Date: January 22nd 2015

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

obwohl Arundhati Roy versucht hat, Mohandas K. Gandhi zu demontieren (siehe: http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008941.html + http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008848.html) bleibt dieser vermutlich Vorbild für viele gewaltlose und gewaltfreie Bewegungen. Heute wieder einmal ein Zitat von ihm.

"Immer wenn du Zweifel hast an dem Sinn deines Lebens,
empfehle ich dir:
Ruf dir das Gesicht des ärmsten und schwächsten Menschen,
den du je gesehen hast, ins Gedächtnis und frage dich:
Was will ich als nächstes tun, das irgendwie für ihn nützlich ist?
Etwas, das ihm hilft, sein Leben,
seine Selbstbestimmung, sein Ziel zu finden?
Mit anderen Worten: Was will ich tun,
das zur Selbstbestimmung führt für die körperlich
und seelisch verhungernden Millionen?
Fragst du dich nach diesem Schritt,
so werden deine Zweifel an dir selbst wegschmelzen."

(August 1947 From a facsimile:
Mahatma, Vol. VIII, facing p. 89 -
Übertragung: M. Arnold)


Herzliche Grüße

Euer / Ihr Michael Schmid

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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

Flucht und Asyl

:: 01. Kampagnenstart: Wir treten ein! Für Flüchtlingsschutz - Gegen Dublin III

:: 02. PRO ASYL zur Asylstatistik 2014: Trotz gestiegener Erstantragstellerzahlen stellen sich lösbare Aufgaben

:: 03. No escape - Die Totalverweigerung Europas bei der syrischen Flüchtlingskrise

Terrorismus in Paris und anderswo

:: 04. Die Pariser Morde, furchtbar! Doch bin ich deshalb Charlie?

:: 05. Charlie Hebdo: 10 Fehler, die wir jetzt nicht machen dürfen

:: 06. Keine Pflicht zur Zurückhaltung

:: 07. Die Manifestation von Paris wird, so eindrucksvoll sie auch war, die Möglichkeit zur Sozial- und Medienkritik um Jahre zurückwerfen

:: 08. Pariser Lektionen

:: 09. Terrorpartner

:: 10. Zum besseren Verständnis der Terrorattacke auf Charlie Hebdo in Paris

Kriegsgeschehen

:: 11. 2014: Größere Veränderungen im Kriegsgeschehen bei gleichbleibender Zahl kriegerischen Konflikte

Atomwaffen

:: 12. Yes, we can, but we don't do it. Die Enttäuschungsgeschichte vom Streben nach einer atomwaffenfreien Welt

Bundeswehr

:: 13. Nein zur Verlängerung des Patriot-Einsatzes in der Türkei

Uri Avnery

:: 14. In der vordersten Reihe gehen und winken

Alte und neue Energien

:: 15. Photovoltaik: Japan und China klar vor Deutschland

:: 16. PV-Ausschreibungen: Die Sabotage der Energiewende geht weiter

:: 17. Gesundheitliche Folgen der atomaren Katastrophe von Fukushima: Zahl der Schilddrüsenkrebsfälle steigt weiter an

:: 18. Ölpreis im Keller - Anzeichen für eine jahrzehntelange Ölschwemme?

USA

:: 19. 1970: Nixon's Little Helper

"Wir haben es satt"

:: 20. 50.000 fordern den Stopp von Tierfabriken, Gentechnik und TTIP. Bauern und Verbraucher gehen vereint für eine Agrarwende auf die Straße

Leonardo Boff

:: 21. Papst Franziskus gegen seine Verleumder den Rücken stärken


II. Hinweise

III. Termine

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I. Artikel

:: 01. Kampagnenstart: Wir treten ein! Für Flüchtlingsschutz - Gegen Dublin III

Mit einem Appell an die Bundesregierung fordert PRO ASYL zusammen mit einem Bündnis aus Flüchtlingsräten, kirchlichen Organisationen, Wohlfahrtsverbänden, Richter- und Anwaltsvereinen und Menschenrechtsorganisationen ein Ende der Abschiebung in EU-Staaten, in denen Flüchtlinge Haft, Hunger und Obdachlosigkeit erleiden müssen. Unterstützt wird der Appell unter anderem von den Toten Hosen, dem Schauspieler Benno Fürmann und dem Sänger Dirk von Lowtzow (Tocotronic). >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008963.html


