Date: May 12th 2015

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

heute möchte ich an den Anfang des aktuellen Lebenshaus-Newsletters einen Text von Ulrich Schaffer stellen.


Zusammen

Ich träume von einer Art Solidarität,
bei der wir einander frei lassen
und doch füreinander einstehen.

Es ist schwer, ganz allein
den eigenen Weg zu gehen,
gegen Energien und Stimmen,
die das Gegenteil betonen.
Es ist schwer, ein Außenseiter zu sein
und nicht an sich selbst zu zweifeln
noch durchzuhalten gegen die Übermacht
einer anderen Meinung

Wir brauchen einander,
nicht um uns hintereinander zu verstecken,
nicht um uns vor dem Schweren zu drücken,
sondern um die eigene Energie zu entdecken
und ihr zu trauen.

(Ulrich Schaffer)


Herzliche Grüße

Euer / Ihr Michael Schmid

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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

Evangelischer Kirchentag

:: 01. Tutu ruft Kirchentag zu Solidarität mit Palästina auf

Naher Osten

:: 02. Uri Avnery: Ein Tag- und Nacht-Albtraum

:: 03. Uri Avnery: Ein Junge namens Bibi

:: 04. Jemen: Sturm der Entschlossenheit

Flucht / Migration / Asyl

:: 05. "Die Grenzschutzpolitik der EU muss sich ändern"

:: 06. Die Unerwünschten und das Desaster einer europäischen Flüchtlingspolitik

:: 07. PRO ASYL zum sogenannten Flüchtlingsgipfel: Isolation beenden, Integration vereinbaren

:: 08. Zum Flüchtlingsgipfel am 8. Mai

:: 09. EU-Gipfel der Schande: Das Sterben im Mittelmeer wird weitergehen

:: 10. Alarmphone-Aktivist: "Die Zahl der Notrufe nimmt rapide zu"

8. Mai 1945

:: 11. Erklärung zum 8. Mai, dem Tag der Befreiung

:: 12. Tag der Erlösung mahnt eine neue Weltfriedensordnung an

:: 13. Die katholischen Bischöfe und Hitlers Krieg

Kriegsdienstverweigerung

:: 14. EAK: Kriegsdienstverweigerung ist ein Menschenrecht

Rüstungsproduktion

:: 15. G36-Skandal: Den Schuss nicht gehört

Atomwaffen

:: 16. Im Dunstkreis von Atomwaffen

:: 17. Modernisierung der Atomwaffen in Büchel: Wird ein auf Europa begrenzter Atomkrieg wieder denkbar?

:: 18. Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag: Hürden für A-Bomben-Abschaffung

USA

:: 19. USA: Ideale verteidigen, Geschichte umdeuten

:: 20. Ungleichheit: Das größte Problem ist nicht die Polizei

Japan

:: 21. Japan strebt nach mehr Macht

Atomkraft

:: 22. Tschernobyl: 29 Jahre nach Super-GAU

:: 23. Über 75.000 Menschen gegen den AKW-Neubau Hinkley Point

:: 24. Grafenrheinfeld: "Eon kann den Hals nicht voll genug bekommen"

Ökologie

:: 25. EU sichert Mineralöl 90 Prozent Marktanteil im Verkehr bis 2020

:: 26. Naturjuwel Bodensee muss sauber bleiben


II. Hinweise

III. Termine

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I. Artikel

:: 01. Tutu ruft Kirchentag zu Solidarität mit Palästina auf

"Bitte schließt euch der ökumenischen Kairos-Bewegung an und fordert öffentlich und solidarisch Freiheit für Palästina, damit auch Israel frei sein kann" - so schließt Desmond Tutu, emeritierter anglikanischer Erzbischof von Kapstadt und Träger des Friedensnobelpreises, seinen Offenen Brief an den Präsidenten des Deutschen Evangelischen Kirchentages, den Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, und an den Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK). >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009164.html


