Date: December 23rd 2012

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

wir wünschen allen unseren Leserinnen und Lesern frohe, friedvolle Weihnachtstage. Wir wünschen uns allen, uns von der weihnachtlichen Friedensbotschaft so anstecken zu lassen, dass wir ernst mit ihr machen. Vielleicht ernst mit dem machen, was Hanns Dieter Hüsch im nachfolgenden Text wie folgt ausdrückt:

- Die Erde gehört uns allen
So wie der Sand, den man am Grabe uns
Eines Tages freundlicherweise
Nachwerfen wird

- Aber im Leben gehören
Die Armen den Reichen
Die Dummen den Klugen
Die Geschlagenen den Verschlagenen
Die Gläubigen der Kirche
Die Schwarzen den Weißen
Die Naiven den Raffinierten
Die Schweigenden den Schwätzern
Die Friedfertigen den Streitsüchtigen

- Die Erde aber könnte uns allen gehören
Wenn dein Haus auch mein Haus
Mein Geld auch dein Geld
Dein Recht auch mein Recht
Mein Los auch dein Los
Dein Kleid auch mein Kleid
Mein Glück auch dein Glück
Dein Leid auch mein Leid
Wäre.

(von Hanns Dieter Hüsch, in: "Teile und herrsche nicht")


Weihnachten könnte so aussehen, wie es Hanns Dieter Hüsch sich vorstellt, wenn wir damit ernst machen. Dann wäre Weihnachten nicht mehr so erbaulich für die Wohlhabenden, aber sehr viel erbauender und lebensspendender für die weniger Wohlhabenden und Habenichtse dieser Erde. Jedenfalls kann es eine Weihnachtsfestzeit im ursprünglich biblischen Sinn nur in der gelebten Solidarität mit diesen Armen und Elenden unserer Zeit geben: etwa mit den Flüchtlingen, die es trotz aller Abschottung doch noch in unser Land geschafft haben; mit jenen geschätzten über einer Milliarde an Hunger und Unterernährung leidenden Menschen; mit all den Opfern von Kriegen und anderer Gewalt; mit den auch in unserer Gesellschaft Armen, den überflüssig gemachten, ausgegrenzten, weniger "gut funktionierenden" Menschen, mit Menschen, "die sich nicht rechnen".

Shalom Salam
Euer / Ihr Michael Schmid

Um unsere Arbeit als "Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie" 2013 wie geplant fortsetzen zu können, sind wir auf Ihre/Eure Solidarität angewiesen. Damit wir die bisher für dieses Jahr noch bestehende Finanzlücke weiter schließen können, bitten wir um eine Spende zum Jahresende oder/und um andere Unterstützung. Mehr dazu:
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006045.html

>> Online-Spendenformular:
https://www.spendenportal.de/formulare/spendenformular.php?id=725011015411

>> Fördermitglied werden:
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/004131.html

-----------------------------------------------

Inhaltsübersicht
----------------
I. Artikel

Gewaltfreiheit / Antimilitarismus

:: 01. Friede auf Erden - Eine Weihnachtspredigt von Martin Luther King

:: 02. Warum ich den Syrien-Aufruf von medico international und adopt a revolution "Freiheit braucht Beistand" nicht unterschreiben kann

:: 03. Das Komitee für Grundrechte und Demokratie zieht sich aus dem Unterstützerbündnis der Kampagne "Adopt a Revolution" zurück

Deutsche Außenpolitik

:: 04. Außenpolitik: Ein neuer Platz an der Sonne

:: 05. Beschluss zum Patriot-Einsatz ein schwerer Fehler

:: 06. Parlamentsbeteiligung als Farce? Deutschland demonstriert "Verlässlichkeit" im Konflikt zwischen der Türkei und Syrien

Naher und Mittlerer Osten

:: 07. Zum Zusammenhang von Nabucco, Iran, EU und Russland

:: 08. Zivilgesellschaft für atomwaffenfreien Nahen Osten

:: 09. Das Meer und der Fluss

:: 10. Noam Chomsky: Was die amerikanischen Medien uns nicht über Israel erzählen

Kriege

:: 11. Zahl der kriegerischen Konflikte leicht zurückgegangen

Friedensnobelpreis

:: 12. Friedensnobelpreis: Kein sozialer Friedensstifter

Stuttgart 21

:: 13. "Grüne Spitzenpolitiker können und müssen S21 jetzt stoppen!"

:: 14. "Aktion Ausstiegshilfe": Stuttgart 21? Nix wie raus!

