Date: March 15th 2016

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

an den Beginn des heutigen Newsletters möchte ich einen kurzen Text von Daniel Berrigan zur Einschätzung seines Friedensengagements stellen.


Wir haben gefastet, demonstriert, haben Mahnwachen gehalten,
Sitzblockaden gemacht, sind jeder Stufe der Eskalation gefolgt,
so gut wir konnten mit unseren lahmen Methoden und Mitteln.
Immerhin haben wir uns Mars an die Fersen geheftet.

Wir waren niemals erfolgreich und wir gaben niemals auf.
Das ist das Beste, was man über uns sagen kann.
Mit diesem Nachruf werden wir zufrieden sein müssen.

(Daniel Berrigan, SJ. Zitiert nach:
Frieden stiften - jeden Tag)


Herzliche Grüße

Euer / Ihr Michael Schmid

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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

Gewaltfreiheit - Gütekraft

:: 01. Philippinen schrieben 1986 Menschheitsgeschichte

:: 02. Graeme MacQueen: Spiritualität und Frieden (1)

Rüstungsexport

:: 03. Die sieben Goldenen Nasen des deutschen Rüstungsexports

:: 04. Wie man einen Rekord beichtet


Flucht und Asyl

:: 05. Konstantin Wecker: Wie, glauben Sie, wird eines Tages die Geschichte über Sie richten?

:: 06. Globale Fairness: Gedanken zur sogenannten Flüchtlingskrise

:: 07. Migration: Stille Reserve

:: 08. EU-Innenminister tagen, Landtagswahlen stehen bevor: PRO ASYL warnt vor Wettlauf nach rechts und startet Kampagne

:: 09. EU-Türkei-Gipfel: Kritik an Schließung Balkanroute

:: 10. PRO ASYL zum EU-Türkei-Gipfel: Was zu tun wäre und was befürchtet werden muss

:: 11. EU-Türkei-Gipfel: PRO ASYL legt Rechtsgutachten vor

:: 12. EU-Gipfel: PRO ASYL zum türkischen Vorschlag

:: 13. Grenzen dicht

:: 14. Der Flüchtlings-Aufbewahrungsstaat

Nordafrika

:: 15. Asyl: Prädikat sicher

:: 16. "Zugeständnisse bei Menschenrechten und Westsaharakonflikt schaffen weitere Fluchtursachen"

:: 17. Marokko ist kein sicheres Land

Rechtsextremismus

:: 18. Bellen statt beten

:: 19. Das Monströse als Ernstfall der Humanität

Naher und Mittlerer Osten

:: 20. Israel: Kriegsdienstverweigerin zum dritten Mal verurteilt

:: 21. Uri Avnery: Die große BDS-Debatte

:: 22. Uri Avnery: Heiliges Wasser

:: 23. Uri Avnery: Das Känguru

:: 24. Vor der Syrienkonferenz der UN: Assad ist und bleibt umstritten

:: 25. Bürgerkrieg in Syrien: Beschuss von Kliniken als Strategie

:: 26. Iraner hoffen auf bessere Zeiten

USA

:: 27. Das Problem mit der Revolution

:: 28. Alles ist möglich

Energien / Klimawandel

:: 29. Die Welt steigt aus der Atomenergie aus

:: 30. Neue Studie untersucht Risiken von AKWs und Zwischenlagern in Deutschland. Atomausstieg muss vorgezogen werden

:: 31. Merkels 5-Milliarden-Euro-Geschenk für Atomkraftwerke

:: 32. Wo der Meeresspiegel steigt, steigen die Kosten noch schneller

Leonardo Boff

:: 33. Eine Kultur, die das Herz in den Mittelpunkt stellt


II. Hinweise

III. Termine

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I. Artikel

:: 01. Philippinen schrieben 1986 Menschheitsgeschichte

Systematisch geplant: Die gewaltfrei-gütekräftige Beendigung der Marcos-Diktatur durch Würde anbieten - People Power. Kommentierter Gütekraftbericht von Martin Arnold. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009678.html


:: 02. Graeme MacQueen: Spiritualität und Frieden (1)

