Date: October 8th 2014

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Noch freie Plätze für Tagung: Kurzentschlossene bitte umgehend anmelden!

Für die Tagung 2014 "'We shall overcome!' Gewaltfrei aktiv für die Vision
einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Drei biographische Zugänge"
am 11. Oktober in Gammertingen (Kreis Sigmaringen) gibt es noch freie Plätze.
Wer noch teilnehmen möchte, muss sich jetzt umgehend anmelden. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/008373.html



Liebe Freundinnen und Freunde,

heute zur Einleitung dieses Newsletters Gedanken des 1975 verstorbenen Journalisten Kurtmartin Magiera.

Tun, was man kann

Den ersten Platz nicht begehren
Die Drohung nicht aussprechen
Den Freund nicht verraten
Den Gegner nicht verhöhnen
Den Eigennutz unterordnen
Das Trennende ausräumen
Die andere Meinung achten
Den Schlag nicht zurückgeben
Die Beleidigung zurücknehmen
Den Krieg ächten
Auf Ausgleich drängen
Den ausgebrochenen Krieg beenden
Nachteile in Kauf nehmen
Unrecht verabscheuen
Guten Rat annehmen
Tun, was man kann.

(Kurtmartin Magiera, „Friede konkret“)



Shalom - Salam

Euer / Ihr Michael Schmid

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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

Soziale Bewegungen

:: 01. Sorge um Yanette Bautista - Kolumbianische Menschenrechtsaktivistin wird bedroht

:: 02. Kommentierter Gütekraftbericht: Leipzig '89 - Friedliche Revolution

:: 03. Das Wunder vom Checkpoint Charlie: Martin Luther Kings Ost-Berlin-Besuch vor 50 Jahren

:: 04. Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF): Appell an Politik und Kirche

:: 05. 4. Oktober 2014: Die Infrastruktur der Drohnenkriegführung sichtbar machen

Waffenproduktion und Rüstungsexporte

:: 06. Deutschland ein zentraler Ort der Waffenproduktion

:: 07. "Die IG Metall ist Teil der Friedensbewegung"

:: 08. Konstantin Wecker: Profite schaffen mit immer mehr Waffen

:: 09. Grenzen schließen für Waffen und Kämpfer - Grenzen öffnen für humanitäre Hilfe und Flüchtlinge

:: 10. Milanrakete birgt gefährliche Langzeitfolgen

:: 11. Erfolgreiches Gefecht gegen den Waffenhandel

Atomwaffen

:: 12. Friedenserklärung der Stadt Hiroshima

:: 13. Schottland will keine britischen Atomwaffen

Israel / Palästina

:: 14. Für einen gerechten Frieden!

:: 15. 1.100 UnterzeichnerInnen fordern die Freilassung des Kriegsdienstverweigerers UDI SEGAL aus dem Militärgefängnis in Israel

:: 16. Israel: Zwei Kriegsdienstverweigerer inhaftiert, zum 4. und 8. Mal

:: 17. Uri Avnery: Zwei Reden

USA

:: 18. American Way of Entertainment

:: 19. USA: Wieder auf Seiten der Freiheit

Umgang mit Flüchtlingen

:: 20. Wochenlange Misshandlung in Flüchtlingsunterkunft in Burbach (NRW)

Leonardo Boff

:: 21. Charisma und Charismatiker: um welche Art von Energie handelt es sich?


II. Hinweise

III. Termine

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I. Artikel

:: 01. Sorge um Yanette Bautista - Kolumbianische Menschenrechtsaktivistin wird bedroht

Die pax christi-Kommission Solidarität Eine Welt ist in großer Sorge um Yanettes Bautistas Sicherheit und die vieler Menschenrechtsaktivist/innen in Kolumbien aufgrund der öffentlichen Beschuldigungen durch den Expräsidenten und immer noch einflussreichen Senator Kolumbiens Alvaro Uribe V., sie seien Mitglieder der Guerilla. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008760.html


:: 02. Kommentierter Gütekraftbericht: Leipzig '89 - Friedliche Revolution

Am 9. Oktober 1989 stießen in Leipzig 70.000 Menschen mit Gütekraft das Tor zur Überwindung der DDR-Diktatur auf. Von Martin Arnold. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008747.html


