Date: December 5th 2014

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Dr. Martin Luther King Jr. zählt zu den herausragenden Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Vor 50 Jahren wurde er mit dem Friedensnobelpreis für seine erfolgreichen Bemühungen um die Gewaltlosigkeit ausgezeichnet. Nachfolgend ein Zitat aus der Dankesrede, die M.L. King am 10.12.1964 bei der Entgegennahme des Friedensnobelpreises in Oslo hielt. Die vollständige Rede ist unter 01. dokumentiert (siehe weiter unten).


Ich weigere mich zu glauben,
der Mensch sei lediglich treibendes Wrack- und Strandgut
im Strom des Lebens, der ihn umgibt.

Ich weigere mich, die Ansicht zu übernehmen,
die Menschheit sei so tragisch der sternenlosen
Mitternacht des Rassismus und des Krieges verhaftet,
dass der helle Tagesanbruch des Friedens und
der Brüderlichkeit nie Wirklichkeit werden könne.

Ich weigere mich, die zynische Meinung zu übernehmen,
eine Nation nach der andern müsse eine militaristische Stufenleiter
hinabsteigen bis in die Hölle thermonuklearer Vernichtung.

Ich glaube, dass unbewaffnete Wahrheit und
bedingungslose Liebe das letzte Wort in der Wirklichkeit haben werden.
Das ist der Grund, warum Recht,
auch wenn es vorübergehend unterliegt,
stärker ist als triumphierendes Böses.

Ich besitze die Kühnheit zu glauben,
dass Völker allerorten täglich drei Mahlzeiten für ihren Körper,
Erziehung und Kultur für ihren Verstand und Würde,
Gleichheit und Freiheit für ihren Geist haben können.

Ich glaube, dass auf den anderen ausgerichtete Menschen
wiederaufbauen können,
was auf sich selbst ausgerichtete Menschen zerstört haben.

(Martin Luther King, 1964 in Oslo)


Shalom - Salam

Euer / Ihr Michael Schmid

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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

Gewaltfreiheit / Friedensbewegung / Soziale Bewegungen

:: 01. Vor 50 Jahren: Verleihung des Friedensnobelpreises an Martin Luther King

:: 02. Öffentlicher Aufruf für ein atomwaffenfreies Deutschland

:: 03. Nach Entzug der Gemeinnützigkeit Welle der Solidarität mit Attac

:: 04. AMOS-Preis 2015: Waffenexporte ächten - den Opfern eine Stimme, den Tätern Name und Gesicht

:: 05. Ellen Diederich: Offener Brief an Wolf Biermann

:: 06. Offener Brief gegen Militärmusik in Kirchen zur Adventszeit

Atomwaffen

:: 07. Vom START-Abkommen in die nukleare Sackgasse

"Der Westen" und Russland

:: 08. Mobilmachung: Wiederholungstäter Geschichte

:: 09. Russlands Präsident im ARD-Interview: Stimmen Putins Aussagen zur NATO?

Naher und Mittlerer Osten

:: 10. Keine Waffen nach Nahost! Petition zum Waffenhandel gestartet

:: 11. Atomgespräche mit Iran: Stillstand und Kriegsgefahr

:: 12. Atomgespräche: Kompromiss statt Kotau

:: 13. Adam Keller: Der Konflikt bewältigt uns

:: 14. Uri Avnery: Der Sohn meiner Augen

:: 15. Ehemaliger Mossad-Chef: Zum ersten Mal fürchte ich für die Zukunft des Zionismus

Afrika

:: 16. Tunesien: Dschihadisten ohne Dschihad

:: 17. Sacharow-Preis: Sexualisierte Gewalt bekämpfen!

Lateinamerika

:: 18. Mexiko: Tödlicher Freihandel

:: 19. Leonardo Boff: Wie "herzlich" ist das brasilianische Volk?

Flucht und Asyl

:: 20. Gekürzte UN-Hilfen: Die unterlassene Leistung der Reichen

:: 21. Treffen der EU-Innenminister: Auffanglager in Nordafrika sind keine Option

Klimaschutz

:: 22. BUND-Vorsitzender Weiger richtet wegen "Klimaschutz-Programm 2020" dringenden Appell an Merkel

:: 23. BUND-Vorsitzender Weiger zum Aktionsplan Klimaschutz 2020 der Bundesregierung: "Löchrig wie ein Schweizer Käse..."


