Date: September 9th 2013

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================


Bitte um Anmeldungen für Tagung am 19.10.

Für die Tagung "'We shall overcome!' Gewaltfrei aktiv für die Vision
einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Drei biographische Zugänge"
am 19. Oktober in Gammertingen sind weitere Anmeldungen erwünscht. Aus
organisatorischen Gründen bitten wir darum, sich möglichst bald anzumelden,
auch wenn der Anmeldeschluss erst am 4.10. ist. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/007896.html


Liebe Freundinnen und Freunde,

US-Präsident Barack Obama will offensichtlich seine Androhung eines Angriffskrieges auf Syrien bald umsetzen. Dass der US-Kongress den Friedensnobelpreisträger noch zum Halten bringt, ist eher unwahrscheinlich, wenngleich nicht völlig aussichtslos.

Dieser Tage wurde weltweit an den 50. Jahrestag des Marsches der US-Bürgerrechtsbewegung nach Washington und Martin Luther Kings berühmter Rede "Ich habe einen Traum" erinnert. Wir haben eine Reihe von Artikel dazu veröffentlicht.

Am 4. April 1967, genau ein Jahr vor seiner Ermordung, hielt Martin Luther King in der New Yorker Riverside Church in einer eindrucksvollen Rede ein glühendes Plädoyer gegen den Vietnamkrieg. In dieser Rede, die später auch unter dem Titel "Beyond Vietnam" - "Jenseits von Vietnam" veröffentlicht wurde, klagte King seine Regierung als "die größte Gewaltausüberin in der heutigen Welt" an. Angesichts der Kriegspolitik der USA, weltweiter Kriege und steigender Rüstungsausgaben gilt die Kritik Martin Luther Kings heute mehr denn je.

Nachfolgend Auszüge aus dieser Rede, die unter der Überschrift "Beyond Vietnam" in die Geschichte eingegangen ist und die wir ausführlich auf unserer Website dokumentieren (>>http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/001713.html)


Ich bin davon überzeugt, dass unser Volk
eine radikale Revolution der Werte vornehmen muss,
wenn es sich auf die richtige Seite
der Weltrevolution stellen will.
Wir müssen schnell damit anfangen,
von einer "sachorientierten" Gesellschaft
zu einer "personorientierten" Gesellschaft zu kommen.
Wenn Maschinen und Computer,
Profitbestrebungen und Eigentumsrechte
für wichtiger gehalten werden als die Menschen,
dann wird die schreckliche Allianz
von Rassenwahn, Materialismus und Militarismus
nicht mehr besiegt werden können.

Eine echte Revolution der Werte
wird den schreienden Gegensatz
von Armut und Reichtum
sehr bald mit großer Unruhe betrachten.
Sie wird nach Übersee blicken
und mit gerechter Empörung darauf hinweisen,
dass einzelne Kapitalisten des Westens
riesige Geldbeträge in Asien, Afrika
und Lateinamerika investieren,
nur um zu verdienen und ohne Interesse
an sozialen Fortschritten in jenen Ländern,
und sie wird ausrufen: "Das ist ungerecht."
Eine Revolution der Werte wird unser Bündnis
mit den Großgrundbesitzern in Lateinamerika
durchschauen und feststellen: "Das ist ungerecht."
Ungerecht ist auch die westliche Überheblichkeit,
die meint, dass sie den anderen alles beibringen kann
und von ihnen nichts zu lernen hat.
Eine wirkliche Revolution der Werte
wird den Status quo selbst beseitigen und vom Kriege sagen:
"Dieser Weg zur Lösung von Spannungen ist nicht recht."
Diese Art von Beschäftigung, menschliche Wesen
mit Napalm zu verbrennen,
die Häuser unserer Nation mit Waisen und Witwen zu füllen,
giftigen Hass in die Adern von Menschen zu spritzen,
die normalerweise sich ganz menschlich verhalten,
Männer von finsteren und blutigen Schlachtfeldern,
körperlich verkrüppelt und seelisch
aus dem Gleichgewicht gebracht, nach Hause zu senden,
diese Beschäftigung kann nie und nimmer mit
Weisheit, Gerechtigkeit und Liebe in Einklang gebracht werden.
Ein Volk, das seit Jahren mehr Geld für militärische Verteidigung
als für den Ausbau sozialer Reformen ausgibt,
gerät in die Nähe des geistlichen Todes.

