Date: April 1st 2016

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

mit einem kurzen Gedanken von Leo Tolstoj möchte ich heutigen Newsletters einleiten.


Herrschen heißt, Gewalt ausüben;
Gewalt ausüben heißt, das tun,
was der, an dem Gewalt ausgeübt wird, nicht will,
und was der, der Gewalt ausübt, sich selber sicherlich nicht wünscht:
Folglich heißt herrschen: einem anderen das antun,
was wir uns selbst nicht angetan wissen wollen.

(Leo Tolstoj. Zitiert nach:
Frieden stiften - jeden Tag)


Herzliche Grüße

Euer / Ihr Michael Schmid

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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

Soziale Bewegung / Friedensbewegung

:: 01. Peter Bürger: "Es ist zu spät in der Welt für Imperien und völkischen Stammeswahn"

:: 02. Alle reden von Flüchtlingen...

:: 03. Stoppt den Kreislauf der Gewalt in der Türkei !

:: 04. Erklärung von Pax Christi International zu den Brüsseler Terroranschlägen

:: 05. Bewegung: Gemeinsame Sache machen

:: 06. Werben für Alternativen: Menschen vor Gewalt schützen - nicht bombardieren

Flucht und Asyl

:: 07. Angekommen. Angenommen?

:: 08. Wer Angela Merkels Flüchtlingspolitik kritisiert, gehört nicht automatisch in die braune Schublade

:: 09. "Willkommenskultur" oder Abschreckung, Abwehr, Abschottung und Abschiebung von Schutzsuchenden?

:: 10. Verrohung

:: 11. NATO-Auftrag: Flüchtlingsabwehr in der Ägäis

:: 12. PRO ASYL kritisiert die Mitteilung der EU-Kommission zum EU-Türkei-Deal

:: 13. Flüchtlingspakt: Klar zur Wende

:: 14. Syrische Flüchtlinge: Diese Kinder suchen eine neue Heimat

:: 15. UNO-Flüchtlingskonferenz: Beschämendes Versagen

Israel / Palästina

:: 16. Uri Avnery: Was ist nur mit den Juden geschehen?

:: 17. Uri Avnery: Mein Terrorist, dein Terrorist

Lateinamerika

:: 18. Stippvisite: Ja, er kommt

:: 19. Brasilien: Im freien Fall zu Olympia

Erneuerbare Energien

:: 20. Bundesregierung verantwortlich für den Einbruch der Erneuerbaren Energien

Spiritualität / Religion

:: 21. Oscar Romero - presente!

:: 22. Graeme MacQueen: Spiritualität und Frieden (2)

:: 23. Graeme MacQueen: Spiritualität und Frieden (3)

:: 24. Ostern 2016: Was Jesus wirklich gesagt hat


II. Hinweise

III. Termine

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I. Artikel

:: 01. Peter Bürger: "Es ist zu spät in der Welt für Imperien und völkischen Stammeswahn"

In seiner Begrüßung zum Ostermarsch für den Frieden in Düsseldorf am 26. März 2016 fordert Peter Bürger, die irrationale Kriegsreligion, die den Terror verewigt, zu verabschieden. Er setzt sich mit Krieg und Faschismus auseinander und stellt fest: Kein Friede ohne ein Geschichtsgedächtnis im Dienste der Zukunft. Weiter meint er, in der Welt sei es zu spät für Imperien - ganz gleich, welche Flagge sie als Kultobjekt anbeten. Er fordert, Fluchtursachen zu bekämpfen und stellt fest: Kein Friede mit einer militarisierten Außenpolitik. Schließlich hält er es für zu spät in der Welt für jeglichen Stammeswahn: Kein Friede ohne universelles Menschenrecht und ein neues Weltbürgerrecht. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009737.html


:: 02. Alle reden von Flüchtlingen...

...wir reden von Krieg und Frieden" - pax christi-Kommission Friedenspolitik fordert nach fünf Jahren Krieg in Syrien einen Abschied von militärischer Interessenpolitik. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009723.html


:: 03. Stoppt den Kreislauf der Gewalt in der Türkei !

