Date: January 8th 2016

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

zuallererst möchte ich Euch/Ihnen noch ein gesundes, friedvolles Jahr 2016 wünschen. Da Frieden und Gerechtigkeit sich ja bekanntlich nicht einfach von alleine einstellen, wünsche ich uns allen genügend Mut und Kraft für ein entsprechendes Engagement. Dazu gehört wohl auch unbedingt das, was der englische Schriftsteller George Orwell in dem nachfolgenden Satz ausgedrückt hat.


In Zeiten universeller Täuschung
wird das Aussprechen der Wahrheit
zur revolutionären Tat.

(George Orwell - 1903-1950, zit. nach:
weltverbunden leben. Jahresbegleiter 2016)


An dieser Stelle möchte ich mich auch bei all den Menschen bedanken, die das Engagement von "Lebenshaus Schwäbische Alb" im vergangenen Jahr unterstützt haben. Ohne all die Spenden, Mitgliedsbeiträge und zinslosen Darlehen könnten wir uns nicht in der Form für Gerechtigkeit, Frieden und Erhalt unserer Mitwelt einsetzen, wie es uns ermöglicht wird. Aber es ist nicht nur das Geld, das dabei hilft, sondern zugleich die Verbundenheit mit sehr vielen Menschen, Organisationen und Netzwerken, welche an der Hoffnung festhalten: Eine bessere Welt ist möglich!

Herzliche Grüße

Euer / Ihr Michael Schmid

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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

Nicht nur zur Weihnachtszeit

:: 02. Die wirkliche Bedeutung des Waffenstillstands zu Weihnachten 1914

:: 03. Leonardo Boff: Weihnachten: Jedes Neugeborene ist ein Zeichen, dass Gott noch immer an den Menschen glaubt

Rüstungsproduktion und -export

:: 04. Export von Kleinwaffen und Munition stoppen!

:: 05. Unterstützung für die Rüstungsindustrie? - Bundesregierung will Schlüsselfähigkeiten fördern

Flucht und Asyl

:: 06. Keine legalen Wege - Abschottung zwingt Frauen und Kinder auf die Boote

:: 07. Familien gehören zusammen: "Stellen Sie sich vor, das wäre Ihrer Familie passiert"

:: 08. Debatte um Integrationspflicht: Flüchtlinge nehmen Integrationsangebote freiwillig wahr

:: 09. Asylbewerberzahlen 2015

Europa / Naher und Mittlerer Osten

:: 10. Frankreich: Eine Art Gewohnheitsrecht

:: 11. Die Beistandsverpflichtung der EU - Nein sagen wird schwer

:: 12. Später vielleicht

:: 13. Leonardo Boff: Der Westen hat sich für die schlechteste Antwort entschieden: Krieg

:: 14. Bürgerkrieg in Syrien: Ein Fahrplan mit Fragezeichen

:: 15. UN-Resolution zu Syrien: Assad muss verlieren

:: 16. Zivilisten-Austausch Syrien: Zeichen der Hoffnung?

:: 17. Was ISIS wirklich im Sinn hat

:: 18. Gefährliche Politik der Saudis: Es droht ein vierter Golfkrieg

:: 19. Saudi-Arabien: Angst vor Autoritätsverlust

:: 20. Blutiges Bündnis (I)

:: 21. Blutiges Bündnis (II)

:: 22. Aufruf zum Ölboykott Saudi-Arabiens

:: 23. Uri Avnery: Ein Fall von Bestechung

USA

:: 24. AFRICOM baut neuen Drohnenstützpunkt im Niger

:: 25. Aufgewärmter Kalter-Krieg-Quatsch von der New York Times

:: 26. Wie stehen die Chancen für den Frieden im Jahr 2016?

:: 27. Warum der Dritte Weltkrieg über dem Horizont steht

Soziale Ungleichheit

:: 28. Politik für Firmenerben statt für die Armen - Die jüngste Steuerreform der Großen Koalition


II. Termine

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I. Artikel

:: 01. Andreas Buro: WARUM ?

