Date: December 7th 2017

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Liebe Freundinnen und Freunde,

bei uns auf der Schwäbischen Alb ist der Winter eingekehrt. Passend dazu möchte ich den "Winterpsalm" von Lothar Zenetti an den Beginn des heutigen Newsletters stellen.


Winterpsalm

Es ist jetzt nicht die Zeit, um zu ernten.
Es ist auch nicht die Zeit, um zu säen.
An uns ist es, in winterlicher Zeit uns
eng um das Feuer zu scharen
und den gefrorenen Acker
in Treue geduldig zu hüten.

Andere vor uns haben gesät.
Andere nach uns werden ernten.
An uns ist es, in Kälte und Dunkelheit
beieinander zu bleiben und
während es schneit, unentwegt
wachzuhalten die Hoffnung.
Das ist es.
Das ist uns aufgegeben
in winterlicher Zeit.

(Lothar Zenetti - zitiert nach:
WELTVERBUNDEN LEBEN: Jahresbegleiter 2017)


Herzliche Grüße

Euer / Ihr Michael Schmid

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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

Gewaltfreiheit / Gütekraft

:: 01. Bewegende Tagung "We shall overcome!"

:: 02. Paul Schobel: "Kapitalismus ist Sünde"

:: 03. Clemens Ronnefeldt: "Suchet zuerst das Reich Gottes - und alles andere wird euch dazugegeben" (Mt 6,33)

:: 04. Eine Freundin erinnert an Petra Kelly (29.11.1947 - 1.10.1992)

:: 05. Corder Catchpool: "... allen Bruder sein ..."

Flucht und Asyl

:: 06. Michael Schmid: "Es ist empörend und unfassbar, dass Menschen weiter ins Kriegsland Afghanistan abgeschoben werden!"

:: 07. PRO ASYL zur Abschiebung nach Afghanistan

:: 08. Abschiebungen nach Syrien?

:: 09. PRO ASYL zur Innenministerkonferenz: Pseudo-Debatte über Abschiebungen nach Syrien versetzt Zehntausende Schutzbedürftige in Unsicherheit

:: 10. Flüchtlinge ertrinken vor laufenden Kameras

:: 11. Ein neuer Libyen-Flüchtlingsdeal?

:: 12. Klägliches Versagen: European Agenda on Migration

:: 13. "America First" gegen Flüchtlinge

Naher und Mittlerer Osten

:: 14. UNO: Keine sichere Region in Syrien

:: 15. Das Konstrukt ist wohl gescheitert

:: 16. Uri Avnery: König und Kaiser

:: 17. Uri Avnery: Ein schrecklicher Gedanke

Europa und Afrika

:: 18. Kritik an EU-Afrika-Gipfel: Angebliche Partnerschaft mit Afrika nützt vor allem der EU. Migrationsblockade ist keine Antwort auf Armut

:: 19. EU-Afrika-Gipfel: Alte Muster überwinden und neue Chancen nutzen

:: 20. Marshallplan als Mogelpackung

Atomwaffen

:: 21. 30 Jahre INF-Vertrag über Mittelstreckenraketen - Vereinbarung ohne Zukunft?

:: 22. 1957: Eine Bomben-Idee

Stuttgart 21

:: 23. Franz Alt: Was nun, Stuttgart 21?

Nazis

:: 24. "Heimat" setzt sich zur Wehr: gegen Nazis

Götz Eisenberg

:: 25. "The sound of money" - Anmerkungen zu einer Sendung über das Bienensterben

:: 26. "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen", Teil 1/2

:: 27. "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen", Teil 2/2


II. Hinweise

III. Termine

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I. Artikel

:: 01. Bewegende Tagung "We shall overcome!"