Heute wenden sich acht deutsche Friedensorganisationen wegen des Krieges im Südosten der Türkei an die Bundesregierung. Er findet weitgehend abseits der Aufmerksamkeit der internationalen Öffentlichkeit statt - Terroranschläge, der Krieg in Syrien und die Flüchtlingsfrage dominieren die Tagesordnung. Aber angesichts der Gewalt und der Menschenrechtsverletzungen in den vom Krieg zwischen türkischer Regierung und PKK betroffenen Regionen fordern die Organisationen, dass die deutsche und europäische Politik nicht länger wegsehen darf. Sie haben eine Petition gestartet, die unterzeichnet werden kann. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009716.html


:: 04. Erklärung von Pax Christi International zu den Brüsseler Terroranschlägen

Pax Christi International mit seinem Sekretariat in Brüssel/Belgien ist schockiert über die Bombenanschläge im Brüsseler Flughafen und in Metro-Stationen, besonders in der Metro-Station Maelbeek, die in der Nähe zu den EU-Einrichtungen liegt, die viele Menschen getötet und hunderte verletzt haben. Pax Christi International verurteilt diese terroristischen Aktionen aufs Schärfste und bekundet seine tiefe Solidarität mit den Opfern und ihren Familien. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009725.html


:: 05. Bewegung: Gemeinsame Sache machen

Wie gelangt man vom humanitären Engagement zur politischen Aktion? Über die neue Aktualität alter Fragen. Von Ulrike Baureithel. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009739.html


:: 06. Werben für Alternativen: Menschen vor Gewalt schützen - nicht bombardieren

In den 1990er Jahren wurde der Begriff der "humanitären Intervention" geprägt; in der ersten Dekade des neuen Jahrtausends wurde auf der Ebene der Vereinten Nationen das Konzept der Schutzverantwortung eingeführt, das militärische Interventionen als letztes Mittel vorsieht. Aber ist es nicht absurd, Menschen zu schützen, indem man ihre Städte und Dörfer bombardiert, nur weil sich dort auch diejenigen aufhalten, die diese Verbrechen begehen? Und was ist mit all den Ländern und Konflikten, wo kein internationales Militär hin entsandt wird, weil sie als nicht wichtig genug (für die Politik oder Wirtschaft der Interventen) eingeschätzt werden? Müssen die Menschen dann schutzlos bleiben? Von Christine Schweitzer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009736.html


:: 07. Angekommen. Angenommen?

Flüchtlinge, Asylbewerber und andere benachteiligte, weitgehend rechtlose Gruppen dienen oft als "Versuchspersonen", an denen neue Formen der Unmenschlichkeit erprobt werden. Das Erprobte kann dann später auch auf Deutsche angewandt werden, die weiter in der Mitte der Gesellschaft stehen. So geschehen bei Hartz IV. Was können wir tun, um auf solche Zusammenhänge stärker aufmerksam zu machen? Und vor allem: Wie können weitere Unmenschlichkeit verhindern? Sind kreative Formen des zivilen Ungehorsams wie einst bei den Protesten gegen den Vietnamkrieg notwendig? >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009742.html


:: 08. Wer Angela Merkels Flüchtlingspolitik kritisiert, gehört nicht automatisch in die braune Schublade

Es ist schon zum Mäusemelken. Unsere Debattenkultur scheint nur noch schwarz und weiß zu kennen. Grautöne werden gar nicht mehr wahrgenommen. Vor allem dann nicht, wenn das Thema emotional aufgeladen ist. Ein Musterbeispiel dafür ist die aktuelle Debatte über Angela Merkels Flüchtlingspolitik. Wer liberal, nett und aufgeklärt ist, steht heutzutage hinter Angela Merkel - so will es zumindest das von den Medien gepflegte Klischee. Warum? Weil Merkels Politik so toll ist? Nein, sondern weil die Kritik an der Flüchtlingspolitik vor allem aus dem reaktionären, bösen und unaufgeklärten Lager kommt. Und mit wem wollen Sie sich lieber identifizieren? Von Jens Berger. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009718.html


:: 09. "Willkommenskultur" oder Abschreckung, Abwehr, Abschottung und Abschiebung von Schutzsuchenden?