:: 02. Uri Avnery: Ein Tag- und Nacht-Albtraum

Benjamin Netanjahu scheint inzwischen von allen verabscheut zu werden. Fast ebenso sehr wie seine sich ständig einmischende Ehefrau Sarah'le. Vor sechs Wochen noch war Netanjahu der große Sieger. Im Gegensatz zu den Meinungsumfragen errang er im letzten Augenblick einen Überraschungssieg, gewann 30 von den 120 Knesset-Sitzen und ließ die Arbeitspartei (umgenannt in "Zionistisches Lager") weit hinter sich. Die zusätzlichen Sitze kamen nicht von der Linken. Sie kamen von seinen nächsten Konkurrenten, den rechten Parteien. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009163.html


:: 03. Uri Avnery: Ein Junge namens Bibi

Es gibt zwei unterschiedliche Meinungen über Benjamin Netanjahu. Kaum zu glauben, dass es sich dabei um dieselbe Person handelt. Eine Meinung ist, dass Netanjahu ein geistloser Politiker sei, der weder Ideen noch Überzeugungen habe und der einzig und allein von der Idee besessen sei, an der Macht zu bleiben. Der andere Netanjahu ist so gut wie das genaue Gegenteil. Er ist ein Patriot mit Prinzipien, ein ernsthafter Denker, ein Staatsmann, der die Gefahren hinter dem Horizont erkennt. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009152.html


:: 04. Jemen: Sturm der Entschlossenheit

Der Konflikt mit den Huthi-Rebellen wirkt wie ein Vorspiel zum Schlagabtausch zwischen Riad und Teheran. Von Sabine Kebir. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009159.html


:: 05. "Die Grenzschutzpolitik der EU muss sich ändern"

Am 13. Mai stellt die Europäische Kommission ein neues Konzept für die europäische Migrationspolitik vor. Das sei eine gute Gelegenheit, um die bestehende Grenzschutzpolitik zu überdenken, schreibt der Hamburger Migrationsforscher Vassilis Tsianos. Um weitere Tragödien im Mittelmeer zu verhindern, solle die EU zunächst ein humanitäres Moratorium ausrufen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009166.html


:: 06. Die Unerwünschten und das Desaster einer europäischen Flüchtlingspolitik

In diesen Apriltagen ertranken erneut über tausend Menschen im Mittelmeer bei ihrem Versuch, nach Europa überzusetzen, um Elend und Gewalt in ihren Herkunftsregionen zu entkommen. Die Katastrophe war leicht vorhersehbar. Denn Grenzsicherung vor "illegaler" Einwanderung, die mit dem Akronym FRONTEX verbunden ist, genießt in Europa höchste Priorität. Mit tödlicher und absehbarer Konsequenz: Man lässt die Flüchtlinge im Mittelmeer ertrinken. Abschreckung. Seit der Jahrtausendwende sind bei unzähligen Bootshavarien schätzungsweise 25.000 Flüchtlinge elendig ertrunken. Kommentar von Dirk Vogelskamp. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009141.html


:: 07. PRO ASYL zum sogenannten Flüchtlingsgipfel: Isolation beenden, Integration vereinbaren

Mit Erwartungen und Befürchtungen sieht PRO ASYL den sogenannten Flüchtlingsgipfel, zu dem sich Teile der Bundesregierung und einige Ministerpräsidenten am Freitag treffen. PRO ASYL fordert, dass Bund und Länder ein umfassendes Integrations- und Aufnahmekonzept vereinbaren. Es muss verhindert werden, dass zehntausende Menschen über Jahre hinweg in Großunterkünften und Containerlagern isoliert und am Zugang zu Bildung und Arbeit gehindert werden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009162.html


:: 08. Zum Flüchtlingsgipfel am 8. Mai

PRO ASYL richtet einen dringenden Appell an die Ministerpräsidenten der Länder und an das Bundeskanzleramt, beim Flüchtlingsgipfel am 8. Mai 2015 eine Fortsetzung der Aufnahmeprogramme für Syrer und die Aufnahme irakischer Flüchtlinge zu beschließen. PRO ASYL appelliert an Bund und Länder, die Regierungserklärung der Bundeskanzlerin vom 1. September 2014 umzusetzen, in der sie formuliert hat: "Dort wo Menschen in Not sind, werden wir helfen, auch durch zusätzliche Aufnahme von Flüchtlingen." >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009156.html


