Date: October 23rd 2013

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

wir waren überwältigt von der großen Beteiligung: 60 Menschen sind am vergangenen Wochenende zum Teil von weit her auf die Schwäbische Alb angereist, um an unserer Tagung "'We shall overcome!' Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Drei biographische Zugänge" teilzunehmen. Insgesamt haben wir bisher nur äußerst positive Rückmeldungen zu dieser Veranstaltung bekommen, die aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von "Lebenshaus Schwäbische Alb" stattgefunden hat. Viele der Teilnehmenden waren offensichtlich tief berührt. Über diese gelungene Veranstaltung freuen wir uns sehr. Das positive Echo wird uns den Rücken für unser weiteres Engagement stärken. Vielen Dank!

Die Vorträge von Wiltrud Rösch-Metzler, Ullrich Hahn und Wolfgang Sternstein fanden großen Anklang. In welcher Form und wo wir sie veröffentlichen werden, teilen wir mit, sobald dies feststeht.


Gott hat einen Traum.
Es ist der Traum von einer Welt,
deren Hässlichkeit und Elend und Armut,
deren Kriege und Feindseligkeiten,
deren Gier und gnadenloser Wettbewerb,
deren Entfremdung und Disharmonie
in ihr glorreiches Gegenteil verkehrt werden,
in der es mehr Lachen, Freude und Frieden geben wird,
Gerechtigkeit und Güte und Mitgefühl,
Liebe, Fürsorge und Gemeinsamkeit.

(Desmond Tutu)


Shalom - Salam

Euer / Ihr Michael Schmid

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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

Friedensbewegung / Pazifismus

:: 01. Vor 30 Jahren: Größte Friedensdemos der bundesdeutschen Geschichte

:: 02. Vor 30 Jahren: Menschenkette Stuttgart - Neu-Ulm

Bundeswehr / Rüstungsexport

:: 03. Auf und davon

:: 04. Zäsur: Höllenfahrt am Hindukusch

:: 05. Aktion Aufschrei fordert: Kurswechsel beim Rüstungsexport in die Koalitionsverhandlungen

Waffen

:: 06. Friedensnobelpreis: Statt Manning und Snowden

:: 07. Nobelpreis für Giftgas-Vernichter

:: 08. Lobbyist der Woche: Der Waffenkiller

:: 09. Killer-Roboter im Fadenkreuz

:: 10. USA: Traumtanzen in den Cyber-Krieg

Mittlerer und Naher Osten

:: 11. Uri Avnery: Killjoy Was Here

:: 12. Uri Avnery: Ovadjas Entscheidung

:: 13. Gespräch zu iranischem Atomprogramm: Dreiphasenplan gegen Uran-Bestand

Internationaler Gerichtshof

:: 14. Boykott: Strafgericht des Westens

Flucht / Asyl

:: 15. Flüchtlingskatastrophe vor Lampedusa: Folge der europäischen Abschottungspolitik

:: 16. Nach der Katastrophe: Diskussion um EU-Flüchtlingspolitik

:: 17. Ein Unglück als Ausschnitt einer andauernden Katastrophe - Eine rassismuskritische Einmischung aus aktuellem Anlass

:: 18. Ergebnis der EU-Innenministerkonferenz: Europa schaut Flüchtlingssterben weiter zu - Deutschlands Blockadehaltung ist beschämend

Gerechtere Steuerpolitik

:: 19. Bündnis Umfairteilen sieht sich bestätigt: Tausende Menschen gehen für eine sozialere und gerechtere Steuerpolitik auf die Straße

Gandhi / Jesus

:: 20. Wolfgang Sternstein: Mahatma Gandhi und Jesus von Nazareth - Brüder im Geist?

Vatikan

:: 21. Leonardo Boff: Papst Franziskus holt die Dritte Welt in den Vatikan

:: 22. Leonardo Boff: Papst Franziskus und die "Entheidnisierung" des Papsttums

:: 23. Kirchenreform: Ist Papst Franziskus ein Revolutionär?


