Date: October 6th 2016

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Für Kurzentschlosse: Anmeldung zur Tagung “We shall overcome!” noch möglich!

Zur Tagung "'We shall overcome!' Gewaltfrei aktiv für die Vision
einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Drei biographische Zugänge" +
Freiheitsgeschichten ("Erfolgreich gegen Krieg und Not") erzählt von Hellmut G. Haasis
am 15. Oktober in Gammertingen (Kreis Sigmaringen) +
Führung in der Gedenkstätte und im Dokumentationszentrum Grafeneck am 16. Oktober
bitten wir um Anmeldungen bis 9. Oktober. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/009876.html




Liebe Freundinnen und Freunde,

den heutigen Newsletter möchte ich mit einem kurzen Auszug aus dem neuen Kommentar des israelischen Journalisten, Schriftstellers und Friedensaktivisten Uri Avnery einleiten. Uri Avnery vertritt seit 1948 die Idee des israelisch-palästinensischen Friedens und der Zwei-Staaten-Lösung. In dem Artikel "Abu-Masens Bilanz" führt er eindrücklich den Gedanken des gewaltfreien Widerstands als einzig wirksame Methode der Palästinenser gegen die israelische Besatzungsmacht aus.


Ich erlaube mir jedoch, laut zu denken,
und diese Gedanken bringen mich zu der Überzeugung,
dass die einzig wirksame Methode für ein
besetztes Volk der Zivile Ungehorsam ist -
ein vollkommen gewaltfreier Widerstand,
vollkommener Ungehorsam gegen den fremden Eroberer.

Diese Methode wurde vom indischen Widerstand
gegen die britische Besetzung weiterentwickelt.
Ihr Führer Mahatma Gandhi war eine außergewöhnliche Persönlichkeit,
eine moralische Person mit viel politischer Klugheit.
In Indien standen einige Zehntausende britische Militärs
und Zivilpersonen mehr als einer Million Inder gegenüber.
Ziviler Ungehorsam machte der Besetzung ein Ende.

In unserem Land ist das Macht-Gleichgewicht
vollkommen anders verteilt.
Aber das Prinzip ist dasselbe:
Keine Regierung kann lange funktionieren,
wenn sie einer Bevölkerung gegenübersteht,
die sich weigert,
auf irgendeine Weise mit ihr zusammenzuarbeiten.

(Uri Avnery, aus: Abu-Masens Bilanz >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010012.html )


Übrigens veröffentlichen wir auf der Lebenshaus-Website jeden der wöchentlichen Artikel von Uri Avnery in deutscher Übersetzung. Die Übersetzungen stammen von Ingrid von Heiseler und finden sich unter >>
http://www.lebenshaus-alb.de/cgi-bin/cms/mt-view.cgi/1/category/342/


Herzliche Grüße

Euer / Ihr Michael Schmid

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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

Flucht und Asyl

:: 01. EU-Afghanistan Konferenz: Aufbau der Abschiebelogistik

:: 02. PRO ASYL fordert Stopp der Vorbereitungen von Abschiebungen nach Afghanistan

:: 03. Aktives Engagement für Geflüchtete so wichtig wie nie zuvor

"Sicherheitspolitik"

:: 04. Flüchtlinge als "Sicherheitsrisiko" (III)

:: 05. Deutschlands Kriegsbilanz (II)

:: 06. Rüstungshaushalt: Bald 40 Milliarden fürs Militär

:: 07. Abrüstung: Mehr Vertrauen wagen!

Naher und Mittlerer Osten

:: 08. Bundestag darf Syrien-Mandat nicht verlängern

:: 09. Forderung nach einer Flugverbotszone über Syrien: Moralische Empörung ohne Folgen

:: 10. USA und Russland: Streit über Syrien eskaliert

:: 11. Al Qaida-Kommandeur: "Wir kämpfen an der Seite der USA"