Amerika, das reichste und mächtigste Land der Welt,
könnte bei dieser Revolution der Werte durchaus führend sein.
Nichts, außer dem unseligen Wunsch nach Selbstvernichtung,
könnte uns an einer Neuordnung unserer Prioritäten hindern,
welche eben die Vorbereitung auf den Frieden
über die Vorbereitung auf den Krieg stellt.
Nichts kann uns davon abhalten,
die widerspenstigen Verhältnisse
so lange mit unseren wunden Händen umzuformen,
bis wir ihnen die Gestalt der Geschwisterlichkeit gegeben haben.

(Martin Luther King)


Shalom - Salam

Euer / Ihr Michael Schmid

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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

US-Bürgerrechtsbewegung / Martin Luther King

:: 01. Die nachhaltige Bedeutung des Marsches auf Washington für Arbeitsplätze und Freiheit von 1963

:: 02. Der unvollendete Traum

:: 03. 1963: Tag des Propheten

:: 04. Eine Bewegung ohne Anfang und Ende: Ein Gespräch mit dem Martin-Luther-King-Forscher Clayborne Carson

:: 05. Die Welt als Kings Klassenraum

Initiativen gegen kriegerischen Angriff auf Syrien

:: 06. Friedensgruppen demonstrieren zum Antikriegstag gegen Angriffspläne auf Syrien

:: 07. Konstantin Weckers Brief an Obama

:: 08. Ehemalige US-Militär- und Geheimdienstbeamte warnen Obama auf Syrien Intel

Naher und Mittlerer Osten

:: 09. Syrien: Erst die Gessler-Hüte grüßen

:: 10. Außenpolitik als Totalausfall: Eine Intervention in Syrien ohne Sinn, Zweck und Verstand

:: 11. Militärschlag: Die Interventionslüge der US-Regierung

:: 12. Militärschlag gegen Atomverhandlung

:: 13. Militärische Logik und US-Pädagogik

:: 14. Uri Avnery: Armer Obama

:: 15. Nicht zum ersten Mal - Giftgaseinsätze in Kriegen

:: 16. Uri Avnery: Zurück nach Oslo

Afrika

:: 17. Tunesien: Die Revolution verläuft im Sande

:: 18. Wie mit "grüner Energie" die Besatzung der Westsahara verfestigt wird


II. Hinweise

III. Termine

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I. Artikel

:: 01. Die nachhaltige Bedeutung des Marsches auf Washington für Arbeitsplätze und Freiheit von 1963

Vor fünfzig Jahren marschierten etwa 300.000 Menschen aus ganz Amerika in der Hauptstadt der Nation entschlossen und offensichtlich voller Freude vom Washington Monument zum Lincoln Memorial. Dieser Marsch wurde zur Schlüsselveranstaltung im modernen Bürgerrechtskampf. Wenn man ihn in seinem besonderen historischen Zusammenhang nimmt, wird er gewöhnlich - und nicht zu Unrecht - als Kraft angesehen, die zu dem wichtigen Bürgerrechtsgesetz von 1964 geführt hat. Seine grundlegendere Bedeutung wird jedoch allzu häufig vernachlässigt. Von Douglas Sturm. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008112.html


:: 02. Der unvollendete Traum

Am 28. August ist der 50. Jahrestag des berühmten March on Washington. Damit gelangt der Gedenkmarathon für das "amerikanische Jahr" 1963 zu seinem Höhepunkt. Wir werden dann, das steht bereits fest, mit so vielen Bildern von Martin Luther King, so vielen Zitaten seines "I have a dream" und so vielen Referenzen an John F. Kennedy überschüttet werden, das vor lauter Gedenken kein Platz mehr bleibt für kritisches Denken. Das Problem dieses Gedenkens liegt darin, dass das politische Vermächtnis der Bürgerrechtsbewegung und ihres berühmtesten Protagonisten praktisch vollständig reduziert wird auf die Rede, die Martin Luther King auf dieser Kundgebung gehalten hat. Von Albert Scharenberg. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008105.html