:: 09. EU-Gipfel der Schande: Das Sterben im Mittelmeer wird weitergehen

"Als Gipfel der Schande" kritisiert PRO ASYL Geschäftsführer Günter Burkhardt die Beschlüsse des EU-Gipfels. "Die EU begeht einen Verrat an ihren Werten und an den Flüchtlingen." PRO ASYL appelliert an das EU-Parlament den gesamten EU-Haushalt solange zu sperren, bis eine zivile europäische Seenotrettung installiert wird. Statt Seenotrettung setze die EU auf Abwehr und Abschreckung. "Wer die Boote der Schlepper zerstört, trifft damit auch die Flüchtlinge", warnte Günter Burkhardt. Die EU ziehe nun einen weiteren Wall um die Festung Europa. "Das Sterben geht weiter, aber außerhalb des Sichtfelds der europäischen Öffentlichkeit." >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009142.html


:: 10. Alarmphone-Aktivist: "Die Zahl der Notrufe nimmt rapide zu"

Die Initiative "Watch The Med" hat eine Notrufnummer geschaltet, auf der sich Flüchtlinge in Seenot melden können. PRO ASYL sprach mit Hagen Kopp, der in den letzten Wochen im Telefondienst dabei war, als Tausende Flüchtlinge im Mittelmeer in Seenot geraten sind. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009151.html


:: 11. Erklärung zum 8. Mai, dem Tag der Befreiung

Zum 8. Mai, dem Tag der Befreiung, erklärt der Bund für Soziale Verteidigung: Am 8. Mai endete für Europa der 2. Weltkrieg, der über 60 Millionen Todesopfer gekostet und unvorstellbares Leid auch über die Überlebenden gebracht hat. Für Europa, nicht nur für Deutschland, war es der Tag der Befreiung von Nationalsozialismus und Krieg. Doch wieder sind, wie auch nach dem 1. Weltkrieg, keine nachhaltigen Konsequenzen aus den Verbrechen und Schrecken dieses Krieges gezogen worden - der sog. Kalte Krieg mit seiner Drohung der gegenseitigen Vernichtung durch Atomwaffen schloss sich beinahe unmittelbar an. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009161.html


:: 12. Tag der Erlösung mahnt eine neue Weltfriedensordnung an

Erklärung des pax christi-Präsidenten Bischof Heinz Josef Algermissen, Fulda, zum 70. Jahrestag der Befreiung Deutschlands von Nationalsozialismus und Krieg am 8. Mai 1945. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009149.html


:: 13. Die katholischen Bischöfe und Hitlers Krieg

Rechtzeitig zum 8. Mai 2015 wirbt Heinrich Missalla mit seinem neuen Buch für ein "Erinnern um der Zukunft willen". Rezension von Peter Bürger. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009147.html


:: 14. EAK: Kriegsdienstverweigerung ist ein Menschenrecht

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat zum "Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung" (15. Mai) die Bedeutung des Rechts auf Kriegsdienstverweigerung betont. "Auch wenn in Deutschland mittlerweile die Wehrpflicht ausgesetzt ist, bleibt das Thema nach wie vor hochaktuell", unterstreicht der EAK-Bundesvorsitzende Dr. Christoph Münchow. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009168.html


:: 15. G36-Skandal: Den Schuss nicht gehört

Das Rüstungsunternehmen Heckler & Koch hat ein Problem mit seinen Gewehren - aber nicht nur das. Steht die Firma vor der Pleite? Von Michael Schulze von Glaßer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009160.html


:: 16. Im Dunstkreis von Atomwaffen

Atomwaffenkonferenz: Die Gefahr eines Atomkrieges ist so groß wie lange nicht mehr. Doch Deutschland versteckt sich auf der Konferenz in New York in der Frage der Abrüstung hinter der NATO. Von Xanthe Hall. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009153.html


:: 17. Modernisierung der Atomwaffen in Büchel: Wird ein auf Europa begrenzter Atomkrieg wieder denkbar?

