Date: April 14th 2014

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

den heutigen Newsletter beginne ich aus gegebenem Anlass mit den nachfolgenden Sätzen von Bertolt Brecht.

Die Schwachen kämpfen nicht.
Die Stärkeren kämpfen vielleicht eine Stunde lang.
Die noch stärker sind, kämpfen viele Jahre.
Aber die Stärksten kämpfen ihr Leben lang.
Diese sind unentbehrlich.

(Bertolt Brecht)


An diese Sätze von Brecht muss ich dieser Tage angesichts des Todes des engagierten Friedensaktivisten Ulli Thiel aus Karlsruhe unter anderem denken. In seiner mitmenschlichen Art und mit seinem fast sein ganzes Leben andauernden unermüdlichen Einsatz für eine gerechte und friedliche Welt ohne Waffen und Gewalt, mit seiner Sanftmut und seiner Kreativität ist Ulli unentbehrlich. Und dennoch müssen wir ihn nach seinem Tod am 10. April 2014 entbehren. Er wird uns aber mit seinem Leben und seinem Engagement weiter Vorbild und Ermutiger bleiben.

Soweit es euch möglich ist und sinnvoll erscheint, unterstützt bitte die Würdigung von Ullis großartiger Friedensarbeit durch eine große Traueranzeige (Hinweise hierzu siehe in Artikel :: 01.). Ebenfalls bitten wir um Unterstützung unseres Anliegens, den Stuttgarter Friedenspreis der AnStifter an Sonnhild und Ulli Thiel zu verleihen, das ein Kreis aus dem Umfeld der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) seit ein paar Monaten verfolgt hat und weiter verfolgt (siehe hierzu Artikel :: 01. und :: 02.).

Shalom - Salam

Euer / Ihr Michael Schmid

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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

Friedensbewegung / Pazifismus

:: 01. Wir trauern um Ulli Thiel

:: 02. Vorschlag für den Stuttgarter Friedenspreis 2014: Ulli und Sonnhild Thiel, Pazifisten und baden-württembergische Friedensaktivisten

:: 03. Münchhausen leakt Telefongespräch Merkel-Steinmeier

Ukraine - Russland und "der Westen"

:: 04. Lage in der Ostukraine: Nur ein Weg zur Deeskalation

:: 05. Energiepolitische Hintergründe der Krise in der Ukraine

:: 06. Ukraine-Krise: Im wilden Feld

:: 07. G-7-Gipfel: Allianz fürs Auge

:: 08. Merkel und Gabriel müssen angesichts von Putins Drohungen die EEG-Novelle sofort einstampfen

Naher und Mittlerer Osten

:: 09. Rüstungsdeal mit Saudi-Arabien: Leopard-Export fällt aus

:: 10. Aufruf: Das kurdische Rojava in Syrien braucht Hilfe in der Not

:: 11. Uri Avnery: Mit einem Wort: puff!

:: 12. Uri Avnery: Das Monstrum auf dem Hügel

Bundeswehr und Afrika

:: 13. Öl für Rüstungsexporte

Korea

:: 14. Schießerei im Gelben Meer

Atomkatastrophe / Energiewende

:: 15. Vertuschung von gesundheitlichen Folgen der Atomkatastrophe

:: 16. Neuer IPCC-Bericht mit drastischen Warnungen vor Klimawandel ruft Forderungen nach Tempolimits, Energiesparen und minus 60 Prozent CO2 in EU hervor

:: 17. Einigung zu Lasten von Verbrauchern, Mittelstand und einer kostengünstigen Energiewende

:: 18. Eine weitere verstrichene Chance für Klimaschutz und Energieunabhängigkeit

:: 19. Franz Alt: Der Klimawandel und das EEG

:: 20. Atommüll-Kommission: Eine verpasste Chance

Leonardo Boff

:: 21. Brasilien am Scheideweg: Verlängerung der Abhängigkeit oder Fertigstellung seiner Neu-Erfindung?