An der von Lebenshaus Schwäbische Alb am 14. Oktober organisierten fünften Tagung "'We shall overcome!' Gewaltfrei für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht" in Gammertingen nahmen 45 Menschen aus ganz Baden-Württemberg teil. Das Echo auf die Veranstaltung war sehr positiv und nach deren Abschluss meldeten viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer zurück, dass sie die Tagung als sehr gehaltvoll, anregend und bewegend empfunden hätten. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010996.html


:: 02. Paul Schobel: "Kapitalismus ist Sünde"

In einem Vortrag bei der von Lebenshaus Schwäbische Alb veranstalteten Tagung "'We shall overcome!'. Gewaltfrei für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Drei biographische Zugänge" am 14.10.2017 in Gammertingen zeichnet Paul Schobel seinen Weg zum katholischen Priester, seine Konflikte in Kirche und Gesellschaft sowie seine "Stationen der Bekehrung" in der CAJ, als Berater von Kriegsdienstverweigerern und in der Betriebsseelsorge nach. Wir veröffentlichen eine von Paul Schobel zur Verfügung gestellte Zusammenfassung seines Vortrags. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010992.html


:: 03. Clemens Ronnefeldt: "Suchet zuerst das Reich Gottes - und alles andere wird euch dazugegeben" (Mt 6,33)

In einem Vortrag bei der von Lebenshaus Schwäbische Alb veranstalteten Tagung "'We shall overcome!'. Gewaltfrei für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Drei biographische Zugänge" am 14.10.2017 in Gammertingen berichtet Clemens Ronnefeldt über seinen Weg in die Friedensbewegung und seine Friedensarbeit insbesondere in Jugoslawien und im Nahen Osten. Wir veröffentlichen Auszüge der autobiographischen Anmerkungen zu seinem Friedensengagement. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010989.html


:: 04. Eine Freundin erinnert an Petra Kelly (29.11.1947 - 1.10.1992)

Petra Kelly stand für: Frieden ohne Wenn und Aber, konsequente Antiatompolitik, kompromissloses Eintreten für den Erhalt der Umwelt, die Einhaltung der Menschenrechte überall auf der Welt, Frauenemanzipation, Gestaltung einer gerechten Welt, ohne soziale Missverhältnisse. Petra Kelly wäre am 29. November 70 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass weisen wir auf einen Text hin, mit dem ihre Freundin Christiane Gollwitzer 15 Jahre nach ihrem Todestag in einem persönlichen Text an das Schicksal von Petra Kelly erinnert, die von Jugend an erfüllt war von einer glühenden Ungeduld, die die Welt besser machen wollte, gerechter, und fest überzeugt davon war, dass das gelingen könne wenn man sich nur unermüdlich darum bemühte: "Sand, nicht das Öl im Getriebe der Welt" (Günter Eich) zu sein. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004636.html


:: 05. Corder Catchpool: "... allen Bruder sein ..."

Erfolgs- und Grenz-Erfahrungen des britischen Quäkers Corder Catchpool bei Gesprächen mit Nazis im Deutschland der 1930er Jahre. Von Martin Arnold. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/011115.html


:: 06. "Es ist empörend und unfassbar, dass Menschen weiter ins Kriegsland Afghanistan abgeschoben werden!"

Rund 25 Menschen nahmen am 6. Dezember 2017 bei winterlicher Kälte in Gammertingen (Landkreis Sigmaringen) an der 6. Protestkundgebung in diesem Jahr gegen Abschiebungen nach Afghanistan teil. Außer dem Protest gegen eine menschenverachtende Abschreckungs- und Abschiebepolitik ins Kriegsland Afghanistan geht es auch darum, Solidarität für Menschen zu zeigen, die nach Deutschland gekommen sind, um hier Schutz zu suchen. In einer Rede ging Michael Schmid vom Veranstalter "Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V." auf aktuelle Ereignisse sowie Hintergründe und Zusammenhänge der Afghanistan-Abschiebungen ein. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/011133.html


:: 07. PRO ASYL zur Abschiebung nach Afghanistan

PRO ASYL protestiert entschieden gegen die geplante Sammelabschiebung nach Afghanistan. Abschiebungen nach Afghanistan basieren auf faktenfreien Spekulationen, die Menschenleben gefährden. Sie sind in keiner Weise mit der sich immer weiter verschärfenden Lage im Land zu vereinbaren. PRO ASYL kritisiert, dass trotz einer ausstehenden aktuellen Lagebeurteilung der Bundesregierung abgeschoben wird. Es ist völlig inakzeptabel, dass im monatlichen Rhythmus Abschiebeflieger starten, obwohl sich die Lage stetig verschlechtert. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/011130.html


:: 08. Abschiebungen nach Syrien?

