Date: November 15th 2012

==== Lebenshaus-Newsletter ===============================================

Liebe Freundinnen und Freunde,

zu Beginn dieses Newsletters stelle ich einen besinnlichen Text von Benedikt W. Trutz: Immer ist Anfang.


Immer ist Anfang

Immer wieder anfangen,
im bedingungslosen Ja zum Leben,
zu allem, was mir begegnet.

Immer wieder anfangen,
das Alltägliche überschreiten,
neue Horizonte entdecken.

Immer wieder anfangen,
aufbrechen in die Zukunft,
weiter-gehen in unbekannte Räume.

Immer wieder anfangen,
unsere Vergänglichkeit annehmen,
im Tod den Anfang des Lebens glauben.

Immer wieder anfangen,
die Hoffnung nicht sterben lassen,
die Sehnsüchte wach halten.

Immer wieder anfangen,
das Leben jeden Augenblick lieben,
gemeinsam feiern und genießen.

Immer wieder anfangen,
Träume Tag und Nacht leben,
Gefühle zulassen.

Immer wieder anfangen,
die Freude am Spiel nicht verlieren,
das Lied der Schönheit tanzen.

Was auch geschieht -
immer ist Anfang.

Benedikt W. Traut
(aus: weltverbunden leben. Jahresbegleiter 2012)



Shalom Salam
Euer / Ihr Michael Schmid

In eigener Sache: benefind.de: Suchmaschine nutzen und damit dem "Lebenshaus Schwäbische Alb" spenden. Jede 2. Suchanfrage erbringt 1 Cent.
Mehr unter: http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007425.html

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Inhaltsübersicht
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I. Artikel

Gemeinnützigkeit

:: 01. Gemeinnützigkeit: Verschärfte Verfassungsschutz-Klausel vom Tisch - Geheimdienst wird keine Steuerbescheide ausstellen

Flüchtlinge / Rechtsextremismus

:: 02. UN-Ausschuss rügt Deutschland: Missstände bei Menschenrechten

:: 03. Protest ermöglichen - Versammlungsfreiheit achten

:: 04. 9. November 2012: Rechtsextremisten entgegentreten!

Waffenhandel

:: 05. Menschenrechte achten - Waffenhandel ächten!

:: 06. "Blendwerk auf Zeit: Jede exportierte Kriegswaffe bleibt eine zuviel"

:: 07. UNO und Barack Obama: Gut für Rüstungskontrolle

Europa und Militär

:: 08. Erhöhtes Unfallrisiko? - Taktische US-Atomwaffen in Europa

:: 09. Wir sind überall - Globales Pressing

:: 10. Die Logik des Krieges

:: 11. Die EU als Friedensmacher

Naher und Mittlerer Osten

:: 12. Vom Hungerstreik zum Dialog

:: 13. Dialog statt Bomben: Kein Krieg gegen den Iran - Sanktionen aufheben

:: 14. Der Krieg in den Städten - Syrien am Abgrund

:: 15. "Es war eine spontane Revolution"

:: 16. Wir müssen so schnell raus aus Afghanistan, wie wir können?

:: 17. Adieu, lieber Krieg!

USA

:: 18. Gepflegtes Schweigen

:: 19. Petraeus größter Fehler war nicht seine Affäre, sondern seine Afghanistan-Strategie

China / Indien

:: 20. Die fünf Prinzipien der Koexistenz

Afrika

:: 21. Menschenrechte in der Westsahara - kein Thema für deutsche Menschenrechtspolitik

:: 22. Drohnen über Timbuktu?

Atomenergie / Ökostrom

:: 23. Atomlobby verfasst WHO-Gutachten - Fukushima-Folgen heruntergespielt

:: 24. Die Lüge vom teuren Ökostrom


II. Hinweise

III. Termine

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I. Artikel

:: 01. Gemeinnützigkeit: Verschärfte Verfassungsschutz-Klausel vom Tisch - Geheimdienst wird keine Steuerbescheide ausstellen

Erleichtert haben Robin Wood, Attac und mehr als 180 weitere Organisationen die Entscheidung der Finanzpolitiker von CDU und FDP zur Kenntnis genommen, den Verfassungsschutz nun doch nicht allein über den Entzug der Gemeinnützigkeit entscheiden zu lassen. Laut Nachrichtenagenturen soll die entsprechende Änderung im Entwurf für das Jahressteuergesetz 2013 zurückgenommen worden sein. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007571.html