:: 03. 1963: Tag des Propheten

Vor 50 Jahren kamen 250.000 Menschen in Washington zusammen. Dabei forderte die Sängerin Mahalia Jackson den Redner auf: "Erzähle ihnen von deinem Traum, Martin". Von Konrad Ege. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008109.html


:: 04. Eine Bewegung ohne Anfang und Ende: Ein Gespräch mit dem Martin-Luther-King-Forscher Clayborne Carson

Clayborne Carson wuchs in einer der wenigen afroamerikanischen [Arbeiter-]Familien in Los Alamos in New Mexico auf. Schon von Weitem entwickelte er Interesse an der Bürgerrechtsbewegung, als er davon in den Zeitungen las. Es inspirierte ihn zu lesen, dass sich junge Leute in seinem Alter in einer Bewegung engagierten, die die Welt verändern sollte. 1963 - er war gerade neunzehn - stieg er mit einem Einzelfahrschein in einen Bus nach Washington, um dort am Marsch für Arbeitsplätze und Freiheit teilzunehmen. Als er unter den Zehntausenden saß, die Dr. Kings Rede "Ich habe einen Traum" hörten, war ihm nicht klar, dass das weitergehen und zu einem historischen Augenblick werden würde. Mehr dazu erzählt er in einem Gespräch mit Kazu Haga. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008123.html


:: 05. Die Welt als Kings Klassenraum

Mitten in der Hochspannung der Bürgerrechtsbewegung fand Martin Luther King 1962 trotz seinem überfüllten Terminplan die Zeit, einen Semesterkurs in Sozialphilosophie am Morehouse College* in Atlanta zu geben. Das war der erste und einzige College-Kurs, den er je gegeben hat. Eine vor Kurzem geschriebene Geschichte über diese kurze Lehrtätigkeit zeigt eine Seite Kings, der selten viel Aufmerksamkeit zugewendet wird. Von Ken Butigan. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008124.html


:: 06. Friedensgruppen demonstrieren zum Antikriegstag gegen Angriffspläne auf Syrien

Das Netzwerk Friedenskooperative sieht im Scheitern des britischen Premierministers Cameron bei der Abstimmung im Unterhaus eine Ermutigung für die Antikriegsgruppen auch in den USA und hierzulande. "Die weitgehende Ablehnung der nicht vermittelbaren Strafaktion gegen das Assad-Regime in der Bevölkerung kann die Regierungen zur Vernunft zwingen", betont Netzwerk-Geschäftsführer Manfred Stenner. Auch Kanzlerin Merkel reagiere auf die Anti-Kriegsstimmung immerhin mit Bemühungen zur Einbindung der Vereinten Nationen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008113.html


:: 07. Konstantin Weckers Brief an Obama

Ist es sinnvoll, offene Briefe an Politiker zu schreiben, die diese wahrscheinlich nie zu sehen bekommen? Die Frage ist falsch gestellt. Da die NSA buchstäblich alles überwacht und liest, warum sollte ihr ausgerechnet dieser Brief Konstantins entgehen? Die Frage, die er stellt, können sich die Observierenden gern zu Gemüte führen: Besitzen die USA die moralische Glaubwürdigkeit, um Kriege aus "ethischen Gründen" zu führen? >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008119.html


:: 08. Ehemalige US-Militär- und Geheimdienstbeamte warnen Obama auf Syrien Intel

Trotz der "hohen Wahrscheinlichkeit", die die Obama-Regierung hinsichtlich der Schuld der syrischen Regierung am Einsatz chemischer Waffen am 21. August in der Nähe von Damaskus annimmt, sagen ein Dutzend ehemaliger US-Militär- und Geheimdienstbeamte Präsident Obama, dass sie Informationen aufgefangen hätten, die die offizielle Lesart untergraben. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008125.html


:: 09. Syrien: Erst die Gessler-Hüte grüßen

Die Bundesregierung laviert und schwadroniert beim Thema Syrien, anstatt eine Intervention klar als unverantwortliche Aktion und gefährliches Abenteuer abzulehnen. Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008110.html