Neu erschienen ist die deutsche Übersetzung des Buchs "Spirituality and Peacemaking" des Kanadiers Graeme MacQueen. Sein deutscher Titel: "Spiritualität und Frieden". In dem Buch stellt der Autor Fünf Friedens-Spiritualitäten Asiens vor, dazu behandelt er Acht Aspekte von Friedensspiritualität. In der Einführung heißt es: "In diesem Buch verteidigen wir weder die Religion an sich noch greifen wir sie an. Zwar achten wir auf Fehler und Gefahren von Religion, aber wir geben sie nicht auf, weil wir viel Inspirierendes und Heilsames darin sehen [...] Man muss umdenken, einen neuen Rahmen finden und neue Kategorien erfinden. Das haben wir getan [...] Wir hoffen, dass auch Menschen, die sich nicht mit einer der traditionellen religiösen Traditionen identifizieren können, die aber meinen, dass ‚Spiritualität' sich auf etwas Gutes und Notwendiges beziehe, dieses Buch lesen und sich positiv am Dialog über Frieden, Religion und Spiritualität beteiligen werden." Wir veröffentlichen den
letzten Teil des Buches in drei Folgen. Hier Folge 1. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009709.html


:: 03. Die sieben Goldenen Nasen des deutschen Rüstungsexports

Das größte zivilgesellschaftliche Bündnis gegen Rüstungsexporte, die bundesweite Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" eröffnete heute um 10.00 Uhr in Berlin die Ein-Tages-Ausstellung "Die sieben Goldenen Nasen des deutschen Rüstungsexports!". Die Ausstellung ist auf der Wiese vor dem Deutschen Bundestag bis 14 Uhr zu sehen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009681.html


:: 04. Rüstungsexport: Wie man einen Rekord beichtet

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel betont immer wieder, dass er gerne eine restriktivere Genehmigungspolitik für Rüstungsexporte will und praktiziert. Doch was macht der Minister, wenn er zugeben muss, dass er im letzten Jahr weit mehr Exporte genehmigt hat, als je irgendeiner seiner Vorgänger? Von Otfried Nassauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009696.html


:: 05. Konstantin Wecker: Wie, glauben Sie, wird eines Tages die Geschichte über Sie richten?

Immer wieder belästigen Flüchtlinge vernünftige Mittel- und Nordeuropäer, indem sie aufdringlich auf die Tränendrüse drücken: mit Bildern von Elend und Not, weinenden Kindern usw. Man kennt das ja. Manche schrecken nicht mal davor zurück, sich tot auf einen Strand zu legen, um europäische Politiker emotional zu erpressen. Das lassen die sich aber nicht mehr länger gefallen. Die österreichische Innenministerin Mikl-Leitner geht mit gutem Beispiel voran und zeigt längst überfällige Härte gegen die Zudringlichen. Ein Kommentar von Konstantin Wecker. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009707.html


:: 06. Globale Fairness: Gedanken zur sogenannten Flüchtlingskrise

Dem Migrationsforscher Klaus J. Bade zufolge ist die "Flüchtlingskrise", die Flüchtlinge nach Europa treibt, in Wahrheit eine Weltkrise. Zudem gerate sie immer mehr zu einer Krise der "Festung Europa" selbst. Patentlösungen gebe es nicht, aber Annäherungen. In einem Gastkommentar für den MEDIENDIENST INTEGRATION schlägt der Experte konkrete Strategien vor. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009684.html


:: 07. Migration: Stille Reserve

Durch Flüchtlinge kann eine absehbar wachsende Nachfrage nach qualifizierter Arbeit in Deutschland vorerst nicht gedeckt werden, befindet eine IW-Studie aus Köln. Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009686.html


:: 08. EU-Innenminister tagen, Landtagswahlen stehen bevor: PRO ASYL warnt vor Wettlauf nach rechts und startet Kampagne

