Date: October 21st 2014

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

1983, auf dem Höhepunkt Friedensbewegung auf beiden Seiten der Mauer, hat Gerhard Schöne ein über 400 Jahre altes Kirchenlied von Heinrich Schütz in ein Loblied auf die Friedensstifter verwandelt. Nachfolgend der Text des Ost-Berliner Liedermachers, der immer noch aktuell ist.

Wohl denen, die da wagen

Wohl denen, die da wagen
ein NEIN zur rechten Zeit.
Nicht "Ja und Amen" sagen
zur Bombensicherheit.
Die jetzt im Rüstungskarussell
der Sand sind im Getriebe,
die lasst uns loben heut!

Wir müssen Frieden schaffen
in Freund- und Feindesland.
Nicht mit Vernichtungswaffen,
mit Mut, Herz und Verstand.
Und stellt man uns als Träumer hin,
so wollen wir nicht verzagen.
Uns bleibt nur dieser Weg.

Wohl denen, die aufwachen
noch vor dem ersten Schuss.
Die jetzt schon Frieden machen
und nicht erst nach Beschluss.
Die nach Versöhnung drängen und
auch kalten Krieg nicht dulden.
Die lasst uns loben heut!

Wohl denen, die da mahnen:
Vernichtung kennt keinen Sieg.
Die sich nicht lassen planen
für einen neuen Krieg,
die heut in aller Welt aufstehn,
die nicht Gehorsam leisten.
Die lasst uns loben heut!

(Text: Gerhard Schöne 1983)


Shalom - Salam

Euer / Ihr Michael Schmid

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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

Gemeinnützigkeit

:: 01. Frankfurter Finanzamt spricht Attac die Gemeinnützigkeit ab

Gewaltfreiheit / Pazifismus / Zivile Konfliktbearbeitung

:: 02. Den nicht-militärischen Kampf ernster nehmen

:: 04. Antje Vollmer: Krieg und Krise: Pazifismus - jetzt erst recht!

:: 05. Indienreise: Auf der Suche nach Gandhis Vermächtnis

Waffenhandel

:: 06. Waffenhandel: Heftige Ohrfeige aus Karlsruhe für Bundesregierung

:: 07. "Leere Versprechungen: Rüstungsexportbericht 2014/1 ist ein Offenbarungseid!"

:: 08. Mehr Waffen für mehr Krieg


:: 09. Gabriels Strategie zur Stärkung der Rüstungsindustrie

Naher und Mittlerer Osten

:: 10. Andreas Buro: Die zynische Politik Ankaras im Kampf um Kobane

:: 11. Aufruf an Bundeskanzlerin Angela Merkel: Heben Sie bitte das PKK-Verbot auf!

:: 12. Internationale Diplomatie: UN-Truppen gegen IS?

:: 13. Gaza öffnen!

:: 14. Uri Avnery: Kreuzfahrer und Zionisten

:: 15. Uri Avnery: Angemessener Respekt

:: 16. Das wahre Geheimnis der biologischen Waffen des Irak

UNO

:: 17. Mangelnde Finanzierung der UNO: Hilflose Weltorganisation

Flucht und Asyl

:: 18. Gemeinsames Handeln statt Alarmismus!

:: 19. Flüchtlingsrat Baden-Württemberg setzt sich für Willkommenskultur für Flüchtlinge in Baden-Württemberg ein

:: 20. Europas Schande: "Triton" und "Mare Nostrum" im Vergleich

Hunger

:: 21. MISEREOR und Gewerkschaft NGG zum Welternährungstag: Schwere Menschenrechtsverletzungen auf Nahrungsmittelplantagen

