Date: September 5th 2014

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Bitte bald anmelden!

Zur Tagung 2014 "'We shall overcome!' Gewaltfrei aktiv für die Vision
einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Drei biographische Zugänge"
am 11. Oktober in Gammertingen (Kreis Sigmaringen) bitten wir aus
organisatorischen Gründen um frühzeitige Anmeldungen. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/008373.html



Liebe Freundinnen und Freunde,

heute zur Einleitung dieses Newsletters ein Textausschnitt aus Bertolt Brechts "Mutter Courage".

Es kommt der Tag

Es kommt der Tag, da wird sich wenden
Das Blatt für uns, er ist nicht fern.
Da werden wir, das Volk, beenden
Den großen Krieg der großen Herrn.
Die Händler, mit all ihren Bütteln
Und ihrem Kriegs- und Totentanz
Sie wird auf ewig von sich schütteln
Die neue Welt des g'meinen Manns.

Es wird der Tag, doch wann er wird,
Hängt ab von mein- und deinem Tun.
Drum wer mit uns noch nicht marschiert,
Der mach' sich auf die Socken nun.

Bertolt Brecht (1898-1956)



Shalom - Salam

Euer / Ihr Michael Schmid

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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

Antikriegstag

:: 01. Anti-Kriegs-Tag 2014 und Waffen-Export in den Irak

:: 02. Leitsprüche sind heute noch aktuell wie eh und je: "Die Waffen nieder" - "Nie wieder Krieg" - "Frieden schaffen ohne Waffen"

:: 03. "Ein Zug mit Soldatenköpfen von Berlin bis München"

Osteuropa / Russland / NATO

:: 04. Ein kurzer Zwischenruf aus der Stille: Konstantin Wecker analysiert Gaucks in Polen gehaltene Rede

:: 05. "Moskaus Drang nach Westen"

:: 06. NATO-Strategie: Stunde der Hardliner

:: 07. Faschismus ist tabu

Naher u. Mittlerer Osten

:: 08. Aufschrei-Appell an die Abgeordneten des Deutschen Bundestags: "Sagt NEIN zum Waffenexport in den Irak!"

:: 09. Keine Kriegswaffen in den Irak liefern - sofort humanitär helfen, politisch umsteuern

:: 10. Andreas Zumach: Feige Ersatzhandlung

:: 11. Sofort Flüchtlinge aus dem Irak aufnehmen!

:: 12. Die Bekämpfung des sogenannten "Islamischen Staates" liegt allein in der Hand der betroffenen Staaten

:: 13. USA: Krieg ernährt den Krieg

:: 14. Das PKK-Verbot aufheben und sich für die Lösung der Kurdenfrage einsetzen

:: 15. Uri Avnery: Gott will es!

:: 16. Jüdische Holocaust-Überlebende aus aller Welt fordern Gerechtigkeit in Gaza

:: 17. Uri Avnery: Der Krieg um nichts

Rüstung / Abrüstung

:: 18. "Kluge Bomben" dürfen fallen

Atomkraft

:: 19. Droht ein zweites Tschernobyl?

:: 20. Castor-Rückrufaktion überrascht selbst Atomkraftgegner


II. Hinweise

III. Termine

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I. Artikel

:: 01. Anti-Kriegs-Tag 2014 und Waffen-Export in den Irak

In einem Kommentar zum Anti-Kriegs-Tag 2014 beschäftigt sich Klaus Schramm ausführlich mit der Entstehung des Ersten Weltkriegs, der aus seiner Sicht bereits 1890 begann. Des weiteren geht er auf die Vorgeschichte des Zweiten Weltkriegs, die Friedensbewegung in den 1980er Jahren, den seit Jahrzehnten ungelösten Konflikt in Palästina, den Ukraine-Krieg und die aktuellen Frage ein, ob deutsche Waffen in den Irak geliefert werden sollen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008695.html


:: 02. Leitsprüche sind heute noch aktuell wie eh und je: "Die Waffen nieder" - "Nie wieder Krieg" - "Frieden schaffen ohne Waffen"