Asylpolitik

:: 15. Flüchtlingsrat Baden-Württemberg fordert Winterabschiebestopp


II. Hinweise

III. Termine

========================

I. Artikel

:: 01. Friede auf Erden - Eine Weihnachtspredigt von Martin Luther King

Obwohl Martin Luther Kings kritische Äußerungen zum Vietnamkrieg in das Jahr 1965 zurückreichen, nahm er bis zum Beginn des Jahres 1967 nicht an öffentlichen Aktionen der amerikanischen Friedensbewegung teil. Offensichtlich wollte er vermeiden, dass sich die Zahl der politischen Gegner der Bürgerrechtsbewegung vergrößerte. In den beiden letzten Jahren seines Lebens gab er diese taktische Rücksicht jedoch völlig auf. Sein unerschrockenes Engagement gegen den Vietnamkrieg machte ihn zur "Stimme derer, die keine Stimme haben", bei der amerikanischen Regierung aber zur "unerwünschten Person". In seinen Predigten nahm King regelmäßig Stellung zum Vietnamkrieg. Die vorliegende Predigt hielt er Weihnachten 1967 in der Ebenezer Baptist Church in Atlanta, an der er die 2. Pfarrstelle neben seinem Vater innehatte. Auch heute, Jahrzehnte später, hat diese Predigt nichts von ihrer Aktualität verloren. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/002015.html


:: 02. Warum ich den Syrien-Aufruf von medico international und adopt a revolution "Freiheit braucht Beistand" nicht unterschreiben kann

Als ich den Syrien-Aufruf las und sah, dass viele namhafte Persönlichkeiten aus dem Lager der Friedensbewegung ihn unterschrieben haben, der mir persönlich aber sehr merkwürdig vorkam, teilte ich einem kleinen Freundeskreis aus der Friedensbewegung meine starken Bedenken dagegen mit. Durch eingegangene Rückmeldungen fühlte ich mich in meiner Ablehnung des Aufrufs mehr als bestätigt. Von Mohssen Massarrat. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007673.html


:: 03. Das Komitee für Grundrechte und Demokratie zieht sich aus dem Unterstützerbündnis der Kampagne "Adopt a Revolution" zurück

Das Komitee für Grundrechte und Demokratie sieht sich als pazifistische, an gewaltfreiem Handeln orientierte Organisation nicht länger in der Lage, über die Kampagne "Adopt a Revolution" den gewaltfreien Aufstand in Syrien zu befördern. Die Grenzen zwischen den gewaltfreien Bürgerkomitees und den bewaffneten Gruppen hätten sich bis zur Unkenntlichkeit verwischt. Immer mehr innere und äußere Gewaltakteure würden auf einen militärischen "Regime Change" drängen. Die gewaltfreien Komitees hätten diesem Drängen zumindest teilweise nachgegeben. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007676.html


:: 04. Außenpolitik: Ein neuer Platz an der Sonne

Deutschland erhebt immer öfter den Anspruch, eine weltweite Ordnungsmacht zu sein. Die sich dafür bietenden internationalen Spielräume waren noch nie größer. Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007668.html


:: 05. Beschluss zum Patriot-Einsatz ein schwerer Fehler

Das Netzwerk Friedenskooperative bewertet den Beschluss des Bundestages zum Patriot- und Awacs-Einsatz der Bundeswehr als schweren Fehler. "Die zustimmenden Abgeordneten könnten ihre Entscheidung bei einer weiteren Eskalation des syrischen Bürgerkrieges und der wachsenden Beteiligung der türkischen Seite schon bald bereuen", erklärt Netzwerk-Geschäftsführer Mani Stenner. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007667.html


:: 06. Parlamentsbeteiligung als Farce? Deutschland demonstriert "Verlässlichkeit" im Konflikt zwischen der Türkei und Syrien

Am Mittwoch, dem 12. Dezember 2012, wurde im Bundestag in erster Lesung über den Antrag der Bundesregierung beraten, Patriot-Systeme und bis zu 400 Soldaten in die Türkei an die Grenze zu Syrien zu verlegen. Die Debatte hierüber schwelte bereits seit dem 17. November, nachdem Medien - anders als über die Debatte am 12. Dezember 2012 im Bundestag - über entsprechende Planungen berichteten. Am 4. Dezember dann beschloss zunächst der NATO-Rat und gleich am Tag darauf das Bundeskabinett die Entsendung von Waffen und Soldaten in die Türkei "zur Verstärkung der integrierten Luftverteidigung der NATO". Von Christoph Marischka. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007665.html


