Date: December 20th 2015

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Lebenshaus Schwäbische Alb bittet um Spende zum Jahresende

Inzwischen befinden sich über 7.800 Artikel auf unserer
Website. Bisher bereits über 400.000 Besuche in diesem
Jahr zeigen, dass das Interesse an unseren Informationen
sehr groß ist. Finanziert werden diese Veröffentlichungen
sowie unser sonstiges Engagement für gerechten Frieden
und eine lebensfähige wie lebenswerte Mitwelt nahezu
vollständig durch Spenden und Mitgliedsbeiträge von einzelnen
Menschen. Für 2015 haben wir noch eine Finanzierungslücke
von rund 14.000 €. Wir bitten herzlich darum, uns entsprechend
Ihren/Deinen Möglichkeiten dabei zu unterstützen, diese bis
zum Jahresende noch zu schließen. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009511.html


Liebe Freundinnen und Freunde,

der nachfolgende Text "Glauben und Hoffen" passt meines Erachtens ganz gut in unsere (Vorweihnachts-)Zeit. Auf dass es uns gelingen möge, über die Feiertage auch etwas zur Besinnung zu kommen und neuen Mut zu schöpfen.


Glauben und Hoffen

Wir glauben an die verändernde Kraft der Liebe.

Wir hoffen, dass durch sie lebens- und menschenfeindliche
Zustände überwunden werden.

Wir glauben, dass wir eine Verantwortung haben, die weit
über das Wenige hinausgeht, wofür wir zuständig sind.

Wir hoffen, dass viele sich bereit finden, eine solche
umfassende Verantwortung wahrzunehmen.

Wir glauben an einen Sinn des Handelns, auch wenn es
sinnlos scheint.

Wir hoffen, dass die Resignation nicht übermächtig wird.

Wir glauben, dass es Chancen gibt, mit denen gegenwärtig
noch niemand rechnet.

Wir hoffen, dass die heutige Gefährdung der Erde und des
Lebens nicht in der Katastrophe endet.

Wir hoffen, dass unser Glauben und Hoffen uns und andere
Menschen in Bewegung setzt.

(Kirchliches Forschungsheim Wittenberg,
zit. nach weltverbunden leben.
Jahresbegleiter 2015)


Frohe Feiertage und herzliche Grüße

Euer / Ihr Michael Schmid

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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

Friedensbewegung / Soziale Bewegungen

:: 01. Lebenshaus-Tagung 2015 "We shall overcome!"

:: 02. Flüchtende aufnehmen und Fluchtursachen beseitigen

:: 03. Ankündigungsminister Gabriel: Regierung streut Sand in die Augen der Öffentlichkeit!

:: 04. Justiz Rheinland-Pfalz: Mit Kriminalstrafen gegen Atomwaffengegner

:: 05. Krieg und Frieden zum Jahreswechsel 2015/16

Europa

:: 06. Die Anschläge von Paris - und ihre Nutznießer

Flucht und Asyl

:: 07. Strukturell gnadenlos

:: 08. PRO ASYL zum EU-Gipfel: Erosion der Menschenrechte droht

Naher und Mittlerer Osten

:: 09. Nicht in Berlin: Marlboros im Harem

:: 10. Syrische Opposition in Riad: So geht es nicht

:: 11. Syrien: Zerstückeln heißt zerstören

:: 12. Uri Avnery: Ein einsamer Rechtsanwalt

:: 13. Uri Avnery: König Bibi

Bundeswehr

:: 14. Mit dem U-Boot auf Piratenjagd

Atomkrieg

:: 15. Drei Minuten vor Zwölf - Die Gefahr eines Atomkrieges bleibt bestehen

USA

:: 16. Das Problem mit den Weißen

:: 17. Paranoide Philosophie

WTO

:: 18. Konferenz der Welthandelsorganisation: Die ungewisse Zukunft der WTO

UN-Klimakonferenz

:: 19. Meilenstein mit Fragezeichen

:: 20. Franz Alt: Mehr Klimaschutz für Kinder und Enkel

Kirche

:: 21. Der "alkoholisierte Bettler" als Ebenbild Gottes?


