Date: December 5th 2016

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Lebenshaus Schwäbische Alb bittet um Spende zum Jahresende

Inzwischen befinden sich über 8.400 Artikel auf unserer
Website. Bisher bereits über eine Viertelmillion Besuche in
diesem Jahr zeigen, dass das Interesse an unseren Informationen
sehr groß ist. Finanziert werden diese Veröffentlichungen
sowie unser sonstiges Engagement für gerechten Frieden
und eine lebensfähige wie lebenswerte Mitwelt nahezu
vollständig durch Spenden und Mitgliedsbeiträge von einzelnen
Menschen. Für 2016 haben wir noch eine Finanzierungslücke
von rund 17.500 €. Wir bitten herzlich darum, uns entsprechend
Ihren/Deinen Möglichkeiten dabei zu unterstützen, diese bis
zum Jahresende noch zu schließen. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010141.html



Liebe Freundinnen und Freunde,

nach längerer Pause, die aufgrund anderer Aktivitäten zustande kam, kommt heute wieder ein Lebenshaus-Newsletter. Zur Einleitung ein Text von Bertolt Brecht aus "Mutter Courage".


Es kommt der Tag, da wird sich wenden
Das Blatt für uns, er ist nicht fern.
Da werden wir, das Volk, beenden
Den großen Krieg der großen Herrn.
Die Händler, mit all ihren Bütteln
Und ihrem Kriegs- und Totentanz
Sie wird auf ewig von sich schütteln
Die neue Welt des g'meinen Manns.
Es wird der Tag, doch wann er wird,
Hängt ab von mein und deinem Tun.
Drum wer mit uns noch nicht marschiert,
Der mach' sich auf die Socken nun.

Bertolt Brecht (1898-1956), aus: "Mutter Courage"
zit. nach: WELTVERBUNDEN LEBEN: JAHRESBEGLEITER 2016)


Die ersten drei Artikel, die unten aufgeführt sind, beinhalten die Manuskripte von Ursula Sladek, Sonnhild Thiel und Werner Gebert, welche deren Vorträgen bei unserer diesjährigen Tagung "'We shall overcome!'. Gewaltfrei für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Drei biographische Zugänge" im Oktober zugrunde lagen. Es lohnt sich, die biographischen Ausführungen dieser interessanten Persönlichkeiten nachzulesen, meine ich.

Herzliche Grüße

Euer / Ihr Michael Schmid

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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

Biographische Vorträge bei Tagung "We shall overcome!"

:: 01. Ursula Sladek: "Nur wer selbst handelt, kann etwas ändern"

:: 02. Sonnhild Thiel: "Gewalt hat keine Zukunft"

:: 03. Werner Gebert: "Friede durch gerechte Entwicklungspolitik" (Teil 1 + 2)

Soziale Bewegungen

:: 04. Gewaltfreie Aktionen in unserer Zeit anhand aktueller Beispiele

:: 05. Erklärung des Welttreffens sozialer Bewegungen und Rede von Franziskus

"Antisemitismus"

:: 06. Antwort von Professor Rolf Verleger auf das anonyme Flugblatt des "Referats gegen Antisemitismus" der Uni Freiburg

Rüstungsexporte

:: 07. Württembergische Evangelische Landessynode: Zu Friedensbildung und Friedensarbeit verpflichtet

:: 08. Hat der Heckler & Koch-Manager die Öffentlichkeit massiv getäuscht?

:: 09. Weitere Dolphin-U-Boote für Israel?

Bundeswehr / NATO / EU-Militärmacht

:: 10. "Kunduz wird als schwarzer Fleck von NATO-Kriegsverbrechen in die Geschichte eingehen"

:: 11. Der Schock als Chance

Naher Osten

:: 12. Kampf um Aleppo: Rebellen in der Defensive

:: 13. Uri Avnery: Das waren die Araber!