:: 02. PRO ASYL zur Asylstatistik 2014: Trotz gestiegener Erstantragstellerzahlen stellen sich lösbare Aufgaben

Am 14. Januar 2015 hat das Bundesministerium des Innern die Asylstatistik 2014 vorgestellt. Statt der seit einiger Zeit prognostizierten Zahl von mehr als 200.000 Erstantragstellungen wurden nur 173.072 gestellt. Die vom Bundesinnenministerium verlautbarte Gesamtzahl von 202.834 Asylanträgen im Jahr 2014 ergibt sich, indem die Folgeanträge bereits im Lande befindlicher Personen hinzugezählt wurden. Insofern ist es missverständlich, wenn Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière davon spricht, man habe mit über 202.000 Asylanträgen die dritthöchste Zahl von Asylbewerberzugängen erreicht. Die Einschätzung des BMI, dies stelle Deutschland vor enorme Herausforderungen, die nur durch ein gesamtgesellschaftliches Zusammenwirken zu bewältigen seien, hätte der Ergänzung bedurft: Diese Aufgaben sind lösbar. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008968.html


:: 03. No escape - Die Totalverweigerung Europas bei der syrischen Flüchtlingskrise

Ein ganzes Land auf der Flucht. Über 3,2 Millionen Menschen aus Syrien sind bereits in die Nachbarstaaten geflohen. Sieben Millionen sind im eigenen Land vertrieben. Aufgrund mangelnder Finanzierung musste das UN World Food Programme (WFP) phasenweise die lebensrettende Hilfe für die syrischen Flüchtlinge einstellen. Mit dem Wintereinbruch wird die Situation von Millionen Flüchtlingen aus dem Irak und Syrien lebensbedrohlich. Europa lässt die Flüchtlinge und die Nachbarstaaten im Stich. Von Yasemin Ashvan und Karl Kopp >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008975.html


:: 04. Die Pariser Morde, furchtbar! Doch bin ich deshalb Charlie?

Seit Jahrzehnten kämpfe ich in der gesellschaftlichen wie in der internationalen Welt gegen Gewalt. So verurteile ich die terroristischen Vorfälle in Paris ohne wenn und aber. Gewalt wird in vielen Teilen der Welt rigoros in Invasionen, durch Drohnen, durch Selbstmordattentate, maßlose Zerstörungen wie in Gaza oder durch strukturelle Gewalt in Form von Entrechtung und Ausbeutung angewandt. Den zivilen Opfern, zynisch Kollateralschäden genannt, wird in der Regel wenig Aufmerksamkeit geschenkt und seien es auch Hunderttausende. Wie kommt es, dass 17 Ermordete in Paris solches Aufsehen erregen? Man sagt, hier ginge es darum, die Meinungsfreiheit, ein hohes gesellschaftliches Gut, zu verteidigen. Von Andreas Buro. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008971.html


:: 05. Charlie Hebdo: 10 Fehler, die wir jetzt nicht machen dürfen

Ich bin kritischer Journalist, ich bin Satiriker und ich habe schon Witze über Religionsgemeinschaften gemacht. Naheliegenderweise lässt mich der Anschlag auf das Satire-Magazin "Charlie Hebdo" in Paris nicht unberührt. Entsetzlich die Vorstellung, bewaffnete Täter könnten ein Redaktionsgebäude (und ich habe in solchen gearbeitet) stürmen und die Journalisten niederschießen. Trotzdem hilft in dieser Situation nur Besonnenheit. Weder gibt der Anschlag den Pegidisten und anderen Rechten Recht, die schon immer wussten, dass der Islam und alles Fremde bei uns nichts zu suchen haben; noch dürfen wir unwidersprochen hinnehmen, dass Scharfmacher jetzt wieder schärfere Überwachungsmaßnahmen oder Kriege mit islamischen Ländern fordern. Es ist Gewalt, nicht "der Islam", gegen die wir uns jetzt unmissverständlich aussprechen müssen. Jeder kann jetzt das Meinungsklima in der Gesellschaft mit beeinflussen, indem er die folgenden (oder eigene) Argumente anführt. Von Roland Rottenfußer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008955.html