:: 03. Das Wunder vom Checkpoint Charlie: Martin Luther Kings Ost-Berlin-Besuch vor 50 Jahren

Vor 50 Jahren, im Herbst 1964, hat der afroamerikanische Bürgerrechtskämpfer Dr. Martin Luther King Berlin besucht. Der Besuch fand damals aus Anlass der Berliner Festtage und einer Gedenkveranstaltung für John F. Kennedy auf Einladung von Willy Brandt nach West-Berlin und auf Einladung des aus der DDR ausgebürgerten Propst Heinrich Grüber nach Ost-Berlin statt. Insbesondere der damalige Ost-Berlin-Besuch von Martin Luther King, sein einziger Ost-Block-Besuch überhaupt, war spektakulär. Von Georg Meusel. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008756.html


:: 04. Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF): Appell an Politik und Kirche

Angesichts der Tatsache, dass die deutsche Politik wieder verstärkt auf nationale Sicherheit, Machtpolitik und militärische Stärke setzt, hat die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) an Politik und Kirche appelliert, die gewaltfreie Konfliktbearbeitung zu stärken, die militärische Gewalt zu überwinden und für einen gerechten Frieden einzutreten. In einer Resolution, die von der Mitgliederversammlung der AGDF in Neuwied verabschiedet wurde, forderte die evangelische Friedensorganisation, der insgesamt 33 Friedensgruppen und -verbände angehören, den vermehrten Einsatz und die stärkere Förderung von Mitteln gewaltfreier Konflikttransformation. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008743.html


:: 05. 4. Oktober 2014: Die Infrastruktur der Drohnenkriegführung sichtbar machen

Kampf- und Überwachungsdrohnen sind vielen Menschen wahrscheinlich auch deshalb so unheimlich, weil sie uns so übermächtig erscheinen. Die Entscheidung, sie zu entwickeln und einzusetzen, wurde über unsere Köpfe hinweg getroffen und über diesen schweben nun bereits in vielen Teilen der Welt unbemannte Flugzeuge, die uns unbemerkt filmen und kategorisieren, unsere Handys orten und abhören und in manchen Weltregionen bereits genutzt werden können, um auf Knopfdruck Menschen zu eliminieren. Der Globale Aktionstag zeigt Perspektiven für eine dezentrale Bewegung gegen Kampf- und Überwachungsdrohnen. Von Christoph Marischka. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008755.html


:: 06. Deutschland ein zentraler Ort der Waffenproduktion

Nachdem die Bundesregierung entschieden hat, Waffen an die kurdischen Peschmerga zu liefern und dies ausgerechnet am 1. September 2014 im Bundestag debattieren und mit einer Abstimmung unterstützen ließ, sind Rüstungsexporte und Rüstungsproduktion wieder mehr im Fokus der Debatte. Dies wirft die Frage auf, welche Rolle dabei nun die bundesdeutsche Rüstungsindustrie spielt? Von Tobias Pflüger. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008759.html


:: 07. "Die IG Metall ist Teil der Friedensbewegung"

Die Delegierten der IG Metall Stuttgart haben auf ihrer Delegiertenversammlung vom 20. September 2014 eine Resolution verabschiedet, in der sie Rüstungsproduktion und Rüstungsexporte verurteilen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008762.html


:: 08. Konstantin Wecker: Profite schaffen mit immer mehr Waffen

Konstantin Wecker wundert sich, warum sich Meldungen über eine nicht ausreichend ausgerüstete (also tötungsbereite) Bundeswehr derzeit häufen. Tja, warum wohl? >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008763.html


:: 09. Grenzen schließen für Waffen und Kämpfer - Grenzen öffnen für humanitäre Hilfe und Flüchtlinge

VertreterInnen einer Menschenrechtsdelegation in die Kurdischen Autonomiegebieten im Nordirak und Rojava (Nordsyrien) fordern die Bundesregierung dringend auf, Einfluss auf die türkische Regierung auszuüben, die Grenze zu Syrien für Waffen und Kämpfer zu schließen. Zudem müsse das Embargo gegen die Selbstverwaltung und Menschen in Nordsyrien/Rojava sofort aufgehoben werden. Die humanitäre Hilfe für die yezidischen Flüchtlinge solle auf Rojava ausgeweitet werden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008750.html