Afrika

:: 14. Der Fluch des Reichtums

Flucht und Asyl

:: 15. Mitte-Studie 2016: "Es ist ein tiefer Spalt entstanden"

:: 16. "Strobl will Abschiebewahn noch weiter auf die Spitze treiben"

:: 17. Mitten im angeblich sicheren Mazar-i-Sharif: Taliban-Angriff auf deutsches Konsulat

:: 18. Fehlerträchtige Entscheidungshektik beeinträchtigt Asylverfahren

AKW / Ökologie

:: 19. Schweizer Volksbegehren zur Laufzeitverkürzung von AKW abgelehnt

:: 20. Referendum ohne Mehrheit: Kein schneller Schweizer Atomausstieg

:: 21. Franz Alt: Wann gibt es wieder blauen Himmel über Europa?


II. Hinweise

III. Termine

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I. Artikel

:: 01. Ursula Sladek: "Nur wer selbst handelt, kann etwas ändern"

Ursula Sladek berichtet, wie sie, betroffen durch die Atomkatastrophe in Tschernobyl gemeinsam mit anderen Menschen die Erkenntnis bekam, dass Bürgerinnen und Bürger die Dinge selbst in die Hand nehmen müssen und nicht darauf vertrauen können, dass der Atomausstieg von Politik und Energiewirtschaft ausgehen würden. Sie beschreibt den aufregenden weg, wie das Engagement in der Bürgerinitiative "Eltern für atomfreie Zukunft" darin mündete, dass schließlich dann schließlich die Bürgerinitiative die Stromversorgung der Gemeinde übernahm, indem sie das Netz vom damaligen Energieversorger Kraftwerke Rheinfelden kaufte. Ursula Sladek hat dann den daraus hervorgegangenen ersten deutschen Ökostromanbieter Elektrizitätswerke Schönau (EWS) bis Ende 2014 geleitet. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010074.html


:: 02. Sonnhild Thiel: "Gewalt hat keine Zukunft"

Sonnhild Thiel erzählt, wie sie gemeinsam mit ihrem Mann Ulli in die Friedensbewegung kam, wie sie ihr Engagement mit ihrer Familie verband. Höhepunkt ihrer Friedensarbeit war 1983 die Menschenkette von Stuttgart nach Neu-Ulm, für die Ulli die Idee hatte. Das Friedensengagement brachte auch verschiedentlich Ärger mit staatlichen Institutionen ein. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010094.html


:: 03. Werner Gebert: "Friede durch gerechte Entwicklungspolitik" (Teil 1 + 2)

Werner Gebert berichtet von prägenden Kriegserlebnissen in früher Kindheit und wichtige Erfahrungen in seiner Jugend, die schließlich zum Studium der evangelischen Theologie führten. Dann illustriert er Etappen seines sicherlich ungewöhnlichen und mit zunehmenden Konflikten begleiteten Berufslebens, das u.a. in ein Berufsverbot als Religionslehrer und die Entlassung aus dem Kirchendienst mündete. Nach seiner Entlassung aus dem Kirchendienst wurde Werner Gebert Mitarbeiter bei IDOC (Dokumentationszentrum in Rom), dann Sachbearbeiter und Referent im Referat Gesellschaftbezogene Dienste des Evang. Missionswerks, schließlich Abteilungsleiter bei Dienste in Übersee. Er schildert seine reichhaltigen internationalen Kontakte, die er in diesen Jahren knüpfen konnte. Sein Engagement, das stets gekennzeichnet war durch das Aufdecken und Anprangern ungerechter Strukturen im Verhältnis von Nord und Süd, und mit dem er sich für Gerechtigkeit stark macht, setzt sich auch nach dem Berufsleb
en durch ehrenamtliches Engagement in verschiedenen Organisationen fort. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010150.html (Teil 1)

http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010151.html (Teil 2)