Mit völlig modernisierten Atomwaffen in Büchel/Eifel und anderswo in Europa entsteht erstmals seit den 1980er Jahren eine Konstellation, die einen Atomkrieg in Europa möglich erscheinen lässt. Die Bundesregierung beteiligt sich an diesem gefährlichen Projekt. Dagegen protestieren wir und rufen die Öffentlichkeit zu bundesweiten Diskussionen auf. Das Grundrechtekomitee wird sich am 9. Mai 2015 an den Protesten der Friedensbewegung in Büchel beteiligen. Von Andreas Buro und Martin Singe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009169.html


:: 18. Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag: Hürden für A-Bomben-Abschaffung

Im New Yorker UNO-Gebäude beginnt am Montag die neunte Überprüfungskonferenz des 1970 in Kraft getretenen Vertrages über die Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen (Non-Proliferation Treaty, NPT), auf Deutsch oft auch "Atomwaffensperrvertrag" genannt. Ein Erfolg der vierwöchigen Konferenz durch eine im Konsens aller 191 Vertragsstaaten verabschiedete Abschlusserklärung ist sehr ungewiss. Von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009146.html


:: 19. USA: Ideale verteidigen, Geschichte umdeuten

Endlich rehabilitieren Politiker und Medien den 1975 endgültig verlorenen Vietnam-Krieg. Offensichtlich verlangt das die Staatsräson. Von Konrad Ege. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009158.html


:: 20. Ungleichheit: Das größte Problem ist nicht die Polizei

Nach dem Abzug der Nationalgarde soll Baltimore zur Normalität zurückkehren. Doch Zweifel sind angebracht, denn es geht nicht nur um Polizeibrutalität. Von Konrad Ege. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009165.html


:: 21. Japan strebt nach mehr Macht

Japans Premierminister Shinzo Abe will das Recht auf nationale Verteidigung in die Verfassung aufnehmen. Auch einen neuen Sicherheitsvertrag mit den USA unterzeichnet das Land. Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009167.html


:: 22. Tschernobyl: 29 Jahre nach Super-GAU

Auch 29 Jahre nach dem verheerenden Super-GAU im ukrainischen Tschernobyl droht weiterhin die Freisetzung von radioaktivem Material aus der Atomruine. Dies zeigt ein aktueller Bericht der Diplom-Physikerin Oda Becker im Auftrag von Greenpeace. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009143.html


:: 23. Über 75.000 Menschen gegen den AKW-Neubau Hinkley Point

Bereits über 75.000 Menschen haben sich einer offiziellen Beschwerde der Elektrizitätswerke Schönau (EWS) bei der EU-Kommission angeschlossen, um gegen die Genehmigung massiver staatlicher Subventionen für den Neubau des britischen AKWs Hinkley Point C zu protestieren. Die Massenbeschwerde wird von über 30 nationalen und internationalen Umweltverbänden und Bürgerinitiativen unterstützt, darunter die Deutsche Umwelthilfe, .ausgestrahlt und GLOBAL 2000. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009148.html


:: 24. Grafenrheinfeld: "Eon kann den Hals nicht voll genug bekommen"

Zur von Eon angekündigten Laufzeitverlängerung für das AKW Grafenrheinfeld erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Eon kann den Hals nicht voll genug bekommen. In Grafenrheinfeld soll jedes Brennelement bis zum letzten Rest ausgenutzt werden, um noch ein paar Euro zusätzlich einzusacken. Auf Zusagen der AKW-Betreiber ist kein Verlass." >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009145.html


