kriegsdrohungen und Sanktionen gegen den Iran, weltweite Abschaffung der Atomwaffen, den sofortigen Stopp des Umbaus der Bundeswehr in eine Interventionsarmee, Auflösung des KSK als aggressivste Einheit der Bundeswehr, keine Militarisierung der EU, kein Aufbau einer europäischen Interventionsarmee. Mehr
>> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/004272.html


:: 13.-15.04.2007 in der Evangelischen Akademie Arnoldshain: Verantwortung für den Frieden im Nahen Osten - Lernen von Innovatoren

Gemeinsamen Tagung von Dietrich-Bonhoeffer-Verein (dbv), Martin-Niemöller-Stiftung (MNS) und Arbeitskreis "Kirche und Israel" in der EKHN. Nähere Auskünfte: Dr. Karl Martin, eMail karl.martin@dietrich-bonhoeffer-verein.de, Programm
>> http://www.dietrich-bonhoeffer-verein.de/html/


:: 16.04.2007 - 19.30 Uhr im JUBEZ in Karlsruhe: Die kommenden Kriege - und wie sie noch zu vermeiden wären

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Andreas Zumach. Die UNO ist seit dem Irak-Krieg empfindlich geschwächt. Die USA halten an ihrer Präventivkriegs-Doktrin fest. Europa träumt von politischer Emanzipation durch militärische Stärke. Das Ende des Ölzeitalters ist absehbar - bei wachsendem Energiebedarf in Amerika, Europa und China. Sind (Welt-)Kriege um Ressourcen noch vermeidbar? Gibt es noch Chancen für den friedlichen Ausgleich von Interessen und die gemeinsame Bewältigung der globalen Probleme? VA: JUBEZ / Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe, Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (Deutscher Zweig der War Resisters International), Arbeitsstelle Frieden (Evangelische Landeskirche Baden), Attac Karlsruhe, Frauen für Frieden, Friedensbündnis Karlsruhe, Internationaler Versöhnungsbund, Pax Christi, Werkstatt für Gewaltfreie Aktion. Kontakt: Sonnhild und Ulli Thiel, eMail: suthiel@t-online.de


:: 18.04.2007 - 20.00 Uhr Ratskeller in Ludwigsburg: "Noch nie war die Gefahr größer als heute". Die neue nukleare Aufrüstung und der weltweite Kampf um Öl mit aktuellem Bezug zur Entwicklung im Iran

Vortrag, Diskussion und Gespräche mit Andreas Zumach Journalist und UNO-Korrespondent, Genf Autor des Buches "Die kommenden Kriege" (KIWI-Verlag). Unter dem Vorwand, das Land von Massenvernichtungswaffen zu befreien, griff die USA im März 2003 den Irak an. Seitdem ist die UNO empfindlich geschwächt. Immer mehr Staaten werden versuchen, sich in den Besitz von Atomwaffen zu bringen, aus Furcht, selbst angegriffen zu werden. Die USA halten an ihrer Präventivkriegs-Doktrin mit der Option eines Einsatzes von Atomwaffen fest. Ein Atomkrieg ist demnach heute wahrscheinlicher denn je. Europa träumt von politischer Emanzipation gegenüber den USA durch militärische Stärke. Das Ende des Ölzeitalters ist absehbar - bei wachsendem Energiebedarf in Amerika, Europa und China. Sind (Welt-)Kriege um Ressourcen noch vermeidbar? Gibt es noch Chancen für den friedlichen Ausgleich von Interessen und die gemeinsame Bewältigung der globalen Probleme und eine Zukunft ohne die zivile wie militärische
Nutzung von Atomenergie? Es lädt ein: Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Ludwigsburg (Deutscher Zweig der War Resisters International) Kontakt: DFG-VK Ludwigsburg, ludwigsburg@dfg-vk.de


:: 18.-20.04.2007 - Evang. Akademie Bad Boll: Aufbruch in sonnige Zeiten! Energie für Klima und Gerechtigkeit

