Date: March 17th 2014

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

den heutigen Newsletter möchte ich mit dem Text "Lob der Dialektik" von Bertolt Brecht aus dem Jahr 1932 einleiten.


Lob der Dialektik

Das Unrecht geht heute einher mit sicherem Schritt.
Die Unterdrücker richten sich ein auf zehntausend Jahre.
Die Gewalt versichert: So, wie es ist, bleibt es.
Keine Stimme ertönt außer der Stimme der Herrschenden
Und auf den Märkten sagt die Ausbeutung laut:
Jetzt beginne ich erst.

Aber von den Unterdrückten sagen viele jetzt:
Was wir wollen, geht niemals.

Wer noch lebt, sage nicht: niemals!
Das Sichere ist nicht sicher.
So, wie es ist, bleibt es nicht.
Wenn die Herrschenden gesprochen haben
Werden die Beherrschten sprechen.
Wer wagt zu sagen: niemals?
An wem liegt es, wenn die Unterdrückung bleibt? An uns.
An wem liegt es, wenn sie zerbrochen wird? Ebenfalls an uns.
Wer niedergeschlagen wird, der erhebe sich!

Wer verloren ist, kämpfe!
Wer seine Lage erkannt hat, wie soll der aufzuhalten sein?
Denn die Besiegten von heute sind die Sieger von morgen
Und aus Niemals wird: Heute noch!

(Bertolt Brecht)


Shalom - Salam

Euer / Ihr Michael Schmid

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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

Ukraine / Russland

:: 01. Kooperation für den Frieden zu Krim-Referendum und Sanktionsspirale: "Eine andere Politik ist nötig: Kooperation statt Konfrontation, zivile Konfliktbearbeitung statt Sanktionen"

:: 02. Andreas Buro: Überlegungen zum Ukraine-Konflikt

:: 03. Ukraine: Deeskalation statt Marsch in einen heißen Krieg

:: 04. Kalter Krieg: Das große Fressen

:: 05. Russland hat die Ukraine fest im Griff - und auch die Nato und die EU

:: 06. "Sofortiger Rüstungsexportstopp auch in die Ukraine!"

:: 07. US-Jets über dem Baltikum - Nato und Ukraine-Krise

:: 08. Konstantin Wecker: Die Verlogenheit des Westens

:: 09. Konstantin Wecker: Zum Pazifismus gibt es keine Alternative!

Gewaltfreie Aktion

:: 10. Aufforderungen zur Blockade des Atomwaffenlagers Büchel sind rechtens

:: 11. Die Verurteilung der Mitglieder von Plowshares zeigt, dass sich die US-Regierung vor Friedensaktivisten fürchtet

:: 12. Woody Guthrie: Der Absturz bei Los Gatos (Deportiert)

Deutsche Außenpolitik / Bundeswehr

:: 13. Münchhausen in Mali

:: 14. Kosovo-/Jugoslawienkrieg 1999: "Es begann mit einer Lüge"

:: 15. "Nach Afrika" - für eine bessere Stellung in Europa

:: 16. Kriegspsychotherapeuten

Naher und Mittlerer Osten

:: 17. Uri Avnery: Gott segne Putin

:: 18. Uri Avnery: Eine Gegenkoalition

:: 19. Sterbenlassen, abwehren und wegschauen: Europas Umgang mit syrischen Flüchtlingen

:: 20. Das Saudi Arabien-Geschäft des Friedrich Lürssen

Fukushima / Energiewende

:: 21. Fukushima und kein Ende?