:: 07. Zum Zusammenhang von Nabucco, Iran, EU und Russland

Die Patriot-Raketen-Entscheidung des Bundestages mit der Entsendung von bis zu 400 deutschen Soldaten in die Türkei ist in einem größeren Zusammenhang zu sehen, der die gesamte Region in den Blick nimmt. Zwei gewichtige Faktoren sind dabei m.E. auch der ungelöste Konflikt um das iranische Atomprogramm sowie das drohende Scheitern der "Nabucco-Pipeline", die aus dem zentralasiatischen Raum Erdgas nach Europa transportieren soll(te). Von Clemens Ronnefeldt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007672.html


:: 08. Zivilgesellschaft für atomwaffenfreien Nahen Osten

Am 14.12.2012 hat in Helsinki die zivilgesellschaftliche Konferenz "Mittlerer Osten ohne Massenvernichtungswaffen" begonnen. Sie will über eine Strategie beraten, wie politischer Druck "von unten" für eine Zone frei von atomaren, biologischen und chemischen Waffen in der Region aussehen kann. Auch deutsche Mitglieder der Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt" nehmen teil. Von Wolfgang Kötter. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007670.html


:: 09. Das Meer und der Fluss

"Palästina vom Jordan bis zum Meer gehört uns!", erklärte Hamas-Führer Khaled Meshal letzte Woche bei der großen Siegesrallye in Gaza. "Eretz Israel vom Meer bis zum Jordan gehört uns!", erklären israelische Politiker bei jeder Gelegenheit. Die beiden Statements scheinen dieselben zu sein, nur dass der Name des Landes sich verändert. Aber wenn man sie sehr aufmerksam liest, gibt es einen geringfügigen Unterschied. Die Richtung. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007669.html


:: 10. Noam Chomsky: Was die amerikanischen Medien uns nicht über Israel erzählen

Die brutale Bestrafung des Gazastreifens durch Israel stellt lediglich die letzte Episode dar. Die Verbrechen gehen zurück bis 1948, als Hunderttausende Palästinenser vor Schrecken flohen oder nach Gaza vertrieben wurden, als Israels Armee das Land eroberte - und sie tut es noch heute, Jahre nach der offiziellen Waffenruhe. Von Noam Chomsky. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007678.html


:: 11. Zahl der kriegerischen Konflikte leicht zurückgegangen

Nach Untersuchungen der Hamburger Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF) wurden 2012 drei Kriege und bewaffnete Konflikte weniger geführt als im Jahr zuvor. Deren Zahl lag damit bei 34. Darüber hinaus waren auch 2012 eine ganze Reihe von Gewaltkonflikten zu beobachten, die nicht von der AKUF erfasst werden. Als beendet sind insgesamt fünf kriegerische Konflikte zu betrachten. Umgekehrt begannen 2012 ein Kriege und ein bewaffneter Konflikt neu. Die von organisierten Kämpfen zahlenmäßig am stärksten betroffenen Weltregionen waren 2012 Afrika mit 13, gefolgt vom Vorderen und Mittleren Orient mit 11 und Asien mit 9 kriegerischen Konflikten. In Lateinamerika war ein Krieg zu verzeichnen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007675.html


:: 12. Friedensnobelpreis: Kein sozialer Friedensstifter

Wer als Staatenbund eine solche Auszeichnung erhält, sollte guten Gewissens erklären können: Geltende Verträge und Verpflichtungen werden eingehalten. Kann das die EU? Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007664.html


:: 13. "Grüne Spitzenpolitiker können und müssen S21 jetzt stoppen!"

In einem Offenen Brief fordern Egon Hopfenzitz, Sabine Leidig, Volker Lösch und Walter Sittler Ministerpräsident Kretschmann, Verkehrsminister Hermann und den designierten Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart, Fritz Kuhn zum Ausstieg aus dem Bahnhofsprojekt auf. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007671.html


:: 14. "Aktion Ausstiegshilfe": Stuttgart 21? Nix wie raus!

