Date: February 28th 2013

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

vor 70 Jahren, im Februar 1943, mitten in Berlin, Rosenstraße, protestierten rund 1000 Frauen gegen die Inhaftierung ihrer jüdischen Männer. Sie blieben Tag und Nacht vor dem Gebäude, das zu einem Sammellager eingerichtet worden war, und forderten lautstark die Freilassung der Verhafteten. Nach einer Woche wurden die ersten freigelassen, schließlich sind fast alle freigekommen. Diese Aktion zeigt, dass selbst unter den Bedingungen einer furchtbaren Schreckensherrschaft gewaltloser Widerstand möglich und sogar auch noch erfolgreich sein konnte.

Die Inschrift auf dem Denkmal in der Rosenstraße lautet:

1943

Die Kraft des zivilen Ungehorsams
die Kraft der Liebe
bezwingen die Gewalt der Diktatur

Gebt uns unsere Männer wieder
Frauen standen hier
Tod besiegen
Jüdische Männer waren frei


Mehr zu dieser Aktion siehe z.B. in dem Artikel von Gernot Jochheim: "1000 Frauen gegen Goebbels. Der Protest in der Rosenstraße"
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/001934.html


Shalom Salam
Euer / Ihr Michael Schmid

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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

:: 01. Stuttgart 21: Offener Brief von Walter Sittler, Egon Hopfenzitz, Sabine Leidig und Volker Lösch an Kanzlerin Merkel

:: 02. Bahn-Gremien haben Überschreitung der Kostengrenze von Stuttgart 21 schon 2009 zugestimmt

:: 03. Vom Elend der Großprojekte

:: 04. Verkehrsausschuss darf sich bei S21 nicht täuschen lassen

Rüstung und Krieg

:: 05. "Deutschland im Krieg. Strategien für eine nachhaltige Friedenspolitik"

:: 06. Rüstung in Baden-Württemberg

:: 07. Haben die Deutschen nichts gelernt aus zwei Weltkriegen?

:: 08. Gegen den Trend

Mali und andere Kriege

:: 09. In der Militärlogik

:: 10. Westliche Moral

:: 11. Mali-Mandat: Folklore im Bundestag

:: 12. Frankreichs Militär mordet in Mali

:: 13. Wüstenkriege - Die Stabilisierung der Zentren durch den Krieg in der Peripherie

Naher und Mittlerer Osten

:: 14. Gerade zurück aus dem Mittleren Osten - und ich mache mir große Sorgen

:: 15. Humanitäres Schweigegeld

Islam gewaltfrei

:: 16. Wie ein Weggefährte Gandhis die Gewaltfreiheit im Islam begründet

Atomwaffen

:: 17. Atomwaffenmodernisierung an der Fiskalklippe

:: 18. Atomtest in Nordkorea

Energiewende

:: 19. Rösler verschärft Angriff auf Energiewende. Altmaiers Strompreisbremse wird zur "Energiewende-Bremse"

:: 20. Kostenfalle Heizöl: Schwarz-Gelb lenkt mit Stromdebatte ab

:: 21. 51 Prozent der Bevölkerung wollen schnelleren Atomausstieg

Flucht und Asyl

:: 22. "Auf der Flucht vor dem Klima"

:: 23. Residenzpflicht für Flüchtlinge: Gefangen im Gestrüpp der Lockerungen


II. Hinweise

III. Termine

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I. Artikel

:: 01. Stuttgart 21: Offener Brief von Walter Sittler, Egon Hopfenzitz, Sabine Leidig und Volker Lösch an Kanzlerin Merkel

Walter Sittler hat zusammen mit Egon Hopfenzitz, Sabine Leidig und Volker Lösch einen langen Offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel geschrieben, in dem sie die Kanzlerin eindringlich auffordern, Stuttgart 21 angesichts des technischen und finanziellen Scheiterns jetzt aufzugeben. Wir präsentieren den Offenen Brief in seiner vollen Länge. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007798.html


:: 02. Bahn-Gremien haben Überschreitung der Kostengrenze von Stuttgart 21 schon 2009 zugestimmt