II. Hinweise

III. Termine

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I. Artikel

:: 01. Vor 50 Jahren: Verleihung des Friedensnobelpreises an Martin Luther King

Am 10. Dezember 1964 erhielt Martin Luther King den Friedensnobelpreis. Er wurde für seine erfolgreichen Bemühungen um die Gewaltlosigkeit ausgezeichnet. Nachdem das Nobelpreiskomitee Mitte Oktober 1964 seine Entscheidung bekannt gegeben hatte, wurde King sofort mit Gratulationen aus der ganzen Welt überschüttet. Während seines Aufenthaltes in Europa zur Preisverleihung fand er von allen Seiten Zuspruch, Aufmerksamkeit und freudige Anerkennung. In Kings Heimat stieß die Verleihung des Friedensnobelpreises aber nicht nur auf Zustimmung. Vom FBI wurde King noch vor der Entgegennahme des Preises zum Selbstmord aufgefordert. Wir dokumentieren die Dankesrede, die M.L. King am 10.12.1964 bei der Entgegennahme des Friedensnobelpreis in Oslo hielt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008883.html


:: 02. Öffentlicher Aufruf für ein atomwaffenfreies Deutschland

Anlässlich der morgigen Bundestagsdebatte zum Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen "Neue Dynamik für nukleare Abrüstung" starten deutsche Friedensorganisationen eine neue Initiative für die atomare Abrüstung. Die Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt", die Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) und die deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) fordern in einem Appell an die Bundesregierung, sich auch weiterhin für ein atomwaffenfreies Deutschland einzusetzen. Aufgrund der Ukraine-Krise haben Atomwaffen in den vergangenen Monaten wieder eine gefährliche Bedeutung erlangt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008877.html


:: 03. Nach Entzug der Gemeinnützigkeit Welle der Solidarität mit Attac

Nach dem Entzug der Gemeinnützigkeit erreicht das globalisierungskritische Netzwerk Attac eine Welle der Solidarität aus der Zivilgesellschaft. Zahlreiche Nichtregierungsorganisationen und auch prominente Einzelpersonen haben sich in öffentlichen Erklärungen gegen die Entscheidung des Frankfurter Finanzamtes gewandt und den wichtigen Beitrag von Attac für eine kritische Zivilgesellschaft und lebendige Demokratie hervorgehoben. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008874.html


:: 04. AMOS-Preis 2015: Waffenexporte ächten - den Opfern eine Stimme, den Tätern Name und Gesicht

Der Publizist und Pädagoge Jürgen Grässlin / Freiburg, erhält den AMOS-Preis 2015 der OFFENEN KIRCHE für Zivilcourage in Kirchen, Religionen und Gesellschaft. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008865.html


:: 05. Ellen Diederich: Offener Brief an Wolf Biermann

Ellen Diederich schreibt an Wolf Biermann unter dem noch frischen Eindruck von dessen Auftritt vor dem Deutschen Bundestag, als er in der Gedenkstunde zum Mauerfall die Linkspartei scharf attackierte. Ellen Diederich kannte Wolf Biermann schon sehr lange, seine Lieder gaben ihr einmal Mut und Trost im politischen Kampf. Das scheint jetzt vorbei. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008864.html


:: 06. Offener Brief gegen Militärmusik in Kirchen zur Adventszeit

Aus christlicher Sicht werden in der Adventszeit Werte wie "Frieden" und "Versöhnung" in den Mittelpunkt und wieder neu ins Bewusstsein gerückt. Paradoxerweise planen Militärkorps der Bundeswehr in genau dieser Zeit etwa 50 Adventskonzerte in verschiedenen Kirchen in Deutschland. Dieser bedenkliche Umstand hat den Dietrich-Bonhoeffer-Verein e.V. dazu veranlasst, an die Synode sowie den Rat der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) einen offenen Brief zu richten mit dem Anliegen, sich grundsätzlich gegen Militärkonzerte in Kirchen auszusprechen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008879.html


:: 07. Vom START-Abkommen in die nukleare Sackgasse

20 Jahre nach Inkrafttreten des ersten Vertrags über die Reduzierung strategischer Arsenale ist die atomare Abrüstung zum Erliegen gekommen. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008882.html


:: 08. Mobilmachung: Wiederholungstäter Geschichte

Die Kanzlerin pflegt neuerdings einen aggressiven Sound gegenüber Russland. Ihre rhetorische Aufrüstung wirkt einigermaßen erinnerungsschwach. Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008866.html


:: 09. Russlands Präsident im ARD-Interview: Stimmen Putins Aussagen zur NATO?