Die sich abzeichnenden Wahlerfolge rechtspopulistischer Parteien sowie der Wettlauf nach rechts demokratischer Parteien erschrecken. Der Abbau von Menschenrechten wird salonfähig. Während die Konflikte in Syrien, Irak und Afghanistan unvermindert weitergehen, wird die positive Haltung gegenüber Flüchtlingen seit Monaten gezielt zum Kippen gebracht. Zugleich werden Tag für Tag Flüchtlinge auf offener Straße bedroht. Rechte hetzen und schreiten zur Tat: In diesem Jahr gab es bereits 248 Angriffe auf Unterkünfte, davon 46 Brandanschläge. Rassismus und rechte Gewalt bedrohen nicht nur die Flüchtlinge, sondern auch eine offene und demokratische Gesellschaft. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009704.html


:: 09. EU-Türkei-Gipfel: Kritik an Schließung Balkanroute

Anlässlich des EU-Türkei-Gipfels kritisiert die Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international die geplante Schließung der Balkanroute für Flüchtlinge und fordert humanitäre Hilfe und legale Reisemöglichkeiten. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009698.html


:: 10. PRO ASYL zum EU-Türkei-Gipfel: Was zu tun wäre und was befürchtet werden muss

Anlässlich des am Montag beginnenden EU-Türkei-Gipfels fordert PRO ASYL, die Menschenrechtssituation in der Türkei, an der syrisch-türkischen Grenze und an den Grenzen Griechenlands und die Lage der Flüchtlinge in den Mittelpunkt zu stellen. Die Ereignisse der letzten Stunden zeigen: Es geht mit den Menschenrechten in der Türkei rapide bergab. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009697.html


:: 11. EU-Türkei-Gipfel: PRO ASYL legt Rechtsgutachten vor

Vor dem EU-Gipfel mit der Türkei steigt der Druck auf Griechenland. Die NATO will in Kürze ihre Operation gegen Flüchtlinge in der Ägäis starten. Die Menschenrechtsorganisation PRO ASYL appelliert eindringlich, europäisches Recht einzuhalten. "Es darf keine Zurückweisungen von Schutzsuchenden in die Türkei geben. Auch das Aufbringen und Zurückschleppen von Flüchtlingsbooten durch die NATO in die Türkei wäre rechtswidrig", sagt PRO ASYL-Geschäftsführer Günter Burkhardt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009691.html


:: 12. EU-Gipfel: PRO ASYL zum türkischen Vorschlag

Als Versuch, das individuelle Asylrecht abzuschaffen, bezeichnet PRO ASYL- Geschäftsführer Günter Burkhardt den Vorschlag der Türkei, in Griechenland angekommene Flüchtlinge wieder zurückzunehmen, wenn die EU im Gegenzug Syrer aus der Türkei aufnimmt. "Damit wird das Leben eines Eritreers, der vor dem Militärregime flieht, oder das Leben eines aus dem Irak oder Afghanistan Fliehenden gegen das Leben eines Syrers ausgespielt. Nicht nur Syrer sind Flüchtlinge. Jetzt soll die Herkunft bestimmen, ob ein Mensch Schutz findet. Dieser Vorschlag ist menschenverachtend." Nach der Genfer Flüchtlingskonvention oder der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) sind die individuellen Fluchtgründe maßgebend, nicht die nationale Herkunft. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009700.html


:: 13. Grenzen dicht

Die Flüchtlingsabwehr Deutschlands und der EU führt zu einer neuen Zuspitzung der Lage an den Grenzen in Südosteuropa. Bei dem griechischen Grenzort Idomeni entwickelt sich eine humanitäre Katastrophe: Das dortige Flüchtlingslager ist überfüllt; Menschen müssen bei strömendem Regen und kalten Temperaturen teilweise unter freiem Himmel nächtigen. Krankheiten breiten sich aus. Dorothee Vakalis von der Hilfsorganisation NAOMI, die seit Jahren Flüchtlinge unterstützt, weist im Gespräch mit german-foreign-policy.com darauf hin, dass von den Verhältnissen in Idomeni zu gut 40 Prozent Kinder betroffen sind: In letzter Zeit flüchteten deutlich häufiger als früher Frauen mit Kindern, weil die Bundesrepublik die Familienzusammenführung verschleppe oder gänzlich aussetze. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009711.html