Redebeitrag von Michael Schmid bei der Mahnwache mit dem Motto: "100 Jahre Erster Weltkrieg, 75 Jahre Zweiter Weltkrieg - Wir bleiben dabei: Frieden schaffen ohne Waffen" am 1. September 2014 in Gammertingen (Kreis Sigmaringen). >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008694.html


:: 03. "Ein Zug mit Soldatenköpfen von Berlin bis München"

"Der Weltkrieg dauerte 4 Jahre, 3 Monate und 10 Tage = 1.560 Tage. Es blieben tot im Felde 12.990.570 blühende Menschenleben. Jeden Tag fielen im Durchschnitt 8.327, in jeder Minute 6 Männer. Ebenso oft ging ins Hinterland das inhaltsschwere Wörtchen "Gefallen", dort unsägliches Leid, Ströme von Tränen erzeugend. Sämtliches Eisenbahnrollmaterial Preußens würde nicht ausreichen, allein die losgetrennten Köpfe der Gefallenen zu transportieren. Würden die Köpfe der Getöteten in einen Eisenbahnzug verpackt, so daß dieser ganz gefüllt wäre, so würde der Zug vom Hauptbahnhof Berlin bis zum Bahnhof München reichen." - Ausschnitt aus einer Zeitungsmeldung von 1918 zum Ersten Weltkrieg, ausgegraben zum Antikriegstag 2014 von Peter Bürger. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008683.html


:: 04. Ein kurzer Zwischenruf aus der Stille: Konstantin Wecker analysiert Gaucks in Polen gehaltene Rede

"Der unbesonnene Präsident" nennt höflich und kompetent wie immer, Heribert Prantl in seinem Kommentar in der SZ Bundespräsident Gauck nach dessen unsäglicher Rede in Polen. Der Bundespräsident spreche zu Recht von der Scham über die deutschen Verbrechen, "dabei darf er aber an der russischen Grenze keine Vollbremsung machen", so Prantl. Welcher Teufel ist bitte in diesen Pastor gefahren, dass er 30 Millionen sowjetische Kriegsopfer ausklammert bei dieser Rede? Von Konstantin Wecker. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008691.html


:: 05. "Moskaus Drang nach Westen"

Vor dem heute beginnenden NATO-Gipfel stufen frühere US-Geheimdienstmitarbeiter aktuelle Behauptungen über eine angebliche russische Invasion in die Ukraine als ebenso zweifelhaft wie die "Belege" für irakische Massenvernichtungswaffen 2003 ein. Demnach haben NATO-Fotos, die russische Truppen in der Ostukraine zeigen sollen, "starke Ähnlichkeit mit den Bildern, die am 5. Februar 2003 von Colin Powell vor den Vereinten Nationen gezeigt wurden". Trifft die Einschätzung zu, dann wird die aktuelle Eskalation des Konflikts mit Russland zumindest von Teilen der NATO bewusst und mutwillig herbeigeführt - mit Zustimmung der Bundesregierung. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008692.html


:: 06. NATO-Strategie: Stunde der Hardliner

Statt für Frieden und Stabilität im Vertragsgebiet zu sorgen, steht die NATO für eskalierende Konflikte von Kabul bis Tripolis. Dem britischen Lord Hastings Ismay kann man als erstem Generalsekretär des Bündnisses eine Menge nachsagen, nicht aber, dass er sich mit seiner Aussage über den Zweck der NATO geirrt hätte: Die USA in Europa, die Russen aus Europa heraus, die Deutschen unten zu halten. Einer seiner Nachfolger, der Däne Anders Fogh Rasmussen, kann sich zugutehalten, besonders in einer Hinsicht Ismays Intention mit Eifer erfüllt und Russland nach 1990 wieder aus Europa herauskatapultiert zu haben. Von Willy Wimmer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008693.html


:: 07. Faschismus ist tabu

Der Faschismus ist tabu. Er darf nicht erwähnt werden. Wenn ich das Wort ausspreche, wenden sich die dem gesellschaftlichen Konsens verpflichteten Politiker, Publizisten und Professoren schweigend ab und schnell einem anderen Thema zu. Sie leugnen den Faschismus und meinen, daß ihn dann kaum noch jemand wahrnehmen kann - womit sie leider nicht Unrecht haben. Ich beobachte das seit langem. Von Eckart Spoo. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008697.html


:: 08. Aufschrei-Appell an die Abgeordneten des Deutschen Bundestags: "Sagt NEIN zum Waffenexport in den Irak!"