In diesen Tagen der Feste der Gläubigen wird aus fast allen Himmelsrichtungen um Frieden, ja um Frieden auf Erden gebeten. Dennoch schießen so viele Menschen aufeinander. Warum? Alle wünschen sich Sicherheit für sich selbst, für Frau und Kinder, für Freunde und Freundinnen. Sicherheit ein hohes Gut. Der Begriff der Sicherheit wird weitgehend mit dem der Sicherheitskräfte, also dem Militär verbunden. Wie falsch! Ein Rückblick auf das vergangene Jahrhundert. An dessen Beginn kostete ein Krieg um die Hunderttausend Tote, jetzt ist die Auslöschung ganzer Regionen oder sogar der ganzen Menschheit durch wenige Handgriffe möglich. Doch wird immer weiter in diese tödliche Sicherheit investiert. Warum? Von Andreas Buro. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009568.html


:: 02. Die wirkliche Bedeutung des Waffenstillstands zu Weihnachten 1914

Vor hundert Jahren, am Weihnachtsabend 1914, erhoben sich deutsche und britische Soldaten aus den Schrecken des Stellungskriegs im Ersten Weltkrieg, um einander zu grüßen, Lebensmittel und Geschenke auszutauschen und sich gegenseitig Frohe Weihnachten zu wünschen. Das, woran wir uns heute als "Weihnachts-Waffenstillstand" erinnern, begann damit, dass Soldaten gemeinsam Weihnachtslieder in den Schützengräben sangen. Schließlich kletterten beide Seiten aus den Gräben und trafen sich persönlich. Im Verlauf dieses zweitägigen Waffenstillstands, der bis zum 26. Dezember 1914 dauerte, tauschten beide Seiten auch Gefangene aus, begruben ihre Toten und spielten sogar Fußball miteinander. Von Ron Paul. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009569.html


:: 03. Leonardo Boff: Weihnachten: Jedes Neugeborene ist ein Zeichen, dass Gott noch immer an den Menschen glaubt

Wir befinden uns in der Weihnachtszeit, doch die Stimmung ist nicht weihnachtlich, sondern entspricht eher einem Karfreitag. Es gibt so viele Krisen, Terrorangriffe, den Krieg, den die kriegerischen und militärischen Mächte (USA, Frankreich, England, Russland und Deutschland) gemeinsam gegen den IS führen, wodurch Syrien fast zerstört wird und Zivilisten und Kinder grausam getötet werden. Wie ihre eigene Presse zugibt, hat die brasilianische Politik die Umwelt durch Bitterkeit und Rachsucht kontaminiert, ganz zu schweigen vom astronomisch hohen Maß an Korruption. All dies lässt die Weihnachtslichter erlöschen und die Weihnachtsbäume in Finsternis versinken, die doch Freude und kindliche Unschuld ausstrahlen sollten, die es noch immer in allen Menschen gibt. Von Leonardo Boff. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009571.html


:: 04. Export von Kleinwaffen und Munition stoppen!

Zu Weihnachten 2015 fordert die Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" die Bundesregierung erneut auf, den Export von Kleinwaffen und Munition komplett einzustellen. Die Grenzen müssten für die Menschen geöffnet bleiben, aber für den Export von Waffen endlich geschlossen werden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009559.html


:: 05. Unterstützung für die Rüstungsindustrie? - Bundesregierung will Schlüsselfähigkeiten fördern

Die wehrtechnische Industrie in Deutschland hat ein Problem. Sie ist zu groß und gleichzeitig zu klein: Viel zu groß, um allein von den Aufträgen der Bundeswehr zu leben und deutlich zu klein, um all das herzustellen, was die Bundeswehr braucht. Während die Bundeswehr einen Teil ihrer finanziellen Mittel für Einkäufe im Ausland ausgeben muss, verdient die deutsche Rüstungsindustrie den Löwenanteil ihres Geldes in fremden Landen. Von Otfried Nassauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009587.html