:: 10. Milanrakete birgt gefährliche Langzeitfolgen

Verteidigungsministerin von der Leyen muss den Export der radioaktiven Panzerabwehrrakete Milan zurücknehmen und die Waffe vollkommen aus dem Verkehr ziehen. Das fordern die ärztliche Friedensorganisation IPPNW und die deutsche Koalition zur Ächtung von Uranwaffen - ICBUW Deutschland. 30 Panzerabwehrwaffen vom Typ Milan mit insgesamt 500 Raketen zum Einsatz gegen den IS werden an die kurdische Regionalregierung geliefert. Die kurdischen Peschmerga üben zurzeit in Hammelburg die Handhabung der Waffe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008764.html


:: 11. Erfolgreiches Gefecht gegen den Waffenhandel

Am UN-Hauptsitz in New York haben Argentinien, die Bahamas, Bosnien-Herzegowina, Portugal, St. Lucia, Senegal, Tschechien und Uruguay am 25.09.2014 ihre Ratifikationsurkunden übergeben. Damit sind die Voraussetzungen zum Inkrafttreten des Weltvertrages zur Begrenzung der internationalen Waffentransfers (Arms Trade Treaty - ATT) erfüllt und das Abkommen wird am 24. Dezember völkerrechtlich bindend. Es schafft eine völkerrechtliche Barriere, lässt aber auch noch Lücken. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008749.html


:: 12. Friedenserklärung der Stadt Hiroshima

Sommer 2014, 69 Jahre später. Die brennend heiße Sonne nimmt uns mit zurück in "jenen Tag", den 6. August 1945. Eine einzige Atombombe verwandelt Hiroshima in eine verbrannte Fläche. Zehntausende unschuldiger Zivilisten, von den Kleinkindern bis zu den Alten, verlieren an einem einzigen Tag das Leben. Am Jahresende sind 140.000 gestorben. Bitte hören Sie die Stimmen der Überlebenden, damit Sie dieses heilige Opfer nicht vergessen und damit Sie eine Wiederholung dieser Tragödie verhindern! Von Kazumi Matsui, Bürgermeister der Stadt Hiroshima. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008758.html


:: 13. Schottland will keine britischen Atomwaffen

Die Initiatoren der Abspaltung Schottlands haben beim Referendum verloren. Wäre es nur um eine ihrer zentralen Forderungen gegangen, den Abzug der Atomwaffen, hätten sie wohl gesiegt. Umfragen zufolge lehnen dort 78 Prozent der Bevölkerung Kernwaffen generell ab und selbst führende Vertreter der Katholischen Bischöfe und der Kirche Schottlands beteiligen sich an Aktionen gegen eine weitere nukleare Aufrüstung. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008742.html


:: 14. Für einen gerechten Frieden!

Udi Segal sollte seinen Militärdienst in der israelischen Armee (Tsahal) am 28. Juli 2014 antreten, nach Gesetzeslage besteht diese Verpflichtung direkt nach seinem Gymnasialabschluss. Er hat verweigert und seine Begründung am 30. Juli veröffentlicht. Als "Refuznik"(in Hebräisch: sarvan, von sirev: "Er hat verweigert") ist er von Haft bedroht. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008746.html


:: 15. 1.100 UnterzeichnerInnen fordern die Freilassung des Kriegsdienstverweigerers UDI SEGAL aus dem Militärgefängnis in Israel

Udi Segal ist den InitiatorInnen des Aufrufs für seine Freilassung aus dem Gefängnis persönlich bekannt, weil er im Sommer 2013 mit weiteren 70 Israelis an der Aktion "Ferien vom Krieg" des Komitee für Grundrechte und Demokratie teilnahm und die einmalige Gelegenheit wahrnahm, sich mit 70 gleichaltrigen Palästinensern in einem moderierten Dialogseminar zusammen- bzw. auseinanderzusetzen In zwei Wochen entwickelten sich intensive Kontakte zu den angeblichen Feinden. Diese Erfahrung hat ihn in seinem Entscheidungsprozess zur Verweigerung bestärkt. Inzwischen sitzt er zum vierten Mal im Militärgefängnis. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008752.html