:: 04. Gewaltfreie Aktionen in unserer Zeit anhand aktueller Beispiele

Im Rahmen eines Gandhi-Wochenendes vom 04.-06.11.2016 in Lahr zeigte Klaus Schramm Beispiele gewaltfreier Aktionen in den Politik-Feldern Atomenergie, Atomwaffen und Klimaschutz auf. Er berichtete von den Sitzblockaden gegen CASTOR-Transporte im Wendland, von den beiden Besetzungen des Braunkohle-Tagebaus in nordrhein-westfälischen Garzweiler und in der Lausitz, von gewaltfreien Aktionen am rheinland-pfälzischen Atomwaffen-Standort Büchel und vom gewaltfreien Kampf der US-amerikanischen Plowshare-Bewegung. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010153.html


:: 05. Erklärung des Welttreffens sozialer Bewegungen und Rede von Franziskus

Am 5. November 2016 ist das Welttreffen der Sozialen Bewegungen zu Ende gegangen, das auf Einladung des Vatikans zum zweiten Mal in Rom stattfand. Bei einer großen Abschlussveranstaltung mit ca. 5.000 TeilnehmerInnen im Vatikan wurde dem Papst die Abschlusserklärung übergeben. Die TeilnehmerInnen erklärten: "Die vom System Ausgeschlossenen, Männer und Frauen, die sich auf diesem III. weltweiten Treffen der Sozialen Bewegungen getroffen haben, erklären, dass der gemeinsame und strukturelle Grund der sozialen Krise und der Umweltkrise die Tyrannei des Geldes, d.h. des herrschenden kapitalistischen System und eine Ideologie ist, die die menschliche Würde nicht respektiert." Sie forderten unter anderem ein universelles Bürgerrecht für alle, "die sich gezwungen sehen, ihren Herkunftsort zu verlassen." Im Anschluss daran erwiderte der Papst mit einer Rede, in der unter anderem auf den Terrorismus einging. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010113.html


:: 06. Antwort von Professor Rolf Verleger auf das anonyme Flugblatt des "Referats gegen Antisemitismus" der Uni Freiburg

Am 10.11.2016 hielt Prof. Dr. Rolf Verleger, Vorsitzender des Bündnisses zur Beendigung der israelischen Besatzung, auf Einladung von Cafe Palestine an der Universität Freiburg einen Vortrag zum Thema "Ist der Einsatz für Menschenrechte in Palästina antisemitisch?" Vor Beginn der Veranstaltung legten zwei junge Männer ein paar Flugblätter aus. In dem anonymen Pamphlet des "Referats gegen Antisemitismus" der Uni Freiburg wurde gefordert, dass Universitäten "ihre Räumlichkeiten nicht für die Bagatellisierung antimoderner, antisemitischer Vernichtungsideologie zur Verfügung stellen" sollen, wie sie Rolf Verleger vertrete. Verleger hat daraufhin einen Offenen Brief an das Antisemitismusreferat der Freiburger Studentenschaft geschrieben. Wir geben hier diesen Brief samt Anschreiben wieder. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010133.html


:: 07. Württembergische Evangelische Landessynode: Zu Friedensbildung und Friedensarbeit verpflichtet

Die Württembergische Evangelische Landessynode hat auf ihrer diesjährigen Herbsttagung, die vom 21. bis 24. November in Stuttgart stattfand, mit großer Mehrheit eine Erklärung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg zu deutschen Rüstungsexporten verabschiedet. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010146.html


:: 08. Hat der Heckler & Koch-Manager die Öffentlichkeit massiv getäuscht?

Heckler & Koch (H&K) behauptet gegenüber der dpa, nur noch "solide Länder" mit Kriegswaffen beliefern zu wollen. Dessen ungeachtet genehmigte der Bundessicherheitsrat topaktuell Gewehrexporte an Indonesien, Malaysia und Südkorea - auf Antrag von H&K. Jürgen Grässlin fragt: Verbietet die H&K-Geschäftsführung Gewehrexporte an „unsolide Länder“ – oder zählt weiterhin nur der Profit durch skrupellosen Waffenhandel? >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010145.html


:: 09. Weitere Dolphin-U-Boote für Israel?

