Date: October 13th 2015

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Für Kurzentschlosse: Anmeldung zur Tagung “We shall overcome!” noch möglich!

Zur Tagung 2015 "'We shall overcome!' Gewaltfrei aktiv für die Vision
einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Drei biographische Zugänge" +
Konzert mit Thomas Felder am 17. Oktober in Gammertingen (Kreis Sigmaringen) +
"Auf den Spuren der gewaltfreien Aktionen gegen Atomwaffen"
am 18. Oktober in Großengstingen (Kreis Reutlingen) bitten wir um umgehende
Anmeldung. Die Veranstaltungen können auch einzeln besucht werden. Mehr >>
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Liebe Freundinnen und Freunde,

zunächst möchte ich nochmals auf die Veranstaltungen von "Lebenshaus Schwäbische Alb" am kommenden Wochenende hinweisen (siehe oben). Wir würden uns noch sehr über weitere Anmeldungen zu der ein oder anderen Veranstaltung freuen!

Zahlreiche Texte dieses Newsletters haben mit Flucht, Migration und Asyl zu tun, aber auch mit Fremdenfeindlichkeit und Fluchtursachen. Helmut Frenz hat in seinem Büchlein "Dein Haus ist meine Zuflucht" alte Psalmen in neue Sprache übersetzt. Die Worte des 23. Psalms hat er einem politischen Flüchtling wie folgt in den Mund gelegt:


Jahwe, mein Hirte, begleitet mich;
deshalb leide ich keinen Mangel.
Auf grüner Aue gibt Er sicheres Lager.
Zur sicheren Quelle führt Er mich.

Zum Durchhalten stärkt Er mir den Überlebenswillen.
Er weist mir den Weg aus der Gefahr.
Er verhindert den gefährlichen Weg in die Irre.

Selbst in der größten Lebensgefahr,
wo der Tod mich von allen Seiten umgibt,
habe ich keine Todesangst,
denn ich weiß: Du bist ja bei mir.
Deine wehrhafte Gegenwart tröstet mich.

Trotz aller Missgunst erhalte ich wenigstens Sozialhilfe.
Du nimmst mich in die Arme zum Zeichen Deiner Solidarität.
Als Freunde trinken wir in der Runde.

Freundschaft und Zuneigung begleiten mich jetzt,
und ich genieße Asyl in eurer Mitte.

(Helmut Frenz)


Herzliche Grüße

Euer / Ihr Michael Schmid

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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

Freihandelsabkommen

:: 01. Demonstration in Berlin: Rund 250.000 fordern "Stoppt TTIP und CETA - Für einen gerechten Welthandel"

Friedenspolitik

:: 02. Für eine neue Friedens- und Entspannungspolitik JETZT!

Flucht, Migration, Asyl und Fluchtursachen

:: 03. Fluchtgrund kannibalische Weltordnung

:: 04. Wir schaffen das ... nicht

:: 05. Grönemeyer bei Jauch - wer auch nur in Richtung einer Reichensteuer denkt, wird von den Medien gnadenlos plattgemacht

:: 06. "Krieg gegen Schlepper" - Bundestag beschließt verfassungs- und völkerrechtswidrigen Militäreinsatz

:: 07. Bündelung der Kompetenzen zur Flüchtlingspolitik im Kanzleramt

:: 08. Ausgelagert

:: 09. Über alle Grenzen: Syrien ist überall

:: 10. Bericht aus Budapest: Von Willkür, "refugee crisis" und Ungarn-Bashing

:: 11. Leonardo Boff: Ayslan Kurdi, der kleine ertrunkene Junge, bringt uns zum Weinen und Nachdenken