:: 12. Uri Avnery: Abu-Masens Bilanz

Drohnenkrieg

:: 13. Von verlorenen Werten

Leonardo Boff

:: 14. Brasiliens traurigster Tag: der parlamentarische Putsch

:: 15. Stille Revolutionen: Geselligkeit

Westsahara

:: 16. Flüchtlingsproteste gegen Siemens-Windparks

Transnationale Konzerne

:: 17. Geplantes Menschenrechtsabkommen zu transnationalen Unternehmen: "Bundesregierung sollte Verhandlungen nicht länger boykottieren"

Ökologie

:: 18. Franz Alt: Künftig Starkregen an jedem Ort möglich

:: 19. AKW-Betreiber tricksen bei Brennelemente-Steuer


II. Hinweise

III. Termine

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I. Artikel

:: 01. EU-Afghanistan Konferenz: Aufbau der Abschiebelogistik

Während die Taliban einen erneuten Angriff auf Kunduz verüben, hat die EU die afghanische Regierung zu einer Konferenz nach Brüssel geladen mit einem vordringlichen Ziel: Reibungslose Abschiebungen nach Afghanistan zu ermöglichen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010022.html


:: 02. PRO ASYL fordert Stopp der Vorbereitungen von Abschiebungen nach Afghanistan

Anlässlich des bundesweiten Tags des Flüchtlings fordert PRO ASYL einen Stopp der Vorbereitungen von Abschiebungen nach Afghanistan. Gestern veröffentlichte die britische Zeitung The Guardian geheime Pläne der EU, laut denen die Entwicklungshilfe als Druckmittel benutzt werden soll, um das kriegsgebeutelte Land dazu zu zwingen, 80.000 Afghanen zurückzunehmen. PRO ASYL hatte bereits Anfang des Jahres über die Erpresser-Strategie aus Brüssel berichtet. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010013.html


:: 03. Aktives Engagement für Geflüchtete so wichtig wie nie zuvor

Viele Sorgen, viele Aufgaben, aber dennoch Optimismus und Entschlossenheit - das Thema "Flucht und Asyl" ist in den letzten zwölf Monaten so stark im Fokus wie seit langem nicht mehr. Anlässlich des Tages des Flüchtlings am 30. September macht der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg eine Bestandsaufnahme der aktuellen flüchtlingspolitischen Situation - und stellt dabei vor allem eine massive Diskrepanz zwischen der verbreiteten öffentlichen Wahrnehmung und der realen Situation fest. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010019.html


:: 04. Flüchtlinge als "Sicherheitsrisiko" (III)

Die Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) will Fluchtbewegungen mit militärischen Interventionen begegnen. Bei einer heute beginnenden hochrangig besetzten Konferenz des militärpolitischen Think-Tanks der deutschen Regierung soll diskutiert werden, wie der vermeintlich weltweite "Exodus" aus den Ländern des globalen Südens durch das Zusammenwirken von Kriegsoperationen und staatlicher "Entwicklungshilfe" gestoppt werden kann. Bereits in der Vergangenheit hat die BAKS Flucht und Migration wiederholt als "Bedrohung" für westliche Gesellschaften betrachtet. So befasste sich ein Mitte dieses Jahres von der Denkfabrik organisierter "Bürgerdialog" mit "aktiven und präventiven Maßnahmen" zur "Sicherung der EU-Außengrenzen". Auch bei den von der BAKS und dem Reservistenverband der Bundeswehr im April veranstalteten "Königsbronner Gesprächen" war die Abwehr illegalisierter Migranten das beherrschende Thema. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010018.html


:: 05. Deutschlands Kriegsbilanz (II)

Beinahe 15 Jahre nach dem Beginn des NATO-Kriegs in Afghanistan und der unter starker deutscher Beteiligung durchgeführten Besatzung herrschen in dem Land katastrophale ökonomische und soziale Verhältnisse sowie eine miserable Sicherheitlage. Dem Krieg sind seit 2001 laut einer umfassenden Analyse mehr als 220.000 Menschen direkt oder indirekt zum Opfer gefallen. Die Sicherheitslage im Land hat sich zuletzt laut Einschätzung des Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestags "dramatisch verschärft". Die Zahl der afghanischen Flüchtlinge wird von den Vereinten Nationen aktuell auf 1,1 Millionen geschätzt - mit steigender Tendenz. Wichtigster Wirtschaftszweig ist weiterhin der Opiumanbau; 39,1 Prozent der Afghanen leben nach nationalen Standards in Armut, 2,7 Millionen sind unterernährt. Lediglich die Bundeswehr kann positive Tendenzen erkennen und rät zu "Geduld und Ausdauer". >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009999.html