Russland fühlt sich bedroht: Im ARD-Interview hat Präsident Putin über die Erweiterung der NATO, die wachsende Zahl ihrer Stützpunkte und Patrouillenflüge gesprochen. Trifft das zu? Eine Analyse von Putins Aussagen. Von Otfried Nassauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008881.html


:: 10. Keine Waffen nach Nahost! Petition zum Waffenhandel gestartet

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat eine restriktivere Rüstungsexportpolitik versprochen. Dennoch genehmigt er weiterhin Waffenexporte in Krisenregionen. Mehrere Friedensorganisationen haben zum Internationalen Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk eine Online-Petition zum Waffenhandel mit allen Ländern des Nahen Ostens gestartet. Darin wird die Bundesregierung aufgefordert, den Handel mit Waffen, Rüstungsgütern und "Dual-Use"-Produkten mit allen Ländern des Nahen Ostens einzustellen, die am israelisch-palästinensischen Konflikt direkt beteiligt sind. Dies gelte auch für Rüstungslieferungen, die für die Empfänger unentgeltlich sind oder anders kompensiert werden. Ebenso müsse die Zusammenarbeit mit den Streitkräften dieser Staaten beendet werden, etwa zum Zweck der Ausbildung im Häuser- und Tunnel-Kampf. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008868.html


:: 11. Atomgespräche mit Iran: Stillstand und Kriegsgefahr

Die Wiener Gespräche über das iranische Atomprogramm sind an Hardlinern in Washington und Teheran gescheitert. Das könnte gefährliche Folgen haben. Kommentar von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008860.html


:: 12. Atomgespräche: Kompromiss statt Kotau

Die Nuklearverhandlungen mit dem Iran werden bis zum März 2015 verlängert. Das zeigt, wie sehr sich ein Weg strecken kann, an dessen Ziel alle ankommen sollen. Von Lutz Herden. >>
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:: 13. Adam Keller: Der Konflikt bewältigt uns

Für irgendwann im Dezember oder Januar wird ein Resolutionsentwurf über Palästina auf der Tagesordnung des UN-Sicherheitsrates stehen. Dann müssen die USA entscheiden, ob sie ein Veto einlegen oder nicht. Die Entscheidung der Amerikaner wird wahrscheinlich Mahmoud Abbas' Schicksal in der einen oder anderen Richtung bestimmen und sie wird ebenso wahrscheinlich weitreichende Folgen für das Beziehungsdreieck USA-Israel-Palästina haben. Von Adam Keller. >>
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:: 14. Uri Avnery: Der Sohn meiner Augen

Der Präsident Israels war fassungslos. Ruwi Riwlin, der kürzlich in das hohe, aber weitgehend zeremonielle Amt gewählt worden ist, ist alles andere als ein Linker. Im Gegenteil, dieser Spross einer Familie, die seit sieben Generationen in Jerusalem lebt, glaubt an einen jüdischen Staat im gesamten Land zwischen dem Mittelmeer und dem Jordan. Aber Riwlin ist ein treuer Liberaler. Als er das GEDICHT las, war er in tiefster Seele schockiert. Dann erinnerte er sich daran, dass der Verfasser dieses Meisterwerkes in die Residenz des Präsidenten eingeladen worden war, um aus seinen Werken zu lesen. Er ließ ihn sofort ausladen. Von Uri Avnery. >>
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:: 15. Ehemaliger Mossad-Chef: Zum ersten Mal fürchte ich für die Zukunft des Zionismus

Seit ich mir eine eigene Meinung bilden kann, mache ich mir heute zum ersten Mal Sorgen über die Zukunft des zionistischen Projekts. Ich mache mir einerseits über die kritische Masse der Drohungen gegen uns und andererseits über die Blindheit und politische und strategische Lähmung der Regierung Sorgen. Von Schabtai Schavit. >>
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:: 16. Tunesien: Dschihadisten ohne Dschihad

Die Präsidentenwahl Ende November wird zeigen, ob sich der Trend zur säkularen Mehrheit bestätigt. Von Sabine Kebir. >>
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:: 17. Sacharow-Preis: Sexualisierte Gewalt bekämpfen!

