Date: June 8th 2017

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

an den Beginn des heutigen Newsletters möchte ich das Gedicht "Fürchte dich nicht" von Christa Peikert-Flaspöhler stellen.


Fürchte dich nicht

Du kannst der erste Ton in einem Liede sein
das alle Grenzen selbstvergessen macht
fürchte dich nicht
auch wenn der Ton ein Hauch ist.

Du kannst der erste Funke sein zu einem Feuer
das alle Waffen für die Pflüge schmilzt
fürchte dich nicht
wenn der Gegenwind peitscht.

Du kannst das erste Korn in einem Felde sein
das alle Hände füllen wird mit Brot
fürchte dich nicht
auch wenn der Acker Steine trägt.

Du kannst der erste Tropfen sein für eine Quelle
die in der Wüste Lebenslieder singt
fürchte dich nicht
auch wenn die Wolke noch schweigt.

Du kannst der erste Schritt zu einem Tanze sein
der alle Füße trägt vor unsern Gott
fürchte dich nicht
auch wenn dein Fuß noch strauchelt.

Christa Peikert-Flaspöhler (zit. nach:
WELTVERBUNDEN LEBEN: Jahresbegleiter 2017)


Herzliche Grüße

Euer / Ihr Michael Schmid

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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

Friedensbewegung

:: 01. Andreas Zumach: Friedenskultur entwickeln - die zentrale Herausforderung für uns alle

Flucht / Asyl / Abschiebungen

:: 02. Gut besuchte Protestkundgebung gegen Afghanistan-Abschiebungen

:: 03. Redebeitrag bei Protestkundgebung gegen Abschiebungen nach Afghanistan am 31.5. in Gammertingen

:: 04. Anschlag in Kabul - Ein kalter Technokrat

:: 05. Afghanistan ist nicht sicher - ein afghanischer Journalist berichtet

:: 06. Abschiebungen nach Afghanistan stoppen - Schwerwiegende Mängel bei Asylverfahren gefährden Menschenleben

:: 07. Malalai Joya: Die Katastrophe in Afghanistan ist das Ergebnis des US-NATO-"Krieges gegen den Terror"

:: 08. Ausreisepflicht: Bundesrat darf Gesetz nicht zustimmen

:: 09. Seenotrettung im Mittelmeer: Hilfsorganisationen fordern Unterstützung von Bundeskanzlerin Merkel

:: 10. Europas Wüstengrenze

:: 11. Europas Wüstengrenze (II)

Terror

:: 12. Großbritannien: Muster Bataclan

:: 13. Die Jahre des Terrors (I)

:: 14. Anschlagsopfer! Und die Kriegsopfer?

Naher und Mittlerer Osten

:: 15. Uri Avnery: Grüße an Diana Buttu

:: 16. Gideon Levy: Was ich selber gesehen habe!

:: 17. 50 Jahre sind zu viel! - pax christi fordert ein sofortiges Ende der israelischen Besatzung

:: 18. Trump-Doktrin: Waffen verkaufen, Iran isolieren?

USA / NATO

:: 19. "Ein Segen für die NATO"

:: 20. 2 Prozent reichen Trump noch nicht

:: 21. Franz Alt: USA moralisch bankrott

:: 22. Neue UNO-Botschafterin der USA: Make Menschenrechte great again

Atommüll

:: 23. Steuer-Urteil: Atommüll-Deal war unverschämt gutes Geschäft für AKW-Betreiber

2. Juni 1967

:: 24. Wie alles anfing - Zum Verhältnis von 2. Juni 1967 und Deutschem Herbst 1977


II. Hinweise

III. Termine

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I. Artikel

:: 01. Andreas Zumach: Friedenskultur entwickeln - die zentrale Herausforderung für uns alle

