Date: March 27th 2013

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

"Leben", so heißt das Gedicht von Erich Fried, das ich an den Beginn unseres heutigen Newsletters stellen möchte.

Leben

Aber leben bleiben
Ich lebe und du sollst leben
Leben heißt Krieg hassen
Leben heißt Friede heißt Hoffnung
Leben heißt unsere Zeit retten
auch uns selbst
Wir wollen leben
Wir wollen nicht töten und sterben
Leben! Nicht töten wollen!
Leben heißt gegen den Tod sein
Leben heißt leben
und für das Leben sein
Leben gegen den Strom
Leben gegen den Haß
Nicht der Feind ist der Tod
sondern der Tod ist der Feind

(Erich Fried)


Wünsche zum 20. Geburtstag des Lebenshauses

Mit dem Leben zu tun hat auch unser Verein "Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie", der am 20. Juni 1993 gegründet wurde. Vor 20 Jahren hätte nicht jeder darauf gewettet, dass es uns nach so langer Zeit noch geben würde. Sei es, weil wir zu anspruchsvolle Ziele hatten (die wir immer noch haben). Sei es, weil wir angesichts des zu erwartenden Gegenwindes in einer so konservativen und militärgeprägten Region - der sich manches Mal zu einem regelrechten Orkan auswuchs - aufgeben würden. Sei es, dass wir angesichts des allgemeinen Zustands in unserer Welt resignieren würden. Aber die Geschichte zeigt, dass alles das nicht eingetreten ist und wir uns weiter einmischen können und werden.

Zum 20. Lebenshaus-Geburtstag haben wir ein paar Wünsche >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007847.htm


Shalom Salam
Euer / Ihr Michael Schmid

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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

Friedensbewegung / Soziale Bewegungen

:: 01. Ostermärsche gegen Rüstungsexport und militärische Intervention

:: 02. Ostermärsche: Keine EU-Waffen für den Syrienkrieg

:: 03. Göttinger Friedenspreis 2013: Andreas Buro geehrt

:: 04. Kann man sich einen "streitbaren Pazifisten" als glücklichen Menschen vorstellen?

:: 05. Friedens- oder Kriegspolitik, das ist die Frage nach unserer Zukunft

:: 06. Auftakt zum Weltsozialforum 2013 am Dienstag in Tunis - 30.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 127 Ländern erwartet

:: 07. Demos an die Macht

Atomkraft / Energien

:: 08. Initiative stellt Kampagne "Die Wende - Energie in Bürgerhand" vor und kritisiert Energiepolitik der Bundesregierung

:: 09. Atommüll: Scheinbeteiligung oder gesellschaftlicher Konsens?

:: 10. Gesundheitliche Folgen von Fukushima

:: 11. Bonanza: Let's Frack!

:: 12. Globale Versorgungslage herkömmlicher Energieträger ist angespannter als erwartet

Nordafrika / Naher und Mittlerer Osten

:: 13. Tunesien: Das Land hat die Balance verloren

:: 14. Die Rede, die nicht gehalten wurde

:: 15. Irak-Krieg: Helfer oder Helfershelfer?

:: 16. Schätzungsweise 1,5 Millionen Iraker sind durch den Krieg ums Leben gekommen

Verschiedene Themen

:: 17. Feilschen um einen Waffenhandelsvertrag

:: 18. "Conscious Collection" von H&M: Bewusste Modelinie von bewusstlosen NäherInnen?

:: 19. 21. März: Internationaler Tag gegen Rassismus

:: 20. 50 Jahre "Pacem in terris"


II. Hinweise

III. Termine

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I. Artikel

:: 01. Ostermärsche gegen Rüstungsexport und militärische Intervention

Die Ostermärsche der Friedensbewegung wollen im Wahlkampfjahr 2013 die skandalösen Waffenexporte zum Thema machen. Militärische Interventionen wie zuletzt in Mali werden abgelehnt, zivile, politische Konfliktbearbeitung gefordert. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007850.html


:: 02. Ostermärsche: Keine EU-Waffen für den Syrienkrieg

Rüstungsexport Hauptthema bei den Ostermärschen - Rüstungsembargo gegen Saudi-Arabien gefordert - Start schon am vergangenen Samstag in Potsdam. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007830.html


:: 03. Göttinger Friedenspreis 2013: Andreas Buro geehrt

Der Bürgerrechtler und Politikwissenschaftler Prof. em. Dr. Andreas Buro ist mit dem Göttinger Friedenspreis ausgezeichnet worden. Mit dem Preis werde sein jahrzehntelanges, außergewöhnliches Wirken für Frieden und die Verwirklichung der Menschenrechte gewürdigt. Buro sei ein konsequenter Pazifist und unermüdlicher politischer Aktivist. Er habe die Geschichte der Deutschen Friedensbewegung entscheidend geprägt. Sein wohl wichtigster Beitrag zur Friedensforschung sei die Entwicklung der Zivilen Konfliktbearbeitung als Alternative zu Militäreinsätzen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007838.html


:: 04. Kann man sich einen "streitbaren Pazifisten" als glücklichen Menschen vorstellen?