Michael Schmid setzt sich in seinem Einleitungsartikel zum Lebenshaus-Rundbrief Nr. 88 schwerpunktmäßig mit der widersprüchlich erscheinenden Politik von Bundeskanzlerin Merkel und ihrer Bundesregierung gegenüber Flüchtlingen auseinander. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009735.html


:: 10. Verrohung

Flüchtlinge sind in Deutschland und in ganz Europa willkommen - als Sündenböcke. In der Gesellschaft hat ein Klimawandel stattgefunden. Nicht nur ökonomisch ist die neue Hegemonialmacht der EU tief gespalten, sondern auch in der Beurteilung der "Flüchtlingskrise", in ihrer sozio-emotionalen Tiefenstruktur. Während Mitmenschlichkeit und Hilfsbereitschaft eines Teils der Deutschen Flüchtlingen das Gefühl geben können, willkommen zu sein, herrscht bei anderen eine entgegengesetzte Haltung: Ressentiments gegen alle, die nicht "zu uns" gehören (sollen), Rassismus und eine Menschenfeindlichkeit, die sich zunehmend gewalttätig entlädt. Die beängstigende Zunahme von Brandanschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte und anderer Gewalttaten zeigt: Die Täter meinen, die Lizenz zum Lynchen bekommen zu haben. Von Georg Rammer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009724.html


:: 11. NATO-Auftrag: Flüchtlingsabwehr in der Ägäis

Ganz schnell hat die NATO Mitte Februar auf Anregung von Frau Ministerin von der Leyen eine Mission zur Flüchtlingsabwehr in der Ägäis beschlossen. Die NATO solle zur Eindämmung der unkontrollierten Migration nach Europa beitragen. Von der Leyen hatte beim Treffen der NATO-Verteidigungsminister am 10./11. Februar deutlich gemacht, dass Deutschland sich auf keinen Fall auf einen Einsatz einlassen wolle, der den Weg nach Griechenland und damit in die EU sicherer mache. Der Auftrag lautet, Informationen über Flüchtlingsbewegungen an die griechischen und türkischen Behörden sowie an FRONTEX weiterzugeben. Falls dann doch Flüchtlinge gerettet werden sollten, sollen sie umgehend in die Türkei zurückverfrachtet werden. Von Martin Singe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009717.html


:: 12. PRO ASYL kritisiert die Mitteilung der EU-Kommission zum EU-Türkei-Deal

Die EU-Kommission hat am 16. März in Brüssel die Pläne zur Zusammenarbeit zwischen der EU und der Türkei verändert und präzisiert. PRO ASYL bleibt bei der grundsätzlichen Kritik an der geplanten Vereinbarung. Zwar hat die EU-Kommission nun vorgesehen, dass eine Einzelfallprüfung jedes Asylantrages in der EU stattfindet. Sie spricht auch davon, dass die "pauschalen" Rückführungen ausgeschlossen sein sollen. Dies erachtet PRO ASYL angesichts des de facto nicht existierenden Asylsystems in Griechenland als eine Farce. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009719.html


:: 13. Flüchtlingspakt: Klar zur Wende

Die von der Bundesregierung lange ausgeschlossenen Grenzschließungen und Obergrenzen für Flüchtlinge wurden durch den Deal mit der Türkei faktisch besiegelt. Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009729.html


:: 14. Syrische Flüchtlinge: Diese Kinder suchen eine neue Heimat

Die UN appellieren auf einer Konferenz an ihre Mitgliedsstaaten, gestrandeten Syrern ein Zuhause zu geben. Doch die meisten winken ab. Von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009745.html


:: 15. UNO-Flüchtlingskonferenz: Beschämendes Versagen

Erbärmlicher Verlauf, klägliche Ergebnisse: Die UNO-Konferenz zu Flüchtlingen erinnert an eine Konferenz vor dem 2. Weltkrieg. Kommentar von Von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009746.html


:: 16. Uri Avnery: Was ist nur mit den Juden geschehen?