:: 16. Israel: Zwei Kriegsdienstverweigerer inhaftiert, zum 4. und 8. Mal

Am 29. September wurden zwei Kriegsdienstverweigerer in Israel zu erneuten Haftstrafen verurteilt. Connection e.V. protestierte heute bei der israelischen Regierung und der israelischen Botschaft in Berlin gegen die Verletzung des Menschenrechts auf Kriegsdienstverweigerung und forderte die unverzügliche Freilassung von Uriel Ferera und Udi Segal. Connection e.V. bittet gleichzeitig um Protestschreiben an die israelische Regierung und den israelischen Botschafter in Berlin. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008751.html


:: 17. Uri Avnery: Zwei Reden

Wenn ich zwischen den beiden Redner-Gladiatoren wählen könnte, wäre es mir lieber, wenn Mahmoud Abbas Israel und Netanjahu die andere Seite vertreten würde. Abbas stand fast bewegungslos und verlas seine Rede (in Arabisch) mit ruhiger Würde. Keine Kunstgriffe. Netanyahu wandte alle Tricks an, die in Anfängerkursen für Reden in der Öffentlichkeit gelehrt werden. Er drehte seinen Kopf nach allen Regeln der Kunst von links nach rechts und zurück, streckte die Arme aus und hob und senkte die Stimme auf überzeugende Weise. An einer Stelle brachte er die obligatorische visuelle Überraschung. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008754.html


:: 18. American Way of Entertainment

USA: Die National Football League bekommt noch mehr Fernsehzeit, doch das Image ist beschädigt. Von Konrad Ege. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008745.html


:: 19. USA: Wieder auf Seiten der Freiheit

Der nächste Anti-Terror-Krieg ohne klare politische Agenda hat begonnen. Es dürfte nicht der letzte sein. Von Konrad Ege. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008753.html


:: 20. Wochenlange Misshandlung in Flüchtlingsunterkunft in Burbach (NRW)

PRO ASYL ist entsetzt über die am Wochenende bekannt gewordenen Berichte über massive Misshandlungen in einer Flüchtlingsunterkunft in Burbach (NRW). Dort wurden Flüchtlinge von privatem Wachpersonal zwei Wochen lang misshandelt und gefoltert, ohne dass jemand eingeschritten ist. Die vorbestraften Wachleute des privaten Dienstleisteranbieter European Homecare unterlagen offenbar keinerlei Kontrolle. PRO ASYL fordert einen umfassende Aufklärung der Foltervorfälle in Burbach. Flüchtlingsunterkünfte dürfen kein rechtsfreier Raum sein! >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008748.html


:: 21. Leonardo Boff: Charisma und Charismatiker: um welche Art von Energie handelt es sich?

Charisma, Karma, Krishna, Christus, Chrisam und Caritas haben alle dieselbe Sanskrit-Wurzel kri oder kir. Sie bezieht sich auf die kosmische Energie, die alles verfeinert, belebt, durchdringt und verjüngt. Es ist eine Kraft, die den Geist anzieht und fasziniert. Eine Person besitzt nicht das Charisma: sie ist vom Charisma besessen. Es ist, als wäre die Person. unabhängig von ihrem persönlichen Verdienst, besessen von einer Kraft, die auf andere ausstrahlt und in Verwunderung versetzt: wenn sie sprechen, verstummen sie; wenn sie auf etwas konzentriert sind, richtet sich ihre Aufmerksamkeit zu der charismatischen Person. Von Leonardo Boff. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008744.html

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II. Hinweise

:: Wie viele Tote noch? - Seenotrettung jetzt!

PRO ASYL wendet sich mit einem dringenden Appell an das Europaparlament und seinen Präsidenten Martin Schulz: Die EU muss das Sterben an ihren Außengrenzen beenden und legale gefahrenfreie Wege für Flüchtlinge öffnen. Eine zivile europäische Seenotrettung muss aufgebaut werden. Das EU-Parlament muss sofort die benötigten finanziellen Mittel bereitstellen. Bitte diesen Appell unterstützen! Mehr >>
https://www.proasyl.de/index.php?id=1916


:: Jetzt unterschreiben: TTIP stoppen!