:: 10. Außenpolitik als Totalausfall: Eine Intervention in Syrien ohne Sinn, Zweck und Verstand

Im Zuge der Diskussion um eine militärische Intervention mehrerer NATO-Staaten in Syrien nimmt die außenpolitische Debatte immer bizarrere Züge an. Da sind zum Beispiel die USA, die sich bereits darauf festgelegt haben, dass Assad sozusagen höchstpersönlich für den Einsatz von Giftgas in Vororten von Damaskus am 21. August 2013 verantwortlich ist. Sie behaupten auch, über Beweise hierfür zu verfügen, die sie in Kürze vorlegen wollten. Abgesehen von der Frage, welche Beweise die Urheberschaft eines möglichen Giftgaseinsatzes zweifellos nachweisen könnten stellt sich auch diejenige, warum die USA diese Beweise zurückhalten, während die UN-Inspekteure noch vor Ort ihr Leben riskieren, um Beweise für den bloßen Einsatz von Giftgas zu finden. Von Christoph Marischka. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008116.html


:: 11. Militärschlag: Die Interventionslüge der US-Regierung

"Die USA haben Freiheit und Demokratie immer verteidigt": Deshalb stimmt der Sprecher des US-Repräsentantenhauses Präsident Obamas Plänen zu. Was ist davon zu halten? Von Michael Jäger. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008120.html


:: 12. Militärschlag gegen Atomverhandlung

Die bevorstehende Bestrafung des Assad-Regimes wird die Verhandlungen mit dem Iran zurückwerfen. Dieser Aspekt wird in der Debatte unterbelichtet. Von Otfried Nassauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008117.html


:: 13. Militärische Logik und US-Pädagogik

Der Westen hat ein Problem. Amerika, genauso wie die Europäer. Beide führen immer häufiger Kriege, für die es keine ausreichende oder kaum eine Rechtsgrundlage gibt. An deren Ende steht meist keine stabile Nachkriegsordnung. Der Westen agiert als Ordnungsmacht, schafft aber keine stabile Ordnung. In Syrien droht das nächste Beispiel. Von Otfried Nassauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008118.html


:: 14. Uri Avnery: Armer Obama

Armer Obama. Er tut mir leid. Gleich am Beginn seiner Begegnung mit der Geschichte hielt er DIE REDE in Kairo. Eine großartige Rede. Eine erhebende Rede. Eine erbauliche Rede. Er sprach zur gebildeten Jugend der ägyptischen Hauptstadt. Er sprach über den Wert der Demokratie, die glänzende Zukunft, die eine liberale, muslimische Welt erwarte. Hosni Mubarak war nicht eingeladen. Damit wurde darauf hingewiesen, dass er ein Hindernis auf dem Weg in die glänzende neue Welt sei. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008114.html


:: 15. Nicht zum ersten Mal - Giftgaseinsätze in Kriegen

Nicht nur in Syrien ist Giftgas ein Kampfmittel. Der Irak setzte schon in den 80ern im Krieg gegen den Iran C-Waffen ein - mithilfe des Westens. Von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008115.html


:: 16. Uri Avnery: Zurück nach Oslo

Israel liebt Jahrestage. Die Medien füllen sich mit Enthüllungen und Erinnerungen an das Ereignis, dessen gedacht wird, Augenzeugen erzählen zum zigsten Mal ihre Geschichten, alte Fotos überschwemmen die Seiten der Zeitungen und die Fernsehschirme. In den kommenden Tagen werden zwei Hauptgedenktage diese Rolle einnehmen. Stimmt, der Jom-Kippur-Krieg brach erst im Oktober (1973) aus, aber schon sind die Zeitungen und Fernsehprogramme voll davon. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008122.html


:: 17. Tunesien: Die Revolution verläuft im Sande

Die Regierung der Ennahda-Partei will die Gesellschaft islamisieren. Aber sie geht dabei geschickt vor. Die Gefahr eines Militärputsches wie in Ägypten ist gesunken. Von Sabine Kebir. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008121.html