Hinter verschlossen Türen diskutieren deutsche und israelische Regierungsvertreter offenbar über einen Milliardendeal. Israel plant, zwei oder drei weitere U-Boote aus Deutschland zu beschaffen. Es geht um moderne Boote der Dolphin-II-Klasse, die mit einem von der Außenluft unabhängigen Brennstoffzellenantrieb ausgerüstet sind. Eine erste Vereinbarung zwischen beiden Staaten soll angeblich bereits Anfang November unterzeichnet werden. Das berichteten israelische Medien wiederholt in den letzten Tagen. Die Bundesregierung hüllt sich weitgehend in Schweigen, bestätigt aber Gespräche und ein israelisches Interesse an neuen U-Booten, die ab 2027 geliefert werden sollen, also gefühlt in ferner Zukunft. Konkreter will man nicht werden. Was aber ist dran an den Meldungen aus Israel? Was spricht dafür, dass Israel erneut U-Boote in Deutschland kaufen will? Von Otfried Nassauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010135.html


:: 10. "Kunduz wird als schwarzer Fleck von NATO-Kriegsverbrechen in die Geschichte eingehen"

Der deutsch-afghanische Rechtsanwalt Karim Popal vertritt weiterhin die Familien jener Menschen, die durch den Befehl eines deutschen Obersts im Jahr 2009 in Kunduz getötet wurden. Hoffnung auf Gerechtigkeit sieht er jedoch kaum. Hierfür macht er vor allem die NATO verantwortlich, in deren Interesse laut Popal mittlerweile auch die Justiz agiert. Emran Feroz unterhielt sich mit Popal über den Fall Kunduz und westliche Kriegsverbrechen in Afghanistan. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010154.html


:: 11. Der Schock als Chance

Berlin hofft den Aufbau einer EU-Militärmacht und eventuell auch europäischer Nuklearstreitkräfte dank Donald Trumps Wahlsieg deutlich forcieren zu können. Der einflussreiche Diplomat und Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz Wolfgang Ischinger äußert, er "hoffe", "durch den Trump-Schock" sei "die Bereitschaft" zur Militarisierung der Union "dramatisch gewachsen". Das Europaparlament hat in der vergangenen Woche eine Entschließung verabschiedet, die unter anderem den Aufbau eines militärischen EU-Hauptquartiers, die Bildung einer "politischen Führung" für EU-Einsätze und die EU-weite Anhebung der Militäretats auf mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts vorsieht. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010155.html


:: 12. Kampf um Aleppo: Rebellen in der Defensive

Assads Armee kontrolliert offenbar einen wichtigen Stadtteil der Stadt im Osten. Eine faktische Dreiteilung des Landes wird wahrscheinlicher. Von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010140.html


:: 13. Uri Avnery: Das waren die Araber!

Als meine Eltern unmittelbar vor dem Ersten Weltkrieg in Deutschland heirateten, war unter den Geschenken ein Dokument, das bescheinigte, in ihrem Namen sei in Palästina ein Baum gepflanzt worden. Mein Vater war ein früher Zionist. Der jüdische Volkshumor in Deutschland drückte es so aus: "Ein Zionist ist ein Jude, der von einem anderen Juden Geld haben will, um einen dritten Juden in Palästina anzusiedeln." Mein Vater plante sicherlich nicht, selbst nach Palästina zu gehen. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010152.html


