Date: December 12th 2012

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

der frühere Generaldirektor der UNESCO, Federico Mayor, vertrat die Meinung, würden wir Anteilnahme für jedes einzelne Leben auf diesem Planeten aufbringen, würden wir nie so etwas wie einer "Mitleidsverdrossenheit" zum Opfer fallen. Zur Anteilnahme gehöre das Interesse an den Lebensbedingungen anderer Menschen sowie tiefer Respekt Anderen gegenüber. Zudem der tiefe Wunsch, miteinander zu leben statt gegeneinander. Also die Probleme, Absurditäten und Widersprüche der Geschehnisse in unserer globalen Lebenswelt in uns aufzunehmen und ein gewisses Maß an Leidenschaft zu verspüren, um sie verändern zu wollen. Anders, so glaubt er, ist das Erlernen des Miteinanders, ist die Entwicklung von Frieden und Gerechtigkeit nicht möglich. Und: Mitgefühl könne dann rege und aufmerksam bleiben, wenn es in Taten ausgedrückt werde, die das Problem zu lösen versuchen. Wir müssten also ständig bereit sein, weiterzugehen und im Hier und Jetzt nach den Mechanismen der Armut und Lösungen dafür zu
suchen.

Der beste Garant für die Entwicklung einer demokratischen Weltgesellschaft, so Mayor, sei von daher "die Überzeugung, dass wir alle in einem gewissen Maße Rebellen sein müssen, aber Rebellen, die wissen, was sie tun."

Du beschwerst dich
über stark aufwallende Gefühle?
Denn das wollen wir:
die Tapferkeit derer, die nicht bloß
das Sichtbare gelten lassen.
Ruhe ist Unterwerfung,
Melancholie,
Tod.
Das Leben
Ist in den Böen,
wo der Wind peitscht
und jede Zelle bebt
und das Unmögliche
glaubt.
Nur Rebellen
sind Leuchtfeuer
der Veränderung,
die unsere Menschlichkeit
verlangt.

(Federico Mayor, ehemaliger
Generaldirektor der UNESCO)


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Shalom Salam
Euer / Ihr Michael Schmid

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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

Gewaltfreiheit / Antimilitarismus

:: 01. Friedenperspektiven in einer gewaltbereiten Welt

:: 02. Einer Kündigung der Kooperationsvereinbarung mit der Bundeswehr steht nichts mehr im Weg

:: 03. Konstantin Wecker: Ein identifizierbarer Gegner

:: 04. Gene Sharp: Verdienstvoller Erforscher des gewaltlosen Widerstands

:: 05. Der "Machiavelli der Gewaltlosigkeit"

:: 06. Auf den Spuren Gandhis: Der Jan Satyagraha 2012

Patriot-Raketen für Türkei

:: 07. Symbolpolitik und die Solidarität - Patriot-Raketen für die Türkei

:: 08. Regierung beschließt Stationierung - Deutsche Patriots für die Türkei

Uranwaffen

:: 09. Uranwaffen müssen geächtet werden

Naher Osten

:: 10. Syrien-Aufruf: 60 Prominente fordern Unterstützung für zivilen Widerstand in Syrien

:: 11. Kalte Rache

Menschenrechte

:: 12. Die EU ist kein würdiger Preisträger für den Friedensnobelpreis

:: 13. Festung Europa abrüsten - Frontex-Einsatz an der griechischen Grenze abbrechen

:: 14. Asylbewerberleistungsgesetz: Bundesregierung will Verfassungsgerichtsurteil unterlaufen

:: 15. Zur Innenministerkonferenz in Rostock-Warnemünde: Exakt 20 Jahre nach dem sogenannten "Asylkompromiss" will der Bundesinnenminister Verschärfungen im Asylrecht vorstellen

:: 16. Textilfabrik-Brände in Bangladesch: Hoffnung auf freiwillige Einsicht

Klimaschutz

:: 17. Klimaschutz bleibt in Doha auf der Strecke. Staatengemeinschaft riskiert Zwei-Grad-Grenze