:: 02. UN-Ausschuss rügt Deutschland: Missstände bei Menschenrechten

Schlechter Umgang mit Asylbewerbern, Gewalt gegen Frauen, Rechtsextremismus: Die UN beklagt in Deutschland schlechte Zustände in vielen Bereichen. Von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007588.html


:: 03. Protest ermöglichen - Versammlungsfreiheit achten

Gemeinsame Presseinformation von PRO ASYL und Flüchtlingsrat Berlin: Gesundheit der hungerstreikenden Flüchtlinge nicht aufs Spiel setzen / Bundesinnenministerium treibt Asylsuchende in die Verzweiflung. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007589.html


:: 04. 9. November 2012: Rechtsextremisten entgegentreten!

PRO ASYL appelliert an die Innenminister von Bund und Ländern, die im Oktober gestiegenen Asylzahlen nicht zu dramatisieren. PRO ASYL warnt davor, durch Rückgriffe auf das Vokabular der 90er Jahre Stimmung gegen Flüchtlinge zu machen. "Dies ist Wasser auf die Mühlen der Rechtsextremen, die ausgerechnet in diesen Novembertagen zu Fackelmärschen und anderen Protesten gegen Asylsuchende aufrufen", sagt Günter Burkhardt von PRO ASYL. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007601.html


:: 05. Menschenrechte achten - Waffenhandel ächten!

"Statt die Menschenrechte zu achten und den Waffenhandel zu ächten, erteilte die Bundesregierung nicht nur neue Einzelausfuhrgenehmigungen für Kriegswaffen im Jahr 2011, sondern steigerte sie auch noch um 13,9 Prozent auf insgesamt 5,414 Milliarden Euro", kritisiert Paul Russmann, Sprecher der "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel" die ersten bekannt gewordenen Zahlen des morgen erscheinenden Rüstungsexportberichts. Die Kampagne gegen Waffenhandel fordert die Rücknahme der Exportgenehmigungen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007607.html


:: 06. "Blendwerk auf Zeit: Jede exportierte Kriegswaffe bleibt eine zuviel"

"Mit dem neuen Rüstungsexportbericht wird der falsche Eindruck erweckt, das Blatt wende sich zum Besseren. Trotz geringerer Kriegswaffenexporte bleibt jede Kriegswaffe, die geliefert wird, eine zuviel", sagt Jürgen Grässlin, Sprecher der Aufschrei-Kampagne und der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK). "Der schöne Schein trügt. Denn der letzte Rüstungsexportbericht vor der Bundestagswahl 2013 ist angesichts stark gestiegener Einzelausfuhrgenehmigungen, exorbitant hoher Kriegswaffenlieferungen an menschenrechtsverletzende Staaten und in Diktaturen sowie neuer milliardenschwerer Vertragsabschlüsse im Jahr 2012 allenfalls ein Blendwerk auf Zeit." >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007608.html


:: 07. UNO und Barack Obama: Gut für Rüstungskontrolle

Neue Verhandlungen über die Kontrolle des globalen Waffenhandels ist beschlossen. Im Juli waren die USA noch dagegen. Jetzt stimmten sie mit Ja. Von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007599.html


:: 08. Erhöhtes Unfallrisiko? - Taktische US-Atomwaffen in Europa

Steadfast Noon ist ein kleines, ungewöhnliches NATO-Manöver: 2011 fand es zuletzt im niederländischen Volkel statt. Kampflugzeuge aus Deutschland, Italien, der Türkei und anderen NATO-Staaten kamen zu Besuch. Es gibt so gut wie keine Öffentlichkeitsarbeit. Der wichtigste Teil der Luftwaffenübung findet am Boden statt, nicht in der Luft. Geübt wird nicht mit echten Waffen. Das hat seinen Grund: Steadfast Noon ist eine Atomwaffen-Übung. Von Otfried Nassauer. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007572.html