:: 06. Keine Pflicht zur Zurückhaltung

Die Morde im Redaktionsraum von Charlie Hebdo sind nicht nur ein Angriff auf die Pressefreiheit, sondern auch auf den Atheismus gewesen - allein so schon war es ein unerträglicher Schlag gegen die Menschenrechte. Die ermordeten Zeichner und Redakteure von Charlie Hebdo verstanden sich als Freidenker, mithin ein Erbe von 68. Es muss so bleiben, dass Atheisten, egal ob sie in der Öffentlichkeit eine Stimme haben oder nicht, sich in Europa unbekümmert äußern können, auch wenn sie die böse Zuspitzung nicht scheuen. Ob das ihre religiösen Gegner zur Wut, ja zum Racheversuch reizen mag, darf kein Kriterium sein. Von Michael Jäger. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008969.html


:: 07. Die Manifestation von Paris wird, so eindrucksvoll sie auch war, die Möglichkeit zur Sozial- und Medienkritik um Jahre zurückwerfen

Es ist großartig, dass sich so viele Menschen gegen die Ermordung von 17 Menschen wenden und für Pluralität, für Pressefreiheit und Verständigung zwischen den Religionen eintreten. Ich habe das Geschehen und die mediale Behandlung gestern und heute nicht mit Genugtuung und Bewunderung verfolgt, sondern mit Sorgen. Die Überschrift eines ersten Textentwurfs von gestern lautete: "Vom schamlosen Missbrauch der Morde von Paris durch Politik und Medien." Jetzt will ich den unterlassenen Einwurf mit einigen kritischen Fragen und Feststellungen nachholen. Von Albrecht Müller. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008954.html


:: 08. Pariser Lektionen

Nach der tragischen Schießerei letzte Woche in Paris in der Redaktion einer provokanten Zeitschrift wies ich darauf hin, dass wir ausgehend von den außenpolitischen Positionen Frankreichs den Bumerangeffekt als Faktor in Betracht ziehen müssen. Diejenigen, die keine Ahnung von Bumerangeffekt haben, stellten die lächerliche Behauptung auf, dass ich die Attacke entschuldige oder sogar den Opfern die Schuld gebe. Damit liegen sie völlig daneben, da ich die Anwendung von Gewalt verabscheue. Die Polizei gibt auch nicht den Opfern die Schuld, wenn sie nach den Motiven eines Verbrechers sucht. Von Ron Paul. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008958.html


:: 09. Terrorpartner

"Je suis Charlie. Tout est pardonné." Ein weinender Mohammed schmückt das neue Cover von Charlie Hebdo: "Ich bin Charlie. Alles ist vergeben." Ich hole tief Atem und bin mir nicht sicher, wie ich über die unsinnige Schießerei letzte Woche in Paris schreiben soll. Meine Tochter und ihr Mann leben dort. "Alles läuft normal", sagte sie mir ein paar Tage danach, "aber es liegt etwas in der Luft - diese Sache, die geschehen ist. Sie liegt in der Luft." Von Robert C. Koehler. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008964.html


:: 10. Zum besseren Verständnis der Terrorattacke auf Charlie Hebdo in Paris

Es ist eine Sache, und es ist berechtigt, sich über die Terrorattacke zu empören, die die besten französischen Karikaturisten tötete. Dies war ein abscheulicher und krimineller Akt, den niemand unterstützen kann. Eine andere Sache ist es, auf analytische Weise verstehen zu wollen, warum solche terroristischen Akte ausgeübt werden. Solche Taten fallen nicht vom Himmel. Der Himmel über ihnen ist dunkel, voll tragischer Geschichten, großer Massaker, Demütigungen und Diskriminierungen, und nicht nur durch echte Kriege wie im Irak und in Afghanistan, die Tausenden Menschen das Leben kostete oder sie ins Exil zwang. Von Leonardo Boff. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008976.html


:: 11. 2014: Größere Veränderungen im Kriegsgeschehen bei gleichbleibender Zahl kriegerischen Konflikte

Nach Untersuchungen der Hamburger Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF) wurden 2014 insgesamt 31 Kriege und bewaffnete Konflikte geführt. Damit hat sich die Zahl gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Zwar wurden nur zwei kriegerische Konflikte beendet und ebenfalls nur zwei neu begonnen. Trotzdem ergaben sich in einigen Gewaltkonflikten gravierende Veränderungen, die dazu beitragen, dass 2014 als besonders konfliktreiches Jahr wahrgenommen wird. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008970.html


