Date: April 25th 2017

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

den heutigen Newsletter möchte ich mit dem Gedicht "Leben" von Erich Fried beginnen.


Leben

Aber leben bleiben
Ich lebe und du sollst leben
Leben heißt Krieg hassen
Leben heißt Friede heißt Hoffnung
Leben heißt unsere Zeit retten
auch uns selbst
Wir wollen leben
Wir wollen nicht töten und sterben
Leben! Nicht töten wollen!
Leben heißt gegen den Tod sein
Leben heißt leben
und für das Leben sein
Leben gegen den Strom
Leben gegen den Haß
Nicht der Feind ist der Tod
sondern der Tod ist der Feind

(Erich Fried)



Herzliche Grüße

Euer / Ihr Michael Schmid

-----------------------------------------------

Inhaltsübersicht
----------------

I. Artikel

Friedensbewegung / Ostermärsche

:: 01. Netzwerk Friedenskooperative zieht positive Bilanz der Ostermärsche 2017

:: 02. Paul Schobel: "Werft eure Zuversicht nicht weg!"

:: 03. Jürgen Grässlin: "Rüstungsexport ist vielfach Beihilfe zu Menschenrechtsverletzungen und zu Mord!"

:: 04. Wiltrud Rösch-Metzler: "Zeit für Abrüstung"

:: 05. Clemens Ronnefeldt: "Unrechtsstrukturen von unten her die bisherige Unterstützung entziehen"

:: 06. Regina Hagen: atomwaffenfrei.jetzt!

:: 07. Claudia Haydt: Neun Schritte in Richtung Frieden

:: 08. Franz Alt: Gorbatschows aktuelle Osterbotschaft

:: 09. Geld gegen Hunger statt für Militär!

Flucht / Asyl / Abschiebungen

:: 10. Teure Panikmacher: McKinsey und die Abschiebehindernisse

:: 11. Nächster Abschiebeflug nach Kabul steht bevor

:: 12. Flüchtlinge: Politik der Zermürbung

:: 13. Freiwillige Rückkehr?

Naher und Mittlerer Osten

:: 14. Uni im Untergrund: Kritisches Denken für das Afghanistan der Zukunft

:: 15. Südosttürkei: Arzt in Ausübung seines Berufsethos zu mehr als 4 Jahren Haft verurteilt

:: 16. Wie weiter in Syrien?

:: 17. Konstantin Wecker: Was unterscheidet den Terroristen von Stockholm von dem Terroristen aus Amerika?

:: 18. Uri Avnery: Cui bono?

:: 19. Uri Avnery: Palästinas Nelson Mandela

:: 20. Israel: Kriegsdienstverweigerin Atalya Ben Abba zum dritten Mal verurteilt

Afrika

:: 21. Der Krieg in Mali als Folge der Formierung EUropäischer Außenpolitik

:: 22. Krise der Kohärenz

Atomwaffen

:: 23. Gleichgewicht des Schreckens

:: 24. Bundesregierung soll sich für Krisendiplomatie stark machen

Brasilien

:: 25. Massaker in Mato Grosso

:: 26. Massaker in Mato Grosso (Teil 2)

Ökologie / Atomenergie

:: 27. Leonardo Boff: Eine Ethik für Mutter Erde

:: 28. Nukleare Anlagen in Krisengebieten: Die unterschätzte Gefahr

Psychische Gewalt

:: 29. Still Alive

Spiritualität / Religion

:: 30. Einfachheit ist Widerstand

:: 31. Der Ungläubige


II. Hinweise

III. Termine

========================

I. Artikel

:: 01. Netzwerk Friedenskooperative zieht positive Bilanz der Ostermärsche 2017

Das Netzwerk Friedenskooperative zeigt sich zufrieden mit den Ergebnissen der diesjährigen Ostermärsche. "Die Ostermärsche bleiben eine lebendige und absolut notwendige Tradition, die dazu beiträgt die Skepsis gegenüber Krieg und Militär in unserer Gesellschaft aufrecht zu erhalten", bilanziert das Bonner Büro. Im Vergleich zu den Vorjahren stieg die Anzahl der Veranstaltungen und Aktionen mit rund 90 sogar leicht an. Dort wo das Wetter mitspielte, legten auch die Teilnehmerzahlen leicht zu. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010535.html


:: 02. Paul Schobel: "Werft eure Zuversicht nicht weg!"