II. Hinweise

III. Termine

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I. Artikel

:: 01. Wir trauern um Ulli Thiel

Nach langer Krankheit ist der engagierte Pädagoge und Friedensaktivist Ulli Thiel am Donnerstagabend friedlich eingeschlafen. Wir trauern gemeinsam mit seiner Frau Sonnhild Thiel und seinen Kindern sowie vielen Friedensfreundinnen und Friedensfreunden um einen großartigen Menschen. Von Ulli Thiel stammt das Motto "Frieden schaffen ohne Waffen" und ebenso die Idee für die Menschenkette im Herbst 1983 über 108 Kilometer von Stuttgart bis nach Neu-Ulm. Seit 1968 war er gemeinsam mit Sonnhild für die Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) auf Gruppen-, Landes- und Bundesebene aktiv. Auch in anderen Organisationen hat er sich für Frieden und Gerechtigkeit engagiert. Als Lebenshaus Schwäbische Alb sind wir sehr froh und dankbar, dass er uns durch seine jahrelange Mitgliedschaft und freundschaftliche Verbundenheit unterstützt hat. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008446.html


:: 02. Vorschlag für den Stuttgarter Friedenspreis 2014: Ulli und Sonnhild Thiel, Pazifisten und baden-württembergische Friedensaktivisten

Jedes Jahr werden durch das BürgerInnenprojekt Die AnStifter Menschen mit dem "Stuttgarter Friedenspreis" ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für “Frieden, Gerechtigkeit und Solidarität” einsetzen. Vorschläge zu diesem Preis kann jede und jeder einreichen. Von Friedensfreunden und aus dem Umfeld der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) sind in diesem Jahr die Pazifisten Ulli und Sonnhild Thiel aus Karlsruhe für den Preis vorgeschlagen worden. Nachfolgend die Begründung für diesen Vorschlag. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008433.html


:: 03. Münchhausen leakt Telefongespräch Merkel-Steinmeier

Der Redaktionsgruppe des mit der Aufdeckung von Lügengeschichten um Kriegsbegründungen befassten "Projekt Münchhausen" wurde aus einer NSA-nahen Quelle der Mitschnitt eines Telefongesprächs zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier vom 26.03.2014 zugespielt. Merkel und Steinmeier sprechen u.a. über die Ukraine/Russland-Krise. Das Gespräch wurde anscheinend trotz verschlüsselter Handy-Kommunikation gehackt. Bei dem Text handelt es sich dem Vernehmen nach um eine unautorisierte Rückübersetzung aus dem amerikanischen Englisch. Die Redaktion kann für die Echtheit des Telefongesprächs nicht garantieren. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008429.html


:: 04. Lage in der Ostukraine: Nur ein Weg zur Deeskalation

Um die kritische Lage im Osten der Ukraine zu entschärfen, muss die Übergangsregierung in Kiew der dortigen Bevölkerung entgegenkommen. Kommentar von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008442.html


:: 05. Energiepolitische Hintergründe der Krise in der Ukraine

Hinter der aktuellen Krise in der Ukraine steht eine langjährige Auseinandersetzung um energiepolitische Fragen. Die dezentrale Energiewende bietet perspektivisch einen Ausweg aus den ständigen Krisen und Kriegen um Energie. Kurzfristig kommt es darauf an, mit diplomatischen Mitteln den Frieden in Europa zu bewahren. Von Henrik Paulitz. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008427.html


:: 06. Ukraine-Krise: Im wilden Feld

Nation oder keine Nation? Russisch oder doch nicht russisch? Die historische Dimension des Ukraine-Konflikts. Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008448.html


:: 07. G-7-Gipfel: Allianz fürs Auge

Der Schulterschluss zur Isolation Russlands täuscht. In der Ukraine-Krise haben die USA und die EU auf Dauer keine gemeinsamen Interessen. Von Konrad Ege. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008439.html


:: 08. Merkel und Gabriel müssen angesichts von Putins Drohungen die EEG-Novelle sofort einstampfen

Mit Unterstützungen für einen steilen, ungebremsten Ausbau der Erneuerbaren Energien kann Deutschland in wenigen Jahren von den russischen Energielieferungen unabhängig gemacht werden. Auf der Hannover Messe konnte man diese Woche sehen, welch große Leistungsfähigkeit, Bereitschaft und Innovationskraft in allen Firmen für Erneuerbare Energien, Energiespeicher- und Energieeinspartechnologien steckt. Statt die Energiewende massiv zu bremsen, muss es nun ein Feuerwerk für den Ausbau der Erneuerbaren Energien und Energieeinsparmaßnahmen in Europa geben. Dies wäre die einzige Antwort, die Putin verstehen würde. Von Hans-Josef Fell. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008444.html


:: 09. Rüstungsdeal mit Saudi-Arabien: Leopard-Export fällt aus

Seit 2011 sorgt der von Schwarz-Gelb genehmigte Verkauf von Panzern an Saudi-Arabien für Ärger. Jetzt scheint er an der SPD zu scheitern. Von Otfried Nassauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008449.html


:: 10. Aufruf: Das kurdische Rojava in Syrien braucht Hilfe in der Not

Syrien braucht jetzt Frieden und Demokratie. Rojava in Syrien braucht heute unsere Anerkennung und Solidarität. Unterstützen Sie die humanitäre Nothilfe für die kurdischen Gebiete in Syrien! Ein Aufruf. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008440.html


:: 11. Uri Avnery: Mit einem Wort: puff!