Nach Medienberichten fordern die unionsgeführten Bundesländer zur Innenministerkonferenz in Leipzig eine Neubewertung der Lage in Syrien und eine Wiederaufnahme von Abschiebungen. PRO ASYL kritisiert diese Pläne als unverantwortlich. PRO ASYL hält syrische Flüchtlinge unverändert für schutzbedürftig. Eine Gefahr und Verfolgung durch das Regime bei Rückkehr ist nicht auszuschließen, gerade wenn das Regime den Krieg militärisch gewinnen sollte. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/011110.html


:: 09. PRO ASYL zur Innenministerkonferenz: Pseudo-Debatte über Abschiebungen nach Syrien versetzt Zehntausende Schutzbedürftige in Unsicherheit

PRO ASYL wirft der Innenministerkonferenz vor, bei Fragen zur Flüchtlingspolitik absurde Debatten zu führen. "Die Debatte über eine Neubewertung der Lage im kriegszerrütteten Syrien ist eine überflüssige Pseudo-Diskussion", kritisiert Günter Burkhardt, Geschäftsführer von PRO ASYL. Damit würden Zehntausende von SyrerInnen, die einen Aufenthaltsstatus haben, verunsichert und Integrationschancen aufs Spiel gesetzt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/011132.html


:: 10. Flüchtlinge ertrinken vor laufenden Kameras

Vor der libyschen Küste sind mehrere Flüchtlinge ertrunken, weil ein Schiff der libyschen Küstenwache ihre Rettung behindert hat. Von der Redaktion Infosperber. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/011098.html


:: 11. Ein neuer Libyen-Flüchtlingsdeal?

Die CNN-Bilder über die Versklavung von Flüchtlingen und Migranten haben die Welt aufgerüttelt und zwingen nun auch die Architektinnen des Libyen-Deals aus Rom, Paris und Berlin zum Handeln. Es ist von "Evakuierung" von Opfern von Folter und Vergewaltigung aus den libyschen Haftlagern die Rede. Die UN vermeldet den Aufbau eines Transit- und Abreisezentrums in Libyen. Wie, wohin und wann Schutzsuchende ausgeflogen werden, ist weiter unklar. Es ist zu befürchten, dass der noch nicht ausformulierte "Merkel-Macron- Plan" das Ziel verfolgt, den Großteil der Evakuierten in ihre Herkunftsländer zurück zu schaffen oder in "Aufbewahrzentren" in afrikanischen Drittstaaten zu transportieren. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/011112.html


:: 12. Klägliches Versagen: European Agenda on Migration

Dem am 15. November 2017 vorgelegten Fortschrittsbericht der Mitte 2015 formulierten Europäischen Migrationsagenda zufolge ist es ein Fortschritt, dass die Zahl der irregulären Grenzübertritte an den wichtigsten Migrationsrouten 2017 um 63 Prozent abgenommen hat, UN-Organisationen Migrant_innen bei der freiwilligen Rückkehr zur Seite stehen und dass eine Investitionsoffensive für Drittländer auf den Weg gebracht wurde, mit der Privatinvestitionen in Höhe von 40 Mrd. Euro mobilisiert werden sollen. Doch die Europäische Migrationsagenda versprach viel und hält das Gegenteil. Von Ramona Lenz. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/011111.html


:: 13. "America First" gegen Flüchtlinge

Die US-Regierung steigt aus einem Abkommen zum Schutz von Migranten und Geflüchteten aus. Von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/011127.html


:: 14. UNO: Keine sichere Region in Syrien

Selbst sogenannte "Deeskalationszonen" wie die in Ost-Ghouta bei Damaskus gelten als humanitärer Notfall. 500 Menschen schweben unmittelbar in Lebensgefahr. Von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/011124.html


:: 15. Das Konstrukt ist wohl gescheitert

Eigentlich sollte ab jetzt wieder in Genf über Syriens Zukunft verhandelt werden. Doch die Regierung kommt erst einmal nicht. Aus Genf Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/011101.html