Morgen wird das Europäische Parlament dem kongolesischen Frauenarzt Dr. Denis Mukwege den Sacharow-Preis für geistige Freiheit überreichen. Zudem verabschieden die Abgeordneten am Donnerstag eine Resolution zur Situation von Frauen im Nordirak. Dazu erklärt die außen- und menschenrechtspolitische Sprecherin der Grünen im Europäischen Parlament, Barbara Lochbihler, am heutigen Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen: "Mit der Verleihung des Preises an Dr. Mukwege setzt das Europäische Parlament ein gutes Signal. Wie so viele Kriege gerät der bewaffnete Konflikt in der Demokratischen Republik Kongo in Vergessenheit. Fast niemand spricht über die unzähligen Frauen und Mädchen, die oft mehrfach vergewaltigt und brutal verletzt werden." >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008861.html


:: 18. Mexiko: Tödlicher Freihandel

Am Massaker von Ayotzinapa im Staat Guerrero erschüttert besonders die Kaltblütigkeit, mit der die 43 Studenten aus der Agrarhochschule Raúl Isidro Burgos Ende September ermordet wurden. Einmal mehr stellt sich die Frage nach den Motiven der Täter aus den Drogenkartellen und ihrer Auftraggeber aus dem politischen Establishment wie nach den strukturellen Ursachen. Von Elmar Altvater. >>
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:: 19. Leonardo Boff: Wie "herzlich" ist das brasilianische Volk?

Die Bezeichnung "herzlicher Mensch" für einen Brasilianer geht auf den Schriftsteller Ribeiro Couto zurück. Dieser Ausdruck wurde durch Sergio Buarque de Holanda mit seinem bekannten Buch "Die Wurzeln Brasiliens" (raices de Brasil, 1936) verbreitet. Im Gegensatz zu Cassiano Ricardo, der unter "Herzlichkeit" so etwas wie Güte und Feingefühl versteht, sagte er, dass "unsere gewöhnliche Form von sozialem Zusammenleben in ihrem Kern das genaue Gegenteil von Feingefühl" sei. Sergio Buarque versteht unter Herzlichkeit im strikten etymologischen Sinn das, was von Herzen kommt. Die Brasilianer sind mehr vom Herzen als von der Vernunft gesteuert. Vom Herzen kann sowohl Liebe als auch Hass kommen. "Nun", sagt der Autor, "Feindschaft kann ebenso herzlich sein wie Freundschaft, denn beides entsteht im Herzen". Von Leonardo Boff. >>
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:: 20. Gekürzte UN-Hilfen: Die unterlassene Leistung der Reichen

Nahrungsmittelhilfen für 1,7 Millionen syrische Flüchtlinge werden eingestellt. Europa, Nordamerika, aber auch die Ölstaaten haben versagt. Kommentar von Andreas Zumach. >>
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:: 21. Treffen der EU-Innenminister: Auffanglager in Nordafrika sind keine Option

In den kommenden zwei Tagen wollen die EU-Innenminister in Brüssel unter anderem über die Situation an den EU-Außengrenzen und die europäische Flüchtlingspolitik beraten. Barbara Lochbihler, außen- und menschenrechtspolitische Sprecherin der Grünen im Europäischen Parlament, kommentiert: "Ausnahmslos jeder Beschluss, den die europäischen Innenminister seit der Lampedusa-Katastrophe im vergangenen Herbst verabschiedeten, wirkte wie ein papiergewordener Schlag ins Gesicht der Flüchtlinge. Allein im Jahr 2014 sollen mehr als 3500 Menschen im Mittelmeer umgekommen sein, trotz der italienischen Seenotrettungsmission MARE NOSTRUM. Doch auch der deutsche Innenminister sieht darin keinen Grund für einen Paradigmenwechsel. Weiterhin lautet die Marschrichtung vorrangig: mehr Abschottung, mehr Rückführung - Hauptsache weniger Flüchtlinge." >>
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:: 22. BUND-Vorsitzender Weiger richtet wegen "Klimaschutz-Programm 2020" dringenden Appell an Merkel