Die Parkschützer und das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 haben zur "Aktion Ausstiegshilfe" vor dem Staatsministerium aufgerufen. Die "Aktion Ausstiegshilfe" ist eine spontane Reaktion des S21-Widerstands auf die verkündete Kostenexplosion bei Stuttgart 21 auf mindestens 6,8 Mrd. EUR und auf die anhaltende Verschleierungs- und Verharmlosungstaktik der Bahn. Die Aktion ist als Versammlung beim Ordnungsamt angemeldet. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007666.html


:: 15. Flüchtlingsrat Baden-Württemberg fordert Winterabschiebestopp

Die Bundesländer Thüringen, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz haben es vorgemacht. Baden-Württemberg muss diesem Schritt nun folgen und einen Winterabschiebestopp für Schutz suchende Roma und andere Angehörige von diskriminierten Minderheiten erlassen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007679.html

========================

II. Hinweise

:: Lebenshaus-Rundbrief 75 erschienen - Missgeschick beim Versand

Dieser Tage ist der neue gedruckte Lebenshaus-Rundbrief erschienen (der nicht identisch mit Newsletter wie diesem ist). Inhaltlich finden sich in diesem Rundbrief u.a. ein ausführliches Gespräch mit der Menschenrechtsaktivistin Mai aus Sudan, einen Artikel über eine Wiederbegegnung im Flüchtlingscamp in Berlin und um den "Alternativen Nobelpreis" für Gene Sharp. Leider ist beim Versand des Rundbriefs ein Missgeschick bei den Adressen passiert, das dazu führt, dass die Deutsche Post die Rundbriefe nur zum Teil zustellt, zum Teil aber auch vernichtet. Sollte jemand, dessen Adresse sich in unserem Rundbrief-Verteiler befindet, keinen Rundbrief erhalten haben, so bitten wir um eine kurze Rückmeldung. Auf Wunsch senden wir dann nochmals einen Rundbrief los. Der Rundbrief kann ebenfalls von unserer Website heruntergeladen werden und zwar hier >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/media/pdf/rundbrief75.pdf


:: Stellenangebot: Hauptamtliche Mitarbeiterin (Mitarbeiter) bei der Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden

Die Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden sucht für die Nachfolge der hauptamtlichen Mitarbeiterin im Heidelberger Büro zum 1. Juni 2013 eine neue Mitarbeiterin (einen neuen Mitarbeiter) für eine halbe Stelle (TVöD), vorzugsweise zur Wiederbesetzung des Heidelberger Standorts. Die Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden ist eine unabhängige Einrichtung für aktive Gewaltfreiheit. In Seminaren, Trainings und Fortbildungen vermitteln wir seit über 25 Jahren Handwerkszeug für konstruktive Konfliktbearbeitung und gewaltfreien Widerstand. Wir arbeiten eng mit den aktuellen sozialen Bewegungen in den Bereichen Frieden, Ökologie und Globalisierungskritik zusammen. Die ausführliche Stellenausschreibung befindet sich auf den Werkstatt-Webseiten unter >>
http//:www.wfga.de


:: Mein Leben. Autographie des Abdul Ghaffar Khan. Wie ein Weggefährte Gandhis die Gewaltfreiheit im Islam begründet.

Die von der Initiative Afghanic e.V. herausgegebene und von Ingrid von Heiseler mit leichten sprachlichen Unebenheiten ins Deutsche übersetzte Autobiografie von Abdul Ghaffar Khan ist ein Zeugnis des gewaltfreien Islams. Der Pashtune und gläubige Moslem Abdul Ghaffar Khan (1890 - 1988) engagierte sich als Gefährte Mahatma Gandhis im gewaltfreien Kampf für ein unabhängiges und ungeteiltes Indien. A.G. Khan förderte Bildungsinitiativen und soziale Reformen und baute eine gewaltfreie Armee der "Diener Gottes" auf. Er wurde über zwanzigmal eingesperrt, immer wieder verhört und erniedrigend behandelt. Religiöser Fanatismus war ihm ein Gräuel. Vorbilder waren ihm die toleranten christlichen Lehrer in seinem Heimatdorf Peshawar. Er wollte seine muslimischen Glaubensbrüder für Bildung und selbstlosen Dienst am eigenen Volk gewinnen. Afghanic e.V., Bonn, 2012 218 S. Preis € 10,00. Ausführliche Besprechung von Klaus Beurle unter >>
http://www.klaus-beurle.de/themenauswahl/75-isam-gewaltfrei-autobiographie-des-a-g-kahn

========================

III. Termine

:: 26./27.01.2013 - LWL-Bildungszentrum Jugendhof Vlotho: Arabellion - Zeitenwende im arabischen Raum

Der demokratische Aufbruch in arabischen Ländern hat weltweit überrascht. Ein Überblick zu zwei Jahren Arabellion sowie Einblicke in die aktuelle Lage und der Situation des gewaltfreien Widerstandes in Ägypten, Syrien und Tunesien sollen auf einer Tagung genauso gegeben wie Fragen zu Frieden und Gewaltfreiheit aus Sicht von Islam, Christentum und der Gandhi-Tradition erörtert werden. Informationen unter >>
http://www.ake-bildungswerk.de