Franz Alt

:: 22. Weltweiter Sonnenaufgang - Sonnenuntergang in Deutschland

Leonardo Boff

:: 23. Eine Krankheit namens Fundamentalismus


II. Hinweise

III. Termine

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I. Artikel

:: 01. Frankfurter Finanzamt spricht Attac die Gemeinnützigkeit ab

Wie zahlreiche Medien am heutigen Freitag berichten, hat das Frankfurter Finanzamt dem Trägerverein des globalisierungskritischen Netzwerks Attac die Gemeinnützigkeit entzogen. Die Behörde hält Attac für zu politisch. Nach Ansicht des Finanzamtes setzt Attac in seiner Arbeit mehr auf politische Einmischungen und engagiertes Mitgestalten der Bürgerinnen und Bürger, als es die Abgabenordnung als gesetzliche Grundlage erlaube. Attac hat gegen die Entscheidung des Finanzamtes Einspruch eingelegt und wird - sollte das Finanzamt dem nicht stattgeben - klagen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008780.html


:: 02. Den nicht-militärischen Kampf ernster nehmen

Aufruf des pax christi-Präsidenten Bischof Heinz Josef Algermissen, Fulda, zur Ökumenischen FriedensDekade vom 9. bis 19. November 2014. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008779.html


:: 04. Antje Vollmer: Krieg und Krise: Pazifismus - jetzt erst recht!

Die grüne Politikerin und Theologin Antje Vollmer ist verärgert, dass sich einige ihrer Parteikollegen widerstandlos der Kriegslogik anschließen. Und auch sonst seien pazifistische Einstellungen in der Öffentlichkeit Mangelware. Warum nur? >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008774.html


:: 05. Indienreise: Auf der Suche nach Gandhis Vermächtnis

Theodor Ebert hat 1997 zwei Reisen nach Indien unternommen. Wie in der Überschrift zum Ausdruck gebracht, war er auf der Suche nach dem Vermächtnis von Mohandas K. Gandhi unterwegs. Er hat seine Erlebnisse, Eindrücke und Gedanken in einem Tagebuch festgehalten, das er jetzt dankenswerter Weise zur Veröffentlichung auf der Lebenshaus-Website zur Verfügung gestellt hat. Nachfolgend veröffentlichen wir zunächst Theodor Eberts Vorbemerkung zur digitalen Edition des Tagesbuchs seiner Indienreise, dessen vollständige Version heruntergeladen werden kann. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008783.html


:: 06. Waffenhandel: Heftige Ohrfeige aus Karlsruhe für Bundesregierung

Die Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel" begrüßt ausdrücklich die heutige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe zur Organklage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zur Frage der Informationsrechte des Bundestages bei Rüstungsexporten. Die bisherige Praxis der Rüstungsexportkontrolle durch den Bundessicherheitsrat ist nicht verfassungskonform. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008790.html


:: 07. "Leere Versprechungen: Rüstungsexportbericht 2014/1 ist ein Offenbarungseid!"

"Der Rüstungsexportbericht der schwarz-roten Bundesregierung für das erste Halbjahr 2014 stellt einen Offenbarungseid ohnegleichen dar", kritisiert Jürgen Grässlin, Sprecher der Kampagne ‚Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!' und der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK). "Denn der Anteil der Rüstungsexporte in die besonders bedenklichen ‚Drittländer' - darunter zahlreiche menschenrechtsverletzende Staaten, vielfach Diktaturen - wurde von 50 auf 63,5 Prozent und damit auf ein erneutes Rekordhoch gesteigert." >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008776.html


:: 08. Mehr Waffen für mehr Krieg

Im Spätsommer 2014 - kaum hatte ein australischer Historiker die Schuld am ersten Weltkrieg gleichmäßig auf alle europäischen Mächte verteilt, die nämlich in gemeinsamem Tiefschlaf in den Ersten Weltkrieg hineingeraten seien (wer schläft, sündigt bekanntlich nicht) - fühlten sich Politiker der regierenden Parteien in Berlin erquickt und ermutigt, endlich wieder offen und ehrlich Waffen in Spannungsgebiete zu liefern. Bis dahin hatten sie alle Sorgen darüber, dass Deutschland zum drittgrößten Waffenexporteur der Welt aufgestiegen war, mit der Zusicherung beschwichtigt: Deutschland habe sich verpflichtet, keine Waffen in Spannungsgebiete zu liefern, und dabei bleibe es. Das hatte irgendwie plausibel geklungen. Viele glaubten es, weil sie es glauben wollten. Von Eckart Spoo. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008775.html


