Date: August 5th 2015

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

anlässlich der 70. Jahrestage der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki möchte ich den heutigen Newsletter mit einem Text einleiten, den uns Sadako Kurihara, überlebendes und verstrahltes Hiroshima-Opfer, zur Erinnerung und Mahnung hinterlassen hat.

Ich will von Hiroshima zeugen

Ich als Überlebende wünsche vor allem,
Mensch zu sein.
Besonders als Mutter schreie ich auf
gegen jeden Krieg,
denn in meine Netzhaut
ist die Hölle jenes Tages eingebrannt.
Am 6. August 1945,
zur Stunde, als die Sonne aufging und
jeder seinen Tag ehrfurchtsvoll beginnen wollte,
wurde plötzlich die Stadt weggefegt,
und Brandblasen verunstalteten die Menschen.
Die sieben Flüsse füllten sich mit Leichen.
Wenn jemand, der eine Hölle gesehen hat,
über die Hölle berichtet, so sagt man,
dass der Satan ihn zurückwirft.
Trotz dieser Erzählung will ich als Überlebende
von Hiroshima zeugen überall, wohin ich gehe.
Und ich rufe aus vollem Herzen: "Nie wieder Krieg!"

(Sadako Kurihara, zit. nach:
Frieden stiften - jeden Tag)

Herzliche Grüße

Euer / Ihr Michael Schmid

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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

70. Jahrestag der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki

:: 01. Statt atomarem Nachrüsten ein Zeichen der Abrüstung setzen

:: 02. Katastrophale humanitäre Folgen dauern an

:: 03. EKD-Friedensbeauftragter: Atomwaffen müssen endlich geächtet werden

:: 04. Schon der Besitz von Atomwaffen ist unmoralisch

Atomabkommen mit Iran

:: 05. Atomabkommen mit dem Iran: Hundert Seiten, fünf Anhänge

:: 06. Einigung mit Iran: Kooperation zwischen den Fronten

:: 07. Iran: Auch Obama muss jetzt liefern

:: 08. Obama handelt im Interesse Amerikas

Griechenland und Schulden

:: 09. Auflagen: Der Wahnsinn hat Methode

:: 10. Konstantin Wecker: Wahre Deutsche

:: 11. Schulden: Ein Plan B für die Zukunft

Flucht/Asyl/Migration

:: 12. Integration: Asyl im Wartesaal

:: 13. Stimmungsmache und Stigmatisierung: Bayern will Abschiebelager einrichten

:: 14. Zu Gast bei Freunden (II)

:: 15. Migrationsdebatte - mehr Fakten, weniger Mythen

:: 16. Pakt mit Despoten: Fluchtverhinderung um jeden Preis?

:: 17. Auf die Flucht getrieben (II)

Türkei

:: 18. Von Ankara einberufenes Sondertreffen: Nato verspricht "Solidarität"

:: 19. Türkei und Nato-Tagung: Erdogans verlogenes Spiel

:: 20. Türkei quo vadis?

Uri Avnery

:: 21. Auf der Suche nach einem Helden

:: 22. Sheldons Handlanger

Deutsche Einflussbestrebungen

:: 23. Militärmacht in Afrika

USA

:: 24. Afrika-Tour: Safari und Semantik

:: 25. USA: Die große Schuld

:: 26. Bewaffnete Unsicherheit

Krisenbewältigung

:: 27. Das Paradox der Resilienz

Papst Franziskus

:: 28. Kapitalismus ist "subtile Diktatur": Franziskus für das Buen Vivir

:: 29. Papst Franziskus: Eine Kirche im Aufbruch - woher und wohin?