II. Hinweise

III. Termine

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I. Artikel

:: 01. Vor 30 Jahren: Größte Friedensdemos der bundesdeutschen Geschichte

Mehr als eine Million Menschen protestierten am 22. Oktober 1983 in der Bundesrepublik gegen die Stationierung neuer Atomraketen und die Blockkonfrontation. Einen Monat vor der Beschlussfassung im Bundestag waren die parallelen Demonstrationen in Berlin, Bonn, Hamburg und die 108 km lange Menschenkette zwischen Stuttgart und Neu-Ulm Höhepunkt des seit dem NATO-Doppelbeschlusses von 1979 Aufbegehrens gehen einen real drohenden Atomkrieg und die Logik der Abschreckung. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008196.html


:: 02. Vor 30 Jahren: Menschenkette Stuttgart - Neu-Ulm

Eine aufsehenerregende Aktion, um gegen die damals geplante Stationierung neuer Atomraketen zu demonstrieren, war vor 30 Jahren die 108 Kilometer lange Menschenkette zwischen Stuttgart und Neu-Ulm mit 400.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 22. Oktober 1983. Die Idee dazu hatte der Karlsruher Ulli Thiel von der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), der auch Mitglied von Lebenshaus Schwäbische Alb ist. Alleine am 22. Oktober 1983 gingen bei Friedensdemonstrationen weit über eine Million Menschen gegen die atomare Bedrohung auf die Straße. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008197.html


:: 03. Auf und davon

Ausstieg: Die Bundeswehr hat ihr Camp in Kunduz und damit einen Teil Nordafghanistans aufgegeben, der immer wieder umkämpft war. Dieser Rückzug wirkt wie eine Teilkapitulation. Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008181.html


:: 04. Zäsur: Höllenfahrt am Hindukusch

Die Politik hat den Krieg in Afghanistan stets verdrängt. Nun wurde das Lager Kunduz geräumt. Es wird endlich Zeit, die richtigen Konsequenzen zu ziehen. Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008198.html


:: 05. Aktion Aufschrei fordert: Kurswechsel beim Rüstungsexport in die Koalitionsverhandlungen

"Dass 488 der frisch gewählten 630 Bundestagsabgeordneten grundsätzlich keine Waffenlieferungen in Konfliktgebiete genehmigen wollen, ist ein klarer Auftrag an die neue Bundesregierung einen entsprechenden Kurswechsel in der Rüstungsexportpolitik einzuleiten," kommentiert Paul Russmann, Sprecher der Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel! und Sprecher der Aktion Ohne Rüstung Leben, eine aktuelle Umfrage von abgeordnetenwatch.de
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008195.html


:: 06. Friedensnobelpreis: Statt Manning und Snowden

Das Nobelpreis-Komitee geht auf Nummer sicher und vergibt die Auszeichnung 2013 an die Organisation für das Verbot von Chemiewaffen. Im Blick auf Syrien nachvollziehbar. Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008188.html


:: 07. Nobelpreis für Giftgas-Vernichter

Die Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (engl.: Organization for the Prohibition of Chemical Weapons - OPCW) ist eine autonome internationale Organisation, die durch besondere vertragliche Beziehungen den Vereinten Nationen angeschlossen ist. Sie überwacht die Einhaltung und Umsetzung der Chemiewaffenkonvention. Jetzt steht sie in Syrien vor einer neuen Bewährungsprobe. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008187.html


:: 08. Lobbyist der Woche: Der Waffenkiller

Dr. Paul Walker wäre genau der richtige für die Kontrolle und Beseitigung der syrischen Giftgasarsenale. Nun erhielt er den Alternativen Nobelpreis. Von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008167.html