:: 09. Gabriels Strategie zur Stärkung der Rüstungsindustrie

Unter schweren Beschuss ist Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel in den letzten Wochen geraten - angeblich gefährde er mit seiner restriktiven Haltung zu Rüstungsexporten das Überleben der deutschen Waffenindustrie, so der vielfach erhobene Vorwurf. Schon vor einiger Zeit kündigte Gabriel deshalb eine Grundsatzrede zum Thema an, die er am 8. Oktober 2014 bei der "Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik" (DGAP) hielt. Auf den ersten Blick klingt die Rede ganz gut - da werden etwa Einschränkungen der Waffenverkäufe und mehr Transparenz angekündigt; beim zweiten Hinsehen fällt aber schnell auf, dass es mit besagten Einschränkungen lange nicht so weit her ist, wie überall suggeriert wird. Von Jürgen Wagner. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008769.html


:: 10. Andreas Buro: Die zynische Politik Ankaras im Kampf um Kobane

Für die sunnitischen Kurden in Kobane wird anscheinend ein Völkermord vorbereitet und niemand kommt wirklich zu Hilfe. Kobane ist die Stadt, auf die sunnitische Kämpfer des IS einstürmen, in der Kurden sich verzweifelt wehren, US-Bomber Raketen abschießen, türkische Panzer in Habt-acht-Stellung an der Grenze postiert sind und wo es um eine grundsätzliche Orientierung der Türkei zu der kurdischen Bevölkerung im eigenen Lande und darüber hinaus geht. Kobane ist eine wichtige Stadt in der Kette der kurdischen Siedlungsgebiete in Syrien an der türkischen Grenze. Sie bilden zusammen das autonome Rojava, das sich als ein multikulturelles, demokratisches Gebiet innerhalb Syriens versteht. Kommentar von Andreas Buro. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008772.html


:: 11. Aufruf an Bundeskanzlerin Angela Merkel: Heben Sie bitte das PKK-Verbot auf!

"Heben Sie bitte das PKK-Verbot auf!" - Anlässlich des drohenden Völkermordes an der kurdischen Bevölkerung in Kubane haben Eckart Spoo, Mohssen Massarrat, Laura von Wimmersperg, Norman Paech, Reiner Braun, Andreas Buro, Ulrich Gottstein, Werner Ruf und Peter Strutynski mit dieser Forderung einen Aufruf an Bundeskanzlerin Angela Merkel verfasst. Die Initiatoren sammeln für diese Petition Unterschriften. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008782.html


:: 12. Internationale Diplomatie: UN-Truppen gegen IS?

Westliche Regierungen erklären eine Einigung mit Russland und China über ein UN-Mandat für aussichtslos. Das könnte eine Fehleinschätzung sein. Von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008785.html


:: 13. Gaza öffnen!

Die Nahost-Kommission der internationalen katholischen Friedensbewegung pax christi - Deutsche Sektion sieht bei Erhalt des Status Quo eine Friedenslösung für Israel und Palästina gefährdet und fordert die Bundesregierung und die Parteien im Deutschen Bundestag auf, sich nachdrücklich für einen dauerhaften Waffenstillstand und für eine Öffnung des Gazastreifens einzusetzen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008766.html


:: 14. Uri Avnery: Kreuzfahrer und Zionisten

Neuerdings treten die Wörter "Kreuzfahrer" und "Zionisten" immer häufiger als Zwillinge auf. In einer Dokumentation über ISIS, die ich eben gesehen habe, tauchten sie in fast jedem Satz auf, der von islamistischen Kämpfern, darunter auch Jugendlichen, geäußert wurde. Vor ungefähr sechzig Jahren habe ich einen Artikel mit eben diesem Titel geschrieben: "Kreuzfahrer und Zionisten". Vielleicht war er überhaupt der erste über dieses Thema. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008767.html


