Date: January 31st 2017

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

einleitend zu Beginn dieses Newsletters ein paar Sätze von Vandana Shiva, Wissenschaftlerin, Sozialaktivistin, Globalisierungskritikerin und Trägerin des Right Livelihood Awards, des Alternativen Nobelpreises (1993 ).

Wir können Schlimmeres verhindern,
wenn wir uns entscheiden,
bewusst und verantwortungsvoll zu leben.
Wenn wir unser Verhalten nicht ändern,
wird unser Planet weiter zerstört.
Den Menschen werden die Lebensgrundlagen entzogen,
die Gesellschaft kommt ins Wanken.
Die meisten Konflikte ... sind Nebeneffekte
unseres Wirtschaftsmodells,
das so gierig nach Rohstoffen ist,
dass es anderen die Ressourcen stiehlt.
Und die Bestohlenen werden sich erheben.
Man hat eine ökologische Zeitbombe
und die ökonomische -
und man weiß nicht, welche zuerst explodiert. ...
Ich habe schon viele Pflanzensamen gesammelt.
Und je verzweifelter ich werde,
umso mehr Samen sammle ich und setze sie ein.
Und eines ist sicher:
Der Drang in mir, biologische Vielfalt zu wahren,
örtliche Landwirtschaft zu schützen und den
ärmsten Menschen ihre Lebensgrundlagen zu sichern,
wächst proportional mit der Zerstörungswut
der globalen Wirtschaft.

(Vandana Shiva)


Neben verschiedenen anderen Themen haben mich in den vergangenen Wochen die begonnenen Sammelabschiebungen ins Kriegsland Afghanistan besonders beschäftigt. Ich möchte hier Ernst-Ludwig Iskenius zitieren, dessen Worten ich mich gerne anschließe. Er schreibt:

"Angesichts des ungeheuerlichen Unrechts, das mit diesen Sammelabschiebungen geschieht, sollten wir unsere Stimme der Vernunft solange weiter verbreiten, solange Protest in unserem Umfeld organisieren, sensibilisieren und auch solange den Widerstand weiter organisieren, bis wir einen Abschiebestopp als Zivilgesellschaft durchgesetzt haben. Wir haben die Chance, dieses Unrecht zu stoppen, wir haben auch im Interesse der Erhaltung unserer offenen Gesellschaft und im Interesse der Bewahrung unserer menschlichen Willkommenseinstellung keine andere Wahl. Werde jeder auf seine Weise aktiv."

Aktiv werden lässt sich u.a. durch die Unterstützung verschiedener Online-Aktionen, die sich gegen Abschiebungen nach Afghanistan einsetzen. Einige davon haben wir auf unserer Lebenshaus-Website zusammengestellt. Ich bitte um Beachtung bzw. Unterstützung! Ebenfalls bitte die für 11. Februar in zahlreichen Städten geplanten Demos zu beachten.
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/010215.html

Herzliche Grüße

Euer / Ihr Michael Schmid

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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

Gewaltfreiheit / Pazifismus / Friedenspolitik

:: 01. Peter-Becker-Preis für Clemens Ronnefeldt

Weltuntergangsuhr

:: 02. 30 Sekunden näher am Weltuntergang

Trump

:: 03. Der Albtraum-Präsident

:: 04. Präsident Kong

:: 05. Willkommen Mr. Chance

:: 06. Sein Ernst

Flucht / Asyl / Abschiebungen

:: 07. Lebenshaus: Keine Abschiebungen nach Afghanistan. Abkehr von unmenschlicher Politik und Praxis gegen afghanische Schutzsuchende erforderlich!

:: 08. Bauernopfer in einer beschämenden Wahlkampfshow

:: 09. PRO ASYL verurteilt unmittelbar bevorstehende Abschiebung nach Afghanistan

:: 10. Nächster Abschiebeflug nach Afghanistan am 23/24. Januar?

:: 11. Neuer Abschiebeflieger nach Afghanistan droht - wer waren die Betroffenen im Dezember?