II. Hinweise

III. Termine

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I. Artikel

:: 01. 70. Jahrestag der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki - Statt atomarem Nachrüsten ein Zeichen der Abrüstung setzen

Der Bundesausschuss Friedensratschlag und die Kooperation für den Frieden rufen dazu auf, die kommenden Gedenktage der Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki zum Anlass zu nehmen, ihre Ablehnung von Krieg und Rüstung nachdrücklich in die Öffentlichkeit zu tragen. In vielen Orten und Städten Deutschlands finden zu den Jahrestagen am 6. und 9. August Mahn- und Gedenkveranstaltungen statt, auf denen die Pläne qualitativer Nachrüstung der Atomwaffen und ihrer Trägersysteme auf entschiedene Ablehnung stoßen werden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009322.html


:: 02. 70. Jahrestage der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki: Katastrophale humanitäre Folgen dauern an

Anlässlich der 70. Jahrestage der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki erinnert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW an die verheerenden humanitären Folgen der Angriffe, die bis zum heutigen Tag andauern. Die MedizinerInnen appellieren an die Bundesregierung, die "Humanitäre Selbstverpflichtung" (Humanitarian Pledge) zu unterzeichnen, die konkrete rechtliche Schritte zu einer weltweiten Ächtung von Atomwaffen fordert. "Es ist im Interesse des Überlebens der Menschheit, dass Atomwaffen unter keinen Umständen wieder eingesetzt werden", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung, die bislang von 159 Staaten unterzeichnet wurde. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009312.html


:: 03. EKD-Friedensbeauftragter: Atomwaffen müssen endlich geächtet werden

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms, hat die Staatengemeinschaft aufgefordert, verstärkte Anstrengungen für eine deutliche atomare Abrüstung weltweit zu unternehmen. "Das Ziel muss eine atomwaffenfreie Welt sein", betonte Brahms zum Hiroshima-Gedenktag. Am 6. August 1945 wurde über der japanischen Stadt Hiroshima die erste Atombombe abgeworfen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009320.html


:: 04. Schon der Besitz von Atomwaffen ist unmoralisch

pax christi-Präsident Bischof Heinz Josef Algermissen, Fulda, erklärt anlässlich des 70. Jahrestages der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, dass es geboten ist, nicht nur den Einsatz von Atomwaffen als unmoralisch zu verurteilen, sondern auch deren Besitz zu ächten und so auf die Abschaffung der Atomwaffen generell zu drängen. pax christi unterstützt die Position einer vatikanischen Stellungnahme vom Dezember 2014, die in der Abschaffung der Atomwaffen die Grundlage für kollektive Sicherheit sieht. Nukleare Abschreckung ist in einer multi-polaren Welt kein Stabilisator, sondern ein Anreiz für Staaten geworden, eigene Atomwaffenprogramme zu entwickeln. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009321.html


:: 05. Atomabkommen mit dem Iran: Hundert Seiten, fünf Anhänge

Über zwölf Jahre haben der Iran, die fünf Länder im Weltsicherheitsrat und Deutschland verhandelt. Der Teufel steckt im Detail. Von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009290.html


:: 06. Einigung mit Iran: Kooperation zwischen den Fronten

Die USA und der Iran haben ihre Feindschaft überwunden. Das öffnet eine Tür für die Beilegung diverser Konflikte im Nahen Osten. Kommentar von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009291.html


:: 07. Iran: Auch Obama muss jetzt liefern

Der Atomvertrag ist ein diplomatischer Paukenschlag. Die Gegner des Agreements sitzen im US-Kongress, in Israel und Saudi-Arabien. Von Torsten Wöhlert. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009294.html


:: 08. Obama handelt im Interesse Amerikas

Barack Obama ist der erste amerikanische Präsident, der sich gegen die Israel-Lobby behauptete, seit Dwight Eisenhower Israel 1956-1957 befahl, sich aus der ägyptischen Sinai-Halbinsel zurückzuziehen. Unbeschwert von Bedenken wegen der Wiederwahl und dem Bedarf an ungeheuren Geldmengen traf Präsident Obama endlich die Entscheidung, Amerikas strategische Interessen vor diejenigen Israels zu stellen und mit dem Iran Frieden zu schließen. Von Eric Margolis. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009299.html