:: 22. Wissenschaftler und BUND veröffentlichen Energiewende-Fahrplan: Drastische Steigerungen der Energieeffizienz mit raschem Ausbau erneuerbarer Energien verbinden

:: 23. Demonstration zum Atomkraftwerk Neckarwestheim: "Fukushima außer Kontrolle"

Leonardo Boff

:: 24. Leonardo Boff: Der eigentliche Grund für die Umweltkrise: der Bruch in der universellen Beziehung

:: 25. Leonardo Boff: Zärtlichkeit - das Lebenselixier der Liebe


II. Hinweise

III. Termine

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I. Artikel

:: 01. Kooperation für den Frieden zu Krim-Referendum und Sanktionsspirale: "Eine andere Politik ist nötig: Kooperation statt Konfrontation, zivile Konfliktbearbeitung statt Sanktionen"

Die Kooperation für den Frieden, ein Dachverband von über 50 Organisationen und Gruppen aus der Friedensbewegung, kritisiert das völkerrechtswidrige Vorgehen Russlands, wozu das Referendum vom Sonntag gehört, ebenso wie die destruktive Politik des Westens. Das Referendum mit seiner Mehrheitsentscheidung für einen Anschluss an Russland hat eine neue Situation geschaffen. Sie legitimiert für beide Seiten das weitere Anheizen der Auseinandersetzung: Der Westen wird seine angekündigten Sanktionen umsetzen, Russland die Eingliederung der Krim vorantreiben und möglicherweise ihrerseits mit Sanktionen gegen den Westen antworten. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008406.html


:: 02. Andreas Buro: Überlegungen zum Ukraine-Konflikt

Die Diskussion über den Konflikt um die Ukraine und ihre autonome Provinz die Krim ist voll entbrannt. In der öffentlichen Berichterstattung dominiert die Verurteilung des russischen Vorgehens. Härteres Auftreten gegen Russland als Brecher des Völkerrechts wird gefordert. Der friedenspolitische Sprecher des Komitees für Grundrechte und Demokratie, Andreas Buro, legt ein Papier als Diskussionsgrundlage für eine konstruktive Erörterung dieser bedrohlichen Situation vor. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008399.html


:: 03. Ukraine: Deeskalation statt Marsch in einen heißen Krieg

Die "Kooperation für den Frieden" fordert die Regierungen in Ost und West auf, alles zu vermeiden, was die Situation in der Ukraine weiter verschärft. Sowohl alle Truppenbewegungen als auch die verbale Kriegsrhetorik beider Seitenmüssen gestoppt werden. Die völkerrechtswidrigen Handlungen Russland in der unabhängigen Ukraine müssen sofort beendet werden. Schluss sein muss genau so mit der unverantwortlichen Instrumentalisierung der Ukraine durch den Westen, der aggressiven Rhetorik im Stile des Kalten Krieges. Es darf keine militärischen Maßnahmen der NATO, noch Waffenlieferungen in die Region geben. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008383.html


:: 04. Kalter Krieg: Das große Fressen

Russland verhält sich in der Ukraine-Krim-Krise so, wie es vom Westen jahrzehntelang behandelt wurde - als gegnerische Großmacht. Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008401.html


:: 05. Russland hat die Ukraine fest im Griff - und auch die Nato und die EU

Schneller als viele es ahnen konnten, hat Russland seine militärische Macht in der Ukraine demonstriert. Dabei hätte die wirtschaftliche Abhängigkeit der Ukraine, vor allem bei Erdgas und Erdöl völlig genügt, um die neue pro-europäische Führung in Kiew schnell in die Knie zu zwingen. Neue Gasabschaltungen, vor allem in Winterzeiten, würden Regierung und Bevölkerung rasch für russische Vorstellungen gefügig machen. Über 80 Prozent der ukrainischen Wärmeversorgung hängen am Erdgas, vor allem aus Russland. Von Hans-Josef Fell. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008384.html


:: 06. "Sofortiger Rüstungsexportstopp auch in die Ukraine!"