:: 14. Der Fluch des Reichtums

In mancher Hinsicht ist Afrika der wohl reichste Kontinent der Welt: Ein Drittel der weltweiten Rohstoffvorkommen liegt hier unter der Erdoberfläche. Für die Mehrheit der Bevölkerung bedeutet dieser Reichtum allerdings weit mehr Fluch als Segen. Denn ein kriminelles Netzwerk aus zwielichtigen Händlern, internationalen Großkonzernen und kapitalistischen Freibeutern hat sich den Zugang zu den Ressourcen gesichert und greift die Gewinne systematisch ab. Eine Art Neokolonialismus hat sich entwickelt, der dafür sorgt, dass sich vor Ort kaum etwas zum Besseren entwickeln kann, dass die Eliten korrupt sind und bleiben und die allgemeine Bevölkerung wie seit Jahrhunderten bereits konsequent unterdrückt und in Elend gehalten wird. Zur Situation vor Ort sprach Jens Wernicke mit Auslandsreporter Tom Burgis, dessen aktuelles Buch das Zusammenspiel von Warlords, Konzernen, Schmugglern und der Plünderung Afrikas thematisiert. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010129.html


:: 15. Mitte-Studie 2016: "Es ist ein tiefer Spalt entstanden"

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland spricht sich nach wie vor für die Aufnahme von Flüchtlingen aus. Die Stimmung gegenüber Schutzsuchenden ist damit besser als oft angenommen. Das zeigt die neue "Mitte"-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung. Doch die Gesellschaft ist gespalten - in eine weltoffene Mehrheit und eine kleine, aber laute Minderheit, die menschenfeindliche Einstellungen vertritt. Die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung im Überblick. Von Jennifer Pross. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010136.html


:: 16. "Strobl will Abschiebewahn noch weiter auf die Spitze treiben"

Mehr Abschiebungen - auch nach Afghanistan -, Kürzung von Sozialleistungen unter dem Existenzminimum, Auffanglager außerhalb Europas, noch mehr Abschottung - so lauten einige Kernpunkte eines Positionspapiers, das Innenminister Thomas Strobl dem Bundesparteitag der CDU vorlegen will. "Weniger als ein Jahr vor der Bundestagswahl kann sich die AFD darüber freuen, dass sie weiterhin die großen Parteien vor sich hertreibt und sie immer mehr dazu zwingt, ihre Positionen und Rhetorik zu übernehmen", kommentiert Seán McGinley, Geschäftsführer des Flüchtlingsrates Baden-Württemberg. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010142.html


:: 17. Mitten im angeblich sicheren Mazar-i-Sharif: Taliban-Angriff auf deutsches Konsulat

Dass Afghanistan nicht sicher ist, zeigte der schwere Angriff der Taliban auf die deutsche Botschaft in Masar-i-Scharif. Die Politik drängt jedoch weiter auf Abschiebungen in das kriegserschütterte Land: Jüngst forderte CDU-Vize Thomas Strobl, Schutzsuchende nach Afghanistan abzuschieben. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010110.html


:: 18. Fehlerträchtige Entscheidungshektik beeinträchtigt Asylverfahren

Ein Zusammenschluss von zwölf Wohlfahrtsverbänden, Anwalts- und Richtervereinigungen sowie Menschenrechtsorganisationen hat am 01.12.2016 in Berlin die Studie "Memorandum für faire und sorgfältige Asylverfahren in Deutschland" veröffentlicht. Das Bündnis begrüßt eine zügige Bearbeitung der Asylanträge. Qualität müsse dabei jedoch vor Schnelligkeit gehen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010149.html


:: 19. Schweizer Volksbegehren zur Laufzeitverkürzung von AKW abgelehnt

Gestern hat eine deutliche Mehrheit der Schweizer ein von den Grünen initiiertes Volksbegehren abgelehnt, welches die Laufzeit der Schweizer Atomkraftwerke auf 45 Jahre begrenzen sollte. Bisher hatte die Schweizer Regierung nach Fukushima zwar einen Atomausstieg beschlossen, ihn aber ohne Datum belegt, was im Klartext heißt, dass es eben doch kein Atomausstieg ist, sondern der Weiterbetrieb auf unbestimmte Zeit. Von Hans-Josef Fell. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010139.html


:: 20. Referendum ohne Mehrheit: Kein schneller Schweizer Atomausstieg

Entgegen den Umfragen stimmen 55 Prozent gegen eine frühere AKW-Abschaltung. Deutliche Unterschiede gibt es zwischen den Landesteilen. Von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010138.html


:: 21. Franz Alt: Wann gibt es wieder blauen Himmel über Europa?