:: 09. Wir sind überall - Globales Pressing

Mit ihren Auslandseinsätzen bringt es die Bundeswehr seit 1991 auf eine ansehnliche, zugleich erschreckende Quote. Jetzt soll auch noch Mali ins Repertoire. Von Lutz Herden. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007586.html


:: 10. Die Logik des Krieges

Schwere Vorwürfe gegen die deutsch-europäische Besatzungspolitik im Kosovo erhebt der Europäische Rechnungshof. Wie aus einem am Dienstag veröffentlichten Bericht der Institution hervorgeht, ist von einem "Rechtsstaat", den die EU schon seit Jahren in der völkerrechtswidrig von Serbien abgespaltenen Region aufzubauen vorgibt, nicht viel zu sehen. Stattdessen befinden sich nicht nur allgemein die Korruption, sondern insbesondere auch die Organisierte Kriminalität weiterhin auf einem "hohen Niveau"; dieses habe sich seit dem Beginn der Besatzung im Sommer 1999 "nicht bedeutend geändert", schreibt die EU-Behörde. Im Sommer 1999 war die NATO in die südserbische Provinz einmarschiert; unter ihrer Kontrolle und unter tatkräftiger Mitwirkung Berlins wurde die Mafia-Bande UÇK des derzeitigen kosovarischen Ministerpräsidenten Hashim Thaçi zur stärksten einheimischen Macht. Der Rechnungshof-Bericht lässt einmal mehr die Konsequenzen strategisch motivierter Gewaltoperationen erkennen, i
n deren Rahmen Berlin immer wieder auf Elemente wie die UÇK zurückgreift - mit ihrer Hilfe lassen sich Kriege gewinnen, ihre sozialen Qualitäten stehen einer humanen Entwicklung in den Zielgebieten deutscher Interventionen allerdings diametral entgegen. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007595.html


:: 11. Die EU als Friedensmacher

Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, hat sich die UN vor einiger Zeit auf eine Konferenz verständigt, in der über den Mittleren und Nahen Osten als massenvernichtungsfreie Zone verhandelt werden soll. Sie wurde 2010 im Rahmen der NPT-Überprüfungskonferenz der Mitgliedstaaten des Atomwaffensperrvertrages beschlossen. Die Dringlichkeit dieser Konferenz ist weniger darin begründet, dass irgendwann eine solche Zone in der Region eingerichtet sein wird. Vielmehr geht es darum, gerade jetzt dem Iran-Nuklearstreit seine Eskalationsdynamik zu nehmen. Von Mohssen Massarrat. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007576.html


:: 12. Vom Hungerstreik zum Dialog

Hunderte kurdischer, politischer Gefangene fasten seit nunmehr über 50 Tagen, 10.000 Kurden und Kurdinnen haben sich seit dem 5. November 2012 angeschlossen. Ihre Aktion ist sehr ehrenwert, sie schießen nicht, sondern wenden eine gewaltfreie Form an, um ihre Forderungen zu vertreten. Ihr Verhalten unter Einsatz ihres Lebens erinnert an die gewaltlosen Aktionen Gandhis. Statement von Andreas Buro und Matthias Jochheim. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007602.html


:: 13. Dialog statt Bomben: Kein Krieg gegen den Iran - Sanktionen aufheben

Die 1985 mit dem Friedennobelpreis ausgezeichnete Ärzteorganisation IPPNW verurteilt die jüngsten EU-Sanktionen. "Sie sind kontraproduktiv für eine Lösung des Irankonflikts und schaffen enormes Leid für die iranische Zivilbevölkerung", erklärt der IPPNW-Vorsitzende Matthias Jochheim. Er fordert die deutsche Bundesregierung auf, sich stattdessen für eine massen-vernichtungswaffenfreie Zone im Nahen und Mittleren Osten einzusetzen. Angela Merkel solle sich dafür stark machen, dass sowohl Israel als auch der Iran an der für den 14.-16. Dezember 2012 in Helsinki geplanten Konferenz teilnehmen, auf der über Schritte zu einer Zone frei von Massenvernichtungswaffen im Mittleren und Nahen Osten beraten werden soll. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007575.html