Die Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" fordert in einem Appell alle 631 Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, bei der symbolischen Abstimmung des Parlamentes am 1. September 2014 über die geplanten Waffenlieferungen in den Irak mit "NEIN" zu stimmen. Lieferr die Bundesregierung Kriegswaffen an die Peschmerga, so begehe sie definitiv einen Rechtsbruch, denn sie werde zur Kriegspartei. Die Aktion Aufschrei fordert die Bundesregierung nachdrücklich auf, Kriegswaffen und sonstige Rüstungsgüter grundsätzlich nicht mehr zu exportieren. Aber wir müssten angesichts des menschlichen Leids im Irak umfassend humanitär helfen. Dazu gehöre, dass wir sofort und unbürokratisch die Grenzen öffneten für Flüchtlinge aus Syrien und Irak. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008687.html


:: 09. Keine Kriegswaffen in den Irak liefern - sofort humanitär helfen, politisch umsteuern

Warum der Beschluss zur Lieferung deutscher Kriegswaffen in den Irak fundamental falsch ist und was stattdessen getan werden muss. Eine Argumentationshilfe von Jürgen Grässlin. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008679.html


:: 10. Andreas Zumach: Feige Ersatzhandlung

Deutsche Waffen für die Kurden helfen den von den IS-Milizen bedrohten Menschen nicht. Über deutsche Soldaten aber will niemand reden. Von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008688.html


:: 11. Sofort Flüchtlinge aus dem Irak aufnehmen!

"Dort wo Menschen in Not sind, werden wir helfen, auch durch zusätzliche Aufnahme von Flüchtlingen", sagte Bundeskanzlerin Merkel am 1. September in einer Regierungserklärung vor dem Bundestag. PRO ASYL fordert eine schnelle Umsetzung von Merkels Ankündigung. De Maizière soll Italien die Durchreise von Flüchtlingen nach Deutschland anbieten. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008690.html


:: 12. Die Bekämpfung des sogenannten "Islamischen Staates" liegt allein in der Hand der betroffenen Staaten

In seinem Beitrag stellt Mohssen Massarrat, deutsch-iranischer Experte für internationale Beziehungen und den mittleren Osten, eine andere als allgemein übliche Sicht der Dinge dar. Als Anstoß zum Nachdenken auf jeden Fall lesenswert. Das würde auch für den deutschen Außenminister, die Kanzlerin und den Innenminister gelten. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008685.html


:: 13. USA: Krieg ernährt den Krieg

Seit 1991 haben vier Präsidenten im Irak kämpfen lassen. Das Ergebnis dieser Strategie war stets nur Chaos. Von Konrad Ege. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008678.html


:: 14. Das PKK-Verbot aufheben und sich für die Lösung der Kurdenfrage einsetzen

Fragt man die EU-Staaten und insbesondere Berlin, so steht fest, die PKK-Kurden sind Terroristen. Mit Terroristen kann man nicht verhandeln. Wo käme man da hin! Da sie aber tüchtige Kämpfer gegen die islamistischen IS-Kalifaten-Kräfte sind und nicht nur oder gar nicht vorwiegend in der Türkei operieren, sondern im Irak und wohl auch in den kurdischen Gebieten in Syrien, muss man sie stärken. Womit stärkt man am besten solche Kämpfer? In dem man sie aus der Terrorliste streicht und sich mit ihnen austauscht, ja sogar verhandelt. Ist dies schwierig? Ein Kommentar von Andreas Buro und Memo Sahin. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008680.html


:: 15. Uri Avnery: Gott will es!

