Date: April 4th 2017

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

heute vor 49 Jahren, am 4. April 1968, wurde Martin Luther King erschossen. Zur Erinnerung an ihn heute zur Einleitung dieses Newsletters zwei Zitate von ihm.


Nichtzusammenarbeit mit dem Bösen
ist genauso eine moralische Pflicht
wie Zusammenarbeit mit dem Guten.

(Martin Luther King)


Die Krise, mit der wir konfrontiert sind,
ist von internationaler Reichweite.
Tatsächlich ist sie untrennbar mit einem
internationalen Notstand verbunden,
der die Armut, die Enteigneten und
Ausgebeuteten der ganzen Welt trifft.
Können wir international mit gewaltloser direkter Aktion
gegen diese wirtschaftlichen und politischen Probleme angehen?
Ich glaube, dass es möglich ist.
Ich halte es für folgerichtig,
dass der nächste Schritt auf
internationaler Ebene getan werden muss.
Nationale Bewegungen in den reichen Ländern ...
müssen bewirken, dass Regierungen
die gewaltigen Hilfeleistungen erbringen,
die die unterentwickelten Länder benötigen,
wenn sie sich aus den Fesseln der Armut befreien sollen.
Wir im Westen müssen uns klarmachen,
dass die armen Länder vor allem deshalb arm sind,
weil wir sie durch politischen oder wirtschaftlichen
Kolonialismus ausgebeutet haben.
Besonders wir Amerikaner müssen bemüht sein,
dass unsere Nation von ihrem
modernen wirtschaftlichen Imperialismus ablässt.

(Martin Luther King, in: Aufruf zum zivilen Ungehorsam)




Herzliche Grüße

Euer / Ihr Michael Schmid

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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

Martin Luther King

:: 01. Vor 49 Jahren ermordet: Martin Luther King, Kämpfer für Gewaltfreiheit

:: 02. Der Tambourmajor-Instinkt

Flucht / Asyl / Abschiebungen

:: 03. Protestkundgebung gegen Afghanistan-Abschiebungen in Gammertingen

:: 04. Afghanistan-Abschiebungen: "Menschenleben auf diese Weise zu gefährden, geht überhaupt nicht!"

:: 05. "BAMF setzt Wunsch nach Senkung der Schutzquote für afghanische Schutzsuchende um"

:: 06. Jeden Monat ein Flieger in die Unsicherheit

:: 07. Das BMI gibt zu: Zahl der ausreisepflichtigen Flüchtlinge deutlich geringer

:: 08. Tödliche Folgen der Verweigerung des Familiennachzugs

:: 09. Ich schwamm um mein Leben, ich schwamm bei den Olympischen Spielen - jetzt möchte ich Würde für alle Flüchtlinge

Naher und Mittlerer Osten

:: 10. Zivile Opfer bei Luftangriff in Syrien: Bundeswehr lieferte Aufklärungsbilder des Schulgebäudes

:: 11. Ungleichgewicht

:: 12. Uri Avnery: Universität für Terror

:: 13. Israel: Kriegsdienstverweigerinnen seit mehr als 100 Tagen in Haft

UNO

:: 14. Generalversammlung der UNO: Alle Atomwaffen verbieten

:: 15. UN-Atomwaffenverbot: Deutschland liebt die Bombe

:: 16. UNO: Forderungen verhallen ungehört

USA

:: 17. "Es gibt quasi-nukleare Staaten"

Afrika

:: 18. Auf dem Weg zum Vernichtungskrieg (II)

:: 19. Krieg in Mali: Uranabbau schützend - Migration und Flucht verhindernd

Lateinamerika

:: 20. Kolumbien: Menschenrechtsverteidiger gefährdet

:: 21. Leonardo Boff: Die Bedrohung der Menschheit durch zerstörerische Kriege

Spiritualität

:: 22. Konstantin Wecker: Eine neue friedliche Politik braucht Spiritualität

Macht

:: 23. Macht macht Schuld (2)