:: 09. Auflagen: Der Wahnsinn hat Methode

Die in Brüssel getroffenen Vereinbarungen werden die griechischen Verbindlichkeiten nur noch weiter nach oben treiben. Von Michael Krätke. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009293.html


:: 10. Konstantin Wecker: Wahre Deutsche

"Wahre Deutsche" - offiziell gibt es die Partei noch nicht, aber sie hat jetzt schon ihr Zentralorgan: die BILD-Zeitung. Ein wahrer Deutscher unterschiedet sich von einem falschen dadurch, dass er unbarmherzig auf dem griechischen Volk herumhackt, BILD liest, Wolfgang Schäuble verehrt und sich im ganzen meist als Opfer fühlt: nicht des globalen Bankensystems natürlich, sondern von verarmten griechischen Rentnern, Arbeitslosen und Kleinverdienern. Vielleicht ist es angesichts eines solchen, herrisch auftretenden und destruktiven Wahnsystems besser, ein "falscher Deutscher" zu sein - so jedenfalls Konstantin Weckers Meinung. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009295.html


:: 11. Schulden: Ein Plan B für die Zukunft

Zum Internationalen Währungsfonds und zur Weltbank gibt es durchaus Alternativen. Aber diese neuen Finanzinstitutionen scheuen noch die Konfrontation. Von Michael Krätke. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009305.html


:: 12. Integration: Asyl im Wartesaal

Die Politik grenzt Flüchtlinge immer noch viel zu sehr aus. Die Gesellschaft ist da zum Glück viel weiter. Davon profitieren wir alle. Von Ulrike Baureithel. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009301.html


:: 13. Stimmungsmache und Stigmatisierung: Bayern will Abschiebelager einrichten

Die bayerische Staatsregierung will künftig eigene Aufnahmezentren in Grenznähe einrichten. Über Asylanträge von Flüchtlingen aus den Balkanstaaten soll dort in Kürze entschieden werden. De facto würden die Zentren so zu Abschiebelagern. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer will zudem nicht ausschließen, dass Flüchtlinge dort in Zelten untergebracht werden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009304.html


:: 14. Zu Gast bei Freunden (II)

Mit einem Brandanschlag auf eine bewohnte Flüchtlingsunterkunft, einem Sprengstoffanschlag auf das Auto eines Flüchtlingsunterstützers und der Massenbelagerung eines Flüchtlingsheims hat die jüngste Welle rassistischer Gewalt in Deutschland am Wochenende eine neue Qualität erreicht. Nur durch glückliche Umstände kam es bei den Attentaten in den vergangenen Tagen nicht zu Todesopfern. Gleichzeitig steigt die Zahl der Übergriffe auf Flüchtlingsheime dramatisch an und hat im ersten Halbjahr 2015 bereits den Stand des Gesamtjahres 2014 erreicht. Beobachter warnen seit Jahren, dass sich Initiativen gegen Flüchtlingsheime immer fester vor Ort verankern und immer mobilisierungsfähiger werden. Das politisch-mediale Establishment liefert den Kampagnen gegen Flüchtlinge regelmäßig die vermeintliche Legitimation. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009309.html


:: 15. Migrationsdebatte - mehr Fakten, weniger Mythen

Die Zahl der Migranten, die aus den armen Ländern in die reichen Industrienationen ziehen, ist seit Jahren rückläufig. In den letzten zehn Jahren sank ihre Zahl von 17,6 auf rund 12,5 Millionen, bis zur Mitte des Jahrhunderts wird sie auf etwa 9,5 Millionen zurückgehen. Und: Entgegen dem medial und politisch vielfach vermittelten Eindruck sind es nicht die reichen Gesellschaften, die die große Zahl der rund 60 Millionen Flüchtlinge und Vertriebenen aufnehmen; 86 Prozent aller Flüchtlinge leben nach UN-Angaben in ärmeren Ländern wie der Türkei, Pakistan, dem Libanon und Äthiopien. Der Anteil von Flüchtlingen an der Gesamtbevölkerung Europas liegt bei rund 0,05 Prozent, im Libanon beträgt der Anteil 28 Prozent. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009316.html


:: 16. Pakt mit Despoten: Fluchtverhinderung um jeden Preis?