:: 12. Yes, we can, but we don't do it. Die Enttäuschungsgeschichte vom Streben nach einer atomwaffenfreien Welt

Es war eine große Überraschung. Das norwegische Nobel-Komitee beschloss US-Präsident Barak Obama den Friedens-Nobel-Preis 2009 zu verleihen. Das Komitee hatte dabei vor allem Obamas Vision für eine Welt ohne Atomwaffen und das Versprechen, die Atomwaffen und ihre Rolle zu reduzieren im Auge. Das gäbe den Menschen der ganzen Welt Hoffnung auf eine bessere Welt. Es bezog sich auf Obamas Worte, dass "nun die Zeit für uns alle gekommen ist, unseren Teil der Verantwortung zu übernehmen, um eine globale Antwort auf globale Herausforderungen zu finden". Von Andreas Buro. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008959.html


:: 13. Nein zur Verlängerung des Patriot-Einsatzes in der Türkei

Ein NEIN des Deutschen Bundestages zur Mandatsverlängerung des Patriot-Einsatzes in der Türkei empfiehlt die pax christi-Kommission Friedenspolitik in einem Offenen Brief. Der Antrag der Bundesregierung auf Mandatsverlängerung wird heute im Deutschen Bundestag beraten. Nach ausführlicher Prüfung kommt Christof Grosse, der Sprecher pax christi-Kommission Friedenspolitik zu dem Ergebnis, "dass die geplante Verlängerung des Patriot-Mandats weder völker- noch verfassungsrechtlich rechtfertigungsfähig ist." Die Kommission Friedenspolitik hat vielmehr den Eindruck, "mit der Mandatsverlängerung werde einerseits eine Demonstration von Bündnisfähigkeit und andererseits ein bei der Stange Halten des unsicher werdenden NATO-Partners Türkei bezweckt." >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008962.html


:: 14. Uri Avnery: In der vordersten Reihe gehen und winken

Wenn sie die Folgen erlebt hätten, wären die drei islamischen Terroristen sicherlich sehr stolz auf sich gewesen. Indem sie zwei (nach israelischen Maßstäben ganz gewöhnliche) Anschläge verübten, verbreiteten sie Panik in ganz Frankreich, brachten Millionen Leute auf die Straße und bewirkten, dass sich mehr als 40 Staatsoberhäupter in Paris versammelten. Sie veränderten die Landschaft der französischen Hauptstadt und anderer französischer Städte, indem sie Tausende von Soldaten und Polizisten in Gang setzten, jüdische und andere mögliche Angriffsziele zu bewachen. Einige Tage lang beherrschten sie die Nachrichten in aller Welt. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008965.html


:: 15. Photovoltaik: Japan und China klar vor Deutschland

Deutschland war einmal Solarweltmeister. Doch das ist jetzt für lange Zeit vorbei. Den deutschen Sonnenuntergang hat in erster Linie die Bunderegierung zu verantworten, die damit auch den Wegfall von fast 100.000 Arbeitsplätzen bewirkt hat. Parteipolitisch ist diese Arbeitsplatz-Katastrophe in einer der wichtigsten Zukunftsbranchen hauptsächlich der SPD und ihrem Vorsitzenden und Energieminister Sigmar Gabriel zuzuschreiben, denen Kohlepolitik immer noch wichtiger ist als die Energiewende und das solare Deutschland. Aber auch Angela Merkel sprach in dieser Woche von einer notwendigen "Atempause" für die Photovoltaik-Branche. Von Franz Alt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008967.html


:: 16. PV-Ausschreibungen: Die Sabotage der Energiewende geht weiter

Ohne Erbarmen für die notleidende PV-Branche gehen die Attacken von Bundesminister Gabriel gegen die Energiewende weiter. Nun ist der Entwurf der Bundesregierung für die Ausschreibungsverordnung für PV-Freiflächen durchgesickert. Alle Befürchtungen in Bezug auf hohe Bürokratie, geringes Ausbauvolumen, Verhinderung der Teilhabe von Bürgerenergiegemeinschaften und Verhinderung der Agro-PV wurden noch übertroffen. Von Hans-Josef Fell. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008974.html