:: 12. Abschottung: Elegant oder Trump

:: 13. Rückschub in die Hölle

:: 14. Migration in Westafrika: Neue Allianzen

Bundeswehr

:: 15. Große Anfrage zu den Folgen des sog. "Krieges gegen den Terror"

Rüstungsexporte

:: 16. Munition für Konfliktgebiete

:: 17. Chance für Zypries: Rüstungsexporte stoppen

:: 18. Korvetten- und U-Boot-Aufträge - Rettungsprogramm für den deutschen Marineschiffbau?

Naher und Mittlerer Osten

:: 19. Erklärung zum Syrienkrieg

:: 20. Syrien: Ein neuer Anlauf

:: 21. Erneuter Siedlungsbau verhindert Frieden in Palästina

Brasilien

:: 22. Alle eineinhalb Stunden ein Frauenmord

Afrika

:: 23. Sudan Revisited

Reichtum / Armut

:: 24. Acht Milliardäre besitzen so viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung

:: 25. Breites Bündnis kritisiert "obszöne" Vermögensverteilung in Deutschland und kündigt Aktionsplan zum Bundestagswahlkampf an

Geschichte / Gedenken

:: 26. Denkmal: Niemand wendet sich ab

:: 27. 1942: "Wir sind soweit"

:: 28. "Im Sold der Schlächter"

II. Hinweise

III. Termine

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I. Artikel

:: 01. Peter-Becker-Preis für Clemens Ronnefeldt

Clemens Ronnefeldt, seit 25 Jahren Friedensreferent beim Deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes, hat den diesjährigen Peter-Becker-Preis für Friedens- und Konfliktforschung erhalten. Der Preis wird von dem Marburger Anwalt Peter Becker gestiftet, alle zwei Jahre verliehen und ist mit 5000,- Euro dotiert. Das ist die höchste finanzielle Anerkennung für Friedens- und Konfliktforschung in Deutschland. Clemens Ronnefeldt erhält die Auszeichnung gemeinsam mit der Berghof-Stiftung und der Nachwuchswissenschaftlerin Özden Melis Ulug. Die Preisverleihung fand am 20. Januar 2017 in der Aula der Alten Universität Marburg statt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010290.html


:: 02. 30 Sekunden näher am Weltuntergang

Nach der Wahl von Donald Trump als neuem US-Präsident haben die Wissenschaftler der "Bulletin of Atomic Scientists" (BAS) entschieden: Die Gefahr eines Weltuntergangs ist gestiegen, vor allem aufgrund von Atomwaffen und dem Klimawandel. Seit Anfang 2015 stand die so genannte Weltuntergangsuhr (englisch: Doomsday Clock) bei drei Minuten vor Zwölf. Diese Uhr soll zeigen, wie nah die Welt am Abgrund steht. Nun wurde der Zeiger der Uhr auf 2 1/2 Minuten vor 12 vorgerückt. Das erste Mal seit 64 Jahren, dass die Uhr so nah an Mitternacht steht. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010303.html


:: 03. Der Albtraum-Präsident

Viele hatten gedacht: So schlimm wird es schon nicht werden. Der Großmaul-Wahlkämpfer Donald Trump muss sich halt austoben, aber wenn er erst mal gewählt ist, wird er sich schon präsidial mäßigen. Die US-Verfassung und seine eigene Partei würden ihm Zügel anlegen. Ein Kommentar von Franz Alt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010305.html


:: 04. Präsident Kong

Ich wusste doch, dass er mich an jemanden erinnert, aber ich wusste nicht genau, an wen. Wer war es doch gleich noch, der sich mit solcher Kraft auf die Brust trommelte? Dann fiel es mir wieder ein. Es war der Held eines Films, der produziert wurde, als ich zehn Jahre alt war: King Kong. King Kong, der gigantische Primat mit einem Herzen aus Gold, der riesige Gebäude erkletterte und Flugzeuge mit dem kleinen Finger vom Himmel holte. Oh. Präsident Kong, das mächtigste Wesen auf Erden. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010304.html