In einem dringenden Appell an Bundeskanzlerin Angela Merkel hat der Vorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hubert Weiger, im Vorfeld der Kabinettsentscheidung zum "Aktionsprogramm Klimaschutz 2020" Nachbesserungen am geplanten Maßnahmenpaket gefordert. "Entweder leisten alle Bereiche mehr für die Treibhausgasminderung oder wir werden das eigene Klimaziel nicht erreichen und dadurch auch, was den Klimaschutz betrifft, international zunehmend unglaubwürdig", schreibt Weiger in einem Brief an Merkel. Es komme darauf an, die Voraussetzungen für ein glaubwürdiges internationales Engagement der Bundesregierung beim in dieser Woche beginnenden Weltklimagipfel in Lima zu schaffen und die 2015 anstehende deutsche G7-Präsidentschaft für ein weitreichendes internationales Klimaschutzabkommen in Paris zu nutzen. >>
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:: 23. BUND-Vorsitzender Weiger zum Aktionsplan Klimaschutz 2020 der Bundesregierung: "Löchrig wie ein Schweizer Käse..."

Für Hubert Weiger, den Vorsitzenden des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), ist der "Aktionsplan Klimaschutz 2020" ein "Schweizer Käse voller Löcher, Lücken und Leerstellen". Viele Möglichkeiten für mehr Klimaschutz seien ungenutzt geblieben. "Die große Chance zu zeigen, dass die Abkehr von fossilen Energien in einem industrialisierten Land wie dem unsrigen möglich ist, wurde leider nur ansatzweise genutzt. Für ein konsequentes Umsteuern muss die Bundesregierung noch nachbessern", forderte Weiger. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008875.html

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II. Hinweise

:: Keine Waffen nach Nahost! Online-Petition zum Waffenhandel

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat eine restriktivere Rüstungsexportpolitik versprochen. Dennoch genehmigt er weiterhin Waffenexporte in Krisenregionen. Mehrere Friedensorganisationen haben eine Online-Petition zum Waffenhandel mit allen Ländern des Nahen Ostens gestartet. Darin wird die Bundesregierung aufgefordert, den Handel mit Waffen, Rüstungsgütern und "Dual-Use"-Produkten mit allen Ländern des Nahen Ostens einzustellen, die am israelisch-palästinensischen Konflikt direkt beteiligt sind. Dies gelte auch für Rüstungslieferungen, die für die Empfänger unentgeltlich sind oder anders kompensiert werden. Ebenso müsse die Zusammenarbeit mit den Streitkräften dieser Staaten beendet werden, etwa zum Zweck der Ausbildung im Häuser- und Tunnel-Kampf. Aus Sicht der Initiator/innen der Online-Petition wäre der Handelsstopp mit Waffen und Rüstungsgütern zwischen Deutschland und den Ländern der Region ein bedeutender Beitrag zur dringend erwünschten Entwicklung ziviler Strukturen
für eine gegenseitige Sicherheit. Die Petition kann online unterzeichnet werden unter >>
http://www.ippnw.de/index.php?id=776


:: Dossier: Welcome to Germany II

Mit dem Dossier "Welcome to Germany II" betrachtet die Heinrich-Böll-Stiftung die exklusiven Seiten der Willkommenskultur in Deutschland. Der Fokus der Dossier-Reihe "Migration - Arbeit - Menschenrechte" an das Thema "Flucht und Asyl" an, zeigt sich schnell: Geflüchtete werden in Deutschland systematisch von der Teilhabe an der Gesellschaft und einem normalen Leben ausgeschlossen. Unabhängig von der Qualifikation, unterliegen sie einem verzweigten Arbeitsverbot. Ihre Bewegungsfreiheit wird bislang durch die in Europa einmalige Residenzpflicht eingeschränkt. Viele müssen über Jahre in isolierten und völlig ungeeigneten Sammelunterkünften leben. Seit mehr als zwei Jahren protestieren Geflüchtete selbst immer lauter gegen dieses menschenunwürdige Leben. Wer ihnen vorwirft, dem Staat auf der Tasche zu liegen, blendet aus, dass eben die Gesetze in Deutschland sie zu einem untätigen und abhängigen Leben zwingen. Das Dossier möchte dazu anregen sich selbstkritisch mit dem "Willkomme
n sein" in Deutschland und Europa auseinander zu setzen und das Teilhaben zu mehr als einem politischen Schlagwort zu machen. Download >>
http://www.boell.de/de/2014/12/04/welcome-germany-iii-visapolitiken-und-willkommenskultur