:: 17. Gesundheitliche Folgen der atomaren Katastrophe von Fukushima: Zahl der Schilddrüsenkrebsfälle steigt weiter an

In Fukushima wurden die neuesten Daten der Schilddrüsen-Reihenuntersuchungen veröffentlicht. Sie deuten erstmals auf einen Anstieg der Neuerkrankungen von Schilddrüsenkrebs bei japanischen Kindern hin. Im Rahmen des ersten "Screenings" wurde bereits bei 84 Kindern Schilddrüsenkrebs festgestellt, der zum Teil bereits Metastasen gebildet hatte. Bei ihnen mussten daraufhin Teile der Schilddrüsen operativ entfernt werden. Bei 24 weiteren Kindern liegen ebenfalls krebsverdächtige Biopsie-Befunde vor. All diese Fälle wurden von den Behörden in Japan bislang auf den sogenannten "Screeningeffekt" geschoben. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008953.html


:: 18. Ölpreis im Keller - Anzeichen für eine jahrzehntelange Ölschwemme?

Großes Erstaunen über den aktuellen heftigen Ölpreisverfall zeigt sich in vielen Kommentaren. Im letzten halben Jahr ist der Ölpreis von etwa 110 US Dollar pro Barrel auf aktuell ca. 50 Dollar gefallen. Fast hämisch wird den Vertretern von Peak Oil in vielen Berichterstattungen vorgeworfen, sie lägen falsch mit ihren Prognosen über die Ölverknappung. Nun behaupten wieder viele, ein Ende der Erdöl- (und Erdgas-)Verfügbarkeit sei über Jahrzehnte nicht in Sicht. Und überhaupt, in den nächsten Jahren würde die USA sogar zum Nettoexporteur von Erdöl und Erdgas aufsteigen. Von Hans-Josef Fell. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008956.html


:: 19. 1970: Nixon's Little Helper

Zeitgeschichte: Fast ein halbes Jahrhundert ist es her, dass sich Elvis Presley einen Termin im Weißen Haus besorgte. Er wollte Nixon im Kampf gegen illegale Drogen unterstützen. Von Konrad Ege. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008957.html


:: 20. 50.000 fordern den Stopp von Tierfabriken, Gentechnik und TTIP. Bauern und Verbraucher gehen vereint für eine Agrarwende auf die Straße

In Berlin gingen zum fünften Mal Bäuerinnen und Bauern, Imkerinnen und Imker zusammen mit Verbraucherinnen und Verbrauchern für eine grundlegend andere Agrarpolitik auf die Straße. Das Bündnis forderte von der Bundesregierung eine klare Absage an das EU-USA-Handelsabkommen TTIP, einen wirksamen gesetzlichen Schutz der Land- und Lebensmittelwirtschaft vor der Gentechnik sowie den sofortigen Stopp des weiteren Ausbaus von Mega-Ställen. Der Demonstrationszug mit rund 50.000 Teilnehmern vom Potsdamer Platz zum Bundeskanzleramt wurde von einem Fahrzeugkonvoi mit mehr als 90 Traktoren angeführt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008966.html


:: 21. Leonardo Boff: Papst Franziskus gegen seine Verleumder den Rücken stärken

An mehreren Orten weltweit, insbesondere jedoch in Italien, entwickelt sich unter den Kardinälen und Mitgliedern der Römischen Kurie sowie in konservativen Gruppen ein starker Widerstand gegen Papst Franziskus, um diesen zu diskreditieren. Sie bringen ihr Unbehagen zum Ausdruck und verbergen sich dabei hinter Vittorio Messori, einem bekannten laizistischen, konvertierten Schriftsteller. Von Leonardo Boff. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008973.html