:: 14. Der Flüchtlings-Aufbewahrungsstaat

Mehr als 14.000 Flüchtlinge saßen am vergangenen Mittwoch in Idomeni an der gesperrten griechisch-mazedonischen Grenze fest. Über die Lage dort sprach german-foreign-policy.com mit Dorothee Vakalis. Die ehemalige Pfarrerin der Evangelischen Kirche deutscher Sprache in Thessaloniki und ihre Organisation NAOMI sind seit rund fünf Jahren in der Flüchtlingshilfe aktiv. In Idomeni kümmern sie sich um die Nahrungsversorgung und verteilen gemeinsam mit anderen Freiwilligenorganisationen bis zu 13.000 Essensportionen pro Tag. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009712.html


:: 15. Asyl: Prädikat sicher

Was die Bundesregierung als "sicheres Herkunftsland" erachtet, orientiert sich nicht an Menschenrechten. Denn in Algerien, Tunesien und Marokko sind diese nicht viel wert. Von Sabine Kebir. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009703.html


:: 16. "Zugeständnisse bei Menschenrechten und Westsaharakonflikt schaffen weitere Fluchtursachen"

Anlässlich der Marokko-Reise von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (28.2.) kritisiert die Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international die Kooperation mit Staaten, die aufgrund ihrer eklatanten Menschenrechtsverstöße selbst für die Flucht vieler Menschen verantwortlich sind. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009683.html


:: 17. Marokko ist kein sicheres Land

Das Vorhaben der Bundesregierung, Marokko, Algerien und Tunesien zu sicheren Herkunftsstaaten zu erklären, stößt beim globalisierungskritischen Netzwerk Attac auf scharfen Widerspruch. "Marokko ist kein sicheres Land, weder für die Marokkaner, die von der Polizei und der Justiz verfolgt werden, noch für Migranten und Flüchtlinge. Nach den Revolten und Demonstrationen von 2011 ist die staatliche Repression schärfer geworden", betont Lucile Daumas von Attac Marokko anlässlich der Maghreb-Reise von Bundesinnenminister Thomas de Maizière. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009689.html


:: 18. Bellen statt beten

CDU: Die Partei hat Angst, zu viel Terrain an die AfD zu verlieren. Das befeuert bei einigen Unionspolitikern den Hang zur Selbstzerlegung. Von Ulrike Baureithel. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009677.html


:: 19. Das Monströse als Ernstfall der Humanität

Nach den neuen Pogromen in den sächsischen Gemeinden Clausnitz und Bautzen sagte der Ministerpräsident Stanislaw Tillich: "Das sind keine Menschen, die so etwas tun. Das sind Verbrecher." Ein Kommentar von Götz Eisenberg. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009676.html


:: 20. Israel: Kriegsdienstverweigerin zum dritten Mal verurteilt

Am 29. Februar 2016 wurde die israelische Kriegsdienstverweigerin Tair Kaminer zum dritten Mal zu einer Haftstrafe verurteilt, dieses Mal zu 30 Tagen Gefängnis. Sie war seit dem 10. Januar 2016 bereits 45 Tage im Militärgefängnis inhaftiert. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009699.html


:: 21. Uri Avnery: Die große BDS-Debatte

Hilfe! Ich betrete ein Minenfeld. Ich kann nicht anders. Das Minenfeld hat einen Namen: BDS - Boykott, Kapitalabzug (Devestitionen), Sanktionen. Oft werde ich gefragt, welche Haltung ich dieser internationalen Bewegung gegenüber einnehme. Sie wurde von palästinensischen Aktivisten ins Leben gerufen und hat sich wie ein Lauffeuer über die ganze Welt verbreitet. Die israelische Regierung betrachtet diese Bewegung jetzt als große Bedrohung, und zwar als eine größere, so scheint mir, denn Daesch oder Iran. Die israelischen Botschaften in aller Welt werden mobilisiert, diese Bewegung zu bekämpfen. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009706.html