Klima / Energie

:: 24. Franz Alt: Der Grüne Kapitalismus ist stärker als Trump und die SPD

:: 25. Stellungnahme der Ulmer Ärzteinitiative zum Abbau des Blocks B am AKW Gundremmingen

Buchvorstellung

:: 26. Henrik Paulitz: Anleitung gegen den Krieg

II. Hinweise

III. Termine

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I. Artikel

:: 01. Vor 49 Jahren ermordet: Martin Luther King, Kämpfer für Gewaltfreiheit

Am 4. April 1968 wurde der US-amerikanische Bürgerrechtler Martin Luther King in Memphis/Tennessee ermordet. Bekannt geworden ist King zunächst als Führer der Bürgerrechtsbewegung, die sich entschieden gegen die Rassentrennung einsetzte. In den letzten Jahren seines Lebens kam noch der Einsatz gegen den Vietnam-Krieg sowie für eine Überwindung der Armut dazu. Von King gäbe es auch 49 Jahre nach seiner Ermordung noch viel zu lernen. Auf der Lebenshaus-Website finden sich zahlreiche Reden von King sowie viele Artikel, in denen sein Leben bzw. einzelne Aspekte gewürdigt werden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010483.html


:: 02. Der Tambourmajor-Instinkt

Am 4. April 1968 wurde Martin Luther King ermordet. Zwei Monate vor seinem Tod, am 4. Februar 1968, hielt er in der Ebenezer Baptist Church in Atlanta eine Predigt, die wir anlässlich seines 49. Todestages in deutscher Übersetzung dokumentieren. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010482.html


:: 03. Protestkundgebung gegen Afghanistan-Abschiebungen in Gammertingen

Etwa 50 Menschen, darunter zahlreiche afghanische Geflüchtete, nahmen am 27. März 2017 anlässlich der vierten Sammelabschiebung nach Afghanistan an einer Protestkundgebung in der Kleinstadt Gammertingen auf der Schwäbischen Alb teil. Bei der von Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V. in Zusammenarbeit mit dem Flüchtlingsrat Baden-Württemberg organisierten Veranstaltung protestierten sie gegen unmenschliche Zwangsrückführungen ins Bürgerkriegsland Afghanistan und solidarisierten sich mit den Betroffenen. Zu hören waren Redebeiträge von Michael Schmid und Katrin Warnatzsch. Gudrun Scheuerle und Walter Märkle trugen Texte von Kurt Marti und Konstantin Wecker vor. Ein aktueller Kommentar des Afghanistan-Experten Thomas Ruttig wurde vorgelesen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010467.html


:: 04. Afghanistan-Abschiebungen: "Menschenleben auf diese Weise zu gefährden, geht überhaupt nicht!"

In einer Rede bei der Protestkundgebung am 27. März ging Michael Schmid auf die Hintergründe und Zusammenhänge der Afghanistan-Abschiebungen ein. Ausführlicher setzte er sich u.a. mit der Rolle von Bündnis 90/Die Grünen in Baden-Württemberg auseinander, von denen er forderte, dass sie einen sofortigen Abschiebestopp aus diesem Bundesland erwirken sollen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010463.html


:: 05. "BAMF setzt Wunsch nach Senkung der Schutzquote für afghanische Schutzsuchende um"

In einer Rede bei der Protestkundgebung am 27. März ging Katrin Warnatzsch vor allem auf die Rolle des BAMF und die Hintergründe für die drastische Zunahme von Ablehnungsbescheiden für afghanische Schutzsuchende ein. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010462.html


:: 06. Jeden Monat ein Flieger in die Unsicherheit

Die nächste Sammelabschiebung nach Afghanistan steht an. Aus München soll heute erneut ein Charterflieger nach Kabul abheben. Dort erwartet die Abgeschobenen praktisch keine Unterstützung, sondern ausschließlich Unsicherheit, wie auch Berichte der vergangenen Abschiebungen zeigen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010460.html


:: 07. Das BMI gibt zu: Zahl der ausreisepflichtigen Flüchtlinge deutlich geringer