:: 15. Uri Avnery: Angemessener Respekt

WENN DAS britische Parlament eine Resolution zugunsten der israelischen Besetzung des Westjordanlandes angenommen hätte, wäre die Reaktion in unseren Medien die folgende gewesen: "In einer Atmosphäre großer Begeisterung nahm das britische Parlament mit riesiger Mehrheit (274 dafür und nur 12 dagegen) einen pro-israelischen Antrag an ... Mehr als die übliche Hälfte der Sitze war besetzt ... die Gegner Israels versteckten sich und wagten es nicht, dagegen zu stimmen ..." Nur leider stimmte das britische Parlament in dieser Woche über eine pro-palästinensische Resolution ab. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008781.html


:: 16. Das wahre Geheimnis der biologischen Waffen des Irak

In den 1990er Jahren pflegten Journalisten zu scherzen: "Natürlich wissen wir, dass der Irak chemische Waffen besitzt. Wir haben ja die Lieferscheine, mit denen wir es beweisen können!" Es stellte sich heraus, dass der Scherz exakt der Wahrheit entsprach. Als ich 1990 über den Irak berichtete - gerade vor der ersten massiven Bombenkampagne der USA - fand ich heraus, dass die USA und Britannien insgeheim für den Irak ein Arsenal von biologischen Waffen aufgebaut hatten für den Einsatz gegen den Iran im acht Jahre dauernden Krieg des Irak gegen den Iran. Von Eric Margolis. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008789.html


:: 17. Mangelnde Finanzierung der UNO: Hilflose Weltorganisation

In den aktuellen Gewaltkonflikten und Krisen scheitern die UN an ihren Mitgliedsstaaten. Diese weigern sich, ausreichend Geld zur Verfügung zu stellen. Von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008784.html


:: 18. Gemeinsames Handeln statt Alarmismus!

Die Stadt- und Landkreise müssen sich an das Flüchtlingsaufnahmegesetz für Baden-Württemberg halten. Der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg fordert den Landkreistag auf, zu einer sachlichen Debatte und zu einer gemeinsamen Lösung der Probleme bei der Unterbringung von Flüchtlingen in Baden-Württemberg zurückzukehren. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008770.html


:: 19. Flüchtlingsrat Baden-Württemberg setzt sich für Willkommenskultur für Flüchtlinge in Baden-Württemberg ein

Der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg begrüßt, dass die Landesregierung die Flüchtlingspolitik in unserem Bundesland zu einer prioritären Aufgabe machen möchte, die von einem "menschenwürdigen Umgang mit Flüchtlingen" (§ 1 des Flüchtlingsaufnahmegesetzes vom 1.1.2014) geprägt sein soll. "Als Landesflüchtlingsrat werden wir uns dafür einsetzen und daran beteiligen, dass eine gute Aufnahme, Unterbringung und Integration von Flüchtlingen in unserem Land gelingt und dass die dafür nötige Akzeptanz in der Bevölkerung gewonnen und erhalten werden kann", sagte Angelika von Loeper, 1. Vorsitzende des Flüchtlingsrats. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008773.html


:: 20. Europas Schande: "Triton" und "Mare Nostrum" im Vergleich

Die Operation "Mare Nostrum" hat in nur einem Jahr 130.000 Flüchtlinge aus Seenot gerettet. Nun ist Schluss damit. Ab November soll die Rettung im Mittelmeer durch die EU-Operation Triton erfolgen. Unsere Analyse der Frontex-Pläne zeigen: Auf die italienische Großtat folgt nun Europas Schande. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008788.html