:: 16. Uri Avnery: König und Kaiser

Der Zionismus ist ein antisemitischer Glaube. Das war er von Anfang an. Schon der Gründervater, der Wiener Schriftsteller Theodor Herzl, schrieb einige Texte mit eindeutig antisemitischer Tendenz. Für ihn war der Zionismus nicht nur eine geografische Umpflanzung, sondern auch ein Mittel, den verachtenswerten Handelsjuden der Diaspora in einen redlichen fleißigen Menschen zu verwandeln. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/011114.html


:: 17. Uri Avnery: Ein schrecklicher Gedanke

Plötzlich kam mir ein schrecklicher Gedanke. Was ist, wenn Awi Gabbay das, was er sagt, wirklich selbst glaubt? Unmöglich. Er kann all das unmöglich glauben. Nein, nein. Aber wenn er es doch glaubte? Was würde dann aus uns werden? Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/011094.html


:: 18. Kritik an EU-Afrika-Gipfel: Angebliche Partnerschaft mit Afrika nützt vor allem der EU. Migrationsblockade ist keine Antwort auf Armut

Anlässlich des fünften EU-Afrika-Gipfels fordert die Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international gerechte Handelsbeziehungen statt einem eigennützigen EU-Förderprogramm für private Investoren. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/011109.html


:: 19. EU-Afrika-Gipfel: Alte Muster überwinden und neue Chancen nutzen

Das Thema "Beschäftigung für die Jugend in Afrika" steht im Mittelpunkt des fünften Gipfeltreffens der EU mit der Afrikanischen Union am 29./30. November in Abidjan in der Elfenbeinküste. Die EU hat dafür einiges im Gepäck, von Nothilfeversprechungen für die Bekämpfung von Migrationsursachen bis hin zu Investitionsoffensiven in Milliardenhöhe. Die Erfahrung aus den vergangenen vier Gipfeln zeigt allerdings, dass die viel beschworenen guten Absichten am Ende kaum Zählbares bringen. Dabei bietet das zentrale Thema des Gipfels, die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, genug Stoff um über mindestens zwei Grundsatzfragen nachzudenken: Handel und Investitionen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/011104.html


:: 20. Marshallplan als Mogelpackung

"Europa hat seine Afrikapolitik an kurzfristigen Wirtschafts- und Handelsinteressen ausgerichtet." Wie wahr. "Es ist notwendig, die Zusammenarbeit mit den Ländern Afrikas neu zu gestalten." Unbedingt. "Der Aufbau von Produktionsketten, faire Handelsbedingungen, Diversifizierung der Wirtschaft, gezielte Förderung von Landwirtschaft und die Stärkung des Zugangs zum EU-Binnenmarkt müsste umgesetzt werden." Wieder Kopfnicken. Von wem stammt das Papier noch gleich? 2017 hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) im Kontext des G20-Treffens in Deutschland den "Marshallplan mit Afrika" vorgelegt, der auf den ersten Blick aus der Feder von Nichtregierungsorganisationen stammen könnte. Warum aber von der Afrikapolitik der Bundesregierung nichts Gutes für Afrika zu erwarten ist. Von Anne Jung. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/011129.html


:: 21. 30 Jahre INF-Vertrag über Mittelstreckenraketen - Vereinbarung ohne Zukunft?

Vor 30 Jahren, am 8. Dezember 1987, haben US-Präsident Reagan und der sowjetische Generalsekretär Gorbatschow den sogenannten INF-Vertrag unterzeichnet. Das Kürzel INF steht für "Intermediate-Range Nuclear Forces". Der Vertrag ist ein Meilenstein der Abrüstung. Denn er hat zur Vernichtung einer ganzen Waffen-Kategorie geführt. Doch dieser Abrüstungsvertrag ist offenbar ein Auslaufmodell. Denn Russland und die USA werfen sich inzwischen gegenseitig vor, die Vereinbarung zu verletzen. Zur Bedeutung des INF-Vertrages. Von Otfried Nassauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/011126.html


:: 22. 1957: Eine Bomben-Idee

Der polnische Außenminister Adam Rapacki legt der UN-Vollversammlung den Plan für eine atomwaffenfreie Zone in Mitteleuropa vor und erstaunt die Partner in Moskau. Von Rudolf Walther. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/011113.html


:: 23. Franz Alt: Was nun, Stuttgart 21?