In der EU sterben jedes Jahr beinahe eine halbe Million Menschen durch Schadstoffe in der Luft. Feinstaub ist verantwortlich für Asthma und Lungenkrebs. Ein Kommentar von Franz Alt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010137.html

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II. Hinweise

:: Dossier "Ziviles Peacekeeping. Menschen wirksam schützen ohne Drohung oder Gewalt"

Eines der am schwersten auszuräumenden Denkmuster ist, dass es Situationen gebe, in denen "nur noch Gewalt hilft". In dem Dossier "Ziviles Peacekeeping - Menschen wirksam schützen ohne Drohung oder Gewalt" der Friedensforscherinnen Ellen Furnari, Rachel Julian und Christine Schweitzer geht es um eine gewaltfreie Alternative zu Militäreinsätzen. Ziviles Peacekeeping ist ein Ansatz, Menschen in bewaffneten Konflikten gewaltfrei, ohne Waffen und durch andere Zivilist*innen zu schützen. In dem Dossier wird dargestellt, was Ziviles Peacekeeping ist, wie es funktioniert, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse über seine Wirkungen vorliegen und welche politische Akzeptanz es bislang erfahren hat. Das Heft ist als Dossier Nr. 83 als Beilage zur Zeitschrift Wissenschaft und Frieden 4/2016 erschienen und kann hier heruntergeladen werden >>
http://wissenschaft-und-frieden.de/seite.php?dossierID=087


:: Radio-Tipp: Radio-Lora-Interview mit Jürgen Grässlin

Radio Lora sprach mit Aufschrei-Sprecher Jürgen Grässlin unter anderem über die aktuelle Situation beim deutschen Waffenhandel und über die Forderung nach einer Rüstungskonversion. >>
http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Radio-Tipps.278.0.html#c8126

Unter diesem Link wird auch auf weitere Radiosendungen hingewiesen, die im Zusammenhang mit einem Verbot von Rüstungsexporten interessant sind.


:: Neue SÜDWIND-Studie: "Grenzen überwinden. MigrantInnen auf dem Weg nach Europa"

Das Jahr 2015 ist uns allen als ein Jahr der Migration und weltweiten Flucht in Erinnerung. Es war der Eindruck entstanden, dass alle MigrantInnen und Geflohenen weltweit nach Deutschland wollten. Plötzlich schien die ganze Welt in Bewegung gekommen zu sein. Doch die SÜDWIND-Studie zeigt, dass weder die ganze Welt migriert, noch alle Menschen, die migrieren, nach Europa oder Deutschland wollen. Dabei ist es wichtig zu wissen, aus welchen Regionen und Motiven, auf welchen Wegen, mit welchen Zielen und Perspektiven Menschen migrieren. Die Studie schließt mit Empfehlungen für eine Migrationspolitik ab, die auf Menschenrechten beruht. Sie ist gleichzeitig als eine Absage an eine Politik zu verstehen, die auf Grenzschutz und Migrationsverhinderung setzt. Eine solche Politik suggeriert, die europäischen Gesellschaften könnten vor den globalen politischen und ökonomischen Entwicklungen, die Migration auslösen, durch Grenzschutz ‚geschützt' werden. Sie verkennt dabei die Tatsache, da
ss das westliche Lebens- und Wirtschaftsmodell von der Arbeitskraft, den Rohstoffen und auch den Märkten der Herkunftsländer abhängt. Die Studie kann über info@suedwind-institut.de bestellt werden und steht zum Download bereit. >>
http://www.suedwind-institut.de/fileadmin/fuerSuedwind/Publikationen/2016/2016-40_Grenzen_ueberwinden._MigrantInnen_auf_dem_Weg.pdf