:: 18. Steuergelder für die Erderwärmung


II. Hinweise

III. Termine

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I. Artikel

:: 01. Friedenperspektiven in einer gewaltbereiten Welt

Die Friedensbewegung stand immer im grundsätzlichen Gegensatz zur Regierungspolitik der Wiederaufrüstung und der Out-of-area-Poltik, die in Politik und Rüstung auf Gewalt setzten. Dabei war sie fast immer in scharfsinnigen Analysen auch in der Rolle der Kassandra, die Unheil voraussagte, was niemand hören wollte. Die heile Welt der Illusionen durfte doch nicht gestört werden! Auch viele Menschen in der Bundesrepublik wandten und wenden sich gegen ihre Prognosen und wollen ihre Alternativen nicht hören. An diesem Sachverhalt müssen unsere Bemühungen um soziale Lernprozesse ansetzen. Von Andreas Buro. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007649.html


:: 02. Einer Kündigung der Kooperationsvereinbarung mit der Bundeswehr steht nichts mehr im Weg

Die Kampagne "Schulfrei für die Bundeswehr" begrüßt die Entscheidung der grünen Landesdelegiertenkonferenz in Baden-Württemberg und stellt nach der gestrigen Verlautbarung des baden-württembergischen Innenministers Gall zur Kooperation von Bundeswehr und Schulen klar: Die heute genau vor drei Jahren geschlossene Kooperationsvereinbarung hat den Zweck, mit der Präsenz der Bundeswehr in den Schulen eine Akzeptanz für eine militärgestützte Sicherheitspolitik zu erreichen. Diese einseitige Darstellung widerspricht dem Beutelsbacher Konsens von 1976. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007644.html


:: 03. Konstantin Wecker: Ein identifizierbarer Gegner

Wenige Diskussionen auf Facebook haben so hohe Wellen geschlagen wie jene um die deutsche Waffenschmiede Heckler & Koch. Man kann wohl auch nicht verlangen, dass Konstantin Weckers These, es sei unmenschlich, Menschen zu erschießen (oder für die Erschießung geeignete Werkzeuge bereit zu stellen) unwidersprochen bleibt. Das leuchtet natürlich nicht jedem ein. Daher heute ein "Nachschlag" von Konstantin Wecker zur Diskussion. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007643.html


:: 04. Gene Sharp: Verdienstvoller Erforscher des gewaltlosen Widerstands

Vor ein paar Wochen wurde der heute 85jährigen Gene Sharp mit dem sogenannten "Alternativen Nobelpreis", dem "Right Livelihood Award" geehrt. Ausgezeichnet wird der Amerikaner für die von ihm erforschten Strategien und Handlungsanweisungen für gewaltlosen Widerstand. Angesichts solcher Meldungen schweifen meine Gedanken zurück ins Jahr 2001. Damals waren wir drei Wochen lang "Auf den Spuren von Martin Luther King" durch die USA unterwegs. Gegen Ende der Reise besuchten wir in Boston die "Albert Einstein Institution", die sich mit Studien zur und der Verbreitung von Gewaltfreier Aktion beschäftigt. Von Michael Schmid. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007662.html


:: 05. Der "Machiavelli der Gewaltlosigkeit"

Gene Sharp ist der weltweit bekannteste Experte auf dem Gebiet der Strategien und Handlungsanweisungen für gewaltlosen Widerstand. Nicht allen seiner Nachbarn in Boston ist der 84-Jährige jedoch ein Begriff. Von Max Böhnel. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007663.html


:: 06. Auf den Spuren Gandhis: Der Jan Satyagraha 2012

Der große Marsch für Land bildet den Höhepunkt einer mehrjährigen gewaltfreien Kampagne der indischen Landlosenorganisation Ekta Parishad für Gerechtigkeit, den Zugang zu Land und Lebensunterhalt, eine nachhaltige Entwicklung und den Schutz der Umwelt. Die Situation ist - hier wie weltweit - derart drastisch, dass der Marsch unter dem Motto "do or die" steht. Am Ende des 350 Kilometer langen Fußmarschs wollten 100.000 Teilnehmer_innen aus ganz Indien am 27. Oktober in Neu Delhi einziehen. Auf halber Strecke kommt es zu einer Vereinbarung mit der indischen Regierung, die sich dem Druck der Mobilisierung beugt und eine verbindliche Roadmap für ein weitreichendes Landreformgesetz unterzeichnet. Von Brigitte Czyborra. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007660.html