Endlich ist es soweit: die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative gegen die transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP und CETA hat begonnen! Wir können der EU-Kommission unser Anliegen unmissverständlich klarmachen: TTIP-Verhandlungen stoppen, CETA nicht abschließen! Denn diese Abkommen drohen, Demokratie und Rechtsstaat, Umwelt- und Verbraucherschutz zugunsten von Wirtschaftsinteressen auszuhebeln. Profitieren werden dabei vor allem große Konzerne, zum Nachteil aller. Noch können wir die gefährlichen Abkommen stoppen. Deswegen sammelt ein Bündnis von 250 europäischen Organisationen Unterschriften gegen die Freihandelsagenda. Bitte machen Sie mit: Unterzeichnen Sie und leiten Sie diesen Aufruf weiter an Freundinnen und Freunde, an Kolleg_innen und Verwandte! Hier kann z.B. unterzeichnet werden >>
- https://www.attac.de/sebi
- https://www.umweltinstitut.org/stop-ttip/
- https://www.campact.de/Stop-TTIP-EBI


:: Petition unterschreiben: Uranmunition ächten!

Die Koalition zur Ächtung von Uranwaffen (ICBUW Deutschland) wird am 6. November eine Petition an den Deutschen Bundestag einreichen. Darin wird eine Ächtung von Uranwaffen durch den deutschen Bundestag gefordert. Ziel ist es auch, den Druck für eine Ächtung dieser Waffen auf internationaler Ebene zu erhöhen. Kriege bringen in jedem Fall grausame Menschenrechtsverletzungen mit sich und werden deswegen grundsätzlich von uns abgelehnt. Uranwaffen sind jedoch eine Zäsur in der modernen, konventionellen Kriegsführung. Bei ihrem Einsatz werden radioaktive Uranoxidaerosole in Nanopartikelgröße freigesetzt, die sich mit Wind und Wetter in der Umwelt verteilen. Unterschiedslos besteht für jeden, der das radioaktive Schwermetall in den Körper aufnimmt, die Gefahr schlimme Krankheiten, wie Krebs oder Leukämie zu erleiden. Der Einsatz von Uranwaffen ist ein Kriegsverbrechen, das nach dem Krieg nicht endet! Zum Unterschreiben >>
https://www.openpetition.de/petition/online/uranmunition-aechten

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III. Termine

:: 11.10.2014 - 10.00 Uhr im evang. Gemeindehaus in Gammertingen: Tagung 2014: "We shall overcome!" Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Drei biographische Zugänge

Nachdem die Tagung "'We shall overcome!' Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Drei biographische Zugänge" von "Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie" im Herbst 2013 auf großes Interesse und eine sehr positive Resonanz gestoßen ist, veranstalten wir diesen Herbst erneut eine Tagung. Wir freuen uns sehr über die große Unterstützung durch zahlreiche Organisationen. In Kombination dazu besteht am 12. Oktober das Angebot, an einer Wanderung auf dem früheren Truppenübungsplatz Münsingen teilzunehmen. VA: Lebenshaus Schwäbische Alb. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/008373.html


:: 11.10.2014 - 20.00 Uhr im evang. Gemeindehaus in Gammertingen: Kabarett mit Peter Grohmann: "Lauter Leben"

Peter Grohmann liest, singt, spielt, macht Kabarett, Gedichte, Nonsens, Satire, erzählt Märchen, lügt, lacht und weint: Wie es Euch gefällt. Hautnah und aktuell in der Zeit – was morgen passiert, wird heute gesagt. Am 11. Oktober in Gammertingen. Diese Veranstaltung kann auch im Zusammenhang mit anderen Programmangeboten am 11. Oktober (Tagung) und 12. Oktober 2014 (Wanderung) besucht werden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/008735.html


:: 11.10.2014 - Europaweiter, dezentraler Aktionstag gegen TTIP, CETA, TiSA und die Freihandelsagenda!