In Kooperation mit Eritrea, Sudan und Südsudan will die EU Fluchtursachen bekämpfen und gegen kommerzielle Fluchthelfer vorgehen. Länder, aus denen Menschen fliehen und in denen schwerste Menschenrechtsverletzungen an der Tagesordnung sind. Interne EU-Dokumente bestätigen: Die Skrupellosigkeit der EU kennt keine Grenzen wenn es um Fluchtverhinderung geht. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009317.html


:: 17. Auf die Flucht getrieben (II)

Die Bundesregierung legitimiert deutsche Militäreinsätze mit der angeblichen Bekämpfung von Fluchtursachen. Die Bundeswehr müsse in Mali operieren, damit "Menschen nicht mehr fliehen müssen vor Gewalt und Hoffnungslosigkeit", behauptete Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen Anfang dieser Woche bei einem Besuch in der malischen Hauptstadt Bamako. Damit nutzt sie die aktuelle Flüchtlingskrise in Deutschland, um Sympathien für Interventionen der deutschen Streitkräfte zu wecken. Tatsächlich trägt die Bundesrepublik mit ihrer aggressiven Außenpolitik aktiv dazu bei, Fluchtursachen erst zu schaffen. Ein herausragendes Beispiel ist die bundesdeutsche Afghanistan-Politik seit den 1980er Jahren. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009318.html


:: 18. Von Ankara einberufenes Sondertreffen: Nato verspricht "Solidarität"

Die Nato-Botschafter beschließen keine Maßnahmen im türkischen Kampf gegen die IS-Miliz. Aber sie kritisieren auch die Angriffe auf die PKK nicht. Von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009313.html


:: 19. Türkei und Nato-Tagung: Erdogans verlogenes Spiel

Das Ergebnis der Nato-Tagung spielt dem türkischen Präsidenten in die Hände. Die Bekämpfung des "Islamischen Staats" wird immer grotesker. Kommentar von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009314.html


:: 20. Türkei quo vadis?

Die Kommentare überschlagen sich. Was bedeuten die Veränderungen der Frontstellungen im türkisch-kurdisch-islamistischen und US-amerikanischen Verhältnis? Hier einige Thesen zur Neuorientierung der Türkei. Von Andreas Buro. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009310.html


:: 21. Uri Avnery: Auf der Suche nach einem Helden

Vor etwa 60 Jahren schrieb der damals neue ägyptische Machthaber Gamal Abd-al-Nasser ein Buch über "Die Philosophie der Revolution". In Nachahmung des Stückeschreibers Luigi Pirandello (Sechs Personen suchen einen Autor) behauptete er, dass die Aufgabe der Vereinigung der arabischen Welt die "Suche nach einem Helden" sei. Nach einem Helden schreit in diesem Augenblick die Aufgabe, eine israelische Kraft zu schaffen, der es gelingt, uns von Benjamin Netanjahu und seiner Gang politischer Hooligans zu befreien. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009315.html


:: 22. Uri Avnery: Sheldons Handlanger

In Japan in der guten alten Zeit hätte Benjamin Netanjahu inzwischen Harakiri verübt. Im England derselben guten alten Zeit hätte der König ihn als Gouverneur auf das entfernteste kleine Eiland im Pazifischen Ozean geschickt. In Israel werden seine Umfragewerte immer besser. Denn in unserem Land gewinnt der alte Spruch neue Bedeutung: Nichts ist erfolgreicher als das Scheitern. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009306.html