Aufschrei-Kampagne fordert Rüstungsexportstopp für Russland und für die Ukraine // Kritik an besonders verwerflichen Rüstungsexporten in Krisen- und Kriegsgebiete und an verfeindete Konfliktparteien // In einem Russland-Ukraine-Krieg würden beide Seiten mit deutschen Kriegswaffen und Munition aufeinander schießen und deutsche Militärfahrzeuge einsetzen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008391.html


:: 07. US-Jets über dem Baltikum - Nato und Ukraine-Krise

Manöver von US- und polnischen Streitkräften sollen Ängste vor Moskau lindern. Die Nato entsendet Awacs-Aufklärer nach Polen und Rumänien. Von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008396.html


:: 08. Konstantin Wecker: Die Verlogenheit des Westens

Demonstranten werden ja nur in der Türkei niedergeknüppelt, und Angriffe auf fremdes Territorium werden nur von Russland verursacht. Daher müssen die Guten und Fleckenreinen aus dem Westen nun kräftig den moralischen Zeigefinger erheben. Die NATO-Staaten sind nicht nur Weltpolizei, sondern auch oberste moralische Instanz, eine Art Welt-Sittlichkeitsverein. Konstantin Wecker, bestimmt kein Freund des Systems Putin, kann diese Verlogenheit nicht mehr ertragen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008389.html


:: 09. Konstantin Wecker: Zum Pazifismus gibt es keine Alternative!

Konstantin Wecker reagiert auf die bei facebook in Kommentaren vorgebrachte Unterstellung, er hätte nur einseitig gegen die völkerrechtswidrigen Handlungen der NATO und der USA polemisiert. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008395.html


:: 10. Aufforderungen zur Blockade des Atomwaffenlagers Büchel sind rechtens

Überraschend deutlich hat das Verwaltungsgericht Koblenz der Klage des Heidelberger Atomwaffengegners und Mitglied der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Hermann Theisen stattgegeben. Gegenstand der Klage war ein Flugblatt, mit dem Theisen im vergangenen Frühjahr zu den im Sommer 2013 geplanten Sitzblockaden vor dem Atomwaffenlager Büchel mobilisiert hatte. Die Staatsanwaltschaft Koblenz ließ die Aufrufe beschlagnahmen und erwirkte einen Strafbefehl, da der Blockadeaufruf strafbar sei. Nachdem sich auch die Stadtverwaltung Koblenz dieser Auffassung anschloss und eine Verteilung der Flugblätter verbot, klagte Theisen vor dem Verwaltungsgericht Koblenz gegen dieses Verbot. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008402.html


:: 11. Die Verurteilung der Mitglieder von Plowshares zeigt, dass sich die US-Regierung vor Friedensaktivisten fürchtet

Vor dem Gerichtsgebäude in Knoxville in Tennessee, in dem die drei Anti-Atom-Aktivisten am 18. Februar zu hohen Strafen verurteilt worden sind, sagt Michelle Boertje-Obed, die Frau des einen der drei Mitglieder von Transform Now Plowshares, man solle die Entscheidung des Richters Amul Thapar in positivem Licht sehen. Zwar wurde ihrem Mann Greg gerade eine 5-jährige Gefängnisstrafe dafür auferlegt, dass er gemeinsam mit Michael Walli und der 84-jährigen katholischen Nonne Megan Rice am 28. Juli 2012 in die Y-12-Atomwaffen-Anlage eingedrungen war und Bundeseigentum beschädigt hatte, aber Michelle wies darauf hin, dass der Richter sie auch leicht zu einer viel höheren Strafe hätte verurteilen können, wenn er dem Antrag der Staatsanwaltschaft gefolgt wäre. Von Jim Haber. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008378.html


:: 12. Woody Guthrie: Der Absturz bei Los Gatos (Deportiert)

Lebensmittel werden immer wieder vernichtet, abgeschoben wird mehr denn je, an den Grenzen der Imperien treiben die Leichen an, werden die Mauern und Zäune hochgezogen. Vielleicht ist der Unterschied zur Entstehungszeit des Textes "Deportee" von Woody Guthrie sogar, dass man die MigrantInnen damals ausbeuten wollte, während sie heute zunehmend als "Überflüssige" behandelt werden, die automatisierte Technik hat einfache Arbeit überflüssig gemacht - und damit auch die Arbeitenden. Die US-amerikanisch-mexikanische Grenze beispielsweise ist von Tausenden Border Patrol Agents gesichert, von Metallmauern, Stacheldraht, seismografischen Sensoren im Sand, Infrarot-Sensoren. Tausende starben an der Grenze, jährlich sind es Hunderte. Von Johann Bauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008381.html