Ich habe zum ersten Mal im Jahre 1973 an einem Ostermarsch teilgenommen. Es war das Jahr, in dem ich in meiner Geburtsstadt Köln meinen Kriegsdienst mit Waffen der Bundesrepublik Deutschland verweigerte. Ich kann mich nicht erinnern, dass die Zeit vor und um Ostern in den vergangenen 44 Jahren derart bestimmt war von der Kriegslogik wie in diesem Jahr 2017- und immerhin war das Jahr 1973 der Höhepunkt des Kalten Krieges in Europa, der dann sechs Jahre später 1979 im sogenannten Nachrüstungs-Doppelbeschluss der NATO eskalierte, der wiederum der Auslöser für die bis heute größte, breiteste, nachhaltigste und wirkungsmächtigste Friedensbewegung Europas war. Rede von Andreas Zumach beim Internationalen Bodensee-Friedensweg am 17.04.2017 in Friedrichshafen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010653.html


:: 02. Gut besuchte Protestkundgebung gegen Afghanistan-Abschiebungen

80 Menschen versammelten sich am 31. Mai 2017 zu einer Kundgebung in Gammertingen (Landkreis Sigmaringen), um gegen die ursprünglich für diesen Abend vorgesehene sowie gegen weitere geplante Sammelabschiebungen nach Afghanistan zu protestieren. In einer Rede ging Michael Schmid vom Veranstalter Lebenshaus Schwäbische Alb auf aktuelle Ereignisse sowie Hintergründe und Zusammenhänge der Afghanistan-Abschiebungen ein. Gudrun Scheuerle und Walter Märkle trugen einen Text mit einem "Plädoyer für eine Welt-Innenpolitik" vor, Zubair und Katrin Warnatzsch einen Hilferuf von 40 afghanischen Geflüchteten aus dem Landkreis Konstanz. Bernd Geisler spielte zwischendurch Musikstücke auf dem afghanischen Instrument Sarod. Zum Abschluss stimmte Anneliese Volz das Lied "We shall overcome" zum gemeinsamen Gesang an. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010646.html


:: 03. Redebeitrag bei Protestkundgebung gegen Abschiebungen nach Afghanistan am 31.5. in Gammertingen

In einer Rede bei einer Protestkundgebung in Gammertingen gegen die ursprünglich für diesen Abend vorgesehene sowie gegen weitere geplante Sammelabschiebungen nach Afghanistan ging Michael Schmid auf aktuelle Ereignisse sowie Hintergründe und Zusammenhänge der Afghanistan-Abschiebungen ein. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010643.html


:: 04. Anschlag in Kabul - Ein kalter Technokrat

Über afghanische Zustände und einen Innenminister, der sie bewusst ignoriert und das Ressentiment füttert. Von Thomas Seibert. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010639.html


:: 05. Afghanistan ist nicht sicher - ein afghanischer Journalist berichtet

Aufgrund des Anschlags im Kabuler Botschaftsviertel mit knapp 100 Toten wurde der für gestern geplante Abschiebeflug zunächst verschoben. Ein afghanischer Journalist erläutert, wie bedrohlich die Lage in Afghanistan ist - denn das BAMF lehnt Afghan*innen zu Tausenden ab. Bei einer Abschiebung nach Afghanistan droht ihnen Gefahr für Leib und Leben. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010640.html


:: 06. Abschiebungen nach Afghanistan stoppen - Schwerwiegende Mängel bei Asylverfahren gefährden Menschenleben

Amnesty International, die Arbeiterwohlfahrt, Arbeitsgemeinschaft Migrationsrecht im Deutschen Anwaltverein, Der Paritätische Gesamtverband, Diakonie Deutschland, Jesuiten-Flüchtlingsdienst, Neue Richtervereinigung e.V., PRO ASYL und Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein e.V. kritisieren die Entscheidungspraxis des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge bei afghanischen Asylsuchenden. Anlässlich eines weiteren am 31. Mai zu erwartenden Abschiebungsflugs nach Afghanistan fordern Menschenrechtsorganisationen und Verbände einen sofortigen Stopp aller Abschiebungen nach Afghanistan. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010638.html


:: 07. Malalai Joya: Die Katastrophe in Afghanistan ist das Ergebnis des US-NATO-"Krieges gegen den Terror"