:: 14. Der Krieg in den Städten - Syrien am Abgrund

Wenn ich die Nachrichten aus Syrien verfolge, muss ich an ein Bild denken, das ich 2009 im Zentrum von Damaskus aufgenommen habe. Es ist eine typische Szene aus einem Straßencafe, die sich genauso in Neapel oder Tel Aviv abspielen könnte. Im Vordergrund sieht man eine junge Frau mit offenem blonden Haar im ärmellosen T-Shirt, die in ihren Laptop vertieft ist. Sie ist online, das Cafe bietet wie viele andere Punkte der Stadt freien Wi Fi Zugang. Im Hintergrund einige junge Männer und Frauen mit langen offenen Haaren, sommerlich gekleidet und fröhlich miteinander plaudernd. Mit diesem Handy-Schnappschuss wollte ich meinen Freunden in Deutschland und auch mir selbst beweisen, dass Damaskus eine mediterrane und weltoffene Stadt ist, in der der islamische Fundamentalismus kein Zuhause hat. Von Robert Krieg. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007583.html


:: 15. "Es war eine spontane Revolution"

Robert Krieg im Gespräch mit dem syrischen Filmemacher Nabil Maleh. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007584.html


:: 16. Wir müssen so schnell raus aus Afghanistan, wie wir können?

"Wir müssen so schnell raus wie wir können, ohne die Sicherheit der Truppen zu gefährden" - So endet eine lange und engagierte Stellungnahme der Herausgeber der New York Times zum Afghanistaneinsatz am 14.10.2012. Es ist bereits die dritte Veröffentlichung in diese Richtung in den wichtigsten Zeitungen der USA innerhalb weniger Tage! Bereits am 1. Oktober plädierte das gleiche Blatt für einen Friedensschluss mit den Taliban. Die Washington Post legte fünf Tage später sogar einen eigenen Fahrplan für eine Friedenslösung mit den Taliban vor. Von Otmar Steinbicker. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007573.html


:: 17. Adieu, lieber Krieg!

Benjamin Netanjahu und sein Schirmherr Sheldon Adelson setzten auf Mitt Romney und benützten den Staat Israel als ihren Chip. Sie haben verloren. Für Adelson, den Casino-Magnaten, bedeutete das nicht viel. Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man. Für Netanjahu ist das natürlich etwas völlig anderes. Er wuchs in den USA auf (wo er Romney 1976 kennen lernte), und rühmte sich ein großer Experte Amerikas zu sein. Es war einer seiner Haupt-Publikumsmagneten, da die Beziehungen zu den USA für Israel so lebensnotwendig sind. Jetzt steht er zusammen mit seinem von Adelson empfohlenen Botschafter in Washington DC als Troddel da. Von Uri Avnery. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007603.html


:: 18. Gepflegtes Schweigen

Defizit Armut, Finanzmärkte, Klimaschutz: Im Wahlkampf fiel so manches Großthema unter den Tisch - das könnte sich rächen. Von Konrad Ege. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007598.html


:: 19. Petraeus größter Fehler war nicht seine Affäre, sondern seine Afghanistan-Strategie

Der Rücktritt von CIA-Direktor David Petraeus aufgrund einer privaten Liebes- und Sex-Affäre bewegt die Klatschpresse und bietet allen erdenklichen Stoff für jede Sorte von Verschwörungstheoretikern. Steckte mehr dahinter als ein menschlicher Ausrutscher? War da etwas inszeniert und wenn ja von wem und in welche Richtung? Für das Aachener Friedensmagazin aixpaix.de sind solche Aspekte kein Thema. Vielmehr thematisiert es den Rücktritt von Petraeus unter der Fragestellung: Kann sein Rücktritt Afghanistan dem Frieden näher bringen? Von Otmar Steinbicker. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007606.html


:: 20. Die fünf Prinzipien der Koexistenz

Vor 50 Jahren ereignete sich der chinesisch-indische Konflikt im Schatten der Weltpolitik. Die Folgen der Auseinandersetzung wirken bis heute nach. Analyse von Karl Grobe. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007605.html


:: 21. Menschenrechte in der Westsahara - kein Thema für deutsche Menschenrechtspolitik

Sicher handelt es sich um bloßen Zufall, dass ausgerechnet der "10. Bericht der Bundesregierung über ihre Menschenrechtspolitik" am 24. Oktober, dem Tag, an dem den saharauischen politischen Gefangenen "der Gruppe von Gdeim Izik" der Militärprozess gemacht werden sollte, vorgestellt wurde. Während der etwa 300 Seiten umfassende Bericht vorgelegt und im Deutschen Bundestag debattiert wurde, wurde das Militärgerichtsverfahren gegen die 24 Männer aus der Westsahara erneut auf unbestimmte Zeit verschoben. Von Axel Goldau. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007577.html


:: 22. Drohnen über Timbuktu?