:: 06. Keine legalen Wege - Abschottung zwingt Frauen und Kinder auf die Boote

Immer mehr Frauen, Kinder und Kleinkinder flüchten über das Meer nach Griechenland und dann weiter. Der Anteil der Minderjährigen bei der Ankunft in Griechenland ist laut UNHCR von 16 % im Juni auf 28 % im November 2015 gestiegen, der Anteil erwachsener Frauen von 11 % auf 17 %. Mehrere Hundert Menschen, darunter viele Kleinkinder und Kinder, sind in den vergangenen Wochen ertrunken oder wegen Unterkühlung gestorben. Kinder sind bei der Flucht mit seeuntauglichen Booten einem erhöhten Todesrisiko ausgesetzt. PRO ASYL appelliert: Recht auf den Familiennachzug nicht antasten, Aufnahme von Familienangehörigen ermöglichen, aktiv werden gegen das Sterben auf dem Meer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009562.html


:: 07. Familien gehören zusammen: "Stellen Sie sich vor, das wäre Ihrer Familie passiert"

Luqman Sabri (33) lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Hannover. Er sorgt sich um seine Familie, für Jesiden ist es im Nordirak besonders gefährlich. Luqman will seine Angehörigen auf einem sicheren Weg zu sich holen. Bisher ist eine reguläre Aufnahme in Deutschland aber für sie nicht möglich. PRO ASYL dokumentiert seinen Fall. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009566.html


:: 08. Debatte um Integrationspflicht: Flüchtlinge nehmen Integrationsangebote freiwillig wahr

Die Unionsparteien wollen Asylbewerber zur Integration verpflichten. Die Forderung suggeriert, dass es bislang an Bereitschaft dazu fehlt. Was dabei nicht erwähnt wird: Bis Oktober 2015 durften Flüchtlinge im laufenden Asylverfahren nicht an den Integrationskursen teilnehmen. Und schon jetzt ist die größte Herkunftsgruppe unter den Teilnehmern für Sprachkurse: die Gruppe der geflüchteten Syrer. Von Dennis Yücel. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009580.html


:: 09. Asylbewerberzahlen 2015

442.000 formelle Asylerstanträge wurden im Jahr 2015 beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gestellt - ein Rekord, aber auch ein deutlicher Hinweis auf das Ausmaß der globalen Krisen, die Menschen zur Flucht treiben. Unklarheiten darüber, wie viele Asylsuchende sich tatsächlich in Deutschland aufhalten, bleiben. Die Unschärfe bewegt sich im sechsstelligen Bereich. PRO ASYL bezeichnet die Wiedereinführung von Einzelfallprüfungen für bestimmte Herkunftsländer als kontraproduktiv. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009584.html


:: 10. Frankreich: Eine Art Gewohnheitsrecht

Die Kriegserklärung von Präsident Hollande gehorcht keinem Augenblicksreflex, sondern politischer Tradition. Von Rudolf Walther. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009573.html


:: 11. Die Beistandsverpflichtung der EU - Nein sagen wird schwer

Frankreich hat seine Partner mit der Reaktion auf die Terroranschläge in Paris überrascht. Es bittet nicht die NATO, sondern die Europäische Union um Beistand. Die Vereinten Nationen haben mit einer einstimmigen Resolution mittlerweile auch ein militärisches Vorgehen gegen den IS und andere Terrorgruppen aus Syrien und dem Irak gebilligt. Das französische Vorgehen folgte dabei einem strategischen Ansatz. Von Otfried Nassauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009578.html


:: 12. Später vielleicht

Bruchstellen: Im Krieg gegen den IS gibt es zu viele Ungereimtheiten. Dessen ökonomische Ressourcen bleiben weitgehend unangetastet. Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009586.html