Na sowas! Seit Monaten treiben Politiker - auch aus Regierungsparteien - die gleiche Sau durchs Dorf: Konsequentere Abschiebungen! Erst ging es um eine halbe Million abgelehnte Asylbewerber, dann war die Rede von über 200.000 Ausreisepflichtigen. Nun zeigt sich: Auch diese Zahl taugt nicht, es handelt sich dabei nicht mal zur Hälfte um Flüchtlinge. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010470.html


:: 08. Tödliche Folgen der Verweigerung des Familiennachzugs

PRO ASYL: Familienvater entzieht sich dem Kriegsdienst für das Assad-Regime und bekommt nur subsidiären Schutz - Nach langem Warten auf Familiennachzug sind drei Familienangehörige tot. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010484.html


:: 09. Ich schwamm um mein Leben, ich schwamm bei den Olympischen Spielen - jetzt möchte ich Würde für alle Flüchtlinge

Mein Name ist Yusra. Ja, ich bin das Mädchen, das zunächst um sein Leben und dann bei den Olympischen Spielen schwamm. Diese Geschichte hast du sicherlich schon gehört. Jetzt möchte ich Dir eine andere Geschichte erzählen. Dabei geht es um meinen anderen Namen, meine andere Identität. Mein anderer Name ist Flüchtling. So nennt man mich zumindest. Mich und die 21 Millionen, die aufgrund von Verfolgung, Krieg und Gewalt fliehen mussten. Von Yusra Mardini. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010472.html


:: 10. Zivile Opfer bei Luftangriff in Syrien: Bundeswehr lieferte Aufklärungsbilder des Schulgebäudes

Nach Medieninformationen haben die Aufklärungsbilder der Bundeswehr im Syrieneinsatz offenbar dazu beigetragen, dass 33 Zivilist*innen gestorben sind. Nach Informationen von NDR und WDR waren die Aufklärungsbilder, die deutsche Tornados am 19. März lieferten, Teil der Grundlage für einen Luftangriff der Anti-IS-Koalition auf eine ehemalige Schule am 20. März, bei dem bis zu 33 Zivilist*innen starben. Spätestens damit wird klar: Die Bundeswehr ist entgegen der allgemeinen Wahrnehmung aktiv in Kampfhandlungen involviert und muss den Tod Unschuldiger mitverantworten. Die Kampagne "MACHT FRIEDEN - Zivile Lösungen für Syrien" erwartet, dass die Rolle der Bundeswehr bei dem Angriff am 20. März lückenlos aufgeklärt wird. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010477.html


:: 11. Ungleichgewicht

Viele Menschen sind tot, aber einige sind töter. Jedes Opfer von Krieg und Anschlägen ist eines zu viel. Aber wenn fünf Opfer eines Anschlags in einer europäischen Großstadt über Wochen die Nachrichten bestimmen, während unsere Medien über hunderte Tote von NATO-Bombenangriffen in den arabischen Ländern großzügig hinwegsehen, dann kann man schon von Rassismus sprechen. Zumindest von einem krassen Ungleichgewicht. Von Ludwig Schumann. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010461.html


:: 12. Uri Avnery: Universität für Terror

Vor ein paar Tagen beging ein Mann eine terroristische Handlung im Zentrum Londons, einer Stadt, die ich liebe. Er überfuhr einige Menschen auf der Westminster Bridge, erstach einen Polizisten und näherte sich den Toren des Parlaments. Dort wurde er erschossen. All das geschah im Schatten von Big Ben, einem unwiderstehlichen Anziehungspunkt für Fotografen. Es war eine alle Welt elektrisierende Nachricht. Innerhalb von Minuten wurde Da'esch die Schuld zugeschrieben. Aber dann kam die Wahrheit ans Licht. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010473.html


:: 13. Israel: Kriegsdienstverweigerinnen seit mehr als 100 Tagen in Haft

Am 6. März wurden in Israel drei Kriegsdienstverweigerinnen erneut zu mehrwöchigen Haftstrafen verurteilt. Tamar Alon und Tamar Ze'evi sind damit bereits zum sechsten Mal verurteilt worden, Atalya Abba Ben zum zweiten Mal. Connection e.V. protestierte bei der israelischen Regierung gegen die Verurteilungen, forderte ihre unverzügliche Freilassung und die Anerkennung des Menschenrechts auf Kriegsdienstverweigerung. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010451.html