II. Hinweise

III. Termine

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I. Artikel

:: 01. Lebenshaus-Tagung 2015 "We shall overcome!"

Am 17. Oktober 2015 fand die Tagung "’We shall overcome!’ Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Drei biographische Zugänge" in Gammertingen (Kreis Sigmaringen) statt. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung, die von 36 Organisationen und Initiativen unterstützt wurde, standen die Vorträge von Heinz Rothenpieler, Ute Finckh-Krämer und Jochen Stay. Axel Pfaff-Schneider hat diese Vorträge zusammengefasst und ein paar Eindrücke wiedergegeben. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009556.html


:: 02. Flüchtende aufnehmen und Fluchtursachen beseitigen

Flüchtende aufnehmen und Fluchtursachen beseitigen - mit dieser zentralen Forderung hat sich am heutigen Donnerstag, dem Vortag des internationalen Tags der Migranten, eine zivilgesellschaftliche Initiative an die Öffentlichkeit gewandt. Gründer der "Plattform wider Abschottung und Fremdenfeindlichkeit" sind das globalisierungskritische Netzwerk Attac, das Institut Solidarische Moderne, die Menschenrechtsorganisation Medico International sowie die christliche Zeitschrift Publik-Forum. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009552.html


:: 03. Ankündigungsminister Gabriel: Regierung streut Sand in die Augen der Öffentlichkeit!

Die Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" kritisiert die skandalöse Steigerung der deutschen Rüstungsexporte um 9,4 Prozent im Jahr 2014. Diese Zahl wurde heute im internationalen Rüstungsranking des Schwedischen Friedensforschungsinstitut SIPRI veröffentlicht. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009546.html


:: 04. Justiz Rheinland-Pfalz: Mit Kriminalstrafen gegen Atomwaffengegner

Erneut gehen Amtsgericht und Staatsanwaltschaft Cochem gegen Atomwaffengegner mit einem Strafbefehl vor (Az.: 2010 Js 22894/15). Gegen den Anmelder einer Dauermahnwache im April und Mai 2015 wurde am 6.11.2015 ein Strafbefehl über 80 Tagessätze in Höhe von jeweils 30,- Euro verhängt. Ihm wird vorgeworfen, die eigenständig von verschiedenen Gruppen in diesem Zeitraum veranstalteten Versammlungen vor dem Atomwaffenlager Büchel nicht angemeldet zu haben. Die Behörden ernennen ihn so zwangsweise zum Veranstalter von Versammlungen, für die der Betroffene gar keine Zuständigkeit hatte. So sollen widerständige Proteststrukturen zerschlagen und Bürgerinnen und Bürger von der Wahrnehmung ihres Grundrechts auf Versammlungsfreiheit (Art. 8 Grundgesetz) abgeschreckt werden. Von Martin Singe und Elke Steven. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009547.html


:: 05. Krieg und Frieden zum Jahreswechsel 2015/16

Am 4. Dezember beschloss der Deutsche Bundestag, dass bis zu 1.200 Soldatinnen und Soldaten in einen Einsatz um Syrien geschickt werden. Es ist der dritte direkte Angriffseinsatz der Bundeswehr, nach der Teilnahme Deutschlands am NATO-Angriffskrieg gegen Jugoslawien 1999 und dem Start des so genannten Krieges gegen den Terror 2001 u.a. mit der Stationierung der Bundeswehr in Afghanistan. Dieser Syrien-Einsatz der Bundeswehr ist ein erneuter grundlegender Einschnitt in der deutschen Außenpolitik. Deutschland befindet sich damit erneut im Krieg. Und wiederum, wie schon 1999 und 2001, soll der Einsatz nicht "Krieg" genannt werden. Die Regierungsfraktionen CDU/CSU und SPD begehen manche Pirouette, um dem Wort Krieg auszuweichen. Von Tobias Pflüger. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009553.html