Es schmerzt mich, sagen zu müssen, dass nach mehr als 15 Jahren des sogenannten Krieges der US- und NATO-Truppen gegen den Terror, und nachdem sie mehrere Billionen Dollar dafür ausgegeben haben, die Nachrichten aus Afghanistan katastrophal sind. Männer und Frauen in meinem Land sind heute durchaus nicht befreit: Sie leiden immer noch unter dem Faschismus des Fundamentalismus verschiedener Sorten und einer Besetzung durch US- und NATO-Truppen. Ich habe in der Vergangenheit immer wieder gesagt, dass die Grundursachen für die Probleme meines Landes die Besetzung und der Fundamentalismus sind. Was ich vorausgesagt habe, ist alles eingetroffen. Von Malalai Joya. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010602.html


:: 08. Ausreisepflicht: Bundesrat darf Gesetz nicht zustimmen

PRO ASYL fordert die Bundesländer auf, im Bundesrat Einspruch gegen das "Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht" zu erheben. Den Entwurf hat der Bundestag in großer Entscheidungshektik beschlossen. "Dieses Gesetz ist unverhältnismäßig und rechtsstaatlich inakzeptabel", sagte Günter Burkhardt, Geschäftsführer von PRO ASYL. Das Gesetz schafft den Nährboden für eine exzessive Auslegung des gestrigen Beschlusses der Bundesregierung. Nirgends ist definiert, was die Bundesregierung unter "Gefährder" versteht. Nebulös ist auch, wie der Begriff "Straftäter" angewandt wird. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010642.html


:: 09. Seenotrettung im Mittelmeer: Hilfsorganisationen fordern Unterstützung von Bundeskanzlerin Merkel

Die Hilfsorganisationen Ärzte ohne Grenzen, Sea Watch und SOS Méditerranée haben Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem offenen Brief zu einem klaren Bekenntnis zur Seenotrettung im Mittelmeer aufgefordert. Deutschland als größter EU-Mitgliedstaat müsse für genug staatliche Rettungsschiffe sorgen, sichere und legale Fluchtwege schaffen und den zunehmenden verbalen Angriffen auf Seenotretter entgegentreten. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010654.html


:: 10. Europas Wüstengrenze

Bundesinnenminister Thomas de Maizière verlangt die Entsendung einer EU-Grenzschutzmission an die Grenze zwischen Libyen und Niger. Weil die bisherigen Maßnahmen zur Abschottung dieser Grenze nicht die gewünschte Wirkung entfalteten, müsse man weitere Schritte ergreifen und "fact-finding missions" in die libysch-nigrische Wüste entsenden, heißt es in einem Schreiben, das de Maizière gemeinsam mit seinem Amtskollegen aus Italien in der vergangenen Woche an die EU-Kommission geschickt hat. Berlin und Brüssel sind schon seit geraumer Zeit bestrebt, die nigrischen Repressionsbehörden mit politischem Druck und mit Trainingsprogrammen zum Einschreiten gegen unerwünschte Migranten zu veranlassen. Zwar gelingt dies inzwischen; doch weichen die Migranten wie üblich auf gefährlichere Routen aus. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010636.html


:: 11. Europas Wüstengrenze (II)

Im Rahmen der EU-Flüchtlingsabwehr bereitet Italien die Einrichtung von Flüchtlingslagern in Niger und im Tschad vor. Die Maßnahme ist Teil einer Übereinkunft, die der italienische Innenminister Marco Minniti gemeinsam mit seinen Amtskollegen aus Niger und Tschad sowie mit dem "Innenminister" der sogenannten libyschen Einheitsregierung getroffen hat. Minniti stimmt sich in der Flüchtlingsabwehr eng mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière ab; beide haben unlängst ausdrücklich die Entsendung einer EU-Grenzschutzmission an die südlibysche Grenze gefordert. Hintergrund ist, dass nach dem Sturz der Regierung von Muammar al Gaddafi durch die NATO Libyen komplett zerfallen und auf absehbare Zeit nicht in der Lage ist, der deutsch-europäischen Forderung nach einer möglichst umfassenden Flüchtlingsabwehr eigenständig zu entsprechen. Die neuen Flüchtlingsabwehrpartner der EU sowohl nördlich als auch südlich der libyschen Grenze werden schwerer Menschenrechtsverletzungen beschuldigt.
>>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010641.html


:: 12. Großbritannien: Muster Bataclan

Großbritannien Nach dem Anschlag in London wird wieder einmal suggeriert, dass westliche Lebensweise durch Terror nicht zu erschüttern sei. Ein paradoxer Trugschluss. Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010651.html