:: 18. Wie mit "grüner Energie" die Besatzung der Westsahara verfestigt wird

Western Sahara Resource Watch (WSRW) hat am 28. August 2013 einen detaillierten Bericht darüber vorgelegt, wie Marokko dabei ist, bis über 1000 MW (Megawatt) Anlagen für die Gewinnung erneuerbarer Energien in der Westsahara zu installieren, einem Gebiet, das Marokko zu großen Teilen noch immer völkerrechtswidrig besetzt hält. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/008111.html

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II. Hinweise

:: Bitte Petition "Zivile Lösungen für die Konflikte in Syrien! Kein Militärschlag!" unterstützen

Initiiert von Martin Arnold gibt es eine Petition an die Regierungschefs von Deutschland, USA, Frankreich und England gegen den geplanten Militäreinsatz gegen Syrien, den inzwischen bereits über 4000 Menschen unterzeichnet haben. Die vier Regierungschefs haben also in kurzer Zeit über 4000 Briefe von uns erhalten – wahrhaft ein „schnell wirksamer Handlungsschritt“ (Christoph Besemer). Für diese Petition sollen aber weiter massenhaft Unterschriften gesammelt werden. Ich bitte darum, den Appell "Zivile Lösungen für die Konflikte in Syrien! Kein Militäreinsatz!" zu unterstützen. Es gibt auch eine englische und französische Übersetzung. Wer Menschen in Frankreich, England und den USA kennt, mag sie bitte informieren. Zum Unterzeichnen geht es hier >>
http://chn.ge/1dSDyQa

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III. Termine

:: 09.09.2013 - 18.00 Uhr auf dem Holzmarkt Tübingen: "Verhandeln statt Bomben" - Mahnwache und Kundgebung gegen einen militärischen Angriff auf Syrien

Es sprechen: Felicia Langer, israelische Menschenrechtsanwältin, Trägerin d. Alternativen Nobelpreises und des Verdienstkreuzes und Autorin sowie
Claudia Haydt, Informationsstelle Militarisierung Tübingen und andere... Heute berät der US-Kongress über einen möglichen Militärschlag. Statt weiter den Krieg vorzubereiten, fordern die Friedensaktivisten einen Waffenstillstand, die Durchführung einer Verhandlungskonferenz in Genf, wie seit Monaten angekündigt und ein Waffenembargo für alle Seiten dieses Bürgerkriegs. Die Bundesregierung wird aufgefordert, sich klar und deutlich gegen jegliche militärische Option auszusprechen und eine politische Lösung des Konflikts zu befördern. VA: Gesellschaft Kultur des Friedens und das Tübinger Friedensplenum/Antikriegsbündnis.


:: 09.09.2013ff. - bundesweit: Aktionen und Veranstaltungen zum Syrienkrieg und zur "Arabellion"

In der Terminliste von Netzwerk Friedenskooperative finden sich Aktionen und Veranstaltungen zum Syrienkrieg und zur "Arabellion". Mehr >>
http://www.friedenskooperative.de/arabtermndx.htm


:: 12.09. 2013 - 19.30 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, 76133 Karlsruhe: "Schwarzbuch Waffenhandel"

Buchlesung mit Jürgen Grässlin. VA: DFG-VK Ortsgruppe Karlsruhe. Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Versöhnungsbund, Friedensbündnis Karlsruhe. Kontakt: Sonnhild und Ulli Thiel, E-Mail: suthiel@t-online.de


:: 13.09.2013 - 19.30 Uhr im DGB-Haus in Aachen: "Schwarzbuch Waffenhandel"

Buchlesung mit Jürgen Grässlin. VA: Aachener Friedenspreis. Internet: http://www.aachener-friedenspreis.de


:: 29.09.2013 - 11.00 bis 18.00 Uhr im SAALBAU Frankfurt-Nied: Armut und Migration - Armutsmigration: Warum werden Armut und existenzielle Perspektivlosigkeit nicht als Flucht- und Migrationsgründe in Europa anerkannt?