:: 13. Münchhausen in Mali

Ganz im Sinne der sich einschleichenden Beteiligung der EU-Staaten an der militärischen Kontrolle West- und Nordafrikas wird aktuell von der Bundesregierung die Verlegung von Bundeswehreinheiten nach Mali vorbereitet. Das Motto: Mehr Verantwortung übernehmen. Der Grund hierfür ist angeblich die Entlastung des französischen Militärs, das im Bürgerkrieg in der Zentralafrikanischen Republik interveniert. Gleichzeitig dehnt sich die deutsche logistische Hilfe weiter bis zu diesem Konfliktherd aus. Weshalb soll die Bundeswehr in Mali eingreifen? Von Andreas Buro. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008387.html


:: 14. Kosovo-/Jugoslawienkrieg 1999: "Es begann mit einer Lüge"

Vor 15 Jahren, am 24. März 1999, hielt der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder die nachfolgende TV-Ansprache: "Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, heute abend hat die NATO mit Luftschlägen gegen militärische Ziele in Jugoslawien begonnen." Clemens Ronnefeldt, Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbund, untersuchte im Rahmen des "Projekt Münchhausen" Kriegsbegründungen und Realitäten. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008404.html


:: 15. "Nach Afrika" - für eine bessere Stellung in Europa

Ende 2003 nahm der Rat der EU die Europäische Sicherheitsstrategie unter dem Titel "ein sicheres Europa in einer besseren Welt" an und operiert seit dem mehr oder weniger auf dieser Grundlage. Der Name ist Programm, der Gedanke der Weltinnenpolitik durchzieht das Papier. Eine bessere Welt ist diejenige, welche Europas Sicherheit gewährleistet, sprich: europäischen Interessen dient. Diese Interessen sind gefährdet durch Instabilität und scheiternde Staatlichkeit, die zugleich die ganze Welt und auch die Menschen vor Ort bedrohen und also leistet die EU den Menschen und der ganzen Welt und zugleich sich selbst einen Dienst, wenn es Staaten aufbaut und Regionen stabilisiert. Von Christoph Marischka. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008388.html


:: 16. Kriegspsychotherapeuten

Die Spitzenorganisation der deutschen Psychotherapeuten organisiert erstmals gemeinsam mit der Bundeswehr eine Fortbildung zu Fragen der medizinischen Versorgung kriegstraumatisierter Soldaten. Wie der Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) erklärt, spreche "nichts dagegen", dass ein seelisch erkrankter Militär nach "erfolgreicher" Behandlung "auch an Auslandseinsätzen teilnimmt". Im Rahmen der von der BPtK für den 13. März 2014 anberaumten Veranstaltung sollen Truppenpsychologen die anwesenden zivilen Ärzte über "Maßnahmen zu Erhalt und Steigerung der psychischen Fitness bei Soldaten" informieren und "Schnittstellen zur ambulanten psychotherapeutischen Versorgung" aufzeigen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008405.html


:: 17. Uri Avnery: Gott segne Putin

Benjamin Netanjahu kann sehr gut Reden halten, besonders vor Juden, Neokonservativen und dergleichen. Die springen dann auf und ab und applaudieren wie wild allem, was er sagt, und sei es, dass morgen die Sonne im Westen aufgeht. Die Frage ist: Kann er sonst noch irgendetwas? Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008393.html


:: 18. Uri Avnery: Eine Gegenkoalition

Etwas sehr Wichtiges hat sich in dieser Woche ereignet, und zwar an einem für etwas Wichtiges äußerst unwahrscheinlichen Ort: in der Knesset. Auf der Tagesordnung standen drei Gesetze, eins immer schlimmer als das andere. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008403.html