Mali: Mit militärischer Gewalt lässt sich die Abspaltung des Nordens nicht überwinden. Nötig sind eine soziale Perspektive und der Verzicht auf eine neoliberale Politik. Von Sabine Kebir. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007591.html


:: 23. Atomlobby verfasst WHO-Gutachten - Fukushima-Folgen heruntergespielt

"Gefährliche Verharmlosung" ist nur ein Vorwurf, den eine Ärzteorganisation der WHO macht. Deren Fukushima-Bericht sei weder unabhängig, noch wissenschaftlich. Von Andreas Zumach. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007596.html


:: 24. Die Lüge vom teuren Ökostrom

Wirtschaftsminister Philipp Rösler sagt in diesen Tagen gebetsmühlenartig: "Die Erneuerbaren Energien sind wesentlich schuld am steigenden Strompreis." Und viele Journalisten beten das Märchen vom teuren Ökostrom unreflektiert nach. Doch wissenschaftliche Studien belegen, dass Sonnen-, Wind- und Wasserkraftstrom schon heute billiger sind als Strom aus Atom- oder Kohlekraftwerken. Von Franz Alt. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/007609.html

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II. Hinweise

:: Unterstützung gesucht für "Ökumenische Initiative zur Abschaffung der Militärseelsorge"

Es gibt in Deutschland circa 100 evangelische und 100 katholische Militärpfarrämter, dazu 5 evangelische und 4 katholische Militärdekanate und je einen Militärbischof. Der Staat gibt circa 30 Millionen Euro / Jahr für die Militärseelsorge aus. Der Militärpfarrer hat unter anderem die Aufgabe der "Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen". Das heißt: Der Militärpfarrer soll helfen, dass ein Soldat nach einem belastenden Einsatz bald wieder funktioniert. Die "Ökumenische Initiative zur Abschaffung der Militärseelsorge" fordert u.a., dass die Militärseelsorge zeitnah abgeschafft wird. Die entsprechenden Verträge und Vereinbarungen mit dem Staat müssen gekündigt werden. Die Kirchen sollen sich aus dieser unseligen Allianz lösen und dem gewaltfreien Jesus Christus nachfolgen. Die Milliarden, die in Deutschland für das Militär ausgegeben werden, und die Millionen, die für die Militärseelsorge ausgegeben werden, sollen für Maßnahmen der frühzeitigen Konflikterkennung (Frieden
sforschungsinstitute) und der zivilen Konfliktbearbeitung (internationale Streitschlichtung) ausgegeben werden. Wer den Aufruf mit seinem/ihrem Namen unterstützen möchte, kann dies per E-Mail oder Post machen. Mehr >>
http://www.militaerseelsorge-abschaffen.de


:: Delegierte der Grünen ermutigen!

Die Kampagne „Schulfrei für die Bundeswehr“ hat mit Beharrlichkeit die grüne Landtagsfraktion von Baden-Württemberg dazu gebracht, sich im Juli 2012 zu ihrem Wahlversprechen zu bekennen und sich hinter die Kündigung der Kooperationsvereinbarung zwischen Kultusministerium und Bundeswehr zu stellen. Bei der Landesdelegiertenkonferenz der Grünen vom 30.11.-2.12. in Böblingen wird zudem über einen Antrag zur Auflösung der Kooperationsvereinbarung beraten, der von vielen Kreisverbänden unterstützt wird. Ermutigen wir uns bekannte Delegierte für den Antrag zu stimmen. Der Antrag ist in den Unterlagen auf S. 14/15 abgedruckt. Dort finden sich auch zu Beginn die Tagesordnung und der Delegiertenschlüssel. Mehr >>
http://www.gruene-bw.de/fileadmin/gruenebw/dateien/LDK_Boeblingen_2012/2012.10.19_LDK_Boeblingen_1._Aussendung.pdf