:: 22. Uri Avnery: Heiliges Wasser

Er kam aus dem Nichts. Buchstäblich. Die israelische Polizei brauchte einen neuen Kommandanten. Der letzte war ans Ende seiner Dienstzeit gelangt, einige höhere Offiziere waren beschuldigt worden, ihnen untergebene Frauen belästigt zu haben, und einer hatte, nachdem er wegen Korruption angeklagt worden war, Selbstmord begangen. Also musste jemand vorgeschlagen werden, der von außen käme. Als Benjamin Netanjahu seine Entscheidung verkündete, waren alle verblüfft. Roni Alscheich? Woher zum Teufel kam denn der? Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009682.html


:: 23. Uri Avnery: Das Känguru

Ein Bauer kommt zum ersten Mal in die große Stadt. Er geht in den Zoo und steht stundenlang wie festgewurzelt vor dem Känguru-Käfig. "So ein Tier gibt es nicht!", ruft er immer wieder. Ich muss gestehen, dass ich dasselbe empfunden habe, als ich zum ersten Mal Donald Trump im Fernsehen sah und als ich hörte, er kandidiere in den USA für das Präsidentenamt. "Unmöglich", murmelte ich vor mich hin. "Das muss eine Falschmeldung sein!" Die Amerikaner sind zu allem Möglichen fähig. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009693.html


:: 24. Vor der Syrienkonferenz der UN: Assad ist und bleibt umstritten

Der neue Anlauf für Friedensgespräche in Genf steht unter schlechten Vorzeichen. Beide Seiten reisen mit völlig konträren Positionen an. Von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009710.html


:: 25. Bürgerkrieg in Syrien: Beschuss von Kliniken als Strategie

Die syrische und die russische Luftwaffe sollen gezielt Krankenhäuser angegriffen haben. Das sagt Amnesty International in einem Bericht. Von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009692.html


:: 26. Iraner hoffen auf bessere Zeiten

Die Doppel-Wahl vom Februar hat Iran verändert; aber ein politisches Erdbeben war es nicht. Die Freude über den Erfolg der "Reformer" sollte nicht dazu verführen, auf einen Wandel des Systems zu schließen. Präsident Hassan Ruhani gehört ebenso zum Establishment wie alle anderen Gewählten, dafür hat schon die gründliche Vor-Auswahl durch den - ungewählten - Wächterrat gesorgt. Ruhani wird das Land nur so viel verändern, wie es die Hardliner und die Staatsordnung zulassen. Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009690.html


:: 27. USA: Das Problem mit der Revolution

Präsident wird Bernie Sanders wohl nicht. Doch der Demokrat treibt die politische Debatte weiter nach links, während sich die Republikaner selbst zerlegen. Von Konrad Ege. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009679.html


:: 28. USA: Alles ist möglich

Die Primaries im US-Staat Iowa machen eines deutlich: Es kann einen Wahlkampf geben, der eine "politische Revolution" von links als Option bereithält. Von Konrad Ege. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009687.html


:: 29. Die Welt steigt aus der Atomenergie aus

Nach der Tschernobyl-Katastrophe vor 30 Jahren hatten viele deutsche Atomkraft-Gegner gehofft, dass der Ausstieg aus der Nuklearenergie rasch kommen werde. Aber es bedurfte erst des nächsten großen Unfalls in Fukushima - damit vor jetzt fünf Jahren Deutschland, die Schweiz und die Niederlande den Atomausstieg beschlossen. Doch heute ist das globale Ende der Atomkraft absehbar. Von Franz Alt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009708.html


:: 30. Neue Studie untersucht Risiken von AKWs und Zwischenlagern in Deutschland. Atomausstieg muss vorgezogen werden

Kurz vor dem fünften Jahrestag des Atomunglücks von Fukushima hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine Beschleunigung des Atomausstiegs gefordert. In einer am 8. März 2016 in Berlin veröffentlichten Studie mit dem Titel "Atomkraft 2016 - sicher, sauber, alles im Griff?" untersucht die unabhängige Atomexpertin Oda Becker die Risiken, die von Atomkraftwerken und Zwischenlagern in Deutschland ausgehen. Becker konnte mangelhafte Schutzstandards, Hochwasser-, Erdbeben- und Terrorgefahren sowie altersbedingte Ausfälle der Sicherheitssysteme nachweisen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009701.html