:: 13. Leonardo Boff: Der Westen hat sich für die schlechteste Antwort entschieden: Krieg

Die Terroranschläge in Paris vom 13. November, verübt durch islamistische Terroristen, waren zweifellos abscheulich und sind voll und ganz zu verurteilen. Solch schändliche Taten fallen jedoch nicht vom Himmel. Sie haben eine Vorgeschichte, gezeichnet von Wut, Demütigung und Rachsucht. Von Leonardo Boff. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009565.html


:: 14. Bürgerkrieg in Syrien: Ein Fahrplan mit Fragezeichen

Nach der UN-Resolution äußern Oppositionelle Kritik. Völlig unklar ist, wer die Regierung Assad am Verhandlungstisch vertreten soll. Von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009560.html


:: 15. UN-Resolution zu Syrien: Assad muss verlieren

Viele Konfliktparteien finden, Assad sollte bei den nächsten Präsidentschaftswahlen nicht mehr antreten. Doch damit würde eine Chance verspielt. Ein Kommentar von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009561.html


:: 16. Zivilisten-Austausch Syrien: Zeichen der Hoffnung?

Der Austausch von Zivilisten in Syrien ist nur scheinbar ein Hoffnungszeichen, denn andere Verhandlungen platzten. Die Opposition ist vielstimmig. Kommentar von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009574.html


:: 17. Was ISIS wirklich im Sinn hat

Die kürzlichen Attacken von ISIS-Sympathisanten in Paris, London und San Bernardino in Kalifornien sind nicht zufällige Akte stumpfsinniger Gewalt und mörderischer Grausamkeiten. Weit davon entfernt sind sie Teil einer gut entwickelten Strategie des Islamischen Staats oder ISIS, um die westlichen Mächte in einen viel größeren Krieg im Mittleren Osten hineinzuziehen. Ihm zur Seite steht die großmäulige Rechte in der amerikanischen, britischen und französischen Politik. Von Eric Margolis. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009563.html


:: 18. Gefährliche Politik der Saudis: Es droht ein vierter Golfkrieg

Die Exekution al-Nimirs, das Ende der Feuerpause im Jemen - Saudi-Arabien betreibt ein riskantes Spiel. Der Westen muss darauf reagieren. Kommenatr von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009579.html


:: 19. Saudi-Arabien: Angst vor Autoritätsverlust

Das wahhabitische Regime in Riad fürchtet um seine Autorität im Inneren und flüchtet sich in den Religionskonflikt mit den Schiiten und einen Machtkampf mit dem Iran. Von Sabine Kebir. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009585.html


:: 20. Blutiges Bündnis (I)

Saudi-Arabien kann bei der Unterdrückung seiner Opposition, die am Wochenende in einer Massenexekution kulminiert ist, deutsche Repressionstechnologie und von der deutschen Polizei vermittelte Fähigkeiten nutzen. In den vergangenen Jahren hat die Bundesregierung die Lieferung von Produkten zur Telekommunikationsüberwachung im Wert von mehr als 18 Millionen Euro an Riad genehmigt. Das Bundeskriminalamt hat unter anderem für den saudischen Geheimdienst GID eine Schulung zur Terrorismusbekämpfung durchgeführt. Als "Terrorismus" definiert Saudi-Arabien auch nicht gewaltförmigen Protest der stark diskriminierten schiitischen Minderheit im Land. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009581.html


:: 21. Blutiges Bündnis (II)