:: 13. Die Jahre des Terrors (I)

Deutschlands enger Partner Saudi-Arabien setzt seine Unterstützung für Salafisten weltweit fort und fördert damit ungebrochen den Nährboden für das Erstarken des jihadistischen Terrors. Das bestätigt die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in einer aktuellen Stellungnahme. Mit Blick auf die Aktivitäten des IS in Europa stuft die SWP die "Folgen der saudi-arabischen Salafismus-Förderung" als "katastrophal" ein. Britische Experten üben ebenfalls scharfe Kritik an der Kooperation mit Riad. Wolle man den jihadistischen Terror "wirklich bekämpfen", müsse man "den Massenexport von wahhabitischer Intoleranz und Hass aus Saudi-Arabien stoppen", rät ein Insider. Dem steht allerdings die ungebrochen enge Zusammenarbeit Deutschlands wie auch der anderen Mächte Europas und Nordamerikas mit dem saudischen Herrscherclan entgegen: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat vor wenigen Wochen eine regelmäßige Militärkooperation mit den saudischen Streitkräften auf den Weg gebracht. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010656.html


:: 14. Anschlagsopfer! Und die Kriegsopfer?

Der (Terror-)Anschlag verursacht eine enorme Resonanz. Im Kontrast dazu lösen unschuldige Kriegsopfer wenig Betroffenheit aus. Von Urs P. Gasche. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010630.html


:: 15. Uri Avnery: Grüße an Diana Buttu

Vor ein paar Wochen wurde eine fast namenlose palästinensische Frau auf ungewöhnliche Weise geehrt. Einer ihrer Artikel wurde oben auf der ersten Seite der auf der Erde am höchsten geachteten Zeitung veröffentlicht: der New York Times. Die Herausgeber stellten die Verfasserin Diana Buttu als "Rechtsanwältin und ehemalige Beraterin des Verhandlungs-Teams der Palästinensischen Befreiungsorganisation" vor. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010644.html


:: 16. Gideon Levy: Was ich selber gesehen habe!

Sechs Tage Krieg im Juni 1967 - und danach fünfzig Jahre von Israel besetztes Land. Die Stimme eines Augenzeugen vor Ort. Von Christian Müller. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010652.html


:: 17. 50 Jahre sind zu viel! - pax christi fordert ein sofortiges Ende der israelischen Besatzung

Diesen Monat jährt sich die israelische Besatzung von Ost-Jerusalem, West-Bank, Gaza und den Golan zum 50. Mal. Aus diesem Anlass ruft die pax christi-Nahostkommission gemeinsam mit Pax Christi International (PCI) die internationale Gemeinschaft auf, für die sofortige Beendigung der 50-jährigen israelischen Besatzung einzutreten und die Wiederaufnahme des Friedensprozesses durch alle Beteiligte im Einklang mit dem Völkerrecht zu fordern. Ebenso unterstützt die pax christi-Nahostkommission die bereits laufende PCI-Petition und fordert die Bundesregierung und die Europäische Union auf, das Assoziationsabkommen mit Israel auszusetzen, bis Israel Internationales Recht respektiert und die Besatzung beendet. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010649.html


:: 18. Trump-Doktrin: Waffen verkaufen, Iran isolieren?

Iran: 57% der Bevölkerung für Reformkurs. Wirtschaftliche Konkurrenz zu Saudiarabien. Verträge mit USA in Gefahr. Sechs Thesen. Von Erich Gysling. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010629.html


:: 19. "Ein Segen für die NATO"

Am 25. Mai 2017 fand in Brüssel eine "Tagung" der NATO-Staats- und Regierungschefs statt, auf der trotz - zumindest vordergründig - heftiger Streitigkeiten zwischen den EU-Mitgliedern und den USA weit reichende Entscheidungen getroffen wurden. Insbesondere der offizielle Eintritt der NATO in den Krieg gegen den "Islamischen Staat" sowie die Einigung auf die Erstellung nationaler Aufrüstungspläne sind von erheblicher Tragweite. Dabei erweckt der Umgang mit Donald Trump zunehmend den Verdacht, als werde er nicht zuletzt von der Bundesregierung dazu genutzt, um über Bande Maßnahmen durchzudrücken, die ansonsten angesichts des Widerstandes in der Bevölkerung nur schwer rechtfertigbar wären. Erfreulich war dagegen, dass etwa 12.000 Menschen in Brüssel gegen die NATO-Kriegspolitik und die Tagung in Brüssel protestierten. Von Jürgen Wagner. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010637.html