:: 23. Militärmacht in Afrika

Parallel zu den eskalierenden Krisen in Griechenland und in der Ukraine und zur Beteiligung oder Einmischung in mehrere Kriege in der arabischen Welt forciert die Bundesrepublik ihre politischen und militärischen Einflussbestrebungen auch auf dem afrikanischen Kontinent. Am heutigen Mittwoch geht in der angolanischen Hauptstadt Luanda das sechste "Deutsch-Angolanische Wirtschaftsforum" zu Ende, auf dem sich deutsche Konzerne um lukrative Geschäftschancen in dem aufstrebenden Boomstaat Angola bemühen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009302.html


:: 24. Afrika-Tour: Safari und Semantik

Beim Besuch in Kenia und Äthiopien hat Präsident Obama zu "Good Governance" ermahnt und ein Ritual bedient, an das sich schon die Vorgänger Bush und Clinton hielten. Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009311.html


:: 25. USA: Die große Schuld

Barack Obama hat eine Justizreform angestoßen. Im Hintergrund steht die nie aufgearbeitete Sklaverei, deren Folgen bis heute nachwirken. Von Konrad Ege. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009323.html


:: 26. Bewaffnete Unsicherheit

Je mehr Menschen den Bezug zu ihrer eigenen Menschlichkeit verlieren, desto mehr, fürchte ich, werden sie es nötig finden, sich zu bewaffnen - indem sie sich verzweifelt einbilden, dass das dasselbe ist wie sicher zu sein. Und der Nachrichtenzirkus wird weitergehen und endlos mehr vom Gleichen in uns hineinstopfen. Von Robert C. Koehler. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009308.html


:: 27. Das Paradox der Resilienz

Aktuelle Konzepte zur Krisenbewältigung, wie die Idee der Resilienz, stabilisieren genau jene Verhältnisse, die Krisen hervorrufen. Von Thomas Gebauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009300.html


:: 28. Kapitalismus ist "subtile Diktatur": Franziskus für das Buen Vivir

Am 12. Juli ist die sechstägige Reise von Papst Franziskus durch Ecuador, Bolivien und Paraguay zu Ende gegangen. Höhepunkt war die bisher politischste Rede seiner Amtszeit, die er am 9. Juli vor 2000 Mitgliedern sozialer Bewegungen im bolivianischen Santa Cruz hielt. Von Gerhard Dilger. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009292.html


:: 29. Papst Franziskus: Eine Kirche im Aufbruch - woher und wohin?

Während wir uns noch immer über die außerordentliche Enzyklika über die "Achtsamkeit für das Gemeinsame Haus" begeistern, denken wir erneut über eine wichtige Sichtweise des Papstes nach, den treffenden Ausdruck seines Verständnisses von Kirche als "eine Kirche im Aufbruch". Dieser Ausdruck transportiert eine verdeckte Kritik am bisherigen Kirchen-Modell. Es handelte sich um eine "eingesperrte" Kirche, wenn man die diversen Moral- und Finanzskandale bedenkt, welche Papst Benedikt XVI zum Rücktritt zwangen, eine Kirche, die ihren wichtigsten Vorzug verloren hatte: den Moralanspruch und die Glaubwürdigkeit unter Christen in der säkularen Welt. Von Leonardo Boff. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009319.html

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II. Hinweise

:: Hiroshima- und Nagasaki-Tag 2015

Anlässlich der Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki vor 70 Jahren und dem Fortbestehen der Gefahr, dass unsere Zivilisation durch Atomwaffen vernichtet werden könnte, weisen wir auf die zahlreichen Texte zu Hiroshima/Nagasaki, Berichte von Überlebenden der Atombombenabwürfe und Artikel zur aktuellen Situation bei den Atomwaffen hin, die sich auf der Lebenshaus-Website befinden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009324.html


:: Reportage & Dokumentation: Nagasaki – Warum fiel die zweite Bombe?