Armer John Kerry. In dieser Woche stieß er einen Laut aus, der ausdrucksvoller als seitenweises diplomatisches Geschwätz war. In seiner Bekundung vor dem Ausschuss für Auswärtige Beziehungen im Senat erklärte er, wie die Handlungen der israelischen Regierung den "Friedensprozess" torpediert hätten. Die Regierung hat ihre Verpflichtung, palästinensische Gefangene freizulassen, nicht eingehalten und gleichzeitig kündigte sie die Vergrößerung von noch mehr Siedlungen in Ostjerusalem an. Die Friedensbemühungen verschwanden "puff". Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008445.html


:: 12. Uri Avnery: Das Monstrum auf dem Hügel

Nichts ist besser als wöchentlich ein Skandal. Ein saftiger Skandal regt die Leute auf, gibt den Medien etwas zu tun und lenkt uns von Themen wie Krieg und Frieden, Besetzung und Apartheid ab. Wie panem et circenses (Brot und Spiele) im antiken Rom. In dieser Woche hatten wir einige Skandale, die uns in Anspruch genommen haben. Der ehemalige Ministerpräsident Ehud Olmert wurde schuldig befunden, riesige Bestechungssummen angenommen zu haben, als er Bürgermeister von Jerusalem war. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008435.html


:: 13. Öl für Rüstungsexporte

Die deutsche Kriegsmarine beteiligt sich in wenigen Tagen an einem Großmanöver im Golf von Guinea. Die für Mitte dieses Monats terminierte Übung "Obangame Express 2014" richtet sich gegen an der westafrikanischen Küste aktive Piraten und soll laut Bundesregierung dazu dienen, die militärische "Kooperation" der Anrainerstaaten zu stärken. Das Vorgehen entspricht exakt der militärpolitischen Strategie Berlins, "Partnerländer" in Afrika mittels Ausbildern und Waffenexporten hochzurüsten, um kostspielige eigene Interventionen zu vermeiden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008443.html


:: 14. Korea: Schießerei im Gelben Meer

Nord- und Südkorea finden einen neuen Vorwand, um sich gegenseitig zu beschießen. Verletzt wurde offenbar niemand, trotzdem ist Chinas Regierung alarmiert. Von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008428.html


:: 15. Vertuschung von gesundheitlichen Folgen der Atomkatastrophe

Der am 2. April 2014 vorgelegte Bericht des Komitees der Vereinten Nationen für die Folgen von Strahlung (UNSCEAR) spielt das wahre Ausmaß der gesundheitlichen Folgen der Atomkatastrophe von Fukushima systematisch herunter. UNSCEAR behauptet in seinem 300-seitigen Abschlussbericht, dass "keine signifikanten Veränderungen künftiger Krebsraten zu erwarten sind, die mit der Strahlenexposition durch den Unfall in Verbindung gebracht werden können". Ärzte und Ärztinnen der IPPNW dagegen gehen in ihren Berechnungen von mehreren Zehntausend zusätzlichen Krebserkrankungen aus. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008434.html


:: 16. Neuer IPCC-Bericht mit drastischen Warnungen vor Klimawandel ruft Forderungen nach Tempolimits, Energiesparen und minus 60 Prozent CO2 in EU hervor

Gletscherschmelze, Meeresspiegelanstieg, Hitzewellen, Hungersnöte, Bürgerkriege... Angesichts der am 31. März 2014 veröffentlichten Prognosen des Weltklimarates forderte der Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hubert Weiger, auch auf nationaler Ebene verstärkte Anstrengungen beim Klimaschutz. Es sei an der Zeit, endlich Tempolimits auf Autobahnen und Landstraßen einzuführen, den Energieverbrauch entscheidend zu verringern sowie auf internationaler und europäischer Ebene auf ambitionierte Ziele zur Verringerung der Treibhausgase zu dringen. Weiger nannte ein EU-weites Ziel von minus 60 Prozent CO2 bis 2030. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008430.html


:: 17. Einigung zu Lasten von Verbrauchern, Mittelstand und einer kostengünstigen Energiewende