Mit einer gemeinsamen antiiranischen Politik hat der Westen dem aktuellen aggressiven Vorgehen Saudi-Arabiens gegen Teheran den Boden bereitet. Dies zeigt das Vorgehen der westlichen Mittelostpolitik in den vergangenen 13 Jahren. Während dieser Zeit haben die Staaten des Westens, auch Deutschland, Saudi-Arabien systematisch gestärkt, um es als Gegenmacht gegen den aufstrebenden Iran zu positionieren. Zuvor hatte der Irak diese Funktion innegehabt. Riad wurde dabei vom Westen nicht nur ökonomisch, sondern auch militärisch gefördert; es erhielt zudem modernste Repressionstechnologien auch aus der Bundesrepublik, um sich gegen etwaige Unruhen im Innern behaupten zu können. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009583.html


:: 22. Aufruf zum Ölboykott Saudi-Arabiens

Die Bundesregierung sollte nicht nur die Waffenverkäufe stoppen, sondern auch ein Importverbot für Saudisches Erdöl erlassen - nur so können Zeichen gesetzt werden, um die Finanzquellen des Unrechtsregimes einzudämmen. Von Hans-Josef Fell. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009582.html


:: 23. Uri Avnery: Ein Fall von Bestechung

Als der Staat Israel gegründet wurde, tat der Außenminister Mosche Scharett etwas, das damals recht selbstverständlich zu sein schien: Er verkaufte seine Privatwohnung. In seinem neuen Amt wurde ihm eine offizielle Residenz zugestanden. Überflüssig zu sagen: eine bescheidene. Scharett dachte, es sei für einen Staatsbeamten unziemlich, eine Privatwohnung zu unterhalten, wenn er auf Staatskosten wohnte. Das Geld, das er für seine Privatwohnung bekam, behielt er nicht für sich, sondern spendete es einigen Menschenrechtsvereinigungen. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009576.html


:: 24. AFRICOM baut neuen Drohnenstützpunkt im Niger

Die US-Luftwaffe will sich einen neuen Drohnen-Stützpunkt nahe der alten Tuareg-Stadt Agadez im Niger einrichten. Er soll zwei Kilometer südlich des zivilen Flughafens Manu Dayak entstehen. 50 Millionen Dollar sind dafür in den Haushalt 2016 eingestellt. Das geht aus einer Unterlage hervor, die dem US-Kongress im Frühjahr vorgelegt wurde. Das US-Parlament muss die Mittel noch bewilligen. Die Zustimmung aus Niger liegt vor. Das Land hat ein entsprechendes Abkommen mit dem regional zuständigen US-Kommando für Afrika, AFRICOM, geschlossen. AFRICOM selbst hat seinen Sitz in Stuttgart. Von Otfried Nassauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009558.html


:: 25. Aufgewärmter Kalter-Krieg-Quatsch von der New York Times

Ein bemerkenswertes Beispiel dafür, wie gefährlich Amerikaner falsch informiert und von der Kriegspartei fehlgeleitet werden, bietet ein größer aufgemachter Artikel am 24. Dezember in der New York Times. Unter der Überschrift "Russland rüstet wieder auf für eine neue Ära" versichern die Autoren, dass die russischen Militärausgaben ansteigen und von 2014 auf 2015 um $11 Milliarden gewachsen sind. Reißerische Landkarten und Diagramme von Waffen erwecken den Eindruck, dass Stalins Rote Armee mit ihren 210 Divisionen wieder auf dem Vormarsch ist - in Richtung Europa. Von Eric Margolis. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009570.html


:: 26. Wie stehen die Chancen für den Frieden im Jahr 2016?

Jahr für Jahr gehen über eine Billion Dollars in Rauch auf. Genauer gesagt, das Geld wird von der Mittelschicht und von der Arbeiterklasse gestohlen und dem einen Prozent übertragen. Ich spreche von der massiven jährlichen Rechnung, die für die Aufrechterhaltung des Weltreichs der USA anfällt. Washingtons Kriegstreiber haben die Lüge verkauft, dass das Militärbudget unter Präsident Obama abgebaut wurde, aber sogar als noch die "Budgetbremse" in Kraft war, sind die Militärausgaben in Wirklichkeit gestiegen. Nur das Tempo des Wachstums war reduziert, nicht die tatsächlichen Ausgaben. Von Ron Paul. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009575.html