Redebeitrag von Paul Schobel für die Abschlusskundgebung des Ostermarsches Baden-Württemberg in Stuttgart am 15. April 2017. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010525.html


:: 03. Jürgen Grässlin: "Rüstungsexport ist vielfach Beihilfe zu Menschenrechtsverletzungen und zu Mord!"

Redebeitrag von Jürgen Grässlin ("Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!") für den Ostermarsch in Berlin am 15. April 2017. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010526.html


:: 04. Wiltrud Rösch-Metzler: "Zeit für Abrüstung"

Redebeitrag von Wiltrud Rösch-Metzler (Pax Christi) für den Ostermarsch Erlangen am 15. April 2017. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010527.html


:: 05. Clemens Ronnefeldt: "Unrechtsstrukturen von unten her die bisherige Unterstützung entziehen"

Redebeitrag von Clemens Ronnefeldt (Versöhnungsbund) für den Ostermarsch Ellwangen am 15. April 2017. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010528.html


:: 06. Regina Hagen: atomwaffenfrei.jetzt!

Redebeitrag von Regina Hagen beim Ostermarsch in Mannheim, 15. April 2017. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010532.html


:: 07. Claudia Haydt: Neun Schritte in Richtung Frieden

Rede von Claudia Haydt beim Bodensee Friedensweg am 17.04.2017 in Friedrichshafen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010537.html


:: 08. Franz Alt: Gorbatschows aktuelle Osterbotschaft

Ostern 2017: Kriegsdrohungen um Korea, die "Mutter aller Bomben" auf Afghanistan, Giftgas-Tote in Syrien und "Rache" aus den USA, Amerika und Russland rüsten noch mehr auf, Nato-Soldaten rücken immer näher an Russland ran, Russland führt einen Krieg in der Ost-Ukraine und unterstützt den Massenmörder Assad in Syrien. Michail Gorbatschow warnt vor einem neuen heißen Krieg, ja sogar vor einem Atomkrieg. Gibt es an diesem Osterfest noch Hoffnung auf Frieden? Ein Kommentar von Franz Alt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010533.html


:: 09. Geld gegen Hunger statt für Militär!

Hungerkatastrophe in Afrika: pax christi-Kommission Friedenspolitik fordert Umwidmung der deutschen NATO-Beitragserhöhung an die Hilfswerke der UNO. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010507.html


:: 10. Teure Panikmacher: McKinsey und die Abschiebehindernisse

Es ist schon ein wenig in Vergessenheit geraten: Im August 2016 beauftragte das Bundesamt für Migration & Flüchtlinge die Unternehmensberatung McKinsey, um herauszufinden, was dem Bundesinnenministerium in 40 Jahren deutscher Flüchtlingspolitik offenbar nicht gelungen war: Welche Ursachen Abschiebehindernisse haben und wie man sie beseitigen kann. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010543.html


:: 11. Nächster Abschiebeflug nach Kabul steht bevor

PRO ASYL kritisiert scharf den für den heutigen Montag geplanten Sammelabschiebeflug nach Kabul, der vom Münchener Flughafen aus stattfinden soll und fordert die Annullierung. "Hunderte Tote und Verletzte am Freitag und Bund und Länder schieben weiter in ein Kriegs- und Krisengebiet ab", kritisiert Günter Burkhardt, Geschäftsführer von PRO ASYL. "Damit einher geht eine beispiellose Entrechtung afghanischer Flüchtlinge. Das Bundesinnenministerium wischt die Faktenlage beiseite und verbreitet weiter die Mär von angeblich "sicheren" Regionen, was sich dann auch in den Entscheidungen des BAMF wiederfindet. Die individuellen Fluchtgründe von AfghanInnen in den Asylverfahren werden dort in hohem Maße missachtet. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010555.html


:: 12. Flüchtlinge: Politik der Zermürbung

Ein Jahr EU-Türkei-Deal: Die Lage der Flüchtlinge in Athen und auf Lesbos zwischen Verzweiflung und Protest. Von Ramona Lenz. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010539.html


:: 13. Freiwillige Rückkehr?