Plötzlich erinnere ich mich, wo ich das schon einmal gesehen habe. Genau dieselbe Art Gesicht. Dasselbe nach vorn geschobene Kinn, um damit den Eindruck von Stärke und Entschlossenheit zu erwecken. Dieselbe Art zu sprechen: Ein Satz und dann eine Pause, in der der Redner darauf wartet, dass der Mob Beifall spendet. Dieselbe Kombination von Ungeheuer und Clown. Ja. Unverkennbar. Ich habe es in meiner frühen Kindheit gesehen. In der Wochenschau. Benito Mussolini. Rom. Piazza Venezia. Der Duce auf einem Balkon. Der riesige Mob unten auf der piazza. Im Freudentaumel. Applaudierend. Schreien, bis sie heiser waren. Eine Massenorgie der Torheit. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009733.html


:: 17. Uri Avnery: Mein Terrorist, dein Terrorist

Ist die Hisbollah nun also eine terroristische Organisation? Natürlich nicht. Warum hat dann die Arabische Liga entschieden, sie sei eine? Weil die meisten Mitgliedsstaaten der Liga sunnitische Muslime sind, während die Hisbollah eine schiitische Organisation ist, die den schiitischen Iran und den alawitischen (quasi-schiitischen) Baschar al-Assad in Syrien unterstützt. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009721.html


:: 18. Stippvisite: Ja, er kommt

Barack Obama nutzt sein letztes Amtsjahr für diplomatische Neuanfänge. Dass die Annäherung an Kuba so lange brauchte, lag an sehr alten Fehlern der US-Politik. Von Konrad Ege. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009722.html


:: 19. Brasilien: Im freien Fall zu Olympia

Der Abstieg aus der Topliga der Weltwirtschaftsmächte ist unverkennbar und momentan unaufhaltsam. Von Michael Krätke. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009744.html


:: 20. Bundesregierung verantwortlich für den Einbruch der Erneuerbaren Energien

In Deutschland haben sich die Investitionen in Erneuerbare Energien in 2015 gegenüber 2014 fast halbiert. Ganz im Gegensatz zum Welttrend: Auch 2015 haben sich die Investitionen in Erneuerbare Energien gesteigert. So lautet das Ergebnis einer Studie der Frankfurt School of Finance & Managment für das UNO Umweltprogramm UNEP. Die Regierung Merkel/Gabriel mit ihrem dafür zuständigen Staatssekretär Rainer Baake hat also "ganze Arbeit" geleistet. Mit ihrer EEG-Novelle 2014 hat sie die Investitionen in Erneuerbare Energien in weiten Teilen erstickt. Von Hans-Josef Fell. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009743.html


:: 21. Oscar Romero - presente!

Vor zweitausend Jahren wurde Jesus von Nazareth an ein Kreuz der römischen Besatzungsmacht geschlagen. Seine Kunde von einem Reich des rein geschenkten Lebens stürzt die unheilige Dreieinigkeit "Mammon - Macht - Krieg" noch immer vom Thron. Die Herrschenden haben keineswegs Angst vor bloßen Empörern, sondern nur vor jenen, die gegenüber den Versprechen von Geldvermehrung, Machtausübung und Gewalt immun sind. Sie haben Angst vor den Geliebten, vor dem Mann aus Galiläa und auch vor dem salvadorianischen Bischof Oscar Romero (1917-1980), einem seiner entschiedenen Jünger. Wer sich nicht verstricken lässt in die Strukturen des Ungeliebtseins und sich nicht einkaufen lässt von den Agenten des Todes, wird ermordet. Von Peter Bürger. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009726.html