Der streitbare Pazifist Andrea Buro hat den Göttinger Friedenspreis erhalten. In ihrer Laudatio bei der Preisverleihung zeichnet Hanne-Margret Birckenbach verschiedene Etappen aus dem Leben von Andreas Buro nach. Gleichzeitig betont sie, dass ihm Mitstreiter und Mitstreiterinnen mit diesem Preis zu seinem Lebenswerk gratulieren würden. Sie dankten ihm, dass er Spuren gelegt habe, Netzwerke mit aufgebaut, seine Gedanken mitgeteilt, Bürgerinformationen ausgestreut und einen Weg vorgezeichnet habe, auf dem kein Blatt zwischen Frieden und Menschenrechte passe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007845.html


:: 05. Friedens- oder Kriegspolitik, das ist die Frage nach unserer Zukunft

Andreas Buro geht in seiner Rede als Preisträger bei der Verleihung des Göttinger Friedenspreises auf gegenwärtige Probleme von Weltpolitik und Weltwirtschaft ein und geht der Frage nach, wie damit in Zukunft umgegangen werden solle, ohne dass eine apokalyptische Situation entstehe. Gegenwärtig steuere alles auf Kriegspolitik zu. Dem hält er die Notwendigkeit einer Umsteuerung auf Zivile Konfliktbearbeitung entgegen und skizziert eine Reihe von Ansatzpunkten, die für eine solche Friedenspolitik in Betracht zu ziehen wären. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007849.html


:: 06. Auftakt zum Weltsozialforum 2013 am Dienstag in Tunis - 30.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 127 Ländern erwartet

Mit einer Massendemonstration wird am Dienstag in Tunis das elfte Weltsozialforum (WSF) eröffnet. 30.000 Menschen aus 127 Ländern haben ihre Teilnahme an den mehr als 1.000 Veranstaltungen des Forums angekündigt. "Das WSF in Tunis bietet die Gelegenheit zur Diskussion und zur Vorbereitung auf die Mobilisierung zu den zentralen Herausforderungen und im Spiegel aktueller internationaler Entwicklungen. Wir wollen alte und neue Bewegungen zusammenbringen, um gemeinsame Wege für eine 'andere Welt' zu beschreiten", heißt es in der Einladung des Organisationskomitees. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007829.html


:: 07. Demos an die Macht

Stuttgart 21 - Das Megaprojekt ist eigentlich gescheitert, aber trotzdem wird es weiter gebaut. Das zeigt: Die Politik ist der Lage nicht gewachsen. Von Michael Jäger. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007843.html


:: 08. Initiative stellt Kampagne "Die Wende - Energie in Bürgerhand" vor und kritisiert Energiepolitik der Bundesregierung

"Energie in Bürgerhand" - dies ist die zentrale Forderung, die eine breite gesellschaftliche Initiative in den Mittelpunkt einer Kommunikationskampagne zur Bundestagswahl stellt. Die Kampagne wird vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der GLS Bank Stiftung, dem Netzwerk "Energiewende Jetzt", der Bürgerenergie Berlin, der 100 Prozent Erneuerbar Stiftung und der Haleakala Stiftung getragen und wurde heute in Berlin vorgestellt. Ziel ist es herauszustellen, dass der Erfolg der Energiewende auf bürgerschaftlichem Engagement, oft unterstützt von kommunalen Akteuren und dem regionalen Mittelstand, beruht. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007823.html


:: 09. Atommüll: Scheinbeteiligung oder gesellschaftlicher Konsens?