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn hat laut einem internen Gutachten der Bahn schon 2009 einer Kostensteigerung des Projekts Stuttgart 21 auf 4,9 Milliarden Euro zugestimmt und sich damit nach Einschätzung von Experten möglicherweise schadensersatzpflichtig gemacht. Der Bundesrechnungshof prüft derzeit, ob die Staatssekretäre der Bundesregierung als Mitglieder des Aufsichtsrates den Bahnvorstand im Hinblick auf Stuttgart 21 hinreichend kontrolliert hat. Das berichtet das ARD-Magazin MONITOR in seiner heutigen Ausgabe (Donnerstag, 21.02., 21.45). >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007799.html


:: 03. Vom Elend der Großprojekte

Wir alle sind Zeugen des langsamen Sterbens von Großprojekten in Deutschland. Das war so beim Dahinsiechen des Transrapid und das ist so bei Stuttgart 21 und beim neuen Flughafen in Berlin. Warum ist die Bewegung gegen Stuttgart 21 noch immer so machtvoll, dass die Mächtigen Angst vor uns haben? Weil sich hier viele tausend Menschen nachhaltig informiert und zusammengefunden haben. Und weil wir ein Gespür dafür haben, was menschlichem Maß entspricht und was in menschlichen Größenwahn ausartet. Rede von Franz Alt Rede auf der "Kundgebung Endstation Stuttgart21 - Bitte alles aussteigen!" in Stuttgart am 23. Februar 2013. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007803.html


:: 04. Verkehrsausschuss darf sich bei S21 nicht täuschen lassen

Milliardengrab Stuttgart 21 - an wie viel Milliarden sich der Bund beteiligen wird, ist noch unklar. Jedoch wird seit letzter Woche eine Beteiligung an den nochmals gestiegenen Mehrkosten von zwei Milliarden auf nun insgesamt 6,5 Milliarden nicht mehr kategorisch ausgeschlossen. Ein Desaster beim Blick auf das Budget des Verkehrsministeriums. Der ökologische Verkehrsclub VCD appelliert an die Abgeordneten des Verkehrsausschusses, die am Mittwoch über das Großprojekt diskutieren, genau zu hinterfragen, wie sinnvoll weitere Investitionen in S21 sind. Denn klar ist: Das Geld wird fehlen, um wirklich wichtige verkehrspolitische Vorhaben zu beenden und den dringend nötigen Ausbau der Schiene voranzutreiben. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007805.html


:: 05. "Deutschland im Krieg. Strategien für eine nachhaltige Friedenspolitik"

"Die Friedensbewegung muss radikaler und mutiger werden und sich nicht auf irgendwelche Kompromisse einlassen!", forderte der UN-Korrespondent und Experte für Menschenrechtspolitik aus Genf, Andreas Zumach, bei seinem Eröffnungsvortrag zum Thema "Deutschland im Krieg und die deutschen Waffenexporte" auf der 10. Strategiekonferenz der Kooperation für den Frieden. Rund 120 Friedensbewegte kamen in Stuttgart auf der alljährlich stattfindenden Strategiekonferenz der "Kooperation für den Frieden" zusammen, ein bundesweiter Zusammenschluss von über 50 Organisationen und Initiativen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007814.html


:: 06. Rüstung in Baden-Württemberg

Die Überlegungen, die zu diesem Beitrag geführt haben, gehen über den Bereich der simplen Auflistung einschlägiger Rüstungsunternehmen weit hinaus - vielmehr ist es das Ziel, einzelne Verflechtungen und Akteure und deren jeweilige Motivationen ins Gedächtnis zu rufen und Ansatzpunkte für regionale Kritik aufzuzeigen. Der Beitrag basiert auf den Recherchen zum "Rüstungsatlas Baden-Württemberg", der 2012 von der DFG-VK und der Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. herausgegeben wurde. Von Andreas Seifert. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007785.html


:: 07. Haben die Deutschen nichts gelernt aus zwei Weltkriegen?