:: 09. Killer-Roboter im Fadenkreuz

Wenn Roboter anstelle von Soldaten im Kampf eingesetzt werden, könnte die Bereitschaft, einen Krieg zu beginnen, künftig wesentlich zunehmen. Kriege würden vermeintlich zu einer Art Computerspiel, das keine eigenen Opfer kostet - wohl aber unschuldige Zivilisten tötet. Wissenschaftler und Friedensaktivisten warnen vor rechtlichen und ethisch-moralischen Folgen der Entwicklung und Anwendung von "Killerrobotern". Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008180.html


:: 10. USA: Traumtanzen in den Cyber-Krieg

Die NSA sammelt nicht nur Informationen. Aufklärer und Hacker dieses Dienstes gehen zusehends auch in die militärische Offensive. Von Konrad Ege. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008177.html


:: 11. Uri Avnery: Killjoy Was Here

Benjamin Netanyahu erregt mein Mitleid. Ich war 10 Jahre Abgeordneter in der Knesset und weiß daher, wie unangenehm es ist, vor einem leeren Saal zu sprechen. Seine eingefleischten Anhänger - ein kläglicher Rest von Kasinobesitzern und ausgebrannten zionistischen Rechten - saß auf der Galerie und eine herübergewehte israelische Delegation saß im Saal, aber ihre Anwesenheit ließ die allgemeine Leere nur um so deutlicher erscheinen. Deprimierend! Wie anders war doch der Empfang Präsident Hassan Rouhanis gewesen! Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008174.html


:: 12. Uri Avnery: Ovadjas Entscheidung

Als Rabbi Ovadja Josef zum ersten Mal die nationale Szene betrat, seufzte ich tief erleichtert auf. Dies war ein Mann, von dem ich bis dahin nur geträumt hatte: ein charismatischer Führer der orientalischen Juden, ein Mann des Friedens, Träger einer gemäßigten religiösen Tradition. Alle nannten ihn "Rabbi Ovadja"- diese Woche ist er im Alter von 93 Jahren gestorben. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008185.html


:: 13. Gespräch zu iranischem Atomprogramm: Dreiphasenplan gegen Uran-Bestand

Die Atommächte im UNO-Sicherheitsrat sowie Deutschland sprechen mit dem Iran über sein Atomprogramm. Sanktionen werden nicht gelockert. Von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008192.html


:: 14. Boykott: Strafgericht des Westens

Mehrere afrikanische Staaten, die dem Internationalen Gerichtshof ICC beigetreten sind, haben gedroht, diesen zu verlassen. Sie stört die Einseitigkeit der Anklagen. Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008189.html


:: 15. Flüchtlingskatastrophe vor Lampedusa: Folge der europäischen Abschottungspolitik

Die Toten vor Lampedusa sind Folge der immer effektiveren Abriegelung der europäischen Außengrenzen. Wer das Massensterben beenden will, muss Flüchtlingen den legalen und gefahrenfreien Weg nach Europa eröffnen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008172.html


:: 16. Nach der Katastrophe: Diskussion um EU-Flüchtlingspolitik

Nach der Katastrophe vor Lampedusa mit vermutlich weit über 200 Toten zeigen sich weite Teile der europäischen und der deutschen Öffentlichkeit geschockt, Forderungen nach einem Kurswechsel in der europäischen Flüchtlingspolitik mehren sich. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008179.html


:: 17. Ein Unglück als Ausschnitt einer andauernden Katastrophe - Eine rassismuskritische Einmischung aus aktuellem Anlass

Am 3. Oktober 2013 ist vor den Küsten Lampedusas ein Flüchtlingsschiff in Brand geraten und gesunken. Von den rund 500 Flüchtlingen an Bord dieses kleinen Kutters konnten nur 150 gerettet werden. Eine unvorstellbare Zahl von vermutlich über 300 Menschen kam ums Leben. Zeit der Trauer, des Innehaltens? Oder auch Zeit der Empörung, der Wut, der Anklage? Ist es der richtige Zeitpunkt für Analysen und Reflexionen? Von welcher Position aus mischen wir uns ein in die Debatte? Sind wir nicht als Nutznießende der in Lampedusa so sinnfällig gewordenen ungerechten Weltordnung zu befangen? Ist nicht jede Empörung Heuchelei der Privilegierten in der globalisierten Welt? Von Andreas Foitzik. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008182.html