:: 01.-03.02.2012 - 11. Internationalen Münchner Friedenskonferenz IMFK "Frieden und Gerechtigkeit gestalten - NEIN zum Krieg"

Unter diesem Motto steht die 11. Internationale Münchner Friedenskonferenz, die inhaltliche Alternativveranstaltung zur Münchner Sicherheitskonferenz. Eine "Internationale Sicherheitskonferenz", die diesen Namen verdient, muss nach unserer Ansicht militärisches Sicherheitsdenken überwinden und auf gemeinsame Sicherheit durch Interessensausgleich und Kooperation setzen. Für den Paradigmenwechsel ist eine grundlegende Umschichtung von den hohen Militärausgaben zur Finanzierung von ziviler Konflikt- und Krisenbewältigung nötig. An die Stelle des Strebens nach Überlegenheit und Gewinnmaximierung müsste eine neue Denkweise treten: Orientierung an globaler Gerechtigkeit, am Gemeinwohl für alle Menschen und an Nachhaltigkeit in der Wirtschaft und im Umgang mit den Ressourcen. Die 11. Internationale Münchner Friedenskonferenz präsentiert ein konzentriertes Programm. Mehr >>
http://www.friedenskonferenz.info/index.php


:: 22./23.02. 2013 - Rupert-Mayer-Haus in Stuttgart: Deutschland im Krieg: Wo bleiben Strategien für eine Friedenspolitik?

10. Strategiekonferenz der Kooperation für den Frieden wollen wir eine friedliche Politik diskutieren, die zivile Friedenskräfte einsetzt, emanzipatorische gewaltfreie Bewegungen unterstützt und gerechte Wirtschaftsbeziehungen der Ausbeutung entgegensetzt. Im Wahljahr 2013 erinnern wir daran, dass Deutschland "in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt" dienen soll, wie es in der Präambel unseres Grundgesetzes heißt. Mehr >>

http://www.koop-frieden.de/konferenzen/2013/strategiekonferenz.html


:: 26.02.2013 - 19.30 Uhr, Bonhoeffer-Haus in Karlsruhe: "Kein Ende der Gewalt im Nahen Osten?"

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Andreas Zumach (Genf), Journalist und UNO-Korrespondent. Es laden ein: Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK); Arbeitsstelle Frieden (Evang. Landeskirche Baden); Forum für gesellschaftlichen Frieden; Friedensbündnis Karlsruhe; Pax Christi; Internationaler Versöhnungsbund; Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden

-----------
Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php

:: "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" >> http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html


Diese E-Mail wurde klimafreundlich und atomstromfrei erzeugt >> http://www.ews-schoenau.de

--
Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V., Bubenhofenstr. 3, 72501 Gammertingen, Tel. 07574-2862, E-Mail info@lebenshaus-alb.de, Internet www.lebenshaus-alb.de

Eine Anmerkung in eigener Sache: Da unser Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie Geld kostet und es keinerlei Zuschüsse gibt, bitten wir um Spenden an unseren Verein. Wir sind durch das Finanzamt Sigmaringen als gemeinnützig und mildtätig anerkannt (letztmals mit Bescheid vom 29.06.2012). Deshalb sind Spenden und Mitgliedsbeiträge steuerabzugsfähig. Eine Spendenbestätigung wird ab 25 € zu Beginn des kommenden Jahres automatisch zugestellt, ansonsten auf Anforderung. ErstspenderInnen bitte unbedingt ihre Anschrift angeben! Danke!!!

Spendenkonto:
Lebenshaus Schwäbische Alb e.V.
Konto-Nummer 802 333 4800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ 430 609 67

Internationale Bankverbindung:
IBAN: DE36430609678023334800
BIC: GENODEM1GLS

Wenn sie zukünftig keinen Newsletter von uns erhalten möchten, dann klicken sie bitte auf den folgenden Link: http://www.lebenshaus-alb.de/cgi-bin/dada/mail.cgi/u/newsletter/

Mailing List Powered by Dada Mail
http://www.lebenshaus-alb.de/cgi-bin/dada/mail.cgi/what_is_dada_mail/



<< Previous: Lebenshaus-Newsletter vom 12.12.2012

| Archive Index |

Next: Lebenshaus-Newsletter vom 14.01.2013 >>

(archive rss , atom )

this list's archives:


Der Newsletter des Vereins Lebenshaus Schwäbische Alb - Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.

Subscribe to Lebenshaus-Newsletter:

|

Powered by Dada Mail 2.10.13
Copyright © 1999-2007, Simoni Creative.