:: 31. Merkels 5-Milliarden-Euro-Geschenk für Atomkraftwerke

Mit einer Steuerbefreiung in Milliardenhöhe wollen CDU und CSU fünf Jahre nach Fukushima den Betrieb von Atomkraftwerken wieder fördern: Sie wollen die erst 2011 eingeführte Brennelemente-Steuer streichen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009705.html


:: 32. Wo der Meeresspiegel steigt, steigen die Kosten noch schneller

Schäden durch Extremereignisse wie Überflutungen spielen eine noch größere Rolle als der durchschnittliche Meeresspiegelanstieg selbst, wenn es um die Kosten des Klimawandels in Küstenregionen geht. Doch obwohl der zu erwartende zukünftige Meeresspiegelanstieg mittlerweile recht gut verstanden ist, gab es bislang kaum Fortschritte bei den damit verbundenen Kostenabschätzungen für die nächsten Jahrzehnte. Ein Team von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) hat nun eine Methode entwickelt, mit der sich finanzielle Schäden durch Hochwasser bei ansteigendem Meeresspiegel bestimmen lassen. Erstmals zeigen die Forscher, dass die Schadenskosten stets schneller steigen als der Meeresspiegel selbst. >> http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009685.html


:: 33. Leonardo Boff: Eine Kultur, die das Herz in den Mittelpunkt stellt

Seit dem sogenannten Zeitalter der Aufklärung (1715 - 1789) hat unsere Kultur auf rigorose Weise das Verständnis von René Descartes (1596 - 1650) angewandt, demzufolge der Mensch "Herr und Meister" der Natur ist und mit ihr nach eigenem Gutdünken verfahren kann. Descartes stellte die Vernunft und das wissenschaftliche Denken über alles: was vor diesen nicht bestehen kann, verliert seine Legitimität. Daraus folgte eine herbe Kritik an allen Traditionen, vor allem aber am traditionellen christlichen Glauben. Dies verschloss auch dem Geist, der zu Wissen führt, ohne notwendigerweise über die rationalen Wege zu gehen, viele Türen. Von Leonardo Boff. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009695.html

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II. Hinweise

:: Aktuell erschienen: Lebenshaus-Rundbrief Nr. 88

Ein Schwerpunkt im gerade erschienenen Lebenshaus-Rundbrief ist das nach wie vor aktuelle Thema Flucht und Migration. Neben Ausführungen zu Hintergründen dieser Problematik geht es auch um aktuelle Asylpolitik und deren Folgen, die im Januar täglich acht tote Flüchtlinge alleine in der Ägäis nach sich zog. Katrin Warnatzsch beschreibt in einem Beitrag Begegnungen mit geflüchteten Menschen. Ausführlich gewürdigt wird der im Januar verstorbene Friedensforscher und Friedensaktivist Andreas Buro. Christine Schweitzer stellt in dem Artikel "Werben für Alternativen: Menschen vor Gewalt schützen - nicht bombardieren" das Konzept "Zivile Peacekeeping" vor. In einem weiteren Bericht geht es um das durch das Finanzamt gebremste Engagement von Attac. Konstantin Wecker führt einen konkreten Fall in Kenia an, bei dem durch mutiges, gewaltfreies Handeln Menschenleben gerettet werden konnten. Der Rundbrief Nr. 88 kann hier heruntergeladen werden >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/media/pdf/rundbrief88.pdf


:: Warum Afghanistan kein sicheres Herkunftsland ist

2015 sind 150.000 Menschen aus Afghanistan nach Deutschland gekommen. Sie fliehen vor Verfolgung, Gewalt und Perspektivlosigkeit in ihrem Land. Die Bundesregierung hat Pläne, diese Flüchtlinge an den Hindukusch zurückzuführen. Basierend auf ihren Feldforschungen legen die Autorinnen Dr. Katja Mielke und Dr. Elke Grawert in BICC Policy Brief 1/2016 dar, warum Afghanistan kein sicheres Herkunftsland ist. Sie formulieren Politikempfehlungen, die auf die komplexe Unsicherheitslage, in der sich die afghanische Bevölkerung nach dem Rückgang des internationalen Engagements seit 2014 befindet, eingehen. Download >>
http://www.konfliktbearbeitung.net/dokumente/afghanistan-kein-sicheres-herkunftsland