:: 25. EU sichert Mineralöl 90 Prozent Marktanteil im Verkehr bis 2020

Die Einigung von Rat, Kommission und EU Parlament zur Biokraftstoff-Richtlinie zementiert in der Wirkung die hohe klimaschädliche Nutzung von Erdöl. Nur 10% der Treibstoffe sollen bis 2020 aus erneuerbaren Energien kommen, davon etwa 3% Ökostrom und 7% Biokraftstoffe. Damit werden 90% des Kraftstoffmarktes der EU für Erdölkraftstoffe gesichert. Eine Vermeidung der verheerenden Zerstörungen der Erdölnutzung und -förderung spielten in der Entscheidungsfindung auf der EU-Ebene offensichtlich ebenso wenig eine Rolle wie die vielen Ölverschmutzungen, die kriegerischen Spannungen um Erdöl, die Menschenrechtsverletzungen in den Erdölfördergebieten und seine verheerende klimazerstörende Wirkung. Von Hans-Josef Fell. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009150.html


:: 26. Naturjuwel Bodensee muss sauber bleiben

Von der stinkenden, überdüngten Brühe der Siebzigerjahre ist im Bodensee heute nichts mehr zu sehen. Das Wasser ist glasklar und lockt jährlich Millionen Touristen an. Einigen Fischern ist das Wasser jedoch zu sauber. Sie fordern die Zuführung von Nährstoffen, um die Netze wieder zu füllen, wie der "Spiegel" in Ausgabe 16/2015 berichtet. Die Umweltverbände Bodensee-Stiftung, Global Nature Fund (GNF) und Deutsche Umwelthilfe (DUH) betonen die beispielhafte nachhaltige Entwicklung des Bodensees und sprechen sich gegen die Zuführung künstlicher Düngemittel zu Zwecken der Fischzucht aus. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/009154.html

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II. Hinweise

:: Kohle kostet Leben! Kohle stoppen, Klima schützen, Ernten sichern!

Kohlekraftwerke verschärfen den Klimawandel. Dürren, Stürme, Überschwemmungen und andere Unwetterkatastrophen nehmen zu. Familien in armen Ländern verlieren ihr Hab und Gut, Trinkwasser wird knapp, Ernten werden vernichtet, die Preise für Nahrungsmittel steigen. Immer mehr Menschen leben in extremer Armut oder müssen hungern. Damit der Klimawandel noch beherrschbar bleibt, muss der Ausstoß von Treibhausgasen bis Mitte des Jahrhunderts fast auf Null sinken. Dies ist nur möglich, wenn wir aus der Nutzung fossiler Energien aussteigen - vor allem aus der extrem klimaschädlichen Kohlekraft. Hier kannst du unterschreiben >>
https://act.oxfam.org/deutschland/kohle-kostet-leben


:: Unterschriftenaktion - Karlsruher Aufruf 2015 an die EKD. Eine Unterschriftenaktion für eine Neuorientierung der kirchlichen friedensethischen Position

Eine Gruppe friedensbewegter Christen aus der evangelischen Landeskirche in Baden sieht angesichts der zunehmende Akzeptanz von Gewalt als politisches Lösungsmittel in Politik und Gesellschaft die dringende Notwendigkeit gekommen, darüber nachzudenken, ob nicht auch die Kirchen an dieser verhängnisvollen Entwicklung eine Mitschuld tragen. In m "Karlsruher Aufruf 2015" an die EKD fordern sie eine Neuorientierung ihrer friedensethischen Position. Wer mit dem Anliegen der Autoren des "Karlsruher Aufrufs 2015" übereinstimmt, wird gebeten, die zum Download freigegebene Unterschriftenliste zu unterzeichnen bzw. weiterzuverbreiten. >>
http://www.friederle.de/html/content/unterschriftenaktion_karlsruher_aufruf.html


:: "Täuschung - Die Methode Reagan"

Am 5. Mai sendete "Arte" erstmals die Dokumentation "Täuschung - Die Methode Reagan". Darin kommen hochkarätige ehemalige US-Militärvertreter zu Wort, ebenso der ehemalige russische Präsident und
Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow sowie der deutsche
Außenpolitiker Egon Bahr. Der Film ist hier zu finden >>
http://www.arte.tv/guide/de/050296-000/taeuschung-die-methode-reagan oder
https://www.youtube.com/watch?v=b87Bhr1SpQw