:: 19. Sterbenlassen, abwehren und wegschauen: Europas Umgang mit syrischen Flüchtlingen

Am 1. Januar 2013 waren 475.000 syrische Schutzsuchende in die unmittelbaren Nachbarstaaten geflohen - zwölf Monate später waren es bereits über 2,3 Millionen. Darüber hinaus sind über 6,5 Millionen Menschen aktuell im Bürgerkriegsland auf der Flucht. In die Nachbarregion Europa haben es seit Beginn der Revolte gegen das Assad-Regime im März 2011 lediglich etwas mehr als 60.000 Schutzsuchende geschafft - auf eigene Faust, unter Lebensgefahr. Das kleine Nachbarland Libanon mit seinen 4,5 Millionen EinwohnerInnen hat in diesem Zeitraum bereits knapp 900.000 Flüchtlinge aufgenommen. Es gibt bis heute keinen ernsthaften europäischen Beitrag zur aktiven Rettung oder Aufnahme von gestrandeten Schutzsuchenden aus Syrien. Von Karl Kopp. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008380.html


:: 20. Das Saudi Arabien-Geschäft des Friedrich Lürssen

Die neue Bundesregierung hält Wort. Sie fördert den deutschen Rüstungsexport. Gleich zu Beginn ihrer Amtszeit hat der "Interministerielle Ausschuss", ein Kabinettsausschuss, der über Außenwirtschaftsbürgschaften entscheidet, ein Milliardengeschäft mit Saudi-Arabien abgesichert. Wenn das autokratisch regierte Königreich bei der deutschen Firma Lürssen 146 Grenzschutzboote bestellt, haftet der deutsche Steuerzahler mit sogenannten Hermes-Bürgschaften im Wert von 1,4 Milliarden Euro. Was schwimmt, geht. Von Otfried Nassauer >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008376.html


:: 21. Fukushima und kein Ende?

"Die Lage in Fukushima ist unter Kontrolle", versichert Japans Ministerpräsident Shinzo Abe bei der Vergabezeremonie für die Olympischen Spiele beruhigend. Der gegenwärtige Regierungschef Japans hat auch den von seiner Vorgängerregierung angekündigten Ausstieg aus der Atomenergie bis 2040 wieder rückgängig gemacht. Sogar neue Atomkraftwerke sind in Japan geplant. Doch alle Erfahrungen seit der Katastrophe am 11. März 2011 in Fukushima sprechen gegen die Atomenergie. Von Franz Alt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008392.html


:: 22. Wissenschaftler und BUND veröffentlichen Energiewende-Fahrplan: Drastische Steigerungen der Energieeffizienz mit raschem Ausbau erneuerbarer Energien verbinden

Wissenschaftler und Umweltschützer haben entschlossene Energiesparmaßnahmen und die schnelle Steigerung der Energieeffizienz gefordert. Die nach der Fukushima-Katastrophe in Japan vor drei Jahren beschleunigte Energiewende könne nur zum Erfolg geführt werden, wenn der Ausbau von Wind- und Solarkraftwerken ungebremst weitergehe und von einer zielgerichteten Energiesparpolitik flankiert werde. EU-weit lasse sich der Energiebedarf bis Mitte des Jahrhunderts etwa um die Hälfte reduzieren, was zu Einsparungen von rund 500 Milliarden Euro bei den Energiekosten führen würde. Drastische Energiesparmaßnahmen seien auch zum Erreichen des deutschen Klimaziels einer 40-prozentigen Reduzierung der Treibhausgase bis 2020 erforderlich. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008397.html


:: 23. Demonstration zum Atomkraftwerk Neckarwestheim: "Fukushima außer Kontrolle"