Afrika

:: 12. Freihandel schafft Armut: Europa zwingt Afrika schädliche Abkommen auf

Israel/Palästina

:: 13. Krieg der Steine

:: 14. Uri Avnery: Nasser und ich

:: 15. Uri Avnery: Ein Führer ohne Ruhm

Weltwirtschaft

:: 16. Bitte nicht schon wieder

Klimawandel

:: 17. Je wärmer desto höher: Meeresspiegelanstieg aus dem Filchner-Ronne-Eis der Antarktis


II. Hinweise

III. Termine

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I. Artikel

:: 01. Demonstration in Berlin: Rund 250.000 fordern "Stoppt TTIP und CETA - Für einen gerechten Welthandel"

Unter dem Motto "TTIP & CETA stoppen! Für einen gerechten Welthandel" haben heute etwa 250.000 Menschen gegen die Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) und zwischen der EU und Kanada (CETA) protestiert. Nie zuvor sind in Europa mehr Menschen zu diesem Thema auf die Straße gegangen. Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer übertraf die Erwartungen der Veranstalter deutlich. Zur Demonstration aufgerufen hatte ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009427.html


:: 02. Für eine neue Friedens- und Entspannungspolitik JETZT!

Unterzeichner/innen des "Berliner Appells", Vertreter/innen des "Willy-Brandt-Kreises", des "Ostausschusses der deutschen Wirtschaft" und der "Initiative für eine Neue Ostdenkschrift", unter ihnen u.a. SPD-Bundesvize Ralf Stegner, Professor Peter Brandt und der Friedensforscher Professor Hans-Joachim Giessmann, berieten in Berlin über die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft und Politik zur Unterstützung einer Erneuerung der deutschen und europäischen Friedenspolitik. Anlass waren die aktuellen Bemühungen um eine friedliche Lösung des Ukraine-Konfliktes und die Beendigung des Krieges in Syrien. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009429.html


:: 03. Fluchtgrund kannibalische Weltordnung

Wir, also die westliche Wertegemeinschaft, sind natürlich wieder die Guten in einer chaotischen Welt. Kein Wunder, dass die Hungerleider der ganzen Erde in unseren verdienten Wohlstand strömen. Gern sind wir bereit, einigen wirklich Bedürftigen zu helfen, aber wir können doch nicht das Sozialamt der ganzen Welt sein! Soweit die Legenden, die uns Politiker und Mainstream-Medien unermüdlich erzählen. In ihrer Geschichte kommen keine imperialen Kriege und keine neokoloniale Ausbeutung vor und schon gar nicht die "kannibalische Weltordnung" (Jean Ziegler) oder gar der "Western Terrorism" (Noam Chomsky). Sicher wird in hundert Jahren ein neuer Christopher Clark über die "Schlafwandler" fabulieren, nämlich die westlichen Eliten von 2015, die in ein unabwendbares Unglück hineingestolpert seien. Von Georg Rammer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009421.html


:: 04. Wir schaffen das ... nicht

Alleine im Monat September sind je nach Quelle zwischen 170.000 und 270.000 Flüchtlinge in Deutschland angekommen. Die ersten Flüchtlingstrecks aus der Tagesschau haben nun die provisorischen Sammelunterkünfte erreicht. Vielerorts melden die Kommunen bereits, dass die Aufnahmekapazitäten nun erschöpft seien. Liest man die zahlreichen Wasserstandsmeldungen vor Ort, bekommt man sehr schnell den Eindruck, dass Politik und Gesellschaft das Problem massiv unterschätzt haben. Eine Herkulesaufgabe lässt sich nun einmal nicht aussitzen. Die Utopie vom "Wir schaffen das" zerplatzt schon jetzt wie eine Seifenblase. Doch was wir momentan erleben, ist erst die Ouvertüre. Wo Lösungen nötig wären, stehen noch nicht einmal Antworten, sondern nur offene Fragen. Von Jens Berger. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009415.html


:: 05. Grönemeyer bei Jauch - wer auch nur in Richtung einer Reichensteuer denkt, wird von den Medien gnadenlos plattgemacht