:: 14. Generalversammlung der UNO: Alle Atomwaffen verbieten

Die Vereinten Nationen wollen Kernwaffen international verbieten. Aber ein Drittel der Mitgliedsstaaten boykottiert die Verhandlungen. Von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010474.html


:: 15. UN-Atomwaffenverbot: Deutschland liebt die Bombe

Die Uno beginnt endlich mit den Verhandlungen über ein vollständiges Verbot. Deutschland ist nicht dabei. Es hat gar versucht, dieses Ziel zu verhindern. Kommentar von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010475.html


:: 16. UNO: Forderungen verhallen ungehört

Der seit Jahresbeginn amtierende UNO-Generalsekretär Antonio Guterres war bereits in seinen ersten 100 Diensttagen aktiver und hat sich fast häufiger und vor allem deutlicher zu Konflikten und Problemen dieser Welt geäußert als sein farbloser Vorgänger Ban Ki Moon in zehn Dienstjahren. Bislang zeigten die Aktivitäten und Forderungen des Generalsekretärs allerdings kaum Wirkung. Von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010481.html


:: 17. "Es gibt quasi-nukleare Staaten"

Der Friedensforscher Otfried Nassauer über Präsident Trump, eine nukleare Selbstermächtigung Europas und die Teilhabe Deutschlands an US-Atomwaffen. Interview von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010469.html


:: 18. Auf dem Weg zum Vernichtungskrieg (II)

Erste Erfolge einer namibischen Entschädigungsklage gegen Berlin wegen Kolonialmassakern des Deutschen Reichs begünstigen mögliche ähnliche Klagen aus Tansania. Ein Gericht in New York hat in der vergangenen Woche nach einer ersten Anhörung eine Fortsetzung des Prozesses beschlossen, den Vertreter der Herero und Nama aus dem heutigen Namibia angestrengt hatten. Gegenstand ist der Genozid an ihren Vorfahren, dem möglicherweise mehr als 100.000 Menschen zum Opfer fielen. Berlin verweigert bisher jegliche Kompensation. Die Regierung Tansanias hat im vergangenen Monat angekündigt, ihrerseits ebenfalls Entschädigungsklagen vorzubereiten. Gegenstand sind Kolonialmassaker im Maji-Maji-Krieg, durch den bis zu 300.000 Menschen ihr Leben verloren. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010478.html


:: 19. Krieg in Mali: Uranabbau schützend - Migration und Flucht verhindernd

Am 26. Januar stimmte der Bundestag mit großer Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion DIE LINKE der Verlängerung und Ausweitung des Bundeswehreinsatzes in Mali zu. Nach der Aufstockung um 350 Soldat_innen und acht Hubschrauber ist die deutsche Beteiligung an der UN-Mission MINUSMA nun mit bis zu 1.000 Soldaten der aktuell größte Einsatz der Bundeswehr. Bereits vor der Abstimmung im Bundestag wurden die ersten Transporthelikopter vom Typ NH90 nach Leipzig verlegt, um gleich am Tag nach der Erteilung des Mandats von dort nach Mali transportiert zu werden. Von Christoph Marischka. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010440.html


:: 20. Kolumbien: Menschenrechtsverteidiger gefährdet

"Es reicht nicht, dass ein Friedensabkommen auf dem Papier steht, es muss auch umgesetzt werden. Die kolumbianischen pax christi-Gruppen, die ich gerade besucht habe, sind sehr besorgt über die vielen Morde in den letzten Monaten. Ermordet wurden Personen, die sich für Frieden und Menschenrechte eingesetzt haben. Die kolumbianischen Menschenrechtsgruppen bitten um unsere Solidarität. Auf die kolumbianische Regierung muss Druck ausgeübt werden, damit sie ihren Verpflichtungen nachkommt, paramilitärische Einheiten zu zerschlagen und Menschenrechtsverteidiger*innen wirksam zu schützen", berichtet Margaret Buslay, die Sprecherin der pax christi-Kommission "Solidarität Eine Welt" nach ihrer Rückkehr von einer Reise zu den pax christi-Partnerorganisationen in Kolumbien. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010447.html