Laut dem Stockholm International Peace Research Institute war Deutschland mit seinen Rüstungsexporten in der Periode von 2004 - 2011 der drittgrößte Waffenexporteur dieser Erde, nach den USA und Russland. Wollen die Deutschen mit Kriegsmaterialexporten Frieden schaffen? Soll die Welt mit deutschen Waffen gesunden? Jetzt gerade, vom 17. - 21. Februar 2013, stellen die deutschen Rüstungsfabrikanten ihre Kriegsgeräte an der Waffenmesse in der Golfdiktatur Abu Dhabi aus. - Hat Deutschland nichts gelernt aus zwei Weltkriegen? Von Heinrich Frei. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007780.html


:: 08. Gegen den Trend

Das Stockholmer Forschungsinstitut SIPRI konstatiert eine klare Zunahme der deutschen Rüstungsproduktion bei gleichzeitigem Schrumpfen der Gesamt-Waffenherstellung weltweit. Der Ausstoß der einhundert größten Waffenschmieden überhaupt sei im Jahr 2011 um fünf Prozent gesunken, teilt SIPRI mit. 89 Prozent dieses Kriegsgeräts stammten aus den USA und Westeuropa; dabei kletterten deutsche Unternehmen auf der Weltrangliste der 100 größten Waffenhersteller kontinuierlich nach oben. Tatsächlich steigern deutsche Rüstungskonzerne ihre Exporte stetig, um schrumpfende Käufe der Bundeswehr auszugleichen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007796.html


:: 09. In der Militärlogik

Das Scheitern der Militärmission in Afghanistan vor Augen hat sich in der deutschen Politik Ernüchterung breitgemacht. Erstmals werden Fehler eingestanden, erstmals zeigt sich eine Kultur der Niederlage: eine Voraussetzung, um aus dem Misserfolg wenigstens für künftige Situationen lernen zu können. Aber in die Hoffnung, dass das überfällige Umdenken wirklich stattfinden wird, mischen sich Zweifel, seitdem der Militäreinsatz in Mali begonnen hat. Ein Kommentar von Thomas Gebauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007809.html


:: 10. Westliche Moral

Außenpolitik-Experten in Berlin und Washington üben deutliche Kritik an menschenrechtlichen Begründungen militärischer Interventionen. Kriege im Namen der Menschenrechte gälten inzwischen in Teilen der westlichen Öffentlichkeit beinahe "als eine moralische Pflicht", heißt es in einer neuen Studie der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Der "Moraldiskurs der westlichen Öffentlichkeit" spreche Interventionskritikern, etwa im Fall des Libyen-Krieges, mittlerweile "Moralität" und "Mitgefühl für die absehbaren Opfer einer humanitären Katastrophe" ab. Dabei sei er nicht nur für Medienmanipulationen offen, wie sie mit großer Regelmäßigkeit bei der Interventionsbegründung eine Rolle spielen. Er stelle außerdem die Folgen der militärischen Interventionen nicht angemessen in Rechnung. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007811.html


:: 11. Mali-Mandat: Folklore im Bundestag

Das deutsche Parlament entscheidet über einen weiteren Auslandseinsatz der Bundeswehr. Wie schon bei Afghanistan fehlt allerdings eine plausible Exitstrategie. Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007801.html


:: 12. Frankreichs Militär mordet in Mali

Der französische Staat führt seit dem 11. Januar 2013 in Mali einen sogenannten "Anti-Terror-Krieg", zerbombt Städte in Mittel- und Nord-Mali und verursacht den Tod von Hunderten von Menschen. Dass Frankreich neokoloniale Kriege führt in seinem Hinterhof, dem frankophonen West- und Mittelafrika, war innenpolitisch nie ein Thema. Da kann Hollande noch so umstritten sein bei seiner bisherigen, allgemein als "unglücklich" eingeschätzten Regierungsführung, beim Thema Krieg gibt es Burgfrieden und eine Gemeinsamkeit der Interessen aller Parteien. Doch die deutschen Eliten reagieren mit ihrer politischen Solidarität ebenso jämmerlich: Jede logistisch-militärische Unterstützung wird u.a. den Interessen der französischen Atomindustrie dienen. Eine Analyse aus Frankreich. Von S. Tachelschwein. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007765.html


:: 13. Wüstenkriege - Die Stabilisierung der Zentren durch den Krieg in der Peripherie