Das politische Deutschland schwankt in der Flüchtlingsfrage zwischen "Das Boot ist voll" und "Wir schaffen das". Wie "wir" das schaffen sollen, ist in der öffentlichen Debatte jedoch erstaunlicherweise kein Thema. Dabei sollte klar sein, dass die hohen Flüchtlingszahlen nicht nur kurz-, sondern vor allem mittel- und langfristig auch immens hohe Kosten für den Staat mit sich bringen. Wer den sozialen Frieden erhalten und die gesellschaftliche Akzeptanz von Flüchtlingen nicht vollends vernichten will, sollte sich daher tunlichst Gedanken darüber machen, wer die Mehrkosten schultern wird. Der Sänger Herbert Grönemeyer hat dies in der ARD-Talkshow Günther Jauch getan - "man kann sich auch überlegen, ob man nicht den Besserverdienern in Deutschland etwas ans Geld geht", so Grönemeyer. Nach diesem - eigentlich harmlosen - Satz brach jedoch die publizistische Hölle über den Barden zusammen. Von Jens Berger. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009428.html


:: 06. "Krieg gegen Schlepper" - Bundestag beschließt verfassungs- und völkerrechtswidrigen Militäreinsatz

Der Deutsche Bundestag beschließt einen rechtswidrigen und hochbrisanten Militäreinsatz - ohne ernstzunehmende Diskussion. Zugleich droht, dass der Einsatz die Seenotrettung von Flüchtlingen vernachlässigt, um Schlepper zu bekämpfen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009417.html


:: 07. Bündelung der Kompetenzen zur Flüchtlingspolitik im Kanzleramt

PRO ASYL erwartet, dass mit der Verschiebung der Zuständigkeiten in der Bundesregierung ein Politikwechsel eingeleitet wird. "Die Herausforderung der Stunde heißt: Integration statt Abschreckung. Der Schlüssel zur Integration ist ein sicherer Aufenthaltsstatus", so Günter Burkhardt von PRO ASYL. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009424.html


:: 08. Ausgelagert

Berlin und die EU bereiten sich auf den Bau von Lagern für Flüchtlinge in der Türkei vor. Entsprechende Pläne sind am gestrigen Montag bei einem Treffen des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan mit der EU-Spitze in Brüssel besprochen worden. Demnach ist die EU bereit, bis zu einer Milliarde Euro für den Bau von sechs Lagern in der Türkei zu zahlen, in denen Flüchtlinge vorzugsweise aus Syrien festgesetzt werden sollen. Kern der Gesamtplanung ist das Vorhaben, gemeinsame griechisch-türkische Patrouillen unter Aufsicht der EU-Grenzabschottungsbehörde Frontex im Mittelmeer Flüchtlinge aufgreifen zu lassen, um sie direkt zurück in die Türkei zu deportieren. Auf diese Weise soll jegliche Flucht über die Türkei in die EU unmöglich gemacht werden. Allerdings ist es dazu unumgänglich, die Türkei trotz des neu entflammten Bürgerkriegs zum "sicheren Drittstaat" zu erklären. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009418.html


:: 09. Über alle Grenzen: Syrien ist überall

Die große Flucht der SyrerInnen nach Europa ist auch ein Kampf um ihre Rechte im eigenen Land. Syrien hat sich globalisiert. Von Martin Glasenapp . >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009420.html


:: 10. Bericht aus Budapest: Von Willkür, "refugee crisis" und Ungarn-Bashing

Die Situation für Geflüchtete in Ungarn war Anfang September 2015 von besonderer Brutalität und Unsicherheit geprägt. Neben xenophoben Kampagnen führt die ungarische Regierung Gesetzesänderungen ein, die Flucht und Fluchthilfe massiv kriminalisieren. Österreich und Deutschland geben sich empört - im Angesicht der betriebenen Grenzpolitik ist das scheinheilig. Von Anja Svobodova. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009430.html