:: SWR2 Zeitgenossen: Andreas Buro, Friedensforscher und Friedensaktivist

In der Sendung SWR2 Zeitgenossen vom 1.11. wurde ein interessantes Gespräch mit Andreas Buro ausgestrahlt. In der Sendungsankündigung heißt es: Nach dem Krieg, den der 1928 Geborene noch als Luftwaffenhelfer mit erlebte, wurde Andreas Buro zunächst einmal Forschungsleiter in der Forstwirtschaft - bis er sich Ende der 50er-Jahre in der Friedensbewegung engagierte. Er war einer der maßgeblichen Gründer der deutschen Ostermarschbewegung. Als Familienvater studierte Buro erneut, und zwar Politische Wissenschaften, die er dann auch als Professor der Frankfurter Goethe-Universität lehrte. 1969 gründete Buro zusammen mit Freunden das "Sozialistische Büro", wichtiges Organisationszentrum einer undogmatischen linken Basisbewegung. In den 80er-Jahren standen gewaltfreie Aktionen gegen den NATO-Raketenbeschluss im Zentrum seiner Arbeit als Pazifist und Friedensforscher, später die Kritik an Auslandseinsätzen und Kriegsbeteiligungen der Bundeswehr. Buro warnte vor der Verquickung ziviler
Hilfsmaßnahmen und militärischer Instrumente und setzte dagegen die Diplomatie der zivilen Konfliktbewältigung. "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es": Diese Maxime des Pazifisten Erich Kästner passt auch auf das Lebenswerk Andreas Buros. 2008 wurde er dafür mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet.
Es lohnt sich, diese Sendung nachzuhören. Download des Audio (in Adressleiste des Browsers kopieren) >>
mp3-download.swr.de/swr2/zeitgenossen/sendungen/2012/11/01/20121101-1705.6444m.mp3


:: Das Sterben an Europas Grenzen beenden: Erheben Sie Ihre Stimme!

PRO ASYL führt eine E-Mail-Aktion durch, mit welcher der italienische Ministerpräsident Mario Monti aufgefordert wird, sich für eine Aufklärung der Geschehnisse im August 2009 im Mittelmeer einzusetzen. Damals starben 77 Flüchtlinge einen qualvollen Tod. Sie trieben über 20 Tage mit einem Schlauchboot auf Hoher See zwischen Libyen, Malta und Italien. Am Ende verhungerten und verdursteten sie. Die Angehörigen der Opfer müssen endlich eine Antwort auf ihre Frage nach den Verantwortlichen für die Tragödie erhalten. Bereits am 25. August 2009 verlangte auch der Menschenrechtskommisssar des Europarates Aufklärung. Bis heute fehlt jede Antwort. Gleichzeitig wird der italienische Ministerpräsident gebeten, sich zusammen mit den europäischen Partnerländern für eine zukünftige effektive Seenotrettung zu engagieren. Mehr >>
http://www.proasyl.de/de/home/aktion-gergishu/

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III. Termine

:: 11.-21.11.2012 - bundesweite Ökumenische FriedensDekade 2012 "Mutig für Menschenrechte"

Der Trägerkreis der Ökumenischen FriedensDekade, in dem die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) und viele Friedensgruppen zusammenarbeiten, ruft dieses Jahr im November bundesweit zur Ökumenischen FriedensDekade auf. Das Motto lautet: "Mutig für Menschenwürde". Die 1980 in Ost- und Westdeutschland gegründete Bewegung mit dem Logo "Schwerter zu Pflugscharen" blickt inzwischen auf über drei Jahrzehnte Friedensarbeit zurück. Infos zur bundesweiten Ökumenischen FriedensDekade finden sich unter >> http://www.friedensdekade.de .
Eine Terminübersicht mit den Veranstaltungen der Ökumenischen FriedensDekade findet sich bei Netzwerk Friedenskooperative unter >>
http://www.friedenskooperative.de/termine/dekade12.htm.