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III. Termine

:: 06.12.2016 - 19:30 Uhr Haus der Begegnung in Ulm: "Flüchtlinge, Terror und Krieg - Herausforderungen für eine neue Entwicklungspolitik"

Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach (Internationaler Korrespondent, Genf), 19.30 Uhr. VA: Verein Ulmer Weltladen, Flüchtlingsrat Ulm/Alb-Donaukreis und Eine Welt-Regionalpromotorin, Ulmer Netz für eine andere Welt e V. Kontakt: Michael.Hauser@hdbulm.de


:: 07.12.2016 - 20:00 Uhr im Bürgerhaus in March: " Pulverfass Naher Osten" - Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten

Vortrag und Diskussion mit Jürgen Grässlin (Autor, Friedensaktivist und unter anderem ausgezeichnet mit dem "Aachener Friedenspreis 2011". Kontakt: pfarramt@eki-march.de, http://eki-march.de


:: Freitag, 09.12.2016 - 19:30 Uhr im Literarischen Zentrum Göttingen: "Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten"

Buchpräsentation und Diskussion " mit Jürgen Grässlin. (Bundessprecher DFG-VK, Buchautor). VA: Kooperationsveranstaltung des PromotorInnen-Programms des Entwicklungspolitischen Informationszentrums Göttingen (EPIZ), des Verbands Entwicklungspolitik Niedersachsen (VEN) und des Lampedusa-Bündnisses. Kontakt: info@ifak-goettingen.de, http://www.ifak-goettingen.de


:: 10.12.2016 - 15:00 Uhr Mahnmal gegen Krieg und Faschismus in Stuttgart: Für ein Menschenrecht auf Frieden

Kundgebung am Internationalen Tag der Menschenrechte "Für ein Menschenrecht auf Frieden". RednerInnen: Jürgen Grässlin (Rüstungskritiker), Heike Hänsel (MdB), Theodorakis Ensemble, Henning Zierock (Gesellschaft Kultur des Friedens). VA: Gesellschaft Kultur des Friedens (GKF). Kontakt: info@kulturdesfriedens.de, http://www.kulturdesfriedens.de


:: 10.12.2016 - 17:00 Uhr im Theaterhaus Stuttgart: FriedensGala mit der Verleihung des Stuttgarter Friedenspreises 2016

FriedensGala mit der Verleihung des Stuttgarter Friedenspreises 2016 an Jürgen Grässlin (Buchautor, Bundessprecher der DFG-VK). VA: Die AnStifter. Kontakt: kontakt@die-anstifter.de, http://www.die-anstifter.de

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/termine.htm

:: "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" >> http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html

:: bewegung.taz.de >> http://bewegung.taz.de/termine

:: Die AnStifter >> https://www.die-anstifter.de/veranstaltungen/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

Diese E-Mail wurde klimafreundlich und atomstromfrei erzeugt >> http://www.ews-schoenau.de

--
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Eine Anmerkung in eigener Sache: Da unser Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie Geld kostet und es keinerlei Zuschüsse gibt, bitten wir um Spenden an unseren Verein. Wir sind durch das Finanzamt Sigmaringen als gemeinnützig und mildtätig anerkannt (letztmals mit Bescheid vom 20.11.2015). Deshalb sind Spenden und Mitgliedsbeiträge steuerabzugsfähig. Eine Spendenbestätigung wird ab 25 € zu Beginn des kommenden Jahres automatisch zugestellt, ansonsten auf Anforderung. ErstspenderInnen bitte unbedingt ihre Anschrift angeben! Danke!!!

Spendenkonto:
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