:: 06. Die Anschläge von Paris - und ihre Nutznießer

Die Vermutung, dass die Anschläge vom 13.11. in Paris die Gesellschaft nachhaltig verändern werden, ist nicht aus der Luft gegriffen. Betroffenheit und Trauer über die Opfer wurden allgemein bekundet, zumindest im "Westen". Bei den vielen Toten, die praktisch jede Woche in anderen Teilen der Welt - etwa im Irak, in der Türkei, in Afghanistan oder in Pakistan - durch Anschläge zu beklagen sind, ist das weniger der Fall. Aber die sind weit weg und betreffen schon gar nicht unsere Zivilisation. Wenn ein russisches Flugzeug gesprengt wird, ist es eben nur ein russisches. Kanzlerin Merkel kam wegen des abgesagten Länderspiels in Hannover gar nicht dazu, der deutschen Nationalmannschaft ihr Mitgefühl zu bekunden. Diese hatte nämlich in Paris nach dem dortigen Spiel eine Nacht im Stadion verbringen müssen. Mittlerweile sind Anschläge irgendwo "dort unten" der Presse nur noch eine Kurzmeldung wert. Von Joachim Hirsch. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009554.html


:: 07. Strukturell gnadenlos

Wie konnte es zur größten Völkerwanderung der Neuzeit kommen? Erstaunlicherweise wissen das plötzlich alle ganz genau. Denn "Bekämpfung der Fluchtursachen" - in dieser Forderung gipfelt von Regierung über Opposition bis zu Bürgerversammlungen der neuen Weisheit letzter Schluss. Das wäre zweifellos die beste Lösung. Allerdings wird dies schon seit Jahrzehnten vergeblich verlangt. Warum sollte es gerade jetzt gelingen? Von Daniela Dahn. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009550.html


:: 08. PRO ASYL zum EU-Gipfel: Erosion der Menschenrechte droht

Anlässlich des EU-Gipfels warnt PRO ASYL die EU-Staats- und Regierungschefs vor einer Erosion der Menschenrechte. Die Pläne der EU-Kommission zum Ausbau von Frontex und zu vermehrten Abschiebungen aus den Grenzregionen zielen auf eine Aushebelung der Menschenrechte an den EU-Grenzen. Zurückweisungen an den Grenzen und Abschiebungen in Staaten wie etwa Afghanistan oder den Iran sind inakzeptabel. PRO ASYL appelliert an die Bundeskanzlerin: "Deutschland muss sein ganzes Gewicht in die Waagschale werfen, es droht sonst eine Erosion der Menschenrechte" warnt Günter Burkhardt, Geschäftsführer von PRO ASYL. "Die Bundeskanzlerin darf die Pläne der EU-Kommission zum Ausbau von Frontex nicht durchwinken." >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009557.html


:: 09. Nicht in Berlin: Marlboros im Harem

Raqqa, heute unter dem Regiment des IS, war früher eine orientalische Stadt im interessantesten Sinn. Von Sabine Kebir. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009537.html


:: 10. Syrische Opposition in Riad: So geht es nicht

Die Assad-Gegner streiten sich in Saudi-Arabien. Das liegt vor allem an einer islamistischen Gruppe. Außerdem fehlen wichtige Oppositionsvertreter. Kommentar von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009538.html


:: 11. Syrien: Zerstückeln heißt zerstören

Eine internationale Anti-IS-Koalition braucht zunächst ein klares Bekenntnis zur territorialen Integrität des Landes. Von Sabine Kebir. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009545.html