:: 17./18.11.2012 - Tübingen: Entdemokratisierung und Krieg - Kriegerische Demokratie

Der IMI-Kongress beschäftigt sich dem Demokratieabbau und der Entparlamentarisierung in der Außenpolitik und analysiert, welche Formen der Kriegführung damit einhergehen. Davon ausgehend soll eine Auseinandersetzung mit den neuen Formen der Öffentlichkeit und der Willensbildung stattfinden und die Frage erörtert werden, in welchem Verhältnis Krieg und Demokratie grundsätzlich und in ihren verschiedenen Ausprägungen stehen. VA: Informationsstelle Militarisierung (IMI). Mehr >>
http://www.imi-online.de/2012/09/25/imi-kongress-2012-17-18-november-entdemokratisierung-und-krieg-kriegerische-demokratie/


:: 17.11.2012 - 18:00 Uhr Eberhardskirche Saal in Tübingen: Das Vermächtnis Hartmut Gründler: Europa 100% erneuerbar

Vortrag von Franz Alt. Diese findet im Rahmen einer Gedenkveranstaltung für Hartmut Gründler statt. Hartmut Gründler, Lehrer und Doktorand in Tübingen, hatte, Gandhis „Wahrheitskampf“ und Gewaltfreiheitsprinzip folgend, in den siebziger Jahren sich gegen verfehlte Umweltpolitik gewandt und dann zunehmend u.a. durch Hungerstreiks - beginnend 1975 beim AKW-Bauplatz in Wyhl - gegen die Verlogenheit der regierungsamtlichen Atomenergiepolitik protestiert, bis er in seinem „Experiment mit der Wahrheit“, seinem "Duell" mit dem Verantwortlichen, Bundeskanzler Helmut Schmidt, sich unterlegen sah und während des Hamburger SPD-Parteitages 1977 (Motto "Vorrang für die Kohle") sich selbst verbrannte (nicht "aus Verzweiflung", sondern um ein Zeichen zu setzen). Auskunft zur gesamten Gedenkveranstaltung bei Wilfried Hüfler: 07127/972353, wilfried.huefler@whfm.de


:: 22.11.2012 - 20.00 Uhr im "Café fair & mehr" in Gammertingen: "Das andere Gesicht des Sudan"

Die Ausschreitungen gegen Botschaften durch Islamisten im Sudan sind in aller Munde. Aber der Sudan hat auch eine andere, weitgehend unbekannte Seite: weite Landschaft, alte Kultur und Gastfreundschaft, und vor allem die Bewegung junger Sudanesinnen und Sudanesen, die sich für Freiheit und Menschenrechte einsetzen, mit unfassbarem Mut und unter großen persönlichen Risiken. Wohin führt der Weg des Sudan, um dessen Zukunft verschiedene gesellschaftliche Kräfte ringen? Julia Kramer arbeitete zwei Jahre mit dem zivilen Friedensdienst im Sudan. Sie schafft bei der Veranstaltung am 22. November im "Café fair & mehr" in Gammertingen durch Bilder, Kurzfilme und sudanesische Snacks einen Einblick in das vielfältige Land. >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/007567.html


:: 22.11.2012 - 19.30 Uhr im Theaterhaus in Stuttgart: Friedensgala 2012: Verleihung des Stuttgarter Friedenspreises der AnStifter an Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!"

Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird durch das Stuttgarter Bürgerprojekt "Die AnStifter" an Personen und Projekte verliehen, die sich "in besonderer Weise für Frieden, Gerechtigkeit und eine solidarische Welt" engagieren. Mit der Verleihung des Stuttgarter Friedenspreises 2012 an die "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" wird das breiteste zivilgesellschaftliche Bündnis gegen Rüstungsexporte in der deutschen Geschichte ausgezeichnet und das damit verbundene Engagement der vielen aktiven Menschen gewürdigt. Die Verleihung ist Ermutigung und Herausforderung zugleich, die nächsten Schritte auf dem Weg für einen Stopp des Waffenhandels zu gehen. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Stuttgarter Friedensgala statt. Mehr >>
http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/007594.html

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Weitere Termine finden sich u.a.:

:: Netzwerk Friedenskooperative >> http://www.friedenskooperative.de/

:: Bessere Welt Links. Norbert's Bookmarks für engagierte Leute >> http://www.bessereweltlinks.de/index.php?cat=6108

:: Attac >> http://www.attac.de/termine/index.php

:: "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" >> http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Veranstaltungstermine.69.0.html


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