"Wir begrüßen zwar die Einbeziehung der Zivilgesellschaft bei der Entwicklung eines geeigneten Verfahrens für den Umgang mit Atommüll - wenn es denn ernst gemeint ist. Denn wer einen gesellschaftlichen Konsens im Endlager-Streit will, muss auch alle Betroffenen umfassend mit einbeziehen. Wir warnen aber eindringlich vor einer Scheinbeteiligung", erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007835.html


:: 10. Gesundheitliche Folgen von Fukushima

Zum zweiten Jahrestag der von einem Erdbeben ausgelösten Atomkatastrophe vom 11. März 2011 in Japan legt die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW eine quantitative Abschätzung der "Gesundheitlichen Folgen von Fukushima" vor. Der Report dokumentiert besorgniserregende Befunde, die schon jetzt, nur zwei Jahre nach dem Super-GAU sichtbar werden. Der Nürnberger Wissenschaftler Dr. Alfred Körblein fand für ganz Japan einen signifikanten Rückgang der Geburten genau 9 Monate nach Fukushima. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007824.html


:: 11. Bonanza: Let's Frack!

Die USA sind die Pioniere dieser Technologie. Gas wird billiger, die Unabhängigkeit steigt. Wie hoch ist der Preis dafür? Von Konrad Ege. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007837.html


:: 12. Globale Versorgungslage herkömmlicher Energieträger ist angespannter als erwartet

Neue Studie der Energy Watch Group präsentiert alarmierende Ergebnisse zur zukünftigen Ressourcenverfügbarkeit. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007840.html


:: 13. Tunesien: Das Land hat die Balance verloren

Nach dem Mord an dem Politiker Chokri Belaïd wächst die Gefahr eines Bürgerkrieges. Wie in Ägypten stehen sich säkulare Parteien und ein islamistischer Block gegenüber. Von Sabine Kebir. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007816.html


:: 14. Die Rede, die nicht gehalten wurde

Uri Avnery schrieb diesen Text am Mittwoch, einen Tag vor Obamas Rede in Jerusalem. Wie sich herausstellte, kam er näher an seine aktuelle Rede, als er hoffte. Diese Passagen sind fast identisch. Einige Leser wollen vielleicht die Texte vergleichen, um zu sehen, was er ausgelassen hat. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007833.html


:: 15. Irak-Krieg: Helfer oder Helfershelfer?

Die Vereinten Nationen haben den USA vor zehn Jahren zwar das diplomatische Geleit bei ihrer Intervention verweigert, doch blieben sie nicht unbescholten. Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007836.html


:: 16. Schätzungsweise 1,5 Millionen Iraker sind durch den Krieg ums Leben gekommen

Der Irak hat durch die Invasion im Jahr 2003 bis Anfang 2012 schätzungsweise 1,5 Millionen Todesopfer durch kriegerische Gewalteinwirkung zu verzeichnen. Das ist das Ergebnis des IPPNW-Reports "Body Count - Opferzahlen nach zehn Jahren Krieg gegen den Terror Irak - Afghanistan - Pakistan", der nun in einer zweiten aktualisierten Auflage vorliegt. Grundlage für die ermittelte Zahl der Opfer im Irak ist unter anderem die 2006 publizierte medizinisch-epidemiologische Studie in der Zeitschrift Lancet über den Anstieg der Mortalität im Irak durch die Militärintervention. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007831.html


:: 17. Feilschen um einen Waffenhandelsvertrag

Am New Yorker Hauptsitz der Vereinten Nationen wird vom 18. bis 28. März über einen Weltvertrag zur Begrenzung der internationalen Waffentransfers verhandelt. Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat sich zwar im vergangenen Jahr auch auf den globalen Waffenhandel ausgewirkt. So mussten laut Analysen des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI die 100 größten Rüstungskonzerne 2011 einen Umsatzrückgang um fünf Prozent auf immerhin noch 410 Milliarden Dollar hinnehmen. Gerechnet auf die vergangene Dekade aber sind die internationalen Waffenverkäufe sogar um nicht weniger als 51 Prozent angestiegen. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007834.html


:: 18. "Conscious Collection" von H&M: Bewusste Modelinie von bewusstlosen NäherInnen?

Mit einer Adbust-Aktion/Werbeparodie machen die Christliche Initiative Romero (CIR) und die Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) auf den krassen Gegensatz zwischen der in der letzten Woche lancierten H&M-Werbekampagne für die "Conscious Collection" und der Arbeitsrealität in asiatischen Textilfabriken aufmerksam. Allein in kambodschanischen Zuliefererfabriken von H&M sind zwischen 2011 und August 2012 2.900 NäherInnen in Massenohnmachten kollabiert. Infolge zu niedriger Löhne sind viele ArbeiterInnen mangelernährt. Die Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) fordert deshalb vom Branchenführer H&M die Zahlung von existenzsichernden Löhnen und ruft KonsumentInnen auf, per Petition den öffentlichen Druck auf H&M und andere Modekonzerne zu erhöhen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007848.html