Das Bündnis TTIP Unfairhandelbar und die EU-weite Koalition gegen TTIP ruft zu einem Aktionstag auf, um die laufenden Verhandlungen zu TTIP (Transatlantisches Freihandels- und Investitionsabkommen mit den USA), CETA (umfassendes Freihandels- und Investitionsabkommen mit Kanada), TiSA (Freihandelsabkommen zum Handel mit Dienstleistungen) und anderen Freihandelsverträgen zu stoppen. Zahlreiche lokale TTIP-Bündnisse und Attac-Gruppen planen bereits Aktionen und Veranstaltungen und mobilisieren zu gemeinsamen Demos! Mehr >>
http://www.stop-ttip-ceta-tisa.eu/de/


:: 11.10.2014 - DGB-Haus, Otto-Brenner-Straße 1 in Hannover: Aktionskonferenz der Friedensbewegung

Die Kooperation für den Frieden lädt kurzfristig zu einer Aktionskonferenz ein, um über die friedenspolitische Situation angesichts der aktuellen Kriege und Konflikte zu sprechen. Es soll über verschiedene Aktionen/Aktionsvorschläge diskutiert und zusammen überlegt werden, wie wir noch in diesem Herbst zu mehr Aktionen kommen. Mehr >>
http://www.koop-frieden.de/


:: 12.10.2014 - Münsingen-Trailfingen: Geführte Wanderung innerhalb des ehemaligen Truppenübungsplatzes Münsingen und heutigen Biosphärenreservats

Natur und Militär, Geologie und Schäferei, Kelten, Römer, Alemannen und ein übriggebliebenes Schulhaus im ehemaligen Dorf Gruorn. Kurz umrissen werden wir dies auf unserer Wanderung auf dem früheren Truppenübungsplatz Münsingen mit Leben füllen. Und ein wenig hinter die Kulissen schauen, denn unsere Wege sind nicht öffentlich freigegeben. Als Truppenübungsplatz-Guide wird uns Andreas Jannek besondere Stellen und Pflanzen vorstellen, etwas aus der Geschichte des Platzes veranschaulichen und die aktuelle Entwicklung im Biosphärenreservat ausführen. Zudem wird (Welt-) Kriegsplanung und -vorbereitung auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz wie auch das Schicksal der Gruorner und anderer Betroffener ein Detail der Führung sein. VA: Lebenshaus Schwäbische Alb. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/008505.html


:: 18.10.2014 - 9.30 bis 17 Uhr in den Räumen des Friedensbildungswerks Köln: "Perspektiven aktiver Gewaltfreiheit - Was macht Bewegungen erfolgreich?"

Studientag des Institut für Friedensarbeit und gewaltfreie Konfliktaustragung (IFGK). Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Anmeldung per Mail oder Telefon an Christine Schweitzer (CSchweitzerIFGK@aol.com, 040-655 90 940). Das Programm kann hier heruntergeladen werden >>
http://www.ifgk.de/aktuelles/studientage-des-ifgk/#c284


:: 01.11.2014 - 10.30 h - 17.00 h Marienstraße 19 - 20 in Berlin: Fachgespräch: Ziviles Peacekeeping

Bei zivilem Peacekeeping geht es um den Schutz von ZivilistInnen vor Gewalt in Konfliktsituationen und die Prävention von Gewalt durch proaktive Präsenz unbewaffneter ziviler Kräfte (Peacekeeper) vor Ort. Ziviles Peacekeeping ist damit ein Sonderfall von dem, was oftmals als "gewaltfreie Intervention" bezeichnet wird. Seine Aufgabe ist die Gewaltverhinderung, um auf diese Weise Raum zu schaffen für jene, die die Konflikte nachhaltig zu bearbeiten suchen. Wir freuen uns über eine Anmeldung unter info@soziale-verteidigung.de, aber auch spontanes Kommen ist möglich! Mehr >> http://www.soziale-verteidigung.de


:: 04./05.11.2014 - Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) in Heidelberg: Gewaltfreie Außenpolitik heute - aus verantwortungsethischer Perspektive