Ein erstes Ergebnis der offenen Militärintervention Frankreichs und seiner Verbündeter steht bereits jetzt fest: die vorübergehende Stabilisierung der demokratisch in keiner Weise legitimierten "Übergangsregierung" Malis. Diese wurde unter "Vermittlung" der ECOWAS und hierunter besonders der Präsidenten der Côte d'Ivoire (Elfenbeinküste) und Burkina Fasos mit tatkräftiger Einmischung Frankreichs und der EU eingesetzt und war innerhalb Malis umstritten und relativ machtlos. Das änderte sich mit der Bitte um eine französische Intervention, die ihr international und mit dem Schreckgespenst einer Eroberung Bamakos durch die Islamisten auch durch die Bevölkerung im Süden Malis einen massiven Anerkennungsschub brachte. Von Christoph Marischka. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007804.html


:: 14. Gerade zurück aus dem Mittleren Osten - und ich mache mir große Sorgen

Der Mittlere Osten taumelt in eine seiner gefährlichsten Krisen seit Jahrzehnten. Ich bin gerade aus dieser Region zurückgekommen - und als alter Kenner des Mittleren Ostens mache ich mir große Sorgen. Diese Region steht immer unter Spannung, aber gerade jetzt beginnen sich eine Reihe von separaten Konflikten zu überschneiden. Von Eric Margolis. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007768.html


:: 15. Humanitäres Schweigegeld

Die großzügige Hilfe, die den Palästinensern über verschiedene Kanäle zukommt, ist die Belohnung, die von westlichen Staaten im Austausch für die Toleranz gegeben wird, die sie gegenüber israelischer Apartheid zeigen. Von Amira Hass. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007795.html


:: 16. Islam gewaltfrei - Wie ein Weggefährte Gandhis die Gewaltfreiheit im Islam begründet

Das Thema "gewaltfreier Islam" findet höchst selten Zugang zum deutschen Büchermarkt. In Büchern und Medien hat der gewalttätige Islam, der sog. "politische Islam" Hochkonjunktur. Die von der Initiative Afghanic e.V. herausgegebene Autobiografie von Abdul Ghaffar Khan lässt an Aktualität nichts zu wünschen übrig. Von Klaus Beurle. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007766.html


:: 17. Atomwaffenmodernisierung an der Fiskalklippe

Abrüstungsbefürworter der Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt" haben Außenminister Guido Westerwelle in einem Offenen Brief aufgefordert, sich auf der Münchener Sicherheitskonferenz gegenüber den USA für einen Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland einzusetzen. Zudem solle er die Modernisierung der in Europa stationierten, nicht-strategischen B61-Nuklearwaffen thematisieren. Angesichts der drohenden Fiskalklippe findet in den USA derzeit eine Diskussion über die Bewilligung der Gelder für die Modernisierung dieser Bomben statt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007759.html


:: 18. Atomtest in Nordkorea

Nordkorea hat bestätigt, in dieser Nacht erneut einen Atomtest durchgeführt zu haben. Die CTBTO in Wien, die als zuständige Organisation den Atomteststoppvertrag durch ein weltweites System von Überwachungsstationen kontrolliert, hat seismische Aktivitäten in gleicher Stärke wie bei vorherigen Tests gemessen. Die Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt" verurteilt den Atomtest und fordert das sofortige Inkrafttreten des umfassenden Atomteststoppvertrags. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007782.html


:: 19. Rösler verschärft Angriff auf Energiewende. Altmaiers Strompreisbremse wird zur "Energiewende-Bremse"

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kritisierte die Vorstellungen von Bundesumweltminister Peter Altmaier und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler zur Begrenzung der Strompreise als "Werkzeugkasten zur Beschneidung der erneuerbaren Energien". Der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger sieht in der sogenannten "Strompreisbremse" vor allem eine Energiewende-Bremse. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007790.html