Diesem Fragenbündel soll auf dem Studientag des Komitees für Grundrechte und Demokratie nachgegangen werden. Mehr >>
http://www.grundrechtekomitee.de/node/591


:: 08.10.2013 - 19.00 Uhr im Haus der katholischen Kirche, Königstraße 7, Stuttgart: "Schwarzbuch Waffenhandel"

Buchlesung zum mit Jürgen Grässlin (Autor). VA: Katholische Friedensbewegung Pax Christi, DFG-VK, Katholisches Bildungswerk Stuttgart, Ohne Rüstung Leben, Die AnStifter. Internet: http://www.dfg-vk.de/lv-bawue


:: 19.10.2013 - 10.00 Uhr im evang. Gemeindehaus in Gammertingen (Kreis Sigmaringen): Tagung: "'We shall overcome!' Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Drei biographische Zugänge"

Diese Tagung soll einer der Höhepunkt anlässlich des 20-jährigen Bestehens von "Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie" werden. Als Referierende konnten gewonnen werden: Wiltrud Rösch-Metzler, Vizepräsidentin von pax christi Deutschland; Dr. Wolfgang Sternstein, Friedensforscher und Friedensaktivist und Ullrich Hahn, Präsident des deutschen Zweigs des Internationalen Versöhnungsbundes. Die Veranstaltung wird von über 30 Organisationen unterstützt. In Kombination dazu besteht am 20. Oktober das Angebot, an einer Wanderung auf dem früheren Truppenübungsplatz Münsingen teilzunehmen. Anmeldung ist unbedingt erforderlich! Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007883.html


:: 19.10.2013 - 20.00 Uhr im evang. Gemeindehaus in Gammertingen (Kreis Sigmaringen): "Kraniche über der Alb"

Hansjörg Ostermayer erzählt und besingt am 19. Oktober in Gammertingen eigene Erlebnisse und Aktivitäten aus den friedensbewegten Frühachtzigern. Diese öffentliche Veranstaltung findet anlässlich des 20-jährigen Jubiläums von Lebenshaus Schwäbische Alb statt. Sie kann auch im Zusammenhang mit anderen Programmangeboten am 19. (Tagung) und 20. Oktober 2013 (Wanderung) besucht werden. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/veranstaltungen/


:: 20.10.2013 - 10.15 Uhr am Wanderparkplatz an der Trailfinger Säge: Geführte Wanderung innerhalb des ehemaligen Truppenübungsplatzes Münsingen und heutigen Biosphärenreservats

Natur und Militär, Geologie und Schäferei, Kelten, Römer, Alemannen und ein übriggebliebenes Schulhaus im ehemaligen Dorf Gruorn. Kurz umrissen werden wir dies auf unserer Wanderung mit Leben füllen. Und ein wenig hinter die Kulissen schauen, denn unsere Wege sind nicht öffentlich freigegeben. Als Truppenübungsplatz-Guide wird uns Andreas Jannek besondere Stellen und Pflanzen vorstellen, etwas aus der Geschichte des Platzes veranschaulichen und die aktuelle Entwicklung im Biosphärenreservat ausführen. VA: Lebenshaus Schwäbische Alb. Anmeldung ist unbedingt erforderlich! Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/007897.html

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php

:: "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" >> http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html

:: bewegung.taz.de >> http://bewegung.taz.de/termine


Diese E-Mail wurde klimafreundlich und atomstromfrei erzeugt >> http://www.ews-schoenau.de

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Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V., Bubenhofenstr. 3, D-72501 Gammertingen, Tel. 07574-2862, E-Mail info@lebenshaus-alb.de, Internet www.lebenshaus-alb.de

Eine Anmerkung in eigener Sache: Da unser Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie Geld kostet und es keinerlei Zuschüsse gibt, bitten wir um Spenden an unseren Verein. Wir sind durch das Finanzamt Sigmaringen als gemeinnützig und mildtätig anerkannt (letztmals mit Bescheid vom 29.06.2012). Deshalb sind Spenden und Mitgliedsbeiträge steuerabzugsfähig. Eine Spendenbestätigung wird ab 25 € zu Beginn des kommenden Jahres automatisch zugestellt, ansonsten auf Anforderung. ErstspenderInnen bitte unbedingt ihre Anschrift angeben! Danke!!!

Spendenkonto:
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