Die "Willkommenskultur" des Jahres 2015 scheint - zumindest was die Regierungsebene anbelangt - Lichtjahre zurückzuliegen. Angesichts anstehender Wahlen und zunehmender Popularität rechter Parteien liegt der Fokus der Politik längst auf mehr Abschottung und einer konsequenteren Abschiebepraxis. In diesem Kontext gewinnen Akteure wie die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) an Bedeutung, die sich verstärkt um die "freiwillige" Rückkehr und Reintegration von Flüchtlingen, Migrantinnen und Migranten kümmern sollen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010498.html


:: 14. Uni im Untergrund: Kritisches Denken für das Afghanistan der Zukunft

"Lets go underground", sagt Doktor Sharif vom medico-Partner Afghan Human Rights and Democracy Organization (AHRDO) schmunzelnd, als wir um 9 Uhr früh die Treppe zu einem Vorlesungssaal der staatlichen Universität von Kabul herabsteigen, der im Keller liegt. Im Raum sind etwa 80 Studierende, junge Frauen und Männer. Der schwedische Soziologe Göran Therborn wird gleich mit seiner Vorlesung "The Ideology of Power and the Power of Ideology" beginnen. Mit ihr startet die auf mehrere Tage angelegte Konferenz "Critical Thinking and the Future of Afghanistan", die während der nächsten sechs Tage an verschiedenen Orten in Kabul und Bamyan stattfinden wird, veranstaltet von AHRDO und unterstützt von medico international. Von Thomas Seibert. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010553.html


:: 15. Südosttürkei: Arzt in Ausübung seines Berufsethos zu mehr als 4 Jahren Haft verurteilt

Am 24. April 2017 wurde der Arzt Dr. Serdar Küni von einem Gericht in Sirnak in der Südosttürkei zu vier Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt. Der Vorwurf: Er habe 2015-2016 während der bewaffneten Auseinandersetzungen "mutmaßlich Militante behandelt" und dies nicht gegenüber den Sicherheitskräften zur Anzeige gebracht. Trotz des Urteilspruches entließ ihn das Gericht nach sechs Monaten bis zu einer Entscheidung des Berufungsgerichts im Verfahren aus der Haft. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010557.html


:: 16. Wie weiter in Syrien?

Ein klarer Kurs in der Syrienpolitik der Trump-Regierung ist unerlässlich für einen Fortschritt bei neuen Friedensgesprächen. Von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010554.html


:: 17. Konstantin Wecker: Was unterscheidet den Terroristen von Stockholm von dem Terroristen aus Amerika?

Wie protestiert man gegen den grausamen Tod von Kindern in Syrien? Indem man weitere Kinder töten lässt. Eine derartige Logik ist leider in der komplett militarisierten Außenpolitik der USA eher die Regel als die Ausnahme. Ebenso die Regel sind Schweigen oder Zustimmung der Regierungen der europäischen Vasallenstaaten. Die Mörder von Stockholm und anderer Attentate sind Terroristen; kommen Mörder jedoch aus den USA und haben ein hohes Staatsamt inne, sind sie "Verbündete" und "Freunde". Konstantin Wecker argumentiert radikal aus einer Position der Menschlichkeit heraus. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010501.html


:: 18. Uri Avnery: Cui bono?