:: 21. MISEREOR und Gewerkschaft NGG zum Welternährungstag: Schwere Menschenrechtsverletzungen auf Nahrungsmittelplantagen

Anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober wenden sich MISEREOR und die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) mit der Studie "Hunger ernten. Plantagenarbeiter und das Recht auf Nahrung", an die Öffentlichkeit. Die Studie zeigt die katastrophale Situation von Arbeitern auf Plantagen zur weltweiten Nahrungsmittelproduktion auf. Sie wurde von MISEREOR, dem internationalen Dachverband der NGG, IUF, sowie der Menschenrechtsorganisation FIAN verfasst. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008777.html


:: 22. Franz Alt: Weltweiter Sonnenaufgang - Sonnenuntergang in Deutschland

Im Jahr 2012 geriet die Solarbranche weltweit in die Krise. Zuvor waren die Sonnenkönige binnen weniger Jahre aufgeblüht. Doch Überkapazitäten und politische Entscheidungen sorgten dafür, dass die Firmen ihre Produkte nur noch unter Herstellungskosten verkaufen konnten. Das führte weltweit zu einem Konsolidierungsprozess. Doch jetzt sagen Experten der Branche einen neuen Boom voraus. Von Franz Alt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008771.html


:: 23. Leonardo Boff: Eine Krankheit namens Fundamentalismus

Alles Gesunde kann auch krank werden. Religion ist, im Gegensatz zu dem, was Kritiker wie Freud, Marx, Dawkins u. a. behaupten, Teil einer gesunden Wirklichkeit: die Suche des Menschen nach der Letzten Wirklichkeit, die der Geschichte und dem Universum einen letzten Sinn verleiht. Diese Suche ist legitim und findet sich in den ältesten Ausdrucksweisen des Homo sapiens/demens, sie hat allerdings auch ungesunde Auswüchse. Einer davon, der zurzeit am meisten verbreitete, ist der religiöse Fundamentalismus, der sich auch dort findet, wo die Politik von einer einzigen Denkweise beherrscht wird. Von Leonardo Boff. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008791.html

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II. Hinweise

:: Bitte Appell unterschreiben: Keine Entwicklungshilfe für Agrarkonzerne!

Die Bundesregierung und das Entwicklungsministerium (BMZ) unterstützen verstärkt Agrarkonzerne wie Bayer, BASF und Monsanto im Rahmen von Kooperationen wie der "German Food Partnership" und der "Neuen Allianz für Ernährungssicherung" in Afrika. Diese schmücken sich mit dem Etikett der Armutsbekämpfung, dienen aber vor allem den Profitinteressen der Konzerne. Die Unternehmen erschließen sich zum Beispiel neue Pestizidmärkte oder sichern sich über die "Neue Allianz" Land- und Saatgutrechte. Das geht vor allem zu Lasten der Mehrheit der Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, die ins Abseits gedrängt werden. Aber auch die Umwelt leidet, denn die industriellen Monokulturen der Konzerne schädigen die Böden und bedrohen die biologische Vielfalt. Über 60.000 Menschen haben bereits "Keine Entwicklungshilfe für Agrarkonzerne!" gefordert. Hier kannst du auch mitmachen >>
https://www.oxfam.de/agrarkonzerne


:: Gesammelte Artikel von Uri Avnery als eBuch erschienen

Uri Avnery schreibt wöchentlich Artikel, die u.a. in der Lebenshaus-Website veröffentlicht werden (http://www.lebenshaus-alb.de/cgi-bin/cms/mt-view.cgi/1/category/342/1). Er stellt in seinen Artikeln historische und geografische Zusammenhänge heraus, die uns helfen, die aktuellen Ereignisse in Israel und ihre Bedeutung auch für uns zu erfassen. Tiefe der Analyse, Treffsicherheit des Ausdrucks und immer wieder auch Humor erheben die Artikel über die Tagesaktualität ihrer Themen in Allgemeingültigkeit und Zeitlosigkeit. Nun ist eine Artikelsammlung der von Ingrid von Heiseler übersetzten Texte aus dem Zeitraum 29.12.12 bis 21.12.13 als eBuch mit dem Titel "Um uns tobt der Sturm" erschienen. Der Autor hat ein Vorwort dazu geschrieben. Mehr >>
http://www.amazon.de/dp/B00OKI254M


:: Broschüre "Ist der Pazifismus noch zu retten?"