:: 05. Willkommen Mr. Chance

Präsident Donald Trump - wir müssen uns an die Zusammenstellung dieser drei Wörter gewöhnen. Das Einzige, was mit einiger Sicherheit gesagt werden kann, ist, dass nichts sicher ist. Dass dieser Mann vollkommen unberechenbar ist. Dass wir uns in einer Unsicherheit befinden, die vier Jahre anhalten wird, und dass wir uns jeden Morgen beim Aufwachen fragen werden: Was hat er heute wieder vor? Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010282.html


:: 06. Sein Ernst

Trumps Präsidentschaft nimmt Fahrt auf: mit einem Rollback, "alternativen Fakten" und Fake News. Von Konrad Ege. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010298.html


:: 07. Lebenshaus: Keine Abschiebungen nach Afghanistan. Abkehr von unmenschlicher Politik und Praxis gegen afghanische Schutzsuchende erforderlich!

"Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie" fordert die Bundesregierung auf, umgehend ihre unmenschliche Afghanistan-Flüchtlingspolitik im Sinne der Menschenrechte neu auszurichten. Abschiebungen nach Afghanistan, in ein von Krieg und Konflikten zerrüttetes Land, sind skrupellos und gefährden Menschenleben. Das wird erneut durch einen aktuellen Bericht des Flüchtlingshilfswerks UNHCR bestätigt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010260.html


:: 08. Bauernopfer in einer beschämenden Wahlkampfshow

Bei der zweiten Sammelabschiebung nach Afghanistan am Montagabend waren Medienberichten zufolge auch vier Personen dabei, die in Baden-Württemberg gelebt haben. Bei der ersten Sammelabschiebung war es gelungen, einen zum Christentum bekehrten Afghanen, dem aufgrund seines Glaubens die Todesstrafe drohte, in letzter Minute aus dem Flugzeug zu holen. Dies gelang nur durch den glücklichen Zufall, dass er über einen Freund den Kontakt zum Flüchtlingsrat Baden-Württemberg herstellen konnte, der dann am Tag der Abschiebung bei politischen und kirchlichen Entscheidungsträger*innen massiv intervenierte, um auf den Fall aufmerksam zu machen. Im Gegensatz dazu sind dem Flüchtlingsrat keine Details über die vier gestern abgeschobenen Personen aus Baden-Württemberg bekannt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010292.html


:: 09. PRO ASYL verurteilt unmittelbar bevorstehende Abschiebung nach Afghanistan

Aus Unterstützerkreisen der Flüchtlingsarbeit verdichten sich die Hinweise, dass die nächste Sammelabschiebung nach Afghanistan unmittelbar bevorsteht. PRO ASYL appelliert erneut an die Bundesländer, diese nicht zu vollziehen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010289.html


:: 10. Nächster Abschiebeflug nach Afghanistan am 23/24. Januar?

PRO ASYL appelliert erneut dringend an die Bundesländer, die Vorbereitungen für Abschiebungen nach Afghanistan für den öffentlich bekanntgewordenen Termin zu stoppen. PRO ASYL wirft dem Bundesinnenminister vor, die sachgerechte Lageeinschätzung des UNHCR nicht zur Kenntnis zu nehmen. Im Schreiben an die Länder vom 9. Januar 2017 behauptet der Bundesinnenminister schlicht das Gegenteil dessen, was die Realität ist: "Die Sicherheitslage in Afghanistan kann jedenfalls nicht als allgemein unsicher bezeichnet werden." Und: "Einer solchen Intensivierung der Rückführung steht die allgemeine Bewertung der gegenwärtigen Sicherheitslage in Afghanistan nicht entgegen". >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010281.html


:: 11. Neuer Abschiebeflieger nach Afghanistan droht - wer waren die Betroffenen im Dezember?