Schwaben gelten gemeinhin als sparsam. Aber gilt das immer? Auch bei Stuttgart 21? Vor 23 Jahren begann die Planung des Tiefbahnhofs. Damals sollte das Prestigeprojekt einiger Politiker 2.4 Milliarden Euro kosten und 2020 vollendet sein. Inzwischen rechnet die Deutsche Bahn mit 7.6 Milliarden Euro Kosten, der Bundesrechnungshof sogar mit bis zu zehn Milliarden. Also das drei- oder vierfache und mindestens drei Jahre längere Bauzeit. Für die Stuttgarter heißt das: Drei Jahre länger Lärm, Dreck und Wohnungsnot. Was nun, Stuttgart 21? Von Franz Alt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/011117.html


:: 24. "Heimat" setzt sich zur Wehr: gegen Nazis

Im Juni 1941 lehrten die Bewohner der Kreisstadt Olpe ein Gestapo-Kommando das Fürchten. - Das Modell empfiehlt sich auch heute angesichts brauner Umtriebe. Von Peter Bürger. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/011128.html


:: 25. "The sound of money" - Anmerkungen zu einer Sendung über das Bienensterben

Plötzlich tut allen das Bienensterben furchtbar leid. Aber nicht, weil man den Tieren irgendeinen Eigenwert zugestehen würde - nein, tote Bienen sind nicht mehr in der Lage, als Dienstleister für uns Brotaufstrich herzustellen und Obst zu bestäuben. Das Nützlichkeitsdenken und die ökonomische Vernunft, die verantwortlich sind für die Misere, werden nun noch einmal beschworen, um die Misere zu beheben. Es kommt in der jetzigen brandgefährlichen Situation nicht darauf an, Ökonomie durch ein paar ökologische Beimischungen noch smarter zu gestalten; vielmehr geht es darum, der Ökonomie als Ganzes die Herrschaft über unsere Welt und unsere Köpfe zu entreißen. Das geht nur durch Selbstermächtigung, Selbstbeschränkung, Selbstbesinnung. Von Götz Eisenberg. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/011131.html


:: 26. "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen", Teil 1/2

"Mit dem Bürgertum steigt eine Klasse zur Herrschaft auf, die sich über Arbeit definiert und sich durch eine um Leistung zentrierte, methodische Lebensführung von der Aristokratie abgrenzt. Die Selbstdisziplin, die sich das Bürgertum auferlegt, schlägt um in und vollendet sich als Fremddisziplinierung. Aus der Härte gegen sich selbst leitet man das Recht, ja beinahe die Pflicht ab, unnachgiebig gegen die unproduktiven und lasterhaften Unterschichten vorzugehen." Dieser Text von Götz Eisenberg stammt aus dem Jahr 1990 und ist ursprünglich in einer doppelt so langen Fassung in der Zeitschrift "psychosozial" erschienen. Lange vor Einführung des Verelendungs- und Disziplinierungsprogramms Hartz IV analyiserte der Autor den allgegenwertigen Terror der Arbeit treffend und mit vielen aufschlussreichen historischen Belegen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/011103.html


:: 27. "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen", Teil 2/2

"Wie schafft man es, dass Menschen arbeiten wollen und sich das Produkt ihrer Arbeit wegnehmen lassen?" Im zweiten Teil seines Artikels erzählt Götz Eisenberg, wie es gelang, Menschen entgegen ihren natürlichen Bedürfnissen nach Freiheit, Freizeit, Bequemlichkeit und Lust eine rigide "Arbeitsmoral" anzudressieren. Das zentrale Problem der kapitalistischen Produktion erwies sich als lösbar: "Man verpasste den Zöglingen eine Seele, die als innere Ergänzung des äußeren Zwangs wirkte." >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/011107.html