:: 18. Ergebnis der EU-Innenministerkonferenz: Europa schaut Flüchtlingssterben weiter zu - Deutschlands Blockadehaltung ist beschämend

Die EU-Innenminister beschlossen bei ihrem EU-Ratstreffen in Luxemburg zur Katastrophe von Lampedusa gestern lediglich, eine "Task Force" einzurichten, die Maßnahmen zur Verhinderung ähnlicher Katastrophen erarbeiten soll. Bundesinnenminister Friedrich hatte grundlegende Änderungen der EU-Asylpolitik von vornherein kategorisch ausgeschlossen. Die Blockadehaltung Deutschlands und anderer EU-Staaten zeigt, dass die zentralen politischen Akteure in der EU kein Interesse daran haben, das Sterben der Menschen auf dem Meer zu beenden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008184.html


:: 19. Bündnis Umfairteilen sieht sich bestätigt: Tausende Menschen gehen für eine sozialere und gerechtere Steuerpolitik auf die Straße

Als starkes Signal werten die Initiatoren die Demonstrationen und Kundgebungen vom Montag, bei denen insgesamt mehr als 15.000 Menschen für eine stärkere Besteuerung von Reichtum und gegen soziale Ungleichheit und Sozialabbau auf die Straßen gegangen sind. Zu den Demonstrationen aufgerufen hatte das Bündnis "Umfairteilen - Reichtum besteuern" von Attac, Gewerkschaften, Sozialverbänden und weiteren zivilgesellschaftlichen Initiativen und Organisationen. Die äußerst breite Zustimmung in der Bevölkerung stelle für die Politik eine Verpflichtung zu einem steuerpolitischen Kurswechsel dar. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008191.html


:: 20. Wolfgang Sternstein: Mahatma Gandhi und Jesus von Nazareth - Brüder im Geist?

Die indische Regierung hat der Stadt Stuttgart eine Gandhi-Büste geschenkt. Die Stadtverwaltung hat sich den Kopf zerbrochen, wo sie das Teil hinstellen soll. Zum Glück gibt es im Stadtteil Burgholzhof eine Mahatma-Gandhi-Straße. Also wurde die Büste dort hingestellt und in Anwesenheit von einem dutzend Bürgern und Bürgerinnen feierlich eingeweiht. Im Zusammenhang damit entstand eine Bürgerinitiative, die eine Vortragsreihe zu Albert Luthuli, Itzchak Rabin und Dietrich Bonhoeffer organisierte, die alle dort mit einem Straßennamen vertreten sind. Wolfgang Sternstein hielt den Eröffnungsvortrag der Reihe, den wir im Folgenden dokumentieren. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008171.html


:: 21. Leonardo Boff: Papst Franziskus holt die Dritte Welt in den Vatikan

Die zahlreichen Innovationen, die Papst Franziskus, oder der Bischof von Rom, wie er sich gern nennen lässt, eingeführt hat, sind weithin bekannt. Sie beziehen sich auf seine Gewohnheiten und seine Art, der Kirche in Sanftmut, Verständnis, Dialog und Mitgefühl vorzustehen. Manche sind verblüfft darüber, denn sie sind an den klassischen Papststil gewohnt und vergessen, dass dieser ein Erbe der heidnischen römischen Kaiser ist, vom Namen "Papst" bis zur Mozetta, dem reich verzierten Schulterkragen, Symbol der absolutistischen kaiserlichen Macht, die Franziskus schnell ablehnte. Von Leonardo Boff. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008175.html