:: 06. Rüstungshaushalt: Bald 40 Milliarden fürs Militär

Im politischen Berlin wird der Haushalt für 2016 verhandelt und Ursula von der Leyen hat ihren Claim für eine noch besser ausgestattete Bundeswehr erfolgreich abgesteckt. Um die Parlamentarier*innen argumentativ auf die Beratungen vorzubereiten, produziert das Bundesministerium der Verteidigung regelmäßig eine Broschüre mit dem langweiligen Titel "Erläuterungen und Vergleiche zum Regierungsentwurf des Verteidigungshaushaltes". Doch trotz dieses bürokratischen Titels hat es das Papier in sich. Der globale deutsche Machtanspruch, der erst kürzlich im Weißbuch der Bundeswehr bekräftigt wurde, wird mit dem vorliegenden Haushaltsentwurf konkret untermauert. Deswegen muss es nicht verwundern, dass die meisten Mehrausgaben im direkten oder indirekten Zusammenhang mit Auslandseinsätzen der Bundeswehr stehen. Von Claudia Haydt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010016.html


:: 07. Abrüstung: Mehr Vertrauen wagen!

Der Vorstoß von Außenminister Steinmeier ist richtig. Aber er bedient sich der falschen Mittel, um auch Erfolg zu haben. Von Daniela Dahn. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010007.html


:: 08. Bundestag darf Syrien-Mandat nicht verlängern

Die Kampagne "MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien" verurteilt den Angriff auf den Hilfskonvoi in Syrien aufs Schärfste. Sie appelliert an Außenminister Steinmeier, sich bei seinem US-amerikanischen und russischen Kollegen in New York dafür einzusetzen, die Waffenruhe wieder aufzunehmen, damit die Hilfsgüter zu der leidenden Zivilbevölkerung gebracht werden können. Nur ein Schweigen der Waffen könne den Weg zum Frieden ebnen. Deshalb fordern die Trägerorganisationen der Kampagne "MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien" die Bundestagsabgeordneten auf, das Bundeswehrmandat für den Syrien-Einsatz Ende dieses Jahres nicht zu verlängern. Auch wenn die Bundeswehr nach Angaben des Verteidigungsministeriums nicht direkt an der Zielauswahl für den vorausgegangenen US-Luftangriff auf die syrische Armee beteiligt war, sei einmal mehr deutlich geworden, dass Gewalt nicht mit Gewalt zu bekämpfen sei und Terrorismus nicht mit Militärinterventionen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010002.html


:: 09. Forderung nach einer Flugverbotszone über Syrien: Moralische Empörung ohne Folgen

Ja, die Forderung nach einer Flugverbotszone über Syrien ist richtig. Nicht nur um die in Aleppo und anderswo bombardierten Menschen zu retten und endlich dringend benötigte humanitäre Hilfe in die - überwiegend von Regierungstruppen - belagerten Städte zu bringen. Ohne Flugverbotszone wird es auch keinen funktionierenden Waffenstillstand geben und keine Verhandlungen über die politische Zukunft Syriens. Kommentar von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010006.html


:: 10. USA und Russland: Streit über Syrien eskaliert

Washington hat die gemeinsamen Gespräche über Syrien beendet. Die russische Regierung fühlt sich nicht mehr an Abrüstungsabkommen gebunden. Von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010021.html


:: 11. Al Qaida-Kommandeur: "Wir kämpfen an der Seite der USA"

Bereits 1916, als die Staatsgrenzen Syriens und seiner Nachbarstaaten gezogen wurden, war die Region ein Spielball der Großmächte. Hundert Jahre später liegt das Land in Trümmern. Jens Wernicke sprach - anlässlich neuer Beweise von vor Ort - mit dem Publizisten und ehemaligen Medienmanager Jürgen Todenhöfer zur Lage in Syrien und der Verantwortung auch und insbesondere des Westens hierfür. Wie zuvor bereits Karin Leukefeld berichtet auch Todenhöfer von einem gezielt betriebenen Wirtschafts- und Stellvertreterkrieg des Westens gegen Syrien, der zunehmend zum Exitus des syrischen Staates führe, die Bevölkerung in den Hungertod treibe und bereits 11 Millionen Syrer auf die Flucht getrieben hat. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010015.html