Vergangenen Monat gab es die erste der geplanten Sammelabschiebungen nach Afghanistan. Am 24. Januar wird nun offenbar der nächste Abschiebeflieger aus Deutschland in Kabul erwartet. Grund genug, zu betrachten, welche Menschen von der Abschiebung im Dezember betroffen waren. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010283.html


:: 12. Abschottung: Elegant oder Trump

Die Abschottung der EU ist keinen Deut besser als die Mauer, die US-Präsident Trump an der Grenze zu Mexiko errichten will. Von Ramona Lenz. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010314.html


:: 13. Rückschub in die Hölle

Neue Berichte über die furchtbaren Zustände in libyschen Haftzentren für Flüchtlinge belasten den informellen EU-Gipfel an diesem Freitag in Valletta. Auf dem Treffen sollen Pläne besprochen werden, die zum Ziel haben, das Ablegen von Booten mit Flüchtlingen auf dem Weg nach Europa künftig so weit wie möglich zu unterbinden. Dazu ist eine engere Zusammenarbeit mit der libyschen Küstenwache vorgesehen, die schon jetzt im Rahmen der EU-"Operation Sophia" trainiert wird - auch von deutschen Soldaten. Die Küstenwache ist dafür berüchtigt, Gewalt gegen Flüchtlinge anzuwenden - zuweilen mit Todesfolge - und auch vor Angriffen auf Schiffe von Hilfsorganisationen nicht zurückzuschrecken. Außerdem überstellt sie aufgegriffene Flüchtlinge in Haftzentren an Land. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010313.html


:: 14. Migration in Westafrika: Neue Allianzen

Afrikanische Organisationen kritisieren die Abschottung Europas und die Willfährigkeit der eigenen Regierungen. Von Christian Jakob. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010311.html


:: 15. Große Anfrage zu den Folgen des sog. "Krieges gegen den Terror"

Am 16. November 2016 beantwortete die Bundesregierung die Große Parlamentarische Anfrage "Erfahrungen aus 14 Jahren "Krieg gegen den Terror" - Eine Bilanz in Irak, Afghanistan, Pakistan" (Bundestagsdrucksache Nr. 18/7991 vom 22. März.2016). Am 26. Januar 2017 wird die Antwort im Bundestag debattiert. Der Text umfasst 64 Seiten (und 223 Seiten Anhänge), bleibt wesentliche Antworten auf die 101 gestellten Fragen aber schuldig: Die hier zur Debatte stehende Antwort der Bundesregierung erschreckt uns als Ärztinnen und Ärzte, da sie offenbar die Folgen des sogenannten "Krieges gegen den Terror" in seinen wirklichen Dimensionen nicht zur Kenntnis nimmt - an dem die Bundesregierung bis heute, über 15 Jahre nach seiner Ausrufung durch die US-Regierung beteiligt ist. Eine Stellungnahme der IPPNW (Deutsche Sektion). >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010293.html


:: 16. Munition für Konfliktgebiete

Bei den deutschen Rüstungsexporten sind offensichtlich alle Dämme gebrochen. Am 30. November 2016 wurde bekannt, dass der Bundessicherheitsrat in seiner letzten Sitzung Rüstungsexporte in Krisengebiete in Milliardenhöhe genehmigt hatte. Allein nach Algerien wurde ein umfangreiches Arsenal genehmigt: eine weitere Fregatte, 4 Bordhubschrauber, 234 Waffenstationen für schon zuvor geliefert Fuchspanzer sowie 474 Militär-LKW. Dazu kommen hunderte von Maschinengewehren an Indonesien, mit im Paket: eine halbe Million Patronen. Es wurde Lieferungen an diverse Golfstaaten genehmigt, dazu gehören 41,644 "Artilleriemultifunktionszünder" die dann in Frankreich zum fertigen "Produkt" zusammengebaut und von dort exportiert werden. Von Claudia Haydt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010267.html


:: 17. Chance für Zypries: Rüstungsexporte stoppen

Offener Brief der Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" an die Bundeswirtschaftsministerin. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010308.html


:: 18. Korvetten- und U-Boot-Aufträge - Rettungsprogramm für den deutschen Marineschiffbau?