Seit sechs Jahrzehnten warnen meine Freunde und ich unser Volk: Wenn wir nicht mit den nationalistischen arabischen Kräften Frieden schließen, werden wir es mit islamischen arabischen Kräften zu tun bekommen. Der israelisch-palästinensische Konflikt wird zu einem jüdisch-muslimischen Konflikt. Der nationale Krieg wird zu einem Religionskrieg. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008696.html


:: 16. Jüdische Holocaust-Überlebende aus aller Welt fordern Gerechtigkeit in Gaza

40 jüdische Überlebende des Nazi-Holocaust und 287 Nachkommen von Überlebenden und Opfern haben in dieser Woche einen Offenen Brief veröffentlicht (siehe unten), in dem sie die Aktionen Israels in Gaza verurteilen. "Als jüdische Überlebende und Nachkommen von Überlebenden und Opfern des Nazi-Völkermordes verurteilen wir unmissverständlich die Massaker an Palästinensern in Gaza und die anhaltende Besetzung des historischen Palästina und die [jüdische] Besiedelung dort." Der Brief von Unterzeichneten aus 26 Ländern, die vier Generationen von Überlebenden und Nachkommen repräsentieren, wurde am 23. August in der Samstagsausgabe der New York Times veröffentlicht. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008686.html


:: 17. Uri Avnery: Der Krieg um nichts

Nach 50 Tagen ist der Krieg vorbei. Halleluja. Auf der palästinensischen Seite: 2.143 Tote, mehr als 577 von ihnen Kinder, 263 Frauen und 102 Alte. 11.230 Verletzte. 10.800 Gebäude zerstört. 8.000 Gebäude teilweise zerstört. Etwa 40.000 beschädigte Wohnungen. Unter den beschädigten Gebäuden: 277 Schulen, 10 Krankenhäuser, 70 Moscheen und 2 Kirchen. Auch 12 Demonstranten aus dem Westjordangebiet, die meisten von ihnen Kinder, wurden erschossen. Auf israelischer Seite: 71 Tote, darunter 64 Soldaten und ein Kind. Worum ging es eigentlich? Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008682.html


:: 18. "Kluge Bomben" dürfen fallen

Das seit dem 1. August 2010 völkerrechtlich verbindliche Abkommen zur Ächtung von Streumunition ist der jüngste multilaterale Abrüstungsvertrag und einer der größten Erfolge für die Internationale Kampagne gegen Streumunition (Cluster Munition Coalition - CMC). Weil die Lobby von Bombenproduzenten, Waffenhändlern und Militärs Fortschritte in den traditionellen Verhandlungsgremien jahrelang blockierte, verbündete sich die Kampagne mit abrüstungswilligen Staaten. Im Dezember 2008 wurde der Vertrag in Oslo unterzeichnet. Das Verbot von Streumunition ist nicht zuletzt den engagierten Aktivitäten der Zivilgesellschaft in der ganzen Welt zu verdanken. Bei einer Konferenz in Costa Rica, die am 2. September beginnt, werden die Mitgliedsstaaten des Oslo-Vertrags dessen Stand diskutieren. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008689.html


:: 19. Droht ein zweites Tschernobyl?

Das größte Kernkraftwerk Europas ist das AKW Saporoshje mit sechs Reaktoren. Es liegt in der Südukraine - etwa 200 Kilometer von der derzeitigen Kampfzone in der Ostukraine entfernt. Der Sicherheitschef des Atomkraftwerks Oleg Makarenko gegenüber dem WDR: "Sabotageakte halten sich nicht an Himmelsrichtungen." Von Franz Alt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008684.html


:: 20. Castor-Rückrufaktion überrascht selbst Atomkraftgegner

Zur Rückrufaktion für 44 Castor-Behälter wegen fehlender Materialprüfungen erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Ich traue der Atomwirtschaft ja so einige Ungereimtheiten zu. Aber ich hätte nicht erwartet, dass jetzt selbst schon bei der Produktion von Castor-Behältern simpelste Qualitätsvorschriften nicht eingehalten werden. Schließlich werden in diesen Containern die gefährlichsten Stoffe aufbewahrt, die die Menschheit jemals produziert hat. In einem einzigen Castor ist 200 mal mehr radioaktives Potential als im ganzen havarierten Atommüll-Lager Asse." >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008698.html