:: 07. Symbolpolitik und die Solidarität - Patriot-Raketen für die Türkei

Nun also ist es offiziell: Die Türkei hat die NATO um die Stationierung von modernen Patriot-Luftverteidigungssystemen zur Raketenabwehr an der türkisch-syrischen Grenze gebeten. Deutschland, die Niederlande und die USA wollen dieser Bitte nachkommen. Das Bündnis hat grünes Licht signalisiert, so dass der endgültige NATO-Beschluss Anfang Dezember wohl nur noch Formsache ist. Für Thomas de Maiziere, den deutschen Verteidigungsminister, ist die deutsche Beteiligung eine Selbstverständlichkeit: "Deutschland war 45 Jahre der Hauptnutznießer von Bündnissolidarität. Wenn jetzt ein Bündnispartner uns um eine solche Maßnahme bittet, dann ist es für uns klar, dass wir dem offen und solidarisch gegenüberstehen." Von Otfried Nassauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007642.html


:: 08. Regierung beschließt Stationierung - Deutsche Patriots für die Türkei

Raketen und 400 deutsche Soldaten werden an die türkisch-syrische Grenze verlegt. So will es die Bunderegierung. Der Nutzen ist zweifelhaft. Von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007651.html


:: 09. Uranwaffen müssen geächtet werden

Die gesundheitlichen Schädigungen durch Uranmunition für Zivilbevölkerung, Soldaten und Umwelt sind so gravierend, dass sie international geächtet werden muss. Zu diesem Ergebnis kommt der Report "Die gesundheitlichen Folgen von Uranmunition - Die gesellschaftliche Debatte um den Einsatz einer umstrittenen Waffe" der internationalen Ärzteorganisation IPPNW in Zusammenarbeit mit der International Coalition to Ban Uranium Weapons (ICBUW). >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007647.html


:: 10. Syrien-Aufruf: 60 Prominente fordern Unterstützung für zivilen Widerstand in Syrien

Aufruf zum Tag der Menschenrechte veröffentlicht / Prominente Erstunterzeichner aus Politik, Wissenschaft, Kunst und Kultur / Unterstützung auch von SPD-Generalsekretärin Nahles und LINKE- und Grüne-Parteivorsitzende Kipping und Roth / Appell an Medien, genauer hinzuschauen / Unterzeichnen Sie den Aufruf zur Unterstützung zivilgesellschaftlicher Initiativen in Syrien. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007658.html


:: 11. Kalte Rache

"Rache ist ein Menü, das man am besten kalt zu sich nimmt", sagt eine Redensart, die Stalin zugeschrieben wird. Ich weiß wirklich nicht, ob er es so gesagt hat. Alle möglichen Zeugen wurden schon vor langer Zeit exekutiert. Auf jeden Fall ist verzögerte Rache kein israelischer Zug. Israelis sind impulsiver, unmittelbarer. Sie planen nicht. Sie improvisieren. Auch in dieser Hinsicht ist Avigdor Lieberman kein Israeli. Er ist Russe. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007656.html


:: 12. Die EU ist kein würdiger Preisträger für den Friedensnobelpreis

Die Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international, Mitgründerin der 1997 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Internationalen Kampagne für das Verbot von Landminen, kritisiert die Verleihung des Friedensnobelpreises 2012 an die Europäische Union: "Ohne Frage hat die EU großen Anteil daran, dass aus Europa, dem früheren Kontinent des Krieges, ein Kontinent des Friedens geworden ist, nach außen aber macht sie noch immer Menschen das Leben zur Hölle," sagt Thomas Gebauer, Geschäftsführer von medico international: "Die Schattenseiten der EU-Politik dürfen mit der Zuerkennung des Nobelpreises nicht aus dem Blick geraten." >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007659.html


:: 13. Festung Europa abrüsten - Frontex-Einsatz an der griechischen Grenze abbrechen

PRO ASYL appelliert an Nobelpreisträger: Festung Europa abrüsten - Frontex-Einsatz an der griechischen Grenze abbrechen Verlängerung des Abschiebestopps nach Griechenland reicht nicht aus. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007661.html


:: 14. Asylbewerberleistungsgesetz: Bundesregierung will Verfassungsgerichtsurteil unterlaufen

Als "verdorbenes Adventspaket" bezeichnet Günter Burkhardt, Geschäftsführer von PRO ASYL, den Gesetzentwurf zum Asylbewerberleistungsgesetz. Statt allen Asylsuchenden endlich ein Leben in Würde zu ermöglichen, will die Bundesregierung Asylsuchende aus bestimmten Ländern pauschal mit Abschreckungsmaßnahmen überziehen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007648.html


:: 15. Zur Innenministerkonferenz in Rostock-Warnemünde: Exakt 20 Jahre nach dem sogenannten "Asylkompromiss" will der Bundesinnenminister Verschärfungen im Asylrecht vorstellen