:: 11. Leonardo Boff: Ayslan Kurdi, der kleine ertrunkene Junge, bringt uns zum Weinen und Nachdenken

Der kleine 3- oder 4-jährige syrische Junge liegt leblos am Strand, ist blass und hat noch immer seine Kinderkleidung an. Mit dem Gesicht nach unten, dem Kopf seitlich gedreht, als wolle er noch atmen. Die Wellen haben sich seiner erbarmt und ihn an den Strand getragen. Die stets gefräßigen Fische hatten ihn verschont, da seine Unschuld sie so sehr berührte. Ayslan Kurdi ist sein Name. Sein Vater konnte seine Jungen nicht halten, sie wurden ihm aus den Händen gerissen und vom Wasser verschluckt. Von Leonardo Boff. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009426.html


:: 12. Freihandel schafft Armut: Europa zwingt Afrika schädliche Abkommen auf

Der Freihandel, den die EU Afrika aufzwingt, schafft noch mehr Armut in Afrika. So lautet die zentrale Kritik der Referentinnen und Referenten der von Attac, Brot für die Welt und dem Forum für Umwelt und Entwicklung organisierten "Stop-EPA-Tour" an der EU-Handelspolitik. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009419.html


:: 13. Israel/Palästina: Krieg der Steine

Seit der Aufkündigung des Oslo-Abkommens durch Palästinenserpräsident Mahmud Abbas nimmt die Gewalt wieder zu. Doch die Frustration der Palästinenser ist verständlich. Von Torsten Wöhlert. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009423.html


:: 14. Uri Avnery: Nasser und ich

Diese Woche vor 45 Jahren starb Gamal Abd-al-Nasser mit nur 52 Jahren. Das ist jedoch kein Ereignis, das der Vergangenheit angehört. Es hat weiterhin auch auf die Gegenwart sehr großen Einfluss und wird wahrscheinlich auch die Zukunft beeinflussen. 1948 bin ich ihm mehrere Male begegnet. Ich sagte manchmal zum Spaß: "Wir waren einander sehr nahe, aber wir wurden einander nie ordentlich vorgestellt!" Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009414.html


:: 15. Uri Avnery: Ein Führer ohne Ruhm

Zum ersten Mal bin ich Mahmoud Abbas Anfang 1983 in Tunis begegnet. Ich wusste, dass er in der PLO-Führung für israelische Angelegenheiten zuständig war. Die PLO-Delegierten Said Hamami und Issam Sartawi, mit denen ich seit 1974 in ständigem Kontakt stand, sagten mir, dass er die Leitung habe. Bei meinem ersten Treffen mit Jasser Arafat in Beirut während der Belagerung war er jedoch nicht anwesend. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009425.html


:: 16. Weltwirtschaft: Bitte nicht schon wieder

Vor kurzem hat Janet Yellen den Entschluss der US-Notenbank (Fed) verkündet: Die kurzfristigen Zinsen bleiben vorerst auf ihrem historischen Tief nahe null. Dies geschehe aus Sorge um eine angegriffene Weltwirtschaft und um die Stabilität der Weltfinanzen. Traditionell kümmert sich die Fed um die US-Binnenkonjunktur, doch hat seit dem Kollaps der Investmentbank Lehman Brothers 2008 die Globalökonomie einen starken Einfluss auf die Geldpolitik der US-Zentralbank. Von Michael Krätke. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009416.html


:: 17. Je wärmer desto höher: Meeresspiegelanstieg aus dem Filchner-Ronne-Eis der Antarktis

Je mehr Eis vom Filchner-Ronne-Schelf der Antarktis schmilzt, desto mehr trägt diese Region zum weltweiten Anstieg des Meeresspiegels bei. Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn in manchen anderen Teilen des Kontinents ist das Eis so instabil, dass ein einmal ausgelöster Masseverlust unabhängig von der weiteren Erwärmung immer weiter zunimmt - und zu einem unaufhaltsamen langfristigen Anstieg des Meeresspiegels führt. In der Filchner-Ronne-Region hingegen ist dies nicht so, wie jetzt Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung in Nature Climate Change zeigen. Hier fließt das Eis nur in dem Maße in den Ozean, in dem die Temperaturen des die Antarktis umgebenden Meerwassers die Schelfe schmelzen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009422.html