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II. Hinweise

:: Kinostart 19. Februar 2015: SELMA

Als am 17. Februar 1965 ein Schwarzer von der Polizei niedergeschossen wird und anschließend seinen Verletzungen erliegt, explodiert der Unmut über systematische Diskriminierungen. Bürgerrechtler Martin Luther King Jr. (David Oyelowo) will das nicht hinnehmen und einen Protestmarsch von der Stadt Selma nach Montgomery organisieren. Doch sein Vorhaben wird erschwert: Präsident Lyndon B. Johnson (Tom Wilkinson) ist nur schwer zu überzeugen und wiegelt mit dem Argument ab, dass das Problem der Schwarzen nicht so wichtig sei. Und George Wallace (Tim Roth), Gouverneur von Alabama, geht sogar noch weiter und will alle Bemühungen von King und seinen Anhängern sabotieren. Zu allem Überfluss muss sich King auch noch privaten Problemen stellen, als plötzlich Anschuldigungen laut werden, er wäre seiner Frau (Carmen Ejogo) untreu gewesen... Der SELMA Trailer Deutsch (2015) kann hier angeschaut werden >>
https://www.youtube.com/watch?v=kVL3oFRKSSI


:: Report: Schutz von oder vor Flüchtlingen?

Als im Oktober 2013 die Bilder hunderter vor der italienischen Insel Lampedusa ertrunkener Flüchtlinge um die Welt gingen, wurden die Vorwürfe gegenüber der europäischen Flüchtlings- und Migrationspolitik unüberhörbar. Papst Franziskus sprach von einem "Tag der Schande" und auch die europäischen Repräsentanten zeigten sich erschüttert von der Katastrophe im Mittelmeer. Die Europäische Union (EU) setzte in der Folge eine Task Force ein, um Schritte zur Verhinderung ähnlicher Tragödien prüfen zu lassen. Italien rief binnen kurzer Zeit eine neue Marine-Mission ins Leben, die unter anderem Menschen in Seenot bergen sollte; ein Jahr später hatte diese "Mare Nostrum" genannte Operation nacheigenen Angaben über 100.000 Menschen vor dem Ertrinken gerettet. Doch im Herbst 2014 ist das Programm ausgelaufen - die anderen europäischen Staaten hatten Italien die finanzielle Unterstützung verweigert. Keine Lehren aus Lampedusa also? Hier kann der Report der Hessischen Stiftung für Friedens
- und Konfliktforschung kostenlos heruntergeladen werden >>
http://www.hsfk.de/fileadmin/downloads/standpunkt0514.pdf

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III. Termine

:: 23.01.2015 - 19.00 Uhr im Staatsarchiv Ludwigsburg: "Atommüll ohne Ende"

Vortrag mit Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation "Ausgestrahlt" und seit etwa 30 Jahren aktiv gegen Atomtransporte und unsichere Atommüll-Lagerung. Er hat die Rolle eines "ständigen Beobachters" der Kommissions-Sitzungen eingenommen. Jetzt spricht er im Rahmen seiner bundesweiten Info-Tour über seine Erfahrungen und Einschätzungen und macht Mut, sich in die Atommüll-Debatte aktiv einzumischen. Ausführliche Infos unter >>
http://www.bbmn.de/2014/12/vortrag-atommull-ohne-ende-am-23-01-2015-mit-jochen-stay-von-ausgestrahlt-de/


:: 31.01.2015 - 11.00 bis 17.00 Uhr, Neues Rathaus Hannover: Planungs- und Aktionskonferenz "70 Jahre Hiroshima/Nagasaki"

Heute steht die Welt noch immer am Rande eines atomaren Infernos, denn weltweit gibt es nach wie vor etwa 16.000 Atomwaffen, von denen um die 2.000 ständig in höchster Alarmbereitschaft gehalten werden. Die meisten dieser Waffen haben ein weitaus größeres Zerstörungspotential als jene Atomwaffen, die 1945 mehrere Hundert Tausend Menschen qualvoll zugrunde gehen ließen. Da die Abrüstungsbemühungen der neun Atommächte bislang zu keinem durchgreifenden Erfolg gelangt sind, steigt auch weiterhin das Risiko, dass weitere Länder oder Terroristen in den Besitz von Atomwaffen kommen. Wir nehmen die 70. Jahrestage im August 2015 zum Anlass, um breit über die Atombombenabwürfe, die Atomtests und ihre Opfer aufzuklären, die aktuellen Modernisierungspläne der Atomwaffenstaaten zu informieren und den einzigen Ausweg aus dieser Bedrohung bekannt zu machen: ein weltweites Verbot von Atomwaffen. Deswegen laden wir zu einem Aktions- und Planungstreffen ein. Bitte um Anmeldung bis 28.1. an Rol
and Blach, E-Mail: blach@dfg-vk.de. Mehr unter >>
http://www.atomwaffenfrei.de/home/artikel/dee9535a4cd69c1d66074faf51128514/-76022d28c9.html