Auf der Innenministerkonferenz in Rostock-Warnemünde will Bundesinnenminister Friedrich für sein Vorhaben werben, Serbien und Mazedonien auf die Liste der sicheren Herkunftsstaaten zu setzen und gleichzeitig pauschale Verschärfungen im Asylbewerberleistungsrecht vorzunehmen. 20 Jahre nach dem sogenannten Asylkompromiss vom 6. Dezember 1992, an dem die SPD einer Vielzahl von Gesetzesverschärfungen gegen Asylsuchende zustimmte, appelliert PRO ASYL an die Innenminister aller Länder, sich einer Einstufung von Serbien und Mazedonien als sichere Herkunftsstaaten zu widersetzen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007652.html


:: 16. Textilfabrik-Brände in Bangladesch: Hoffnung auf freiwillige Einsicht

UN-Richtlinien sollen wirtschaftliche Ausbeutung verhindern, eine Kontrolle gibt es aber nicht. Die Brände in Bangladesch hätten sie wohl verhindern können. Von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007654.html


:: 17. Klimaschutz bleibt in Doha auf der Strecke. Staatengemeinschaft riskiert Zwei-Grad-Grenze

"Der Klimaschutz ist in Doha auf der Strecke geblieben. Die wachsweichen Beschlüsse der Konferenz leisten keinen Beitrag, um den globalen Temperaturanstieg zu bremsen", sagte Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zum Ende des UN-Klimagipfels. Vage Ankündigungen und die Bereitstellung viel zu geringer finanzieller Mittel reichten nicht aus, um die Erderwärmung auf unter zwei Grad zu halten. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007657.html


:: 18. Steuergelder für die Erderwärmung

Obwohl bei dem G-20 Gipfel in Pittsburgh im Jahr 2009 die Mitgliedstaaten mit der Stimme von Frau Merkel beschlossen haben, die Subventionen im fossilen Energiesektor zu senken, geschieht in der realen Politik in Deutschland und weltweit das glatte Gegenteil. Mit der Entscheidung des Bundeskabinetts vom 6.12.2012 sollen auch noch Steuergelder zur Stützung des Stromverbrauchs aus Kohle- und Gaskraftwerken für die energieintensive Industrie ausgeben werden. Die Strompreiskompensation ausgerechnet in der Woche der Klimaverhandlung in Doha zu beschließen, ist ein doppelter Fußtritt gegen den Klimaschutz. Von Hans-Josef Fell. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007653.html

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II. Hinweise

:: Angebot für Aufenthalt im Lebenshaus

Für Menschen, die eine Auszeit suchen, bieten wir im Lebenshaus in Gammertingen (Kreis Sigmaringen), die Möglichkeit für zeitlich befristete Aufenthalte an. Ansprechen wollen wir Menschen in Übergangs-, Trennungs- und Krisensituationen, Opfer von Gewalt oder sonst in ihrer aktuellen Lebenslage gehandicapte Menschen, die einen Platz suchen, um ihr Leben neu zu ordnen, sich zu erholen und sich in der Auseinandersetzung mit anderen neue Anregungen zu holen. Auch Menschen, die in ihrer Erwerbstätigkeit und/oder im sozialen oder friedenspolitischen Engagement innehalten und nachdenken wollen, sind herzlich willkommen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007646.html


:: Flucht ist kein Verbrechen! NEIN zur Inhaftierung von Flüchtlingen!

Seit vielen Monaten kämpft PRO ASYL gegen die neue EU-Aufnahmerichtlinie für Asylsuchende, bei der es sich in Wahrheit um ein europaweites Programm zur massenhaften Inhaftierung von Flüchtlingen handelt. Am 14. Januar 2013 stimmt das EU-Parlament darüber ab. PRO ASYL appelliert an die Abgeordneten, mit NEIN gegen die geplante Richtlinie zu stimmen. Beteiligen Sie sich an der PRO ASYL-Kampagne gegen die Verschlechterung der EU-Aufnahme-Richtlinie >>
http://www.flucht-ist-kein-verbrechen.de/de/


:: Arrested, tortured and assaulted: End the targeting of Girifna youth activists in Sudan

Girifna, which translates as "we're fed up", is a Sudanese youth group calling for non-violent resistance to the government in Sudan. The movement, composed mainly of university students, was set up in October 2009. Since then, its members have been targeted by the authorities, including by being arbitrarily arrested, detained, tortured and sexually assaulted. They have also had laptops and other items confiscated from their homes, and several have been forced to flee from Sudan. Sign the petition to call on the Minister of Interior to ensure an end to the harassment, intimidation, arbitrary arrest, detention, torture and other ill-treatment of Girifna members. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/007650.html