:: Publikation Böll.Thema 3/2014: Niemand flieht ohne Grund

Zum ersten Mal seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs hat die Zahl der Flüchtlinge weltweit 50 Millionen überschritten. Die Fluchtursachen sind vielfältig: Kriege und Konflikte, Umweltzerstörung oder der Verlust der Lebensgrundlagen. Das aktuelle Heft von Böll.Thema widmet sich diesem Thema aus verschiedenen Perspektiven: Warum verlassen Menschen ihre Heimat, welche Fluchtwege werden zurückgelegt und unter welchen Bedingungen? Wer profitiert von den Geschäften mit der Flucht? Und welche Antworten hat die Politik? Immer wieder sterben Menschen, weil sie gefährliche Routen nach Europa über das Mittelmeer nutzen. Europa indes schottet sich ab, militarisiert seine Grenzen. Was sind die Anforderungen an eine humane Flüchtlingspolitik? Die 44-seitige Publikation der Heinrich-Böll-Stiftung kann hier kostenlos heruntergeladen werden >>
https://www.boell.de/de/2014/12/18/boellthema-flucht-migration


:: Neu erschienen: "Militär & Musik. Denkschrift zur Abschaffung der Militärmusikkorps"

Musik wird vom Militär missbraucht und dient damit der Gewalt und dem Krieg. Diesem Zweck dienen auch die 14 Musikkorps der Bundeswehr. Die Musikkorps haben drei Aufgaben: Die Soldatinnen und Soldaten unterhalten, militärische Zeremonien begleiten und eine emotionale Brücke zwischen Militär und Bevölkerung bilden. In der Öffentlichkeit gibt es eine Vielzahl von Militärmusik-Konzerten, und in Kirchen finden etwa 70 Militärkonzerte pro Jahr statt. Hrsg.: Wolfram Beyer und Rainer Schmid, 1. Auflage Mai 2015, IDK-Schriftenreihe, 4. Band, ISBN 978-3-9816536-2-5, 44 Seiten. Bestelladresse: Internationale der Kriegsdienstgegner/innen e.V. (IDK), Postfach 28 03 12, 13443 Berlin, E-Mail: info@idk-berlin.de

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III. Termine

:: 26.03.-29.05.2015 - büchel65

Seit dem 26. März finden im Rahmen von büchel65 auf den Zufahrten zum Fliegerhorst in Büchel (Südeifel) gewaltfreie Sitzblockaden statt. 65 Tage Blockaden des Atomwaffenstützpunktes Büchel. Für den Abzug aller Atomwaffen aus Europa. Viele unterschiedliche Gruppen leisten Zivilen Ungehorsam. Gewaltfreier Widerstand: entschlossen - konsequent wenn nötig bis in den Gerichtssaal und noch weiter... Zahlreiche weitere Aktionen sind geplant, und es ist noch Raum für mehr Gruppen, sich zu beteiligen. Bei Fragen bitte Kontakt aufnehmen, per Mail oder Telefon: 05841 96 12 70. Mehr >>
http://www.buechel-atomwaffenfrei.de/buechel65/


:: 17.05.2015 - ab 13:30 Uhr auf der Querspange (Verlängerung der Eberhardstraße zwischen Tübinger Straße und Königstraße) in Stuttgart: Für Vielfalt - gegen Rassismus - gegen Pegida

Am 17. Mai 2015 plant die islamfeindliche Pegida ihren zweiten Versuch, in Stuttgart aufzumarschieren. Um diesem ein deutliches Zeichen der Zivilgesellschaft entgegenzusetzen, mobilisiert ein breites Bündnis aus bisher 69 Organisationen zu einer Kundgebung für Vielfalt und gegen Rassismus am 17. Mai ab 13:30 Uhr auf der Querspange (Verlängerung der Eberhardstraße zwischen Tübinger Straße und Königstraße). Die von der Schauspielerin und Regisseurin Barbara Stoll moderierte Kundgebung eröffnet Gökay Sofuoglu, Vorsitzender der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg e.V.. Anschließend spricht Sara Alterio vom Forum der Kulturen Stuttgart e.V., gefolgt von dem DGB-Landesvorsitzenden Landgraf. Ergänzt wird das Programm durch Musikbeiträge. Mehr >>
http://www.die-anstifter.de/