:: 19. 21. März: Internationaler Tag gegen Rassismus

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus fordert PRO ASYL die Bundesregierung auf, diskriminierende Gesetze, die Flüchtlinge von der gesellschaftlichen Teilhabe ausgrenzen, endlich abzuschaffen. Flüchtlinge sind nicht nur vom alltäglichen Rassismus in der Gesellschaft betroffen, sondern leiden zusätzlich unter zahlreichen Schikanen, die staatliche Regelungen für sie bereithalten. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007832.html


:: 20. 50 Jahre "Pacem in terris"

Die einzige vertonte Enzyklika der Geschichte - zugleich eine Erinnerung an den Friedenspapst Johannes XXIII. Von Peter Bürger. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007828.html

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II. Hinweise

:: Appell "Keine Kampfdrohnen!" unterstützen

In letzter Zeit häufen sich Überlegungen aus Regierungskreisen zur Ausrüstung der Bundeswehr mit unbemannten, bewaffneten Drohnen (sog. Kampfdrohnen). Ein breites Bündnis von Organisationen der Friedens- und Bürgerrechtsbewegung, Kirchengruppen und Gewerkschaften sowie Bürgerinitiativen tragen einen Appell "Keine Kampfdrohnen!" mit. UnterzeichnerInnen erwünscht! >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/007839.html


:: Appell an Bundeskanzlerin Angela Merkel: Hunderttausende Syrische Flüchtlinge brauchen dringend Hilfe

Über eine Million Menschen sind vor dem Bürgerkrieg aus Syrien in die Nachbarstaaten geflohen. Deutschland hat sich nun endlich bereit erklärt, 5000 Flüchtlinge aus der Region aufzunehmen. Das ist gut, aber angesichts der Situation im Krisengebiet kann das nur ein erster Schritt sein. Zahlreiche in Deutschland lebende Syrer warten darauf, endlich ihre Angehörigen zu sich in Sicherheit bringen zu können. PRO ASYL appelliert an die Bundesregierung, ihr Engagement für syrische Flüchtlinge auszuweiten.
Unterzeichnen Sie hier den Appell an Bundeskanzlerin Angela Merkel >>
http://www.proasyl.de/de/home/grenzen-auf-fuer-syrische-fluechtlinge/


:: Präsident Obama, Zeit für nukleare Abrüstung!

vor 4 Jahren in Prag hat sich Präsident Obama klar und deutlich für eine Welt ohne Atomwaffen ausgesprochen. Er hat uns aufgerufen, diejenigen zu ignorieren, die uns ständig sagen, dass die Welt sich nicht ändern wird. Er hat gesagt, dass Worte etwas bedeuten müssen. Global Zero hat kurz vor dem 4-jährigen Jubiläum der Prager Rede eine an Präsident Obama gerichtete Petition gestartet. Als amerikanischer Präsident hat Barack Obama die Macht, die weltweite nukleare Abrüstungsagenda einen großen Schritt voranzubringen. Wir müssen deutlich machen, dass die Abschaffung von Atomwaffen von Menschen weltweit unterstützt wird. Fordere Präsident Obama jetzt auf, die Global Zero Agenda weiter voranzubringen. Unterzeichne die Petition >>
http://www.globalzero.org/de/demand-zero/sign-the-petition


:: EILAKTION: BRANDOPFER ENTSCHÄDIGEN - KIK UND C&A GERATEN UNTER DRUCK

Mit Online-Protesten via E-Mail und Facebook erhöhen INKOTA und die Kampagne für Saubere Kleidung den Druck auf KiK und C&A. Auch mehr als drei Monate nach dem Brand in der Tazreen-Fabrik in Bangladesch haben beide Unternehmen noch keine angemessenen Entschädigungen gezahlt. Vor allem KiK zeigt den Betroffenen weiter die kalte Schulter. C&A hat immerhin Entschädigungszahlungen zugesagt. Die versprochene Direktzahlung von 960 Euro pro verstorbenen Arbeiter deckt aber gerade einmal vier Prozent der benötigten Gesamtsumme. Auch das mit bangladeschischen Gewerkschaften ausgehandelte Brandschutzabkommen haben sie bisher nicht unterzeichnet. Das müssen wir ändern! Beteiligen Sie sich an der E-Mail-Eilaktion und fordern Sie: Gerechtigkeit für Brandopfer in Bangladesch! Mehr >>
http://www.inkota.de/aktuell/news/vom/14/mar/2013/online-proteste-fuer-brandopfer-in-bangladesch/