:: 27. Warum der Dritte Weltkrieg über dem Horizont steht

Der Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 führte zur Entstehung einer gefährlichen amerikanischen Ideologie namens Neokonservativismus. Die Sowjetunion hatte als eine Einschränkung für einseitige Aktionen der USA gedient. Mit dem Wegfall dieser Einschränkung Washingtons erklärten die Neokonservativen ihre Agenda der Welthegemonie der USA. Amerika war jetzt die "einzige Supermacht," die "Alleinmacht," die ohne Einschränkung überall auf der Welt tätig werden konnte. Von Paul Craig Roberts. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009572.html


:: 28. Politik für Firmenerben statt für die Armen - Die jüngste Steuerreform der Großen Koalition

Nach der letzten Bundestagswahl, mehrwöchigen Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, CSU und SPD sowie einem Mitgliederentscheid dieser Partei wurde am 16. Dezember 2013 zum zweiten Mal unter Kanzlerin Angela Merkel eine Große Koalition gebildet. Dass die Regierungsparteien für die wachsende soziale Ungleichheit in Deutschland wenig sensibel sind, zeigt schon ein Blick in den "Deutschlands Zukunft gestalten" überschriebenen Koalitionsvertrag: Während das Wort "Kinderarmut" dort überhaupt nicht und der Begriff "Altersarmut" nur im Rahmen einer Zwischenüberschrift "Altersarmut verhindern - Lebensleistung würdigen" zur Rentenpolitik vorkommt, taucht der Begriff "Reichtum" auf 185 Seiten nur als "Ideenreichtum" bzw. als "Naturreichtum" und das Wort "Vermögen" nur als "Durchhaltevermögen" bzw. im Zusammenhang mit der Vermögensabschöpfung bei Kriminellen auf. Von Christoph Butterwegge. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009564.html

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III. Termine

:: 14.01.2016 - 19:00 Uhr Kinemathek, Kaiserpassage 6 Karlsruhe: "Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten"

Film und Vortrag mit Jürgen Grässlin (Autor). VA: Zusammenarbeit u.a. mit Kinemathek, DFG-VK, Arbeitsstelle Frieden, Forum für gesellschaftlichen Frieden, ATTAC AG Frieden. Kontakt: Sonnhild Thiel, E-Mail: suthiel@t-online.de. >>
http://www.friedensbuendnis-ka.de


:: 16.01.2016 - 12 Uhr, Potsdamer Platz Berlin: Demonstration - Treckerzug - Kundgebung. "Wir haben Agrarindustrie satt! Keine Zukunft ohne Bäuerinnen & Bauern"

Die Landwirtschaft steht am Scheideweg: Wird unser Essen zukünftig noch von Bäuerinnen und Bauern für den Bedarf einer Region erzeugt oder von Konzernen, die für den Weltmarkt produzieren? Bundesregierung und Agrarindustrie setzen auf steigende Exporte, vor allem von Milch und Fleisch, zu Dumpingpreisen. Dafür sollen unsere Land- und Lebensmittelwirtschaft für den Weltmarkt getrimmt werden - immer mehr und immer billiger. Dies senkt Tierschutzstandards und ruiniert Bäuerinnen und Bauern bei uns und auf der ganzen Welt. Die Folgen für die Menschen in den Ländern des Südens: Hunger und Armut. 2016 muss die Agrar- und Ernährungswende eingeläutet werden: Die Förderung von Agrarkonzernen muss beendet und für einen gerechten Handel weltweit gesorgt, TTIP und CETA gestoppt werden! Gemeinsam rufen Bäuerinnen und Bauern, Verarbeiterinnen und Verarbeiter, Verbraucherinnen und Verbraucher dazu auf, am 16. Januar 2016 in Berlin ein starkes Zeichen zu setzen. >>
http://www.wir-haben-es-satt.de