Im August 1945 detonierten im Pazifikkrieg über Hiroshima und Nagasaki die beiden einzigen Atombomben der Kriegsgeschichte. Seitdem hält sich die These, dass diese Waffe auch den Zweiten Weltkrieg beendet habe. Falsch, beklagen Historiker. Die Reportage, die am Montag im Ersten ausgestrahlt wurde, wird noch mehrfach wiederholt und kann ebenfalls in der Mediathek angeschaut werden. Mehr >>
http://programm.daserste.de/pages/programm/detailArch.aspx?id=56B2F46A682D628652D79EC6E5F4C68D


:: Neues Attac-Video: TTIP - der große Demokratieabbruch. >Clip widerlegt Mythen und falsche Versprechen der Freihandelslobby

Attac hat ein neues Video zur Kritik an den Freihandelsabkommen TTIP und CETA veröffentlicht. Der dreieinhalb Minuten lange Clip zeigt, wie die Freihandelslobby mit nebulösen Schlagwörtern Mythen pflegt und gezielt Ängste - etwa vor der Wirtschaftsmacht China - einsetzt, um Stimmung zu machen. Die Verheißungen vom Wachstum, Arbeitsplätzen und Wohlstand entpuppen sich schnell als Aushebelung von gesetzlich verankerten Mindeststandards - etwa im Sozial-, Umwelt und Gesundheitsbereich. Begriffe wie Investitionsschutz und Regulierungsrat setzen die TTIP-Befürworter_innen ein, um demokratische Institutionen zu umgehen. Attac macht sich dagegen für ein alternatives Handelsmandat stark, das Mensch und Umwelt Vorfahrt vor Profitinteressen einräumt. Attac-Clip "TTIP - der große Demokratieabbruch" >>
http://www.attac.de/ttip


:: Video: "Gewaltfreiheit wirkt"

Eine internationale Studie über Widerstandsbewegungen der letzten 100 Jahre hat gezeigt, dass gewaltfreie Aufstände doppelt so erfolgreich sind wie bewaffnete Revolutionen! Das Friedensmuseum Nürnberg stellt die Fallstudien gewaltfreier Aufstände vor (Video 30 Minuten). >>
www.soziale-verteidigung.de/news/meldungen/video-gewaltfreiheit-wirkt/

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III. Termine

:: 01.08.2015ff. - bundesweit: Aktionen und Veranstaltungen zum Hiroshima- und Nagasakitag 2015

Das Netzwerk Friedenskooperative informiert über Termine und Aktionen zum Hiroshima- und Nagasakitag 2015 unter >> http://www.friedenskooperative.de/hiroshima/


:: 31.08.-03.09.2015 - Akademie Frankenwarte Würzburg: Zivile Konfliktbearbeitung im Transcend-Verfahren nach Johan Galtung. Strukturelle und kulturelle Dimensionen von Konflikten begreifen.

Politische und gesellschaftliche Konflikte in ihrer strukturellen, kulturellen sowie unbewussten Dimension analysieren, verschiedene dialogische Verfahren kennen und anwenden sowie mit Hilfe des Transcend-Verfahrens kreative Lösungen entwickeln lernen. VA: Gesellschaft für Politische Bildung e.V. Mehr >>
http://www.frankenwarte.de/unser-bildungsangebot/veranstaltung.html?id=499


:: 02.-04.10.2015 - Saalbau Gallus in Frankfurt/Main: Unser Rezept für Frieden: Prävention

Die deutsche Sektion der IPPNW lädt zu einer Friedenskonferenz ein, bei der es um die Möglichkeiten der Prävention von Krieg und Gewalt geht. Aufbauend auf der Analyse von Kriegsursachen wollen wir die Praxis der Friedensarbeit und Konfliktprävention weiterentwickeln. Das heißt: Bei allen Vorträgen, Workshops und Diskussionen wird die Frage nach Alternativen, nach Lösungen und Vorbeugung mitgedacht. Mehr >>
http://www.kultur-des-friedens.de/index.php?id=88


:: 10.10.2015 - Haus Venusberg in Bonn: Fachgespräch: "Ziviles Peacekeeping"