:: Beeindruckender Vortrag von Dr. Eugen Drewermann: "Warum Krieg?" auf You Tube

Der Theologe und Psychologe Eugen Drewermann hielt beim 19. Internationalen Friedenspolitischen Ratschlag am 2. Dezember 2012 einen beeindruckenden Vortrag. Dieser 80-minütigen Vortrag - wie immer bei ihm in freier Rede gehalten - in dem er sich mit der scheinbar einfachen Frage befasste: "Warum Krieg?", kann auf You Tube angehört werden. Mehr unter >>
http://www.youtube.com/watch?v=HfVzpDuNFoQ&feature=youtu.be


:: Neues Dossier Ib "Iran-Verhandlungen: Legitimation für einen Angriffskrieg?" erschienen

Im Rahmen des Monitoring Projekts der Kooperation für den Frieden ist ein neues Dossier erschienen. Das Dossier Ib "Iran-Verhandlungen: Legitimation für einen Angriffskrieg?", erstellt von Andreas Buro und Clemens Ronnefeldt, ist unter folgendem Link zu finden >>
http://www.friedenskooperative.de/gifs/dossier1b.pdf
Bestellt werden kann das Dossier über das Netzwerk Friedenskooperative unter folgendem Link >>
http://www.friedenskooperative.de/cgi-bin/bestell.pl?matnr31artnr=di&bestaetigung=Produktinfo31#rubrik2

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III. Termine

:: 19.12.2012 - 19.00 Uhr, Treffpunkt Petershausen, Konstanz: "Fluchtgründe von Roma aus dem Balkan"

Mit Frau Dr. phil. Karin Waringo vom Romaverband Chachipe e.V., Luxemburg. Vor wenigen Wochen wurde in Berlin das Mahnmal für die über eine halbe Million, von den Nationalsozialisten ermordeten Sinti und Roma eingeweiht. Die Reden über Mahnen und Gedenken sind noch nicht verklungen, da wird von verantwortungslosen Politikern und Medien in Deutschland erneut eine Kampagne gegen Roma, Flüchtlinge aus Serbien und Mazedonien, geführt. Ihnen wird pauschal Asylmissbrauch vorgeworfen, ohne ein Wort über die verheerenden Lebensbedingungen in den Herkunftsländern zu verlieren. Romaverbände und Flüchtlingsorganisationen treten dieser Hetzkampagne entschieden entgegen. Sie stellen fest, "dass ein Großteil der Asylsuchenden aus dem Balkan Roma sind, die in ihren Herkunftsländern massiv diskriminiert werden." Bei der Veranstaltung wird auch über die drohende Abschiebung von Roma-Familien aus Konstanz informiert und gesprochen werden können. Diese werden voraussichtlich auch teilweise anwe
send sein.


:: 26./27.01.2013 - LWL-Bildungszentrum Jugendhof Vlotho: Arabellion - Zeitenwende im arabischen Raum

Der demokratische Aufbruch in arabischen Ländern hat weltweit überrascht. Ein Überblick zu zwei Jahren Arabellion sowie Einblicke in die aktuelle Lage und der Situation des gewaltfreien Widerstandes in Ägypten, Syrien und Tunesien sollen auf einer Tagung genauso gegeben wie Fragen zu Frieden und Gewaltfreiheit aus Sicht von Islam, Christentum und der Gandhi-Tradition erörtert werden. Informationen unter >>
http://www.ake-bildungswerk.de


:: 22./23.02. 2013 - Rupert-Mayer-Haus in Stuttgart: Deutschland im Krieg: Wo bleiben Strategien für eine Friedenspolitik?

10. Strategiekonferenz der Kooperation für den Frieden wollen wir eine friedliche Politik diskutieren, die zivile Friedenskräfte einsetzt, emanzipatorische gewaltfreie Bewegungen unterstützt und gerechte Wirtschaftsbeziehungen der Ausbeutung entgegensetzt. Im Wahljahr 2013 erinnern wir daran, dass Deutschland "in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt" dienen soll, wie es in der Präambel unseres Grundgesetzes heißt. Mehr >>

http://www.koop-frieden.de/konferenzen/2013/strategiekonferenz.html

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php

:: "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" >> http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html


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