:: 12. Uri Avnery: Abu-Masens Bilanz

Mahmoud Abbas war nicht dabei, als ich mich während der Belagerung Beiruts im Ersten Libanonkrieg zum ersten Mal mit Jasser Arafat traf. Man bedenke, dass das das erste Treffen Arafats mit einem Israeli war. Einige Monate später, im Januar 1983, wurde ein Treffen Arafats mit einer Delegation des Israelischen Rates für israelisch-palästinensischen Frieden anberaumt, der ich angehörte. Auf dem Flughafen Tunis bat uns ein PLO-Amtsträger, wir sollten uns, bevor wir Arafat persönlich träfen, zuerst mit Abbas treffen. Abbas war für die Beziehungen zu Israel zuständig. Mein erster Eindruck von Abu Masen (Abbas' Kampfname) war, dass er sich sehr von Arafat unterschied, dass er tatsächlich das genaue Gegenteil von ihm war. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010012.html


:: 13. Von verlorenen Werten

Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass die Familie von Giovanni Lo Porto, eines italienischen NGO-Mitarbeiters, der im Jahr 2015 durch einen US-amerikanischen Drohnen-Angriff in Waziristan getötet wurde, von der US-Regierung eine Entschädigungssumme von 1,3 Millionen Dollar erhält. Sowohl Lo Porto als auch Warren Weinstein, ein weiterer Zivilist, der damals den Tod fand, wurden von Al-Qaida-nahen Kämpfern als Geiseln festgehalten. Doch während nun die Familie eines Drohnen-Opfers - und in diesem Fall auch eines weißen Europäers - erstmals finanziell entschädigt wird, warten andere Menschen vergeblich darauf. Von Emran Feroz. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010010.html


:: 14. Leonardo Boff: Brasiliens traurigster Tag: der parlamentarische Putsch

Und es geschah in jenen Tagen, dass angeheuerte Attentäter sich als Senatoren verkleideten, zumindest eine große Anzahl von ihnen, wenn auch nicht alle, und beschlossen, eine ehrenhafte und unbestechliche Frau, die deren Weg zur Staatsmacht blockierte, anzugreifen. Wenn sie erst einmal an der Macht wären, könnten sie tun, was sie schon immer getan hatten: die öffentlichen Güter zu ihrer eigenen Bereicherung nutzen, dem Arm des Gesetzes entkommen und wie immer weiterhin ihre privilegierte Situation auf Kosten des Volkes genießen, das sie ausschließen und an den Rand drängen wollen, quasi Sklaven als nützliche Reservistenarmee, zu ihren Diensten. Von Leonardo Boff. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010024.html


:: 15. Leonardo Boff: Stille Revolutionen: Geselligkeit

Mit dem Fall der Berliner Mauer im Jahr 1989 und dem des Sozialismus, der deren Kontrapunkt war (unabhängig von seinen schwer wiegenden inneren Problemen) besetzte schließlich der Kapitalismus den gesamten Raum in Ökonomie und Politik. Mit Margaret Thatcher an der Macht in Großbritannien und Ronald Reagan in den Vereinigten Staaten bekam die Logik des Kapitalismus freie Bahn: die komplette Liberalisierung der Märkte einhergehend mit dem Zusammenbruch jeglicher Kontrollen, der Einführung des minimalistischen Staates, der Privatisierung und dem grenzenlosen Wettbewerb. Die sogenannte "glückliche Globalisierung" war nicht so glücklich. Von Leonardo Boff. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010001.html


:: 16. Westsahara: Flüchtlingsproteste gegen Siemens-Windparks

Seit Marokko in die Westsahara einmarschierte, muss die Hälfte der BewohnerInnen in Flüchtlingslagern leben. Auf dem geraubten Land baut der deutsche Konzern Siemens Windparks für die marokkanische Regierung. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010008.html