Dr. Tilman Evers, Vorstandsmitglied im forumZFD, zeichnet vor dem Hintergrund der friedenspolitischen Herausforderungen die Entwicklung des Pazifismus angesichts neuer Kriege und Konflikte der letzten Jahrzehnten nach. Wenn der bisherige Pazifismus sich Selbstzweifel erlaubt, ob er noch in die globalisierte Welt des 21. Jahrhunderts passt, dann zeigt dies in erster Linie, wie selbstkritisch sich diese Bewegung unter die Lupe nimmt. Eine Selbstreflektion, der sich Pazifisten immer wieder neu stellen müssen. Am Ende stellt Evers die Frage: Wann endlich findet eine solche Selbstreflektion und Infragestellung auch innerhalb des Militärs statt? Wann wird die Politik lernen, dass eine auf Gewalt gegründete "Sicherheit" das Gegenteil bewirkt? Bestellung (5 Euro) >>
http://www.forumzfd.de/impuls_fuenf

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III. Termine

:: 31.10.2014 - 11:30 Uhr Aktionstag vor dem Haupttor von Diehl BGT in Überlingen (Nußdorfer Straße 13): "Mit Pauken und Trompeten gegen Drohnen und Raketen"

Unter diesem Motto steht der Aufruf des Vereins "Keine Waffen vom Bodensee (KWvB) e.V." zu einem Aktionstag in Überlingen am Bodensee. Ziel ist die Firma Diehl BGT Defence GmbH, das zweit-tödlichste Unternehmen Deutschlands, nach Recherchen des renommierten Freiburger Rüstungsgegners Jürgen Grässlin ("Schwarzbuch Waffenhandel"). Geplant sind ein Auftakt-Trommeln gegen die Mauern der Rüstungsschmiede mit einem anschließenden Konzert der anderen Art, eine Dankesgabe für das Diehlsche 5.000,00 Euro Sponsoring der grün-roten Landes-Stallwächterparty im Juli in Berlin, eine Leichenschau und eine Rede von Prof. Dr. Peter Grottian zu dem Thema: Die Rüstungsindustrie bibbert, Deutschland will weltpolitische Verantwortung übernehmen, während 60 % der Bevölkerung gegen verstärkte Auslandseinsätze der Bundeswehr sind. Anschließend, ab ca. 12:30 Uhr, bewegt sich ein musikalischer Leichenzug zur Überlinger Schiffsanlegestelle. Dort gibt es ein Programm und die Schlusskundgebung. Mehr Inf
os >> http://www.waffenvombodensee.com/die-nachsten-veranstaltungen/pauken-und-trompeten/


:: 01.11.2014 - 10.30 h - 17.00 h Marienstraße 19 - 20 in Berlin: Fachgespräch: Ziviles Peacekeeping

Bei zivilem Peacekeeping geht es um den Schutz von ZivilistInnen vor Gewalt in Konfliktsituationen und die Prävention von Gewalt durch proaktive Präsenz unbewaffneter ziviler Kräfte (Peacekeeper) vor Ort. Ziviles Peacekeeping ist damit ein Sonderfall von dem, was oftmals als "gewaltfreie Intervention" bezeichnet wird. Seine Aufgabe ist die Gewaltverhinderung, um auf diese Weise Raum zu schaffen für jene, die die Konflikte nachhaltig zu bearbeiten suchen. Wir freuen uns über eine Anmeldung unter info@soziale-verteidigung.de, aber auch spontanes Kommen ist möglich! Mehr >> http://www.soziale-verteidigung.de


:: 05.11.2014 - 19:30 Uhr, Johannes-Zwick-Haus in Riedlingen: Ukraine: Die Waffen nieder oder Fortsetzung des Kalten Krieges?