:: 22. Graeme MacQueen: Spiritualität und Frieden (2)

Neu erschienen ist die deutsche Übersetzung des Buchs "Spirituality and Peacemaking" des Kanadiers Graeme MacQueen. Sein deutscher Titel: "Spiritualität und Frieden". In dem Buch stellt der Autor Fünf Friedens-Spiritualitäten Asiens vor, dazu behandelt er Acht Aspekte von Friedensspiritualität. In der Einführung heißt es: "In diesem Buch verteidigen wir weder die Religion an sich noch greifen wir sie an. Zwar achten wir auf Fehler und Gefahren von Religion, aber wir geben sie nicht auf, weil wir viel Inspirierendes und Heilsames darin sehen [...] Man muss umdenken, einen neuen Rahmen finden und neue Kategorien erfinden. Das haben wir getan [...] Wir hoffen, dass auch Menschen, die sich nicht mit einer der traditionellen religiösen Traditionen identifizieren können, die aber meinen, dass ‚Spiritualität' sich auf etwas Gutes und Notwendiges beziehe, dieses Buch lesen und sich positiv am Dialog über Frieden, Religion und Spiritualität beteiligen werden." Wir veröffentlichen den
letzten Teil des Buches in drei Folgen.
Hier Folge 2: Widerstand, Gewaltfreiheit, Konfliktlösung und Konflikttransformation. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009720.html


:: 23. Graeme MacQueen: Spiritualität und Frieden (3)

Folge 3: Versöhnung, Errichten einer Tradition der Friedensspiritualität. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009732.html


:: 24. Ostern 2016: Was Jesus wirklich gesagt hat

Über zwei Milliarden Christen feiern das Osterfest. Aber wissen wir, was vor 2.000 Jahren wirklich geschah? Das müsste doch in den Evangelien stehen. Von Franz Alt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009738.html

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II. Hinweise

:: Stoppt den Kreislauf der Gewalt in der Türkei!

Neun deutsche Friedensorganisationen wenden sich angesichts des erneuten Krieges im Südosten der Türkei an die Bundesregierung. Er findet weitgehend abseits der Aufmerksamkeit der internationalen Öffentlichkeit statt - Terroranschläge, der Krieg in Syrien und die Flüchtlingsfrage dominieren die Tagesordnung. Aber angesichts der Gewalt und der Menschenrechtsverletzungen in den vom Krieg zwischen türkischer Regierung und PKK betroffenen Regionen fordern wir, dass die deutsche und europäische Politik nicht länger wegsehen darf. Es wurde eine Petition gestartet, die bis heute über 5.000 Unterschriften erhalten hat. Sie kann hier unterzeichnet werden >>
https://weact.campact.de/p/UrgentCallTurkey
Und auch an die EU richtet sich eine gleichlautende Petition. Sie gibt es auf >>
https://you.wemove.eu/campaigns/stop-violence-in-turkey


:: Video zu Nonviolent Peacforce

Ein Video zu Projekten von Nonviolent Peacforce zum Schutz der Zivilbevölkerung in Südsudan kann hier angeschaut werden >>
https://www.youtube.com/watch?v=G7ZR9xKfOeU

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III. Termine

:: 09.04.2016 - Halle: "Konzepte für Friedensarbeit heute. Von Erfahrungen der DDR-Zeit und danach lernen."

Der Frühjahrsstudientag des Instituts für Friedensarbeit und gewaltfreie Konfliktaustragung findet in Zusammenarbeit mit dem Friedenskreis Halle statt. Vorträge wird es geben von Gottfried Arlt, Alexander Leistner, Martin Arnold, Christof Starke und Christine Schweitzer. Nähere Informationen sind auf den Websites von IFGK (www.ifgk.de) und BSV zu finden. Anmeldungen an: CSchweitzerIFGK@aol.com. Angemeldete bekommen den Veranstaltungsort per Email mitgeteilt.