Die Bundeswehr soll in den nächsten Jahren fünf zusätzliche Korvetten des Typs K130 bekommen. Mehr als 1,5 Milliarden Euro hat der Haushaltsausschuss im vergangenen Monat dafür zusätzlich bereit gestellt. Es sollen Nachbauten sein, damit das für einen Neubau erforderliche, zeitaufwändige Ausschreibungsverfahren vermieden werden kann. Von Otfried Nassauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010291.html


:: 19. Erklärung zum Syrienkrieg

Die ausführliche Erklärung aus dem wissenschaftlichen Beirat von attac zum Krieg in Syrien will angesichts der Propaganda westlicher Medien zur Versachlichung und Wahrheitsfindung anstoßen will. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010302.html


:: 20. Syrien: Ein neuer Anlauf

Diese Woche beginnen Verhandlungen unter Schirmherrschaft von Russland, der Türkei und dem Iran. Können sie endlich Frieden bringen? Von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010288.html


:: 21. Erneuter Siedlungsbau verhindert Frieden in Palästina

Obwohl der UN-Sicherheitsrat den Bau israelischer Siedlungen im besetzten Gebiet untersagt hat, hat Israel angekündigt, dort 2.500 neue Wohnungen zu errichten. 566 Wohnungen sollen allein im völkerrechtswidrig annektierten Ost-Jerusalem gebaut werden. Die Nahost-Kommission der internationalen katholischen Friedensbewegung pax christi fordert die Bundesregierung und die EU auf, dies nicht länger hinzunehmen. Für den Verhandlungsprozess zwischen Israel und Palästina im 50. Jahr der Besatzung von Ost-Jerusalem, der Westbank, des Gaza-Streifens und der Golan-Höhen plädiert pax christi für einen Neuansatz und bei völkerrechtlichen und menschenrechtlichen Grundlagen anzusetzen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010300.html


:: 22. Brasilien - Alle eineinhalb Stunden ein Frauenmord

Die Zahl der in Brasilien getöteten Frauen ist elfmal so hoch wie im vom Krieg zerrütteten Syrien. Gewalt gegen Frauen ist ein globales Problem, das vor allem in lateinamerikanischen Ländern wie Brasilien dramatisch zugenommen hat. Von Frederico Füllgraf. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010268.html


:: 23. Sudan Revisited

Julia Kramer, von 2008 bis 2010 Friedensfachkraft im Sudan, im Gespräch mit dem jungen sudanesischen Aktivisten und Menschenrechtsverteidiger Mustafa Shatta. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010294.html


:: 24. Acht Milliardäre besitzen so viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung

Oxfam-Bericht: Soziale Ungleichheit weit dramatischer als bisher bekannt
Die weltweite soziale Ungleichheit ist deutlich dramatischer als bisher bekannt - und nimmt weiter zu: Die acht reichsten Männer der Welt besaßen im Jahr 2016 zusammengenommen 426 Milliarden US-Dollar und damit mehr als die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung (3,6 Milliarden Menschen mit insgesamt 409 Milliarden US-Dollar). Das geht aus dem Bericht "An Economy for the 99 Percent" hervor, den die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam zum Auftakt des Weltwirtschaftsforums in Davos vorstellt. Oxfam fordert einen weltweiten Mindeststeuersatz für Konzerne, die Schließung von Steueroasen, Transparenz bei Gewinnen und Steuerzahlungen internationaler Konzerne sowie Steuern auf sehr hohe Einkommen und Vermögen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010271.html


:: 25. Breites Bündnis kritisiert "obszöne" Vermögensverteilung in Deutschland und kündigt Aktionsplan zum Bundestagswahlkampf an

Entschlossene Maßnahmen gegen Ausgrenzung, mehr soziale Sicherheit und mehr Investitionen für Soziales, Bildung, Pflege, Kultur und Jugend fordert ein breites Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen in dem gemeinsamen Aufruf "Reichtum umverteilen - ein gerechtes Land für alle!". Das Bündnis wirbt für eine "neue, gerechtere Politik" und fordert die stärkere Besteuerung großer Vermögen, Einkommen und Erbschaften zur Finanzierung des vorgeschlagenen Maßnahmenpaketes. Das Bündnis kündigt an, bis Mitte Februar einen Aktionsplan zur Bundestagswahl vorzulegen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010274.html