:: 20. 2 Prozent reichen Trump noch nicht

Die Bundesregierung will die deutschen Militärausgaben von im laufenden Jahr rund 39,5 Milliarden Euro bis 2024 fast verdoppeln. Entsprechende verbindliche Zusagen machte Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Nato-Gipfeltreffen am Donnerstag in Brüssel. US-Präsident Donald Trump reichte diese Zusage noch nicht aus. Er forderte von Deutschland und den anderen europäischen Nato-Staaten eine noch drastischere Erhöhung der nationalen Militäretats. Von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010635.html


:: 21. Franz Alt: USA moralisch bankrott

Unter diesem Präsidenten sind die USA jetzt endgültig moralisch bankrott. Darüber hinaus schadet Donald Trump durch seinen Austritt aus dem Pariser Klimaschutzabkommen seinem Land und wahrscheinlich auch sich selbst - wie sich schon mittelfristig zeigen wird. Ein Kommentar von Franz Alt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010648.html


:: 22. Neue UNO-Botschafterin der USA: Make Menschenrechte great again

Nikki Haley will "Menschenrechtsverletzer"-Staaten aus dem UNO-Menschenrechtsrat werfen. Ihre Kriterien sind flexibel, von Selbstkritik keine Spur. Von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010655.html


:: 23. Steuer-Urteil: Atommüll-Deal war unverschämt gutes Geschäft für AKW-Betreiber

Politik hat nicht durchgesetzt, dass alle Klagen zurückgenommen wurden / Aus den 24 Milliarden im Atommüll-Fonds wandern jetzt faktisch sechs wieder zurück / Als Konsequenz sollten die AKW schon jetzt abgeschaltet werden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010657.html


:: 24. Wie alles anfing - Zum Verhältnis von 2. Juni 1967 und Deutschem Herbst 1977

Heute vor 50 Jahren starb der Student Benno Ohnesorg durch die Kugel eines Polizisten. Aus Anlass des 40. Jahrestages dieses Mordes entstand der folgende Text. Er stammt also aus dem Jahr 2007. Er erschien damals in einer "Jubiläumsausgabe" der Gießener Alternativzeitung "Elephantenklo", die zwanzig Jahre zuvor ihr Erscheinen eingestellt hatte. Der Text scheint mir nach wie vor aktuell und die in ihm getroffenen Aussagen stimmen im Wesentlichen auch zehn Jahre später. Von Götz Eisenberg. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010645.html

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II. Hinweise

:: Kampagne: AKW Gundremmingen - Wer B sagt, muss auch C sagen!

Im bayerischen Gundremmingen stehen die letzten noch laufenden, gefährlichen Siedewasserreaktoren in Deutschland vom Typ Fukushima. Ende 2017 soll Block B abgeschaltet werden - Block C darf dagegen laut Atomgesetz noch bis Ende 2021 in Betrieb bleiben. Obwohl er zur Stromversorgung ebenfalls längst nicht mehr benötigt wird! Atomkraftgegner*innen fordern, die gefährliche Atomanlage in diesem Jahr komplett abzuschalten. Bevor es zu einem Super-GAU kommt. Hilf mit, Druck zu machen! Unterschreibe jetzt hier >>
https://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/kampagnen/kampagne-akw-gundremmingen/


:: Kampagne: Keine Castor-Transporte auf dem Neckar

2017 sollen mit insgesamt fünf Transporten auf dem Neckar 15 Castor-Behälter mit hochradioaktivem Atommüll aus dem AKW Obrigheim nach Neckarwestheim gebracht werden. Das Gestein unter dem Atommüll-Lagertunnel in Neckarwestheim ist porös und voller Hohlräume, und direkt daneben läuft noch ein riskantes AKW - ein denkbar schlechter Platz für so stark strahlende Stoffe. Die Transporte selbst sind unnötig und gefährlich. Besser wäre es, in Obrigheim eine robuste Lagerhalle für die Behälter zu bauen. Mach mit und unterzeichne >>
https://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/kampagnen/kampagne-neckar-castor/