:: 17. Geplantes Menschenrechtsabkommen zu transnationalen Unternehmen: "Bundesregierung sollte Verhandlungen nicht länger boykottieren"

Ein Bündnis aus kirchlichen Organisationen, Menschenrechtsgruppen, entwicklungspolitischen Initiativen und Umweltverbänden appelliert an die Bundesregierung, die Verhandlungen über ein Menschenrechtsabkommen zu transnationalen Konzernen und anderen Unternehmen nicht länger zu boykottieren. Die nächste Verhandlungsrunde findet vom 24. - 28. Oktober beim UN-Menschenrechtsrat in Genf statt. Die Vereinigten Staaten, Japan und die EU haben ihre Mitwirkung bislang verweigert. Das EU-Parlament hingegen befürwortet ein Ende der Blockadehaltung. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010004.html


:: 18. Franz Alt: Künftig Starkregen an jedem Ort möglich

Nicht nur Kleinbauern in Afrika und Indien spüren durch Wassermangel den Klimawandel, auch die schmelzenden Eisberge von Alaska über Grönland bis nach Island sind betroffen sowie viele deutsche Städte und Dörfer. Von Franz Alt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/010000.html


:: 19. AKW-Betreiber tricksen bei Brennelemente-Steuer

Finanzminister Schäuble rechnet für das Jahr 2016 mit 1 Milliarde Euro Einnahmen aus der Brennelemente-Steuer - Eine Luftnummer! Denn die AKW-Betreiber nutzen das geplante Auslaufen der Steuer mit Ende des Jahres aus: Sie wollen erst nach dem Jahreswechsel neuen Atombrennstoff "nachtanken" - wenn die Steuer weggefallen ist. Die Betreiber von Atomkraftwerken in Deutschland drücken sich um die 2016 noch anfallende Brennelemente-Steuer. Durch einen aufwändigen Trick sorgen sie für Steuerausfälle von etwa 700 Millionen Euro. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009995.html

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II. Hinweise

:: Unterschriftenaktion "Taten statt leere Worte. Abzug statt Aufrüstung der Atomwaffen!" startet online

Anlässlich des internationalen Tages für die Abschaffung aller Atomwaffen am 26. September startete die online-Möglichkeit zur Unterzeichnung der Unterschriftenaktion "Taten statt leerer Worte. Abzug statt Aufrüstung der Atomwaffen!", initiiert von der Kampagne "Büchel ist überall - atomwaffenfrei.jetzt". Bereits seit den Gedenktagen zu den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki haben viele die Gelegenheit genutzt, auf der Straße Unterschriften zu sammeln, neue Listen nachzubestellen und weitere Informationen anzufordern. Auf diese Weise liegen uns nun die ersten 2.500 Unterzeichner vor. Bis zum 15. September 2017 seid Ihr nun herzlich eingeladen, zuhause am PC oder im Gespräch in Eurem Umfeld, bei Infoständen usw. viele weitere tausend Unterschriften zu sammeln. Mitmachen >>
http://www.friedenskooperative.de/aktion/petition/abzug-statt-aufruestung-der-atomwaffen


:: IMI-Studie Clinton: Hochzeit der Kriegstreiber

In den USA haben früher bei den Republikanern verortete Hardliner ihre Unterstützung für die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton erklärt. Gleichzeitig haben sie zusammen mit Personen aus dem engsten Umfeld Clintons ein Papier verfasst, das gruselige Einblicke in ihre mögliche Außen- und Militärpolitik gibt und das in der folgenden IMI-Studie ausführlich - auf englisch und deutsch - analysiert wird. Download >>
http://www.imi-online.de/download/IMI-Studie2016-9-Clinton-Web.pdf
http://www.imi-online.de/download/IMI-Studie2016-9-ClintonEngl-Web.pdf