:: 26. Denkmal: Niemand wendet sich ab

Björn Höcke, der Fraktionsvorsitzende der AfD im Thüringer Landtag, ist nicht der Erste, der das Berliner Holocaust-Denkmal als "Denkmal der Schande" sieht. Der Schriftsteller Martin Walser hat sich 1998 derselben Worte bedient. Dennoch haben sich beide ganz verschieden geäußert. Von Michael Jäger. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010306.html


:: 27. 1942: "Wir sind soweit"

Ein Staat verurteilt Millionen zum Tode: Mit der Wannseekonferenz wird vor 75 Jahren die "Endlösung der Judenfrage" besiegelt. Der Holocaust hat längst begonnen. Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010284.html


:: 28. "Im Sold der Schlächter"

Zur Studie von Dagmar Pöpping über evangelische und katholische "Kriegspfarrer an der Ostfront" 1941-1945. Von Peter Bürger. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010301.html

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II. Hinweise

:: Abschiebestopp nach Afghanistan! Kehrtwende im Umgang mit afghanischen Schutzsuchenden erforderlich!

Die Situation in Afghanistan war im vergangenen Jahr und ist aktuell so dramatisch wie lange nicht - das bestätigt auch ein aktueller UNCHR-Bericht zu Afghanistan. Das Bundesinnenministerium muss endlich die Fakten zur Kenntnis nehmen: Die Entscheidungspraxis für Afghaninnen und Afghanen muss dringend geändert werden. Menschen, die sich solidarisch mit Geflüchteten aus Afghanistan verhalten möchten, sollten unbedingt aktiv auf die Politik einzuwirken versuchen, damit diese ihre unmenschliche Afghanistan-Flüchtlingspolitik im Sinne der Menschenrechte neu ausrichtet. Auf der Lebenshaus-Website finden sich verschiedene Hinweise zu Aktionen gegen Abschiebungen nach Afghanistan sowie Informationen zur aktuellen Lage in Afghanistan. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/010215.html


:: Bereiten die deutschen Bischöfe der katholischen Friedensbewegung den "Garaus"?

Ein Wirtschaftsberatungsunternehmen hat dem Verband der Diözesen empfohlen, alle Gelder für die Bundesebene der internationalen pax christi-Bewegung zu streichen. Von Peter Bürger, telepolis, 21.01.2017. >>
https://www.heise.de/tp/features/Bereiten-die-deutschen-Bischoefe-der-katholischen-Friedensbewegung-den-Garaus-3604163.html


:: Trumps Pipeline den Geldhahn zudrehen!

US-Präsident Trump macht Schluss mit dem Klimaschutz und hebt den Baustopp für eine riesige Öl-Pipeline auf. Doch wir können ihn ausbremsen: Die Bayerische Landesbank gehört zu den größten Finanziers des Projekts. Sie muss jetzt den Geldhahn abdrehen! Schon übermorgen übergibt campact seinen Eil-Appell der Bank. >>
https://www.campact.de/trumps-pipeline/appell/teilnehmen/?utm_campaign=%2Ftrumps-pipeline%2F&utm_term=link-1&utm_content=random-a&utm_source=%2Ftrumps-pipeline%2Fappell%2F&utm_medium=Email

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III. Termine

:: 03.02.2017 - 19:30 Uhr in der VHS Calw: Netzwerk des Todes

Buchpräsentation "Netzwerk des Todes" - Die kriminellen Verflechtungen von Waffenindustrie und Behörden - mit Jürgen Grässlin (Autor, DFG-VK). VA: VHS Calw. Mehr >>
https://www.vhs-calw.de/kurse/suche/?q=Gr%C3%A4sslin