:: So schaffen wir das - eine Zivilgesellschaft im Aufbruch. 90 wegweisende Projekte mit Geflüchteten

In der Auseinandersetzung mit Flucht hat sich die deutsche Zivilgesellschaft neu aufgestellt. Zwischen 2015 und 2016 sind etwa 15.000 Projekte entstanden, in denen kreative Antworten auf die vielfältigen Herausforderungen der Zuwanderung gefunden wurden. Sie bilden eine Alternative zu Panikreaktionen, die den einzigen Umgang mit Flucht in Kontrollen und Abschreckung sehen. In diesem Band werden 90 beispielhafte Projekte dargestellt. Sie zeigen, welche Kraft zur Bewältigung von gesellschaftlichen Problemen in der gegenwärtigen Zivilgesellschaft zu finden ist - und welches Potenzial zu einem neuen Miteinander nicht nur im Umgang mit Zuwanderern, sondern auch innerhalb der Zivilgesellschaft steckt. Diese Publikation kann als Buch bestellt oder kostenlos als PDF-Datei heruntergeladen werden:
http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3829-5/so-schaffen-wir-das-eine-zivilgesellschaft-im-aufbruch


:: Rüstungsexporte abwählen - Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2017

Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel hat Wahlprüfsteine zum Thema Rüstungsexport erarbeitet AKTION AUFSCHREI - Stoppt den Waffenhandel hat Wahlprüfsteine zum Thema Rüstungsexport erarbeitet. Diese können genutzt werden, um sich bei den KandidatInnen eines Wahlkreises für die Wahl zum deutschen Bundestag 2017 nach deren Haltung zum Rüstungsexport erkundigen.
Deutschland gehört zu den fünf größten Exporteuren von Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern. U-Boote und Kriegsschiffe, Kampfjets und Militärhubschrauber, Panzer und Raketenwerfer, Sturmgewehre und Maschinenpistolen werden weltweit geliefert. Mit diesen Waffen wird unendlich viel Leid angerichtet, ihr Einsatz verhindert Entwicklung und führt in den Empfängerländern zur Eskalation von Gewalt. Mehr Informationen:

http://www.aufschrei-waffenhandel.de/24-09-17-Bundestagswahl-2017.881.0.html


:: ENDZEIT. Hoffnung und Widerstand im Atomzeitalter

In dem neuen Buch von Wolfgang Sternstein geht es um ein Thema, das eigentlich jeden Menschen interessieren sollte, da es ihn und seine Angehörigen in höchstem Maße betrifft. Es geht um die Bedrohung der Existenz der Menschheit und aller noch ungeborenen Generationen durch einen atomaren Weltkrieg, der angesichts des drohenden Rückfalls in den Kalten Krieg zwischen der Nato und Russland (evtl. im Bündnis mit China) seit 2014 wieder näher rückt. "Eine nüchterne Betrachtung der Weltlage kommt zu dem Ergebnis, dass ein nuklearer Holocaust auf lange Sicht wohl kaum verhindert werden kann. Trotzdem ist das kein Grund zu verzweifeln, denn noch lässt sich das Eintreten dieses Ereignisses durch kluge Politik in die Zukunft hinausschieben. Und es lohnt sich allemal, Konflikte mit den Methoden der gewaltfreien Aktion auf allen gesellschaftlichen Ebenen zu lösen, denn dieses Bemühen trägt seinen Sinn und seinen Wert in sich selbst." (zit. aus dem Klappentext).

Wolfgang Sternstein: ENDZEIT. Hoffnung und Widerstand im Atomzeitalter. buch.one Verlag, Pliezhausen. 2017, 333 Seiten. Erhältlich über den Autor: Wolfgang Sternstein, E-Mail: sternstein@uwi-ev.de. Preis: € 20,00 (inklusive Versand).

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III. Termine

:: 08.06.2017 ff. - Aktions-Präsenz in Büchel: Büchel ist überall - atomwaffenfrei jetzt! 20 Wochen gegen 20 Bomben!