Cui bono - "Wem nützt es?" - ist die erste Frage, die ein erfahrener Detektiv stellt, wenn er ein Verbrechen untersucht. Da ich selbst in meiner Jugend eine kurze Zeit lang Detektiv war, weiß ich, was das heißt. Oft ist der erste und nächstliegende Verdacht falsch. Man stellt sich die Frage: "Wem nützt es?" und gleich taucht ein anderer Verdächtiger auf, an den man bis dahin noch nicht gedacht hatte. Seit zwei Wochen verfolgt mich diese Frage und lässt mich nicht mehr los. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010524.html


:: 19. Uri Avnery: Palästinas Nelson Mandela

Ich muss ein Geständnis ablegen: Ich mag Marwan Barghuti. Ich habe ihn einige Male in seinem bescheidenen Haus in Ramallah besucht. In unseren Gesprächen ging es um den israelisch-palästinensischen Frieden. Wir hatten dieselben Gedanken: den Staat Palästina neben dem Staat Israel und Frieden zwischen beiden Staaten zu schaffen, der sich auf die Grenzen von 1967 (mit kleinen Angleichungen) gründen sollte, zwei Staaten mit offenen Grenzen und Kooperation. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010546.html


:: 20. Israel: Kriegsdienstverweigerin Atalya Ben Abba zum dritten Mal verurteilt

Am 18. April 2017 wurde in Israel die Kriegsdienstverweigerin Atalya Ben Abba erneut zu 30 Tagen Haft im Militärgefängnis verurteilt. Mit der neuen Verurteilung wird sie insgesamt 80 Tage in Haft sein. Connection e.V. protestierte heute bei der israelischen Regierung gegen die Verurteilung, forderte ihre unverzügliche Freilassung und die Anerkennung des Menschenrechts auf Kriegsdienstverweigerung. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010547.html


:: 21. Der Krieg in Mali als Folge der Formierung EUropäischer Außenpolitik

EU- und Regierungsvertreter_innen sowie regierungsnahe Thinktanks bemühen gerne das Narrativ, dass Mali zu lange als Musterland der Demokratie wahrgenommen und die "internationale Gemeinschaft" bzw. die EU dem westafrikanischen Land nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt hätten. Das wirkt als (Selbst-)Kritik zunächst automatisch ehrlich und dominiert deshalb auch die öffentliche Debatte über die Geschichte der Eskalation in Mali. In Wahrheit trifft das Gegenteil zu: Der Krieg in Mali ist zumindest in Teilen Ergebnis der Institutionalisierung und Fusionierung EUropäischer Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik, der hiermit zusammenhängenden Versicherheitlichung der Region und ihrer geopolitischen Rahmung als "Sahel", wie im Folgenden dargestellt werden soll. Von Christoph Marischka. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010556.html


:: 22. Krise der Kohärenz

Ein Marshall-Plan für Afrika? Wie die herrschende Entwicklungspolitik die Not noch verschärft. Kommentar von Thomas Gebauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010538.html


:: 23. Gleichgewicht des Schreckens

Nordkorea: Das Kim-Regime beseelt die Überzeugung, als Atommacht mit den USA auf Augenhöhe verkehren zu können. Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010549.html


:: 24. Bundesregierung soll sich für Krisendiplomatie stark machen

Die deutsche Sektion der IPPNW ist sehr besorgt anlässlich der sich zuspitzenden Krise zwischen Nordkorea und den USA. Nach der gescheiterten Erklärung im UN-Sicherheitsrat appelliert die ärztliche Friedensorganisation an die deutsche Bundesregierung, sich für eine diplomatische Lösung des Konflikts unter Einbeziehung der UN einzusetzen. "Wir brauchen jetzt dringend eine internationale Krisendiplomatie statt einer Militärintervention", so IPPNW-Abrüstungsexpertin Xanthe Hall. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010550.html


:: 25. Massaker in Mato Grosso

Während die Welt ihre Aufmerksamkeit nach dem furchtbaren Anschlag auf Paris richtet, ereignete sich am Mittwoch, 19. April, in Colniza, im Bundestaat Mato Grosso in Brasilien ein schreckliches Massaker. Man spricht von mindestens zehn Ermordeten, darunter auch Kinder und ältere Menschen, die dabei ums Leben gekommen sind. Von Thomas Bauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010551.html


:: 26. Massaker in Mato Grosso (Teil 2)