:: 21. Leonardo Boff: Die Bedrohung der Menschheit durch zerstörerische Kriege

In Brasilien haben wir es mit einer großen sozialen Gewalt zu tun und einer der höchsten Ermordungsraten der Welt. Wir haben keinen Frieden, da es so viel Wut, Hass, Diskriminierung und eine perverse soziale Ungleichheit gibt. Dennoch befinden wir uns damit am Rand der großen kriegerischen Konflikte, die in 40 Teilen der Welt vor sich gehen. Einige von ihnen sind eine wahre Bedrohung für die Zukunft der Menschheit. Von Leonardo Boff. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010464.html


:: 22. Konstantin Wecker: Eine neue friedliche Politik braucht Spiritualität

Spiritualität - meinetwegen, da sind wir tolerant. Das heißt: wir ertragen Menschen, die privat religiöse Vorstellungen pflegen, vielleicht meditieren, beten oder Yogaübungen machen. Aber dann soll das Ganze bitte im stillen Kämmerlein bleiben; auf der politischen Bühne, dort wo es ernst wird, hat Spiritualität nichts zu suchen. So denken viele in "unserer" Szene. Aber ist das auch wahr? Konstantin Weckers Artikel könnte als heilsame Provokation dienen. Der Theologe Helmut Gollwitzer sagte: "Christen müssen Sozialisten sein". Umgekehrt müssen Linke nicht spirituell sein, um eine an Menschenrechten und am Gemeinwohl orientierte Politik zu betreiben; aber gerade wenn wir den Frieden wollen, hilft es, sich an Werten zu orientieren, die Verbundenheit von allem was ist erkannt und die Untiefen der eigenen Seele einmal gründlich erforscht zu haben. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010471.html


:: 23. Macht macht Schuld (2)

Überall können wir die destruktive Wirkung von Macht beobachten, dennoch erhebt sich kaum einmal eine Stimme, die die Macht selbst in Frage stellt. Immer wird die Fiktion aufrecht erhalten, es müsse bloß der "Richtige" ans Ruder kommen, dem wir uns dann freudig unterwerfen können. Es braucht eine Renaissance libertären Denkens. Im ersten Teil seines Artikels, eines bearbeiteten Kapitels aus dem Buch "Schuld-Entrümpelung", stellte Roland Rottenfußer die "Macht-Frage" ganz generell; in diesem zweiten Teil beleuchtet er näher, wie durch Erzeugung von Schuldgefühlen Macht generiert wird. "Macht macht Schuld, weil sie die Regeln festlegt, nach denen diese bemessen wird. Und Schuldgefühle sind oft der Versuch, den inneren Moralkompass wieder auf die Macht auszurichten. Ein Schuldeingeständnis kann eine Unterwerfungsgeste sein, die den Makel der Feigheit zu vermeiden sucht." >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010479.html


:: 24. Franz Alt: Der Grüne Kapitalismus ist stärker als Trump und die SPD

Alle Welt ist jetzt empört über den Klima-Ignoranten und Kohlepolitiker Donald Trump, der soeben die Klimaschutzpläne seines Vorgängers Obama gekippt hat. Ein Kommentar von Franz Alt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010480.html


:: 25. Stellungnahme der Ulmer Ärzteinitiative zum Abbau des Blocks B am AKW Gundremmingen

Der Block B im AKW Gundremmingen soll Ende 2017 stillgelegt und anschließend abgebaut werden. Dabei fällt eine enorme Menge an radioaktiv belasteten Materialien in einem fast unüberschaubaren Mix an. Die Ulmer Ärzteinitiative hält die geplante Methode des Abbaus gesundheitlich für bedenklich. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010446.html