:: 13.04.2016 - 19:00 Uhr im DGB-Haus in Freiburg: "Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten"

Vortrag von Jürgen Grässlin mit Buchpräsentationen zum "Netzwerk des Todes. Die kriminellen Verflechtungen von Waffenindustrie und Behörden" und zum "Schwarzbuch Waffenhandel. Wie Deutschland am Krieg verdient". VA: GEW Kreis Freiburg. Kontakt:
E-Mail: burke@gew-fr.de und E-Mail: fels@gew-fr.de.


:: 15.-17.04.2016 - Evang. Akademie Loccum: "Im staatlichen Auftrag oder in politischer Selbstständigkeit. Zivilgesellschaftliche Akteure der Konfliktbearbeitung im In- und Ausland"

Jahrestagung der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung. Mehr >>
http://www.konfliktbearbeitung.net/veranstaltungen/staatlichen-auftrag-politischer-selbststaendigkeit-zivilgesellschaftliche-akteure


:: 16.04.2016 - Bonhoeffer-Haus, Gartenstr. 29a, Karlsruhe: "Frieden schaffen ohne Waffen. Pazifismus gestern heute und morgen"

Die Tagung findet im Gedenken an den zweiten Todestag von Ulli Thiel statt. Pazifismus war für ihn Berufung. Friedensarbeit ein Leben lang - in der Öffentlichkeit, ob daheim in Karlsruhe, in Baden-Württemberg oder auf Bundesebene. Ulli Thiel hat zusammen mit seiner Frau Sonnhild bis zu seinem Tod am 10. April 2014 maßgeblich zur Verbreitung gewaltfreier Ideen in Baden-Württemberg beigetragen. Seit 1968 war Ulli Thiel in der DFG-VK gegen Militarismus und Krieg aktiv und organisierte zahlreiche Friedensaktionen und -veranstaltungen. 1978 hat Ulli Thiel den wohl bekanntesten Leitspruch der bundesweiten Friedensbewegung "erfunden": "Frieden schaffen ohne Waffen". Als Sprecher des süddeutschen Koordinierungs-Ausschusses der Friedensbewegung hatte er die zunächst noch vermessene Idee, am 22. Oktober 1983 von Stuttgart nach Neu-Ulm eine mehr als 100 Kilometer lange Menschenkette gegen die Nato-Aufrüstung mit Pershing-II-Raketen zu initiieren. Ulli Thiel war nicht nur Ideengeber, son
dern auch einer der Hauptorganisatoren, sozusagen das Gesicht der Menschenkette, zu der nahezu 400.000 Menschen kamen. Die Tagung will fast auf den Tag genau zwei Jahre nach dem Tod von Ulli Thiel Anstöße geben, wie "Frieden schaffen ohne Waffen" heute und in der Zukunft gelebt, umgesetzt und forciert werden kann. Anmeldung bis 7.4. an: blach@dfg-vk.de . Ausführliche Infos unter >>
https://www.facebook.com/events/503034719876405/

Mehr zu Ulli Thiel >>
http://www.lebenshaus-alb.de/cgi-bin/cms/mt-view.cgi/1/category/344/


:: 19. 04.2016 - 19:00 Uhr in Am Künstlerhaus 47, 76131 Karlsruhe: "Grenzen öffnen für Menschen, Grenzen schließen für Waffen"

Vortrag von Jürgen Grässlin mit Buchpräsentationen zum "Netzwerk des Todes. Die kriminellen Verflechtungen von Waffenindustrie und Behörden" und zum "Schwarzbuch Waffenhandel. Wie Deutschland am Krieg verdient". VA: amnesty international Karlsruhe. Kontakt: E-Mail: c.devaux@amnesty-karlsruhe.de. Internet >>
http://www.amnesty-karlsruhe.de/de

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/termine.htm

:: "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" >> http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html

:: bewegung.taz.de >> http://bewegung.taz.de/termine

:: Die AnStifter >> https://www.die-anstifter.de/veranstaltungen/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

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