Die Außenpolitik souveräner Staaten zeichnet sich nicht vorrangig durch gewaltfreies Handeln aus. Sicherheits-, wirtschafts- und bündnispolitische Interessen bestimmen, was in der Kalkulation von Kosten und Nutzen getan oder unterlassen werden soll. Entscheidend ist die Frage nach der Ausübung von Macht. Diese sollte nur gewaltfrei beantwortet werden im Sinne der Machtdefinition von Hannah Arendt: "Macht ist die Fähigkeit, sich mit anderen zusammen zu schließen und im Einvernehmen mit ihnen zu handeln". Um eine konkrete Friedenspolitik entwickeln zu können, bedarf es der Aufnahme von schon vorhandenen Voraussetzungen und Elementen aktiver Außenpolitik. Es geht nicht um die Frage, wie viel Militär, Waffen und Rüstungsgüter aus Deutschland kommen, sondern wir fragen nach den Bedingungen, unter denen gewaltfreie Außenpolitik entwickelt werden kann. Referenten: Ullrich Hahn, Ekkehart Krippendorff, Natascha Zupan. VA: Veranstalter: Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF)
. Mehr >>
http://friedensdienst.de/einladung-zum-heidelberger-gespraech-2014


:: 05.11.2014 - voraussichtl. 19:30 Uhr, Johannes-Zwick-Haus in Riedlingen: Ukraine: Die Waffen nieder oder Fortsetzung des Kalten Krieges?

Seit Monaten eskaliert die Situation in der Ukraine. Andreas Zumach stellt in seinem Vortrag den aktuellen Konflikt in einen historischen Kontext und zeigt mögliche Wege in und für das Land auf, das an der Nahtstelle von Ost und West liegt. Gelingt eine Deeskalation, erleben wir eine Fortführung des vor fast 25 Jahren beendeten Kalten Krieges oder ist dieser eigentlich nie beendet worden? Auf diese und weitere Fragen geht Andreas Zumach am 5. November 2014 bei einer Informations- und Diskussionsveranstaltung in Riedlingen ein. VA: Evangelisches Erwachsenenbildungswerk Oberschwaben + Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/008736.html


:: 06.11.2014 - 19:30 Uhr, evang. Gemeindehaus in Gammertingen: "Israel und Palästina - der schwierige Weg zu Gerechtigkeit und Frieden"

Seit Jahrzehnten währt der Konflikt zwischen Israel und Palästina. Die Hindernisse auf dem Weg zu Gerechtigkeit und Frieden scheinen kaum überwindbar zu sein. Worin bestehen diese Hindernisse, welche eine Konfliktlösung bisher scheitern ließen? Wie soll es weitergehen in der Region mit deren existenzbedrohenden Konflikten? Andreas Zumach wird in dieser Informations- und Diskussionsveranstaltung im evangelischen Gemeindehaus in Gammertingen zu diesen und weiteren Fragen Stellung nehmen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/008737.html


:: 08.11.2014 - 9:30 bis 17:00 Uhr Musikhochschule Stuttgart: Konferenz "NSU im Staat!"

Auf Initiative des ehemaligen Richters Klaus Beer organisieren die AnStifter für den 8. November, dem 3. Jahrestag des Auffliegens des Nationalsozialistischen Untergrunds, einen Kongress und fragen: Was hat sich am Staat geändert? Was müssen wir verlangen? Was schlugen die Untersuchungsausschüsse vor? Wie haben Parlamente, Regierungen, Verwaltungen reagiert, wie Sicherheitsbehörden, Verfassungsschutz, Staatsanwaltschaften, Justiz? Wie wird mit den Opfern umgegangen? Was vermittelt der Staat den Bürgern zum Komplex Rechtsextremismus? Nach Bilanz, Bewertung und Kritik soll die Tagung Konsequenzen und Forderungen formulieren. Interesse? Dann senden Ihnen Die AnStifter eine detaillierte Einladung. Kontakt >>
kontakt@die-anstifter.de

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/termine.htm

:: "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" >> http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html

:: bewegung.taz.de >> http://bewegung.taz.de/termine

:: Die AnStifter >> https://www.die-anstifter.de/veranstaltungen/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

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Eine Anmerkung in eigener Sache: Da unser Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie Geld kostet und es keinerlei Zuschüsse gibt, bitten wir um Spenden an unseren Verein. Wir sind durch das Finanzamt Sigmaringen als gemeinnützig und mildtätig anerkannt (letztmals mit Bescheid vom 29.06.2012). Deshalb sind Spenden und Mitgliedsbeiträge steuerabzugsfähig. Eine Spendenbestätigung wird ab 25 € zu Beginn des kommenden Jahres automatisch zugestellt, ansonsten auf Anforderung. ErstspenderInnen bitte unbedingt ihre Anschrift angeben! Danke!!!

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