Seit Monaten eskaliert die Situation in der Ukraine. Andreas Zumach stellt in seinem Vortrag den aktuellen Konflikt in einen historischen Kontext und zeigt mögliche Wege in und für das Land auf, das an der Nahtstelle von Ost und West liegt. Gelingt eine Deeskalation, erleben wir eine Fortführung des vor fast 25 Jahren beendeten Kalten Krieges oder ist dieser eigentlich nie beendet worden? Auf diese und weitere Fragen geht Andreas Zumach bei dieser Informations- und Diskussionsveranstaltung in Riedlingen ein. VA: Evangelisches Bildungswerk Oberschwaben + Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/008736.html


:: 06.11.2014 - 19:30 Uhr, evang. Gemeindehaus in Gammertingen: "Israel und Palästina - der schwierige Weg zu Gerechtigkeit und Frieden"

Seit Jahrzehnten währt der Konflikt zwischen Israel und Palästina. Die Hindernisse auf dem Weg zu Gerechtigkeit und Frieden scheinen kaum überwindbar zu sein. Worin bestehen diese Hindernisse, welche eine Konfliktlösung bisher scheitern ließen? Wie soll es weitergehen in der Region mit deren existenzbedrohenden Konflikten? Andreas Zumach wird in dieser Informations- und Diskussionsveranstaltung zu diesen und weiteren Fragen Stellung nehmen. VA: Lebenshaus Schwäbische Alb. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/008737.html


:: 08.11.2014 - 9:30 bis 17:00 Uhr Musikhochschule Stuttgart: Konferenz "NSU im Staat!"

Auf Initiative des ehemaligen Richters Klaus Beer organisieren die AnStifter für den 8. November, dem 3. Jahrestag des Auffliegens des Nationalsozialistischen Untergrunds, einen Kongress und fragen: Was hat sich am Staat geändert? Was müssen wir verlangen? Was schlugen die Untersuchungsausschüsse vor? Wie haben Parlamente, Regierungen, Verwaltungen reagiert, wie Sicherheitsbehörden, Verfassungsschutz, Staatsanwaltschaften, Justiz? Wie wird mit den Opfern umgegangen? Was vermittelt der Staat den Bürgern zum Komplex Rechtsextremismus? Nach Bilanz, Bewertung und Kritik soll die Tagung Konsequenzen und Forderungen formulieren. Interesse? Dann senden Ihnen Die AnStifter eine detaillierte Einladung. Kontakt >>
kontakt@die-anstifter.de


:: 09.-19.11.2014 - bundesweit: Ökumenische FriedensDekade "Befreit zum Widerstehen"

"Befreit zum Widerstehen" lautet das Motto der diesjährigen Ökumenischen Friedensdekade, in deren Rahmen im November bundesweit Veranstaltungen stattfinden werden. Für Christen ist die Kraftquelle die Botschaft Jesu, die sie "Befreit zum Widerstehen", wie es im gewählten Motto heißt. "Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit", heißt es im 2. Timotheus-Brief, Kap.1, Vers 6 und 7. Dieser Text ist neben der alttestamentlichen Stelle aus Exodus 1, 8-20 die biblische Bezugsstelle zum Jahresmotto 2014. Das Motto wurde vom Trägerkreis der Ökumenischen FriedensDekade, bestehend aus der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) und der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), festgelegt. Mehr >>
http://www.friedensdekade.de/
Bundesweite Termine >>
http://www.friedenskooperative.de/termine/dekade14.htm

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/termine.htm

:: "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" >> http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html

:: bewegung.taz.de >> http://bewegung.taz.de/termine

:: Die AnStifter >> https://www.die-anstifter.de/veranstaltungen/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

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