Die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien e.V., EUROSOLAR, sieht in der Einigung zwischen Bund und Ländern zur sogenannten Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) eine klare Verfehlung des vorgeblichen Ziels. Bundeswirtschaftsminister Gabriel wollte durch Überarbeitung des Gesetzes die EEG-Umlage senken, ohne die Energiewende abzuwürgen. "Mit dem, was jetzt von Bund und Ländern auf dem Tisch liegt, werden beide Ziele voraussichtlich verfehlt", meint Dr. Axel Berg, Vorsitzender der deutschen Sektion von EUROSOLAR. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008431.html


:: 18. Eine weitere verstrichene Chance für Klimaschutz und Energieunabhängigkeit

Der Energiegipfel der Ministerpräsidenten im Kanzleramt am 1. April 2014 ist ohne substanzielle Verbesserungen gegenüber den massiven von Minister Gabriel vorgeschlagenen Ökostrom-Ausbaubremsen zu Ende gegangen. Das eigentliche Ziel der EEG-Reform, die Begrenzung der Kosten, wird ebenfalls verfehlt, denn eine echte Eindämmung der EEG-Umlagekosten wird es auch mit der Einigung auf dem Kanzlergipfel nicht geben. Nicht der Ausbau des Ökostroms ist der entscheidende Kostentreiber, sondern der 2009 vom damaligen Umweltminister Gabriel veränderte Umlagemechanismus im EEG. Genau dafür haben aber weder die Länder noch die Bundesregierung Vorschläge gefordert, geschweige denn eingebracht. Von Hans-Josef Fell. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008432.html


:: 19. Franz Alt: Der Klimawandel und das EEG

Am 13. April wird bereits der nächste Bericht des Weltklimarats vorgestellt, diesmal in Berlin. Es geht dabei um die Frage, ob und wie sich aus wissenschaftlicher Sicht der Klimawandel noch abschwächen lässt. Optimisten glauben noch immer, dass sich das Klima bis zum Ende des Jahrhunderts um nicht mehr als zwei Grad erwärmen wird. Doch Realisten und Pessimisten erwarten eine Erhöhung der globalen Temperatur von bis zu sechs Grad. Die Erde ist dann nicht mehr der Planet, den wir kennen. Von Franz Alt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008438.html


:: 20. Atommüll-Kommission: Eine verpasste Chance

Zur heutigen Einsetzung der Atommüll-Kommission durch den Bundestag erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: "Die Kommission hätte ein Chance sein können, die gesellschaftliche Debatte um den Atommüll auf neue Füße zu stellen. Doch bei ihrer Zusammenstellung haben am Ende leider doch wieder die parteipolitischen Handlungsmuster die Oberhand gewonnen. Das wäre bei jeder anderen Kommission vielleicht ein verschmerzbares Problem. Aber hier haben sich genau jene Akteure durchgesetzt, die seit Jahrzehnten mit ihren Methoden am Atommüll-Problem gescheitert sind." >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008441.html


:: 21. Leonardo Boff: Brasilien am Scheideweg: Verlängerung der Abhängigkeit oder Fertigstellung seiner Neu-Erfindung?

Wir müssen zugeben, dass die heutige brasilianische Gesellschaft bedeutende Fortschritte unter den Regierungszeiten der Arbeiterpartei PT erlebt hat. Der erreichte Grad an sozialer Inklusion und die Sozialpolitik, von der Millionen von Brasilianern profitieren, die immer an den Rand gedrängt waren, hat eine historische Dimension erreicht, deren Bedeutung wir noch nicht voll ermessen haben, insbesondere im Vergleich zu vorigen historischen Phasen, als die traditionellen Eliten die Hegemonie aufrecht erhielten, denn sie nutzten stets die Staatsgewalt zu ihrem eigenen Nutzen. Doch diese Vorteile sind unverhältnismäßig in Bezug auf die Größe unseres Landes und unseres Volkes. Von Leonardo Boff. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008437.html

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II. Hinweise

:: EEG: Keine Privilegien für Konzerne! Petition gegen Gabriel-Pläne

Mit einer Onlinepetition macht die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) auf die geplanten Mehrbelastungen für private Haushalte und mittelständische Unternehmen im Rahmen der EEG-Reform aufmerksam. Wirtschaftsminister Gabriel (SPD) torpediert die Akzeptanz für die Erneuerbaren Energien. Nach wie vor müssen sogenannte "stromintensive Unternehmen" nur einen minimalen Beitrag zur Energiewende leisten. Und es kommt noch dicker! Weitere 1,5 Milliarden Euro will Gabriel auf mittelständische Unternehmen und private Verbraucher abwälzen. Große Kraftwerksbetreiber zahlen weiterhin keinen Cent für selbst verbrauchten Strom. Sigmar Gabriel wird aufgefordert, die Zahl der begünstigten Unternehmen zu reduzieren und die Industrie an den Kosten der Energiewende zu beteiligen!. Zur Petition >>
https://ssl.duh.de/eeg-kampagne.html