Drei Jahre nach dem Super-GAU in Fukushima demonstrierten am heutigen Sonntag rund 3300 Menschen vor dem AKW Neckarwestheim für den Atomausstieg und die dezentrale Energiewende. Die Demonstration zog vom Kirchheimer Bahnhof über die Neckarbrücke zum Kraftwerk. Die Energiewende in Deutschland ist bedroht. Die großen Energiekonzerne versuchen intensiver denn je, die Energiewende zu sabotieren. Dabei ist eine gelungene dezentrale Energiewende in Deutschland die Bedingung für eine zukunftsfähige Wirtschaft in den kommenden Jahrzehnten. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008398.html


:: 24. Leonardo Boff: Der eigentliche Grund für die Umweltkrise: der Bruch in der universellen Beziehung

Es gibt viele Gründe, die zur aktuellen Umweltkrise führten. Wir kommen hier jedoch auf die eigentliche Ursache zu sprechen: die beständige Abkehr des Menschen von seiner grundlegenden Verbindung mit dem übrigen Universum und dessen Schöpfer. Diesen Bruch hat der Mensch verursacht und für dessen Dauer und Fortbestand gesorgt. Von Leonardo Boff. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008374.html


:: 25. Leonardo Boff: Zärtlichkeit - das Lebenselixier der Liebe

Die Wege, die das Herz eines Mannes mit dem Herzen einer Frau verbinden, sind rätselhaft. Ebenso rätselhaft sind die Wege zwischen den Herzen zweier Männer und genauso zwischen den Herzen zweier Frauen, die einander finden und sich gegenseitig ihre Liebe bekennen. Aus solchen Verbindungen entsteht Verliebtsein, Liebe und schließlich Ehe oder eine dauerhafte Beziehung. Da dies in Freiheit geschieht, sind die Paare unwägbaren Ereignissen ausgesetzt. Von Leonardo Boff. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008382.html

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II. Hinweise

:: Neuer Lebenshaus-Rundbrief

Pünktlich zum Frühlingsbeginn ist der Lebenshaus-Rundbrief Nr. 80 erschienen. Darin geht es unter anderem um Erfahrungen mit Menschen, die im Lebenshaus in Gammertingen leben und um die Unterstützung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Veröffentlicht wird ebenfalls der Artikel von Leonardo Boff "Wir befinden uns im Blindflug: aber wohin?". In einem Artikel wird das Engagement des im Januar verstorbenen Pete Seeger gewürdigt. In zwei Beiträgen wird auf die Forderung von Bundespräsident Gauck reagiert, Deutschland solle mehr Verantwortung in der Welt übernehmen - auch militärisch. Mehr unter >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008400.html


:: Dem Frieden begegnen: Solidarität mit Syrien - Weltweite Aktion von Pax Christi International

In Solidarität mit der syrischen Bevölkerung und mit dem Ziel, eine Verhandlungslösung für die extreme Krise zu fördern die das Land im Griff hat, startet Pax Christi International in der Fastenzeit 2014 weltweit die Aktion “Dem Frieden begegnen“. Mehr unter >>
http://www.paxchristi.de/news/kurzmeldungen/one.news.km/index.html?entry=page.news.km.994


:: Freiwillige für das Ecumenical Accompaniment Programme in Palestine and Israel (EAPPI) gesucht

Für einen 3-monatigen Einsatz im Bereich Menschenrechtsbeobachtung und Begleitung mit dem "Ecumenical Accompaniment Programme in Palestine and Israel (EAPPI)" des ÖRK in Israel/Palästina werden Freiwillige gesucht. Bewerbungsschluss ist der 30.04.2014. Nähere Informationen unter >>
http://www.paxchristi.de/nahost.infos.2/nahost.partner.2/nahost.infos.2.2/nahost.freiwillige.2/index.html

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III. Termine

:: 21.03.2014 - 20.00 Uhr im Haus der evang. Kirche Aachen: "Schwarzbuch Waffenhandel"