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II. Hinweise

:: Dossier VII: Der Ukraine-Konflikt - Kooperation statt Konfrontation

"Der Ukraine-Konflikt, der noch vor drei Jahren kaum vorstellbar war, birgt gefährliches Eskalationspotential in sich. Er spielt sich auf drei Ebenen ab, der Konfrontation zwischen den West- und Ost-Großmächten, auf der Ebene der innergesellschaftlichen Gegensätze der Ukraine und im bislang wenig beachteten Bereich zwischen den USA und der EU. Militärstrategische wie wirtschaftliche Komponenten sind von großer Bedeutung. Ohne einen Blick auf die Geschichte, sind die vielen Fäden des Konfliktes nicht zu entwirren. Die Gefahr der Eskalation des Konflikts ist beträchtlich. Sie darf nicht zum Selbstläufer werden, den möglicherweise keiner der Konfliktakteure unter Kontrolle bekommt, sei es aus außen- oder innenpolitischen Gründen. Unser Dossier hat zum Ziel die Möglichkeiten einer Deeskalation darzustellen und damit einen Weg vorzuzeichnen, der Konfrontation zu Kooperation werden lässt." Hier Dossier VII als PDF herunterladen >>
http://www.koop-frieden.de/fileadmin/Dossiers/Dossier_VII_Ukraine__Stand_14.08.14_.pdf


:: Unterschrift unter Campact-Aufruf gegen CETA-Abkommen

Wenn die EU und Kanada das CETA-Abkommen abschließen, wird unsere Demokratie zum Spielball der Konzerne. Uns drohen dann Milliarden-Klagen, wenn Gesetze zum Sozial-, Umwelt- oder Verbraucherschutz die Profite von internationalen Firmen schmälern. Wir müssen schnell handeln, denn CETA soll schon bald unterzeichnet werden. Das aktuelle Beispiel des US-Unternehmens "Uber", dessen Tätigkeit glücklicherweise vom hessischen Landgericht untersagt wurde, kann als "Vorbote" gesehen werden, wie z. B. deutsche Taxisunternehmen sozial unterlaufen und wie ein kontrollierter und regulierter Markt ins Chaos getrieben werden sollten. In einem Appell an Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Bundeskanzlerin Angela Merkel werden diese aufgefordert, dem CETA-Abkommen nicht zustimmen. Unterzeichne bitte auch Du den Campact-Appell >>
https://www.campact.de/Ceta-stoppen


:: Bitte unterzeichnen: Appell für Friedenspolitik statt Militäreinsätze

100 Jahre nach Beginn des Ersten Weltkriegs wird in Deutschland über stärkeres militärisches Engagement diskutiert. Bundespräsident Gauck und die Minister Steinmeier und von der Leyen haben eine Debatte über die internationale Verantwortung Deutschlands angestoßen. Ihre Botschaft: Mehr Verantwortung in der Welt bedeutet mehr militärisches Engagement. Mit der Aktion "Friedensband" warnen wir öffentlich vor einer drohenden Militarisierung der Außenpolitik und sammeln Unterschriften für den Appell:" Ich widerspreche einer Politik, die militärische Einsätze Deutschlands verstärken will. Deutschland muss stattdessen eine aktive Friedenspolitik entwickeln und endlich eine Vorreiterrolle beim Ausbau ziviler Konfliktbearbeitung übernehmen." >>
http://www.bevor-es-zu-spät-ist.de/unterzeichnen


:: Lebenshaus-Rundbrief Nr. 82 erschienen

In der September-Ausgabe des Lebenshaus-Rundbriefs geht es unter anderem um den Ersten Weltkrieg und seine noch heute sichtbaren Spuren sowie um die Frage, ob es bei der Forderung nach "mehr Verantwortung" (Gauck) um Menschenrechte oder Wirtschaftsinteressen geht. In verschiedenen Nachrichten wird über Lebenshaus-Aktivitäten berichtet. Katrin Warnatzsch gewährt unter der Überschrift "Sommeraspekte" Einblicke in ihren Sozialen Friedensdienst. Rolf Verleger setzt sich mit dem Vorwurf des Antisemitismus auseinander und Uri Avnery geht auf den Gaza-Krieg ein. "Erfolg durch Gütekraft" lautet die Überschrift zu einem Artikel von Martin Arnold. Zum Herunterladen als PDF-Datei >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/media/pdf/rundbrief82.pdf