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III. Termine

:: 17.-21.04.2013 - bundesweit: Ostermärsche und -aktionen

Mit Demonstrationen, Kundgebungen, Fahrradtouren, Wanderungen und Friedensfesten wollen die Ostermärsche der Friedensbewegung sich der Rüstungs- und Interventionspolitik der Großen Koalition entgegenstellen. Die Friedensgruppen fordern eine friedliche Lösung der Kriege in Mali und Syrien und fordern vor allem ein Verbot der skandalösen deutschen Rüstungsexporte. Wichtige Themen sind auch die Abschaffung der Atomwaffen und die Stilllegung aller Atomanlagen sowie die Kritik an der Rekrutenwerbung der Bundeswehr in Schulen und im öffentlichen Raum. Die Friedensgruppen erinnern im Gedenkjahr 2014 an 100 Jahre Krieg und Aufbegehren dagegen und wollen den Paradigmenwechsel von der Militärpolitik zur Zivilen Konfliktbearbeitung. Mehr >>
http://www.friedenskooperative.de/netzwerk/om2014.htm


:: 19.04.2014 - 11.30 Uhr beim AFRICOM in Stuttgart-Möhringen: Ostermarsch 2014 Stuttgart: "Sagt Nein zu Krieg!"

Karsamstag, 19. April 2014, Ostermarsch Baden-Württemberg in Stuttgart:"Sagt Nein zu Krieg". 11.30 Uhr AFRICOM (Kaserne Möhringen) - 13.30 Uhr Lautenschlagerstr. (beim HBF) - ca. 14.30 Uhr Kundgebung auf dem Schlossplatz. Veranstalter ist das Friedensnetz Baden-Württemberg. Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. unterstützt den Ostermarsch. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/008369.html


:: 30.04.-04.05.2014 - in Mainz: Oekumenische Versammlung "Die Zukunft, die wir meinen - Leben statt Zerstörung"

Eine Oekumenische Versammlung soll den gemeinsamen Weg von Christen, Initiativen und Kirchen für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung fortsetzen ("Konziliarer Prozess"). Die Teilnehmenden können Anstöße für einen siebenjährigen Pilgerweg für Gerechten Frieden und Klimagerechtigkeit geben und Verabredungen bis 2020 treffen. Mehr unter >>
http://oev2014.de/index.html


:: 12.05.2014 - 19,30 Uhr im DGB-Haus, Karlsruhe: Die Waffen nieder! 100 Jahre 1. Weltkrieg: Nichts gelernt?

Referent: Prof. Dr. Wolfram Wette, Historiker und Friedensforscher. Es laden ein: DFG-VK Gruppe Karlsruhe, DGB Karlsruhe Stadt, Friedensbündnis Karlsruhe, Gegen Vergessen Für Demokratie e.V. Mehr >>
http://www.friedensbuendnis-ka.de/termine/2014/20140512.shtml


:: 04.-06.07.2014 - Evang. Akademie Bad Boll: Jugend in Israel und Palästina - Hindernisse, Herausforderungen, Hoffnungen

Sozialproteste in Israel, palästinensische Reaktionen auf die Umwälzungen der "Arabellion" - in diesen Prozessen bewegt sich die Generation der 18- bis 30-Jährigen. Die junge Generation beider Länder ist aufgewachsen im Konflikt und in hochmilitarisierten Gesellschaften. Sie sucht nun nach neuen, kreativen Wegen der Zukunftsgestaltung und Konfliktlösung. Wie sieht sie ihre Situation, welche Handlungschancen kann sie ergreifen, welche Zukunft wünscht sie sich? Im Gespräch mit AkteurInnen aus der Region und im deutsch-israelisch-palästinensischen Trialog soll diesen Fragen nachgegangen werden. Die Tagung wird gestaltet in Kooperation mit dem Forum Deutschland-Israel-Palästina sowie der Nahost-Kommission von pax christi. Programm >>
http://www.ev-akademie-boll.de/tagungen/details/430514.pdf