:: Broschüre: Neue Nachbarn - Vom Willkommen zum Ankommen

Die Broschüre stellt die fachlichen Rahmenbedingungen und zahlreiche Beispiele
kommunalen, ehrenamtlichen und professionellen Engagement vor - Bilder einer
Gesellschaft, die Rassismus, Unbarmherzigkeit und Gewalt echte Inklusion entgegensetzt.
Herausgeber der neuen Broschüre sind die Amadeu Antonio Stiftung und Pro Asyl. Download >> http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/w/files/juan/neue-nachbarn-online.pdf


:: Report: Migration und Flucht in Zeiten der Globalisierung. Die Zusammenhänge zwischen Migration, globaler Ungleichheit und Entwicklung

Mehr als 60 Mio. Menschen befinden sich derzeit weltweit auf der Flucht vor Krieg, Gewalt, Hunger oder Naturkatastrophen. Das sind so viele, wie noch nie. Die Zahl der MigrantInnen wird auf ca. 240 Mio. Menschen weltweit geschätzt. Die meisten von ihnen bewegen sich in und zwischen den armen Ländern des Globalen Südens. Aber auch die Süd-Nord-Migration hat in den letzten Jahren zugenommen. Die MigrantInnen und Flüchtlinge, die auf der Suche nach Schutz und einem besseren Leben in den Globalen Norden kommen, tun dies nicht leichtfertig. Der Entscheidung gehen meist Erfahrungen von Gewalt, Entbehrung und Armut voraus. Aber woher konkret rühren die Gründe für den Aufbruch? Download >>
http://www.suedwind-institut.de/fileadmin/fuerSuedwind/Publikationen/2016/2016-24_Migration_und_Flucht.pdf

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III. Termine

:: 08.10.2016 - 12:00 Uhr Alexander Platz/Otto-Braun-Straße in Berlin: Friedens-Demonstration "Die Waffen nieder - Kooperation statt NATO-Konfrontation..."

Mit einem gemeinsamen Aufruf fordern die Friedensbündnisse der "Kooperation für den Frieden", des "Bundesausschusses Friedensratschlag" und der "Berliner Friedenskoordination" die Öffentlichkeit auf, am 8. Oktober 2016 in Berlin gegen die aktuelle Politik der Bundesregierung auf die Straße zu gehen. Die Demonstration ist als Auftakt für weitere Aktionen der Friedensbewegung im kommenden Bundestagswahlkampf gedacht. Die Friedensbewegung wirbt für ihre Aktion um breite Unterstützung von Organisationen, Gewerkschaften und Initiativen, damit die Friedensfrage wieder zu einem zentralen Punkt der politischen Auseinandersetzung in unserem Land wird. Mehr >>
http://friedensdemo.org/


:: 15.10.2016 - 10:00 bis 18:30 Uhr im evang. Gemeindehaus in Gammertingen: Tagung 2016: "We shall overcome!" Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Drei biografische Zugänge

Nachdem die Tagungen "'We shall overcome!' Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Drei biographische Zugänge" von Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie in den vergangenen drei Jahren auf großes Interesse und eine sehr positive Resonanz gestoßen sind, veranstalten wir am 15. Oktober 2016 erneut eine Tagung. Dieses Mal mit Sonnhild Thiel, Werner Gebert und Ursula Sladek als den Hauptreferierenden. Wir erwarten von der diesjährigen Tagung wieder, am Beispiel engagierter Aktivistinnen und Aktivisten zu erkunden, woher sie Kraft, Mut und Hoffnung für langjähriges Engagement nehmen. Damit können sie überzeugendes Beispiel und Ermutigung sein für den eigenen Alltag und das eigene Engagement. In Kombination dazu besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Spaziergang durch verschwiegene Freiheitsgeschichten, erzählt unter dem Titel "Erfolgreich gegen Krieg und Not" von Hellmut G. Haasis, sowie am 16.
Oktober an einer Führung in der Gedenkstätte Grafeneck und einer Wanderung zum Gestüt Marbach. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/009876.html


:: 15.10.2016 - 20:00 Uhr im evang. Gemeindehaus in Gammertingen: "ERFOLGREICH GEGEN KRIEG UND NOT" mit Hellmut G. Haasis