Buchlesung mit Jürgen Grässlin (Autor). VA: Euregioprojekt Frieden e.V. Aachen. Kontakt: Karl Heinz Otten, E-Mail: otten.aachen@gmx.de


:: 22./23.03.2014 - in Vlotho: Ägypten - Seminar: Wo steht die Revolution? --- Der schwere Weg der Gewaltfreiheit in Ägypten und anderen Ländern

Im Rahmen der Veranstaltung sollen die Perspektive des gewaltfreien Widerstands in Ägypten sowie vergleichbare Erfahrungen in anderen Ländern, insbesondere Tunesien und Philippinen, im Rahmen von Vorträgen, Diskussionen und Arbeitsgruppen beleuchtet werden. Themen werden sein: Chancen und Stärken gewaltfreien Widerstands, Analyse der ägyptischen Krise und Perspektiven, Rolle von Frauen in der ägyptischen Revolution, Möglichkeiten für uns in Deutschland zur Unterstützung gewaltfreier Widerstandsgruppen. VA: Deutscher Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes. Mehr unter >>
https://www.versoehnungsbund.de/2014-aegypten


:: 25.03.2014 - 19.30 Uhr Volkshochschule Konstanz: "Schwarzbuch Waffenhandel". Wie der Bodensee am Krieg verdient und Flüchtlinge produziert

Buchlesung mit Jürgen Grässlin (Autor). VA: Konstanz-Singen und Friedensinitiative Konstanz. Kontakt: Dr. Dorothee Jacobs-Krahnen, E-Mail: jacobs-krahnen@vhs-konstanz-singen.de und Roland Didra, E-Mail: didra@kraneburg.net


:: 04.04.2014 - 16:00 - 19:00 Uhr in der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz in Mainz: Frühwarnsystem gegen Krieg: Zivile Gewalt- und Kriegsprävention - Wie kann das gelingen?

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Andreas Buro. Da hilft nur noch Militär! So lautet immer wieder die medienwirksam vorgebrachte Forderung, wenn ein gewaltsamer Kon?ikt so weit eskaliert ist, dass Menschenrechte massiv verletzt werden, Opferzahlen steigen und Flüchtlingsströme nicht mehr ignoriert werden können. Die Alternative hierzu - so wird häu?g suggeriert - sei Nichtstun, wegsehen, wegducken. Dies gilt umso mehr, wenn die Instrumente der klassischen Diplomatie an ihre Grenzen kommen und die Machtinteressen im UN-Sicherheitsrat sich gegenseitig blockieren. Aber ist das wirklich so? Gibt es nicht, insbesondere bevor ein Kon?ikt gewaltsam eskaliert, häu?g mannigfaltige Möglichkeiten ziviler Kon?iktbearbeitung? Könnten nicht durch die Einbindung aller Beteiligten, nicht zuletzt der zivilgesellschaftlichen Akteure, und durch gerechten Interessenausgleich die meisten Kriege oder "Bürgerkriege" verhindert und nachhaltige Friedenslösungen erreicht werden? Veranstaltungsflyer
>>
http://www.gewalt-loest-keine-konflikte.de/fileadmin/Dokumente/Gewalt_loest_keine_Konflikte/flyer_zkb_03_2014_web.pdf


:: 30.04. - 04.05.2014 - in Mainz: Oekumenische Versammlung "Die Zukunft, die wir meinen - Leben statt Zerstörung"

Eine Oekumenische Versammlung soll den gemeinsamen Weg von Christen, Initiativen und Kirchen für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung fortsetzen ("Konziliarer Prozess"). Die Teilnehmenden können Anstöße für einen siebenjährigen Pilgerweg für Gerechten Frieden und Klimagerechtigkeit geben und Verabredungen bis 2020 treffen. Mehr unter >>
http://oev2014.de/index.html

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/termine.htm

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

:: "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" >> http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html

:: bewegung.taz.de >> http://bewegung.taz.de/termine

:: Die AnStifter >> https://www.die-anstifter.de/veranstaltungen/


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