Vom 26. März bis 9. August 2017 wird 20 Wochen lang wird in Büchel in der Eifel protestiert. Die 20 Wochen stehen für die 20 Atombomben, die in Büchel stationiert sind. Die US-Regierung plant, diese Atombomben aufzurüsten. Die neuen Atombomben, Typ B61-12, sind zielgenauer, flexibler und dadurch "besser" einsetzbar. Eine neue Spirale der atomaren Aufrüstung hat begonnen. Ein Atomkrieg hätte unvorstellbare Folgen für die Bevölkerung und alles Leben auf der Erde. Mehr >>
http://www.atomwaffenfrei.de/aktiv-werden/in-buechel.html


:: 25.06.2017 - Tihange über Lüttich und Maastrich nach Aachen: 90 km Menschenkette "KettenreAktion Tihange - jeder Meter zählt!"

Zehntausende Atomkraftgegner*innen aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden wollen ein weithin sichtbares Zeichen setzen: AKW überall abschalten! Die trinationale "Kettenreaktion" wird 90 Kilometer lang sein und vom belgischen Schrottreaktor Tihange über Lüttich und Maastrich nach Aachen führen. Atomkraftgegner*innen aus dem Länderdreieck Belgien-Niederlande-Deutschland fordern damit die Stilllegung des grenznahen Skandalmeilers. Zugleich erinnern sie daran, dass trotz Atomausstiegs-Beschluss auch in Deutschland noch acht Meiler in Betrieb sind. Daher gibt es für Atomkraftgegner*innen aus der ganzen Republik einen guten Grund, bei der Menschenkette mitzumachen! Mehr >>
https://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/tihange-menschenkette/


:: 28.06.2017 (voraussichtlich) - 18.30 Uhr am Stadtbrunnen in Gammertingen: Protestkundgebung "Keine Abschiebungen nach Afghanistan!"

Mit unserer Protestkundgebung fordern wir einen kompletten Abschiebestopp nach Afghanistan zu erreichen. Der auch für StraftäterInnen und vermeintliche Gefährder und für deren Recht gelten muss, überleben zu können. Wir fordern weiter, die in 2016 und 2017 abgelehnten Asylanträge aus Afghanistan aufzuheben und neu zu bearbeiten. Geflüchteten aus Afghanistan ist ein sicherer Aufenthaltsstatus zu gewähren, der das Recht auf Familiennachzug beinhaltet. Veranstalter: Lebenshaus Schwäbische Alb.


:: 02.07. 2017 - 12:00 Uhr Rathausmarkt Hamburg: EINE ANDERE POLITIK IST NÖTIG! G20-Protestwelle: Protestmarsch - Bootsdemo - Bannermeer.

Anfang Juli treffen die Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer in Hamburg zum G20-Gipfel zusammen. In Zeiten von zunehmendem Nationalismus ist internationale Kooperation dringend nötig, um Hungersnöte, Ungleichheit, Klimawandel, Kriege und Vertreibungen zu bekämpfen. Doch die bisherige neoliberale Politik der G20 ignoriert diese globalen Probleme und liefert keine Lösungen. Deshalb ruft ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis zu einer Protestwelle nach Hamburg auf. Gemeinsam fordern wir: Gerechten Welthandel schaffen - Klima retten - Soziale Ungleichheit bekämpfen - Demokratie stärken! Kurz vor dem G20-Gipfel streiten wir für die Demokratie und eine progressive Politik. Wir wollen die Globalisierung im Sinne der Bürger*innen gestalten. Zwei Monate vor der Bundestagswahl fordern wir einen Politikwechsel. In der Hafenstadt Hamburg lassen wir zu Lande und zu Wasser eine Protestwelle von zehntausenden Menschen entstehen. Mehr >>
https://www.g20-protestwelle.de/

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/termine.htm

:: "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" >> http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html

:: bewegung.taz.de >> http://bewegung.taz.de/termine

:: Die AnStifter >> https://www.die-anstifter.de/veranstaltungen/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

Diese E-Mail wurde klimafreundlich und atomstromfrei erzeugt >> http://www.ews-schoenau.de

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