:: FriedensForum 6/2014 "Mani Stenner - Ein Kaleidoskop aus 35 Jahren Friedensarbeit"

Das aktuelle FriedensForum (6/2014) ist Mani Stenner gewidmet, der im vergangenen Juli so plötzlich verstarb. Mani war der deutschen Friedensbewegung fast 35 Jahre lang verbunden, und die Beiträge des Heftes, von seinen FreundInnen geschrieben, spiegeln verschiedene Facetten seines Lebens und der Friedensbewegung wieder. Das FriedensForum 6/2014 "Mani Stenner - Ein Kaleidoskop aus 35 Jahren Friedensarbeit" kann beim Netzwerk Friedenskooperative bestellt werden. Kosten: 1 Ex. á 4,50 EUR, ab 5 Ex. á 3,00 EUR. Telefonisch unter 0228 /692904 oder per Email friekoop@friedenskooperative.de.

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III. Termine

:: 10.12.2014 - 15.00-18.00 Uhr, Haupteingang Heckler & Koch in Oberndorf: "Mahnwache zum internationalen Tag der Menschenrechte"

Die bedrückende Situation in Guerrero / Mexiko , wo 43 Lehreranwärter verschwanden, veranlasst die Veranstalter, zu einer Mahnwache vor den Toren des Waffenlieferanten Heckler&Koch in Oberndorf/Neckar aufzurufen. Mit kurzen Redebeiträgen wird von der aktuellen Studenten- und Bürgerbewegung in Mexiko berichtet. Von dort wo deutsche Waffen massiv eingesetzt werden , um die mexikanische Bevölkerung mundtot werden zu lassen. VA: FI Ditzingen, DFG-VK Ba-Wü u.a. >>
http://www.facebook.com/events/334248770092822/


:: 10.-13.12.2014 - Aktionswoche und Demonstrationen in verschiedenen Städten: Friedenswinter 2014/2015 - Mehr Bewegung entwickeln!

Im Oktober 2014 wurden auf einer Aktionskonferenz in Hannover Aktivitäten zu einem Friedenswinter 2014/15 beschlossen. In diesem Rahmen findet eine Aktionswoche ab 10.12. mit Aktionen und Veranstaltungen u.a. in Mannheim, Stuttgart, Oberndorf/N, (Heckler&Koch) und Tübingen statt sowie am 13. Dezember mit Demonstrationen in Hamburg, Bochum, Heidelberg, München, Leipzig und Berlin. Mehr Informationen zu den Aktionen auf >>
http://www.friedenswinter.de


:: 26.03.2015 - 29.05.2015 - in Büchel: (geplant): "Büchel blockieren - Zivilen Ungehorsam leisten - Blockade des Atomwaffenstandortes Büchel"

Eine Initiative "büchel 65" plant gewaltfreie Aktionen am einzigen deutschen Atomwaffenstandort Büchel. Kontakt: Büchel atomwaffenfrei, E-Mail: info@buechel-atomwaffenfrei.de. >> http://www.buechel-atomwaffenfrei.de

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/termine.htm

:: "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" >> http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html

:: bewegung.taz.de >> http://bewegung.taz.de/termine

:: Die AnStifter >> https://www.die-anstifter.de/veranstaltungen/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

Diese E-Mail wurde klimafreundlich und atomstromfrei erzeugt >> http://www.ews-schoenau.de

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Eine Anmerkung in eigener Sache: Da unser Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie Geld kostet und es keinerlei Zuschüsse gibt, bitten wir um Spenden an unseren Verein. Wir sind durch das Finanzamt Sigmaringen als gemeinnützig und mildtätig anerkannt (letztmals mit Bescheid vom 29.06.2012). Deshalb sind Spenden und Mitgliedsbeiträge steuerabzugsfähig. Eine Spendenbestätigung wird ab 25 € zu Beginn des kommenden Jahres automatisch zugestellt, ansonsten auf Anforderung. ErstspenderInnen bitte unbedingt ihre Anschrift angeben! Danke!!!

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