Im Anschluss an seine Tagung veranstaltet Lebenshaus Schwäbische Alb einen Spaziergang durch verschwiegene Freiheitsgeschichten, die erzählt werden von dem Historiker, Schriftsteller und Verleger Hellmut G. Haasis. Dabei geht es unter anderem um die Friedensbewegung in Vorarlberg um 1700, die einen Krieg verhindert hat, um Georg Elser, der Hitler am Weltkrieg hindern wollte und um Aktionen in Bayern gegen den Krieg. Einer größeren Leserschaft bekannt wurde der in Reutlingen lebende Hellmut G. Haasis vor allem durch seine Biografie des Hitler-Attentäters Georg Elser. Die einzelnen Erzählungen werden überbrückt durch Musik von Gabriele Lang und Bernd Geisler. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/009877.html


:: 16.10.2016 - 10:00 Uhr in Gomadingen-Grafeneck: Führung in der Gedenkstätte Grafeneck

In Grafeneck wurden im Jahr 1940 über 10.600 Menschen vom NS-Regime ermordet, denen aufgrund von körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen die Existenzberechtigung abgesprochen wurde. Weil von den "Euthanasie"-Verbrechen selbst heute nichts mehr oder nur wenig sichtbar und vieles sich nur durch eine entsprechende Begleitung erschließt, organisiert Lebenshaus Schwäbische Alb eine Führung, die ca. 2 Stunden dauern wird.
Anschließend besteht das Angebot für eine kleine Wanderung hinüber zum Haupt- und Landgestüt Marbach für diejenigen, die noch in der Bewegung das Gehörte verarbeiten oder die einfach auch nur die schöne Landschaft und den Anblick von Pferden genießen wollen. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/009879.html


:: 29.10.2016 - von 9:30 bis 16:15 Uhr im Hospitalhof Stuttgart: "Spiritualität des Wandels. Der Beitrag der Religionen und Kulturen für Nachhaltige Gesellschaften im Norden und im Süden"

Bei der Umsetzung der Agenda 2030 und der in Paris im Dezember 2015 vereinbarten Klimaziele spielt die Kultur insbesondere die Religionen eine wichtige Rolle. Minister Dr. Gerd Müller BMZ schreibt dazu: "Ohne den Beitrag der Religionen werden wir die globalen Herausforderungen nicht bewältigen können." Welche Handlungsoptionen und Kooperationen entstehen zwischen den Kulturen und Religionen? Die Tagung ist kostenlos, das vollständige Programm ist hier zu finden >>
http://www.dimoe.de/zeb-foerderung/zeb-zieletagungen


:: 19./20.11.12016 - Schlatterhaus in Tübingen: IMI-Kongress "Kein Frieden mit der Europäischen Union"

Auf dem Kongress soll der Fragen nachgegangen werden, in welchem Verhältnis die Binnenstruktur der EU zu den Konflikten in ihrer Nachbarschaft steht. Durch eine Bestandsaufnahme der bisherigen Einsätze und geplanten Struktur der "Gemeinsamen Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik" soll ein Beitrag zur linken Dekonstruktion der "Ideologie Europa" geleistet werden. Auch sollen Aspekte wie Freihandelspolitik und Migration dabei nicht gänzlich außen vor gelassen werden. Mehr >>
http://www.imi-online.de/2016/10/03/imi-kongress-2016-kein-frieden-mit-der-europaeischen-union/

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/termine.htm

:: "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" >> http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html

:: bewegung.taz.de >> http://bewegung.taz.de/termine

:: Die AnStifter >> https://www.die-anstifter.de/veranstaltungen/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

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Eine Anmerkung in eigener Sache: Da unser Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie Geld kostet und es keinerlei Zuschüsse gibt, bitten wir um Spenden an unseren Verein. Wir sind durch das Finanzamt Sigmaringen als gemeinnützig und mildtätig anerkannt (letztmals mit Bescheid vom 20.11.2015). Deshalb sind Spenden und Mitgliedsbeiträge steuerabzugsfähig. Eine Spendenbestätigung wird ab 25 € zu Beginn des kommenden Jahres automatisch zugestellt, ansonsten auf Anforderung. ErstspenderInnen bitte unbedingt ihre Anschrift angeben! Danke!!!

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