:: 12. Uri Avnery: Ein einsamer Rechtsanwalt

Inzwischen hat jeder Israeli den Fernseh-Clip einige Male gesehen: Ein vierzehnjähriges arabisches Mädchen wird in der Nähe des Großmarktes im jüdischen Jerusalem erschossen. Die Geschichte kennt jeder: Zwei Schwestern, eine 14 die andere 16 Jahre alt, haben beschlossen, Israelis anzugreifen. Der Clip, der von einer Überwachungskamera aufgenommen wurde, zeigt eine von ihnen. Sie ist in ein traditionelles arabisches Gewand gekleidet, springt auf dem Bürgersteig herum und fuchtelt mit einer Schere. Das Ganze sieht fast wie ein Tanz aus. Sie springt ziellos herum, schwingt die Schere und bedroht niemanden im Besonderen. Dann zielt ein Soldat mit einer Pistole auf sie und schießt auf sie. Er läuft zu dem Mädchen und tötet es, als es wehrlos am Boden liegt. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009555.html


:: 13. Uri Avnery: König Bibi

Benjamin Netanjahu ist unser lebenslanger Ministerpräsident. So scheint es. Das glaubt offenbar er. Er glaubt es nicht nur. Er handelt auch entsprechend. Um das sicherzustellen, hat er zwei dafür notwendige Dinge getan: (a) jeden möglichen Konkurrenten ausgeschaltet und (b) sich mit männlichen und weiblichen Trotteln umgeben, von denen niemand von irgendjemandem als annehmbarer Nachfolger angesehen werden könnte. Tatsächlich lässt uns die Vorstellung, dass irgendeiner aus dieser Menge jemals Ministerpräsident werden könnte, eiskalte Schauder über den Rücken laufen. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009540.html


:: 14. Mit dem U-Boot auf Piratenjagd

Die Bundeswehr will die Piratenjagd vor Somalia im kommenden Jahr mit einem U-Boot unterstützen. Das bestätigte jetzt das Verteidigungsministerium auf Anfrage des Spiegels. Von April bis Ende Juli 2016 soll ein U-Boot der Klasse 212A am Horn von Afrika im Rahmen der EU-Mission "Atalanta" eingesetzt werden. In diesem Zeitraum führt ein deutscher Flottillenadmiral die Mission als "Force Commander". Die deutsche Marine sieht sich gefordert, angemessen Präsenz zu zeigen. Von Otfried Nassauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009535.html


:: 15. Drei Minuten vor Zwölf - Die Gefahr eines Atomkrieges bleibt bestehen

Vor 30 Jahren haben die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges den Friedensnobelpreis erhalten für die Aufklärung der Öffentlichkeit über die Gefahren eines Atomkrieges für Leben und Gesundheit der Menschen. Bedrohten sich die Weltmächte damals noch mit mehr als 60.000 Atomwaffen, so ist deren Zahl heute auf unter 16.000 gesunken. Dennoch ist die Gefahr des Einsatzes einer Atombombe heute wieder so groß wie damals. Die Atomkriegsuhr der Zeitschrift "Bulletin of the Atomic Scientists" steht heute wie 1985 auf drei Minuten vor Zwölf. Die Kombination von Klimawandel, nuklearer Aufrüstung durch Modernisierung und einem Stillstand der Abrüstung erhöhen die Gefahr eines Atomkrieges, begründeten die Wissenschaftler Anfang 2015, als sie die Uhr neu einstellten. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009548.html


:: 16. USA: Das Problem mit den Weißen

Eine Studie von Wirtschaftsnobelpreisträger Angus Deaton sorgt mit einer Sozialanalyse für Aufsehen. Von Konrad Ege. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009536.html


:: 17. USA: Paranoide Philosophie

Auch nach dem Anschlag im kalifornischen San Bernardino wird wieder über Schusswaffenkontrolle gestritten. Nur ändern wird sich nichts. Von Konrad Ege. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009543.html


:: 18. Konferenz der Welthandelsorganisation: Die ungewisse Zukunft der WTO

Die Welthandelsorganistation (WTO) kommt nicht voran, zum Beispiel beim Abbau von Agrarsubventionen. Deshalb gibt es unzählige multilaterale Abkommen. Von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009549.html