:: 20.01.2016 - 20:00 Uhr Uni Freiburg, KG I, HS 1221: "Deutsche Waffenlieferungen ins Pulverfass Naher und Mittlerer Osten - Wer Waffen sät, wird Flüchtlinge ernten"

Vortrag und Diskussion mit Jürgen Grässlin. Mit Genehmigung der Bundesregierungen lieferten bzw. liefern deutsche Rüstungsfirmen in massivem Umfang Kriegswaffen an nahezu alle Länder des Nahen und Mittleren Ostens - allen voran an die Türkei, Israel, Irak und Saudi-Arabien. Der IS schießt mit Waffen aus 25 Lieferländern, auch aus Deutschland oder Lizenzländern. Deutschlands bekanntester Rüstungsgegner zeigt an konkreten Beispielen die dramatischen Folgen dieser Waffenlieferungen auf - unterstützt durch willfährige Vertreter der Rüstungsexport-Kontrollbehörden: Der Einsatz deutscher Kriegswaffen stabilisiert menschenrechtsverletzende Regime, trägt zur Konflikteskalation bei - und er zwingt unzählige Menschen zur Flucht. VA: Cafe Palestine Freiburg e.V. und RüstungsInformationsBüro (RIB e.V.). >>
http://www.rib-ev.de


:: 11. - 14.02.2016 - DGB-Haus München: 14. Internationale Münchner Friedenskonferenz "Frieden und Gerechtigkeit gestalten - NEIN zum Krieg"

Aus den unseligen Kriegen der letzten Jahre hat die Mehrheit des Bundestages nichts gelernt. In atemberaubendem Tempo wurde dort mit Mehrheit am 4. Dezember 2015 beschlossen, in den "Krieg gegen den Terror" zu ziehen! Die Bereitschaft zu terroristischer Gewalt ist mit Bomben nicht zu treffen. Seit Jahren vermissen wir bei politischen Entscheidungsträgern ernsthafte Bemühungen, sich rechtzeitig mit entstehenden Krisensituationen zu befassen und auf internationaler Ebene den ausufernden Waffenhandel zu unterbinden. Die Internationale Münchner Friedenskonferenz wendet sich seit 13 Jahren gegen die Auswirkungen einer von Macht- und Wirtschaftsinteressen geleiteten Politik und stellt konkrete zivile Handlungsmöglichkeiten vor. Mehr Info und Programm >> http://www.friedenskonferenz.info/


:: 13.02.2016 - ab 13:00 Uhr Stachus München: Demonstrationen zur NATO-Sicherheitskonferenz 2016 "Gegen Aufrüstung und Krieg - NATO abschaffen"

VA: Aktionsbündnis gegen die Nato-Sicherheitskonferenz. Infos >>
http://www.sicherheitskonferenz.de/de/Aufruf-SiKo-Proteste-2016

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/termine.htm

:: "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" >> http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html

:: bewegung.taz.de >> http://bewegung.taz.de/termine

:: Die AnStifter >> https://www.die-anstifter.de/veranstaltungen/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

Diese E-Mail wurde klimafreundlich und atomstromfrei erzeugt >> http://www.ews-schoenau.de

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Eine Anmerkung in eigener Sache: Da unser Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie Geld kostet und es keinerlei Zuschüsse gibt, bitten wir um Spenden an unseren Verein. Wir sind durch das Finanzamt Sigmaringen als gemeinnützig und mildtätig anerkannt (letztmals mit Bescheid vom 20.11.2015). Deshalb sind Spenden und Mitgliedsbeiträge steuerabzugsfähig. Eine Spendenbestätigung wird ab 25 € zu Beginn des kommenden Jahres automatisch zugestellt, ansonsten auf Anforderung. ErstspenderInnen bitte unbedingt ihre Anschrift angeben! Danke!!!

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