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II. Hinweise

:: Keine Erhöhung der Rüstungsausgaben - Abrüsten ist das Gebot der Stunde

In einem deutlichen und dringenden Abrüstungsaufruf wendet sich ein ungewöhnlich breites gesellschaftliches Bündnis an die Öffentlichkeit. In Sorge um die zukünftige Entwicklung unseres Landes wird von der (neuen) Bundesregierung: "Keine Erhöhung der Rüstungsausgaben - Abrüsten ist das Gebot der Stunde". Helft mit, diesem Appell zu einem Zeichen des Aufbruches und des Protestes gegen Militarisierung und Aufrüstung zu machen. Unterstützt ihn, unterzeichnet ihn, sammelt selbst. Macht auf den Appell aufmerksam. Helft mit, diesem Appell zu einem Zeichen des Aufbruches und des Protestes gegen Militarisierung und Aufrüstung zu machen. Webseite >>
https://abruesten.jetzt/


:: Unterzeichnen Sie das UN-Atomwaffen-Verbot! Petition an die künftige Bundesregierung

122 Staaten haben im Juli einen Vertrag zum Verbot von Atomwaffen beschlossen. Bislang fehlt Deutschland bei diesem historischen Abkommen. Wir fordern: Die künftige Bundesregierung muss das Verbot unterzeichnen und die US-Atomwaffen aus Deutschland abziehen! Als deutsche Bürgerin oder deutscher Bürger unterzeichne ich symbolisch den Vertrag zum Verbot von Atomwaffen und drücke damit meinen Willen aus, dass die Bundesrepublik Deutschland diesem Abkommen beitritt. Mehr >>
https://aktion.nuclearban.de/node/9


:: Koreakonflikt. Konfliktbearbeitung angesichts Feuer und Wut

Ein neues Papier von Christine Schweitzer beschäftigt sich mit dem Koreakonflikt. Sie versucht, aus "friedenslogischer" Sicht zusammenzufassen, welche Ansätze es für eine Entspannung in diesem höchst gefährlichen Konflikt geben könnte. Hier kann es heruntergeladen werden >>
http://www.soziale-verteidigung.de/news/meldungen/koreakonflikt-konfliktbearbeitung-angesichts-feuer-und-wut/


:: "Vernetztes Handeln" und Zusammenarbeit in Europa aus der Sicht des Konzeptes von "Friedenslogik statt Sicherheitslogik"

Das Zusammenwirken bzw. die Unvereinbarkeit von militärischen und zivilen Kräften zur
Bearbeitung von gewaltförmigen Konflikten ist einer der zentralen Streitpunkte von Aktiven der Friedensbewegung einerseits und des Militärs im Auftrag der Politik andererseits auf der
internationalen und der nationalen Ebene. Akteure der Friedensbewegung folgen derzeit mehr und mehr dem Konzept "Friedenslogik statt Sicherheitslogik". Die von der Europäischen Union (EU) auf der Ebene der EU und dem Bundestag und der Bundesregierung auf nationaler Ebene verantwortete Politik für das Handeln des Militärs folgen mehrheitlich dem Konzept des "vernetzten Handelns" (früher: "vernetzte Sicherheit"). In einem Vortrag hat Ulrich Frey beide Konzepte zunächst vorgestellt und sie dann miteinander verglichen, um Differenzen festzustellen. Hier kann der Text heruntergeladen werden >>
http://konfliktbearbeitung.net/sites/default/files/bad_hersfeld_14.11.17_vernetztes_handeln_eu.pdf

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III. Termine

:: 08.12.2017 - 19:00 Uhr im Generallandesarchiv Karlsruhe: Ein Jurist im NS-Staat und in der Bundesrepublik - Willi Geiger, Richter am Bundesgerichtshof und Bundesverfassungsgericht

Vortrag von Dr. Helmut Kramer, Richter am Oberlandesgericht i. R. Der Fall Willi Geiger stellt alle anderen Fälle personeller Kontinuität von NS-Schreibtischtätern in den Schatten. Schon die NS-Belastung ist gravierend. Doch auch in seinem Wirken nach 1945 übertrifft Willi Geiger mit seinem großen Einfluss als Bundesrichter und als Richter am Bundesverfassungsgericht alles, was andere NS-Täter in der Bundesrepublik an Unheil angerichtet haben. Und von den tausenden ehemaliger NS-Juristen hat es kein anderer so erfolgreich wie Willi Geiger verstanden, seine Vergangenheit nicht nur vergessen zu machen, sondern sogar gelobt und gefeiert zu werden. VA: Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein, Forum Justizgeschichte e.V., Kugelberg Verlag u.a.