:: Bitte um Protest- und Unterstützungsschreiben - Verfahren gegen US-Kriegsdienstverweigerin Kimberly Rivera im April

Am 29. April 2013 findet in Fort Carson das Verfahren gegen US-Kriegsdienstverweigerin Kimberly Rivera vor dem Militärgericht statt. Ihr droht eine Haftstrafe von bis zu fünf Jahren wegen Unerlaubter Abwesenheit und Desertion. Kurz vor der Verlegung ihrer Einheit in den Irak im Oktober 2006 waren Kimberly Rivera Zweifel an dem Einsatz gekommen. Bei einem Heimaturlaub in den USA im Januar 2007 beschloss sie, aus moralischen Gründen nicht länger am Krieg im Irak oder einem anderen Konflikt teilzunehmen. Im Februar 2007 ging Kimberly Rivera mit ihrer Familie nach Kanada und beantragte dort Asyl. Nach Ablehnung des Asylantrages wurde Kimberly Rivera am 20. September 2012 aus Kanada in die USA abgeschoben und damit auch von ihren vier Kindern und ihrem Ehemann getrennt. An der Grenze wurde sie umgehend von den US-Militärbehörden inhaftiert und einige Tage später in das Militärgefängnis in Fort Carson, Colorado, überstellt. Das für den 29. April 2013 erwartete Urteil muss im Anschl
uss vom Kommandeur von Fort Carson, Generalmajor Joseph Anderson bestätigt werden. Er kann es auch ganz oder teilweise aufheben.
Connection e.V. bittet um Unterstützung von Kimberly Rivera. Über die Aktionsseite kann ein Protest-Fax an den befehlshabenden Kommandeur in Fort Carson gesendet werden. Über das Formular können auch Solidaritätspostkarten an Kimberly Rivera geschickt werden. Mehr >>
http://www.connection-ev.org/kimberly-form

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III. Termine

:: 28.03. bis 01.04.2013 - bundesweite Ostermärsche und -aktionen 2013

Mit Demonstrationen, Kundgebungen, Fahrradtouren, Wanderungen und Friedensfesten wollen die Ostermärsche der Friedensbewegung vor allem ein Verbot der skandalösen deutschen Rüstungsexporte zum Wahlkampfthema machen. Die Friedensgruppen fordern eine friedliche Lösung der Kriege in Mali und Syrien und warnen vor einem drohenden Krieg gegen Iran. Wichtige Themen sind auch die Abschaffung der Atomwaffen und die Stilllegung aller Atomanlagen und die Kritik an der Rekrutenwerbung der Bundeswehr in Schulen und im öffentlichen Raum.
Hier geht es zur Ostermarschübersicht 2013 auf der Website von Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/om2013.htm
Aufrufe der örtlichen Veranstalter >> http://www.friedenskooperative.de/netzwerk/om2013.htm


:: 30.03.2013 - 13.00 Uhr in der Lautenschlagerstraße in Stuttgart: Ostermarsch 2013 Baden-Württemberg: "Zukunft braucht Frieden - auch in Syrien. Schluss mit der Kriegspolitik!"

Nach dem Auftakt des landesweiten Ostermarsches um 13 Uhr in der Lautenschlagerstr. (gegenüber Hbf) gibt es eine Demo durch die Innenstadt zur Abschlusskundgebung um ca. 14.30 Uhr auf dem Schlossplatz. Redner sind u.a. Tobias Pflüger (IMI, Tübingen) und Dietrich Becker-Hinrichs (Pfarrer, Bretten). Veranstalter ist das Friedensnetz Baden-Württemberg. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/007842.html

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php

:: "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" >> http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html


Diese E-Mail wurde klimafreundlich und atomstromfrei erzeugt >> http://www.ews-schoenau.de

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Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V., Bubenhofenstr. 3, 72501 Gammertingen, Tel. 07574-2862, E-Mail info@lebenshaus-alb.de, Internet www.lebenshaus-alb.de

Eine Anmerkung in eigener Sache: Da unser Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie Geld kostet und es keinerlei Zuschüsse gibt, bitten wir um Spenden an unseren Verein. Wir sind durch das Finanzamt Sigmaringen als gemeinnützig und mildtätig anerkannt (letztmals mit Bescheid vom 29.06.2012). Deshalb sind Spenden und Mitgliedsbeiträge steuerabzugsfähig. Eine Spendenbestätigung wird ab 25 € zu Beginn des kommenden Jahres automatisch zugestellt, ansonsten auf Anforderung. ErstspenderInnen bitte unbedingt ihre Anschrift angeben! Danke!!!

Spendenkonto:
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