:: Ein Lesebuch des Zivilen Friedensdienstes

Das Lesebuch des Zivilen Friedensdienstes nimmt Leserinnen und Leser mit auf eine Expedition in die Welt der Zivilen Konfliktbearbeitung. In 14 Berichten aus 13 Ländern erhalten Interessierte tiefe Einblicke in die alltägliche Friedensarbeit der Fachkräfte und Partnerorganisationen im Zivilen Friedensdienst. Dabei geht es beispielsweise um Menschenrechtsverteidigung in Kolumbien, den Aufbau von Friedenskomitees in Burundi und Vergangenheitsbewältigung in Bosnien-Herzegowina. Das Buch umfasst 68 Seiten und kann beim ZFD gegen eine Schutzgebühr von fünf Euro bestellt oder kostenlos herunter geladen werden. Mehr >>
https://www.ziviler-friedensdienst.org/de/material-bestellung

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III. Termine

:: 16.03.2016 - 20:00 Uhr evang. Gemeindehaus in Gammertingen (Kreis Sigmaringen): "Menschen auf der Flucht - Asyl in Deutschland?"

Rechtsanwalt Ullrich Hahn wird bei dieser Veranstaltung einerseits auf die weltweite Flüchtlingssituation und ihre Hintergründe eingehen. Außerdem wird er von seinen reichhalten Erfahrungen berichten und Fragen beantworten wie: Warum verlassen Menschen ihre Heimat? Wie verhalten sich Europa und Deutschland gegenüber Flüchtlingen und Migranten? Was erwartet diese Menschen, wenn sie es bis nach Deutschland schaffen? Wie ist das Asylverfahren strukturiert? Wer bekommt Asyl, wer einen anderen Bleiberechtsstatus, wer muss wieder gehen? Und was hat das alles mit uns zu tun? VA: Lebenshaus Schwäbische Alb + Weltladen Gammertingen. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/009617.html


:: 16.03.2016 - 19:00 Uhr Ökumenisches Bildungszentrum sanctclara Mannheim: "Grenzen öffnen für Menschen, Grenzen schließen für Waffen ernten"

Vortrag von Jürgen Grässlin mit Buchpräsentationen zum "Netzwerk des Todes. Die kriminellen Verflechtungen von Waffenindustrie und Behörden" und zum "Schwarzbuch Waffenhandel. Wie Deutschland am Krieg verdient". VA: Kooperationsveranstaltung des Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara Mannheim und DFG-VK Mannheim-Ludwigshafen. Kontakt: Hedwig Sauer-Gürth, E-Mail: hedwig.sauer-guerth@gmx.de
http://juergengraesslin.com/


:: 17.03.2016 - 20:00 Uhr Buchhandlung Bücherinsel, Bahnhofstr. 4, 77704 Oberkirch: "Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten"

Vortrag von Jürgen Grässlin mit Buchpräsentationen zum "Netzwerk des Todes. Die kriminellen Verflechtungen von Waffenindustrie und Behörden" und zum "Schwarzbuch Waffenhandel. Wie Deutschland am Krieg verdient". VA: Georg Börsig, Buchhandlung Bücherinsel, Oberkirch, E-Mail: info@buecherinsel.org
http://juergengraesslin.com/

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/termine.htm

:: "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" >> http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html

:: bewegung.taz.de >> http://bewegung.taz.de/termine

:: Die AnStifter >> https://www.die-anstifter.de/veranstaltungen/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

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Eine Anmerkung in eigener Sache: Da unser Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie Geld kostet und es keinerlei Zuschüsse gibt, bitten wir um Spenden an unseren Verein. Wir sind durch das Finanzamt Sigmaringen als gemeinnützig und mildtätig anerkannt (letztmals mit Bescheid vom 20.11.2015). Deshalb sind Spenden und Mitgliedsbeiträge steuerabzugsfähig. Eine Spendenbestätigung wird ab 25 € zu Beginn des kommenden Jahres automatisch zugestellt, ansonsten auf Anforderung. ErstspenderInnen bitte unbedingt ihre Anschrift angeben! Danke!!!

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