:: 22. Leonardo Boff: Papst Franziskus und die "Entheidnisierung" des Papsttums

Die Innovationen in den Gewohnheiten und Ansprachen von Papst Franziskus hat die konservativen Kreise, die den Anweisungen der beiden vorherigen Päpste strikt Folge leisteten, in eine tiefe Krise gestürzt. Für sie war es vor allem inakzeptabel, dass der Papst einen der Initiatoren der "verdammungswürdigen" Befreiungstheologie, den Peruaner Gustavo Gutiérrez, in einer Privataudienz empfing. Sie sind verblüfft über die Aufrichtigkeit des Papstes, mit der er die Fehler und Irrtümer der Kirche und seine eigenen zugibt und die Karrieresucht zahlreicher Prälaten anprangert, sowie den höfischen und einschmeichelnden Geist vieler Machthaber, die er als "vatikanozentrisch" bezeichnet, als "leprös" ablehnt. Was sie aber wirklich schockiert hat, ist die Umkehrung, die er vornahm, indem er der Liebe, der Barmherzigkeit, der Sanftmut, dem Dialog mit der Moderne und der Toleranz mit den Menschen, selbst mit den Geschiedenen und den Homosexuellen, den Vorrang gibt und Doktrinen und kirchlic
he Disziplinen hintanstellt. Von Leonardo Boff. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008194.html


:: 23. Kirchenreform: Ist Papst Franziskus ein Revolutionär?

Er unterscheidet zwischen wichtigen und weniger wichtigen Lehren der Kirche - das kann zu Umwertungen in der Moraltheologie führen. Von Michael Jäger. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008183.html

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II. Hinweise

:: Lampedusa: Stoppt das Sterben!

Angesichts Tausender Todesopfer an den EU-Außengrenzen und im Gedenken an die jüngste Flüchtlingskatastrophe vor Lampedusa wird die Bundeskanzlerin mit dieser Aktion aufgefordert, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um das Sterben an den europäischen Außengrenzen zu beenden. Am 24. und 25. Oktober tagen die Staats- und Regierungschefs der EU in Brüssel. Dort hat die Bundeskanzlerin die Gelegenheit, ihr politisches Gewicht in Europa für eine Abkehr von der tödlichen Abschottungspolitik einzusetzen. PRO ASYL hat einen Brief an die Bundeskanzlerin verfasst, den Sie online unterzeichnen und abschicken können. Der Brief enthält zentrale Forderungen zu einer Neugestaltung der Europäischen Flüchtlingspolitik. Europa muss gefahrenfreie Fluchtwege öffnen. Die EU braucht dringend eine funktionierende Seenotrettung. Das Asylzuständigkeitssystem muss grundlegend geändert werden. Mehr >>
http://www.proasyl.de/index.php?id=1840


:: Nach der Wahl: Flüchtlings- und Menschenrechte in den Koalitionsvertrag!

Die Bundestagswahl ist vorbei. Aber Ihre Stimme zählt nach wie vor! Unter der Führung von Bundeskanzlerin Angela Merkel finden Koalitionsverhandlungen statt, in denen Weichen für die Zukunft gestellt werden. Dies ist ein entscheidender Augenblick, um für die Menschenrechte von Flüchtlingen, Migrantinnen und Migranten einzutreten. Mit dieser Aktion wird Bundeskanzlerin Angela Merkel dazu aufgefordert, sich in den Koalitionsverhandlungen für die Verbesserung der Situation von Flüchtlingen, Migrantinnen und Migranten in Deutschland und Europa einzusetzen. Zentrale Forderungen sind die Beendigung der Ausgrenzung von Flüchtlingen, ein Bleiberecht für langjährig Geduldete und die Wahrung der Menschenrechte an den EU-Außengrenzen. Mehr >>
http://www.proasyl.de/index.php?id=1836

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III. Termine

:: 06.-29.11.2013 - Rathaus in Stuttgart: "Im Gedenken der Kinder. Die Kinderärzte und die Verbrechen an Kindern in der NS-Zeit"