:: 26. Buchvorstellung: Henrik Paulitz: Anleitung gegen den Krieg

Henrik Paulitz, Wissenschaftler, Publizist und Geschäftsführer der Akademie Bergstraße für Ressourcen-, Demokratie- und Friedensforschung, IPPNW-Referent für Energiepolitik, hat ein tiefschürfendes und sehr lesenswertes Buch geschrieben, das auch langjährig in der Friedensarbeit engagierten Menschen an vielen Stellen neue Erkenntnisse vermitteln und bestehende Vermutungen durch Fakten belegen kann. Wesentliche Passagen des Buches hat Clemens Ronnefeldt nachfolgend kommentierend ausgewählt und der leichteren Lesbarkeit wegen mit eigenen Überschriften versehen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010458.html

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II. Hinweise

Aktionen gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Es ist dringend geboten, gegen eine unmenschliche Politik zu protestieren, mit der Schutzsuchende in ein Land abgeschoben werden, in dem Krieg, Terror und Chaos herrschen. Und mit den mit den von Zwangsrückführungen ins Bürgerkriegsland Afghanistan betroffenen Menschen unsere Solidarität auszudrücken. Auf der Lebenshaus-Website gibt es einige Hinweise auf Aktionsmöglichkeiten sowie auch Hintergrundinformationen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/010453.html


:: Aktuell erschienen: Lebenshaus-Rundbrief Nr. 92

Im Rundbrief Nr. 92 wird unter anderem ausführlich auf das Problem von Flucht und Migration eingegangen. Schwerpunkt ist dabei Afghanistan, weil damit begonnen wurde, Menschen in dieses von Krieg, Terror und Chaos abzuschieben. Wir beleuchten Hintergründe und stellen sowohl die Notwendigkeit vor, auf die Politik einzuwirken, um diese unmenschliche Abschiebungen zu unterlassen. Wir berichten ebenso von praktischer Solidarität im Alltag mit afghanischen Geflüchteten. Und wir lassen zwei Afghanis selber zu Wort kommen. Gedichte von Konstantin Wecker und dem im Februar verstorbenen Schweizer Pfarrer und Schriftsteller Kurt Marti finden sich ebenfalls. Der Rundbrief kann hier heruntergeladen werden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/media/pdf/rundbrief92.pdf


:: BaWü: 1.000 Nazis auf dem Weg nach Karlsruhe

Online-Petition an: Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe Dr. Frank Mentrup und den Karlsruher Gemeinderat: "... die seit Anfang 2015 stattfindenden Kundgebungen von Rechtspopulisten und Neonazis im öffentlichen Raum müssen ein Ende haben. Der drohende Nazi-Aufmarsch "Tag der deutschen Zukunft" am 3. Juni 2017 muss verhindert werden. Ergreifen Sie bitte alle politischen und juristischen Maßnahmen, damit Karlsruhe rassistischem und menschenfeindlichem Gedankengut keinen Raum bietet." Mehr >>
http://weact.campact.de/petitions/schluss-jetzt-karlsruhe-ohne-hass-und-hetze-kein-tddz-2017?bucket=nl-17-03-20


:: Halten wir Europas Luft sauber!

Kohle zu verbrennen hat tödliche Folgen. Riesige Kohlekraftwerke verschmutzen unsere Luft und unser Wasser. Der einzige Weg, Luftverschmutzung in Europa wirksam zu bekämpfen: Strikte Grenzwerte auf EU-Ebene festlegen und umsetzen. Die Regierungen der EU-Mitgliedsländer stimmen am 28. April im Ständigen Ausschuss für Industrieemissionen ab und die sicher geglaubte Mehrheit droht zu kippen. Einflussreiche Lobbyisten der Energiekonzerne üben erheblichen Druck auf die Delegierten aus. Wir fordern Bundesumweltministerin Barbara Hendricks auf, standhaft zu bleiben und endlich etwas gegen die giftige Luftverschmutzung zu unternehmen. Mit Ihrer Stimme können Sie die tödliche Luftverschmutzung beenden und Leben retten! Unterzeichnen Sie jetzt! >>
https://act.wemove.eu/campaigns/haltet-europas-luft-sauber