Sebastião Ferreira de Souza, Izaul Brito dos Santos, Hezekiah Oliveira Santos, Edson Alves Antunes, knarrte Valmir do Nascimento, Samuel Antonio da Cunha, Francisco Chaves da Silva, Fabio Rodrigues dos Santos und Aldo Aparecido Carlini. Das sind die Namen der neun Männer, Landarbeiter und Familienväter, die am Mittwoch den 19 April im Gebiet Taquaruçu do Norte, in Colniza, Mato Grosso kaltblütig ermordet wurden. Von Thomas Bauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010552.html


:: 27. Leonardo Boff: Eine Ethik für Mutter Erde

Es ist eine wissenschaftlich anerkannte Tatsache, dass zu 95%iger Wahrscheinlichkeit der Klimawandel, der sich vor allem in der globalen Erwärmung ausdrückt, auf den Einfluss des Menschen zurückzuführen ist. D. h. die Herkunft dieser Veränderungen liegt in gewalttätigem menschlichen Verhalten gegenüber der Natur. Ein solches Verhalten befindet sich nicht in Harmonie mit den Zyklen und Rhythmen der Natur. Die Menschen passen sich nicht der Natur an, sondern zwingen diese, sich den Menschen und ihren Interessen anzupassen. Ihr Hauptinteresse, das nun seit zwei Jahrhunderten dominiert, dreht sich um die Anhäufung von Reichtum und Vorteile für den Lebensstandard einiger Weniger, beginnend bei der systematischen Ausbeutung von Gütern und Dienstleistungen und vieler Völker, vor allem der indigenen Völker. Von Leonardo Boff. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010506.html


:: 28. Nukleare Anlagen in Krisengebieten: Die unterschätzte Gefahr

Wie gefährdet sind kerntechnische Anlagen in Krisengebieten? Welche Faktoren spielen dabei eine Rolle? Gehen Politik, Medien und Gesellschaft weltweit zu leichtfertig mit dem Wissen um das nukleare Risiko um? Diesen Fragen ist das Öko-Institut in einer von der Stiftung Zukunftserbe geförderten Studie nachgegangen. Das Ergebnis: Nicht nur gezielte Angriffe, sondern auch die Folgen von instabilen Verhältnissen in Politik und Wirtschaft - verbunden mit der Schwächung oder gar Auflösung der staatlichen Strukturen - können die Sicherheit von Kernreaktoren in Krisengebieten stark gefährden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010542.html


:: 29. Still Alive

Ich habe über Jahre verbale, emotionale, indirekte, gegen Ende auch direkte und sexualisierte direkte Gewalt erlebt. Ich erkannte lange nicht, dass ich in einer sogenannten "toxischen Beziehung" war, der "Feind" in meinem Bett lag. Von Still Alive. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010540.html


:: 30. Einfachheit ist Widerstand

Spiritualität wird politisch meist als irrelevant, sogar kontraproduktiv betrachtet. Dabei sehen Aktive meist nur die eine Seite: das Fehlen lauten und auftrumpfenden Protests; wenig wahrgenommen wird dagegen das Widerstandpotenzial, das in der Verweigerung liegt, im Sich-Entziehen und in der radikalen gedanklichen Dekonstruktion des gesellschaftlich Vorgegebenen. Im günstigsten Fall wird daraus eine Lebenshaltung, die den spirituellen Menschen unbestechlich und unerpressbar macht. Er bleibt dann ganz seinem Gewissen verpflichtet und einem Ideal, das teilweise "überweltlich" verstanden wird, jedoch gestaltend in diese Welt hineinwirkt. Franziskanische Spiritualität bietet auch für Nicht-Franziskaner ein praktikables Modell, dessen Bausteine helfen können, eine bessere Welt zu erschaffen: eine geschwisterliche Haltung zur Natur, Selbstbeschränkung um des Wesentlichen willen, Macht- und Konsumkritik und der Verzicht darauf, irgendetwas "darstellen" oder auch nur "werden" zu wol
len. Von Roland Rottenfußer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010536.html


:: 31. Der Ungläubige

Papst Franziskus mischt sich in die Weltkonflikte ein. Er darf kein Einzelgänger bleiben - die ganze Kirche muss an seiner Seite stehen. Von Michael Jäger. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010530.html

========================

II. Hinweise

:: Keine Panzer für Erdogan!