Der Bund für Soziale Verteidigung veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Institut für Friedensarbeit und Gewaltfreie Konfliktaustragung ein eintägiges Fachgespräch zum Thema "Ziviles Peacekeeping - Ein Blick aus Wissenschaft und Praxis". Das Programm und weitere Informationen finden sich auf hier >>
http://www.soziale-verteidigung.de/news/meldungen/fachgespraech-ziviles-peacekeeping-am-10102015/


:: 17.10.2015 - 10:00 bis 18:30 Uhr im evang. Gemeindehaus in Gammertingen: Tagung 2015: "We shall overcome!" Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Drei biografische Zugänge

Nachdem die Tagungen "'We shall overcome!' Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Drei biographische Zugänge" von "Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie" in den vergangenen beiden Jahren auf großes Interesse und eine sehr positive Resonanz gestoßen sind, veranstalten wir erneut eine Tagung. Dieses Mal mit Ute Finckh-Krämer, Jochen Stay und Heinz Rothenpieler als den Hauptreferierenden. In Kombination dazu besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Konzert mit Thomas Felder sowie am 18. Oktober an einer Veranstaltung "Auf den Spuren der gewaltfreien Aktionen gegen Atomwaffen" Großengstingen. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/009223.html


:: 17.10.2015 - 20:00 Uhr im evang. Gemeindehaus in Gammertingen: „von wegen“ - Konzert mit Thomas Felder

Im Anschluss an seine Tagung veranstaltet Lebenshaus Schwäbische Alb ein Konzert mit Thomas Felder. Thomas Felder gilt als "Inbegriff eines schwäbischen Dichtersängers" (der nebenbei auch Deutsch und Englisch singt). Als Eulenspiegel unserer Tage jongliert er mit der Sprache auf der Suche nach Hintersinn – ernst und heiter, mit Witz und Ironie. Seine Lieder atmen spirituell-bildreiche Poesie, die Staunen macht, aber auch Raum lässt für eigene Interpretation. Neben Gitarre, Mundharmonika und Klavier fetzt er rasende Läufe aus der Drehleier, bezaubert mit dem exotischen Bambussax und verwebt Musik&Wort auf seinem Hauptinstrument, der Stimme, zu einem Gesamtkunstwerk aus Folk-, Blues-, Jazz-, Klassik- und surrealen Dada-Elementen. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/009233.html


:: 18.10.2015 - 10:00 bis 16:00 Uhr in Großengstingen: "Auf den Spuren der gewaltfreien Aktionen gegen Atomwaffen"

Im August 1982 wurde eine Woche lang das Atomwaffenlager bei Großengstingen auf der Schwäbischen Alb blockiert. Rund 750 Menschen beteiligten sich an dieser gewaltfreien Aktion, mehrere hundert von ihnen bekamen Strafbefehle, jahrelang folgten Gerichtsprozesse. Diese Blockadeaktion war ein Meilenstein in der Geschichte der westdeutschen Friedensbewegung. Denn damals wurde massenhaft gewaltfreier Widerstand gegen die "Nachrüstung" aus- und ziviler Ungehorsam eingeübt. Mit einem Programm rund um die ehemalige Kaserne und im früheren Atomwaffendepot soll an die gewaltfreien Aktionen erinnert werden. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/009232.html

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/termine.htm

:: "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" >> http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html

:: bewegung.taz.de >> http://bewegung.taz.de/termine

:: Die AnStifter >> https://www.die-anstifter.de/veranstaltungen/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

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Eine Anmerkung in eigener Sache: Da unser Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie Geld kostet und es keinerlei Zuschüsse gibt, bitten wir um Spenden an unseren Verein. Wir sind durch das Finanzamt Sigmaringen als gemeinnützig und mildtätig anerkannt (letztmals mit Bescheid vom 29.06.2012). Deshalb sind Spenden und Mitgliedsbeiträge steuerabzugsfähig. Eine Spendenbestätigung wird ab 25 € zu Beginn des kommenden Jahres automatisch zugestellt, ansonsten auf Anforderung. ErstspenderInnen bitte unbedingt ihre Anschrift angeben! Danke!!!

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