:: 01.-03.08.2014 - Konstanz: 100 Jahre für Gewaltfreiheit

1914 tagte in Konstanz eine Konferenz von Christen aus verschiedenen Ländern, die versuchten, den drohenden Krieg abzuwenden, weil sie Kriege grundsätzlich für unvereinbar mit dem Geist Christi hielten. Der Kriegsausbruch führte zum Abbruch des damaligen Treffens. Die Teilnehmer jedoch gründeten anschließend den Versöhnungsbund als pazifistischen Verband in England und den USA, nach dem Krieg ebenfalls in Deutschland. 1919 schlossen sich Zweige aus zehn Ländern im Internationalen Versöhnungsbund zusammen. Der bestehende Militarismus - dies war das Hauptziel der Gründer - sollte überwunden und die Anerkennung der Kriegsdienstverweigerung durchgesetzt werden. Aus diesem Grund feiert der Internationale Versöhnungsbund am ersten Augustwochenende 2014: Konstanz 2014 – Hundert Jahre für Gewaltfreiheit. Mehr >>
https://www.versoehnungsbund.de/100-jahre
https://www.versoehnungsbund.de/sites/default/files/2014-flyer-konstanz-ifor.pdf


:: 03.-09.08.2014 - Konstanz: Begegnungs- und Friedenswoche

Im Anschluss an die Hundertjahrfeier des Internationalen Versöhnungsbunds lädt das Team Friedensbildung zu einer Begegnungs- und Friedenswoche ein. Teilnehmende an der Feier sind ebenso willkommen wie weitere Interessierte. Beginn ist am Sonntagabend, 3. August 2014, um 19 Uhr in Konstanz-Wallhausen. Die Nachmittage sind frei für Begegnungen, Relaxen am See, Wandern usw. Vormittags und abends geht es um Frieden im Großen und im Kleinen: mit der IFOR-Ehrenpräsidentin Hildegard Goss-Mayr, dem Friedensreferenten Clemens Ronnefeldt, mit Beate Engelke (Fasten für ein atomwaffenfreies Europa) und dem Afghanistan-Experten Otmar Steinbicker, dem Friedensforscher Martin Arnold, dem Lebenshaus-Gründer Michael Schmid, mit Thomas Bühler zum Thema "Versöhnungsfrieden von unten", mit Eva Füssinger (Friedenserziehung auch in Kindergarten und Schule), Stephan Brües (Nonviolent Peaceforce) und anderen. Die Teilnehmenden halten die Kosten durch ihre Mitarbeit niedrig. Mehr >>
https://www.versoehnungsbund.de/friwo
https://www.versoehnungsbund.de/sites/default/files/2014-0310vNZ__flyer_v5.pdf


:: 11.10.2014 - 10.00 Uhr im evang. Gemeindehaus in Gammertingen: Tagung 2014: "We shall overcome!" Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Drei biographische Zugänge

Nachdem die Tagung "'We shall overcome!' Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Drei biographische Zugänge" von "Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie" im Herbst 2013 auf großes Interesse und eine sehr positive Resonanz gestoßen ist, veranstalten wir diesen Herbst erneut eine Tagung. Wir freuen uns sehr über die große Unterstützung durch zahlreiche Organisationen. In Kombination dazu besteht am 12. Oktober das Angebot, an einer Wanderung auf dem früheren Truppenübungsplatz Münsingen teilzunehmen. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/008373.html

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/termine.htm

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

:: "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" >> http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html

:: bewegung.taz.de >> http://bewegung.taz.de/termine

:: Die AnStifter >> https://www.die-anstifter.de/veranstaltungen/


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--
Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V., Bubenhofenstr. 3, D-72501 Gammertingen, Tel. 07574-2862, E-Mail info@lebenshaus-alb.de, Internet www.lebenshaus-alb.de

Eine Anmerkung in eigener Sache: Da unser Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie Geld kostet und es keinerlei Zuschüsse gibt, bitten wir um Spenden an unseren Verein. Wir sind durch das Finanzamt Sigmaringen als gemeinnützig und mildtätig anerkannt (letztmals mit Bescheid vom 29.06.2012). Deshalb sind Spenden und Mitgliedsbeiträge steuerabzugsfähig. Eine Spendenbestätigung wird ab 25 € zu Beginn des kommenden Jahres automatisch zugestellt, ansonsten auf Anforderung. ErstspenderInnen bitte unbedingt ihre Anschrift angeben! Danke!!!

Spendenkonto:
Lebenshaus Schwäbische Alb e.V.
Konto-Nummer 802 333 4800
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