:: 06.-08.02.2015 - München: Internationale Münchner Friedenskonferenz

Die Internationale Münchner Friedenskonferenz stellt seit 12 Jahren konkrete zivile Handlungsmöglichkeiten und Informationen über die Auswirkungen einer von Macht- und Wirtschaftsinteressen geleiteten Politik vor. Ausführliche Infos >>
http://www.friedenskonferenz.info/


:: 07.02.2015 - 13.00 Uhr Marienplatz in München: Demonstrationen zur NATO-Sicherheitskonferenz 2015 "Kein Frieden mit der NATO" - Stoppt den Konfrontationkurs und die neue NATO-Aufrüstung

Anschließend Demo durch die Innenstadt, zur Abschlusskundgebung: 15 Uhr, Marienplatz mit u.a. Konstantin Wecker. Kontakt: Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus, E-Mail: info@sicherheitskonferenz.de. Mehr unter >> http://www.sicherheitskonferenz.de/Aufruf-Siko-Proteste-2015


:: (27.02.2015) - 19:30 Uhr im Johannes-Zwick-Haus in Riedlingen: War Ernst Jünger ein Wegbereiter der NS-Diktatur und des 2. Weltkriegs? Eine kritische Auseinandersetzung --> wird verschoben!!!


:: 27./28.02.2015 - Kulturzentrum Pavillon (Lister Meile 4), Hannover: "Globale Krisen und Konflikte - Strategien und Handlungsoptionen für die Friedensbewegung"

Die Strategiekonferenz 2015 der Kooperation für den Frieden stellt die Dimension des Globalen in den Mittelpunkt und wirft den Blick auf die derzeitigen Kriege und Krisen. Was sind die aktuellen Bedrohungsszenarien, die Rollen und Funktionen von Kriegen heute. Drei Konfliktregionen stehen im Zentrum: der Nahe und Mittlere Osten, Südostasien und die Ukraine. In Workshops werden die Konflikte bewertet und Handlungsoptionen erarbeitet. Weitere Infos >>
http://www.koop-frieden.de/


:: 01.03.2015 - Erlöserkirche Stuttgart: Amos-Preis 2015: "Waffenexporte ächten - den Opfern eine Stimme, den Tätern Name und Gesicht"

Der Friedensaktivist, Publizist und Pädagoge Jürgen Grässlin, Freiburg, wird am 1. März 2015 den AMOS-Preis 2015 der OFFENEN KIRCHE verliehen bekommen für Zivilcourage in Kirchen, Religionen und Gesellschaft. VA: Offenen Kirche (OK). Kontakt: Ulrike Stepper, E-Mail: Ulrike.Stepper@offene-kirche.de. Infos unter >>
https://www.offene-kirche.de/51.html


:: 20.-22.03.2015 - Jugendherberge Heidelberg: Frieden schaffen ohne Waffen: Zivile Konfliktbearbeitung auf dem Prüfstand

Jahrestagung des Bundes für Soziale Verteidigung in Heidelberg. Immer neue Krisen und Kriege in aller Welt: Hilfloses Zuschauen, Waffen oder Soldaten schicken - das sind nicht die einzigen Handlungsmöglichkeiten. Zivile Konfliktbearbeitung ist ein Sammelbegriff für viele unterschiedliche Instrumente und Strategien, wie Konflikte ohne den Einsatz von Gewalt bewältigt werden können. Sie hat in den letzten 25 Jahren viel Anerkennung - auch staatlicherseits - gefunden. Wir möchten uns auf unserer Tagung damit beschäftigen, was wir in diesen 25 Jahren gelernt haben, welche erfolgversprechenden Ansätze der Zivilen Konfliktbearbeitung (ZKB) es gibt und welche sich nicht so bewährt haben. Weitere Infos unter >>
http://www.soziale-verteidigung.de

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/termine.htm

:: "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" >> http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html

:: bewegung.taz.de >> http://bewegung.taz.de/termine

:: Die AnStifter >> https://www.die-anstifter.de/veranstaltungen/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

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