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III. Termine

:: 08.04.2017 - 14:00-17:00 Uhr, Bonhoeffer-Haus, Karlsruhe: 2. Tagung "Frieden schaffen ohne Waffen": Kriege brauchen Waffen, Frieden braucht Mut

ACHTUNG: HEUTE NOCH ANMELDEN! Mit der Tagung will die DFG-VK fast auf den Tag genau drei Jahre nach dem Tod des langjährigen, weit über Karlsruhe bekannten, Friedensaktivisten und auf allen Ebenen der DFG-VK Engagierten Ulli Thiel Anstöße geben, wie das von ihm Ende der 1970er Jahre formulierte Motto "Frieden schaffen ohne Waffen" heute und in der Zukunft gelebt, umgesetzt und forciert werden kann. Gerade in diesen unruhigen, unfriedlichen Zeiten ist der Blick auf Alternativen zu Krieg und Militär besonders wichtig. Im Jubiläumsjahr der Deutschen Friedensgesellschaft, die im November 1892 gegründet wurde, ist dies gleichzeitig Herausforderung und Motivation - für alle Menschen, denen Frieden am Herzen liegt. VA: Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Baden-Württemberg, DFG-VK Karlsruhe, Pax an - die Werkstatt für Pazifismus, Friedenspädagogik und Völkerverständigung e.V. Anmeldung bis 4.4. an: blach@dfg-vk.de


:: 08.04.2017 - 13:30 Uhr in Karlsruhe Protestdemonstration: Keine Abschiebungen nach Afghanistan

Ein breites Bündnis an baden-württembergischen Organisationen und Initiativen ruft für den 8. April zu einer landesweiten Protestdemonstration gegen Abschiebungen nach Afghanistan auf. Beginn 13 Uhr - Auftaktkundgebung 13.30 Uhr, Kirchplatz / Herrenstraße/Ecke Erbprinzenstraße. Mehr >>
http://stop-deportation.de/wp-content/uploads/2017/03/Afghanistan-Demo-Karlsruhe-8-4-17-Aufruf-flyer.pdf


:: 14.-17.04.2017 - Bundesweit: Ostermärsche und -aktionen 2017

Auf der Website von Netzwerk Friedenskooperative finden sich alle Infos zu den Ostermärschen >>
https://www.friedenskooperative.de/aktuelles/alle-infos-zu-den-ostermaerschen
Terminübersicht >>
https://www.friedenskooperative.de/termine/ostermarsch


:: 15.04.2017 - 5 vor 12 Uhr: Ostermarsch 2017 in Stuttgart: "Verantwortung für den Frieden - nicht für den Krieg"

Karsamstag, 15. April 2017, Ostermarsch Baden-Württemberg in Stuttgart:"Verantwortung für den Frieden - nicht für den Krieg". 5 vor 12 Uhr Auftakt zum Ostermarsch in der Lautenschlagerstraße. 14 Uhr Abschlusskundgebung Schlossplatz. Veranstalter ist das Friedensnetz Baden-Württemberg. Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. unterstützt den Ostermarsch. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/010476.html


:: 17.04.2017 - 11:30 Uhr am Fährhafen in Friedrichshafen: Internationaler Bodensee-Friedensweg: "Von der Kriegslogik zu einer Friedenskultur - unser Weg"

Der Internationale Bodensee-Friedensweg beginnt am Ostermontag, 17. April 2017, um 11.30 Uhr am Fährhafen Friedrichshafen und führt über 3 Stationen zur Abschlusskundgebung am Rathaus mit Andreas Zumach, UNO-Korrespondent Genf, als Hauptredner. Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. unterstützt neben vielen anderen Organisationen den Internationalen Bodensee-Friedensweg. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/010341.html

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/termine.htm

:: "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" >> http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html

:: bewegung.taz.de >> http://bewegung.taz.de/termine

:: Die AnStifter >> https://www.die-anstifter.de/veranstaltungen/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

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