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall will in der Türkei eine Panzerfabrik bauen - zur Bewaffnung von Präsident Erdogans Armee. Die setzt in der Region immer wieder Panzer ein, wodurch die kurdische Zivilbevölkerung vertrieben wird. Der Bundestag kann den Panzer-Deal noch stoppen - doch dafür müssen wir den Skandal öffentlich machen. Bitte unterzeichne auch Du den Appell an die zuständigen Abgeordneten im Bundestag. >>
https://www.campact.de/Erdogans-Panzerfabrik


:: Petition unterstützen: Familien gehören zusammen!

Viele Flüchtlinge in Deutschland sind gezwungen, lange Zeit von ihren Familien getrennt zu leben. Die Situation ist unerträglich und muss geändert werden! PRO ASYL fordert die Abgeordneten dazu auf, die inhumane Trennung von Flüchtlingsfamilien zu beenden, und hat eine öffentliche Petition gestartet. Petition hier unterzeichnen >>
https://www.proasyl.de/thema/familiennachzug/#topic-content


:: Here we are - Flucht im Iran, Afghanistan und Pakistan

Stories from people on the move in Afghanistan, Pakistan and Iran. Medienmacher und Medienmacherinnen aus dem Iran, aus Afghanistan und aus Pakistan haben sich für uns auf die Reise gemacht, durch Städte, Dörfer und Flüchtlingslager. Vor Ort haben sie Menschen gesprochen, die vor Jahren ihre Heimat verlassen mussten, die sich noch auf ihrer Flucht befinden oder die inzwischen zurückgekehrt sind. Ihre eindrucksvollen Geschichten, Fotografien und Filme sind nun online. >>
http://here-we-are.info


:: Ausstiegsszenario und badischer Prozess "Kirche des gerechten Friedens werden"

Die badische Landeskirche hat 2013 beschlossen eine "Kirche des gerechten Friedens zu werden".
Die Homepage www.kirche-des-friedens.de wird aktuell überarbeitet, um dort darzustellen, was im Rahmen dieses Programms in der badischen Landeskirche geschieht. Des weiteren hat die Landessynode ebenfalls 2013 beschlossen, dass ein Ausstiegsszenario aus der militärischen Friedenssicherung erstellt werden soll. Der erste Entwurf ist nun fertiggestellt und wird im Frühjahr 2017 mit verschiedenen Expert*innen diskutiert und auf dem "Kirchentag auf dem Wege" in Magdeburg zum ersten Mal öffentlich präsentiert. Die Einleitung kann man jetzt schon herunterladen geladen werden: http://www.ekiba.de/html/content/ausstiegsszenario.html?t=ea602c6aafd7feb1a2c8b3f8aa5a58a9&tto=e0367d33
Zudem wurde eine kleine Impulsereihe "Voices for Peace: Friedensfragen" gestartet, mit der kleine Impulse zum Thema Frieden und Anregungen zur Diskussion gegeben werden sollen. Mehr >>
http://www.kirche-des-friedens.de/

========================

III. Termine

:: 25.04.2017 ff. - Aktions-Präsenz in Büchel: Büchel ist überall - atomwaffenfrei jetzt! 20 Wochen gegen 20 Bomben!

Vom 26. März bis 9. August 2017 wird 20 Wochen lang wird in Büchel in der Eifel protestiert. Die 20 Wochen stehen für die 20 Atombomben, die in Büchel stationiert sind. Die US-Regierung plant, diese Atombomben aufzurüsten. Die neuen Atombomben, Typ B61-12, sind zielgenauer, flexibler und dadurch "besser" einsetzbar. Eine neue Spirale der atomaren Aufrüstung hat begonnen. Ein Atomkrieg hätte unvorstellbare Folgen für die Bevölkerung und alles Leben auf der Erde. Mehr >>
http://www.atomwaffenfrei.de/aktiv-werden/in-buechel.html


:: 26.04.2017 - bundesweit Veranstaltungen zum Tschernobyl-Jahrestag

Am 26. April 1986 gab es die atomare Katastrophe von Tschernobyl. In verschiedenen Orten wird der Folgen dieses Super-GAUs gedacht. Mehr >>
https://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/termine/