:: 20. Kostenfalle Heizöl: Schwarz-Gelb lenkt mit Stromdebatte ab

Heizöl ist mittlerweile zur Preisfalle für 12 Millionen deutsche Haushalte geworden. Das ist das Ergebnis einer von der grünen Bundestagsfraktion in Auftrag gegebenen Studie. Während Altmaier und Rösler bei den Energiepreisen nur die Strompreise im Blick haben und die Erneuerbaren Energien als Schuldigen ausgemachen, zeigt eine neue Studie auf, dass das Problem eben nicht bei den Erneuerbaren liegt, sondern bei den fossilen Rohstoffen. Die werden nämlich immer knapper und teurer. Von Hans-Josef Fell. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007791.html


:: 21. 51 Prozent der Bevölkerung wollen schnelleren Atomausstieg

Die Mehrheit der Bevölkerung will die neun noch laufenden Atomkraftwerke in Deutschland schneller abschalten, als es der Bundestag im Sommer 2011 beschlossen hat. Das hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt ergeben. 51 Prozent der Befragten sprechen sich dafür aus, die Meiler früher vom Netz zu nehmen, als es das Atomgesetz derzeit vorsieht. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007776.html


:: 22. "Auf der Flucht vor dem Klima"

Die durch den Klimawandel ausgelöste Migration wird in kommenden Jahrzehnten für alle Staaten eine riesige Herausforderung darstellen. Sieben Nichtregierungsorganisationen skizzieren diese Herausforderung nun in einem gemeinsamen Bericht. Sie fordern eine solidarische Klimamigrationspolitik. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007781.html


:: 23. Residenzpflicht für Flüchtlinge: Gefangen im Gestrüpp der Lockerungen

Die sogenannte "Residenzpflicht", die es Asylsuchenden und Geduldeten verbietet, einen bestimmten Landkreis oder Regierungsbezirk zu verlassen, wurde in den letzten zwei Jahren in vielen Bundesländern gelockert. Mittlerweile haben elf Länder den Aufenthaltsbereich von Asylsuchenden und Geduldeten auf das Bundesland erweitert, zwischen Berlin und Brandenburg besteht bereits eine länderübergreifende Regelung. Doch so erfreulich dieser Trend zur Liberalisierung ist, so kleinlich und widersprüchlich zeigen sich die Regelungen bei näherer Betrachtung. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007767.html

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II. Hinweise

:: Eil-Appell: Stuttgart 21 stoppen!

Die Kosten für Stuttgart 21 schießen in die Höhe – wie beim Berliner Flughafen. Vor der entscheidenden Sitzung des Bahn-Aufsichtsrats am Dienstag muss Kanzlerin Merkel die Notbremse ziehen. Unterzeichne auch Du den Campact-Appell an Merkel, Stuttgart 21 zu stoppen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007813.html


:: Newsletter "nasS" zu deutsch-sudanesischer Wirtschaftskonferenz in Berlin

Am 29. Januar 2013 fand im Auswärtigen Amt Berlin unter Schirmherrschaft des deutschen Außenministers ein "Germany - Sudan and South Sudan Business Day" statt. Während kein anderes westliches Land aktuell solche Veranstaltungen mit dem diktatorischen Regime im Sudan durchführt, protestierten sowohl sudanesische als auch internationale Menschenrechtsorganisationen gegen diesen Vorstoß Deutschlands. Die aktuelle Ausgabe des von der Lebenshaus-Mitarbeiterin Julia Kramer zusammengestellten Newsletters "nasS" (nonviolent action solidarity with Sudan) beschäftigt sich mit der Wirtschaftskonferenz und einigen Folgen, z.B. verletzten Demonstrierenden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007783.html


:: Bereiten Sie der EU-Fischerei in der Westsahara ein Ende!

Die EU plant 2013 erneut ein skrupelloses Fischereiabkommen mit Marokko abzuschließen. Wieder einmal möchte die EU den Fischfang in die Gewässer vor der Küste der besetzten Westsahara ausdehnen - und nimmt dabei wieder die Verletzung des Völkerrechts in Kauf. Protestieren Sie mit Ihrer Unterschrift unter diese Petition! >>
http://www.fishelsewhere.eu/a142x1394

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III. Termine

:: 02.03.2013 - 16.00 Uhr Denkmal Rosenstraße, Berlin: 70 Jahre nach dem Frauenprotest: erinnern, würdigen, weitertragen