Vom 6. bis 29. November 2013 zeigt das Rathaus Stuttgart die Gastausstellung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) "Im Gedenken der Kinder. Die Kinderärzte und die Verbrechen an Kindern in der NS-Zeit". Die Ausstellung wurde in dieser Form bereits im Berliner Dokumentationszentrum "Topographie des Terrors" gezeigt. In Stuttgart wird die Ausstellung von einer umfangreichen Vortragsreihe begleitet. Mehr >>
http://www.stolpersteine-stuttgart.de/index.php?docid=834


:: 08.11.2013 - 19:30Uhr in der Stadtbücherei Pfullingen: Eröffnung der Ausstellung "Die Nakba. Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948"

Zur Eröffnung der Ausstellung, die bis zum 23.11.2013 zu sehen sein wird, gibt es ein Grußwort von Felicia Langer, israelische Menschenrechtsanwältin, Trägerin des Alternativen Nobelpreises (1990) und des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse (2009); Ingrid Rumpf, Vorsitzende von "Flüchtlingskinder im Libanon e. V" und Verantwortliche für Inhalt und Konzeption der Ausstellung, führt die Ausstellung ein. Musikalische Umrahmung: Samir Mansour (Oud, arabische Laute) und Reinhard Steidl (arabische Perkussion), poetische Umrahmung: Samir Akel und Klaus Tross. VA: Stadtbücherei Pfullingen, VHS Pfullingen, Flüchtlingskinder im Libanon e.V., Freunde der Stadtbücherei Pfullingen e.V. Mehr >>
http://www.lib-hilfe.de/mat/aktuelles/nakba_ausstellung_pfullingen.pdf


:: 09.11.2013, 10.00 - 16.30 Uhr Bonhoeffer-Haus Karlsruhe: Tagung "Lernen für den Frieden"

Die Bundeswehr ist von einer Verteidigungsarmee zu einer Armee im Einsatz umgerüstet worden und wird in zahlreichen Kriegs- und Krisengebieten eingesetzt. Karriereberater der Bundeswehr werben auf Messen und in Schulen um den benötigten Nachwuchs. In acht Bundesländern gibt es Kooperationsvereinbarungen zwischen den Kultusministerien und der Bundeswehr, die den Jugendoffizieren einen privilegierten Zugang zu den Bildungsbereichen verschafft. Dabei stehen als Zielgruppen insbesondere die Schülerinnen und Schüler, die angehenden sowie die schon im Dienst stehenden Lehrkräfte im Mittelpunkt. In Baden-Württemberg gibt es die Kooperationsvereinbarung seit Dezember 2009. Zahlreiche Politiker von Grünen und SPD haben sowohl vor als auch nach der Landtagswahl 2011 zugesagt, diese Kooperationsvereinbarung zu kündigen. Dies ist bislang nicht erfolgt. Die Jugendoffiziere haben weiterhin uneingeschränkte und privilegierte Unterstützung. Mit der Fachtagung wird die Absicht verfolgt,
dass dem "Lernen für den Frieden" absolute Priorität eingeräumt wird. Mehr >>
https://www.facebook.com/events/530190907059760
http://www.schulfrei-für-die-bundeswehr.de/Hintergruende/Folder_DIN_Lang.pdf


:: 10.-20.11.2013 - bundesweit: Ökumenische FriedensDekade "Solidarisch?"

"solidarisch?" lautet das Motto der diesjährigen Ökumenischen Friedensdekade, die vom 10. Bis 20. November bundesweit veranstaltet wird. Es bezieht sich auf die Bibelstellen Psalm 82,2-4 und Lukasevangelium 9,10-17 und wurde vom Gesprächsforum der Ökumenischen Friedensdekade festgelegt. Verantwortlich sind hier die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) und die Trägergruppe "Ökumenische Dekade für Frieden in Gerechtigkeit", die Federführung hat die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF). Mehr >>
http://www.friedensdekade.de/
Bundesweite Termine >>
http://www.friedenskooperative.de/termine/dekade13.htm


:: 15.-17.11.2013 - Ökumenisches Bildungszentrum, Mannheim: Die Große Transformation als Herausforderung für die Ökumene. Wie weiter nach der 10. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen?