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II. Hinweise

:: Im Würgegriff der Banane

Unsicheres Einkommen, unbezahlte Überstunden und kein Schutz vor giftigen Chemikalien: die Rechte von Menschen, die in Lateinamerika oder Afrika im Obstanbau arbeiten, werden mit Füßen getreten, damit Supermärkte in Europa z.B. mit billigen Bananen punkten können. Denn eine Handvoll Supermarktketten kontrolliert den europäischen Lebensmittelmarkt. Sie diktieren die Preise und sie entscheiden, welche Produkte bei uns auf den Markt kommen. Wie ihr Preisdruck den Menschen am anderen Ende der Lieferkette die Luft zum Atmen nimmt, zeigt der neue Videoclip der internationalen Kampagne "Make Fruit Fair!". Jetzt das Video anschauen und Petition unterschreiben. >>
https://www.oxfam.de/mitmachen/make-fruit-fair?utm_campaign=2015-10-09-ox-nl-mff-clip&utm_source=2015-10-09-ox-nl-mff-clip&utm_medium=nl&utm_term=txt-url-&utm_wec=11457


:: Petition an Bundestag, Bundesrat, Bundesländer, Ministerien: Keine Atomwaffen in Deutschland!

Die USA wollen auf dem Fliegerhorst Büchel in der Eifel bis zu 20 neue Atombomben vom Typ B 61-12 stationieren. "Mit den neuen Bomben verwischen die Grenzen zwischen taktischen und strategischen Atomwaffen", kritisiert Atom-Wissenschaftler Hans Kristensen vom "Nuclear Information Projects" in Washington. Im Kriegsfall sollen deutsche Tornado-Piloten im Rahmen der Nato-Strategie der so genannten "Nuklearen Teilhabe" Angriffe mit den US-Bomben fliegen. Da es sich hier um eine Stärkung von Offensivwaffen handelt, fordern wir die Bundesregierung, das Parlament sowie die Kanzlerin und den Bundespräsidenten auf, die Aufrüstung auf deutschem Boden zu versagen. Mehr >>
https://www.change.org/p/keine-atomwaffen-in-deutschland?recruiter=19781834&utm_medium=email&utm_campaign=share_email_responsive

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III. Termine

:: 17.10.2015 - 10:00 bis 18:30 Uhr im evang. Gemeindehaus in Gammertingen: Tagung 2015: "We shall overcome!" Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Drei biografische Zugänge

Nachdem die Tagungen "'We shall overcome!' Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Drei biographische Zugänge" von "Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie" in den vergangenen beiden Jahren auf großes Interesse und eine sehr positive Resonanz gestoßen sind, veranstalten wir erneut eine Tagung. Dieses Mal mit Ute Finckh-Krämer, Jochen Stay und Heinz Rothenpieler als den Hauptreferierenden. In Kombination dazu besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Konzert mit Thomas Felder sowie am 18. Oktober an einer Veranstaltung "Auf den Spuren der gewaltfreien Aktionen gegen Atomwaffen" Großengstingen. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/009223.html


:: 17.10.2015 - 20:00 Uhr im evang. Gemeindehaus in Gammertingen: „von wegen“ - Konzert mit Thomas Felder