:: 04.-06.06.2015 - im Gemeindehaus der Friedenskirchengemeinde Stuttgart (Schubartstr. 12): Zentrum Frieden. Krieg überwinden - gewaltfrei leben

Nachdem zu Beginn der Kirchentagsplanungen das Thema Frieden überhaupt keine Rolle spielte, entwickelte sich um die Friedenskirche das Zentrum Frieden. Mittlerweile ist ein Programm aus über 60 Veranstaltungen zu Gewaltfreiheit, Pazifismus, Friedenstheologie und interreligiöser Zusammenarbeit in Vorbereitung, die nicht Teil des offiziellen Kirchentagsprogramms sind. Mehr >>
http://www.zentrumfrieden2015.de/


:: 06.06.2015 - ab 11:15 Uhr in Stuttgart: Menschenkette für den Frieden auf dem Kirchentag am 6. Juni 2015

Deutschland soll dem Frieden dienen. So steht es in der Präambel des Grundgesetzes. Doch von Stuttgart geht Krieg aus. In Stuttgart befinden sich zwei der sechs US-Kommandozentralen: Das AFRICOM und das EUCOM. Damit Deutschland seiner Verantwortung für den Frieden gerecht wird, fordern wir im Rahmen des evangelischen Kirchentags in Stuttgart ein klares Bekenntnis der Kirchen, der Zivilgesellschaft und der politisch Verantwortlichen in Stadt, Land und Bund für: ein Ende des völkerrechtswidrigen Einsatzes von Kampfdrohnen; den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland und Europa und die Schließung der US-Kommandozentralen AFRICOM und EUCOM. Um diesen Forderungen öffentlich Nachdruck zu verleihen, wird während des Kirchentages in Stuttgart zu einer Menschenkette für den Frieden aufgerufen. VA: Die AnStifter, DFG-VK, EAK-Württemberg, Ohne Rüstung Leben, Pfarramt für Friedensarbeit der ev. Württembergischen Landeskirche u.a. Mehr >>
http://friedenskette2015.de


:: 05.-10.07. 2015 - Friedensburg Schlaining, A-7461 Stadtschlaining: Zivilgesellschaft im Konflikt: Vom Gelingen und Scheitern in Krisengebieten

Die diesjährige Sommerakademie an der Friedensburg Schlaining widmet sich der Thematik des zivilgesellschaftlichen Engagements in Krisen und Konflikten. Welche Konzepte und Ideen liegen dem Begriff der Zivilgesellschaft zugrunde? Worin unterscheiden sich einzelne Zugänge in Theorie und Praxis? Welche Möglichkeiten haben zivilgesellschaftliche AkteurInnen zur Umsetzung ihrer eigenen Ziele, und wie sehr sind diese mit den Bedürfnissen der betroffenen Menschen in den jeweiligen Konflikten kompatibel? An welche Grenzen stoßen zivilgesellschaftliche Initiativen dabei und aus welchen Gründen? Dazu will die Sommerakademie ein umfassendes und kritisches Forum für alle Interessierten sein - unabhängig von ihrem Vorwissen, ihrer Ausbildung oder aktuellen (Berufs-)Tätigkeit. Mehr >>
http://www.aspr.friedensburg.at/konferenzen-und-veranstaltungen/internationale-sommerakademie/

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/termine.htm

:: "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" >> http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html

:: bewegung.taz.de >> http://bewegung.taz.de/termine

:: Die AnStifter >> https://www.die-anstifter.de/veranstaltungen/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

Diese E-Mail wurde klimafreundlich und atomstromfrei erzeugt >> http://www.ews-schoenau.de

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