:: 19. UN-Klimakonferenz: Meilenstein mit Fragezeichen

Fast zwei Wochen rangen internationale Delegationen in Paris um einen neuen Klimavertrag. Am Samstagabend schließlich stimmten 196 Vertragspartner für das neue Abkommen. Ein Triumph? Das nicht - aber eine zentrale Zwischenstation. Greenpeace beantwortet die wichtigsten Fragen zum UN-Gipfel und zeigt im Überblick, wo die Stärken und die Schwächen des Vertragswerks liegen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009551.html


:: 20. Franz Alt: Mehr Klimaschutz für Kinder und Enkel

Richtig ist: Das Klimaabkommen von Paris ist ein historischer Durchbruch. Richtig ist aber auch: Das Ziel von nicht mehr als 1.5 Grad Erderwärmung gegenüber 1870 ist noch in weiter Ferne. Von Franz Alt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009542.html


:: 21. Der "alkoholisierte Bettler" als Ebenbild Gottes?

Köln, neben oder nach Paderborn das reichste oder zweitreichste Bistum der Welt, bekommt mit dem ehemaligen Düsseldorfer Stadtdechanten Rolf Steinhäuser einen neuen Weihbischof. Das ist eine gute Nachricht, denn die am 11. Dezember veröffentlichte Ernennung trifft einen Pastor, der nicht erst in der neuen Franziskus-Zeit das Ideal einer Kirche an der Seite der Armen entdeckt hat. Dazu sei hier ein 15 Jahre zurückliegender Ausschnitt berichtet. Von Peter Bürger. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009544.html

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II. Hinweise

:: Initiative für ein Recht auf Willkommen unterstützen

Das globalisierungskritische Netzwerk Attac, das Institut Solidarische Moderne, die Menschenrechtsorganisation medico international sowie die Zeitschrift Publik-Forum haben eine Initiative "Flüchtende aufnehmen und Fluchtursachen beseitigen. Für eine zivilgesellschaftliche Plattform wider Abschottung und Fremdenfeindlichkeit" gestartet. Um Unterstützung dieser Plattform wird gebeten. Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Unterschreiben >>
https://www.recht-auf-willkommen.de


:: TTIP ist ein Klimakiller - Petition gegen das klimafeindliche Abkommen TTIP

gute Nachrichten: In Paris wurde ein weltweites Abkommen zum Klimaschutz abgeschlossen. Es ist nicht perfekt, aber es ist zumindest eine klare Botschaft an die Industrie: fossile Energie ist ein Auslaufmodell. Doch hinter verschlossenen Türen verhandeln die EU und die USA über ein Handelsabkommen, das die Bemühungen von Paris wieder zunichte macht: Mit TTIP wird der Klimaschutz den Profiten von Großkonzernen geopfert. ExxonMobil, Shell und Co. scheuen keine Kosten, um sich bei Politikerinnen Gehör zu verschaffen -- besonders wenn es um TTIP geht. Doch wenn wir uns zusammentun, bekommt auch unsere Stimme mehr Gewicht. Die EU-Kommission spürt bereits den wachsenden Widerstand gegen TTIP. Nach der Klimakonferenz von Paris wird es noch schwerer für sie, der Öffentlichkeit den Klimakiller TTIP zu verkaufen. Wenn wir jetzt weiter Druck machen, können uns unsere politischen Vertreter in der EU nicht länger ignorieren. >>
http://action.sumofus.org/de/a/ttip-stoppen-de/?sub=mtl
https://action.sumofus.org/de/a/ttip-stoppen-de/?sub=taf