:: 09.12.2017 - 14:00 Uhr Lautenschlager Straße Stuttgart: Landesweite Demonstration: "Für eine Welt, in der niemand fliehen muss!"

Ein breites Bündnis aus Organisationen und Initiativen aus allen Teilen Baden-Württembergs ruft unter dem Motto "Für eine Welt, in der niemand fliehen muss! Keine Abschiebungen in Krieg und Elend!" zu einer Demonstration am Samstag, 9. Dezember, in Stuttgart auf. Diese Demonstration will auf Fluchtursachen, Asylrechtsverschärfungen und Abschiebungen aufmerksam machen. Mehr >>
http://flucht-demo.de/


:: 10.12.2017 - Verleihung des Friedensnobelpreises in Oslo, begleitende Veranstaltungen in Deutschland

Am Sonntag, 10. Dezember 2017, wird der Internationalen Kampagne für die Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) in Oslo der Friedensnobelpreis verliehen. Die Organisation IPPNW (Ärzte gegen den Atomkrieg) hat die Kampagne vor mehr als zehn Jahren initiiert. Für ICAN werden Setsuko Thurlow (Hiroshima-Überlebende) und Beatrice Fihn (Internationale ICAN-Geschäftsführerin) den Friedensnobelpreis entgegennehmen. In Deutschland finden begleitend zu der Preisverleihung mehrere Public Viewings und Vortragsveranstaltungen statt. Hier ist ein Überblick zu finden >>
https://www.icanw.de/pressemeldungen/nobelpreis-veranstaltungen-und-interviews/


:: 10.12.2017 - 17:00 Uhr im Theaterhaus in Stuttgart: Friedensgala der AnStifter 2017

Zur Preisträgerin des Stuttgarter Friedenspreises 2017 wurde Asli Erdogan gewählt. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Friedensgala statt. Der Abend wird gestaltet von Elisabeth Abendroth, Laudatio, Cemil Qocgiri und seinen Musikern, Gesang, Sidar Carman, Moderation. Mehr >>
http://www.theaterhaus.de/theaterhaus/index.php?id=1,3,21259


:: 11.12.2017 - 11:00 Uhr auf der Wiese vor dem Reichstag in Berlin: Protestaktion "Nein zum Bundeswehreinsatz in Syrien"

Noch vor Ende des Jahres sollen die Bundestagsabgeordneten gleich sieben Bundeswehrmandate - darunter das Syrienmandat - um drei Monate verlängern. Eine Debatte über die Sinnhaftigkeit der Bundeswehreinsätze gab es bislang allerdings kaum. Es ist zu befürchten, dass die Mandatsverlängerungen ohne kritische Diskussionen und ohne größere Beachtung der Medien durchgewunken wird. Dies wird die Kampagne "MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien" exemplarisch am Syrienmandat thematisieren und den Abgeordneten mit ihrer Präsenz vor dem Reichstag signalisieren, dass sie ein NEIN zum Syrienmandat, ein NEIN zu militärischen Scheinlösungen und ein JA zu zivilen Alternativen fordern. Alle weiteren Infos unter >>
http://www.macht-frieden.de/

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/termine.htm

:: "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" >> http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html

:: bewegung.taz.de >> http://bewegung.taz.de/termine

:: Die AnStifter >> https://www.die-anstifter.de/veranstaltungen/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

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Eine Anmerkung in eigener Sache: Da unser Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie Geld kostet und es keinerlei Zuschüsse gibt, bitten wir um Spenden an unseren Verein. Wir sind durch das Finanzamt Sigmaringen als gemeinnützig und mildtätig anerkannt (letztmals mit Bescheid vom 20.11.2015). Deshalb sind Spenden und Mitgliedsbeiträge steuerabzugsfähig. Eine Spendenbestätigung wird ab 25 € zu Beginn des kommenden Jahres automatisch zugestellt, ansonsten auf Anforderung. ErstspenderInnen bitte unbedingt ihre Anschrift angeben! Danke!!!

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