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III. Termine

:: 09.09.2014 - 19:00 Uhr im Hotel Michelstädter Hof in Michelstadt: "Schwarzbuch Waffenhandel"

Buchlesung und Diskussion mit Jürgen Grässlin. VA: Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) Odenwaldkreis, DGB Region Südhessen, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), ver.di, attac und NaturFreunde. Kontakt: Horst Raupp, E-Mail: darmstadt@dgb.de


:: 10.09.2014 - 18:00 und 19:30 Uhr in VHS Münster: "Schwarzbuch Waffenhandel"

18:00 Uhr: Eröffnung der Ausstellung "Und die Taube fliegt weiter - Bildende Künstler/innen für den Frieden" im Forum; 19:30 Uhr: Buchlesung und Diskussion mit Jürgen Grässlin. VA: VHS-Forum in Kooperation mit der Gesellschaft für bedrohte Völker und dem Förderverein Münsteraner Friedensinitiativen durch. Kontakt: Dr. Susanne Eichler, E-Mai: Eichler@stadt-muenster.de


:: 20.09.2014 - 14:00 Uhr Rosa-Luxemburg-Platz, 10178 Berlin-Mitte: "Gregor Gysi im Gespräch mit Jürgen Grässlin, Deutschlands bekanntestem Rüstungsgegner und Experten für Waffenexporte"

VA: DIE LINKE Bundesverband. Kontakt: Gert Gampe, E-Mail: gert.gampe@die-linke.de, Web: http://www.fest-der-linken.de/programm/20_sept/kategorie/alle-buehnen/


:: 27.09.2014 - 11.30 bis 16.00 Uhr - Köln: Nahost-Beratung der Kooperation für den Frieden

Der Gaza-Krieg hat uns die Dringlichkeit einer Friedenslösung in Israel/Palästina wieder vor Augen geführt. Was können wir tun, wie können wir uns auch längerfristig einmischen? Die Kooperation für den Frieden möchte diese und weitere Fragen, die mit dem Konflikt zusammenhängen diskutieren. Dies gemeinsam mit Menschen, die sich schon lange in diesem Bereich engagieren - dem Koordinationskreis Palästina-Israel (KoPI). >>
http://www.koop-frieden.de


:: 11.10.2014 - 10.00 Uhr im evang. Gemeindehaus in Gammertingen: Tagung 2014: "We shall overcome!" Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Drei biographische Zugänge

Nachdem die Tagung "'We shall overcome!' Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Drei biographische Zugänge" von "Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie" im Herbst 2013 auf großes Interesse und eine sehr positive Resonanz gestoßen ist, veranstalten wir diesen Herbst erneut eine Tagung. Wir freuen uns sehr über die große Unterstützung durch zahlreiche Organisationen. In Kombination dazu besteht am 12. Oktober das Angebot, an einer Wanderung auf dem früheren Truppenübungsplatz Münsingen teilzunehmen. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/008373.html

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/termine.htm

:: "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" >> http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html

:: bewegung.taz.de >> http://bewegung.taz.de/termine

:: Die AnStifter >> https://www.die-anstifter.de/veranstaltungen/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

Diese E-Mail wurde klimafreundlich und atomstromfrei erzeugt >> http://www.ews-schoenau.de

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Eine Anmerkung in eigener Sache: Da unser Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie Geld kostet und es keinerlei Zuschüsse gibt, bitten wir um Spenden an unseren Verein. Wir sind durch das Finanzamt Sigmaringen als gemeinnützig und mildtätig anerkannt (letztmals mit Bescheid vom 29.06.2012). Deshalb sind Spenden und Mitgliedsbeiträge steuerabzugsfähig. Eine Spendenbestätigung wird ab 25 € zu Beginn des kommenden Jahres automatisch zugestellt, ansonsten auf Anforderung. ErstspenderInnen bitte unbedingt ihre Anschrift angeben! Danke!!!

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