Der deutsche Zweig des Internationalen Versöhnungsbunds will an den erfolgreichen Frauenprotest in der Rosenstraße vor 70 Jahren erinnern und auf die Kraft des gewaltfreien Protestes bis heute hinweisen. Gernot Jochheim und Ullrich Hahn blicken auf die Vergangenheit und die Gegenwart. Es soll sich ein Umzug durchs Stadtviertel anschließen. Vermutlich dauert beides etwa bis 17.30 Uhr. Mehr >>
http://www.versoehnungsbund.de/sites/default/files/artikel/422/2013-rosenstrasse.jpg


:: 09.03.2013 - Anti-Atom-Demonstrationen zum Fukushima-Jahrestag: Zwei Jahre Fukushima: Atomanlagen abschalten!

Zwei Jahre nach dem GAU in Fukushima dauert die Atomkatastrophe immer noch an. Auch bei uns belegen Stresstests: Deutsche Reaktoren sind nicht sicher. Trotzdem sollen neun AKWs zumeist bis 2022 laufen. Die Uranfabriken in Gronau und Lingen exportieren weiter atomaren Brennstoff in die ganze Welt - unbefristet. Die Atommüllfrage ist weiter ungelöst. Und die Energiewende wird von der Bundesregierung blockiert. Am 9. März 2013 gehen wir deshalb an den AKWs Grohnde (Niedersachsen) und Gundremmingen (Bayern) sowie an der Uranfabrik Gronau (NRW) auf die Straße. Wir fordern die Bundes- und Landesregierungen auf: Alle Atomanlagen abschalten! Für eine konsequente Energiewende - dezentral und in BürgerInnenhand! Demonstrieren Sie mit! Mehr >>
http://anti-atom-demo.de


:: 09.03.2013 - 13.00 Uhr ab dem Bahnhof in Kirchheim/N. Demonstration zum Atomkraftwerk Neckarwestheim: Fukushima mahnt - jetzt handeln !

Die Atomkatastrophe von Fukushima jährt sich zum zweiten Mal. Von den zerstörten Reaktoren und von den dort gelagerten abgebrannten Brennelementen geht unvermindert eine große Gefahr aus. Die Toten des Tsunami sind inzwischen begraben, die meisten Toten des mehrfachen Super-GAUs werden erst zukünftig zu betrauern sein. Fukushima tötet langsam, über Generationen. Zwei Jahre nach dem Super-GAU in Japan mahnt Fukushima auch uns in Baden-Württemberg zum Handeln: Im dicht besiedelten Südwestdeutschland stehen die meisten Atomkraftwerke, dies- und jenseits der Grenzen. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/007784.html


:: 21.03.2013 - 19.30 Uhr, Bonhoeffer-Haus in Karlsruhe: "Für Freiheit und Frieden"

Dr. Christof Müller-Wirth (Karlsruhe) berichtet über seine beiden bedeutenden Vorfahren: August Wirth, Vorkämpfer für Freiheit und Demokratie, sowie Mitinitiator und einer der Hauptredner des Hambacher Festes 1832 (30.000 Teilnehmende) sowie Franz Wirth, Friedensaktivist und Mitbegründer der Deutschen Friedensgesellschaft 1892 (gemeinsam mit Bertha von Suttner und Alfred Hermann Fried). VA: Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK); Friedensbündnis Karlsruhe; Internationaler Versöhnungsbund; Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden.


:: 22.-24.03.2013 - Jugendbildungsstätte Unterfranken in Würzburg: Gewaltfrei im Schatten von Gewalt

Tagung des Bunds für Soziale Verteidigung zur Frage, wie AktivistInnen in Belarus, Syrien und Ägypten im Schatten von Gewalt und Repression arbeiten, welche Strategien sie entwickelt haben, wie sie mit der eigenen Gefährdung umgehen und welche Rolle internationale Partner spielen können. Mehr >>
http://www.soziale-verteidigung.de/news/meldungen/tagung-gewaltfrei-im-schatten-von-gewalt/

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php

:: "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" >> http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html


Diese E-Mail wurde klimafreundlich und atomstromfrei erzeugt >> http://www.ews-schoenau.de

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