Im Anschluss an seine Tagung veranstaltet Lebenshaus Schwäbische Alb ein Konzert mit Thomas Felder. Thomas Felder gilt als "Inbegriff eines schwäbischen Dichtersängers" (der nebenbei auch Deutsch und Englisch singt). Als Eulenspiegel unserer Tage jongliert er mit der Sprache auf der Suche nach Hintersinn – ernst und heiter, mit Witz und Ironie. Seine Lieder atmen spirituell-bildreiche Poesie, die Staunen macht, aber auch Raum lässt für eigene Interpretation. Neben Gitarre, Mundharmonika und Klavier fetzt er rasende Läufe aus der Drehleier, bezaubert mit dem exotischen Bambussax und verwebt Musik&Wort auf seinem Hauptinstrument, der Stimme, zu einem Gesamtkunstwerk aus Folk-, Blues-, Jazz-, Klassik- und surrealen Dada-Elementen. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/009233.html


:: 18.10.2015 - 10:00 bis 16:00 Uhr in Großengstingen: "Auf den Spuren der gewaltfreien Aktionen gegen Atomwaffen"

Im August 1982 wurde eine Woche lang das Atomwaffenlager bei Großengstingen auf der Schwäbischen Alb blockiert. Rund 750 Menschen beteiligten sich an dieser gewaltfreien Aktion, mehrere hundert von ihnen bekamen Strafbefehle, jahrelang folgten Gerichtsprozesse. Diese Blockadeaktion war ein Meilenstein in der Geschichte der westdeutschen Friedensbewegung. Denn damals wurde massenhaft gewaltfreier Widerstand gegen die "Nachrüstung" aus- und ziviler Ungehorsam eingeübt. Mit einem Programm rund um die ehemalige Kaserne und im früheren Atomwaffendepot soll an die gewaltfreien Aktionen erinnert werden. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/009232.html


:: 19. Oktober 2015 - 20:00 Uhr in der Aula der St. Gerhard-Schule in Riedlingen: "Atommüll ohne Ende"

Informationsveranstaltung mit Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt. Er gibt Auskunft zu Fragen wie: Welche Dimensionen nimmt das Atommüll-Desaster in Deutschland inzwischen an? Was bedeutet das neue Gesetz für den Atommüll-Konflikt? Was wird aus Gorleben? Wie fällt der Vergleich von Anspruch und Wirklichkeit bei der Arbeit der Kommission aus? Und welche alternativen Möglichkeiten gibt es, zu einem gesellschaftlichen Konsens in Sachen Atommüll zu kommen? VA: Lebenshaus Schwäbische Alb e.V.; Grüne Liste Riedlingen. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/009395.html


:: 14./15.11.2015 - Schlatterhaus, Österbergstr. 2, 72072 Tübingen IMI-Kongress: Militärische Landschaften: Diskurse - Räume - Strategien

Programm, Plakat und Flyer für den IMI-Kongress 2015 sind hier zu finden >>
http://www.imi-online.de/2015/09/22/militaerische-landschaften-diskurse-raeume-strategien/

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/termine.htm

:: "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" >> http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html

:: bewegung.taz.de >> http://bewegung.taz.de/termine

:: Die AnStifter >> https://www.die-anstifter.de/veranstaltungen/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

Diese E-Mail wurde klimafreundlich und atomstromfrei erzeugt >> http://www.ews-schoenau.de

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Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V., Bubenhofenstr. 3, D-72501 Gammertingen, Tel. 07574-2862, E-Mail info@lebenshaus-alb.de, Internet www.lebenshaus-alb.de

Eine Anmerkung in eigener Sache: Da unser Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie Geld kostet und es keinerlei Zuschüsse gibt, bitten wir um Spenden an unseren Verein. Wir sind durch das Finanzamt Sigmaringen als gemeinnützig und mildtätig anerkannt (letztmals mit Bescheid vom 29.06.2012). Deshalb sind Spenden und Mitgliedsbeiträge steuerabzugsfähig. Eine Spendenbestätigung wird ab 25 € zu Beginn des kommenden Jahres automatisch zugestellt, ansonsten auf Anforderung. ErstspenderInnen bitte unbedingt ihre Anschrift angeben! Danke!!!

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