Die Klimafrage ist seit der Veröffentlichen des 4. IPCC-Berichtes im Februar verstärkt in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Alle reden von den Folgen des Klimawandels und was dagegen getan werden sollte. Die Auswirkungen auf Entwicklungsländer werden zwar auch thematisiert, aber eher am Rande. Die Klimaforschung geht davon aus, dass die Folgen in vielen Regionen in Afrika, Asien und Lateinamerika gravierender sein werden als bei uns. Der bisherige Anstieg der Treibhausgase wurde überwiegend von den Industrieländern verursacht. Es geht daher auch um die Frage, wer welche Beiträge zur Vermeidung des Klimawandels und zur Anpassung an Klimaveränderungen erbringen sollte und wie sich eine größere Klimagerechtigkeit herstellen lässt. Mehr
>> http://www.ev-akademie-boll.de/Programm.programm.0.html


:: 20.-22.04.2007 in der Katholischen Akademie in Mülheim/Ruhr: "Zwischen Konfliktverschärfung und Friedensförderung - die Ambivalenz religiöser Texte in politischen Konflikten am Beispiel des Nahost-Konflikts"

Die Pax Christi Nahost-Kommission lädt herzlich ein zur Tagung mit Mitri Raheb und vielen anderen. Mehr
>> http://www.kirchevorort.de/bet3/einrichtg/wolfsburg/


:: 27.-29.04.2007 - Evang. Akademie Bad Boll: Mexiko: Bleibt nur der Aufstand? Widerstand gegen Menschenrechtsverletzungen in Oaxaca und Guerrero

Für internationales Aufsehen sorgte Mexiko in der letzten Zeit nicht nur wegen der umstrittenen Präsidentschaftswahl im Juli 2006, an die sich monatelange Proteste anschlossen. Auch der indigen geprägte Süden des Landes ist stark krisengeschüttelt: Im Bundesstaat Oaxaca ging die Bevölkerung "auf die Barrikaden" und forderte über Monate hinweg die Absetzung des Gouverneurs Ulises Ruiz Ortiz. Seit dessen Amtsantritt Ende 2004 waren kritische Stimmen massiv unterdrückt worden. Im Laufe der mehrmonatigen Besetzung von Oaxaca-Stadt durch streikende LehrerInnen und Mitglieder sozialer Bewegungen wurden mehrere Demonstrierende umgebracht. Im Nachbarstaat Guerrero führte der geplante Bau des riesigen Wasserkraftwerks "La Parota" zu gewalttätigen Konflikten und sorgt weiterhin für Spannungen. Ziel der Tagung ist es, über die aktuelle Menschenrechtslage in den südmexikanischen Bundesstaaten Oaxaca und Guerrero zu informieren und zukünftige Perspektiven für die internationale Zusammenar
beit zum Schutz der Menschenrechtsarbeit zu entwickeln. MenschenrechtsverteidigerInnen aus Basisorganisationen und Nichtregierungsorganisationen in Oaxaca und Guerrero berichten aus ihrer Arbeit vor Ort. Mehr
>> http://www.ev-akademie-boll.de/Programm.programm.0.html


:: 10.05.2007 - 20.00 Uhr DGB-Haus in Karlsruhe: "Welt-Macht EUropa - auf dem Weg in weltweite Kriege"

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Europa-Woche der Stadt Karlsruhe. Referent: Jürgen Wagner, Buchautor und Vorstand der Informationsstelle Militarisierung, Tübingen. VA: Friedensbündnis Karlsruhe und DGB Mittelbaden / Nordschwarzwald. Kontakt: Sonnhild und Ulli Thiel, Tel. 0721/552270 Fax 558622 eMail: suthiel@t-online.de


:: 11.-13.05.2007 - Evang. Akademie Bad Boll: Jenseits von Frieden. Deutsches Engagement im Israel-Palästina-Konflikt

Die Tagung soll die aktuelle Situation sowie die Voraussetzungen und Bedingungen für einen neuen Friedensprozess in Nahost thematisieren. Außerdem geht es um die Frage, wie in Deutschland eine angemessene Haltung und Sprache zu/in dem Konflikt gefunden werden kann. Geplant mit pax christi - deutsche Sektion.
>> http://www.ev-akademie-boll.de/Programm.programm.0.html

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php


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