Vom 30. Oktober bis 8. November 2013 findet im südkoreanischen Busan die mit Spannung erwartete 10. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) statt. Aus der Sicht von Kairos Europa wird sich dort erweisen, ob der ÖRK in der Lage sein wird, sich theologisch wie (kirchen-)politisch künftig so zu positionieren, dass von ihm und der verfassten weltweiten ökumenischen Bewegung in Wort und Tat wirkmächtige Impulse für den auf allen Ebenen so dringlichen grundlegenden Umbau unserer (Welt-)Wirtschaft und Gesellschaft(en) - die so genannte Große Transformation - ausgehen. Dieser Frage möchte die KAIROS Europa-Jahrestagung 2013 mit Teilnehmenden der Vollversammlung wie ExpertInnen aus unterschiedlichen Bereichen nachgehen - nicht zuletzt auch unter der Perspektive, welche Optionen sich hieraus für das künftige Engagement der ökumenischen Basis in Deutschland ergeben. Mehr >>
http://www.kairoseuropa.de/events/index.html


:: 16./17.11.2013 - Schlatterhaus in Tübingen: IMI-Kongress: "Krieg um die Köpfe - Über die Mobilisierung von Zustimmung und die Demobilisierung von Protest"

Erfreulicherweise regt sich mittlerweile an vielen Stellen Widerstand gegen die fortschreitende Militarisierung der deutschen Außenpolitik (und der Verhältnisse im Inneren). Es ist aber auffällig, dass diese Proteste trotz einer mehrheitlich kritisch-pazifistischen Grundstimmung in der Bevölkerung (noch) nicht die Breite und Stärke erreicht haben, die notwendig wäre, um sie auch zu stoppen. Dies wirft Fragen auf, mit denen wir uns auf dem diesjährigen IMI-Kongress beschäftigen wollen. VA: Informationsstelle Militarisierung (IMI). Der Kongress wird unterstützt von: Friedensplenum/Antikriegsbündnis Tübingen, DFG-VK Tübingen, attac Tübingen, Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden Württemberg. Mehr >>
http://www.imi-online.de/2013/08/30/imi-kongress-16-17-november-2013/


:: 20.11.2013 - 19.30 Uhr in der Stadtbücherei in Pfullingen: "Von der Nakba bis zur Gegenwart"

Vortrag von Clemens Ronnefeldt, Internationaler Versöhnungsbund. Der Vortrag erläutert die politische Entwicklung in Israel/Palästina seit der Staatsgründung im Mai 1948 bis in die heutige Zeit. Dabei wird der Focus nach einem geschichtlichen Teil auf dem anhaltenden Unrecht der Besatzung liegen, die sich in Form von Siedlungs-, Straßen-, und Mauerbau zeigt. Der dadurch erzeugte Vertreibungsdruck durch Enteignungen und Zerstörungen der Lebensgrundlagen für die palästinensische Bevölkerung zwingt viele Familien zum Verlassen ihres Landes. Sowohl in Israel als auch in Palästina gibt es Friedens- und Menschenrechtsgruppen, deren Arbeit gegen Unrecht und Gewalt der Referent vorstellen wird. Clemens Ronnefeldt ist Friedensreferent beim Internationalen Versöhnungsbund. Sein Arbeitsschwerpunkt ist der Nahe Osten, den er vielfach bereist hat. Die Mitglieder des 1914 gegründeten Versöhnungsbundes setzen sich in 40 Staaten für Frieden und Gerechtigkeit ein. Mehr >>
http://www.lib-hilfe.de/mat/aktuelles/nakba_ausstellung_pfullingen.pdf

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php

:: "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" >> http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html

:: bewegung.taz.de >> http://bewegung.taz.de/termine


Diese E-Mail wurde klimafreundlich und atomstromfrei erzeugt >> http://www.ews-schoenau.de

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