:: 11.02.2017 - Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, Rostock, Nürnberg, Wiesbaden, Trier und Erfurt: Demos gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Am 11. Februar werden Menschen in ganz Deutschland einen Abschiebungsstopp nach Afghanistan fordern und zwar JETZT, denn: Afghanistan ist kein sicheres Land. Mehr Infos u.a. >>
http://www.frnrw.de/top/artikel/f/r/demo-abschiebungsstopp-nach-afghanistan-jetzt-keinsicheresland.html

http://www.nds-fluerat.org/22864/aktuelles/demo-gegen-abschiebung-nach-afghanistan-am-11-02-in-hannover/

https://nevermindthepapers.noblogs.org/post/2017/01/30/bundesweiter-aktionstag-abschiebestopp-nach-afghanistan-jetzt/

http://www.linksnavigator.de/termine/demonstration-abschiebestopp-nach-afghanistan-jetzt

http://oplatz.net/abschiebestopp-nach-afghanistan-jetzt-%d8%a8%d8%b1%d9%84%db%8c%d9%86-%d8%a8%d9%87-%d8%a7%d8%ae%d8%b1%d8%a7%d8%ac-%d8%a7%d8%ac%d8%a8%d8%a7%d8%b1%db%8c-%d9%be%d9%86%d8%a7%d9%87%d8%ac%d9%88%db%8c%d8%a7/


:: 17.- 19.02.2017 - München: Friedenskonferenz "Frieden und Gerechtigkeit - Nein zum Krieg"

Aktionen, Kongress und Demonstration "Gegen die NATO-Sicherheitskonferenz in München", Internationale Friedenskonferenz "Frieden und Gerechtigkeit - Nein zum Krieg", 17.02.:, 19 Uhr, Altes Rathaus, Internationales Forum mit Daniela Dahn "Kooperation oder Konfrontation mit Russland?", Harald Welzer "Von Unbequemlichkeiten und Zukunftsbewusstsein", Elsa Rassbach "Gewaltfrei gegen Drohnenkrieg´"; Einführung und Moderation: Clemens Ronnefeldt (Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes). VA: Trägerkreis "Internationale Friedenskonferenz" München. Ausführliches Programm >>
http://friedenskonferenz.info/index.php


:: 03./04.03.2017 - St. Georgen in Frankfurt am Main: Aktionskonferenz 2017 - Stoppt den Waffenhandel!

Am 3. und 4. März 2017 findet in Frankfurt am Main eine große Aktionskonferenz der "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" statt. Unser Ziel für 2017: Waffenhandel muss Thema im Bundestagswahlkampf werden. Auf der Aktionskonferenz werden Gegenwehr und Widerstand gegen die desaströse Rüstungsexportpolitik der Bundesregierung geplant. VA: pax christi - Deutsche Sektion e.V. in Kooperation mit "Aktion Aufschrei -
Stoppt den Waffenhandel!". Einladung und Programm >> http://www.aufschrei-waffenhandel.de/fileadmin/dokumente/termine_aktionen/Kampagnentreffen/Aktionskongress_Web.pdf
Infos bei pax christi >>
http://www.paxchristi.de/metathema/view/5896313606504448/Aktionskonferenz%202017


:: 26.03. 2017 - 10:00 Uhr Cochem: Auftakt zur Aktionspräsenz in Büchel: 20 Bomben - 20 Wochen.

Zum Auftakt der Aktionspräsenz soll deutlich werden: Büchel ist überall. Wir laden daher Friedensbewegte, Bürgermeister und Stadträte aus Mayors for Peace - Mitgliedsorten, engagierte Abgeordnete am Sonntag, den 26. März 2017 zur Abrüstungspoltischen Matinee in Cochem und Mahnwache in Büchel ein. Mehr >>
https://buechel-atombombenfrei.jimdo.com/

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/termine.htm

:: "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" >> http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html

:: bewegung.taz.de >> http://bewegung.taz.de/termine

:: Die AnStifter >> https://www.die-anstifter.de/veranstaltungen/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

Diese E-Mail wurde klimafreundlich und atomstromfrei erzeugt >> http://www.ews-schoenau.de

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