:: Here We Are | Refugees & Selbstermächtigung

Refugees welcome! Mit diesen Worten setzte die flüchtlingssolidarische Bewegung ein Zeichen gegen das europäische Ausgrenzungssystem. Der politische Impuls der Bewegung geriet jedoch gegenüber der paternalistischen "Willkommenskultur" zunehmend ins Hintertreffen. Geflüchtete und MigrantInnen werden heute trotz aller medialer Aufregung nur selten als eigenständig handelnde politische Subjekte wahrgenommen. Umso wichtiger ist es, das "Refugees welcome" zu re-politisieren. Dazu gehören vor allem Zuhören und Empathie zeigen für die Geflüchteten. Denn mit ihnen kommt das Scheitern der globalen Wirtschafts- und Ressourcenpolitik, des Postkolonialismus, der Nahostpolitik und der Migrationsregimes nach Europa zurück.
Im Themenschwerpunkt der neuen Ausgabe 352 von "iz3w - Zeitschrift zwischen Nord und Süd" berichten Refugees, welche Ansätze der Selbstermächtigung sie verfolgen und welche Unterstützung sie sich wünschen. Mehr >>
https://www.iz3w.org/zeitschrift/ausgaben/352_refugees

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III. Termine

30.01.2016 - 11:00-17:00 Uhr - Internationales Frauenzentrum, Bonn: Kollegiales Empowerment: Gender thematisieren in der deutschen Friedensbewegung

"Gender" ist in aller Munde. Die Verstrickung von Geschlechterverhältnissen und (sozialen) Konflikten, der enge Zusammenhang unserer gegenwärtigen Geschlechterordnung und sozialer Ungleichheit sowie die Notwendigkeit einer Reflexion der alltäglichen sozialen Konstruktion von Geschlecht wird in vielen sozialen Bewegungen thematisiert. Auch in der Friedenscommunity (Bewegung, Praxis und Forschung) gibt es Menschen, die sich intensiv mit dieser Thematik auseinandersetzen und die versuchen, Gender Perspektiven in ihren Arbeitskontexten und Friedensorganisationen sichtbar zu machen. Diese ehren- und hauptamtlichen genderaffinen Aktivist_innen und Expert_innen will die BSV-Arbeitsgruppe Gender&Frieden, für einen Tag zusammenbringen, um kollegial zu beratschlagen: Wie ist erfolgreiche Thematisierung von Gender in der deutschen Friedensbewegung_ Praxis_Forschung möglich? Mehr >>
http://www.soziale-verteidigung.de/ueber-uns/arbeitsgruppen/gender-ag/workshop/

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/termine.htm

:: "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" >> http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html

:: bewegung.taz.de >> http://bewegung.taz.de/termine

:: Die AnStifter >> https://www.die-anstifter.de/veranstaltungen/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

Diese E-Mail wurde klimafreundlich und atomstromfrei erzeugt >> http://www.ews-schoenau.de

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Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V., Bubenhofenstr. 3, D-72501 Gammertingen, Tel. 07574-2862, E-Mail info@lebenshaus-alb.de, Internet www.lebenshaus-alb.de .

Da unsere Friedens- und Menschenrechtsarbeit Geld kostet und es keinerlei Zuschüsse gibt, bitten wir um Spenden. Spendenbestätigung wird ab 25 € automatisch zugestellt, ansonsten auf Anforderung - ErstspenderInnen bitte unbedingt Anschrift angeben! Danke!!!

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Eine Anmerkung in eigener Sache: Da unser Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie Geld kostet und es keinerlei Zuschüsse gibt, bitten wir um Spenden an unseren Verein. Wir sind durch das Finanzamt Sigmaringen als gemeinnützig und mildtätig anerkannt (letztmals mit Bescheid vom 20.11.2015). Deshalb sind Spenden und Mitgliedsbeiträge steuerabzugsfähig. Eine Spendenbestätigung wird ab 25 € zu Beginn des kommenden Jahres automatisch zugestellt, ansonsten auf Anforderung. ErstspenderInnen bitte unbedingt ihre Anschrift angeben! Danke!!!

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