:: 13.05.2017 - 13:00 Uhr am Waisenhausplatz in Pforzheim: landesweite Demonstration gegen Abschiebegefängnisse, Abschiebungen und den weiteren Abbau von Flüchtlingsrechten

Das Antirassistische Netzwerk Baden-Württemberg ruft zu einer landesweiten Demonstration gegen Abschiebegefängnisse, Abschiebungen und den weiteren Abbau von Flüchtlingsrechten auf. Der Aufruf wird von zahlreichen Organisationen mitgetragen. In Pforzheim wurde von der Landesregierung (noch von Grün-Rot) ein Abschiebegefängnis mit bis zu 80 Plätzen eingerichtet, mit dem die Abschiebung vermeintlich ausreisepflichtiger Personen erleichtert und beschleunigt werden soll. Die Kundgebung und Demonstration richtet sich auch gegen die massive Abschiebepolitik der aktuellen grün-schwarzen Landesregierung und gegen weitere Gesetzesvorhaben der Bundesregierung zur Verschärfung der Asylgesetze, wie etwa das geplante "Gesetz zur verbesserten Durchsetzung der Ausreisepflicht". Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/010548.html


:: 13.05.2017 - 10:00 - 18:00 Uhr Karl-Rahner-Akademie Köln: Zivile Lösungen für Syrien - Was können wir als Friedensbewegung tun?

Die Kampagne "MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien" gemeinsam mit der Kooperation für den Frieden eine Aktionskonferenz zum Syrienkonflikt. Das Programm führt kompakt an einem Tag von den Hintergründen des Syrienkonfliktes über die Entwicklung einer "friedenslogischen" deutschen Syrienpolitik bis hin zu konkreten Handlungsmöglichkeiten für die Friedensbewegung. Programm >>
http://www.macht-frieden.de/Aktionskonferenz-2017

-----------
Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/termine.htm

:: "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" >> http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html

:: bewegung.taz.de >> http://bewegung.taz.de/termine

:: Die AnStifter >> https://www.die-anstifter.de/veranstaltungen/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

Diese E-Mail wurde klimafreundlich und atomstromfrei erzeugt >> http://www.ews-schoenau.de

--
Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V., Bubenhofenstr. 3, D-72501 Gammertingen, Tel. 07574-2862, E-Mail info@lebenshaus-alb.de, Internet www.lebenshaus-alb.de

Eine Anmerkung in eigener Sache: Da unser Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie Geld kostet und es keinerlei Zuschüsse gibt, bitten wir um Spenden an unseren Verein. Wir sind durch das Finanzamt Sigmaringen als gemeinnützig und mildtätig anerkannt (letztmals mit Bescheid vom 20.11.2015). Deshalb sind Spenden und Mitgliedsbeiträge steuerabzugsfähig. Eine Spendenbestätigung wird ab 25 € zu Beginn des kommenden Jahres automatisch zugestellt, ansonsten auf Anforderung. ErstspenderInnen bitte unbedingt ihre Anschrift angeben! Danke!!!

Spendenkonto:
Lebenshaus Schwäbische Alb e.V.
Bank: GLS Bank eG
IBAN: DE36 4306 0967 8023 3348 00
BIC: GENODEM1GLS

Wenn Sie zukünftig keinen Newsletter von uns erhalten möchten, dann klicken Sie bitte auf den folgenden Link: http://www.lebenshaus-alb.de/cgi-bin/dada/mail.cgi/u/newsletter/

Mailing List Powered by Dada Mail
http://www.lebenshaus-alb.de/cgi-bin/dada/mail.cgi/what_is_dada_mail/



<< Previous: Lebenshaus-Newsletter 04.04.2017

| Archive Index |

Next: Lebenshaus-Newsletter vom 08.06.2017 >>

(archive rss , atom )

this list's archives:


Der Newsletter des Vereins Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

Subscribe to Lebenshaus-Newsletter:

|

Powered by Dada Mail 2.10.13
Copyright © 1999-2007, Simoni Creative.